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Hervorragender Offizier und Kampforganisator."

Fünfzigjähriges Militärjubiläum des Generals von Loßberg.

General der Infan­terie a. D. F r i tz v o n L o ß b e r g, einer der bekanntesten deutschen Generale, feiert am 23. Januar sein 5 0 - j ä hri ges MiIi - t ä r j u bi l ä u m. Es spricht viel für ihn, wenn der große Feld Herr des Weltkrieges, General Luden­dorff, einst über ihn das Urteil fällen konnte: Dieser hervorragende Offizier und Kampf­organisator hat den, Vaterlande und der Armee oft geholfen. Sein Vertrauen zu mir war mir eine besondere Genugtuung^ Gene­

raloberst v o n Eine m sagte von ihm:Sein Wesen war konzentrierteste Energie, die ihn dicht an die Seite von Ludendorff rückt."

General Loßburg, der am 30. April 1868 in Hom­burg geboren wurde, wurde im Jahre 1887 Leutnant beim 2. Garderegimem zu Fuß. Er war längere Zeit Generalstabsoffizier und verschiedenen Stäben zugeteilt Als E h e f d e s G e n e r a l st a b e s des 1 3. A rmee - korps ging er 1914 ins Feld, wurde 1915; Cberfi unb Chef des Generalstabes bei verschiedenen Armeen der Westfront. Er wurde namentlich an bedrohten Stellen der Front eingesetzt und verstand es, den Ansturm der an Material und Truppenzahl überlegenen Gegner wieder­holt aufzusangen nnd zum Stillstand zu bringen, so an der Somme, bei Arras und in Flandern. Seine Leistun­gen wurden auch äußerlich durch die Beförderung zum Generalmajor und die Verleihung des Ordens Pour le mérite mit Eichenlaub anerkannt. Nach der Revolution gehörte von Loßberg als Ches d e s G e n e r a l st a b e s d e in s ch l e s i s ch e n G r e n z s ch u tz an und wurde bei der Neubildung der Reichswehr 1919 Ches des General­stabes beim Gruppenkommando 2 (Kassel) unb 1920 nach Beförderung zum Generalleutnant Oberbefehlshaber der Gruppe I (Berlin). 1926 stieg er zum General der Infan­terie auf und schied im darauffolgenden Jahre ans dem aktiven Heeresdienst aus.

Der Führer gratuliert Dr. Schacht

Berlin, 22. Januar. Der Führer und Reichskanzler hat an Reichsbankpräsident Dr. Schacht, der am Dienstag seinen 59. Geburtstag beging, folgendes Glückwunschtele­gramm gerichtet:Zu Ihrem 59. Geburtstag spreche ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche für Ihr persön­liches Wohlergehen und weitere erfolgreiche Arbeit aus. Adolf Hitler."

Staatsminifter Kielte Ministerialdirektor

Berlin, 22. Januar. Der Führer und Reichskanzler hat Staaèsmrnister Riecke zum Ministerialdirektor im Reichs- und Preußischen Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft ernannt.

Riecke trat 1914 als lojähriger Kriegsfreiwilliger in das Heer ein, wurde viermal verwundet, 1917 zum Leut­nant befördert und ist Inhaber des Eisernen Kreuzes i. und II. Klasse, Ritter des Sächsischen Militâr-St.-hein- rich-Ordens und anderer Auszeichnungen. Nach der No­vemberrevolte war er zunächst Werbeossizier für das Frei­korps Hülsen und nahm vom März bis Dezember 1919 an den Kämpfen der Eisernen Division im Baltikum teil. Vom Jahre 1921 ab gehörte er dem Bund ,,Oberland" an, zuletzt als Führer der mitteldeutschen Gruppen. Nach praktischer und akademischer Ausbildung als Landwirt war er vom Juni 1926 bis zum 31. März 1933 bei der Landwirtschaftskammer für die Provinz Westfalen tätig. Am 1. April 1933 wurde er als Kommissar des Reiches nach Schaumburg-Lippe berufen, am 22. Mai 1933 zum Staatsminister in Lippe und am 23. März 1934 zum Sonderbeauftragten für Landeskultur im Reichsministe­rium für Ernährung und Landwirtschaft ernannt. Staats­minister Riecke ist Mitglied der NSDAP seit dem 15. Juni 1925.

Wiederholung der Lusischutzrede Görings im Rundfunk am 24. Januar.

, Am 14. November o. J. sprach der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, General Göring, im Berliner Sportpalast vor über 20000 Amrsirägern des Reichsluftschutzbundes überGrundsätz­liche Frage des Luftschutzes". Die damaligen programma­tischen Ausführungen des Reichsministers der Luftfahrt, die jeden Deutschen, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung, angehen, werden ihrer bleibenden Bedeutung wegen in ihren wesentlichen Teilen am Freitag, dem 24. d. M., in der Zeit von 21,30 bis 22 Uhr über alle deutschen Sender, mit Ausnahme des Deutsch­landsenders, verbreitet.

Die Gliederungen des R e ich s l u f t s ch u tz - b u n d e s bereiten einen weitgehenden Gemeinschafts- empfang vor. Jeder Deutsche sollte Gelegenheit nehmen, aus dem Munde des Oberbefehlshabers der Luftwaffe selbst das zu hören, was jeder über den Luftschutz wissen muß.

Litauisches Feldgericht fällt Todesurteile.

Wie ans K o w n o bekannt wird, wurden dieser Tage von einem litauischen Feldgericht die Reserve­offiziere K a r u t i s , S k u r a u s k a s und Sinkevi­cius zum Tode und vier Personen zu längeren Frei­heitsstrafen verurteilt, über den Inhalt des Verfahrens ist noch nichts bekannt geworden.

Man nimmt allgemein an, daß die Verurteilten A n - Hänger Woldemaras' sind, die nicht zum ersten Male versuchten, ihn durch einen Handstreich wieder au die Macht zu bringen. Es scheint sich um dieselben Kreise zu handeln, die an dem Militärputsch vom 7. Juni 1934 beteiligt waren.

Tatsachenbericht eines Deutschen.

So sieht es aus im Räteparadies.

Das Volk hungert, die Diktatoren verschleudern Millionen.

Die Sowjets, die ja gute Propagandisten sind und eifrig die Werbetrommel für ihr Schaffen und die herr­lichen Zustände in ihrem roten Reich zu rühren verstehen, und die durch ihren Moskauer Sender den arglosen Hörer das Paradies im Sowjetstaat vorzaubern, müssen cs sich schon gefallen lassen, daß dann und wann jemand ihre Zauberei itt die raube Wirklichkeit verwandelt.

So hat ein deutscher Journalist, der über ein Jahr­zehnt in Moskau gelebt und an Ort und Stelle die Ver­hältnisse studiert hat, einmal das wahre Gesicht des Sowjetparadieses gezeigt. Er hat einen Begriff davon bekommen, mit welcher beispiellosen Brutalität

die roten Diktatoren das Volk ausplündern und aus­powern,

um ihre Hirngespinste in Wirklichkeit umzusetzen. Auf K o st e n v o n G e s u n d h e i t u n b Leben sind Mil­liarden ans dem Volk gepreßt worden, und heute müssen die rotèn Sklavenhalter zugeben, daß Hunderte von Millionen angelegten Kapitals völlig fehlge- leitet worden sind. Hunderte von Bauten, Fabrik­anlagen, Maschinen stehen noch unvollendet im Rohbau, doch schon als Ruinen verlassen im Land und zeugen von dem Mißerfolg der Planung. Den Preis mußten die Menschen zahlen. Es läßt sich neuerdings auf einem durch die Umstände gebotenen Umweg einigermaßen genau berechnen, auf welch einen

Reallohnstand der sowjetrussische Industriearbeiter, der die b e v o r z u g t e Klasse der Bevölkerung bildet, jetzt ängelângt ist. Als Wertmesser benutzt er zwei unent­behrliche Lebensmittel, die zudem den Vorzug haben, international gültig zu sein: Schwarzbrot und Rindfleisch. Der Preis für ein Kilogramm Schwarz­brot ist von 1928 von 7 bis 9 Kopeken ans 90 Kopeken im Jahre 1935 aeftieaen. Für Rindfleisch zahlte man 1928

Kurze Nachrichten.

Berlin. Der R e i ch s - und p r e u ß i s ch e M i n i st e r des Inne r n hat zugleich im Namen sämtlicher Reichsminister unb des preußischen Ministerprä­sidenten eine Verordnung erlassen, in der alle ergangenen Runderlasse über die Beurlaubung von'Beamten, Angestellten und Arbeitern bei Behörden, öffentlich-recht­lichen Körperschaften und öffentlichen Betrieben für Zwecke der N S D A P., ihrer Gliederungen und an- geschlossenen Verbände aufgehoben und die Beurlaubun­gen neu geregelt werden.

Berlin. Die L a n d e s st e l l e n l e i t e r des Reichsministeri u ms für Volksaufklärung und Propaganda traten am Dienstagmittag zu ihrer Januartagung im Thronsaal des Ministeriums zu­sammen. Reichsminister Dr. Goebbels nahm zunächst die Vereidigung der Landesstcllenleiter vor und sprach dann zu ihnen über aktuelle Fragen der Außen- und Innenpolitik

Tokio. Der japanische Reichstag wurde aufge­löst, weil die Partei der Seiyukai beabsichtigte, gleich bei Beginn der Reichstagssitzung einen Mißtrauensantrag gegen die Regierung einzubringen. Aus wahltaktischen Gründen beantwortete die Regierung diesen Plan mit der Auflösung des Hauses. Neuwahlen sind am 20. Februar.

3. und 4. April Sertraoenrratswahleu.

Auslegung der Listen spätestens 20. März.

Im Sitzungssaal des Zentralbüros der DAF. in Berlin fand die erste Tagung der Reichswahlleitung für die Vertrauensratswahl 1936 statt. Der Reichswahlleiter der DAF., Hautpamtsleiter C laus Setzn er, gab in einer eingehenden Rede die Grundlagen für die Ver­trauensratswahlen 1936 und die Richtlinien für die Pro- paganda bekannt. In der Aussprache wurden die tech­nischen Einzelheiten festgelegt. Der Termin für die Ver­trauensratswahlen ist auf den 3. und 4. April 1936 festgefetzt. Die Listen sind spätestens am 20. März aus­zulegen.

KWH Streitfrage vor dem Völkerbund.

Im Mittelpunkt der Völkerbundsverhandlungen dürfte die Beschwerde des Danziger Völkerbunds­kommissars, Sir Lester, über angebliche verfassungs­widrige Maßnahmen der Danziger Regierung stehen. Damit wird auch die Unterredung in Zu­sammenhang gebracht, die der Danziger Senatspräsident G r e i s e r am Dienstag mit dem polnischen Außen­minister Beck hatte. Nach der Trauerkundgebung, an der die Danziger Abordnung teilnahm, hatte er auch noch eine Besprechung mit dem englischen Außenminister Eden.

Am Mittwoch (Mamtriidtritt

des Kabinetts Laval

In gut unterrichteten Pariser Kreisen rechnet man damit, daß am Mittwoch ein Kabinetts- r a t stattfindet, in dessen Verlauf Staatsminister Herriot seinen Rücktritt bekanntgeben wird und die übrigen radikalsozialistischen Minister ihre Absicht ver­künden werden, dem Beispiel Herriots zu folgen. Minister­präsident Laval, so erklärt man, werde sich dann sofort zum Staatspräsidenten begeben, um den Gesamtrück- tritt des Kabinetts zu unterbreiten. Weiter glaubt man, daß Laval jedes Angebot, eine neue Re­gierung zu bilden, ablehnen werde.

Über die Nachfolge Lavals scheint in radikalsozialisti- schen Kreisen noch keine feststehende Meinung zu herrschen. Die radikalsozialistischen Abgeordneten, die am Montag früh in der Kammer waren, bedauerten, daß Staats­minister Herriot nicht geneigt scheine, die Neubildung einer Regierung zu übernehmen. Als aussichtsreichste Kandi­daten für das Ministerpräsidium wurden am Montag die radikalsozialistischen Abgeordneten bzw. Senatoren Chau- temps, Marcel Regnier, Steeg und Georges Bonnet ge­nannt, ferner der gegenwärtige Kammerpräsident Bouis- son, der ehemalige Ministerpräsident Paul-Voncour, der augenblickliche Staatsmin.ister Flandin und der ehemalige Haushaltsminister Germain-Martin.

75 Kopeken, im vergangenen Jahr 740 Kopeken. Somit ergibt sich, daß der Reallohn der Sowjetindustriearbeiter von 1928 bis 1935 auf weniger als dem vierten Teil ge­sunken ist und annähernd ein Fünftel des Vorkrregs- lohns beträgt. Der Staat hat dem Arbeiter den Hunger­riemen bis in das letzte Loch gespannt.

Ebenso trostlos ist das Bild, das sich in landwirtschaft­licher Beziehung, der gleichen Quelle zufolge, ergibt.

So ging der Bestand an Pferden von 1916 bis 1933 von 35,1 Millionen auf 16,6 Millionen zurück, der an Rind­vieh von 58,9 Millionen auf 38,6 an Schafen und Ziegen von 115,2 auf 50,6, an Schweinen von 20,3 auf 12,2 zurück. Für die Getreidewirtschaft ergibt sich bei Be­rechnung der Bruttoernte auf den Kopf der Bevölkerung, ebenfalls lediglich unter Zugrundelegung von Sowjet- ziffern ein Rückgang von 5 Doppelzentner im Jahre 1913 auf 4,2 Doppelzentner im Jahre 1935. Da wiederum nach Sowjetmeinung, auch nach kürzlich erfolgten Äuße­rungen von Stalin in der Vorkriegszeit regelmäßig 20 bis 30 Millionen Kleinbauern nicht satt zu essen hatten, läßt sich ermessen, wie viele Menschen in den Jahren 1930 bis 1933 nicht haben ernährt werden können, wo der Ernteertrag um 20 bis 30 v. H. geringer war.

Zum Schluß des Artikels beschäftigt sich der Verfasser mit der sogenannten

Stachanow-Bcwegung,

oeren Sinn darin liegt, die vorhandenen technischen Kräfte, Menschen und Maschinen, durch zweckmäßige Or- ganisatiou des Arbeitsprozesses wie der Entlohnung bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit anszunutzen. Im Verlauf des ersten Halbjahres 1936 soll feftgefteHi wer den, so schreibt er, welche Produktionen bei dem gegen wärtigen Stand der Erzeugungsmittel und der Fach kräfte erzielt werden können.

Das sranzösische Rekrutierungsgesetz

Die kommunistische Propaganda in den Kasernen.

Paris, 22. Januar. Die französische Kammer begann am Dienstag nach einer kurzen Sitzungspause zum Zerchen der Trauer für den toten englischen König mit der Beratung des Rekrutierungsgesetzes, das von der Kammer vor eini­ger Zeit wegen Meinungsverschiedenheiten über die Dienst­dauer der Soldaten kinderreicher Familien an den zustän­digen Ausschuß zurückverwiesen worden war. Nach kurzer Aussprache wurde die Vorlage mit 335 gegen 251 Stim­men angenommen. In der Aussprache erklärte Kriegs- Fabry, er sei entschlossen, gegen jegliche kommunisttsche Propaganda in den Kasernen zu kämpfen, wie er es bisher getan habe.

Moskauer Eelchmaalohgleit

Moskau,, 22. Januar. Die Tatsache, daß die ganze Welt im Zeichen der Trauer um den dahingeschiedenen englischen König steht, hat die Komintern nicht daran gehindert, eines anderen Toten zu gedenken und mit seinem Todes­tag auch in England ihre Propaganda zu betreiben. Die sowjetamtliche TASS berichtet aus London, daß in verschiedenen Bezirken der Stadt von den dortigen Kom­munisten Versammlungen einberufen wurden, in denen des 12. Todestages ,,des großen Genius der Weltrevolu­tion", Lenins, gedacht wird. Die Agentur zitiert ein englisches kommunistisches Blatt, das am Todestag des eigenen Königs mehrere Artikel über das Leben und die internationale Bedeutung Lenins veröffentlicht. Danach setze Stalin jetzt in glänzender Weise die Sache fort, die Lenin begonnen habe."

Ebenso meldet die TASS aus New P o rk, daß in dem größten Saal der Stadt ein Leningedächtnisabend statt» fand. Es wurden Losungen zumKampf gegen den Fa­schismus und zum Schutz der Sowjetunion" ausgegeben

Jett wirklich allgemeine Mobilmachung.

Der Negus ruft alle Abessinier an die Front.

Am Dienstag ertönten im Kaiserlichen Palast zu Addis Abeba von neuem die Kriegstrommeln. Der Kaiser von Abessinien verkündete die wirkliche all­gemeine Mobilmachung als Ergänzung der freiwilligen Mobilmachung, die am 3. Oktober vorigen Jahres erfolgte.

Der Kaiser verlas aus diesem Anlaß eine Erklärung, in der es u. a. heißt, daß Italien unrechtmäßigerweise das Land angegriffen habe und Mittel anwende, die gegen jedes Völkerrecht verstießen. Offene Städte, Ver­bandsplätze und andere nichtmilitärische Ziele würden von den italienischen Flugzeugen unablässig mit Bomben beworfen. Abessinien sehe sich daher nun­mehr gezwungen, alle Mittel anzuwenden, um das Land zu verteidigen. Abessinien sei jetzt bereit. Jeder Abessi­nier müsse jetzt die Massen ergreifen und den höchsten Befehl abwarten, um sich in den Kamps zu begeben. Jeder, der fähig sei, Waffen zu tragen, habe nunmehr unter den Fahnen zu erscheinen unb bis zum endgültigen Siege zu kämpfen.

Er wollte 10 000 Rm. erpressen.

Der 41 Jahre alte Karl Rhumbler aus Frankfurt a. M. stand in Offenbach zum 15. Male vor Gericht, nachdem re erst vor kurzer Zeit aus der Strafhaft entlassen worden war. Obwohl Rhumbler verheiratet gewesen, unterhielt er mit einem Mädchen in Offenbach ein Liebesverhältnis, das natürlich in bie Brüche ging, als Rhumbler eine län­gere Freiheitsstrafe anzutreten hatte. Nach seinerRück­kehr aus der Gefangenschaft" wollte er für Aufwendungen an seiner Geliebten zivilrechtlich 5000 RM. geltend machen, wurde aber mit feiner Klage abgewiesen. Da er sich aber geschädigt fühlte, versuchte er bei dem Vater des Mädchens nahezu 10 000 RM. herauszupressen. Dieser erstattete dar­aufhin Anzeige gegen Rhumbler, der wegen seiner Ge­meinheit und Niederträchtigkeit zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Außerdem wurden dem Angeklagteu abermals die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren aberkannt und der Verurteilte wegen Flucht­verdacht sofort in Haft genommen.