Keine Gegensätze zwischen
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SchuLmevizm und Naturheilkunde. ®er 3uitonil XS®*0"" ^"^""^
Neue deutsche Heilkunde.
Im Dritten Reich hat man das hohe Ziel ausgestellt, das menschenmöglichste zu tun, um die Volksgesundheit zu erhalten und zu fördern. Man bleibt nicht nur beim alten stehen, sondern schreitet vorwärts in der Erkenntnis, daß man auch vor dem Beschreiten neuer Wege in der ärztlichen Wissenschaft nicht zurückschrccken darf, wenn es gilt, der Volksgesundheit wahrhast zu dienen. Infolgedessen verdient die 3. R e i ch s t a g n n g der N a t u^r - ä r z t e, die in Berlin stattfand, besondere Beachtung.
Vor zahlreichen Vertretern der Staatsbehörden und der Bewegung sprach auf dieser Tagung Professor D r. K ö tschau, der Leiter der Poliklinik für biologische Medizin an der Universität Jena, u. a. über „Wege und Ziele der biologischen Bewegung zum Aufbau einer neuen deutschen Heilkunde". Die Reichsarbeitsgemeinschaft sei eine rasch anwachsende Gemeinschaft von Ärzten, die zum Zweck habe, sich mit den Heilverfahren zu beschäftigen, die im Volke seit vielen Jahrzehnten verankert seien und sich immer wieder aufs neue bewährt haben. Mit der Feststellung „nationalistisch denken heißt biologisch denken" sei die biologische Idee in enge Verbindung mit dem weltanschaulichen Denken des heutigen Staates gekommen. Dank der Unterstützung des Reichsärzteführers Dr. Wagner, München, ist
schon vieles zum Aufbau einer „Neuen Deutschen
Heilkunde" erreicht
worden. Die Zeit der unüberbrückbaren Gegensätze zwischen der sogenannten Schulmedizin und der Naturheilkunde sei endgültig vorbei. Das Zukunftsziel werde eine „Neue Deutsche Heilkunde" sein, die das Vertrauen des Volkes in weitestem Maße besitzt.
Der Leiter des Rudolf-Heß-Krankenhauses in Dresden, Dr. B r a u ch l e, umriß dann in einem Vortrage den Begriff der Naturheilkunde. Dr. Hube, Berlin- Mahlow, hielt einen Lichtbildervortrag „Naturheilverfahren im Krankenhaus". Nach weiteren Rednern gab auch Dr. Bastanier. Berlin, eine „Einführung in die
Aus aller Welt.
Kinder fanden 11500 Mark.
Wahrscheinlich von Devisenschmugglern fortgeworfen.
Am Sonntagvormittag fanden, wie aus Oberwiesenthal im Erzgebirge berichtet wird, vier vom Gottesdienst heimkehrende Kinder etwa 100 Meter von der Grenze entfernt auf deutschem Gebiet einen seide- nenDamenst rümpf, der4500MarkBargeld enthielt. Die Kinder gingen erst noch ein Stück spazieren, weil sie annahmen, daß es sich um Falschgeld bandelte. Als sie nach Hause kamen, zeigten sie ihrem Vater, einem Lehrer, den gefundenen Schatz, der aber sofort erkannte, daß es sich bei dem Fund um echte deutsche Banknoten handelte.
Er ging mit den Kindern nochmals zur Fundstelle, wo man in nächster Nähe noch ein weiteres Paket, das 7 0 0 0 Mark Bargeld in 50- und 100-Mark-Scheinen enthielt, fand. Man nimmt an, daß Devisenschmuggler die insgesamt 11 500 Mark entweder verloren oder aus Furcht vor der Entdeckung im letzten Augenblick vor der Kontrolle weggeworfen haben.
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Autobus einen Abhang hinuntergestürzt.
Am Sonntagmorgen verunglückte auf der Berlin- Dresdener Chaustee bei Herzberg (Elster) ein aus Meißen kommender A u t o b u s , der mit Angehörigen der Fliegertruppe aus Jüterbog besetzt war. An einer a * t en We gbieg u n g kam der Wagen infolge der Glatte ms Schleudern und sauste einen hier gerade 2,40 Meter tiefen Abhang hinunter. Ein Mann kam unter den Wagen zu liegen und erlitt einen Wirbel- zaulenbruch. Er war sofort tot. Drei seiner Kameraden, die durch das Verdeck geschleudert wurden, erlitten schwere Verletzungen, während andere mit leichteren Quetschungen davonkamen.
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Ein Kind bei lebendigem Leibe verbrannt.
In Groß-Steinrade ereignete sich, wie aus Lübeck berichtet wird, ein entsetzliches Unglück. Drei in einem Hause alleingelassene Kinder — ein vierjähriger Junge und zwei Nachbarskinder, Mädchen im Alter von fünf bis sechs Jahren — spielten mit sogenannten Wunderkerzen, die sie an einem glühenden Ofen entzündeten. Plötzlich fingen die Haare des fünfjährigen Mädchens Feuer, das rasch auf die Kleidung der Kleinen Übergriff.
Die gellenden Hilferufe der Unglücklichen alarmierten Die Mutter der Mädchen und andere Nachbarn, die in die verschlossene Wohnung eindrangen und die Flammen erstickten. Das Mädchen hatte jedoch derart schwere Brandwunden davongetragen, daß es auf dem Wege ins Krankenhaus st a r b. Die beiden anderen Kinder blieben unverletzt.
Ein merkwürdiger Bericht des Danziger Völkerbundskommiffars.
Will Sir Lester mit Absicht das gute Danzig-polnische Verhältnis trüben?
Der Kommissar des Völkerbundes für Danzig, Sir L e st e r, hat sich bemüßigt gefühlt, in einem Jahresbericht an den Völkerbund eine merkwürdige Darstellung über die Lage in Danzig zu geben. Der Bericht ist dazu angetan, eine Vor schiebung der Frage vorzunehmen, inwieweit der Völkerbund berechtigt sei, sich zur Kontrollinstanz der innerpolitischen Entwicklung in Danzig aufzuwerfen.
Sir Lester erlaubt sich, der Danziger Regierung u. a. vorzuwerfen, sic habe im vergangenen Jahr eine „in ständig wachsendem Maße verfassungswidrige Politik" betrieben. Befremdend ist auch, wenn der Kommissar b e h a u v t e t, die letzte Danziger Volkstagswahl sei unter verfassungswidrigen Geietzen durchgeführt worden. Er nimmt Anstoß an den Verboten einiger jüdischer und oppositioneller Danziger Zeitungen, an den kurzen Sitzungen des Danziger Parlaments und da?â dâß Gartteiter Forster von des Mit
Die 3. Reichstagung der Naturärzte.
homöopathische Behandlung". Der Vortragende wies darauf hin, daß die Homöopathie unbedingt zur Naturheilkunde gehöre, weil sie sich auf den Boden der Selbstheilung stelle. Die Homöopathie sei ein biologisches Heilmittel, das in jahrtausendealten Volks- Weisheiten wurzele, die von den neuesten Forschungen der wissenschaftlichen Medizin bestätigt wurden und mit der reinen, strengen Naturheilkunde einen gemeinsamen weltanschaulichen Boden haben. Somit sei sic geeignet, die Schulmedizin zu befruchten und die reine Naturheilkunde zu ergänzen und zu unterstützen.
Auf der Tagung sprach auch der Reichsärzteführer Dr. Wagner. In einer bedeutsamen Ansprache legte er seine Stellungnahme zur art- und naturgemäßen Heilkunde dar, zu der er aus innerer Überzeugung aus der Erfahrung in seiner Praxis gekommen sei, weil er festgestellt habe, daß man mit den allgemeinen schulmedizinischen Methoden nicht immer den erwünschten Erfolg habe. Aber auch
im Interesse der Ärzteschaft selbst und des deutschen Volkes müsse sich der Arzt wieder mehr der biologischen Medizin zuwenden.
Die vielbesprochene Krise in der Medizin werde überwunden, wenn sich die gesamte Ärzteschaft wieder mit den naturgemäßen Behandlungsmethoden bekanntmache, denen das Volk sein Vertrauen zugewandt habe. Im Dritten Reich seien dem Arzt große Aufgaben gestellt. Die Voraussetzung, daß sie die Ärzteschaft erfüllen könne, sei die, daß das Volk wieder Vertrauen zu dem Arzt habe. Mit Nachdruck hob der Reichsärzteführer hervor, daß er eine einseitige Stellungnahme ablehne. Für ihn komme es darauf an, eine Synthese zwischen der gesamten M.edizin und der Naturheilkunde zu finden. Er sei entschlossen, diesen Weg, den er bisher eingeschlagen habe, allen Widerständen zum Trotz energisch und entschlossen weiterzugehen.
Oie elektrische Brücke.
Auf der Löwenbrücke in Rotterdam ereignete sich ein eigenartiger Zwischenfall. Ein Pferdefuhrwerk wollte die Brücke passieren, als die Pferde plötzlich Zeichen äußerster Erregung von sich gaben und durchzugehen drohten. Passanten begannen mit schmerzverzerrten Gesichtern groteske Tänze aufzuführen, sobald sie die betreffende Stelle der Brücke betraten, an der das Fuhrwerk auf ein geheimnisvolles Hindernis gestoßen war. Auch Hunde, die über die Brücke liefen, kehrten heulend zurück. Eine Untersuchung ergab, daß die Brücke, die elektrisch betrieben wird, infolge eines Kabelschadens unter Strom stand. Die Brücke wurde sofort für den Verkehr gesperrt.
Wilde Jagd auf 30000 Gulden.
Raubüberfall auf einen Geldtransport — Aus der Flucht die Beute im Stich gelassen.
JnAmsterdam wurde ein wildwestartiger Raubüberfall auf einen Kraftwagen verübt, der zum Transport von 30 000 Gulden benutzt wurde. Als der Wagen um eine Kurve bog, stieß er auf einen anderen quer über die Straße gestellten Wagen. Als der Fahrer des G e l d - trans Portes gehalten hatte, stürzten aus dem anderen Auto drei Burschen heraus, die mit vorgehaltenen Revolvern die Transportoeglefter in Schach hielten und sich des Geldes bemächtigten. Dann sprangen sie in ihren Kraftwagen zurück. Einer der Angestellten folgte ihnen und klammerte sich am Türgriff des Wagens fest, der sich in Bewegung setzte. Der Angestellte stürzte auf das Pflaster, nahm jedoch die V e r f o l g u n g i n e i n e m Kraftwagen auf. In dem Dorfe Oostzaanen gaben die Banditen das Rennen auf und flüchteten unter Zurücklassung ihres Fahrzeuges. Das Geld, das ihnen bei der Flucht hinderlich war, warfen sie in einen Garten, wo es gefunden werden konnte. Einer der Banditen konnte auf der Flucht gefaßt werden. In dem Kraftwagen fand man auch drei Flaschen mit Äther, die offenbar zu Betäulmngszweckrv mitgeführt worden waren
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Marxistische Bluttat in Spanien,
überfall aus den PolizLidirektor von Jerez — Vier Tote.
In der südspanischen Stadt Jerez wurde in der Nacht der Polizeidirektor von drei Unbekannten überfallen und durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole lebensgefährlich verletzt; ein unbeteiligter Arbeiter, der sich in der Nähe des Tatortes befand, wurde von einer verirrten Kugel getötet. Als eine Polizeistreife die Täter in Arcos de la Frontera überraschte und festnehmen wollte, wurde sie von den Verbrechern mit Pistolenfeuer empfangen. Der Polizeioffizier wurde auf der Stelle getötet; die Beamten erwiderten das Feuer, erschossen zwei der marxistischen Mörder und verletzten den dritten schwer.
gliedern der NSDAP., die sich ja alle freiwillig der Partei angeschlossen haben, Gehorsam fordert und daß er den Mitgliedern der NSDAP, den Eid gegenüber dem Haupt der Bewegung in Deutschland abnimmt.
Überaus bezeichnend in dem Bericht sind die unsachlichen Ausführungen Lesters, wenn er schreibt: „Herr Forster ist ein junger Mann und ein außergewöhnlich enthusiastischer, um nicht zu sagen fanatischer Nationalsozialist, welcher glaubt, daß alle Menschen deutscher Rasse oder Kultur auch Nationalsozialisten sein müssen und — welcher Art die Umstände auch sein mögen — unbedingten Gehorsam dem Führer seiner Partei in Deutschland leisten müßten".
Und so geht es weiter in dem Bericht, wobei sich der Völkerbundskommissar in Verkennung seiner eigentlichen Aufgabe vollkommen in innerpolitische Gedankengänge verstrickt. Es bleibt gänzlich unverständlich, aus welchem Grunde der derzeitige Danziger Völkerbundskommissar den Zeitpunkt für gegeben erachtet, um eine Einmischung in die innerpolitische Gestaltung des Danziger Lebens zu provozieren, durch die im Endeffekt dieses gute Danzig-polnische Verhältnis nur getrübt werden könnte.
Die Einsetzung des Staats rat es.
London, 20. Jan. (Funkmeldung.) Um 2 Uhr morgens wird vom Schloß Sandringham berichtet, daß der König ein wenig geschlafen habe und daß sein Zustand unverändert sei.
Da auch der Herzog von Kent am Sonntag abend in Sandringham eingetroffen ist, hat der König alle seine Kinder mit Ausnahme des Herzogs von Gloucester, der selbst an einer Erkältung erkrankt ist, gesehen. Königin Maud von Norwegen, die einzige noch lebende Schwester des Königs, wird dauernd über den Zustand auf dem laufenden gehalten. Eine weitere Verlautbarung über den Zustand des Monarchen wird voraussichtlich am heutigen Montag vormittag veröffentlicht werden.
Der Beschluß, einen Staatsrat einzusetzen, ist nicht als ein Zeichen dafür zu betrachten, daß sich der Zustand des Königs weiter verschlechtert hätte. Vielmehr glaubt man zunächst daraus zu schließen, daß die Erkrankung längere Zeit dauern wird.
Die Einsetzung des Staatsrates wird am Montag mittag durch den Kronrat vollzogen werden, der sich im Krankenzimmer des Königs oder aber in einem anliegendes Raum versammeln wird. An der Sitzung werden neben dem Prinzen von Wales und den Herzögen von Pork und Kent u. a. der Lordspräsident des Kronrates, Ramsay Mac Donald, der Innenminister Sir John Simon, der Lordkanzler Lord Hailsham und der Erzbischof von Canterbury teilnehmen. Der Staatsrat, der während der Erkrankung des Monarchen die Geschäfte des Königs übernimmt, wird voraussichtlich au der Königin, dem Prinzen von Wales, dem Herzog von Pork und dem Erzbischof von Canterbury sowie aus dem Ministerpräsidenten und dem sLordkanzler bestehen.
In diesem Zusammenhang wird an die Einsetzung eines Staatsrates während der schweren Erkrankung des Königs im Winter 1928/29 erinnert. Vorher war bei zwei Gelegenheiten ein Staatsrat ernannt worden, nämlich im Jahre 1911, als der König zu seiner Krönung als Kaiser von Indien längere Zeit abwesend war und im Jahre 1925, als König Georg auf einer Erholungsreise im Mittelmeer ' weilte.
Nah und Fern
Zwei Arbeiter zu Tode gequetscht. Beim Abladen eines mit Kohlen beladenen Anhängers in Ibbenbüren (Wests.) schlug der Wagenkasten zurück und begrub die beiden mit dieser Arbeit beschäftigten Arbeiter unter sich. Die beiden Verunglückten erlitten so schwere Quetschungen, daß der Tod kurz darauf eintrat.
Ein schwerer Bergrutsch ereignete sich in der Nacht im sogenannten Fuchsbachtal bei S t. G o a r s h a u s e n. Mit furchtbarem Getöse stürzten Tausende Kubikmeter Erde zu Tal und verschütteten die Straße zwischen Dahlheim und Wellnich, so daß sie für den Verkehr gefperr werden mußte. Ww durch ein Wunder blieb ehr Pvftmtârsrâ der noch kurz vorher die betreffende Stelle passiert hatte, unversehrt.
200 000 kleine Sparer betrogen. In Lyon sind die beiden Direktoren einer Spargesellschaft verhaftet worden. Rund ein Drittel des 300 Millionen betragenden Aktienkapitals soll vergeudet worden sein. Die Geschädigten sind etwa 200 000 Bauern und Kleinrentner, die ihre Spargroschen dem Unternehmen anvertraut hatten.
Braunkohlengruben in Oberitalien? In der Gemeinde Vezzano in O b e r i 1 a l i e n wurden an mehreren Stellen große Braunkohlenlager entdeckt. Eine geologische Prüfungskommission hat sich an den Platz begeben, um die Funde wissenschaftlich zu untersuchen.
MgmpMLW§Zpiele 1956
Deutsche Skimeisterschasten.
Bei erfreulich guten Schneeverhältnissen wurde am Sonnabend die Staffelmeisterschaft tut Rahmen der Tttel- kämpse der deutschen Skiläufer in Ober st darf durchgesuhrt. Da über Nacht 30 Zentimeter Neuschnee gefallen waren, wurden die Kämpfe nicht mehr durch die mangelhafte Schneelage beeinträchtigt. Die Staffelmeisterschaft wurde auf einer zehn Kilometer langen Rundstrecke ausgetragen. Es gab einen spannenden Kamps, dessen Ausgang nur zwischen den Mannschaften Bayern I, Bayern II und Allgäu liegen konnte. Bayern I ging gleich durch den Langlaufsieger Zeller M Führung, und auch auf der zweiten Runde lief der Bayer v. K a u s f m a n n die beste Zeit. Bei zunehmender Kalte wurde die Spur immer schneller, und so überraschte es kaum, daß der dritte Manu der Bayern, Däubler, mit 45 :29 Minuten die schnellste Runden zeit des Tages herausholte. Nun war Bayerns Sieg sichergestellt, da m der letzten Runde Motz nur von dem Schleper Leupold über- troffen wurde, dessen Mannschaft aber in der Gesamtwertung weit zurücklag. So wurde Bayern I Deutscher Stafselmeister vor Allgäu I und Bayern II.
Bei den Flachland staffeln blieb Baden mit knappem Vorsprung Sieger vor dem Infanterieregiment Passau 1 und Sachsen 2. — Einen ganz überlegenen Sieg gab es im Slalom lauf der Frauen durch die Titelverteidigerin C h r i st l E r a n z, die ihre beiden Läufe fehlerfrei in der besten Zeit erledigte. Die Reihenfolge nach ihr war: Käthe Grasegger, Lisa Resch, List Schwarz, Hadi Pfeifser. Damit hat sich Fräulein Cranz wieder den Titel einer Deutschen Abfahrtsmelsterln gesichert.
Den Höhepunkt der Meisterschaften brachte am Sonntag der Sprunglauf auf der Schattenbergschanze. Da wieder Schneemangel herrschte, hatte der Arbeitsdienst erst gewaltige Schneemengen herbeischafsen müssen, damit das Springen sicher- gestellt wurde. Beim K o m b i n a t i o n s s p r u n g l a u f, der für die Meisterschaft Langlauf-Sprunglaus und den Besitz des „Goldenen Ski" entscheidend war, siegte Hechenberger < Bayerisch-Zell). Er hatte aber im Langlauf seinen Platz im Vordertresfen und kam so für die Meisterschaft nicht in Betracht Als Willy Bogner im zweiten Gang 53 Meter erreichte, war die Entscheidung gefallen. Sieger und D e n t s ch e r Aè e i st e r wurde Bogner (München), der bereits im vergangenen Jahr bei der Meisterschaft hinter den siegreichen Ausländern bester Deutscher gewesen war. Zweiter: Reiser lPartenkirchen) vor Gumpold (Parteukirchen).
Bei dem anschließenden S p e z i a l s p r u n g l a u s, der mit der ganzen Anlausstrecke durchgeführt wurde, gab es natürlich größere Weiten. Die deutschen Springer zeigten, daß sie im Können den Nordländern nur noch wenig nachstehen. Hasel- berger (Traunstein) konnte den bisher von dem Norweger Andersen gehaltenen Schanzenrekord um einen Meter auf 67 Meter verbessern. Da fein schärfster Gegner Marr bei 69 Meter stürzte, war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Zweitbester Springer war Meinel (Aschberg). Aber auch die übrigen Teilnehmer standen in ihren Leistungen md)t viel zurück,