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Dank-Telegramm
König Eduards an den Führer und Reichskanzler.
Berlin, 23. Jan. (Funkmeldung.) Seine Majestät
König Eduard VIII. von England hat die Beileidskundgebungen des Führers und Reichskanzlers zum Ableben des
Königs Georg V. mit einem Danktelegramm beantwortet, das in Uebersetzung wie folgt lautet:
„Die Königin, meine Mutter, vereinigt sich mit mir
in aufrichtiger Danksagung, Herr Reichskanzler, für Ihre freundlichen Beileidsbezeugungen und die Versicherung des Mitgefühls Der deutschen Reichsregierung und des deutschen Volkes an dem schweren Leid, das durch den Tod des Königs, meines geliebten und verehrten Vaters, über uns und die britischen Völker gekommen ist. Eduard,^. I."
Börse und Handel
Frankfurt a. M. (Eetreidegrotzmarkt vom 22. Jan.) Der Frankfurter Eetreidegrotzmarkt zeigte auf der Angebots- seite keine Aenderung! die Nachfrage für Brotgetreide hält sich unverändert stetig. Für Brau- und Jndustriegerste bleibt die Haltung schwächer. Futtergetreide blieb bei spärlichem Angebot lebhaft gejucht. Am Futtermittelmarkt erfolgen in den preisgebundenen Artikeln laufend Zuteilungen, für Kleie bleibt aber darüber hinaus noch lebhafter Bedarf. Das Mehlgeschäft liegt unverändert ruhig, Weizenmehl aber gut stetig. Ls notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 13 207, W 16 210, W 19 214, W 20 216, Roggen R 12 170, R 15 173, R 18 177, R 19 179 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Sommergerste für Brauzwecke 225—230, Hafer —. Weizenmehl W 13 28.15, W 16 28.40, W 19 28.40, W 20 28.75, Roqqenmehl R 12 22.45, R 15 22.80, R 18 23.30, R 19 23.50 plus 0.50 RM. Fracht- Ausgleich. Weizennachmehl 17.00, Weizenfuttermehl 13.50, Weizenkleie W 13 10.65, W 16 10.80, W 19 11.00..W 20 11.10, Roggenkleie R 12 9.95, R 15 10.15, R 18 10.40, R 19 10.50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot m. Dr. 16.20, Palmkuchen m. M. 16.80, Erdnutzkuchen m. M. 18.30. Treber —, ^rockenschnitzel 8.92, Großhandelspreis ab Fabrik-Station, Heu S.50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepretzt 3.80—4.00, gebündelt 3.50—3.80. Tendenz: ruhig.
Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 23. Jan.; nichtamt l. Vorbericht.) Kälber: a) 61—66, b) 50—60, c) 40—49, d) 30—39. Lämmer, Hämmel und Schafe: 62) 49— 51, c) 47—48, e) 38—43. Schweine: a1), a2) 57, b) 55, c) 53, d) 51. Auftrieb: Rinder 19. darunter Kühe 19; Kälber 860, Schafe 108, Schweine 497. Marktverlauf: Kälber schleppend: Hämmel und Schafe mittelmäßig! Schweine wurden zugeteilt.
Eietzen. (Schweinemarkt vom 22. Januar.) Der Markt war mit 238 Ferkeln und Läuferschweinen zum Berkaus beschickt. Das Marktgeschäst verlief gut. Es kosteten fünf bis sechs Wochen alte Ferkel 20 bis 24 RM., sechs bis acht Wochen alte Tiere 24 bis 28 RM., acht bis zehn Wochen alte 28 bis 30 RM., zehn bis zwölf Wochen alte 30 bis 35 RM., Läuferschweine 42 bis 50 RM. das Stück.
Führertagung der hessen-nassauischen Hitlerjugend.
Stabsführer Lauterbacher sprach zu
Frankfurt a. M., 22. Jan. Im überfüllten Schumann- Theater zu Frankfurt a. M. hatten sich am Mittwochnach- mittag die Führer und Führerinnen der Hitlerjugend des Gebietes Hessen-Nassau eingefunden, um hier aus dem Munde des Stellvertreters des Reichsjugendführers, des Stabsführers Lauterbacher, die Ausrichtung für das neue Arbeitsjahr zu empfangen und gleichzeitig ein Bekenntnis zu neuem Kampf, zu neuer Arbeit und zu weiterer treuer Gefolgschaft abzulegen. 3000 Angehörige der HI., des JV. und des BDM. waren es, welche die riesige Halle füllten, die würdig ausgeschmückt worden war und so einen feierlichen Rahmen für die große Tagung abgab, zu der sich führende Persönlichkeiten der Partei und ihrer Gliederungen sowie der staatlichen und städtischen Behörden als Ehrengäste eingefunden hatten.
Nach dem Einmarsch der Fahnen fand als Einleitung der Kundegbung die Aufführung des chorischen Spiels „Ewiges Volk" von Wolfram Brockmeier statt, das einige hundert Jungen und Mädel sowie ein jugendliches Orchester eindrucksvoll zu gestalten verstanden.
Dann ergriff Stabsführer Lauterbacher das Wort zu zweistündigen Ausführungen, in denen er vor allem die Aufgaben skizzierte, die von den Führern bzw. Führerinnen der HI., des Jungvolks und des BDM. in diesem Jahr und in Zukunft zu erfüllen sind. Mit diesen Kundgebungen wolle man keine bestimmte politische und propagandistische Wirkung erzielen, sondern man wolle auch am Anfang dieses Jahres wieder ein
Bekenntnis zu Kampf, Arbeit und Opfer ablegen. Und wenn heute jemand glaube, diese Jugend bedauern zu müssen, so rufe man diesen Menschen nur das Eine zu: Wir sind die glücklichste Jugend der Welt. Wir sind es, weil uns ein gütiges Schicksal in einer Zeit geboren hat, die die größte der deutschen Geschichte überhaupt genannt werden kann. Aber wenn wir selbst unsere Arbeit richtig verstehen wollen, müßen wir wissen, daß der Kampf der Bewegung heute erst die ersten Erfolge auf dem langen Wege zum Ziel erreicht hat. Uns, der ersten jungen Generation im neuen Staat, stehen noch ungeheuere Aufgaben bevor. Der Reichsjugendführer habe dem neuen Jahr die Bezeichnung „Jahr des Jungvolks" gegeben mit der Aufgabe, die Organisation des Jungvolks und der Jungmädel zur totalen Organisation der Jugend zwischen zehn und vierzehn Jahren zu machen. In Zukunft werde es nur noch möglich sein, entweder mit dem 10. oder 11. Jahr in das Jungvolk bzw. zu den Jungmädel zu kommen. Man habe sich hier nicht festgelegt, da oft im 10. Lebensjahr der Junge oder das Mädel körperlich unb auch sonst noch nicht soweit sei, um in die Reihen des Jungvolks oder der Jungmädel ausgenommen zu werden. Der 20. April, der Geburtstag des Führers, sei der Tag des Eintritts in das Jungvolk. Von diesem Tage an beginne die Erziehungs- und Schulungsarbeit.
Wir müssen, so fuhr Stabsleiter Lauterbacher fort, immer wieder betonen, daß die HI. niemand gezwungen hat, in ihre Reihen zu kommen. So soll es auch in aller
3000 Führern und Führerinnen.
Zukunft bleiben. Es ist ein Irrtum, wenn die Meinung verbeitet wird, die HI. habe ihr Prinzip der Freiwilligkeit ausgegeben. Die gesamte HJ. wird in Zukunft jahrgangsweise ausgebaut. Da man nun in Zukunft in die HI. bzw. in den BDM. berufen wird, bilden somit
die HI. bzw. der BDM. in ihren älteren Formationen die Auslese. Sie müssen die Fähigkeiten in sich tragen, die Aufgaben der Zukunft einmal zu übernehmen und zu tragen.
Es werbe, so erklärte der Redner weiter, die Schaffung einer Staatsjugend notwendig sein, die sich neben der HJ., aber unter Führung von HJ.-Führern, aufbauen werde. Hier gehe die Erziehung und Formung der außerhalb der HJ. stehenden Jugend vor sich. Die HI. beanspruche damit keineswegs die totale Erziehung der Jugend, sondern sie wolle diese Arbeit in Zusammenwirken mit dem Elternhaus und der Schule durchführen. Die Staatsjugelck selbst werde nach dem Wunsche des Führers im Laufe der nächsten Jahre entstehen, denn es feien ungeheuere Vorarbeiten zu erledigen.
Schließlich machte Stabsführer Lauterbacher Ausführungen über die Voraussetzungen zur Eignung für das Füh- rertum. Mehr als bisher sei es notwendig, unsere Führer und Führerinnen zu schulen und für den Nachwuchs zu sorgen. Wer von vornherein die Führerqualität nicht in sich trage, dem könne man sie auch nicht anerziehen.
Wir haben das Prinzip der jungen Führung, d. h. wir wollen die jungen Menschen schon vor große Aufgaben stellen.
Da wir nicht nur Menschen und Führer für unsere Jugend, sondern auch für die Einrichtungen der Partei und des Staates brauchen, hat der Reichsjugendführer die Schaffung einer höchsten deutschen Erziehungseinrichtung für Führer und Führerinnen befohlen, nämlich die Akademie für die deutsche Jugendführung und die Sportschule für den BDM. Die außer der Reichsakademie für Jugendführung in München zu errichtende Akademie in Braunschweig wird am Freitag die Feier der Grundsteinlegung begehen. Die Führer, die daraus hervorgehen, sollen die reinsten Träger der Weltanschauung bilden.
Wir haben, so schloß Stabsführer Lauterbacher seine Ausführungen, bisher unseren Kampf so erfolgreich führen können, weil wir in Kameradschaft angetreten und marschiert sind. Es ist notwendig, daß diese Kameradschaft auch weiterhin so schön und klar erhalten bleibt und immer wieder dem Einzelnen Kraft und Ausdauer gibt. Kameradschaft und Disziplin sind die Voraussetzungen auch für die Arbeit im neuen Jahr.
Gebietsführer Potthoff dankte anschließend Stabsführer Lauterbacher für seine Ausführungen und versicherte im Namen der hessen-nassauischen Hitlerjugend, daß man wie bisher in treuer Pflichterfüllung hinter dem Führer stehe. Mit dem Lied „Vorwärts, vorwärts, schmettern die Hellen Fanfaren" und dem Ausmarsch der Fahnen fand die Kundgebung ihr Ende.
Gestern starb meine liebe Frau
Steinmetz
geb. Pfeiffer.
Fulda, den 23. Januar 1936.
Karl Steinmetz
Rechtsanwalt.
Die Beerdigung findet am Freitag, den 24. Januar, nachm.
3 Uhr, auf dem neuen städtischen Friedhof statt.
öffka
Day in.
Für die vielen wohltuenden Beweise der Verehrung und liebevollen Teilnahme durch Wort, Schrift und Blumenspenden beim Hinscheiden meines unvergeßlichen Mannes und Vaters, des
sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Besonderen Dank Herrn Ortsgruppenleiter der NSDAP. Jordan, für die rührenden Worte am Grabe, sowie den Angestellten und der Gefolgschaft, dem Deutschen Reichskriegerbund „Kyffhäuser", Kreisverband Gersfeld, dem Arbeitsdank, Kirchenvorstand, dem Rhönklub und der Kreissparkasse Fulda, die alle durch ihre Teilnahme den letzten Weg ihres Kameraden so feierlich und ehrenvoll gestalteten und am Grabe Kränze niederlegten.
Fabrikanten Adolf Bocher
Erna Bocher u. Kinder.
Hettenhausen, den 22. Januar 1936.
TueNMß und -Körten ww
Mitglieder
versammlung.
Wir laden hiermit unsere Mitglieder, insbesondere aber die Neuhausbesitzer von Fulda und Umgebung, zu der Versammlung am Sonntag, den 26. Januar, nachmittags 3% Uhr. in den Räumen der „H a r m o n i e" ein.
Tagesordnung:
1. „Probleme des Neuhausbesitzes" — Referent: Herr Schneider, Darmstadt.
2. Allgemeine Steuerfragen, insbesondere Erklärung zur Einkommensteuer des Jahres 1935.
3. Verschiedenes.
Haus- unb Grundbesißervereill Fulda.
Der Vereinsführer: F r z. Witzler.
Anzeigen bringen Kunden!
Viele Geschäfte ^« ,»«»«.n*»«., der Werbung!
der große Herrscher aller Närrinnen und Narren, wird am Samstag, 25. Januar, abends 8 Uhr auf dem Ball der Stadt Fulda in sämtlichen Prunkräumen der. N a r r h a 11 a (Orangerie) unter den Huldigungen seines Volkes feierlich den Thron besteigen. Wer noch an diesen großen Hoffestlichkeiten teilnehmen will, sichere sich sofort seine Eintrittskarten im Vorverkauf bei: Städt. Reise- u. Verkehrsbüro. Kaisetplatz; C.Diegelmann, Buchhandlung, Friedrichstraße, Reinhardtsche Buchhandlung, Friedrichstraße; Rudolf Bamberger, Gemüsemarkt; Caté Thiele, Mittelsfraße.
Sie haben nur ein Augenpaar!
Für die Erhaltung der Sehkraft sollte man viel mehr besorgt sein, wie es im allgemeinen geschieht. Erst mit dem vollen Sehvermögen Ist der Mensch voll leistungsfähig. Es Ist daher notwendig, da6 man rechtzeitig ein gut an- gepaètes Augenglas trägt, oder nicht mehr passende Augengläser auswechseln läbt. Man kaufe aber nie eine Brille als fertige Handelsware, sondern lasse sich vorher die Augen untersuchen. Dann ist besonders darauf zu achten. dab das Brillengestell genau der Gesichtsform entsprechend angepabt wird. Èrst durch den exakten Sitz haben Sie die Gewähr, da6 die Augengläser das Auge nicht schädigen. Gehen Sie daher im Interesse Ihrer Augen und damit zur Erhaltung Ihrer Leistungsfähigkeit zum Fachoptiker; für diesen ist die Brille kein Handelsartikel, sondern ein Instrument, was erst durch die korrekte Anpassung seinen vollen Wert erhält.
jetzt neben der Pfarrkirche 1 Adolf Hitler-Platz 8.
Turngemeinde 1848 e.B., Fulda.
Auf die am Freitag, den 24. Januar 1936, 20V2 Uhr im Vereinslokal „Zur Traube" stattfindenden
General - Versammlung
weise ich hiermit nochmals hin.
Tagesordnung: Wahl des Vereinsführers. Berichte lt. Satzungen. .
Ich erwarte vollzähliges Erscheinen.
Der Vereinsführer.