An der St. Rieotai RkrH du Weiber Mhäng Banckel.
In der Hvipithalö Rirch / gegen der Eantzel überin dem Vergrânrsten Seicht/ein Weiber Platz.
_ _ Sachen die Verlohren worden.
t Weyn.ichts- Tag / in der Barfüsser Btttstunde ist ein Neustes hiesiges vollständiges Gesangbuch in kieryem Druck / in Corduan und verguldem Schnit mit itrmcn verloh- «n worden / wer solches herbey bringt / soll wohl belohnet werden.
Am ersten Weynachts-Feyertage a. c. Nachmittags ist. beym Ausgehen aus der Niclas^Kirchen rom Lettner biß zurKirchen-ThurchiiiausimGedräugeineSilbcriie inwendig starckvergultere Schnupf- Lobacks-Dose aus der Tasche gestohlen worden / die Fa^on anlangend / so ist selbige ganß Platt /und kaum eines kleinen Singers hoch / hinten gantz gleich / und gehet das Charnier durch die ganse Dose/ vorneher ist dieselbe rund und beyden Seiten drey biß viermal eingebogen; Oben auf dem Deckel ein Brust-Bild von einem Irauedjimmer / auf jeder Seite der elben ein Engel / und um denen. Men Laubwerck gestochen Sötte nun obbeschrieben Dose jemand zum Verkaufs offeriret werden/ wird derselbe ersucht / solche dem Derkäuffer vorzubchalte« / und bey Ausgebern dieses anzuzeigen / N einen Ducat Recompentz bekommen
Letzt verwichenen Freytag gegen Abend / ist in einem keinen - Säcklein nächst dem Freybrunnen aufm Marck/ etwas Geld verrohren gangen / wer davon einige Nachricht gegen kan / soll ein gut Traackgeld bekommen.
Am letzt verstrichenen ersten H. Weyhnachtstag / Abendts in Ler Bettstunde/ in der Barfüsser Kirch/ ist vor Tit derer Herrn Syndicos Stuhl / der ;ten Reihe ein Schwartzcr Paraplâ mit grühnen «luhmen / von Fischbein/ abhanden kommen wer solchen Herbey bringt/ soll ein guth Tranckgeld be- teminen.
Am letzt verwichenen Freytag / ist in einem sichern Gasthauß ein Silberner Löffel/ alhiesiger Prob/ abhanden kommen/ wer solchen an zu geben weiß / oder herbey bringt / soll ein guth Tranck- M bekommen
Personen welche allerley suchen.
In einer Kutsche/ zu einer Bockenheimer Sontags Vormittags Fahrt/ nach Bockenheim in die Zraiitzosifche Kirche /wird ein Platz gesucht. , , „
Eine honette Peksohn/ sucht je ehnder je lieber / Comhagmee nach Amsterdam / mit extra post/
oder sonstig comoder Rutsche zu fahren.
Gachscnhäusser i7;»r Wein / wird zu kauffen gefttcht. .
Eine honette Familie von 6. Persohncn sucht ein Hauß zu kauffen / so ohnwekt dem Romer 8dcg<n. ,
Auf liegende Güter/ und gerichtliche Verlegung/ km Amb Bergen/ Hanauncher Jurisiickisn
Wattn ioo. ft. zulehnen gesucht. . „ t a „
Eine honette Persohn sucht dergleichen Conwagnie nach dem H. Christfest endweder per Posta oder Mit appartem Gefährte von hier auf Cassel Hannover /Haarvurg oder Hamburg zu verreissen /und istisich desfallß bey Ausgebern dieses zu melden. . . , , . , .
Ein junger Mensch Diesem. Relig. der wohl Schreiben und Xcchiicn kan / das Schreiner Hand- rverck ehrlich erlernet hat / sucht Laauayen Dienst/ wobey er im Cepuen an Handen gehen kan.
Ein junger Mensch von 19. biß 2c. Jahr Evang. Relig. der mehr gedienet und gute Aites- tata h'k/' glich eine gute ^and schreibet wie auch Paruauen acevmodiren und rastren kan/ sucht entweder bey allßieflgen Kaufflemen oder andern Herrn wo man denselben zur Schreiberey gebrauchen
Ein Königlich Preusischcr Capitain/ sucht einen Uirter-Ossicier Mittelmästger Grose/welcher
#H$ die Feder versteht/ wer dazu lust hat/ beliebe stch im Affen zu Sachsenhaussen zu mtidm»