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Bemerkungen am Rande.

Geist der Aronikämpserverskändigunz.

Deutsche F r o u t k ä m p f e r i n L o n d o n. Diese Abordnung von Vertretern der deutschen Frontkämpfer- generation wirkt im Dienste der Völlerversölmung. Die Aussafsung, daß in erster Linie Frontkämpfer berufen sind, die vom Weltkrieg vergiftete Atmosphäre zu bereinigen, bat durch das Vorbild, das unser Führer und Reichs kanzler gab, auch bei anderen Rationen Schule gemacht. Das Beispiel derer, die sich viereinhalb Jahre im ehr­lichen Waffengange gegenüberstanden und sich nun die Hand zum kameradschaftlichen Zusammengehen geben, wird gerade auf jene Generation von großem Eindruck sein, die den Krieg nicht miterlebte und die in den nächsten Jahrzehnten nach und ikach bei allen Völkern ans Ruder kommen wird. Diese jungen Menschen erleben jetzt das Wundersame, daß die Männer, die den Krieg mit unbe­zähmbarer Verbissenheit auskämpften, nun ritterlich vor­einander den Degen senken. Es können dies nur Männer sein, wie sic es sind: Frontkämpfer. Denn nur der Frontkämpfer, jener Mann, der dem Gegner ins Auge sah rind bei dem es um das Du oder Ich ging, hat die ganze Größe jenes Geheimnisses gespürt, die über Tod und Waffe hinweg die Kameradschaft der Front bildete. Wer mit toten oder verwundeten Feinden in dem­selben Trichter lag, wer, obwohl Feind von Ration aus, dem Sterbenden von drüben den letzten Liebesdienst er­wies, obwohl er wußte, daß derselbe Mensch ihn eben noch töten wollte, wer mit dem Schlag des Kolbens inne-i hielt, weil er plötzlich sah, daß der andere hilflos war nur in einem Soldaten solcher und ähnlicher Erlebnisse ist das aufgegangen, was wir Kameradschaft der Front von hüben und drüben nennen.

Dies ist der Geist, aus dem die Annäherung der gegne­rischen Frontsoldaten heute erfolgt. Es ist nichts Pazi­fistisches, es ist der Stolz auf Den ebenbürtigen Gegner. Daraus erklärt sich, daß die Verständigungsbemühungen des marxistischen Deutschlands immer vergeblich sein mußten. Denn wer sich damals traf, hatte vielleicht ein­mal den soldatischen Rock getragen, er war aber nicht innerlich Soldat itnD nie Frontsoldat gewesen. Die Ver­ständigung der Frontkämpfer konnte ehrlich 'nie und nimmer durch ein pazifistisches, winselndes Deutschland erreicht werden. Der Frontsoldat will zum Frontsoldaten sprechen, mit dem ihn das höchste Erlebnis verbindet; er zeigt aber den Rücken, wenn einer weimernd aus der Etappe kommt und sich heldisch aufbläst.

Die Ausgabe des Danziger Dölkerbundskommissars.

Die Denkschrift, die der Kommissar des Völkerbundes, L e st e r, soeben nach Genf über die Lage in Danzig ge­schickt hat, ist eine merkwürdige Arbeit. Wir hatten bis­her eine ganz bestimmte Vorstellung über die Aufgaben des Hohen Kommissars in Danzig. Nach der Denkschrift will es uns scheinen, als habe der Kommissar eine andere Auffassung von seinem Aufgabenkreis. Wir meinen, der Kommissar habe die Streitfragen zwischen Polen und Danzig zu klären und aus der Welt zu schaffen. Aber in seinem Bericht hat er für diese Aufgabe nur einen Satz. Wie ein Lehrer stellt er hier die Note aus:Im großen und ganzen befriedigend." Das ist wenig. Dafür aber widmet Der Kommissar den innerpolitischen Ver­hältnissen des Freistaates Danzig 30 Seiten seines Berichtes. Tas ist wieder allerhand. Nur meinen wir, daß diese Verhältnisse den Hohen Kommissar gar nichts angehen. Das ist eine Einmischung, die Herrn Lester nicht zukommt. Und diese Einmischung ist um so über­flüssiger, als der Kommissar scheinbar an dem National­sozialismus eine Kritik zu üben sich berufen fühlt. Die Mehrheit der Danziger Bevölkerung hat sich für den Nationalsozialismus ausgesprochen. Damit hat sich der Völkerbundskommissar abzufinden. Aber er scheint irgend­wie gegen den Nationalsozialismus eingestellt zu sein, das hat er schon einmal bewiesen, als er bei dem offiziellen Besuch eines deutschen Kriegsschiffes im Danziger Hafen mit dem nationalsozialistischen Staatsoberhaupt Danzigs auch die Negierungsgegner einlud. Die gebührende Ant­wort haben ihm die Danziger Nationalsozialisten damals gegeben. Aber der Herr Lester hat scheinbar auch ein ganz bestimmtes Ziel im Auge. Wie es scheint, will er die Ein­setzung eines besonderen Ausschusses in Genf erwirken, der sich mit den innerpolitischen Verhältnissen Danzigs be­schäftigen soll. Wenn Herr Lester sich u. a. beschwert, daß Schreiben der Danziger Regierung mit Heil Hitler unter­zeichnet sind, und dem Gauleiter Forster einen Vorwurf daraus macht, daß er die Mitglieder der NSDAP, in Danzig auf den Führer Adolf Hitler vereidigt, dann scheint uns das eine offene Stellungnahme gegen die ordnungmäßig gewählte n a t i o n a l s o z i a - l i st i s ch e R e g i e r u n g in Danzig zu sein. So wenig, wie den Völkerbundskommissar die innerpolitischen Ver­hältnisse Danzigs etwas angehen, so wenig haben sie den Völkerbund in Genf zu interessieren: und sollte er sich dennoch damit besassen, so stellen wir schon jetzt fest, daß er damit seine Befugnisse bei weitem überschreiten würde.

Ruck nach links.

Bedeutungsvoller als das Ende des seit drei Mona­ten sterbenden Kabinetts Laval ist die Neuwahl des Parteivorsitzenden der Radikalsozialen, Daladier. Der Name bedeutet ein Programm, bedeutet Ruck nach links. Dieser kaltblütige energische Politiker an der Spitze der stärksten politischen Partei Frankreichs wird die Radikal­soziale Partei sowohl in ihrem politischen Handeln wie auch im Wahlkampf geradlinig den Weg nach links führen, selbst auf die Gefahr einiger Absplitterungen auf ihrem schwach gewordenen rechten Flügel. Daladier hat sich gleich bei Übernahme seines Amtes als überzeugter Parteigänger der sogenanntenVolksfront" bekannt, also als engster Bundesgenosse der Parteien der äußersten Linken. Wenn er auch noch nicht gleich auf das Ziel, ein Kabinett der Volksfront, die sogar den Einschluß der Kommunisten vorsieht, losgehen wird, so wird er es doch energisch anstreben. Seine in der politischen Öffentlich­keit viel bemerkten scharfen Angriffe gegen die sonst un­antastbare Bank von Frankreich geben schon eine Andeu­tung, in welcher Marschrichtung er die Sturmkolonnen seiner Partei anzusetzen gedenkt. Außenpolitisch ist der neue Vorsitzende der Radikalsozialen Partei, wie sich aus seiner ganzen Einstellung mit Naturnotwendigkeit ergibt, seiner ganzen Einstellung mit Naturnotwendigkeit er­gibt, ein Verfechter der Freundschaft mit der Sowjetunion und einer der fanatischsten Rufer für schärfste Anwendung der Sanktionen gegen Italien. Tie innerpolitische Lage Frank­reichs hat mit Daladiers Ernennung einen be­deutungsvollen Wendepunkt überschritten, denn es sind stürmische Zeiten für diedemokratischste aller Republiken" zu erwarten. Fragt sich nur, ob das Volk nicht bei dem Streit der Parteien zu kurz kommt.

Nah und Fern.

Ehrung einer Hundertjährigen. Der Führer und Reichskanzler bat der Frau Auguste Twiefel in W o I g a st aus Anlaß der Vollendung ihres 100. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zu­gehen lassen.

Fünfköpfige Pcrbrechcrbande gefaßt. In A m st c r - d a m verhaftete Die Kriminalpolizei eine fünfköpfige Vcr- brecherbande, Die unter Anführung eines Mannes mit dem BeinamenWitte Relis" wegen einer Reihe von in der letzten Zeit nach Art amerikanischer Gangster verübten Dynamitanschlägen auf Geldschränke gesucht wurde. Drei Kraftwagen, die sich im Besitz Der Bande befanden, wur­den beschlagnahmt. Bei zwei Mitgliedern Der fünsköpfigen Bande bandelt es sich um Frauen.

Brandstiftung zur Aktenbeseitigung. Im Arbeits- ministerium in P a r i s brach Sonntag plötzlich Feuer aus, und zwar im ersten Stockwerk in Der Abteilung für Kontrolle Der ausländischen Arbeiter und Angestellten. Obwohl Die Feuerwehr rasch zur Stelle war, wurde ein Fußboden und eine größere Anzahl von Akten zerstört. Wie sich aus Der Untersuchung ergab, liegt Brandstiftung vor. Der verantwortliche Leiter Der Abteilung hat bei der Untersuchung erklärt, es sei ihm von verschiedenen Seiten angedeutet worden, daß diese Akten eines Tages gestohlen werden könnten. Er habe deshalb stets mit besonderer Sorgfalt diese Akten verschlossen gehalten.

Im Wahnsinn die eigene Familie getötet. In einem kleinen Dorf in Der Nähe von Nyons (Frankreich) fand man die Frau eines Arbeiters und ihre beiden Kinder mit zerschmetterten Schädeln und durchschnittenen Kehlen in den Betten. Der Ehemann hatte sich erschossen. Aus einem hinterlassenen Brief geht hervor, daß der Arbeiter seine Familie und sich selbst in einem Wahnsinnsanfall getötet hatte.

D-Zug-Maschinen in Arbeiterzug hineingefahren In der Grafschaft Lincolnshire (England) ereignete sich ein Eisenbahnunglück, dem sechs Personen zum Opfer fielen, während sieben Personen schwer verletzt wurden. Zwei aneinandergekuppelte D-Zug-Maschinen rannten in großer Fahrt in einen Arbeiterzug hinein.

Blick in den Sport.

Bezirksklasse

Vereine

Spiele

gew.

unent.

verl.

Tore

Punkte

Neuhof ....

15

11

1

3

46:21

23:7

Elm.....

14

11

3

37:15

22:6

Lauterbach . .

13

7

3

3

28:23

17:9

Petersberg . .

15

8

1

6

33:27

17:13

Künzell ....

16

8

1

7

33:29

17:15

Dachrain . . .

16

7

2

7

28:24

16:16

Horas ....

15

6

2

7

29:27

14:16

Großenlüder. .

15

5

3

7

25:33

13:17

Blitzenrod. . .

14

4

3

7

37:40

11:17

Schlüchtern . .

13

2

3

8

17:29

7:19

Johannesberg .

16

1

3

12

15:62

5:27

Die Kongreßhalle in Garmisch-Partenkirchen, in der die Sportkongresse während der Olympischen Winterspiele stattfinden sollen, wurde feierlich eingeweiht. «Schirner.)

OlMpisckiWSZpieke 1956

Leutnant Leupold SO-Kuomeier-Gktmeister.

Mit dem Langlaus über 50 Kilometer wurden die Teutschen Skimeisterschasten in O b e r st d o r s beendet Die Läufer wurden einzeln mit Minutenabstand gestartet. Bereits vorHalbzeit" stand der Sieg von Leutnant Leupold von den Kemptener Jägern ziemlich fest. Die Strecke war technisch ziemlich leicht. Allerdings war der Schnee bei wieder ansteigenden Temperaturen recht weich und naß, und die Läufer hatten Glück, daß wenigstens nicht auch noch btt Sonne schien. Le u p o l d lief leicht und konnte mühelos einen zum Sieg ausreichenden Vorsprung herausholen Zweiter wurde Hieb le (Kempten», der ebenfalls zusammen mit Leu­pold in der deutschen Mannschaft für die Militär-Skipatrouille ausgestellt ist. Leupold hat für die 50 Kilometer lange Strecke eine Zeit von 3:31 :03 Stunden gebraucht.

Sandtner wieder Schncllaufmeister. Der letzte Lauf bei Deutschen Meisterschaft im Eisschnelläufen über 1 0 006 Meter, der bei wesentlich gebesserten Eisverhältnissen in Füssen durchgesühri wurde, brachte den erwarteten Sieg von Meister Sandtner über den Berliner Sanies Damit Hai Sames die beiden kurzen, Sandtner die beiden langen Strecken gewonnen. In der Gesamtwertung hat Sandtner gesiegt.

Deutsche Bobfahrer in guter Form. Zusammen mit den besten Bobfahrern anderer Rationen trainieren die deutschen Olympiaanwärter der Bobfahrer in St. Moritz aus der dortigen Bobbahn. Die deutschen Mannschaften sind gut in Form, das beweisen ihre gefahrenen Zeiten. Kilian und Trott fuhren mit ihren Schlitten Jahresbestzeiten.

Österreichs Fußballer besiegten Spanien. In Madrid gab es eine Sensation, als Deutschlands nächster Gegner im Fußball, Spanien, von der österreichischen Ländermannschast knapp mit 5 :4 Toren besiegt wurde. Am 23. Februar werden die Spanier in ihrer Heimat gegen Deutschland antreten.

Hein Domgörgen t o. Der Kölner Altmeister der Mittel­gewichtsboxer, Hein Domgörgen, wurde in Viersen von dem Halbschwergewichtler van Der Reyd 1 in der zweiten Runde k. o. geschlagen. Der Schwergewichtskamps zwischen Iglob Schönrath und Willy Müller verlies unentschieden.

Letzte Nachrichten.

Kronrat heute 17 Uhr MEZ.

London, 21. Zan. (Funkm.) König Eduard VIII. hat Sandringham am Dienstag vormittag, in Begleitung seines Bruders, des Herzogs von Port, verlassen. Er begibt sich vom nächsten Flugplatz aus nach London.

Der neue König wird den Kronrat, der formal die Thronbesteigung beschließt, am Dienstag um 16 Uhr (eng­lischer Zeit) im St. James-Palast abhalten. Die beiden Häuser des Parlaments werden am Dienstag um 18 Uhr zusammentreten und die amtliche Mitteilung über den Thronwechsel zur Kenntnis nehmen.

Börse und Handel

Devisenbörse. (Telegr. Auszahlung.) Argentinien 0,671 vis 0,675; Belgien 41,9242,00; Dänemark 54,8254,92; Danzig 46,80 46,90; England 12,27512,305; Frankreich 16,31 bis 16,41; Holland 168,63168,97; Italien 19,93- 19,97; Nor­wegen 61,6461,76; Österreich 48,9549,05; Polen 46,8046,90; . Schweden 63,2863,40; Schweiz 80,9781,03; Spanien 33,93 bis 33,99; Tschechoslowakei 10,27510,295; Ver. Staaten von Amerika 2.4832.487.

Frankfurt a. M. (Getreidegroßmarkt vom 20. Januar.) Das kleine Weizenangebot aus hiesiger Gegend wird von den Mühlen glatt ausgenommen. In Roggen gingen die Zufuhren weiter zurück, die hiesigen Landmühlen fudjcn sich vorsorglich einzudecken. In Brau- und Jndnstncgerste ist die Haltung bei umfangreichen norddeutschen Zufuhren schwächer. Hafer läßt sich nur in sehr beschränkten Geschäften mangels An­gebot umsetzen. Treber und Malzkeime weiter rückgängig, Kleieangebot kaum vorhanden. Futter- und Rachmehle wurden reichlich, teils unter Mühlenpreis zum Verkauf gestellt. Heu und Stroh liegen bei mäßigen Umsätzen stetig, Heu gab jedoch weiter nach auf 8,50 nach 8,508.75. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 13 207, W 16 210, W 19 214, W 20 216, Roggen R 12 170, R 15 173, R 18 177, R 19 179, Großhandelspreise der Mühlen der genann­ten Preisgebiete. Futtergerste und Hafer, Braugerste 225 bis 230. Weizenmehl W 13 28.15, W 16 28.40, W 19 28.40, W 20 28.75, Roggenmehl R 12 22.45, R 15 22.80, R 18 23.30, R 19 23.50 plus 0.50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17.00, Weizen-futtermehl 13.50. Weigenkleie W 13 10.65, W 16 10.80, W 19 11.00, W 20 11.10, Roggenkleie R 12 9.95, R 15 10.15, R 18 10.40, R 19 10.50, Mühlenfestpreise ab Mühlen- station. Soyaschrot m. M. 16.20, Palmkuchen m. M. 16.80, Erd­nutzkuchen m. M. 18.30, Treber, Trockenschnitzel 8.92, Groß- Handelspreis ab Fabrik-Station, Heu 8.50, Weizen- und Rog­genstroh drahtgepreßt 3.804.00, gebündelt 3.503.80. Kar - tosfeln: Industrie hies. Egd. 3.20, gelbfleischige hies. Egd. 3.10, weitz-, rot- und blauschalige hies. Egd. 2.80. Tendenz: ruhig.

Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 20. I a n.) Auftrieb: Rinder 902 (am letzten Montagsmarkt 1112), dar­unter 160 Ochsen, 47 Bullen, 545 Kühe, 150 Färsen. Auslands­rinder (Oesterreicher) 71. Kälber 370 (474), Schafe 36 (28), Schweine 3085 (2729). Rotiert wurden je ein Zentner Lebend­gewicht in RM.: Ochsen: a) 43 (am 13. 1. 43), b), c) 43 (43), d) 3542 (4043. Bullen: a), b), c) 43 (43), d) 4243 (40 bis 43). Kühe: a) 43 (43), b) 37-42 (3843), c) (3036), b) (2329). Färsen: a), b), c) 43 (43), d) 38-42 (4043). Kälber: a) 6270 (6270), b) 5158 (5161), c) 4050 (40 bis 50), d) 3239 (3039). Lämmer und Hämmel: 62) 51 (50), c) 50 (4849), d) 4748 (). Schweine: al), a2) 57 (57), b) 55 (55), c) 53 (53), d), e) 51 (51), gl), g2) 57 (57). Marktverlauf: Rinder lebhaft, geringe Kühe abflauend. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt. Ueberstand: 15 Kühe. Großhandelspreise für Fettwaren. Beschickung: 28i Viertel Rindfleisch, 95 gân^ Kälber, 18 ganze Hämmel, 990 halbe Schweine. Preise je 50 ka in RM.: Ochsenfleisch b) 7577, c) 7374 (am 16. 1. 6775). Bullensleisch b) 7477. Kuhfleisch b) 6874, c) 5868. Fär­senfleisch b) 7577, c) 7374 (6775). Kalbfleisch 6) 8494, c) 7484. Hammelfleisch b) 9095. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Speck aus hiesiger Schlachtung, roh unter 7 cm höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Markt- verlauf: ruhig.

Alsseld. (Schweinemarkt vom 20. Januar.) Auf­trieb: 288 Schweine. Rach flottem Geschäft blieb etwas Ueber- stand. Sechs bis acht Wochen alte Tiere 20 bis 25 RM., acht bis zehn Wochen alte Ferkel 25 bis 30 RM.

Amtliche Berliner Notierungen vom 20. Januar.

Berliner Wertpapierbörse. Wie gewöhnlich am Wochen beginn, so setzte auch diesmal am Montag die Börse nich» allzu lebhaft ein. Die Grundstimmung war aber fest und zu­versichtlich. Für festverzinsliche Werte war bas Interesse wieder ziemlich gering.

Getreidegroßmarkt Berlin vom 20. Januar.

Für 1000 kg in Mark:

Weiz., märk., fr. Berl.') 208,00 (Durchschnittsqualität)

Futter-, märkischer

Futter-, eosiniert

Sommer-, märkischer

Gesetzt. Erzeugerpreis für die Preisgebiete-) W. VI 196,00, W.' VII 197,00, W.

VIII 198,00, W. IX 199,00,

W. X 200,00, W. XII 202,00,

W. XIV 204,00.

Mogg., märk., fr. Berl.') 171,00 (Durchschnittsqualität)

Gesetzt. Erzeugerpreis für d. Preisgeb.-» R. V 159,00, R. VI 160,00, R. VII 161,00, R. VIII 162,00, R. XI 165,00, R. XII 166,00, R. XIII 167,00.

Gerste

fr. Berl

Brau-, fste. 228-232

Brau-, gute 223-227

Sommer-, mittel

Winter- (zu In­dustriezwecken) zweizeilig vierzeilig

Industrie- (Sommer- gerste) 220-223

ab Stat. 219-223 214-218

211-214

Futter-, gesetzlicher Erzeuger­preis für die Preisgebiete G. V 164,00, G VI 165,00, G. VII 167,00, G VIII 170,00, G. IX 172,00.

Hafer fr. Berl, ab Stal, märkischer

Gesetzt. Erzeugerpreis für die Preisgeb. H. IV 152,00, H. VII 156,00, H. X 159,00, H. XI 161,00, H. XIII 164,00, H. XIV 166,00.

Mehl, 100 kg in Mk., fr. Berl.:" Weizen, Type 790: Preisgebie

11 27,05, III 27,05, V 27,05 VI 27,50, VIP) 27,50, VIP 27,65, VIII 27,90, IX 27,90

X 27,90, XII 28,30, XIV 28,60

Roggen, Type 997: Preisgebie

I 21,10, II 21,20, IV 21,45

V 21,55, VI 21,65, VII 21,80

VIII 21,90, XI 22,25, XII 22,35 XIII 22,45 (Type 815 + 50 W

Kleie, 100 kg in Mark:°) Weizen-: II 11,15, III 11,20

V 11,30, VI 11,35, VIII 11,50 IX 11,55, X 11,60, XII 11,70 XIV 11,85;

Roggen-: I 10,10, II 10,15, IV 10,30, V 9,95, VI 10,40, VII 10,45, VIII 10,10, XI 10,30, XII 10,40, XIII 10,45.

Ölfaaten, 1000 kg in Mark:

Raps

Leinsaat

Futtermittel, HülsenfrUchtc Vikt.-Erbsen

Kl. Erbsen Funercrbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken, dtsch.

Russische

21,50-22,50 "ssu 20,00-21,00 o2= 12,50 13,50

17,50-18,50 S®

11,25-12,25

14,75-15,00 c

14,75 15,00 -32

Futter- 9,00-10,50 aW

Lupine, blaue 8,75-9,25 S--

Lupine,gelbe 12,25-12,75

Seradella «neue

unplömb.) Leinkuck). 37% Erdnußk. 50%

2100-23,00 s ®e

Erdnußk.-Mehl Trockenschnitzel 45% Hambg. do. Stettin

Kartoffelfl.*) do.fr.Bln.**)

8,65 8,45 9,05

4,46 7,75 7,95 8,75 9,35

g2 a

WO*S

) An Auswuchs, Besatz Bruch, Schmachlkorn, Rost sind zulaistg: bei Weizen 3 Prozent, bei Roggen 2 Prozent.

2) Gesetzlicher Mühleneinkanfspreis + 4 Mark.

. 3) Zuzüglich 0,50 Mark Frachlausgleich, bei Abnahme von mindestens 10 Tonnen frei Empfangsstation.

4) Kreise Soldin und Arnswalde.

) Kreise Luckau und Calau.

') Zuzüglich 0^0 Mark Ausgleichsbelrag mx 100 Kiürgr.