Einzelbild herunterladen
 

nur dem besten Mühlberger sticht/dle Probe ist am Fass von firne» rr. neuen Wein zu haben,'der Frost I hat auch weder dieses Jahr noch in andern (TOn seyc Danch) keinen Schaden ^-lu dabey ist ein || Garten» haust mit 'einem Camm und ein Tbrmr/ von welchem mmi mir den Wall in» freye Feld auf «Uche Meilwegs, und die Schisse aus dem Mavn sehen kan ; Ein iu^n^ w gea ^ wegen seiner angenehmen Aussicht wenig seines gleichen in der Stadt Har / welches alles mit obiger Mühle kan ver- kausst oder behalten werden / der Augenschein wird alles selbst recomn^ditm.

Sachen die zu verleyhen / vcrpfachtcn, und zu verzinsten sind.

Mitten in der Stadt in einer starck passablen Gasse/ nahe am Marck seynd in verkhneu unren her ,. Stuben/ Kuch und Keller zu ro.^tück Wein vor einen âh oder B-erbrauer lehrwoyl ge- legen/ es kan auch ein eadeu dazu gegeben werden.

In der St. statharmen Kirche/ auf dem rren Lettner ist ein Mamullatz / Num, r-4. ju verlehnen. ,. .

Zu denen Barfüssern sind folgende Kirchen -Plätze zu verlebnen 1.) eui Weib.lvmtz in den, Ol­sten Stuhl der rte Litz nächst am Gottes Kasten --./ in dem Snih Wmf 44 an mittlern Gang ge­gen über der ^âaßet/ der ne Weiverplatz / Eingangs des Stuhls. z.) ein Wannsplatz gerade der Cautzel über im Gesicht/ unter fein nen Lettner/ und Met mait bey Ausgebern dieses mehrer» Be- lM. , , v

In der Barfüsser- kirch sind zu verlehnen r. Weibersitz / als einen Stuhl an der Cantzel Num. !; und einen unterm Lettner/ Num. 1 $2. und ist desfalls beyder Jungfer Marttuengoin/ tm Caiharincn- Elvster sich anzumechen- . _ . .

Im Blumen- Crantz in der Schnnrgasi an der Ziegelgasi/ sind'.n Meßzeiten etliche Stuben ri. Sammern / wieanch ein wohlMegenes Gewölbe von . Bogen/ (an den Ecklate» störend) @ teuep« nen/ und siiMt man bey denen Einwohnern guten Bescheid / wie dann insonderheit das Gewölbe vor Kaufleute/ so mt Leinwand und Zeug-waaren handle» "ehr beauciu lieget.

Qu verlehnen außer der Stadt» .

Über Ler Nied in der Wciterau/ r. SiUKd von zranctfutt gelegen/ ist ein frey Adeliches Gut mit alleii Appeninentien, zu verlehnen öder zu verpsachken / und desfalls bey Ärn. ^otano Welch am Rah'mhof wohnhafft mehrere Nachricht zu haben.

Sachen drc gestohlen werden.

Cs ist aus eines Uhrmachers in Würtzburg seeuew raden , durch ^.^^

Santz dunchel braunes / und der andere ein l.chtgraues Kleid/ übrigens zchicchtcn N^ug , mu - _ - Haar haben/ eine güldene Minuten Uhr/ etwasgroß/ mit einem güldenen »utttrni n^.« <

Modle/ mit einer breiten Lharnir / nebst einer Engsischen gullM^Kmen/w^^ F^s/

-schafft Stöcklein mit einen rochen Cärniol auf welch.r Uhr der Nah"!tHR! ^^â^E ein âuc gestohlen worden/ meine solche zukommet/ w»üces bey Ausgebern bcßwe«n mrz«gen / lo. >

Reeompens/ auch so er die Uhr schon gckauffet/ ihme das ausgc,egte, nebst den. Necompens nuM in r<cht gezahlt werden.

Sachen die verlohren worden.

Es» armer junger Mensch hat in hiesiger Dohn! Kirchen r. Abicheid und em TauffSchein ter lohre»/ weil nun obgebachren Mensch seinWohlfatt daran liegt/ als wut neundlich gebetten / die ^ÄÄÄ«. w?/ J. --. *y«Â ^f cher/ ein Zungenschaber und Ohrlöffcl / ist den 1 H. Chrisiag / Entweder am ter ^vgel luder Et. ^ Catharinen Kirch oder von dar bis unter die neuen Krähme verlohren «ortey wer w.ches funden und anzeigt/ soll eine vergnügliche Berehrung bckominen. Marinen ^lâi/

Am i sten H. LSßrifftij ist eine Ribel in r zu eenigo gedruckt / in der ot. Eatyarinen odlra en entweder in dem Sruhl liegen blieben/ oder gleich im Herausgehen verlohren gangen / wer solche ge­sunden/ wolle sich bey der Frau Kirschm/ gegen Ler Kayserlichen Post über anmelden / soll einen du« teil Recompenß bekommt».