Letzte Nachrichten.
Drei Knaben im Eis eingebrochen und ertrunken.
Villingen (Schwarzwald), 9. Jan. (Funkmeldung.) In der Stadtrandsiedlung Walkenbuck ereignete sich am Mittwoch nachmittag ein schreckliches Unglück. Drei Knaben im Alter von sechs und sieben Jahren, darunter zwei Brüder, hatten sich auf den mit einer dünnen Eisschicht bedeckten Brandweiher begeben, wo sie plötzlich einbrachen und sofort untergingen. Obwohl die Bergung sofort vorgenommen wurde, waren Wiederbelebungsversuche bei allen drei Knaben erfolglos.
100 000-Rm.-Gewinn gezogen . . .
Berlin, 9. Ian. (Funkmeldung.) In der Ziehung der Staatslotterie am Donnerstag morgen wurde auch der 100 000-RM.-Gewinn gezogen. Er fiel auf das Los- Nummer 328 894, das in der 1. Abteilung in Achteln in Mecklenburg, in der 2. Abteilung in Achteln in Schlesien gespielt wird.
und ein 50 000-Rm.-Gewinn.
Berlin, 9. Ian. (Funkmeldung.) In der Ziehung der Staatslotterie am Donnerstag morgen wurde auf die Losnummer 136 825 ein Gewinn von 50 000 RM. gezogen. Das Los wird in der 1. Abteilung in Achteln in Bayern gespielt, in der 2. Abteilung, ebenfalls in Achteln, in Berlin.
Doch französische 800 000 000-Anleihe an die Sowjetunion?
Paris, 9. Jan. (Funkmeldung.) Wie der „Jour" zu der beabsichtigten 800-Millionen-Franc-Anleihe an Sowjet- Rußland und zur Erklärung des französischen Finanzministeriums wißen will, soll von der Kondigngtionskasie eine Zustimmung zu einer derartigen Anleihe nicht erfolgt sein. In unterrichteten Kreisen behauptet man, daß die ganze Angelegenheit verschoben oder ganz begraben worden sei. Das Blatt will jedoch wißen, daß man zu Anfang beabsichtigt habe, die Anleihe durch eine öffentliche Zeichnung zu decken. Das Außenministerium habe darauf bei verschiedenen großen Kredit-Instituten eine Umfrage gehalten, ob sie gewillt seien, die Deckung zu übernehmen. Diese Hütten sich jedoch entschieden geweigert. Darauf habe man eine andere Lösung gesucht. Die sowjetrusirfche Regierung habe sich verpflichtet, im Laufe des Jahres 1936 für die Summe von 800 Millionen Francs Aufträge an die französische Industrie, in erster Linie an die Schwerindustrie, zu vergeben. Diese Auftrüge hätten sich auf Schienen, Kanonen und Kriegsmaterial erstreckt. Zwei französische Großbanken sollten die Kredite für die Lieferungen übernehmen, und die sowjetrussische Regierung sollte sich ihrerseits verpflichten, innerhalb von fünf Jahren diese Kredite zurückzuzahlen.
Aber auch dieser Plan sei von den Banken abgelehut worden. Daraufhin sei die Regierung selbst eingesprungen und habe die Garantie übernommen und es sei nun anzunehmen, daß auf diesem Umwege die geplante Anleihe doch noch zustande kommen werde.
Nach außen hin werde sie also einen privaten Anstrich erhalten, in Wirklichkeit handele es sich aber doch um einen Kredit der Regierung an Sowjetrußland.
Die Folgen einer Amnestie.
Amnestierte werden zu einer Landplage.
Immer mehr häufen sich die Meldungen in Warschau, wonach die Amnestierten, die vor einigen Tagen aus den Gefängnissen entlassen wurden, sich zu einer regelrechten Landplage entwickeln.
So wird aus C z e r s k in der ehemaligen Provinz Westpreußen gemeldet, daß in das dortige Gerichtsgefängnis nachts ein Einbruch verübt wurde, bei dem das Gefängnisbüro ausgeraubt worden ist. Die Einbrecher erbeuteten eine Schreibmaschine, Bekleidungsstücke, Amtsroben, Wolldecken und ähnliches. Bereits die erste Untersuchung hat ergeben, daß der Einbruch durchzwei amnestierte Verbrecher verübt wurde, die bis vor einigen Tagen in diesem Gefängnis gesessen haben.
In Warschau schlug ein Mann die Spiegelscheibe einer Apotheke ein. Er ließ sich ruhig festnehmen und erklärte, er sei amnestiert worden und habe die Tat nur ausgeführt, um in das Gefängnis zurückzukommen.
Gefrierfleisch für die Großstädie.
Da der deutsche Rindfleischbedarf zur Zeit nicht voll aus der heimischen Erzeugung gedeckt werden kann, wird im Laufe dieses Monats mit der Abgabe von Ge^ frie rf l eisch begonnen. Die Kleinhandels- Höchstpreise werden gesetzlich festgelegt, und zwar in einer Höhe, die nicht nur Preissteigerungen für Frischfleisch verhindert, sondern auch geeignet sein wird, den in manchen Orten aufgetretenen Preisüberhöhungen entgegenzuwirken. Gefrierfleisch erhalten nur die Großstädte und sonstigen Bedarfszentren, bei denen es die Lage der Rindfleischverforgung erfordert und zu deren Einwohnerschaft in hoher Zahl Bevölkerungsschichten mit geringem Einkommen gehören. An die Fleischer wird nur vorschriftsmäßig ausgetautes Gefrierfleisch zum Verkauf abgegeben.
Sie mußte ihren Liebsten sprechen.
Liebe schlägt oft seltsame Wege ein. Die Wahrheit dieser Tatsache mußte unlängst ein Bankdirektor in Fünfkirchen erfahren, dem eines Tages eine Gebührenabrechnung vom Fernsprechamt zuging. Er hätte dem Schreiben wohl keine große Beachtung geschenkt, wäre ihm nicht ein Posten ausgefallen, dessen Höhe — 1300 Pengö — ihn stutzig machte. Das betreffende Gespräch sollte nach San Francisco geführt worden sein. was dem Bankdirektor reichlich spanisch vorkam. Kannte er doch keine Seele in der kalifornischen Hafenstadt, und hatte er doch noch viel weniger jemals dahin telephoniert. Unter diesen Umständen kann es nicht vunder nehmen, daß die Bezahluna dieses Gesprächs verweigert wurde. Die bestand aber auf Regelung der Angelegenheit, und die Sache kam schließlich an die Polizei. Diese hatte keine große Mühe, herauszubekommen, daß ein junges Mädchen in Abwesenheit aller Bewohner des Hauses sich dort Eintritt zu verschaffen gewußt und in deren Namen in aller Ruhe ein Ferngespräch nach San Francisco angemeldet und auch durchgeführt hatte. Als einzige Entschuldigung für ihr unerlaubtes Verhalten vermochte die Uebeltäterin nur anzugeben, sie habe so großes Verlangen gehabt, mit chrem Verlobten zu sprechen. Und da der in San Francisco gewesen sei, habe sie eben dort angerufen.
Eine neue Olympia-Hoffnung.
Rudolf E r a n z, der Bruder unserer besten Skiläuferin Christl Cranz, belegte bei dem großen Torlauf, der kürzlich auf der Hochalm von Carmisch stattsand, hinter dem Sieger, Franz Pfnür, den zweiten Platz. Er hat sich in diesem Rennen, in dem er erfolgreiche Abfahrtsläufer hinter sich ließ, als ausgezeichneter Abfahrtsläufer bewiesen. Zur kommenden Winter-Olympiade ist in diesem jüngeren Bruder der berühmten Christel Cranz ein neues Sklilauf-Talent entdeckt. (Schirner — M.)
Der gute Geist.
Eine hübsche Geschichte wird aus einem Spessart-Dorf berichtet. Dort besteht seit Jahrhunderten der Volksglaube, daß in der Nacht zum Dreikönigstag die guten Geister in den Wäldern „umgehen" und jedem das Geld verzehnfachen, wenn es an einer bestimmten Stelle eingegraben wird. Ein junges Mädchen glaubte nun, daß es gang angenehm wäre, wenn auch ihm auf so gute und billige Art ein kleiner und bescheidener Vermögenszuwachs entstände. Es ging also in den Wald und vergrub ein neues blankes Fünfmarkstück. Am andern Morgen^ als es kaum dämmerte, grub das Mdchen das Loch wieder auf und fand zu seinem Erstaunen und zu seiner Freude tatsächlich einen Fünfzigmarkschein. Dabei lag ein Zettel, auf dem zu lesen stand: ,,Vom guten Geist!" Die Freude hielt aber nicht lange an, denn schon beim ersten Versuch, den so billig erworbenen Fünfzigmarkschein in reale Dinge umzusetzen, wurde festgestellt, daß der „gute Geist" leider einen alten Inflationsschein zurückgelassen, dafür aber das schöne neue Fünfmarkstück für leine nächtlichen Bemühungen mitgenommen hatte. Nunmehr soll der Glaube an den guten Geist erheblich erschüttert sein.
Gyort.
Unsere Gewichtheber in Olympiaform.
In Benneckenstein (Harz) sind die Meister der Scheibenstange seit Montag zusammengezogen, um vor dem letzten großen Sieben noch einen stärker besetzten Olympia- schulungslehrgang durchzuführen. Bei den Prüfungskämpfen gab es im Hinblick aus die Berliner Weltspiele ausgezeichnete Ergebnisse.
So ist der vorjährige Meister im Leichtgewicht, Wagner- Essen, in Abwesenheit von Jsmayr, im Mittelgewicht an die Spitze gegangen. Er überbot die Pariser Leistung von Gottschalk, unseres bisherigen zweiten Repräsentanten, und schaffte 705 Pfund. Gottschalk konnte nur Dritter werden hinter O p s ch r u f - T r i e r , der seinen Weltrekord im beidarmigen Stoßen mit 295 Pfund innerhalb der Konkurrenz überbot. Unsere glänzenden Federgewichtler wiesen mit 570 gleiche Pfundschalen auf Liebsch-Düsseldorf gewann nur über Europameister Walter-Saarbrücken durch leichteres Körpergewicht. Jansen /Wanne-Eickel hätte, wenn er getrieben wäre, wahrscheinlich noch mehr als 640 Psund zusammengebracht. Zweiter wurde Kolb-Schifferstadt mit 625 Pfund.
Deutsch-Ludwigshafen gewann im Halbschwergewicht mit ,15 Pfund; Bierwirth-Essen wurde mit 700 Pfund Zweiter. Manger-Freising ist zur Zeit wohl der Welt bestes Schwergewicht; er legte jetzt eine Leistung hin, die zuvor nie auf einer Europameisterschaft oder in einem olympischen Wettstreit gemacht wurde: er drückte 250, riß 235 und stieß 315 Pfund, gleich 800 Pfund!
46 Eishockeyspiele beim Olympischen Turnier. 17 Nationen haben sich zum Eishockeuturnier der IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen angemeldet Jetzt hat die Internationale Eishockeyliga den Spielplan aufgestellt. Danach wird das Olympische Turnier 46 Spiele umfassen, die in der Zeit vom 6. bis 16. Februar durchgeführt werden.
Börse und Handel
Fulda. (S chl a ch t v i e h m a r k t vom 8. Ianua r.) Auftrieb: Rinder 54, darunter: Ochsen 18, Bullen 3, Kühe 19, Färsen 15; Schweine 122, Kälber 101, Schafe 1. Bezahlt wurde für 50 kg Lebendgewicht: Ochsen: a) vollfl. ausgem. höchsten Schlachtwerts 42, b) sonst, vollfleischige 38—40. Bullen: a) 42. Kühe: a) 38—40, b) 35—37, c) 30—34. Färsen: a) 42, b) 40—41. Kälber: a) beste Mast- und Saugkälber 60, b) mittlere Mast- und Saugkälber 50—59, c) geringere Saugkälber 45—49, d) geringe Kälber 40. Schweine: a) Schweine über 150 kg Lebendgewicht (1. fette Speckschweine) 56, b) vollfl. Schweine von etwa 120—150 kg Lebendgewicht 54, c) vollfl. Schweine von 100—120 Kilogramm Lebendgewicht 52, d) vollfl. Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht 50. Marktverlauf: Schweine zugeteilt.
Frankfurt a. M. (Getreidegroßmarkt vom 8. Jan.) Der Getreidegroßmarkt lag allgemein still und gegen den Markt vom Montag unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 13 207, W 16 210, W 19 214, W 20 216, Roggen R 12 170, R 15 173, R 18 177, R 19 179, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Sommergerste für Brauzwecke 225—230, Hafer —. Weizenmehl W 13 28.15, W 16 28.40, W 19 28.40, W 20 28.75, Roggenmehl R 12 22.45, R 15 22.80, R 18 23.30, R 19 23.50 plus 0.50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17.00, Weizen- futtermehl 13.50. Weizenkleie W 13 10.65, W 16 10.80, W 19 11.00, W 20 11.10, Roggenkleie R 12 9.95, R 15 10,15, R 18 10.40, R 19 10.50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soya- schrot m. M. 16.20, Palmkuchen m. M. 16.80, Erdnußkuchen m. M. 18.30, Treber —, Trockenschnitzel 8.92, Großhandelspreis ab Fabrik-Station, Heu 8.70—9.00, Weizen- und Roggenstroh drahtgepretzt 3.80—4.00, gebündelt 3.50—3.80.
Frankfurt a. M. (Pserdemarkt vom 8. Januar.) Der erste Pferdemarkt im neuen Jahr war reichlich beschickt; auch der Besuch, insbesondere aus Kreisen der Landwirtschaft, war gut. Aufkäufer von Großhandelsfirmen aus Bayern, der Provinz Sachsen und dem Rheinland brachten große Transporte zur Verladung. Ueber zwei Drittel der gesamten Zufuhr wechselten den Besitzer. Gute mittelschwere Pferde waren lebhaft gefragt und dementsprechend die Preise anziehend, teilweise hoch. Dagegen waren magere Schlachtpferde überständig und erreichten nur Preise von 24—26 RM.; fette Ware 32—34 RM. je nach Schlachtgewicht.
Frankfurt a. M. (Schlachtvieh markt vom 9. Ia y.; nichtamtl. Vor bericht.) Kälber: a) 65—70, b) 55—64, c) 45—54, d) 30—44. Lämmer,' Hämmel und Schafe: 62) 48, c) 45—47, d) 42—44, e) 41—43, f) 37—40, g) 30—36. Schweine: a1), a2) 57, b) 55, c) 53, d), e) 51, gl), g2) 57. Auftrieb: Rinder 114, darunter Ochsen 7, Bullen 5, Kühe 82, Färsen 20; Kälber 844, Schafe 298, Schweine 600. Marktverlauf: Kälber ruhig; Hämmel und Schafe mittelmäßig; Schweine wurden zugeteilt.
Gießen. (Rinder-Nutzviehmarkt vom 7. Ian.) Auftrieb: 657 Stück Großvieh, 121 Fresser und 142 Kälber. Nach lebhaftem Handelsgeschäft verblieb geringer Ueberstand. Milchkühe oder' hochtragende Kühe 1. Qualität 430—590 Mark, 2. Qualität 320—420 Mark, 3. Qualität 190—320 Mark, ^— %; jährige Rinder 120—200 Mark, %—2jährige Rinder 190—280 Mark, tragende Rinder 250—500 Mark. Kälber bis zu drei Wochen alt 26 Mark, bis vier Wochen alt 40 Mark, bis sechs Wochen alt 55 Mark.
Amtliche Berliner Notierungen vom 8. Januar.
(Sämtliche Notierungen ohne Gewähr.)
Berliner Wertpapierbörse. Die Eröffnungstendenz des Aktienmarktes war ziemlich uneinheitlich. Im Verlaufe wurde die Gruudstimmung allgemein freundlicher. Am R e n - t e n in a r k 1 machte sich in den führenden Werten eine weitere Besserung der Marktlage geltend.
Berliner Devisenbörse. (Telegraphische Auszahlungen.) Argentinien 0,669 (0,673); Belgien 41,86 (41,94); Dänemark 54,77 (54,87); Danzig 46,80 (46,90); England 12,265 (12,295); Estland 67,93 (68,07); Finnland 5,40 (5,41); Frankreich 16,39 (16,43); Holland 168,63 (168,97); Italien 19,98 (20,02); Lettland 80,92 (81,08); Litauen 41,70 (41,78); Norwegen 61,59 (61,71); Österreich 48,95 (49,05); Polen 46,80 (46,90); Schweden 63,24 (63,36); Schweiz 80,79 (80,95); Spanien 33,97 (34,03); Tschechoslowakei 10,28 (10,30); Vereinigte Staaten von Amerika 2,486 (2,490).
Berliner Getreidegroßmarkt vom 8. Januar.
Für 1000 kg in Mark:
Weiz., märt, fr. Berl.') 208,00 (Durchschnittsqualität) Futter-, märkischer — Futter-, eosinieri —
Sommer-, märkischer — Gesetzt. Erzeugerpreis für die Preisgebiete^ W VI 196,00, W VII 197,00, W. VIII 198,00. W IX 199,00, W. X 200, W. XII 202,00, W. XIV 204,00.
Rogg., märk. fr. Berl.') 171,00 tDurchschnittsqualitäN
Gesetzt Erzeugerpreis für d. Preisgeb -t R. V 159,00, R. VI 160,00, R. VII 161,00, R VIII 162,00, R. XI 165,00, R. XII 166,00, R. XIII 167,00. Gerste fr Bert ab Stal. Brau-, fste. 230-234 221-225 Brau-, gute 225-229 216-220
Sommer-, mittel — —
Winter- (zu Jn- dustriezwecken) zweizeilig — vierzeilig — — Jndustrie- (Sommer- gerste) 222-225 213-216 Futter-, gesetzlicher Erzeuger- preis für die Preisgebieie G V 164,00, VI 165,00, G VII 167,00, G VIII 170,00, G. IX 172,00.
Hafer fr Berl ab Slat. märkischer
Gesetzt Erzeugerpreis für die Preisgeb. H IV 152,00, H VII 156,00, H. X 159,00, H. XI 161,00, H XIII 164,00, H. XIV 166,00
*) An Auswuchs, Besatz,
Mehl, 100 kg tu Mk, fr. Berl ft) Weizen, Type 790: Preisgebiet II 27,05, III 27,05, V 27,05, VI 27,50. VIP) 27,50, VII-) 27,65, VIII 27,90, IX 27,90 X 27,90, XII 28,30, XIV 28,60.
Roggen, Type 997: Preisgebiet 1 21,10, II 21,20, IV 21,45, V 21,55, VI 21,65, VII 21,80, VIII 21,90, XI 22,25, XII 22,35, XIII 22,45 (Type 815 4-50 Pf.).
Kleie, 100 kg in Mark:«) Weizen-: II 11,15, 111 11,20, V 11,30, VI 11,35, VIII 11,50, IX 11,55, X 11,60, XII 11,70.
XIV 11,85;
Roggen-: I 10,10, II 10,15, IV 10,30, V 9,95, VI 10,40, VII 10,45, VIII 10,10, XI 10,30.
XII 10,40, XIII 10,45 Llsaaten, 1000 kg, in Mark: Raps - Leinsaat — Futtermittel, HUtsenfrüchte:
Vikl.-Erbsen 23,00-24,50 .. = . Kl Erbsen 21,90-22,00 § = = Futtererbsen 12,50-13,50 ä Peluschken 17,50 18,50 ~ §89 Ackerbohnen 11,00-12,00 „ S .5 Wicken, dtsch. 14,75-15,00 c » ~
Russische 14,75-15,00 t; 2 = Futter- 9,00-10,50 ° ®
Lupine, blaue 8,50-9,00 ^ — O Lupine, gelbe 11,50-12,00 Eü*
Seradella(neue unplomb.) 21,00-23,00 Leintuch 37% 8,65
Erdnußk 50% 8,45
Erdnußk.-Mehl 9,05 Trockenfchnitzel -
45% Hambg. 7,75 do Stettin 7,95
Kartosselfl *) 8,60
do fr Bln **) 9,20
«
Bruch, Sch macht körn, Rost sind
zulässig: bei Weizen 3 Prozent, bei Roggen 2 Prozent.
ft Gesetzlicher Mühleneinkausspreis + 4 Mark.
ft Zuzüglich 0,50 Mark Frachlausgleich, bei Abnahme von mindestens 10 Tonnen frei Empfangsstation.
ft Kreise Soldin und Arnswalde °) Kreise Luckau und Ealan
°l Zuzüglich 0,30 Mark Ausgleichsbetrag für 100 Kilogramm Bei Weizenvollkleie kann ein Aufschlag von 0,50 Mark, bei Roggenvollkleie ein solcher von 1,00 Mark für 100 Kilogramm berechnet werden
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Neues Theater, Hindenburgst^11;
Von Freitag bis einschließlich Montag: Der Großfilm Bengali
Der Gefangene des Mohammed Khan. Jugendliche nachmittags halbe Preise.
Union-Theater, FriedrichstraOe
Von Freitag bis einschließlich Montag: Der neue Cine-Allianz-Film der Tobis-Rota
mit Magda Schneider, Leo Slezak, Ida Wüst, Ellen Frank, Maria Krahn.
Dieser Film enthält die ergötzliche Geschichte von dem peinlichen Mißgeschick des dicken Falstaff, der mit Frauenherzen spielen wollte und dem selbst übel