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Die furchtbare Not der Sudetendeutschen.

Eindringlicher Appell an das Gewesen der Prager Regierung.

Die Wirtschaftskrise und die katastrophale Arbeits­losigkeit in der Tschechoslowakei, durch die besonders die s u d e t c n d c u t s ch e n Randgebiete des Staates betroffen sind, haben, wie aus Prag berichtet wird, ein solches Ausmast erlangt, daß die Befürchtungen nur zu berechtigt sind, es könnte zu Weiterungen kommen, die dann durch nichts aufzuhalten wären.

Vergeblich haben die parlamentarischen Vertreter der S u d e t e n d^) u t s ch e n Partei im Abgeordneten­haus und im Senat an Hand von nachweisbaren Tatsachen das sudetendeutsche Elend der tschechoslowakischen Mehr­heit zur Kenntnis zu bringen versucht. Es ist bei bloßen Versprechungen geblieben. Die tschechoslowakische In­dustrie wird im reichsten Ausmaße bedacht. Im sudeten­deutschen Gebiet werden tschechoslowakische Konkurrenz­unternehmen, mit staatlichen Beihilfen gegründet, und wo in den deutschen Randgebieten mit staatlichem Zuschuß Jnvestitionsarbeiten durchgeführt werden, erhalten sie tschechoslowakische Firmen, die natürlich wiederum nur tschechoslowakische Arbeiter beschäftigen.

In wirklich zwölfter Stunde haben nun die Parla­mentarier der Sudetendeutschen Partei im Bewußtsein ihrer menschlichen Verantwortung einen letzten eindring­lichen Versuch unternommen, die Verantwortungsträger des Staates zum helfenden Eingreifen zu veranlassen. Am Mittwoch waren die Vertreter der Prager deutschen und tschechoslowakischen Julandsblätter, als auch die Prager Korrespondenten der Auslandspresse zu einer Besprechung geladen, in der sie in Anwesenheit sämtlicher Parlamentarier der SDP. von den verschie­denen Kreisvertretern der SDP.

über die gräßliche Notlage in den sudetendcutschen Randgebieten unterrichtet

wurden. Ageordneter Sandner erklärte als den Zwecr dieser Zusammenkunft, daß die verantwortlichen Faktoren in diesem Staat endlich das sudetendeutsche Elend zur Kenntnis nehmen müßten, wenn es nicht zu katastro­phalen Erscheinungen in den sudetendeutschen Rand­gebieten kommen soll.

Die folgende Schilderung der einzelnen Kreisvertreter brachte Elendsberichle in den furchtbarsten und erschreckendsten Zügen. Abgeordneter Wollner schilderte besonders die Not im westlichen Erzgebirge, wo zum Beispiel in Trinkseifen

80 Prozent der Bevölkerung arbeitslos sind, im Armenhaus 40 Tote untergebracht sind, wo das Gemeindearrest als Notwohnung bezogen werden mußte. Oder in F r ü h b u ß , wo eine Arbeitslosenfamilie in der Totenkammer auf Streu und Stroh haust. Ein Graslitzer Kaufmann schenkte einem Bauern verdorbenes Kraut zum Düngen seines Feldes. Arbeitslose klaubten es sich vom Acker aus und kochten daraus für sich und ihre Familien ein Mittagessen.

Die letzten beschäftigten Heimarbeiter klöppeln für fünf bis sieben tschechische Kronen von früh bis spät in die Nacht, um dann mehr als drei tschechische

Kronen für das Material davon zu bezahlen. Abgeordneter Z i p p e l i u s erzählt von den Verhältni- nissen in Graupen im Erzgebirge und schildert die Not der Menschen, die nur noch der Schatten eines menschlichen Wesen sind. Ein Bursche im Alter von 18 Jahren wiegt nur 26 Kilogramm. Fünf bis sechs Wochen alte Kinder können von der Mutter nicht mehr genährt werden, weil

Kabinett Laval zurückgetreten.

Die Regierungskrise in Frankreich, die schon seit längerer Zeit einen Kabinettswechsel erwarten ließ, hat am Mittwoch ihren plötzlichen Abschluß gefunden. Nach einem letzten Kalinettsrat begab sich Ministerpräsi­dent und Außenminister Laval zum Präsidenten der Republik, um ihm den Gesamtrücktritt der Re­gierung zu melden. Das Kabinett Laval hat damit eine Lebensdauer von 7% Monaten gehabt.

Laval hat das Anerbieten des Präsidenten der Re­publik, eine neue Regierung zu bilden, abgelehnt.

Der Kabinettsrat hatte nur eine Stunde gedauert. Gleich zu Beginn der Sitzung hatten Staatsminister Herriot, Handelsminister Bonnet und Handelsmarine­minister Bertrand sowie Innenminister Paganot ihren Rücktritt erklärt, während die beiden aus dem Senat stammenden râdikalsozialistischen Minister Regnier (Finanzen) und Maupoil (Pensionen) sich diesem Schritt zunächst noch nicht angeschlossen hatten.

Laval teilte dann im Kabinettsrat mit, daß er von den zurückgetretenen radikalsozialen Ministern ein Schreiben erhalten habe, in dem es u. a. heißt:

In einem Gefühl der Treue zu unserer Partei und der Aufrichtigkeit Ihnen gegenüber glauben wir, politisch ehrlich zu handeln, indem wir Ihnen unseren Rücktritt aus der Regierung mitteilen. Es scheint uns in der Tat, daß wir Ihnen nicht mehr die unentbehrliche Unter­stützung unserer Freunde aufrechterhallen können, um Ihnen in der Kammer die für jede Regierungstätigkeit notwendige Mehrheit zu gewährleisten zu der Stunde, in der sich uns so viele schwere Fragen stellen, die eine Lösung erfordern."

Vor der endgültigen Liquidierung . der alten tzeamtenverbande.

Führerratstagung des Reichsbundes der Deutschen Beamten.

In B e r l i n tagte der F ü h r e r r a t d e s R e i ch s- bundes der Deutschen Beamten. Relchs- beamtenführer Hermann Ne es erstattete^emen ächt über die Entwicklung der natronalsozrallstlichen Beamten bewegung und über die Arbeit der Ernhertsorgamsatton der deutschen Beamten im Jahre 1935. Er hob hervor, day der 30. Januar 1933 von der überwiegenden Meh^ zah4 der deutschen Beamten als befreiende Tat auch

für das deutsche Beamtentum empfunden wurde. Unter den Aufgaben, die dem Reichsbund der Deutschen Beamten gestellt sind, steht die der uattonal- s o z i a l i st i s ch e n E r z i e h u n g der Beamtenschaft im Vordergrund. Neben dieser weltanschaultchen Aufgabe nimmt die soziale Betreuung der Mitgliedschaft eine bedeutsame Stellung ein. Der Reichsbeamtenführer wies sodann auf die staatspolitische Bedeutung des g-oßen Entschuldungswerkes Om, das der Reichsbund im vergangenen Jahre am der Grundlage

der ausgemergelte Körper nicht mehr dazu imstande ist. In Elendswohnungen Hausen zwölf Menschen in einem Raum von zwanzig Quadratmeter Fläche. Abgeordneter Hirthe zeigte das Elend im Zwickauer Gebiet auf, wo in der Stadt Zwickau selbst

von 4800 Einwohnern nur noch 200 Menschen Beschäftigung haben.

80 Prozent der Kinder sind u n lerer nährt und tuber­kulös. Wer von den Gewerbetreibenden noch nicht zu­grunde gerichtet ist, dem rauben die überspannten Steuer­vorschreibungen die letzte Eristenzmöglichkeit. Abgeord­neter Hollube, der sich besonders mit dem Elend im Ga­blonzer Glasgebiet beschäftigte, verwies darauf, daß im tschechoslowakischen Gebiet Millionen Investitionen durch- geführt werden, während im deutschen Gebiet ein Betrieb nach dem anderen stillgelegi wird. Seitdem die Wälder verstaatlicht sind, dürfen die Arbeitslosen nicht einmal mehr Klaubholz sammeln, um sich vor dem Erfrieren im Winter zu schützen. In der Ortschaft Weißbach ist der H u n g e r t y p h u s eingezogen. Und diese furchtbaren Zustände herrschen im ganzen sudetendeutschen Gebiet.

Ein einfacher anonymer Zettel genügt, um deutsche

Menschen um jede Unterstützung zu bringen.

Die Gewerkschaften sind Exerzierfelder der Marxisten ge­worden. Zur Not, zum Terror und zu den zahllosen Denunziationen gesellt sich die Unmoral, vor allem die Demoralisierung der Jugend, die arbeitslos in dieses Elend hineinwächst. Abgeordneter Hodina schilderte besonders eingehend die Auswirkungen der Not aus den gesundheitlichen Zu st and der Kin- der. Sie sind körperlich und seelisch schon so zerrüttet, daß der Lehrer es nicht wagt, sie zu prüfen, weil sie in der Bank haltlos zusammensacken.

Abgeordneter Rudolf Sandner zog aus den ein­zelnen Schilderungen die politischen Schlußfolgerungen und stellte zusammenfassend fest: Heute ist es unmöglich, die Menschen weiter zu vertrösten.

Die Frage, ob im Sudetendeutschtum auch weiterhin Ruhe, Selbstbeherrschung und Disziplin aufrecht- erhalten werden kann, ist ausschließlich davon ab­hängig, ob man sich auf feiten der Verantwortlichen des Staates endlich einmal dazu entschließen wird, zum mindesten den guten Willen zu zeigen.

Die Sicherheit eines Staates kann durch nichts so gefähr­det werden, als durch eine systematisch herbei- geführte Verzweiflungsstimmung der Massen. Wir haben wiederholt darauf verwiesen, daß all das Elend, die Not und die Verzweiflungsstimmung im Sudetendeutschlum nicht nur die Folge einer allgemeinen Weltwirtschaftskrise ist, sondern daß dazu der in ihrer Wirkung katastrophale, entnervende und verbitternde N a t i o n a l i t ä t e n k'a m p f mit schuld ist. Die Sudelen­deutschen wären schon dankbar, wenn wenigstens dort, wo nationalpol'itische Gründe die Praxis unseres Fürsorge­wesens beeinflussen, der gute Wille zum Vorschein käme, Maßnahmen zu vermeiden, die als der Ausdruck einer systematisch betriebenen nationalpolitischen Offensive empfunden werden müßten.

Nach Abschluß der eindrucksvollen Besprechung be­gaben sich sämtliche Senatoren der SDP. zum Landes­amt, um auch dort das gesamte Material über das Elend in den sudetendeutschen Randgebieten vorzulegen und Ab­hilfe zu fordern. Sämtliche Abgeordneten begaben sich zum selben eiweck in das Fürioraeminiiterinm.

Nach Verlesung dieses Schreibens teilte Laval mit, daß er unter diesen Umständen den Gefamtrück- tritt des Kabinetts dem Präsidenten der Republik mit­teilen müsse. Das Rücktrittsgesuch wurde dann später auch vom Präsidenten angenommen.

Lavals Rechenschaftsbericht.

Nach seiner Unterredung mit dem Präsidenten der Republik gab der zurückgetretene Ministerpräsident Ver­tretern der Presse eine Erklärung ab. Laval unter­strich in ihr, daß er das Bewußtsein habe, seine Aufgabe erfüllt zu haben. Der Franken, dessen Verteidigung ihm anvertraut worden sei, sei nicht angelastet. Der Staatshaushalt sei um ein Fünftel erleichtert. Die Maßnahmen, die er getroffen habe, begännen ihre Früchte zu tragen. Ein Wiederaufleben der wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Tätigkeit mache sich bemerkbar.

In Bezug auf die Außenpolitik

seien zu Beginn und während seiner Amtszeit ernste Schwierigkeiten aufgetaucht. Der Friede sei aber gewahrt worden, die Verpflichtungen Frankreichs gegenüber dem Völkerbund erfüllt und die Bündnisse und Freundschaf­ten Frankreichs erhallen. Das Ergebnis seiner Politik sei, daß Frankreich Herr seines Schicksals blieb. Diese Politik habe fortgesetzt die Billigung des Par­laments erfahren. Noch in der letzten Woche habe er eine verstärkte Mehrheit erzielt. So schwierig seine Aufgabe auch sei, so würde er sie trotzdem fortgeführt haben, aber eine Partei habe ihm das Vertrauen entzogen. Eine Zusammenarbeit sei so nicht mehr möglich.

neugeschaffener gesetzlicher Bestimmungen in Angriff ge­nommen hat. ,

Hermann Nees kündigte an, daß der Reichsbund der Deutschen Beamten

im Jahre 1936 über eine halbe Million Reichsmark

deinKraft-durch-Freude"-Werk zur Verfügung stellen werde dessen segensreiche Einrichtung aum der Beamten­schaft zugute komme. Der Reichsbeamtenführer schloß mit der Mitteilung, daß ein in Kürze zu erwartendes Gesetz die endgültige Liquidierung der alten Beayiteü verbände regeln werde, wodurch erneut Mittel für die Durchführung der sozialen Aufgaben der Einheitsorganisation der deutschen Beamtenschaft frei werden würden. , _

An der darauf folgenden Aussprache über das Arbeitsprogramm des Reichsbundes der Deutschen Be­amten für das vergangene und kommende Jahr nahmen die Staatssekretäre Dr. Lammers, Milch, Ohne­sorge und Dr. Landfried regsten Anteil. Hermann Neef brachte eine Dankadresse an den Führer zur Verlesung. Der Führer hat darauf dem Rerchsbeamten- führer telegraphisch gedankt und beste Wünsche für die Arbeiten des Führerrats ausgesprochen.

MH und Kern.

Erst Hagelwetter, dann Orkan. Über dem Gebiet des T e u t o b u r g er Waldes ging ein schweres Unwetter nieder. Unter ständigen Blitzschlägen und unaufhörlichem Donner prasselten aus dem tiefschwarzen Himmel in dich­ten Mengen Hagelkörner herab, die die Größe von Taubeneiern erreichten. Nach dem Unwetter, das von einem orkanartigen Sturm begleitet war, waren Land­straßen und Felder von einer dichten Eisdecke bedeckt. Der Sturm richtete schwere Schäden an.

Versuche mit Ochsensroschen aus USA. Ein Altonaer Tierzüchter ist auf eine neue Kleintierzucht verfallen. Er hat sich aus Philadelphia mehrere Paare Ochsenfrösche kommen lassen und will mit ihnen eine Froschfarm begründen, denn diese fünf Pfund schweren Tiere sind recht nützlich. Ihre Haut wird mit Vorliebe für feine Lederwaren verwendet, und aus ihren Knochen kann man einen hochwertigen Leim herstellen.

Seit Jahren immer nur Mädchen geboren. In den letzten sechs Jahren wurde in dem Dorf P r i n z h e i m (Kreis Zabern i. E.) kein Knabe mehr geboren. Es kamen in dieser Zeit dort nur Mädchen zur Welt, womit das Dors auch einen Rekord aufgestellt haben dürfte.

Französisches Flugzeug vermißt. Das Wasserflug­zeug der Strecke Marseille Tunis, das nördlich von Ajaccio aus das Meer niedergehen mußte, ist von den ausgesandten Hilfsschiffen und Flugzeugen noch nicht entdeckt worden. Ungefähr an der Stelle, wo der Apparat gewassert hat, sah man einen großen Olfleck auf dem Meer. Obgleich man noch annimmt, daß die Maschine abgetrieben worden ist, wächst doch die Beunruhigung über das Schicksal der sechs Menschen, die sich an Bord befinden.

Geisteskranker tötet sechs Personen. In einem Krankenhaus in N i e d e r l ä u d i s ch - I n d i e n hat ein Schwachsinniger in einem Wahnsinnsanfall sechs Per­sonen getötet und eine schwer verletzt. Der Kranke, der in den nächsten Tagen als geheilt entlassen werden sollte, war wegen Verfolgungswahns dem Krankenhause zu- geführt worden.

80 japanische Arbeiter von einer Lawine begraben. 80 Arbeiter, die mit Aufrüumungsarbeiten auf der Bahn­strecke T a u r u g aN i i g a t a (Japan) beschäftigt waren, wurden von einer riesigen Lawine verschüttet. Bisher konnten vier Tote geborgen werden. 36 Mann werden noch vermißt, nachdem 40 Mann gerettet werden konnten.

ÄkMpistkèWßZpieie 1956

Rekord-MeLdeergebnis

für Garmisch-Parienkirchen.

Die Meldeliste für die IV Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen enthält nach endgültigem Abschluß 1593 Meldungen. Das ist ein Rekordmeldeergebnis 28 Nationen entsenden ihre Besten nach Garmisch-Parten- kirchen. Die Feinde des nationalsozialistischen Staates, die es nicht an der übelsten Hetze gegen die Veranstaltung der Olympischen Spiele im neuen Deutschland haben fehlen lassen, sind geschlagen worden Der gesunde Sportgeist hat gegen die Intrigen und Lügen der Hetzer gesiegt

Selbstverständlich ist das gastgebende Deutschland am stärksten vertreten 164 deutsche Meldungen sind abgegeben worden Österreich stellt mit 155 Meldungen das zweitgrößte Ausgebot, dann' folgen die Amerikaner mit 131 Nennungen: das sind mehr, als Amerika bei den Olympischen Winterspielen 1932 in der eigenen Heimat aufgebracht hat Dann folgen die Tschechoslowakei mit 107, Norwegen mit 96, Italien mit 88, Japan mit 83, Kanada mit 81, Frankreich mit 78, die Schweiz mit 77, Jugoslawien mit 68, Polen mit 67, England mit 65, Belgien mit 62, Lettland mit 61, Rumänien und Ungarn mit je 60, Schweden mit 59, Holland mit 40, die Türkei mit 32, Bulgarien mit 16, Luxemburg und Spanien mit je 8, Liechtenstein mit 6. Griechenland und Australien mit je 4 Meldungen

Nicht alle Bewerber werden an den olympischen Prüfun­gen teilnehmen können, denn die Ausschreibung beschränkt die Teilnahme an den Ski- und Eissportwettbewerben aus je vier Mann für jede Nation Bei den Bobrennen sind sür jedes Land >e zwei Vierer- und zwei Zweierbobs zugelassen Für die Eishockeyspiele können zehn Spieler und vier Ersatz- n änner gemeldet werden Drei Tage vor Beginn der Spi e wird die offizielle Teilnehmerliste bekanntgegeben werden; dann werden wir erfahren, wieviel Kämpfer ins Feld gehen.

Bei dem Ausscheidungskampf des Dreibanden-Billard- Turniers in Marseille errang der Deutsche Meister Tiedtke- Düsseldorf die zweite Stelle hinter dem Weltmeister Puigvert- Spanien. Puigvert, Tiedtke, Sengers-Holland und der Vor­jährige Weltmeister Lagache-Frankreich werden Anfang April um die Weltmeisterschaft in New Aork kämpfen.

Olympia-Sporthelfer in Garmisch-Partenkirchen.

Den ausländischen Mannschaften bei den Olympischen Winterspielen sind sprachenkundige deutsche Sportler zu­geteilt worden, die in allen Fragen des täglichen Lebens und auf dem Gebiet des Sports Führer und Ratgeber der Olympischen Gäste sein sollen. Hier sieht man zwei Sportyelfer^ in ihrer kleidsamen einheitlichen Tracht in den Straßen Garmisch-Partenkirchens. (Schirner M.)