—,. ^y*.,^.i wvwug T>as erste Scharfschießen auf dem Schietzstand ist für jeden Rekruten ein Erlebnis. Die ersten drei Schuß werden am „Anschußtisch" abgegeben, und der Schießfeldwebel achtet genau auf das Einrichten des Gewehrs, dann heißt es: „Augen auf, Finger lang, ruhig absetzen!" (Scherl-Bilderdienst — M.)
Die Partei führt.
Die „Nationalsozialistische Parteilorrespondeuz" veröffentlicht folgende besonders beachtliche Aus führungen:
Drei Jahre sind seit der Übernahme des deutschen Staates durch die NSDAP, vergangen. Sie haben dem deutschen Volk und Staat ein völlig neues Gesicht gegeben.
Deutschland wurde in diesen drei Jahren wieder einigundfrei!
Der deutsche Staat ist wieder ein sauberer Staat der Ehre. Was aber auch geschaffen wurde: Es wurde geschaffen d u r ch d e n F ü h r e r und seine N S D A P<
Die NSDAP, wurde einst vom Führer am Einfang seines Kampfes geschaffen als die Organisation, welche die Trägerin des Nationalsozialismus sein sollte. Nach der Machtübernahme wurde das deutsche Volk in seiner Gesamtheit dieser Träger des Nationalsozialismus.
Dio Partei aber übernahm — nach dem Willen des Führers — die Führung des deutschen Volkes zum und im Nationalsozialismus.
So führt heute die Partei das deutsche Volk, welches seine besten Söhne dieser Partei als Mitglieder gibt.
. So führt heute die Partei den Staat, welcher von der Partei deren beste Mitglieder erhält.
Die Partei führt zum Nationalsozialismus. Welches Lebens- oder Arbeitsgebiet es in Deutschland auch geben mag. Ein jedes wird von der Partei nationalsozialistisch gestaltet.
Sei es die Kommunalpolitik oder die Wirtschaftspolitik. Seien es die Erzieher, Ärzte, Beamte oder die Arbeiter der Stirn und der Faust in den sonstigen Berufen. Sei es Handel, Handwerk, Technik oder Reichsnährstand. Ganz gleich, ob Kolonialpolitik oder Rechtsfragen, alle Gebiete sind restlos von der NSDAP, erfaßt und werden organisatorisch von ihr geleitet. Dazu übernimmt die Schulung die F ü h r e r a u s l e s e und - er - Ziehung. Während die Propaganda jeden deutschen Volksgenossen erfaßt, um das deutsche Volk nationalsozialistisch zu gestalten.
Aber über die Möglichkeiten hinaus, welche der Führer der NSDAP, gegeben hat, müssen wir das Not-
GiuöeâN mr Berufsweiikampf.
Zum ersten Male wird im Rahmen des allgemeinen Reichsbcrufswettkampses ein Reichs- leistungslampf der Studenten durchgeführt.
Lernende sowohl als auch Lehrer — und hier beson- oers die jüngere Dozentenschaft — vereinigen sich in einer Aufgabe, deren Lösung Zeugnis ablegen soll vom Stande wissenschaftlicher Leistung im Dritten Reiche. Die Gesamtarbeit wird wesentlich (wenigstens bezüglich der ersten zwei Zentralaufgaben) als Mannschaftskampf durchgeführt; es sind jeder der verschiedenen Hochschulen besondere Aufgaben zugewiesen worden, die in Arbeitsgemeinschaft zu lösen sind, sich aber zur Unterteilung in einzelne kleinere Themen eignen. In einem Abschlußlager werden dann noch bestimmte Leistungen sportlicher und musischer Art durchzuführen sein
Die Zentralaufgaben betreffen:
a) das deutsche Dorf;
b) den Betrieb als Einheit;
c) den Einfluß des Juden in Wissenschaft und Kunst;
d) die völkische Idee als kulturell gestaltende Kraft.
Für die hierin gehörigen Fragen sammelt und bearbeitet der „Reichsausschuß für Volksgesundheitsdienst" (beim Reichs- und preußischen Ministerium des Innern) ständig das neueste Lehr- und Unterrichtsmaterial. Es dürfte von Nutzen sein, darauf hinzuweisen, daß der genannte Reichsausschuß für alle in solchen Themen berührten Fragen zur V e r f ü g u u g steht und es als einen besonders, schätzbaren Teil seiner Aufgabe betrachtet, mit seinem Material überall in Rat n n b Tat b e- h i l f l i ch zu sein, wo das völkisch-politische Leben und Geschehen unseres Volkes es erheischt.
Bauer und Arbeiter.
Zur Sonderschau auf der kommenden „Grünen Woche".
Die diesjährige „Grüne Woche" steht im Zeichen der Erzeugungsschlacht, im Kampf des deutschen Volkes um seine Nahrungsfreiheit. Neben der wiedergewonnenen Wehrfreiheit ist die Frage der Unabhängigkeit unserer Ernährung die Kernfrage f ü r d i e Gestaltung der deutschen Zukunft ü b e r h a u p t. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit und der schicksalhaften Ner- buudenheit aller Berufe und Stände kommt am deutlichsten in den beiden Sonderschauen des Reichsnährstandes a u e r und Landarbeiter" und „B a u e r n - tu in und städtische Arbeiterschaft" zum Aus
Bild rechts: Feierliche Eröffnung der Kriegsbeute in Potsdam. Am Donnerstag wurde die neuerbaute Kriegsschule in Potsdam durch den Oberbefehlshaber des Heeres, General der Artillerie Freiherr von Fritsch, feierlich eröffnet. Nach der Eröffnungsansprache schritt der Oberbefehls
wendigste zur Erfüllung unserer großen und verantwortungsvollen Aufgabe erkennen und dürfen es nie vergessen:
Ein jedes Mitglied der NSDAP, muß sich stets der Ehre und der Verantwortung bewußt sein, daß es dieser Führung Deutschlands angehören darf!
Jeder Parteigenosse muß wissen, daß er nicht lebt, um zu leben, sondern um seine Pflicht zu tun an Führer und Volk! Jeder Parteigenosse muß begreifen, daß auch er Repräsentant der Führung zum und im Nationalsozialismus ist! Alle anderen Dinge haben daher für ihn zurückzustehen hinter der großen Ewiakeitsaufgabe der NSDAP.
Jeder Parteigenosse muß die Forderungen des Nationalsozialismus z u e r st b e i s i ch erfüllen, muß zuerst sein ganzes Leben und Handeln nationalsozialistisch gestalten und so den Nationalsozialismus vorleben!
Führer sein, heißt vorleben und bot* sterben können! Beginnen wir mit dem Vorleben, das für viele schwerer ist als das Vorsterben!
Die Partei, das ist keine Organisation!
Die Partei, das sind keine Worte!
Die Partei, das sind wir! Wir lebenden Menschen!
Die Partei, das sind die Mitglieder der NSDAP.! Wir geben der Organisation, wir geben den Worten das Leben! Auf uns sieht daher das ganze deutsche Volk! Auf jeden einzelnen von uns! Was wir tun, danach beurteilt das deutsche Volk die Taten der NSDAP.
Unser Ruf, unsere Autorität, das sind Ruf und Autorität der Partei. Unsere Fehler, unsere Vergehen, sie werden der Partei ungerechnet und vorgeworfen.
Dessen wollen und müssen wir uns als Parteigenossen zu jeder Zeit bewußt sein. So wollen wir unsere Aufgabe klar und deutlich erkennen, welche uns die Mitgliedschaft zur NSDAP, stellt. Ziehen wir aber aus dieser Erkenntnis die Folgerungen, so haben wir die wichtigste Voraussetzung erfüllt, daß die NSDAP, die ewige Führung Deutschlands zum und im Nationalsozialismus bedeutet und ist! Daran wollen wir stets denken, wenn wir voll Stolz und Freude feststellen:
Die NSDAP, führt!
Richtung- und zielgebend bei diesen Darstellungen ist das Wort des Führers:
„Es ist notwendig, daß man jeden Stand die Bedeutung des anderen lehrt. Und so wollen wir in die Städte gehen, um ihnen das Wesen und die Notwendigkeit des deutschen Bauern zu erklären, und wir gehen auf das Land und zu unserer Intelligenz, um ihnen die Bedeutung des deutschen Arbeiters beizubringen. Und gehen zum Arbeiter und zum Bauern, um sie zu belehren, daß es ohne deutschen Geist auch kein deutsches Leben gibt, daß sie alle zusammen eine Gemeinschaft bilden müssen, Geist, Stirn und Faust, Arbeiter, Bauern und Bürger."
Der Besucher der „Grünen Woche" hebt aus der
Das größte Schiff der Welt.
Der riesige Neubau Englands, die „Queen Mary", geht feiner Vollendung entgegen. Wir bringen hier eine Luftaufnahme, die die gewaltigen Ausmaße des neuen Ozeanriesen in den Docks von Clydebank zeigt. Auf ihrer Jung- ' fernfahrt nach Newyork will die „ßuecn Mary" versuchen, das Blaue Band des Ozeans zu erringen.
(Scherl Lilperüienft — M.)
haber des Heeres, General der Artillerie Freiherr von Fritsch, mit Oberst Wetzel, dem Kommandant der Kriegsschule (rechts), die Front der auf dem Hof angetretenen ersten Schüler der Kriegsschule ab. (Presse-Illustration Hoffmann — M.)
Sonderschau „Bauer und Landarbeiter" zunächst die E n t st e h u n g des Landarbeiters. Durch die liberalistische Verfälschung des Steirischen Bauernbefreiungswerkes wurde das Landvoll in zwei Stände, Bauern und Landarbeiter, geleckt. Der Marxismus mit seinem Klassenhaß und seiner Liernichtunasidec gegen jeden Gedanken der Gemeinschaft hat dieses Erbe gern ergriffen und weitergeführt. Das E-gebnis ist in vier Worte zu- sammenzufassen: Landflucht, Verstädterung, Einkindersystem, V olkstoL. Erst der Nationalsozialismus hat den Landa Decker wieder zu seinem Polke geführt. Heute gehen wir genau den umgekehrten Weg, indem wir den Landarbeiter bei der Neubildung deutschen Bauerntums weitestgehend berü sichtigen und ibn wieder mit der deutschen Scholle vereinigen, von der er gekommen ist. Sein Arbeitsplatz als
Werkbruder des Bauern
ist gesichert, überall in deutschen Landen entstehen für ibn neue bessere Wohnungen. Auch der Landarbeiter ist ein Teil des Blutsguells der Nation. Landarbeiter und Bauern sind im Reichsnährstand vereinigt und kämpfen Seite an Seite für die Erringung der deutschen Nahrungsfreiheit.
Der Kernpunkt des nationalsozialistischen Programms auf wirtschaftlichem Gebiet lautet: „Arbeit und Brot". Bauerntum und Arbeiterschaft sind vereint im Kampfe um die Erreichung dieses Zieles für alle deutschen Volks- genossen. Der Arbeiteri st sich bewußt.daßder Bauer auch für sein Brot sorgt. Der Bauer w e i ß , d a ß a u ch d e r A r b e i t e r i n d c r S t a d t f ü r ihn tätig ist. Bauer und Arbo' r haben sich nach langem Bruderstreit gefunden und siw die Hände gereicht. Sie wissen, daß ihre Arbeit ein gemeinsames Ziel hat, daß eine Aufgabe sie mit starkem Bande umschließt: Dem Ganzen zu dienen, Dienst für Deutschland.
Prinz Gustav Adolf von Schweden kommt nach Garmisch. Rach, schwedischen Zeitungsme'pungen wird der älteste Sohn des schwedischen Kronprinzen, Prin: Gustav Adolf, mit seiner Gcmahlini Prinzessin Sibvlic nach Garmisch-Partenkirchen zu den Olympischen Winterspielen kommen Ein Teil der schwedi- ichcn Teilnehmer am Wknterolympia hat bereits deutschen Boden betreten.
Deutsche Fußballer in Spanien. Am 23. Februar wird eine deutsche Fußball-Ländermannschaft nach Barcelona fahren, um dort gegen Spanien das Rückspiel für den im vergangenen Jahre mit 1 : 2 in Köln verlorenen Länderkampf auszutragen.
Neun Länder wollen Olympia 1940 veranstalten. Die vorbildlichen deutschen Vorbereitungen für die Olympischen Spiele, die diesem Sporttreffcn einen noch nicht dagewesenen Erfolg versprechen, haben die anderen Nationen veranlaßt, sich um die Austragung der nächsten Olympischen Spiele 1940 schon jetzt in großer Zahl zu bewerben. Nicht weniger als neun Länder, Italien, Japan, Finnland, Griechenland, die Schweiz, Spanien, Irland, Ungarn und Argentinien, wollen die XII. Olympischen Spiele ausrichten.
Scholz in Paris disqualifiziert. In Paris trug der deutsche Schwergewichtsboxer Scholz (Breslau) einen Kampf gegen den Franzosen Lepage aus. Scholz wurde in der achten Runde wegen eines angeblichen Tiefschlages disqualifiziert.