Einzelbild herunterladen
 
  

Abessinien fordert Untersuchung der KriegS- methoden durch den Völkerbund.

Das Völkerbundssekretarial in Genf bat eine abessinische Note veröffentlicht, in der eine un3 parteiische Untersuchung über die Art der Kriegführung im Abessinien kricgegefor- dert wird. Der Dreizehnerausschuß wird von der abessinischen Regierung als hierfür zuständig be* zeichnet. Die Untersuchung soll sich auf die italie­nische und die abessinische Kriegführung gleicher­massen erstrecken.

Wir bemerken am Rande.

Den Zweiflern zur Kenntnis!

Den Propheten, die schon genau den Zeitpunkt Vor­aussagen zu können glaubten, an dem die Ernährung Deutschlands zusammenbrechen werde, und den Mies­machern, die greinend mit erhobenem Finger jammerten: Das kann ja kein gutes Ende nehmen!", seien die folgen­den Zahlen entgegengehalten, die ihnen die Lust zum Meckern nehmen werden. Das Statistische Reichsamt hat folgendes vorläufige Ergebnis der Schweinezählung vom 3. Dezember 1935 bekanntgegeben:

Altersklassen

3. Dez. 1935

in Mill. Stück

5. Dez. 1934 in Mill. Stück

Mehr (+) oder weniger () im Dezember 1935 gegen Dezember 1934

Stück v. H.

Gesamtschweinebestand darunter:

Schlachtschweine

22,73

23,17

440 000 ( 1,9)

(über Vz Jahr alt) Jungschweine

(8 Wochen bis noch

6,35

6,72

370 000 ( 5,5)

nicht Vz Jahr alt) Ferkel

(unter 8 Wochen)

9,54

10,05

510 000 ( 5,1)

4,75

4,51

« + 240 000 (+ 5,2)

Trächtige Sauen

1,19

1,07

+ 120000 (+ 11,8)

davon: Jungfauen

0,31

0,24

+ 70 000 (+ 28,3)

Die Zahlen beweisen

eindeutig den

Wiederaufbau der

deutschen Schweinehaltung. Sie strafen alle Zweifel am Leistungswillen des deutschen Bauern Lüge. Der Bauer

nürs Die ihm zugewicseue Aufgabe, die Ernährung der yn zu sichern, erfüllen. Und wenn tausendmal Zweifler w Arbeit stören wollen! Der Wiederaufbau des 2. 'einebestandes drückt sich vor allem im zunehmenden i' ,âd an Ferkeln (5,2 v. H.) und in der Zunahme des Bestandes an trächtigen Sauen (11,8 v. H.) aus. Bis zu em Zeitpunkt, in dem dieser Nachwuchs schlachtreif wird, nmt es darauf an, die gegenwärtig noch kleineren Be­wände an Jungschweinen auf ein hohes Schlachtgewicht zu bringen, um den Bedarf an Schweinefleisch und -fett so­weit wie möglich aus eigener Erzeugung zu decken.

--um uns nicht auf die Zehen zu treten".

Die Tatsache allein, daß wir eine solche Flotte be­sitzen, wird den anderen Nationen genügen, um uns nicht auf die Zehen zu treten." So erklärte der amerikanische Abgeordnete McSwain zu dem Luftaufrüstungspro­gramm des amerikanischen Generalstabes, das den Bau von 800 Flugzeugen im Jahr vorsieht. McSwain kennt die Menschen und die Geschichte. Er weiß, daß ein starker Staat stets der beste Garant des Friedens ist. Wo ein starkes Heer die Grenzen schützt, da wird der Bauer in Frieden seinen Acker bestellen und der Arbeiter in Ruhe an seinem Arbeitsplatz stehen können. Unter dem Schutze des Schwertes wird ein Land sich zu Blüte und Wohlstand entwickeln, wird ein Staat seinen Bürgern Existenz und sichere Zukunft gewährleisten können. So denkt der Vorsitzende des Militärausschusses des Abgeordneten­hauses in Washington, McSwain. So denken auch wir. Deshalb gab Adolf Hitler den Deutschen die Wehrfreiheit wieder. Deshalb baute er eine starke deutsche Wehrmacht auf. Nicht weil wir Deutschen kriegslustig seien oder, wie es aus Paris so oft herübertönt, weil wir Revanche­gedanken hätten. Wahrlich nicht! Eine Nation, die die Schrecken des Krieges kennt, wird ihn zu vermeiden suchen. Nein, auch der deutsche Bauer soll wissen, daß er getrost sein Feld bebauen kann, da ein starkes Schwert ihn be­schützt. Der Arbeiter, der Angestellte, der Unternehmer soll dieses sichere Gefühl haben. Es ist von wegen des nicht auf die Zehen treten", wie McSwain so richtig sagte---

Frankreich hätte den Krieg verloren---

Die italienischen Bomben auf Dessie und auf die Rote- Kreuz-Station der Schweden bei Dolo haben scheinbar in Amerika einen starken Eindruck gemacht. Oder man hat an verantwortlicher Stelle der öffentlichen Meinung Rech­nung tragen zu müssen geglaubt. Jedenfalls ist die Vor­lage eines Gesetzentwurfs im Bundeskongretz, durch den die am 29. Februar ablaufende Neutralitätsgesetz­gebung ersetzt werden soll, vielleicht die Entscheidungs­tal in dem italienisch-abessinischen Konflikt. Die neue Vor­lage behält das gegenwärtige amerikanische Ausfuhrver­bot für tatsächliches Kriegsmaterial, wie Waffen und Munition, nach kriegführenden Ländern bei. Die Vorlage «rmächtigt den Präsidenten aber weiter, nach eigenem Er- ressen die Ausfuhr von sonstigem Material, das für Kriegszwecke geeignet sein könnte, zu verbieten. Die Vor­lage sieht auch ein Verbot von Finanztransaktionen mit kriegführenden Ländern vor. Der Präsident erhält also fortan das Recht, außer für Waffen und Munition, für Baumwolle, Ol, Kupfer, Eisen- und Stahlschrott und ähn­liche Materialien Ausfuhrverbote zu erlassen, falls die Ausfuhr den normalen Friedenshände! übersteigt. Ein Pariser Blatt weist nicht ganz mit Unrecht darauf hin, daß man sich, um die Bedeutung des amerikanischen Neu- tralitätsgesetzes zu ermessen, daran erinnern müsse, daß Frankreich den Krieg verloren hätte, wenn die Vereinig­ten Staaten 1917 sich geweigert hätten, Stahl an Frank­reich zu liefern. Was Stahl im Weltkrieg bedeutete, sei Erdöl heute. Ein Staat, der keinen Brennstoff habe, werde keinen Krieg zu Ende führen können. Diese Pariser Stimme denkt an Italien, und ihr Hinweis ist gar nicht so abwegig, denn vielleicht beschließt der Sanktionsaus­schuß des Völkerbundes im Hinblick auf Amerikas Haltung n doch die Olsperre. Das würde der englisch-italie- gchen Spannung ein neues Gesicht geben.

Weit M die notNeM-e Sersöhmmg.

Ar amtliche Trauerfeier für den deutschen Botschafter in Paris.

In der deutschen evangelischen Christuskirche in Paris hielt Pfarrer D a h l g r ü n den Trauergottes- dienst für den verstorbenen deutschen Botschafter Roland KWer. Die deutsche Kolonie hatte sich fast vollzählig um

den Sarg geschart. Nach Schluß des Gottesdienstes wurde der Sarg zum Ostbahnhof übergeführt, wo die amtliche Feier für den verstorbenen Botschafter des Deutschen Reiches stattfand.

Als erster nahm der französische Kricgsmarineminister Piätry das Wort, um im Namen der französischen Re­gierung und des Ministerpräsidenten eine Ansprache zu halten, in der er u. a. ausführte: Als die Wahl seiner Regierung ihn auszeichnete, eines der wichtigsten Ämter der europäischen Diplomatie zu übernehmen, bewies er in der Führung der Geschäfte einen klaren und umfassenden Blick, der es allein gestattet, eine Arbeit des. gegenseitigen Verständnisses und der notwendigen Versöhnung zu einem guten Ende zu führen. Im Ramen des Diplomatischen Korps sprach anschließend der brasilianische Botschafter in Paris. Alsdann erwiesen Truppenteile dem verstorbenen Botschafter die letzte militärische Ehrenbezeugung. Der Sarg wurde darauf nach Heidelberg übergeführt

Erhöhung der Neichsbahngüterlarife.

Regeltarif um 5 v. H. heraufgesetzt. Lebensmitteltransporte von der Erhöhung ausgenommen. Termin: 20. Januar.

Mit Wirkung ab 20. Januar tritt bei der Deut­schen Reichsbahngesellschaft in beschränktem Umfange eine Erhöhung der Gütertarife in Kraft, die von dem Reichsverkehrsminister vor der Presse in längeren Ausführungen eingehend mit der Notwendigkeit begründet wurde, die auf andere Weise nicht zu beschaffenden Mittel für den Ausgleich der Betriebs­rechnung der Reichsbahn in den kommenden Jahren zur Verfügung zu stellen. Die Reichsbahn rechnet mit einem jährlichen Mehrertrag aus der Tarif­erhöhung von rund 10 0 Millionen Mark.

Um eine Verteuerung der Lebenshaltung für die minderbemittelte Bevölkerung zu vermeiden, sollen besonders wichtige Lebensmittel von der Tarif­erhöhung sreigelasscn werden.

Zu diesen Gütern zählen: Getreide, Hülsen­früchte, Mühlenerzcugnisse und Kartoffeln zur menschlichen Ernährung, Gemüse, Milch und Milcherzeugnisse (Butter usw.), Eier, Schlachtvieh nebst Fleisch und Wurstwaren, Seefische, Kraftfuttermittel und sämtliche Düngemittel. Für die genannten Güter bleiben die bisherigen Frachtsätze in Kraft.

Weiter werden, um einerseits auf die Bedürfnisse der Wirtschaft, andererseits auf die Belange der Reichsbahn Rücksicht zu nehmen, die Frachten der Seehafen- und sonstigen Ein - und Ausfuhrtarife, der Unterstützungs- und Notstandstarife, bei denen eine Ver­teuerung nicht tragbar wäre, sowie der reinen Wett­bewerbstarife von der Erhöhung aus­genommen. Die Wettbewerbstarife müssen geschont werden, weil jede Erhöhung ihrer auf die anderen Wege abgestimntten Sätze zu Verkehrsverlusten der Reichsbahn führen müßte und derartige Verluste bei den Seehafen­tarifen, die zugleich zur Stärkung der heimischen Seehäfen im Wettbewerb gegen die Auslandshäfen bestimmt sind, auch die deutschen Häfen empfindlich schädigen würden.

Die Hochwasserkatastrophe in Frankreich

Crohe Verheerungen in allen Teilen des Landes.

Das Unwetter, das mit ungewöhnlich starken Regen- güssen seit Tagen über Frankreich toK, führt jeven Tag zu neuen Verheerungen. Allerorts sind die Flüsse aus ihren Usern getreten. Weite Gebiete Frankreichs sind über­schwemmt. In vielen niedrig gelegenen Dörfern und Stadtteilen reicht das Hochwasser fast bis an die Decke der Erdgeschosse. Die Schäden aus den Feldern und in den Ortschaften sind sehr groß.

Von den französischen Mittelgebirgen und von den Westalpen sind gewaltige Wassermassen in das Rhöne- Saöne-Becken herabgestürzt und haben beide Flüsse in reißende Ströme verwandelt. In Chalons-sur-Saâne sind mehrere Stadtteile überschwemmt; die Umgebung der Stadt steht derart unter Wasser, daß der Automobilverkehr von Paris nach Lyon umgeleitet werden mußte. Auch die Seine und die Marne sind über die Ufer getreten. Die Kais in Paris sind bereits von den schmutzig-gelben Wassern der Seine überschwemmt, doch ist die Lage dort einstweilen noch nicht bedrohlich. Im Departement Jndre- et-Loire ist

eine Eifenbahnbrücke, deren Fundamente unterspült waren, in dem Augenblick zusammengestürzt, als ein

Zug über die Brücke fuhr.

Die Lokomotive legte sich auf die Seite, und der letzte Wagen entgleiste. Die Reifenden kamen mit dem Schrecken davon, doch ist der Sachschaden beträchtlich. In der Gegend von N i o r t in Westfrankreich mußten mit Hilfe von Gen­darmerie und Militär in aller Eile zahlreiche Häuser von ihren Bewohnern geräumt werden. Auch aus der Nor­

Litauischer Gouverneur erhebt Einspruch gegen em Mmelgesetz.

Verhinderte Erleichterung der Notlage der memel­ländischen Landwirtschaft.

Der litauische Gouverneur des Memer- gebiets hat, wie aus Memel gemeldet wird, gegen das vom Memelländischen Landtag am 20. Dezember 1935 verabschiedete Gesetz über Maßnahmen zur Verhinderung der Folgen bei Zahlungs­schwierigkeiten in der Landwirtschaft seinen Einspruch eingelegt mit der Begründung, daß die Regelung dieser Frage nicht zum Zuständigkeitsbereich des Landtages gehört und daß die berührte Angelegenheit durch ein im Jahre 1934 erlassenes Gesetz der Kownoer Zeutralregierung geregelt wäre.

Damit ist eine der wichtigsten Maß­nahmen des neuen Landtages, durch die vor allem zur Erleichterung der großen Notlage der memel- ländischen Landwirtschaft Zwangsversteigerungen ver­hindert werden sollten, hinfällig geworden. Das er­wähnte litauifche Gesetz ist lediglich auf die groß­litauischen Verhältnisse zugeschnitten und berücksich­tigt in keiner Weise die besondere Lage und die ganz anders liegenden Verhältnisse im Memelgebiet. Die übrigen fünf wirtschaftlichen Gesetze des Memelländischen Landtages sind durch den Gouverneur unterzeichnet und damit bestätigt worden.

Am Soumagvormittag sand auf dem H e i Sel­be r g e r Bergfriedhof, auf dem eine große Reihe berühmter Persönlichkeiten, besonders aus den Kreisen der Wissenschaft, ruht, die Einäscherung des Botschafters Roland Köster statt. Unter den vielen Kränzen und Blumen, die den Sarg bedeckten, sah man die Kränze des Führers, des Auswärtigen Amts, des Diplo­matischen Korps, der deutschen Botschaft in Paris, des Befehlshabers im Luftkreis V (Ihrem ehemaligen Fliegerkameraden gewidmet"), der badischen Regierung, des französischen Präsidenten, der französischen Regierung, der Stadt Paris, des Deutsch-Kranrösischen Komitees usw.

An der voraufgegangenen Trauerfeier nahmen neben den Vertretern der Parteiorganisationen und ört­lichen Behörden auch Reichsaußenminister Freiherr von Neurath und der badische Ministerpräsident Köhler teil. Die Trauerrede hielt Kirchenrat Professor Dr. Otto Frommel.

Endlich wird auch noch sreigelasscn der Expreßgut- vcrkehr. Auf alle übrigen Gütertarife soll ein gleich­mäßiger Zuschlag in Höhe von 5 v. H. erhoben werden.

Der Minister gab zum Schluß der Erwartung Aus­druck, daß die deutsche Wirtschaft das ihr damit auferlegte, in seiner praktischen Auswirkung nur als gering­fügig anzusprechende Opfer für die auf Gedeih und Verderb mit ihr verbundene Deutsche Reichsbahn mit dem gleichen Verständnis aufnehmen wird, das sie ande­ren staatsnotwendigen Maßnahmen seit der nationalen Erhebung entgegengebracht hat.

*

Auflösung der MèchsbahndirekiLon Ludwigshafen.

Neuregelung der Eisenbahnvcrkehrsverhältnisse im Südwesten Deutschlands.

Die Neuregelung der Eisenbahnver- kehrsverhältnisse im Südwesten Deutschlands, die durch die Rückgliederung des Saargebietes bedingt ist, hat dazu geführt, daß die Reichsbahndirektion Ludwigshafen aufgelöst wird. Der größte Teil des bisherigen Bezirks kommt nach Saarbrücken.

Ein Teil der Pfalzbahnen wird mit Karlsruhe vereinigt, besonders die Umgebung von Ludwigshafen. Dadurch werden die Verkehrsverhältnisse von Mannheim und Ludwigshafen vereinheitlicht. Ein kleiner Teil des bisherigen Reichsbahndirektionsbezirks kommt nach Mainz. Die Neuregelung wird schrittweise bis zum Frühjahr durchgeführt. Die Stadt Ludwigshafen wird dadurch entschädigt werden, daß eine Reihe von unteren Eisenbahnbehörden in Ludwigshafen zusammen­gezogen werden.

mandie kommen Alarmmeldungen. In Caen mußten ebenso wie in Nantes (Loire) die" niedrig gelegenen Stadtteile nachts von den Bewohnern vorsorglich ge­räumt werden. Schließlich hat auch

die Mosel bei Metz schweren Schaden nernrfadjt.

Bei Tonne r re (Mittelfrankreich) sind ferner ge= wattige Felsmassen unterspült und abgestürzi, wobei Werkstätten und Häuser begraben mürbem

Der ununterbrochene Regen hat, wie weiter aus Paris gemeldet wird, die B a h n l i n i e P a r i sB o r = deaux bei Poitiers unterbrochen. Das Wasser stieg so erheblich an, daß dort kein Zug mehr die Strecke passieren konnte. Im Bahnhof von Poitiers steht das Wasser 70 Zentimeter hoch.

Man befürchtet, daß die Loire und Seine his sunt

Dienstag einen Höhepunkt erreicht haben werden, wie er seit 1910 nicht mehr gemessen worden ist.

In Angers (Loire) mußte die Stadtverwaltung in zahlreichen überschwemmten Straßen Notbrücken errichten lassen, und durch die dortigen Pioniere einen Boots­dienst einrichten. Über dem Departement Calvados ist ein schwerer Sturm niedergegangen, der in zahl­reichen Gemeinden schwere Schäden angerichtet hat. Über 2000 Apfelbäume sollen entwurzelt worden sein. Man schätzt dort den Schaden auf etwa eine Million Franken. Ein Erdrutsch hat ferner die Eifenbaynstrecke Paris Modane verschüttet, so daß der Personenverkehr um­geleitet werden muß.

Standarte des 1. Garde-Dragoner- Regiments zurückgegeben.

Kameradschaftsbeweise englischer Frontkämpfer gegenüber einer Abordnung des Kysshäuserbundes.

Einer Einladung der Ortsgruppe Swansea des englischen Frontkämpferbundes British Legion folgend, trafen fünf MitgliederdesKyff- Häuserbundes in Southampton ein. Sie würben von Angehörigen der British Legion begrüßt und begaben sich anschließend nach Swansea, wo ihnen die Stan­darte des 1. Garde-Dragoner-Regiments überreicht werden wird, die im Kriege von dem englischen Infanterieregiment Shropshire erbeutet worden war.

Die deutschen Besucher sind sämtlich Mitglieder des alten Kameradenverbandes des 1. Garde-Dragoner-Regi- ments. In Swansea veranstaltete die British Legion für die Deutschen ein Kameradschaftsessen, an dem sich auch Vertreter des französischen Frontkämpferbundes betei­ligten. Nach Blättermeldungen wird die englische FronlkämpsergruppePrembroke Dock der deutschen Abordnung eine Flagge zurückgeben, die auf einem der bei Scapa Flow versenkten deutschen Kriegsschiffe geweht hatte.

Woißt Du, wie ein Brief beurteilt wird, der nicht mit Wohlfahrts-Briefmarken freigemacht ist?