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Nr. 3

13. Jahrgang

Fuldaer Anzeiger

Samstag, 4. Januar 1936

Stadt und Land

WetterausßcMen für morgen;

Wetterbericht des Reichswetterdienstes, Ausgabeort Frankfurt am Main.

Zeitweilig aufheiternd und nur noch vereinzelte Niederschläge, weitere Abkühlung.

Unsere Losung.

1. Tin. 6, 12 :Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist!"

Welch eine Wendung durch Gottes Fügung!", so schrieb am Sedantag 1870 König Wilhelm an seine Gemahlin.Den Anfang, Mitt' und Ende, ach, Herr, zum Besten wende!", so sagte General Vorck am 16. Okto­ber 1813, als er den entscheidenden Angriff gegen Napo­leon I. bei Leipzig befahl, inmitten seines Stabes. Das ist echte deutsche Losung.: Gott gedankt für das, was ge­langen ist, Gott befohlen, was gelingen soll.Mit Gott" das muß auch unsere Losung sein im Kampf unseres Lebens, im großen Ringen unserer Zeit.

All unser Leben ist Kampf. Das haben wir wieder lernen müssen und gelernt. Wir müssen alle kämpfen. Aber wie kämpfen wir recht? Man kann gut oder nicht gut kämpfen. Nicht gut ist unser Kampf, wenn er geht nm bloß Vergängliches. Da lohnt es letzthin das Kampf­ziel und die Opfer nicht, und da wird so leicht die Kampfesweise schlecht: wenn man, um augenblickliche Erfolge zu erlangen, das Ewige verrät, indem man mit unlauteren Mitteln der Unwahrhaftigkeil, der Rücksichts­losigkeit, d. h. selbstsüchtig, kämpft. Es ist der Kampf des Unglaubens, des Undankes und der Selbstverblendung. So dürfen wir Christen den Kampf, der uns verordnet ist in unserem Leben, nicht führen. Unser Kampf muß der gute Kampf des Glaubens sein, des Glaubens an Gott: von ihm, zu ihm und durch ihn hat alles zu ge­schehen, kann allein wahrer Sieg gewonnen werden, um den es sich lohnt, gekämpft und Opfer gebracht zu haben. So kämpfen wir recht: wir legen die höchsten, die ewigen Maßstäbe an uns und unser Handeln. Was wir geleistet, erkennen wir demütig und dankbar als ssinen Segen an. Was wir leisten sollen, sei's auch im scharfen Streit, tun wir im Geist der Wahrheit, im Streben nach Gerechtigkeit, im Ringen um Reinheit, im Geist der brüderlichen Liebe auch dem Gegner gegenüber.

Dieser Kampf des Glaubens au Gott, seine Sache und seinen Sieg ist nicht leicht, zumal dann nicht, wenn der äußere Sieg nicht erlebt wird. Das aber ist die Größe dabei: Daß der wahre Glaube nicht danach urteilt, ob ihm im Augenblick der Sieg sichtbar wird. Ja, wenn er äußerlich unterliegt, so ist er dessen gewiß. Das Feld mußE r" behalten. Dieser Kampf ist ein guter Kampf: der Selbstentäußerung. Einer hat ihn vollendet gekämpft und sein Leben hat am Kreuz geendet. Und sein ist doch der Sieg. Er sagt zu uns:Folge mir nach", er beruft uns in seine Heerfolge.

Zwei Fragen ergeben sich da für uns. Beim Rückblick: Hab' ich diesen Kampf gekämpft? Im Ausblick: Bin ick wirklich willens, ihn zu kämpfen? ... k. H. P.

Ein treuer Mitkämpfer ging heim.

Am 1. Januar 1936 wurde ein eifriger Mitkämpfer der NSDAP., der Blockleiter Pgi Robert Faulstich aus Steinau, zu Grabe getragen. Eine kurze schwere Krankheit hat ihn mitten aus seiner Arbeit für die Be­wegung und den Staat gerissen. Dem äußerst verdienten und zuverlässigen politischen Leiter wurde unter starker Beteiligung von seinen Kameraden das Ehrengeleit ge­geben. Fast die gesamte Bevölkerung von Steinau und Steinhaus bewies durch ihre Teilnahme ihre Verbunden­heit mit dem Dahingegangenen. Am Grabe sprach Kreis- leiter Ehser, ehrende Abschiedsworte zu dem getreuen, braven, fast unersetzlichen Mitarbeiter.

Zwei Jubilare der Arbeit.

Heute ist es dem Vetriebszellenobmann Vorschlosser Pg. Wilhelm K i e m vergönnt, im hiesigen Reichsbahn-Aus­besserungswerk sein 25jähriges Arbeitsjubiläum zu feiern.

Durch seine lauteren Charaktereigenschaften hat er sich das Wohlwollen seiner Vorgesetzten und der gesamten Be­legschaft erworben. Als Anerkennung wurden ihm von seinen Arbeitskameraden und der Verwaltung sinnreiche Geschenke überreicht.

Auf eine 25jährige Tätigkeit im hiesigen Reichsbahn- Ausbesserungswerk kann heute der Arbeitsprüfer Otto Ehrhardt zurückblicken. Von seinen Arbeitskameraden und der Verwaltung wurde er durch schöne Geschenke geehrt.

Die nächste Veratungsstunde für Nerven- u. Gemütskranke findet am Donnerstag, den 9. Januar 1936, vormittags von 1012 Uhr für den Landkreis und nachmittags von 2.30 bis 4 Uhr für den Stadtkreis in Zimmer Nr. 23 des Landratsamtes statt. Die Beratung ist unentgeltlich.

Ein neuer Schellenbaum.

Der Deutsche Beamtenbund, Ortsgruppe Fulda, hat seine Mitglieder zu einem am Montag, den 6. Januar 1936, im großen Saale der Orangerie stattfindenden Kamerad­schaftsabend zusammengerufen. An diesem Abend soll der aus den Spenden aller angeschlossenen Beamten gekaufte Schellenbaum an den Kreismusikzug der NSDAP, über­geben werden. Die Feier wird umrahmt durch Musikvor­träge des Kreismusikzuges und gemeinsam zu singende Kampflieder. Der wunderschön ausgefallene Schellenbaum wird künftig das Straßenbild Fuldas beleben und bei größeren Parteiveranstaltungen von der kameradschaftlichen Verbundenheit der Beamten mit der Partei Zeugnis ab­legen.

WwS ßi*M JtWw?

Sonnabend, 4. Januar:

Union-Theater: Mazurka.

Europa-Lichtspiele: Der Student von Prag. Neues Theater: Oberarzt Monet.

Sonntag, 5. Januar:

Union-Theater: Mazurka.

Europa-Lichtspiele: Der Student von Prag. Neues Theater: Oberarzt Monet.

Am Wochenende:

Derber, bodenständiger Fuldaer Humor.

Kleiner Vorgeschmack auf die kommende Fuldaer Fastnacht.

Grüß Gott im neuen Jahr! DerJahreswechsel" wäre wieder einmal glücklich überstanden. Die Schwärmer, Raketen und Frösche sind verpufft geknallt hat 's an allen Ecken, die Neujahrsnacht wurde auch überall gründ- l i ch gefeiert und nun schlägt wiederdes Dienstes ewig gleichgestellte Uhr", genau wie im alten Jahr. Der letzte Feiertag,Hl. Dreikönig", wird sozusagen zum abgewöh­nen noch mitgenommen. Damit aber der Rhythmus des Alltags nicht zu einförmig klappert, rüsten inzwischen die närrischen Räte für das große Fastnachtsvergnügen 1936!

Die Fuldaer sind sich einig darüber, daß die Fuldaer Fastnacht nicht wieder in ihren Dornröschen­schlaf fallen darf. Es ist eine Mobilmachung des Ful­daer Humors, die da, vorläufig hinter den Kulissen, vor sich geht. Der Fuldaer Humor erschöpft sich nun keineswegs in der EewissensfrageBee wäersch, Kammer äbbes ääße!", auch nicht in der Betonung einiger Fuldaer Liebhabereien, wie z. B. Zwibbelsbloatz oder irgendeiner delikaten Ful­daer Wurstsorte. Humor kann auch nicht gemacht wer­den, er muß sich frei entfalten und wachsen aus dem Boden der Heimat. Ja, da wird mancher fragen; hat der Fuldaer eigentlich einen besonderen Humor? Als Antwort könnte man sagen: ..Schlääd Gefrääg!" Denn der Fuldaer hat seinen eigenen, trockenen Humor, der eben nur in der Heimat richtig verstanden wird. Ilmgekehrt haben auch die anderen draußen ihren Humor, der niemals restlos von den Fuldaern erkannt wird.

Da waren z. V. im vorigen Sommer viele Fuldaer in Berlin, sie besuchten zum Teil einen von Cläre Waldhofs bestrittenen humoristischen Abend. Und während die Ber­linersich kugelten vor Lachen" blieben die Fuldaer fast ungerührt; diese Art Humor gab ihnen nichts. Der scharf pointierte Witz der kessen Cläre liegt dem Fuldaer nicht. Der Fuldaer liebt in seiner Unterhaltung nicht den auf die Spitze getriebenen Witz, sein Witz ist anders geartet. Starke Ausdrucksweise ist von vorneherein beliebt. Wenn z. B. ein Freund zum andern sagt:Schlääd Oas dos hättsde net fallt do'!", dann ist das unter Freunden keine Belei­digung. Oder wenn zwei Gassenbuben sich raufen und mit den Worten ihr Gefecht einleiten:Ich hau dich, doßde in känn Soarg meeh baßd!" oder ^ch glai, du hosd laang kai Backezeeh geschluckt!" so ist damit den Worten gewisser­maßen nurKraft" und Nachdruck verliehen. Geht, wie in der verflossenen Sylvesternacht, unter guten Freunden die Rumbuddel um, dann heißt es wohl auch:Hannes mach' die' Bätt net nie'!" Der Hannes mit dem guten Zug wird diese freundliche Mahnung gewiß nicht übel­nehmen. Ein guter Schluck wird auch mit einem Wolken­bruch für die Gurgel bezeichnet. Alle diese drastischen Um­

Die Polizei gut beschäftigt.

25 Anzeigen und 89 Verwarnungen im Dezember.

Im Stadtkreis Fulda ereigneten sich im Monat Dezem­ber acht Verkehrsunfülle. Vier Personen wurden hierbei z. T. erheblich verletzt, die beteiligten Fahrzeuge wurden mehr oder weniger beschädigt. Die Ursache für die Unfälle war wieder in allen Fällen die Nichtbeachtung der ver­kehrspolizeilichen Vorschriften.

Wegen Uebertretung der Reichsstraßenverkehrsordnung wurden im Monat Dezember

25 Personen zur Anzeige gebracht, und zwar:

4 Kraftwagenführer, weil sie mit ihren Kraftwagen Bür­gersteige befuhren,

3 Kraftwagenführer, weil sie ihre Fahrzeuge verkehrshin­dernd aufgestellt hatten,

2 Kraftwagenführer, die während der Dunkelheit die Hin­teren Kennzeichen ihrer Fahrzeuge nicht genügend be­leuchtet hatten,

1 Kraftwagenführer, weil er mit seinem Fahrzeug in eine Seitenstraße nach links statt in weitem in kurzem Bogen fuhr die Kurve schnitt und dadurch einen Zusam­menstoß herbeiführte,

1 Kraftwagenführer, der mit seinem Fahrzeug an der linken Straßenseite anfuhr,

1 Kraftwagenführer wegen Befahren einer für Kraftfahr­zeuge gesperrten Straße mit einem Lastkraftwagen,

1 Krastwagenführer wegen anhaltender unnötiger Abgabe von Hupensignalen,

1 Kraftradfahrer, der mit seinem Kraftrad die Straßen der Stadt befuhr, trotzdem er infolge reichlichen Alkoholge­nusses zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet war,

2 Kraftradfahrer, weil sie mit ihren Krafträdern auf öffentlichen Straßen fuhren, trotzdem die Fahrzeuge noch nicht zugelassen waren,

2 Fuhrwerkslenker, die an ihren Fuhrwerken keine Na­mensschilder und RüchtrahIer angebracht hatten,

2 Radfahrer, weil sie ihre Fahrräder nach eingetretener Dunkelheit nicht beleuchtet hatten,

2 Radfahrer wegen Befahren gesperrter Straßen,

2 Radfahrer, weil sie auf ihren Fahrrädern größere Gegen­stände mitführten, durch die sie in der sicheren Führung ihres Fahrrades behindert wurden,

1 Fußgänger, der durch müßiges Herumstehen auf dem Bürgersteig den Verkehr auf demselben behinderte.

89 Personen wurden gebührenpflichtig verwarnt, und zwar:

12 Kraftwagenführer, die mit ihren Fahrzeugen an ver­botener Stelle parkten,

1 Kraftwagenführer, der mit seinem Fahrzeug eine Ein­bahnstraße in der gesperrten Richtung befuhr,

1 Kraftwagenführer, der die Kurve schnitt und dadurch den Verkehr gefährdete,

2 Kraftwagenführer, die die Verkehrszeichen von Polizei- beamten nicht beachteten,

1 Kraftwagenführer, weil er sein auf der Straße stehen­des Fahrzeug verließ, ohne den Motor abzustellen,

1 Kraftwagenführer, weil er sein Kraftfahrzeug nach ein­getretener Dunkelheit auf der Straße aufstellte, ohne es zu beleuchten,

2 Kraftwagenführer, weil die Kennzeichen an ihren Fahr­zeugen unleserlich waren,

schreibungen wirken in ihrer Vielfalt überzeugend und er­schließen dem, der diesen Aeußerungen nachgeht, das Wesen des Fuldaer bodenständigen Humors.

Es gibt auch eine Anzahl übernommener Twjtwwer, die an und für sich witzig sind, aber mit dem Fuldaer Volks­humor nichts gemein haben und auch bei weitem nicht die Durchschlagskraft des heimatlichen Wortes haben. So wollen wir hoffen, daß auck die kommende Fastnacht diesen echten Fuldaer Humor nicht zu kurz kommen läßt.

Vom Januar erwarten wir nun noch ein bißchen Eis und Schnee

Januar muß vor Kälte knacken

soll im Herbst die Ernte sacken",

Der Bauer verspricht sich von einem schneereichen Januar einen guten Herbst, und diese Bauernregel hat sich noch im­mer bestätigt. Der milde Föhn ist etwas verfrüht, ganz schlimm braucht es ja der Eismond nicht zu machen, aber doch so, daß jeder auf seine Rechnung kommt. Alles zu sei­ner Zeit Märzstimmung im Winter freut weder den Bauer noch den Städter, Handel und Wandel verlaufen naturgemäß etwas langsamer in diesen ersten Januartagen. Es ist wie ein Atemholen, ein Verschnaufen vor der kom­menden neuen Arbeit.

Das Frühjahr soll im Zeichen einer lebhaften Bau­tätigkeit stehen. Verschiedene großzügige Pläne sollen verwirklicht werden, und nicht an letzter Stelle steht das Siedlungsprogramm der Stadt Fulda. Nicht wenige land­hungrige Siedlungslustige haben sich gemeldet. Ein ganz neuer Stil wird dieses Siedlungsprogramm in das Leben des Arbeiters bringen. Statt der Mietskasernen mit all ihren Unzulänglichkeiten werden freundliche Siedlungen vor den Toren der Stadt entstehen. Licht, Luft und ein Stückchen Land zum Bebauen sollen das Lebensgefühl er­höhen. Denn leben heißt schließlich nicht vegetieren und sich verbrauchen, nur um das Nötigste für den Lebensunter­halt zu beschaffen.

Kraft durch Freude" kam gerade zur rechten Zeit, um dem deutschen Menschen viele zu erschließen, was ihm die Gesellschaft einst unter Hinweis auf sein kleines Einkom­men versagt bat. Ansonsten wird es auch 1936 so sein, daß niemandem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen und da Arbeit bekanntlich jung erhält, den Einzelnen, die Gemeinde und schließlich unser ganzes Staatswesen, so wollen wir in dem neuen Zeitabschnitt, der vor uns liegt, von die­sem Verjüngungsmittel recht lebhaften Gebrauch machen! Hinein in das Schaltjahr 1936! A. M.

7 Kraftwagenführer, weil die Hinteren Kennzeichen an ihren Fahrzeugen nach eingetretener Dunkelheit nicht genügend beleuchtet waren,

1 Kraftradfahrer, weil er mit seinem Kraftrad andere Wegebenutzer durch starke Rauchentwickelung mehr als den Umständen nach vermeidbar belästigte,

3 Fuhrwerkslenker, die ihre Fuhrwerke nach eingetretener Dunkelheit nicht beleuchtet hatten.

1 Fuhrwerkslenker, der sein Fuhrwerk auf der Straße verkehrshindernd aufgestellt hatte,

11 Radfahrer, die eine Einbahnstraße in der gesperrten Richtung befuhren,

2 Radfahrer, die eine für Fahrzeuge aller Art gesperrte Straße befuhren,

21 Radfahrer, weil sie nach eingetretener Dunkelheit ihr Fahrrad nicht beleuchtet hatten,

1 Radfahrer, der an seinem Fahrrade keinen Rückstrahler angebracht hatte,

1 Radfahrer, weil er sich mit seinem Fahrrad an einen Lastkraftwagen angehängt hatte,

3 Radfahrer wegen Befahren des Bürgersteiges,

10 Radfahrer, weil sie in einer belebten Straße statt hinter­einander nebeneinander fuhren und dadurch den Ver­kehr behinderten,

1 Radfahrer, der eine zweite Person auf seinem Fahrrade mitnahm, wodurch er in der sicheren Führung des Fahr­zeuges beeinträchtigt wurde,

7 Radfahrer, die ihre Fahrräder verkehrshindernd aus­gestellt hatten.

Sonntagsdienst der Dentisten.

5. Januar: Dentist Alfons Kapp, Kurfürstenstraße;

6. Januar: Dentist Theo Kapp, Bonifatiusplatz.

Wer das Winterhilfswerk durch Pfennige fördern helfen will, macht seine Post nur mit Wohlfahrtsbriefmarken frei!

Mitteilungen der NS.-Dienststellen.

Der Deutsche Beamtenbund führt am Montag, den 6. Januar 1936, einen Kameradschaftsabend im Stadtsaal durch, verbunden mit einer feierlichen Ueberreichung des Schellenbaumes. Alle politischen Leiter der Stadt Fulda nehmen an diesem Kameradschaftsabend in Uniform teil.; Antreten auch für den Kreismusik- und Spielmanszug pünktlich 19.45 Uhr vor der Kreisgeschüftsstelle im Schloß-j Hof. Der Kreisleiter.

Amt für Beamte! 1

Am Montag, den 6. Januar 1936, um 20 Uhr, findet im Stadtsaal ein Kameradschaftsabend des Reichsbundes der! Deutschen Beamten statt. Hierbei wird der Schellenbaum! der Kreisleitung übergeben werden.

Ich bitte um restlose Beteiligung der Mitglieder des! RDB. Die Parteigenossen und die Angehörigen der Mit-j glieder sind herzlichst eingeladen. i

A m t f ü r B e a m t e.