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Erfolgreiche Berufung.

Wegen fahrlässiger Körperverletzung war der 23jährige E. aus Thaiden vom Schöffengericht in Fulda zu einer Ge­fängnisstrafe von 2 Monaten und zu 50 Rm. Geldstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte hatte auf einem Motor­rad, für das er nebenbei auch keinen Führerschein besaß, auf der Straße zwischen Thaiden und Seiferts einen Verkehrs- unfall verursacht, der sehr schwere Folgen nach sich zog. Ein Angehöriger der Wehrmacht erlitt bei diesem Unfall allein 6 Unterschenkelbrüche, liegt heute noch im Krankenhaus und wird nicht wieder in die Wehrmacht zurückkehren kön­nen. Auch die anderen Personen wurden, ebenso wie der Fahrer selbst, teilweise erheblich verletzt. Die Beweisauf­nahme vor der großen Strafkammer konnte den gleichen Sachverhalt ergeben wie vor dem Schöffengericht. Der An­geklagte hat stark fahrlässig gehandelt, und bei dem Unfall handelt es sich auf keinen Fall um einen unabwendbaren Zufall, wie es der Angeklagte versuchte, darzustellen. Trotz des Verschuldens des Angeklagten hob das Gericht das vor­instanzliche Urteil bezüglich des Strafmaßes auf und er­kannte gegen den Angeklagten statt einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 2 Monaten auf eine Geldstrafe von 600 Mark, welche der Angeklagte in Raten abzahlen darf. Durch diese Geldstrafe hat man dem noch jungen Ange­klagten nicht den Weg ins Leben versperrt. Das Gericht hat das bewußt getan, weil es annimmt, daß der Ange­klagte, der einen sehr guten Leumund hat, aus der Strafe lernen wird, in Zukunft nicht wieder gegen die Sicherheit im Verkehrswesen zu verstoßen.

Die Sitzung der Großen Strafkamemr wird heute, Sonn­abend, fortgesetzt.

Fulda wirbt

für die kommende große Karnevalsschlacht.

Um die kommende Fuldaer Fastnacht in jeder nur denk­baren Weise auch in den Städten und Gemeinden im Um­kreis bekannt zu machen, hat die Fuldaer Karnevalsgesell- schast im Einvernehmen mit dem städt. Reise- und Ver­kehrsbüro ein Faltblatt heraksgegcben, welches in ebenso humoriger wie geschmackvoller Weise für das Fuldaer Heimatfest wirbt. Das Faltblatt wird nicht nur durch das Reise- und Verkehrsbüro versandt, sondern kann auch in der Vorgiasstraße (Geschäftsstelle des Reise- und Verkehrs­büro) in beschränktem Ausmaße an diejenigen Einwohner unserer Stadt ausgegeben werden, welche es an Bekannte und Verwandte zum Zwecke der Werbung selber verschicken wollen.

Neben der bildmäßigen Ausschmückung des Faltblattes befindet sich auch der Veranstaltungsplan in seinem Innern. Weiter liest man eine Bekanntmachung der Reichsbahn über Sonntagsrückfahrkarten mit Geltungsdauer vom 22. bis 25. Februar.

Es wäre zu wünschen, daß die Einwohner unserer Stadt, soweit sie aus ihrem Bekanntenkreis zur Fuldaer Fastnacht einladen wollen, weitgehendsten Gebrauch von dieser schönen Werbung machen würden.

1500 Gäste am Sonntag in Fulda.

Es fe£ darauf hingewiesen, daß am morgigen Sonntag zu dem Fußballspiel zwischen Hanau 93 und Borussia 1500 Hanauer Fußball-Anhänger teilweise mit einem Kraft-durch-Freude-Sonderzug und teilweise in Omnibussen in Fulda eintreffen werden. Der Sonderzug mit 1200 Teil­nehmern trifft um 10 Uhr in Fulda ein. Zur Unterhaltung der Gäste findet zwischen 11 und 1 Uhr im Stadtpark ein Wandelkonzert statt. Es wäre sicherlich ratsam, wenn die Fuldaer Gastwirte sich auf diesen Sonderbesuch rechtzeitig mit Speisen und Getränken einrichten würden.

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Wegen des zu erwartenden starken Verkehrs zu dem Sportplatz Johannisau" anläßlich des morgen stattfinden­den Meisterschaftsspiels zwischen Hanau 93 undBorussia" wird aus Gründen der Sicherheit und der reibungslosen Abwicklung des Verkehrs die Sickelser Straße von der StraßeAm Pröbel" ab und die Iohannisstraße nach der Stadt zu von 13 Uhr ab bis gegen 17 Uhr für den Ver­kehr mit Fahrzeugen aller Art gesperrt. Die Rückfahrt der Fahrzeuge vom SportplatzJohannisau" nach der Stadt erfolgt während dieser Zeit über Neuenberg.

Arbeitsdienst und Winterhilfe.

Wer heute durch die deutschen Gaue fährt, der wird hier und da, über das ganze Land verteilt, unsere deutschen Arbeitssoldaten am Werke finden, wie sie Wege bauen, Deiche ziehen, Oedland urbar machen und so ihr Teil dazu beitragen, den Ertrag der deutschen Scholle zu mehren und für alle Zeiten das Gespenst des Hungers aus deutschen Landen zu bannen. Wer hätte das vor wenigen Jahren noch für möglich gehalten, daß Hunderttausende arbeiten würden ohne Lohn, nur aus Liebe zu Volk und Vaterland. Mährend damals noch Hunderttausende hungernd und frie­rend die Landstraßen bevölkerten, steht heute ein großes Volk einmütig zusammen, um diesen Aermsten der Armen über die große Not des Winters hinwegzuhelfen. Auch die deutsche Jugend im Arbeitsdienst setzt sich in diesem Jahre voll und ganz ein für das Winterhilsswerk. Sie will es beweisen durch die Tat, daß sie sich mit dem letzten Volks­genossen verbunden fühlt. Darum gib auch Du, Deutscher, Deine kleine Spende, wenn die Männer vom Arbeitsdienst bei ihrer Straßensammlung am kommenden Mittwoch bei Dir anklopfen.

Wieder zwei Verkehrsunfälle.

Gestern mittag ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle. Am Bahnhof, Ecke Kurfürstenstraße, stieß ein Pferdefuhr­werk mit einem aus der Kurfürstenstraße kommenden Per­sonenkraftwagen zusammen. Das Pferdefuhrwerk, das vom Güterbahnhof kam und nach rechts in die Kurfürsten- straße einbog, kam in der abschüssigen Kurve zu weit auf die linke Straßenseite. Dadurch wurde der die Kursllrsten- straße nach dem Bahnhof zu fahrende Personenkraftwagen an den Bordstein des Bürgersteigs gedrückt.

Ein die Kurfürstenstraße befahrender Motorradfahrer, der nach rechts auf den Heinrich-von-Bibra-Platz einbiegen wollte, verlor die Gewalt über sein Kraftrad und rannte an der Ecke Kurfürstenstraße Heinrich-von-Bibra-Platz in ein Schaufenster. Ter Fahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen und mußte in das Krankenhaus verbracht werden.

Vom Kyffhäuserbund.

Tas im Dezember 1935 vom Kreisverband Fulda (alter Kreis Fulda) durchgeführte Schießen zu Gunsten des Win- terhilfswerks, erbrachte einen Erlös von 190.25 HM Sitte M VMS te W^sMAr^ KOMM-

Dienationalsozialistische Bewegung Oesterreichs" sordert allgemeine und geheime Volksabstimmung.

W i e n , 18. Zan. (Funkmeldung.) Zn ganz Oesterreich wurde gestern in Hunderttausenden von Exemplaren ein Flugblatt verteilt, unterzeichnet von dernationalsoziali­stischen Bewegung Oesterreichs", in dem eine allgemeine und geheime Volksabstimmung verlangt wird.

Nachstehend der Wortlaut des Flugblattes:

Nationalsozialisten! O e st e r r e i ch e r!

Im Namen des deutschen Volkes von Oesterreich erheben mir Nationalsozialisten vor aller Welt unsere Stimme, um folgendes festzustellen, zu fordern und zu erklären:

Wir stellen fest, daß die Regierung des derzeitigen österreichischen Regimes durch Rechtsbeugungen und Ver- fafsungsbrücke den Boden der Legalität verlassen, den Volks- willen ausgeschaltet und damit die den Staat tragende Rechtsgrundlage zerstört hat.

Wir stellen fest, daß das derzeitige System sich nur mit Mitteln gewaltsamer Unterdrückung und mit fremder Hilfe an der Macht erhält. Tausende der Besten des Volkes, die für Freiheit und Recht der Nation eintreten, wurden ver­folgt, entrechtet uitd in die Gefängnisse geworfen.

Wir stellen fest, daß das derzeitige Eewaltsystem zur Erhaltung seiner eigenen Macht gegen den Willen des Volkes ungeheure Summen sinnlos verschleudert, während es der immer mehr um sich greifenden Verelendung.des Volkes nicht zu steuern vermag.

Wir stellen fest, daß die Regierung des gegenwärtigen Systems, indes sie vorgab, zum Besten des gesamten Deutsch­tums Oesterreichs Unabhängigkeit zu wahren, diese längst völlig preisgegeben hat zu Gunsten fremder Mächte, die dem deutschen Staat Oesterreichs als Werkzeug ihrer deutsch­feindlichen Politik mißbrauchen.

Wir stellen fest, daß die vom gegenwärtigen Regierungs­system mißbräuchlich durchgeführte Vermischung von Reli­gion und Staat das Ansehen der Kirche weitgehend herab­gesetzt hat.

Im Bewußtsein desien, daß das deutsche Volk von Oester­reich aus diesen Gründen in seiner überwältigenden Mehr­

Olympia 1936.

Unsere Gegner:

Finnlands LeichiaWeisn

trainieren im Winier

Einer unserer schwersten Gegner im Kamps um die olympischen Lorbeeren sind die Finnen, die von jeher bei den Olympischen Spielen eine große Rolle gespielt haben. Mit welchem Eifer die großartigen Sportler dieses räumlich kleinen Landes sich der Vorbereitung für den großen Kampf widmen, beweist die nachfolgende Schilderung des Trainings, wie cs in demLand der tausend Seen" betrieben wird.

Finnland hat einen großen R u f zu ver­teidigen, und es wird ihn verteidigen, das geht aus den Anstrengungen hervor, die man in den finnischen Sportkreisen zu der Vorbereitung der Olympia-Kämpfer macht. Überall wird mit dem größten Eifer gearbeitet, und besonders die Leichtathleten haben ein ge­waltiges Programm zu erledigen. Der finnische Leicht­athletik-Reichstrainer Armas Valste ist mit seinen Leuten, die zuletzt im Trainingslager Virumäki zu­sammengezogen waren, zufrieden. Schon das für Finn­land günstige Ergebnis des Länderkampfes gegen Deutsch­land hatte ja bewiesen, daß die Finnen gerüstet sind Für die Herbsttrainingszeil hat noch jeder in Betracht kom­mende Leichtathlet vom Reichstrainer persönliche An­weisungen erhalten, ebenso für die darauffolgende kurze Ruhezeit. Aber viel Muße haben die finnischen Leicht­athleten nicht. Schon Ende Januar werden die Olympia- Kandidaten in Helsingsors zu Besprechungen zusammen­gezogen, und während des Winters werden in den hauptsächlichsten Orten des Landes besondere Win­tertrainingslager eingerichtet.

Zwei Gruppierungen zeichnen sich jetzt schon ab: Die erste ist die der Olympia-Anwärter, die für Berlin schon jetzt so gut wie sicher ausgewählt sind, und die da­her ihre Spezialübttngen trainieren. Dazu gehören Jsohollo, Virtanen (Marathonlauf), Lehtinen, Kotkas, Järvinen, der Speerwerfer Nikkanen, für den Hindernis­lauf Mattilainen, dazu Salminen, Askola nnd Pörhölä. Eine zweite Gruppe machen die noch entwickelungs­fähigen und insofern möglicherweise noch in die Olympia-Mannschaft aufzunehmenden Leichtathletertz.aus,

Apotheken-Nachtdienst versieht vom 18.25. Iainuar die Engel-Apotheke, Karl- straße, und die Hirsch-Apotheke, Leipziger Straße.

Buttermarkt.

Auf dem heutigen Vuttermarkt kostete das Pfund Butter 1,35 Mark; Eier je Stück 11 Pfennig.

Schweinemarkt.

Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 163 Ferkel aufgefahren. Es wurden bezahlt 13, 16, 20 und 24 Mark je Tier. Größere Tiere über Notiz.

Hersfeld, 17. Jan. (60jähriges Bestehen des Hersfelder Schlachthofes.) Der Hersfelder städtische Schlachthof, einer der ältesten in Deutschland, kann in diesem Jahr auf sein Wjähriges Bestehen zurückblicken. In seiner ganzen Anlage, den Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend, bestand er aus der jetzt noch vorhandenen Rinder- und Schweineschlachthalle, die beide allerdings nicht mehr den Anforderungen der Neuzeit genügen. Für die beiden Schlachthallen ist man seit Jahren mit Neubau­plänen umgegangen, leider sind sie nicht verwirklicht wor­den. Erst seit der nationalsozialistischen Machtübernahme und der ihr gleichzeitig folgenden Ankurbelung der Wirt­schaft und Arbeitsbeschaffung sind die ersten grundlegenden Umbauten vorgenommen worden, und weitere moderne Umänderungen sollen in den nächsten Wochen vor sich gehen.

Westerburg, 17. Januar. (Siedlungsvorberei­tungen in W e st erbur g.) Von der Stadtverwaltung wurde ein größeres Gelände käuflich erworben, das sie dem Deimstättenamt der NSDAP: zur Verfügung gestellt Mt AK &« ÄWHo i^é \E^^V&^ 4«E^ MlâL

heit das derzeitige System mit aller Schärfe ablehnt, hat dieses es bisher ängstlich vermieden, sich offen einer Volks­befragung zu stellen. Wir Nationalsozialisten Oesterreichs fordern aber im Namen des unterdrückten Volkes vor aller Welt: Recht, Freiheit und Frieden durch Volksbefragung'

Wir fordern: Wiederherstellung eines unanfechtbaren Rechts- und Verfassungszustandes in Oesterreich. Wir be­kämpfen die Aufspaltung der Volksgemeinschaft in eine Minderheit von Bevorrechteten und eine Mehrheit von Rechtslosen. Mir fordern restlose Einstellung der Rache­politik nach den beiden Volkserhebungen vom Februar und Juli 1934 und die Wiedergutmachung ihrer 'Auswirkung in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Wir fordern eine freie, allgemeine und geheime Abstimmung zur (Ermittlung des unverfälschten Volkswillens. Durch sie ;oll eine vom Vertrauen des Volkes getragene Regierung an die Macht gebracht werden, deren Aufgabe es sein wird. im Innern Arbeit und Brot für jeden Volksgenopen zu schaffen und die wahre deutsche Volksgemeinschaft zu fördern und nach außen eine Politik gesamtdeutscher Solidarität zu treiben, die in Ablehnung jeder volksfremden Abhängigkeit aus dem bisherigen Unruheherd Oesterreichs ein Element der Sicher­heit und des Friedens im Herzen Europas schafft.

Unerschütterlich auf dem Boden des nationalsozialisti­schen Programms stehend, erklären wir österreichische Natio­nalsozialisten und entschlossen, in eigener Verantwortung und aus eigener Kraft bis zur äußersten Grenze der Zurück­haltung mit den Waffen des Geistes und Charakters dafür zu kämpfen, daß die kostbarsten nationalen Güter Vater­land, Volkstum, Heimat, Religion, Freiheit, Ehre und Recht dem eigennützigen Mißbrauch der Gegenwart entzogen und in einer größeren Zukunft Gemeingut aller deutschen Volksgenossen in Oesterreich sein werden!

Im Winter 1935/36.

Die nationalsozialistische Bewegung Oesterreichs.

die ebenfalls eingehend beobachtet werden. Einige Borge macht die Marathonfrage; denn zur Zeit gibt es eigent­lich keinen absolut sicheren Marathonkan­didaten, wenn nicht eben Virtanen. Doch ist eine ver­hältnismäßig große Anzahl jüngerer Läufer vorhanden, die noch in Frage kommen könnten. Ein Nurmi ist allerdings bestimmt nicht unter ihnen! Die Auswahl soll unter dem Gesichtspunkt geschehen, mög­lichst schnelle Läufer auch für diese längste Strecke nach Berlin zu entsenden, die auch über die 42 Kilometer lange MarathondistanzTempo" laufen können.

Im Turner lager zeichnen sich besonders nach dem erfolgreichen Länderkamps gegen die deutschen Tur­ner - in großen Zügen schon die Olympia-Anwärter ab. Die endgültige Auswahl' hürb erst nach SiMr' Ausscheidungen erfolgen. Die Trainer haben vor itten Dingen die Aufgabe, auch gegebenenfalls sich zeigende neue Leute zu beachten. Aber auch nur in solchen Fällen, in denen noch weniger bekannte Könner aüf- tauchen, könnte wohl die Aufnahme der bisher vorge- merktcn Turner in die Mannschaft, die mit zwei Ersatz- lenten zehn Mann umfassen wird, noch gefährdet werden.

Nach dem Trainingslager für die Angehörigen der schweren Gewichtsklassen haben die Ringer ihren zweiten Lehrgang für die Leichtgewichte in Virumäki durchgeführt. Die Aktiven wie der veranstaltende Ver­band sind mit dem Verlauf dieser Lehrgänge d u rch a u s zufrieden; denn es zeigte sich, daß ein ausgezeich­neter Nachwuchs vorhanden ist. Für Berlin wird er allerdings kaum mehr in Betracht kommen. Man glaubt in Finnland, daß die bewährten Kämpfer der alten Garde" in Berlin Erfolge herausholen werden.

In allen übrigen Lagern, die für die Beteiligung der Olympischen Spiele in Betracht kommen, herrscht leb­haftester Betrieb. Das gilt auch für den finnischen Frauen sportverband. Geplant ist hier die Entsendung einer 2 0 0 Frauen starken Vorführungs­gruppe nach Berlin, deren Auftreten für den 6. August im Olympischen Stadion oder der Dietrich-Eckart-Frei- lichtbühne beabsichtigt ist. Das Interesse an dieser Olympia-Reise ist in den Kreisen des Frauensportverban­des sehr groß, obwohl jede Teilnehmerin die Reise auf eigene Kosten bestreiten muß. Olympia übt e-en überall seine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.

Gießen, 17. Jan. (Schulen a ls Helfer in der H e i m a t f o r s ch u n g.) Bei einer Tagung der Fachschaft Volksschule des Bezirks Gießen-Land des NSLB., die in Großen-Linden stattfand und an der auch die Flurnamen- Sammler des Kreises Gießen teilnahmen, wurde von dem Tagungsleiter Dr. Reidt-Heuchelheim u. a. mitgeteilt, daß die Schulen zur Zeit damit beauftragt seien, eine Stoff­sammlung über denDörflichen Raum" vorzunehmen. Bei dieser Stoffsammlung werde die Sammlung von Flur­namen ein wichtiger Bestandteil sein. In Zukunft solle es Bildungseinheiten geben, in die die Kinder eingefUhrt wer­den, damit sie immer mehr in ihrer Heimat verwurzelt und mit beiden Füßen fest auf dem Heimatboden stehen.

Friedberg, 17. Januar. (21 auf einmal . . .) In Oppertshofen warf ein Mutterschwein des Landwirts Adam Schmidt 21 lebende Ferkel.

Bad Vilbel, 17. Januar. (Vom Zuge erfaßt und g e t ö t e t.) Auf den Schienen der Main-Wefer-Bahn, zwischen den Stationen Vilbel-Süd und Berkersheim, wurde die Leiche eines 28 Jahre alten Mannes aus Brackenheim bei Wiesbaden, der hier in der Gegend beschäftigt war, gefunden. Der Mann muß von einem Zuge erfaßt und getötet worden sein.

Mainz, 17. Jan. (Motorradfahrer fährt in eine. - K o l o n n e.) Ein Angehöriger des Hilfs­werkslagers an der Eonfenheimer Straße fuhr mit seinem Motorrad in die Stadt, um hier Besorgungen zu machen. Bei der Begegnung mit einer SA.-Kolonne hat der Motor­radfahrer es anscheinend an der erforderlichen Aufmerksam­keit fehlen lassen und gefährdete die Kolonne. Ein zur Seite sprinMp^trÄKjw.r «E« Wch «faßt LÄd sch^M'