Olympias Wiedergeburt.
In den Mittelpunkt des Sportprogramms der modernen Olympischen Spiele hat man den M a - r a t h o n l a u s, jenen Dauer-Geländelauf über 42,3 Kilometer, gestellt, der seinen Namen einer alt - griechischen über- l i e s e r u n g verdankt. Die Geschichte erzählt, daß im Jahre 490 v. Chr. nach dem denkwürdigen Sieg der Griechen über die Perser bei Marathon sich ein griechischer Jüngling aufgemacht habe, um seiner Heimatstadt Athen und den dort um ihr Schicksal Bangenden den großen Sieg zu verkünden. D i o -
m e d o n , so hieß der Jüngling, soll die Strecke Marathon— Athen, die nach unserem Maßstab wenig über 42 Kilometer betrug, in einem ununterbroche- nen Lauf zurückgelegt haben
Baron de Coubertin, der Erneuerer der Olympischen Spiele.
(Wagenborg-Bildarchiv — M.)
und dann am Ziel mit dem Wort „Sieg!" auf den Lippen tot zusammengebrochen sein. 2400 Jahre später, bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, wurde Diomedon groß geehrt durch die Wiedererweckung seines Marathonlaufes^ und das griechische Polk ist heute noch stolz darauf, daß ein Grieche, der Bauer Luis, der erste Sieger des modernen Marathonlaufes gewesen ist. Luis wird bei den kommenden Olympischen Spielen in Berlin einen Ehrenplatz im Stadion haben und den Ereignissen mit dem Stolz dessen folgen können, der sich sagt, daß er einstmals der erste der Sieger gewesen ist.
So verbindet die Olympischen Spiele der Neuzeit und das Olympia der Antike ein enges Band, dessen Porhandensein immer wieder deutlich wird. Macht man sich einmal klar, wie es überhaupt dazu kam, daß die Olympischen Spiele ihre Wiedergeburt feiern konnten, so erweist sich, daß es nicht etwa der Wille der Völker zu einem großen, allumfassenden Sportfest war, sondern daß es aus ganz andere Leitmotive zurückgeht: Die Welt b e s a nn sich auf ihre Kulturgüter, sie lernte wieder die Vergangenheit achten und schätzen, und als ihr Gelehrte den Weg zum Verständnis der Vergangenheit wiesen, da war sic plötzlich reis für dieses größte Fest der modernen Menschheit, dieses Fest, das mehr als nur eine einzigartige Gelegenheit zur Rekordlistenverbesserung darstellt, weil es wirklich einen kulturellen Sinn aufweist, eben jenes Gefühl, das die Hellenen zur Einhaltung des Gottesfriedens bewog und sie, angesichts der Olympischen Spiele, die drohende Gefahr des heranziehenden Feindes nicht fürchten ließ.
Jahrtausende mußten vergehen, bis Olympia Wiedererstehen konnte, aber als die Menschheit erst wieder einmal auf diesen Plan gelenkt war, ließ sie nicht ab, bis er vollendet war. Schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wies der französische Pater Bernard de Montfau^on darauf hin, welche Zeugnisse von griechischer Kunst und Kultur bei einer Ausgrabung Olympias gefunden werden könnten. Ein halbes Jahrhundert später wurde ein Deutscher, Johannes Winckelmann, der Prophet Olympias. Aber auch ihm war es nicht vergönnt, zum Ziel zu kommen. Er fiel auf der Reise nach Griechenland in Triest einem Raubmord zum Opfer. Wieder verging eine lange Zeit, als aber nach Abschluß des griechischen Freiheitskrieges die Franzosen nach Griechenland kamen, schien der Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Französische Gelehrte, die die Pläne Winckelmanns aufgegriffen hatten, machten sich an die Ausgrabungen, bis es ihnen die Griechen, die eine Ausbeutung ihrer Kunstschätze mit Recht befürchteten, kurzerhand verboten und sie außer Landes schickten.
Noch mancher andere fehlgeschlagene Versuch folgte, bis jener Mann kam, dessen Name untrennbar mit der Wiederauserstchung Olympias verbunden ist: E r n st Curtius. Als Jüngling hatte dieser deutsche Gelehrte Griechenland kennengelernt, und seitdem war es für ihn die Lebensaufgabe, Olympia zu neuem Leben zu erwecken. Als er der Erzieher des späteren Kaisers Friedrich 1. wurde, konnte er seine Pläne reifen sehen. Nach dem Kriege 1870/71, der Deutschland zu einem einzigen Staat zusammenschweißte, war es Curtius möglich, an die Ausführung zu gehen. Mit der griechischen Regierung kam ein Vertrag zustande, wonach Deutschland für die Erlaubnis, die Ausgrabungen vornehmen und wissenschaftlich auswerten zu dürsen, sich verpflichtete, alle Kunstwerke, die dabei zutage gefördert wurden, an Griechenland abzutreten, das für diese Schätze ein eigenes Museum errichtete. Ohne Widerspruch bewilligte der Deutsche Reichstag die erforderlichen 800 000 Mark, und dann ging Curtius ans Werk, das so überraschende Ersolge zeitigte. Die ganze damalige griechische Kultur zeigte sich in prachtvollen Kunstwerken, die Stätte der antiken Olympischen Spiele erstand wieder aus Schutt und Asche.
Die ganze Welt verfolgte die Ausgrabungen und war über die Ergebnisse begeistert, und nun wurde der Schleier vor den Augen einer bis dahin den Leibesübungen verständnislos gegenüberstehenden Menschheit fortgerissen: Plötzlich wurde ihr gezeigt, was körperliche Ertüchtigung einem alten Kulturvolk bedeutete, das, wie die alten Hellenen, der ganzen Welt ein Vorbild war und geblieben ist. Und nun stand in dem sranzösischen Baron de Coubertin der richtige Mann auf, der den gegebenen Augenblick rechtzeitig erkannte. Seinem rastlosen Bemühen gelang die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees, er ließ sich durch keine Rückschläge entmutigen. Sein Gedanke war es, der Menschheit einen neuen Impuls zu geben, zum ewigen Frieden, den sie nur in gemeinsamem Bemühen um eine große kulturelle Idee finden konnte. Damit war Olympias Wiedergeburt Wirklichkeit geworden. Horst Bree.
Neue Drucksachenbestimmungen. Die Deutsche Reichspost hat die Vorschrift über die zulässigen Nach - Iragungen in Drucksachen dahin erweitert, daß als innere Aufschriften, die bei der Zahl der Nachtragungen unberücksichtigt bleiben, künftig auch Empfängerangaben gelten, die im Kopfe von Drucksachen hinter einem Vordruck, wie „Rechnung für. . .", „Einladungskarte für . . ." u. dgl. nachgetragen sind und dem Wortlaut nach oder inhaltlich mit den Angaben der äußeren Anschrift übereinstimmen.
Aufrüstung statt Oelsperre.
Das Ergebnis der britischen Kabinettsberatungen.
Die Frage der Olsperre gegen Italien, die in London die Diplomaten und Militärs seit Tagen sehr stark beschäftigt hat, scheint jetzt dahin entschieden zu sein, daß die Olsanktionen v o re r st nicht in Frage kommen. Jedenfalls will England dem Völkerbund die Entscheidung überlassen. Statt dessen wird Die englische Regierung wohl ein umfassendes R ü st u n gsprogra m m durchführen.
Dementsprechend hat das britische Kabinett den Außenminister Eden beauftragt,
durch einen Sachvcrständigcmmsschuß des Völkerbundes nachprüfen zu lassen, ob die Olsperre im heutigen Stadium der Entwicklung noch kriegver
kürzend wirken könne.
Man nimmt in London an, daß Italien bereits einen Olvorra 1 für sieben Monate augcsammelt habe und daß dadurch die Olsperre nur sehr fraglichen Wert habe.
Weiter hat sich das Kabinett mit den englisch- französischen Beziehungen, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in Frankreich, beschäftigt, die keine festen Pläne auf lange Sicht zulassen. Schließlich standen die englisch-ägyptischen Bezieh u n g e n und die Frage der englischen Rüstungsvermehrung zur Verhandlung.
Die Londoner Blätter weisen darauf hin, daß der Kabinettssitzung sehr lange Beratungen des Verteidi- gungsausschufses vorausgegangen waren und daß eine bedeutende Erhöhung des britischen Rüstungsetats erfolgen werde, besonders für die L n f t w a f f e und für die Flotte. Es heißt, das Kabinett habe sich entschlossen, von einer zahlenmäßigen Vermehrung der britischen Armee zugunsten ihrer weiteren Mechanisierung und Ausrüstung mit technischen Wassen abzusehen.
Der Verteidigungsausschuß soll der Auffassung sein, daß für England zur Zeit eine Kriegsgefahr besteht,
„In enger Kameradschaft zur Wehrmacht"
Generalappell der Motorbrigade Berlin. — Ansprachen von Rudolf Hetz und Korpsfuhrer Huhnlein.
In der B c r l i n c r D e u t f ch l a u d h a l l c sand ein Generalappell der Motorbrigade Berlin statt. Dabei hielt auch der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, eine Ansprache, in der er u. a. ausführte:
Heute brauchen wir nicht mehr wie vor der Machtergreifung einem kommenden Jahr mit der Überzeugung entgegenzusehen, daß doch alles Mühen vergeblich sei. Was damals jeder, der sein Volk liebte, gelitten hat, wissen nur wir selbst. Und jeder Ausländer, der dem heutigen Deutschland verständnislos gegenüber steht, möge sich vor Augen führen, was wir durchgemacht haben und wohin es in Deutschland unter der Herrschaft früherer Systeme gekommen ist, — er würde uns besser verstehen. Vielleicht wächst nach dem Anschauungsunterricht, den der Bolschewismus neuerdings in Südamerika der Welt gegeben hat, das Verständnis für Deutschlands Maßnahmen.
Mit Freude sehen wir aber, sagte der Stellvertreter des Führers, daß die
Verständigung zwischen den Anständigen ihren Fortgang nimmt — allen Interessenten an der Völkerverhetzung zum Trotz.
Vertreter der Frontkämpfer Englands und Frankreichs haben Besuche mit denen Deutschlands ausgetauscht. Nächster Tage wieder begibt sich eine deutsche Frontkämpferabordnung nach England, einer Einladung der englischen Frontkämpfer folgend. Sie nehmen unsere aufrichtigsten Wünsche mit, daß auch ihr Besuch beitragen möge, das Band zu festigen, das die Leidensgefährten aller Nationen der Fronten des großen Krieges miteinander verbindet und mithilft, eine neue Völkerkatastrophe zu verhindern. Aus der gleichen Hoffnung heraus begrüßen wir die „Anglo-German Fellowship" in England und die „Deutsch-Englische Vereinigung", die vor kurzem in Anwesenheit namhafter Engländer aus der Taufe gehoben wurde. Auch diese beiden Vereinigungen sind getragen vom Geiste besten Frontkämpfertums.
Heß fuhr fort: Die Leistungen, die Deutschland unter der Herrschaft des Nationalsozialismus vollbracht habe, wären unter vergangenem System nicht möglich gewesen.
Alle bisherigen Erfolge der deutschen Wiederaufbauarbeit wären nicht möglich gewesen, ohne die freudige Mitarbeit des Volkes und der Einordnung des einzelnen unter die höheren Interessen.
Die Männer des NSKK. hätten sich zum großen Teil, schon bevor der Nationalsozialismus Staatsprinzip wurde, freiwillig eingegliedert in eine Organisation, die ihrerseits nur den gemeinsamen höheren Interessen diente und dient. Mit dem Hinweis, daß Korpsführer Hühnlein die Sonderaufgaben des NSKK. kennzeichnen werde, betonte Rudolf Heß, daß das Korps ebenso, wie es in den anderen Formationen der nationalsozialistischen Bewegung kameradschaftlich verbunden sei, auch zur Wehrmacht in enger Kameradschaft stände.
Der Stellvertreter des Führers schloß mit den Worten: „Weltanschaulich im Nationalsozialismus geeint stehen die deutschen Kraftfahrer im kommenden Jahr vor Aufgaben, zu deren Bewältigung ich ihnen von dieser Stelle Kraft und Energie und die daraus sich ergebenden Erfolge wünsche!"
Im Anschluß an die Ansprache des Stellvertreters des Führers, Reichsminister Heß, ergriff Korpsführer Hühnlein das Wort. Er dankte dem Stellvertreter des Führers für seine Ansprache und fuhr, zum Reichskriegsminister u. a. gewandt, fort: „Ich bin stolz darauf, mit meinem Korps in Aufgabengebieten tätig zu sein, die an der Peripherie Ihrer Arbeit liegen, Wenn
wir dank einer Vereinbarung mit dem Neichsjugeud- sührer die 16- bis 17jährigen Hitler-Jungen nach ihrer
Motorbegabung und Motorfreudigkcft auslesen,
um ihnen nach Erreichung des 18. Lebensjahres auf den über das ganze Reich verteilten Motorsportschulen des NSKK. eine vormotorische Grundausbildung zu vermitteln und ihnen die Grundsätze der Verkehrsdisziplin einzuimpfen, so leistet das Korps hier eine Arbeit, der Sie, Herr Neichskriegsministcr, in dankenswerter Weise stets ein Höchstmaß ideeller Unterstützung angedeihen lassen."
Der Korpsführer streifte sodann das ausgezeichnete kameradschaftliche Verhältnis, das sich durch den gemein
ganz gleich, ob die Olsanktionen zur Anwendung kommen oder nicht, wtb daß dementsprechend die britischen Vorbereitungen getroffen und erweitert werden müßten.
Die Linkspresse, wie „Daily Herald" und „News Chrouicle", wendet sich scharf gegen die Politik des Ab- wartens, und die konservative „Morning Post", die öfter die Ansichten der englischen Schwerindustrie sowie militärischer Kreise vertritt, eröffnet einen großen Propagandafeldzug für Aufrüstung. Unter der Überschrift „Die volle Wahrheit über Englands Verteidigung" beginnt das Blatt mit einer Reihe großaufgemachter Berichte über den gegenwärtigen Stand der britischen Streitkräfte, die als vollkommen unzulänglich hingcstellt werden.
WLLsons Schuld am Kriegsemiritt Amerikas.
Im Unters u ch u n g s a u s s ch u ß über die Ursachen des Eintritts der Vereinigten Staaten von Nordamerika in den Weltkrieg, der im Auftrage des Senats in Washington tagt, machte an Hand von Schriftstücken das Ausschußmitglied Clark die sensationelle Feststellung, daß die Vereinigten Staaten die N eutra- l i t ä t wiederholt zugunsten b '* r Alliierten verletzt hätten.
Weiter wiesen der Ausschußvorsitzende N y l und Clark nach, daß der damalige Präsident Wilson einige Umstände des Kriegseintritts Amerikas falsch berichtet habe. Wilson habe entgegen seinen Behauptungen von Geheimverträgen der Alliierten bezüglich einer Neuverteilung Europas bei Kriegseintritt Amerikas gewußt. Das gleiche gelte von seinem Staatssekretär Lansing. Auch sei Wilsons Geheimberater, Oberst House, bereit gewesen, die Vereinigten Staaten ohne Kenntnis des Kongresses in den Weltkrieg hineinzuziehen.
sam betriebenen Kraftsahrsport, insbesondere den Krast- fahrgeländesport, zwischen Korps und Wehrmacht und hier vor allem mit der Kraftfahr-Kampftruppe, herausgebildet habe.
Dann betonte Korpsführer Hühnlein:
SA., SS. und NSKK. sind und bleiben der eherne Dreiklang der Freiwilligen der Nation.
Der Korpsführer gab sodann in kurzen Worten einen Überblick über die bei den schweren Katastrophen des vergangenen Jahres bewiesene Einsatzbereitschaft und Opferwilligkeit des NSKK. und sprach einigen gleichfalls zum Appell befohlenen Unterführern des Korps, die sich bei den Rettungsarbeiten von Groß-Heringen besonders ausgezeichnet hatten, seinen Dank und seine Anerkenn««^ - aus. „Die Freiwilligkeit unserer Dienstleistung", so fuhr Korpsführer Hühnlein fort, „ist das Kleinod, das wir hegen und zu Pflegen haben!" Der Korpsführer erinnerte fodann an seinen Neujahrsbefehl, mit dem er seinen Führern zur Pflicht gemacht habe, sich in diesem Jahre besonders der Arbeit im kleinen anzunehmen, und den Dienst der Stürme nicht allein zu besichtigen, sondern lebendigen Anteil an ihm zu nehmen.
Der Sturmführer müsse mehr durch das lebendige Beispiel wirken, als durch das Wort.
Er habe seinen Männern vorzuleben, stets für die anderen da zu sein und immer daran zu denken, Kamerad seiner Untergebenen zu sein. Nur so baue er die Brücke von Herz zu Herz und stehe wie ein Fels in der Brandung.
Der Korpsführer streifte sodann den zur Zeit in vollem Gange befindlichen Reichswettkampf des N S K K., bei dem nach Abschluß der sportlichen Prüfungen zur Zeit die Lösung der weltanschaulichen, technischen und Verkehrsaufgaben mit größtem Eifer durchgeführt würde. Zum Abschluß seiner Rede gab der Korpsführer einen kurzen überblick über die kommenden Großveranstaltungen des Krastfahrsportes. Mit einem Sieg Heil auf den Führer schloß der Korpsführer seine Rede.
An dem Generalappell nahmen mehrere Mitglieder der Reichsregierung, das Führerkorps des NSKK aus dem ganzen Reich und zahlreiche Ehrengäste teil. Die Zahl der angetretenen NSKK-Mânner belief sich auf 20 500. Ein Vorbeimarsch des Ehrensturms und der Motorstandarte 31 vor dem Korpsführer und dem Führerkorps des NSKK beschloß den Generalappell.
Nottenkonlerenr seht weiter Jetzt schnellere Fortschritte?
London, 17. Januar.
In der Sitzung der Flottenkonferenz am Donnerstag unterbreitete der Vorsitzende zunächst den Brief, den die japanische Abordnung am 15. Januar an ihn gerichtet hat und in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß die japanische Abordnung nicht länger an den Beratungen der Konferenz teilnehmen könne. Die Konferenz oder richtiger gesagt der Hauptausschuß der Konferenz einigte sich dann auf die Antwort, die dann Lord Monsell in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Hauptausschusses an Admiral Nagano richtete.
Es heißt darin, alle Abordnungen seien der Ansicht, daß die Entscheidung der japanischen Abordnung aufrichtig bedauert werde. Trotz der hierdurch geschaffenen Schwierigkeiten sei beschlossen worden, daß die Konferenz mit ihren Arbeiten fortfahren solle. Der Hauptausschuß habe ihn, Lord Monsell, gebeten, festzustellen, ob die japanische Regierung einen oder mehrere Beobachter auf der Konferenz zu belassen wünsche, um mit den Arbeiten der Konferenz Fühlung zu behalten.
Preß Association glaubt die Erwartung aussprechen zu können, daß die in der Konferenz verbliebenen vier Mächte in einer Reihe von Fragen, bei denen eine Einigung wahrscheinlich ist, schnelle Fortschritte erzielen werden. Dies beziehe sich insbesondere auf den Austausch von Mitteilungen über die gegenseitigen Bauprogramme,