ugestattung der Hochschule
Zehn Jahre Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund.
Vor zehn Jahren gab der Führer dem Parteigenossen Tempel den Auftrag, die nationalsozialistischen Studentengruppen an den Hochschulen zu dem großen NSD.-Studentenbund zusammenzu- fassen. Im Gedenken an diesen Tag begeht der NSD.-Studentenbund am 25. und 26. Januar in München die Feier seines zehnjährigen Bestehens.
„Seit hundert Jahren schlaft ihr. Bürgerlicher Wohlstand schläferte euch ein. Jenes Bedürfnis nach .Ruhe und Ordnung' vererbte sich vom Vater auf den Sohn und den Enkel, mit dem Ergebnis, daß der Akademiker es versäumte, sich rechtzeitig zu erheben und sich an die Spitze vaterlandsliebender Proletarier' zu setzen, die ihr Sklavenlos abschütteln wollten. Solange ihr nicht in euch selber aufräumt mit den Hunderten von ,bürgerlichen' Vorurteilen, mit dem vertrockneten Geist der .civis academici1, solange werdet ihrs erleben müssen, daß die Geschichte des kommenden Dritten Reiches ohne euch, ja gegen euch gemacht wird." — So schrieb u. a. Tempel in seinem Aufruf, den er im Auftrage des Führers am 26. Januar 1926 an die deutschen Studenten richtete, mit dem Erfolg, daß sich über 20 Gruppen mit etwa 500 Mitgliedern bildeten, die in den Reihen des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes für die JdeeAdolf Hitlers zu kämpfen bereit waren. Kein Wunder, daß sich die Studenten schon so früh zu Adolf Hitler bekannten, denn sie verspürten an den Hochschulen und Universitäten besonders die g e i st i g e Überfremdung, der Deutschland in den Jabren des Niederganges dank dem marxistisch-demokratischen preußischen Kultusministerium ausgesetzt war, das die Tradition deutscher Wissenschaft und Forschung systematisch unterhöhlte.
Es war daher kein Wunder, wenn die nationalsozialistischen Studenten nicht immer in den Höxsälen systemtreuer Professoren zn finden waren, sondern daß sie auf der Straße den Kampf um den deutschen Men - s ch e n mit ihren Kameraden in den Reihen der SA., der SS. durchgefochten. Die gefallenen Studenten wie Hor st Wessel, Axel Schaffeld, Bruno Reinhard heiligten diesen Kampf, und ihr Leben, das sie gaben, war für jeden ihrer Kameraden der Ansporn, selbst das Leben einzusetzen, um allem Widerstand und allem Terror zum Trotz den Sieg zu erringen.
Aber die Jugend kämpfte auch in gleichstarkem Maße um die Eroberung der deutschen Hochschulen. Während die NSDAP, nach der Neugründung im Jahre 1926 nur Schritt für Schritt das Volk gewinnen konnte, bekannte sich die Jugend frühzeitig in viel stärkerem Maße zu Adolf Hitler. In welchem Teile Deutschlands auch die Hochschule lag, stets konnte bei den Wahlen zu den Studentenausschüssen ein immer stärkeres Anwachsen des Nationalsozialismus in der Jugend festgestellt werden. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurde immer mehr auf diese Vorgänge hingelenkt. Auch die gegnerische Presse konnte an dieser „Radikalisierung derJugend" nicht vorübergehen. In Zeiten, in denen eine gewisse Ruhe in der politischen Entwicklung vorhanden war, wirkten solche Wahlen mit immer größer werdenden nationalsozialistischen Stimmenzahlen als ein Alarmruf. Mit einem gewissen Schrecken erkannten die herrschenden Parteien, daß die Jugend und damit die Zukunft nicht mehr ihnen gehörte.
Im Jahre 1927 kam es zu einem offenen Konflikt zwischen der Studentenschaft und dem preußischen Kultusmini sterium, der feinen Höhepunkt in dem Kampf um das Studentenrecht, der über die großdeutsche Frage ausgebrochen war, fand. Die an allen preußischen Hochschulen durchgeführte Ab- lmung über die Forderungen des Kultusministers
Becker ergab ein überwältigendes Bekenntnis der - identischen Jugend gegen das damals Herr- chende System.
Und es wurde weitergekämpft. Im Juli 1931 elang es den nationalsozialistischen Studenten dann, die ahrung des Gesamtzusammenschlusses aller deutschen Studenten mit Einschluß Österreichs, Danzigs und Sudetendeutschlands zu übernehmen. Es war dies die erste ständische Organisation, die der Nationalsozialismus in die Hand bekam. Auf dem 14. Deutschen Studentag in Graz wurde Parteigenosse Walter Lienau von dem damaligen Reichsführer der NSDStB., Baldur von S ch i r a ch , mit der Führung der Deutfchen Studentenschaft beauftragt. Es gelang, den Ansturm der Linksparteien, der folgte, abzuschlagen, den Zusammenbruch der Deutschen Studentenschaft zu verhindern, und zugleich wurde eine Spaltung in die Front der Gegner hineingetragen. Weitere Wahlen an den Hochschulen brachten immer weitere Erfolge der nationalsozialistischen Bewegung. Das war wichtig; denn die Machtposition, die der Nationalsozialistische Studentenbund durch die Übernahme der Führung der Gesamtheit der Studenten erobert hatte, war von großer Bedeutung, da die staatlichen Stellen bei allen Fragen, in denen sie auf die Selbstverwaltung der studentischen Jugend angewiesen waren, nicht mehr am Nationalsozialismus vorübergehen konnten.
Es kam der Sieg des Nationalsozialismus. Damit wurde in der Organisation der Studentenschaft ein grundlegender Wandel angebahnt. Arbeitsgebiete, die die Jugend im Kampf gegen ein volksfremdes System an sich gerissen hatte, sind heute wieder vom Staat übernommen worden. Aber der Einsatzwille der Jugend ist der gleiche geblieben. Die Korporationsverbände sind den Weg gegangen, sich aufzulösen. Die deutsche Jugend an den deutschen Hochschulen istnationalsozialistisch geworden. Und die Besten der studentischen Jugend stehen nach wie vor im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund, der auch heute der K a m p f t r u p p der nationalsozialistischen Bewegung an den Hochschulen für die Neugestaltung der Hochschule im Gei ste des Nationalsozialismus ist.
Wenn Dietrich Eckart einst in den Anfangszeiten des Nationalsozialismus gegenüber Angriffen von Gegnern geschrieben hat, daß es nicht wahr sei, daß die NSDAP, nur aus Studenten bestehe, so haben doch die nationalsozialistischen Studenten in der Kampfzeit bewiesen, daß sie nicht die schlechtesten Kämpfer waren. Sie haben sich würdig gezeigt jener Worte des Führers, die er 1927 auf einer Führertagung des Stu- dentenbundes in Leipzig sprach: „Der NSDS1B. habe nicht nur eine Organisation zur Verbreitung nationalsozialistischer Weltanschauung auf der Hochschule zu sein, sondern darüber hinaus die Hochschule der nationalsozialistischen Bewegung." Es ist dies eine große Aufgabe, deren Erfüllung den Einsatz des ganzen Menschen verlangt.
Greiser weist die Vorwürfe des Völkerbundskommissars zurück.
Erklärung des Danziger Senatspräsidenten zum Jahresbericht Sir Lesters.
Zu dem Jahresbericht des Danziger Völkerbundskommissars Sir Lester hat der Senatspräsident von Danzig, Greiser, in einer Denkschrift Stellung genommen, die jetzt vom Völkerbundssekretariat veröffentlicht wurde. In ihr heißt es u. a.:
Sie, Herr Oberkommissar, vertreten bett Standpunkt, daß die Regierung der Freien Stadt Danzig in ständig wachsendem Maße eine verfassungswidrige Politik getrieben habe. Dieser ungeheuerliche Vorwurf hätte nach meiner Auffassung eines Beweises bedurft, an dem es in Ihrem Bericht fehlt.
Die vom Rat des Völkerbundes in ihrer Verfassungsmäßigkeit angezweifcltcn Geselle haben das Ergebnis der Volkstagswahl vom 7. April 1935 in keiner Weise beeinflußt.
Das wird von dem Obergericht der Freien Stadt Danzig in dem am 14. November 1935 verkündeten Wahlurteil, auf dessen Abschnitt 3 a ich verweise, ausdrücklich festgestellt. Aus den Umständen, daß die beanstandete Verordnung zur Zeit der Volkslagswahl in Geltung war, kann daher kein Bedenken gegen die Gültigkeit der Wahl hergeleitet werden.
Artikel 79 der Danziger Verfassung gewährleistet die freie Meinungsäußerung durch Wort und Schrift nicht schlechthin, sondern nur innerhalb der gesetzlichen Schranken. Das gilt and) für die Presse.
Das polizeiliche Einschreiten gegen die Presseorgane war daher zulässig und notwendig, da die skrupellose Hetzarbeit der gemaßregelten Zeitungen nicht nur die öffentliche Sicherheit und Ordnung, sondern in einzelnen Fällen sogar die Staatssicherheit gefährdete.
Wenn der Senat für die angebliche Verfassungs- Widrigkeit der Geschäftsordnung des V o l k s l a g e s verantwortlich gemacht wird, so dürfte hinlänglich bekannt sein, daß für die Form und Fassung der Geschäftsordnung eines Parlaments das Parlament selbst verantwortlich ist, und daß das Parlament eines Staates mit demokratischer Verfassung sich selbst die Geschäftsordnung gibt.
60 ciMk Offiziere für die «beffiiislhe Armee?
Italienische Beschuldigungen. — Vormarsch Badoglios an der Nordfront.
Die italienische Zeitung „M e s s a g e r o" bringt die bemerkenswerte Meldung, daß 6 0 englische Öffi - ziere in Berber« (Britisch-Somaliland) eingetroffen seien, um in abessinische Dienste zu treten. Die den Abessiniern geleistete Hilfe der Engländer sei kein Geheimnis mehr. So hätten auch zwei englische Militärflugzeuge den abessinischen Truppen den Vormarsch Grazianis auf Neghelli signalisiert.
An der N o r d f r o n t haben im Tembiengebiet die italienischen Truppen einen Vorstoß unternommen, der, wie aus Asmara gemeldet wird, den italienischen Truppen bereits Geländegewinn gebracht haben soll. Alle im Dezember verlorengegangenen Stellungen seien von den italienischen Stoßtrupps zurückerobert worden. Die Abessinier hätten erbitterten Wider st and geleistet. Die Italiener haben vor allem starke Artillerieabteilungen eingesetzt, mit deren Feuer die abessinischen Stellungen eingedeckt wurden. Die abessinischen Stellungen von Makalle sollen „sturmreif" geschossen werden, bevor der Angriff der italienischen Infanterie in Richtung auf Amba Aladschi einsetzt.
Drei italienische Flugzeuge abgeschossen.
Nach dem ersten Bericht, den der Ras D e st a seit Beginn der Graziani-Offensive gegeben hat, erklärte er, daß er sich, dem Befehl des Negus folgend, in die Berge südöstlich von Allata zurückgezogen habe, um hier seine Truppen vor den italienischen Luftbombardements besser geschützt zu sehen und den
Französische Regierungskrise im Kreise.
Bildung eines Übergangskabinetts bis zu den Wahlen/
In Frankreich läuft wieder einmal dasselbe Spiel ab, das wir schon zu wiederholten Malen erlebt haben. Das KabinettLaval ist zurückgetreten, und nun geht das parlamentarisch-demokratische Spiel um die Neubildung der Regierung nach bewährtem Muster vor sich. Der Präsident der Republik empfängt einen Parteiführer nach dem anderen, um ihm die Regierungsbildung anzutragen. Der erste war nach vorgeschriebenem Brauch der bisherige Führer der Radikalsozialistischen Partei, Herriot. Ihm wollte der Präsident die Regierungsbildung übertragen. Denn da er Laval gestürzt hat, mußte er zuerst gefragt werden, ob er sein Nachfolger werden wolle. Herriot hat aber scheinbar keinen Geschmack an der Sache und hat abgelehnt. Also setzte der Präsident der Republik sein Spiel fort und berief den nächsten. So traten nacheinander S a r r a u t, der Abgeordnete der demokratischen Linken, D e l b o s , der Vorsitzende der Nadikalsozialisti- schen Kammerfraktion, der frühere Ministerpräsident F l a n d i n und wie sie alle heißen, die immer da sind^ wenn es um Regierungsneubildung geht, nacheinander an, ohne daß einer dem Präsidenten sein Jawort zur Regierungsneubildung gab.
Daß auch die neue Regierung nicht von Dauer sein wird, darüber ist man sich in Paris völlig im klaren. Es handelt sich nur darum, ein Übergangskabinett zu finden, das bis zu den Parlamentswahlen durchhält. Für diese sehr undankbare Aufgabe scheinen sich aber wenige Interessenten zu finden.
Der Versuch, ein ausgesprochenes politisches Kabinett zu bilden oder eine rein Radikalsoziaiistischc
Regierung, macht erhebliche Schwierigkeiten.
Freude an diesem Spiel, das wieder einmal aus Kosten des Volkes geht, haben eigentlich nur die französischen Linksparteien. Das kommt in ihrer Presse deutlich zum Ausdruck. So überschlägt sich z. B. das kommunistische Blatt „Humanitö" vor Freude, daß Laval davongejagt sei, und schreibt das Verdienst den Kommunisten zu. Die Linksparteien wittern Morgenluft, und sie wissen, daß mit jedem Aabinettswechsel sie ihrem Ziele näherkommen. Jede neue
Über die Rechtmäßigkeit der A n f l ö s u n g des Allgemeinen Arbeiterverbandes der Freien Stadt schwebt zur Zeit ein Verfahren vor der Verwaltungskammer des Danziger Landgerichts. Mit Rücksicht auf das schwebende Verfahren hält der Senat die Erörterung dieser Angelegen heft zur Zeit für untunlich.
Die Ausführungen des Völkerbundskommissars in dieser Angelegenheit werden dann in der Erklärung in einigen Punkten einer Tatsachenberichtigung unterzogen. Es wird ausgeführt, der Allgemeine Arbeiterverband sei nicht der einzige nichtnationalsozialistische Arbeiterverband. Es beständen in Danzig außer der Danziger Arbeitsfront, die übrigens auch keinen rein nationalsozia- listischen Charakter habe, zwei polnische Arbeiterverbände, ein jüdischer Arbeitnehmerverband und eine Gewerkschaft der Eisenbahner und Hafenbediensteten. Das Schreiben fährt fort:
Wirklich ernste politische Ausschreitungen haben sich in Danzig weder im letzten Jahr noch in den ganzen
2% Jahren nationalsozialistischer Staatsführung ereignet, wie schon daraus hervorgeht, daß der politische Kampf in dieser ganzen Zeit kein Todesopfer gefordert hat. Soweit es zu Ausschreitungen gekommen ist, ist die Polizei, die ohne Ansehen der Person und Partei gegen jeden Rechtsverletzer vorgeht, ihrer ohne weiteres Herr geworden. Die Garantie des Völkerbundes kann niemals zu einer Einschränkung der aus der Souveränität der Freien Stadt Danzig sich ergebenden Rechte führen, was der Mhii- Bericht vom 17. November 1920 grundlegend ausführt.
Der Schluß der Erklärung beschäftigt sich mit den Petitionen der Danziger Oppositionsparteien. Hätten die Oppositionsparteien sich der ihnen zur Versügung stehenden Mittel bedient, so wären vielleicht die meisten dieser Fragen bereits innerhalb der Freien Stadt erledigt worden, ohne daß der Völkerbund nötig gehabt Hütte, sich mit diesen Angelegenheiten zu beschäftigen.
an der Nordfront so bewäbrten Kleinkrieg führen zu können. An der Nordfront hätten die Truppen des Ras Kassa am Dienstag einen bedeutenden Sieg vavon- getragen. Wie aus Addis Abeba berichtet wird, hätten die Italiener schwere Verluste erlitten und den Abessiniern viel Kriegsbeute hinterlassen. Die Abessinier hätten in den letzten Tagen drei italienische Flieger ab geschossen, womit seit Kriegsbeginn 'zwölf italienische Bomben- itfOtf- klärungsflugzeuge vernichtet worden seien
Nach ergänzenden Berichten aus A d d i s A b e b a ist die am 20. Januar entbrannte große Schlacht an der Tigrefront noch im vollen Gauge. Nachdem zeitweilig mit wechselndem Erfolge gekämpft worden war, ist es jetzt der kaiserlichen Garde des Negus gelungen, die Italiener aus einer Reihe strategisch bedeutsamer
Stellungen hinauszuwerfen.
Außer Maschinengewehren, Gewehren und reichlich Munition sind auch mehrere Geschütze in abessinische Hände gefallen. Tausende toter und verwundeter Italiener sollen das Schlachtfeld nordwestlich von Makalle bedecken.
In diesen äußerst erbitterten Kämpfen hat sich der abessinische Kommandant Dagnoh Wodadjo besonders ausgezeichnet. Dieser, der Führer eines Bataillons der kaiserlichen Garde, der erst 1934 die französische Offiziersschule St. Chr mit Prädikat verlassen hat, hat eigenhändig mit einem Maschinengewehr ein dreimotoriges italienisches Bombenflugzeug abgeschossen.
Regierung wird mit weiteren Forderungen der Linken belastet sein, bis eines Tages die Stunde für die Linksparteien schlägt, die sehr leicht die letzte Stunde für das parlamentarisch-demokratische System werden kann.
Welche Unsicherheit durch die ewige politische Unruhe in das Volk getragen wird, das zeigt sich sofort wieder an dem Sturz der französischen Währung. Es ist immer wieder dieselbe Erscheinung, daß bei Regierungskrisen Hunderte von Millionen französischer Franken ins Ausland abfließen. Und es sollte sonderbar erscheinen, wenn nicht das alte Gegenmittel der Diskonterhöhung wieder herhalten müßte, um die französische Währung zu halten
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Paris, 24. Jan. (Funkmeldung.) Um 2 Uhr nachts wurde eine vorläufige Ministerliste veröffentlicht. Danach ist Ministerpräsident und Innenminister Albert Sar- ra'ut. Das Außenministerium übernimmt Flandin. Das Kabinett ist eine Regierung der republikanischen Konzentration. Ihr werden sechs radikalsozialistische Minister angehören. In parlamentarischen Kreisen legt man sich aber noch nicht endgültig auf ein vollständiges Gelingen der Regierungsbildung durch Sarraut fest.
Aufruf zur Ausstellung der Arbeitsbücher.
Der Stand der Durchführungsarbeiten bei der Ausstellung der Arbeitsbücher ermöglicht es, nunmehr auch die letzten Betriebsgruppen zur Ausstellung der A r b e i t s b ü ch e r a u f z u r u f e n Dies ist durch eine dritte Bekanntmachung des Präsidenten der Reichs- anstalt mit Wirkung vom 1. Februar 1936 geschehen. Zu dieser dritten Gruppe gehören folgende Betriebsgruppen: 1. Holz- und Schnitzstoffgewerbe, 2. Nahrungs- und Ge- nußmittelgewerbe, 3. Verkehrswesen, 4. öffentlicher Dienst und private Dienstleistungen lohne die häuslichen Dienste). Über die Zugehörigkeit der Betriebe zu den Betriebsgruppen erteilen die Arbeitsämter in Zweifelsfällen bereitwilligst Auskunft.