Kampf der Verstädterung!
Die Natur als Umwelt must erhalten und die Zusammen- battüng großer Menschenmassen vermieden werden.
Von ReichsaMtsleiter Dr. Groß.
Wir haben eine Verstädterung als geschichtliche Er- «cheinung und wir haben eine Anzahl von sozial- und bevölkerungspolitisch negativen Entwicklungen, die wir zu einem wesentlichen Teil mit der Verstädterung in Verbin- önng setzen. Wenn wir uns heute darauf besinnen, daß das A und O unserer Arbeit it m dieEristenz des Volkes in der Bevölkerungspolitik liegen muß, daun begreifen wir, daß Bevölkerungs- Politik im Wesen, quantitativ, qualitativ und rassisch gesehen, keine mechanische Angelegenheit ist, die organisiert werden kann. Und wenn es so scheint, als ob man hier von Maßnahmen an sich sehr viel erwartet, dann müssen wir uns einig darüber sein:
In dem Augenblick, wo es sich um das Leben eines Volkes handelt, kann das Gesetz und der Staat nicht mehr tun, als die Lebenskräfte zu schützen und sich auswirken zu lassen; er kann aber nicht befehlen, daß Leben geschaffen wird, daß Leben lebt.
Wenn nun die Verstädterung erfahrungsgemäß diese Lebenskräfte der Nation im biologischen und zugleich im seelischen Sinn immer wieder gehemmt und gelähmt hat, dann ist es erforderlich, daß wir uns in der Bevölkerungsund Rassenpolitik mit dem Problem der Stadt an sich auseinandersetzen. Wir dürfen unter keinen Umständen dahin abgleiten, daß wir mit dem Studium der Frage an sich beginnen, sondern wir müssen den K a in p f g e g e n d i e unerfreulichen Erscheinungen im bittersten Ernst aufnehmen. Bei der Betrachtung unserer Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, müssen wir uns zunächst darüber im klaren sein, daß d i e S t a d t sich charakterisiert durch die Anhäufung, durch die Masse Mensch und zum anderen durch das Hineinstellen der städtischen Bevölkerung in eine künstliche Umwelt, die keine Naturverbundenheit, keine Beziehung zu ursprünglichen Kräften mehr hat. Aus diesem Grunde können wilde Siedlungen niemals als ein Kampfinstrument gegen die Stadt betrachtet werden.
Verstädterung besteht nicht nur in der Anhäufung der Masse, sondern in der Loslösung des Menschen aus dem natürlichen Rahmen, aus dem selbstverständlichen Erleben von Tag und Nacht, von Winter und Sommer.
Es kann sehr wohl eine Stadt so liegen, daß die Menschen noch in einer natürlichen Umwelt leben, und es kann umgekehrt eine Siedlung von zwölf Häusern ein Wahnsinns-
Wehrmacht ist sozialistisch.
Einige Beispiele aus dem neuen Wehrrccht.
Eine Wehrmacht, die nicht sozialistisch ist, kann nie ihre Aufgabe, Freiheit unb Lebensraum eines Volkes gegen Angriffe von außen zu verteidigen, erfüllen. Die deutsche Wehrmacht hat daher auch in den Zeiten, in denen im politischen und gesellschaftlichen Leben des Volkes der Individualismus und Liberalismus herrschten, stets den Gedanken des Sozialismus sowohl in ihrer Organisation wie in ihrer inneren Haltung und ihrem Geist hochgehalten.
Sie konnte ihn aber damals nur innerhalb ihres engsten militärischen Wirkungsbereichs zur Durchsetzung bringen Nach der Wiedergewinnung der Wehrhoheit int Dritten Reich stand diesozialistischeWehrmacht nicht mehr einem liberalen Gesellschaftsstaat gegenüber, sondern sic wurde Erziehungsstätte und Waffenschule einer sozialistisch denkenden Fugend innerhalb einer ans sozialistischer Grundlage anfgebanten Staats- und Volks- ordnnng Wehrmacht, Staat und Volk sind heute keine Gegensätze mehr Dies zeigen ganz klar die neuen ivehr- 'eck'^'chen Gesetze, deren Wirkungsbereich über den Kreis der Wehrmachtsangebörigen hinausgeht.
Tür den Kriegsfall ist nach § 1 Abs. 3 des neuen Wehrgesetzes vom 21 Mai 1935 „über d i e Wehr- Pflicht hinaus jeder deutsche Mann und jede d e u t s ch e Frau zur D i e n st I e i st u n g für d a s V a t e r l a n d v e r p f l i ch 1 e t" § 5 Abs. 2 dieses Gesetzes spricht den selbstverständlichen, aber rein sozialistischen Grundsatz aus, daß „die Belange der Wehrmacht... im Kriege allen anderen vorgehen".
Während aber im Zweiten Reiche der sozialistische Gedanke allenfalls für Kriegszeiten als ein notwendiges Übel in beschränktem Umfange anerkannt wurde, beherrscht er heute auch in Friedenszeiten unser Rechts- leben.
„Um die Beschaffung des für Zwecke der Wehrmacht erforderlichen Landes zu sichern und die im Zusammenhang damit notwendige Landbeschaffung für Umsiedlung durchzuführen", ist durch das Gesetz über die Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmacht vom 29. März 1935 eine besondere Reichsstelle für Landbeschaffung beim Reichskriegsministerium gebildet worden, die d a s R e ch t zur Enteignung hat, das auch Erbhöfen gegenüber nicht beschränkt ist
Den gleichen sozialistischen Grundgedanken bringt das Gesetz über die Beschränkung von Grundeigentum aus Gründen der Reichsverteidigung, das sogenannte Schutzbereichsgesetz, vom 24. Januar 1935 zum Ausdruck. Danach bedarf innerhalb eines Schutzbereiches die Errichtung von Bauten und jede Veränderung der Bodengestaltung einer besonderen Genehmigung. Auch die landwirtschaftliche Nutzung eines Grundstücks kann beschränkt werden.
Diese Gesetze zeigen, von wie großer Bedeutung heute gerade die Wehrmacht für die Durchsetzung des sozialistischen Gedankens auch auf dem Gebiete des Rechts ist. Staat und Wehrmacht stehen im Dienste der freien Entfaltung und der Förderung unserer völkischen Gemeinschaft. Jedes Opfer, das der einzelne für dieses Ziel bringt, kommt ihm als Glied der Volksgemeinschaft wieder zugute. Das ist der tiefste Sinn und die Rechtfertigung des sozialistischen Gedankens.
Die deutschen Stämme sind gottgewollte Bausteine unseres Volkes. Sie sind ein Teil seiner Substanz und werden daher bleibe», solange es ein deutsches Volk gibt.
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Wenn nun jemand sagt: „Was ist denn dann mit den einzelnen Staaten, die hat doch auch Gott gemacht?" Nein, die Staaten haben die Menschen gemacht! A d o l f H i t l e r.
gebilde sein, obwohl es nicht eine Stadt ist. Die Erhalt u n g der Natur als Umwelt und die Verhinderung der Zusammenballung großer Menschenmassen, das beides zugleich sind die Forderungen, die wir erheben müssen.
Wir haben durchaus Ai asseiler schein ringen in unserem Leben. Ein Teil des Sieges der politischen Bewegung ist ja auch bem Einsatz von Massen zu verdanken gewesen. Und so glaubt nun mancher, daß diese Masse einen Wert an sich darstellt, eine Auffassung die nicht von der Asphaltgesinnung herkommt und doch in ihrer Auswirkung leicht mit ihr zusanimentreffen kann
Ich kann nicht fortwährend in Gemeinschaft leben, oder ich werde in dieser Ge - meins ch ast minderwertig und klein. Ich muß wieder zum Weggeben neu ausladen können und das geschieht nicht in öffentlichen Tankstationen, sondern in den inneren Kräften, die ich in mir selbst vorfinde. Ich muß dorthin gehen, wo ich mich selbst wiederfinde, in die natürliche Umwelt, die mir in der Stadt fehlt.
Das Problem der Verstädterung ist also nicht lediglich als bautechnische Angelegenheit, sondern als großes kulturelles, insbesondere kulturvernichtcudes Problem zu begreifen.
Ich spreche absichtlich nicht von der Frage der Verstädterung, sondern von dem Kampf gegen die Verstädterung, denn das soll und muß der Zweck unserer Arbeit sein. Wir wollen uns nicht den Kopf über Kleinigkeiten zerbrechen, denn es kommt darauf an, daß wir uns im Grundsätzlichen über den Weg klar und schlüssig sind und daß wir uns in den Stand setzen, die vertretene Forderung mit wohlbegründetem Material zu belegen. Ich darf darauf Hinweisen, daß die geistige Haltung vieler Kreise uns noch manchen harten Strauß bescheren wird. Wenn wir aber das Leben des Volkes in den Mittelpunkt unserer Arbeit rücken, daun können wir keinen Kompromiß schließen.
Bei aller Sachlichkeit und Gründlichkeit ist es darum notwendig, daß der Zusammenhang mit dem Ganzen gehalten wird und daß wir nie vergessen, daß die erarbeiteten Ergebnisse nur Rüstzeug zum Kamps sein können. Wir müssen über die Prüfung der Wege hinaus mit einer gewissen Leidenschaft und Besessenheit a m Ziel f e st h a l t e n. Wir erreichen nichts, wenn wir nicht leidenschaftlich glauben, und ein Glaube, der nicht in der Gestaltung der Wirklichkeit fruchtbar wird, bleibt zwecklos.
Das Symbol der HI.
Parole: Berufswettkampf 1936.
Es ist schon so viel über den Sinn und den Zweck des Reichsberufswettkampfes von berufener Seite geschrieben und gesprochen worden, daß wohl bei jedem deutschen Jungen und bei jedem deutschen Mädel über diese Fragen Klarheit herrschen sollte.
Es leben aber trotzdem noch immer einige der ewig G e st r i g e n unter uns, die die Dinge nur äußerlich betrachten und die meinen, daß, solange der Reichs- berufswettkampf freiwillig ist, für sie keine Verpflichtung zur Teilnahme bestünde.
Gewiß, wir üben auf keinen einen Zwang aus, wir werden auch niemals jemanden zunahetreten, weil er sich ausgeschlossen hatte. Aber — wir haben die weltanschauliche Einstellung und den Leistungswillen dieser Zeitgenossen erkannt. Denn gerade die Freiwilligkeit gibt dem Reichsberufswettkampf seinen inneren Wert und Gehalt. Eben diese Freiwilligkeit ruft einen natürlichen Ausleseprozeß hervor und stößt selbsttätig all das ab, was innerlich nicht zu uns gehört.
Wir wissen bestimmt, daß die verantwortungsbewußte Jugend, die in vorbildlicher Weise ihren Dienst in der nationalsozialistischen Bewegung erfüllte und immer erfüllen wird, gerade bei der Freiwilligkeit, die dem Reichsberufswettkampf fein Gepräge gibt, es als eine Ehrenpflicht ansehen wird, sich freudig und mit innerer Anteilnahme dem friedlichen Wett st reit der Jugend zu stellen. Denn diese Jugend weiß, daß Deutschland nur leben wird, wenn alle Kräfte eingesetzt werden, wenn der Wille zur Mehrleistuug vorhanden ist.
Am Reichsberufswettkampf 1934 nahmen eine Million deutscher Jungen und Mädel teil. Dagegen konnten sich 1935 schon nicht mehr alle beteiligen, die sich gemclde- hatten. Die Teilnahme am Reichsberufswettkampf ist zu einer Ehre geworden.
Wir bemerken am Rande:
Juden wühlen im Hintergrund.
Von Zeit zu Zeit putscht es irgendwo. Mit beinahe verblüffender Regelmäßigkeit erhebt an irgendeinem Punkte der Welt der rote Aufruhr das Haupt, um die Moskauer Weltmission zu erfüllen. So wenig Erfolge bei den bisherigen Versuchen erzielt wurden, so kann man wohl den roten Elementen das eine nicht absprechen, daß sie überall dort noch am aussichtsreichsten arbeiten, wo behäbige Bürger in der Tonne der parlamentarisch-demokratischen Ungebundenbeit unbeschwert von hohen Idealen ihren Geschäften nachgehen.
Brasilien, der jüngste P r o g r a m m p unkt der Komintern, der mit Mißerfolg in Angriff genommen wurde, zeigt wieder einmal, wer mit von der Partie ist. Überall da, wo verführte Arbeitermassen den roten Stern eines utopischen Weltbildes anbeten und sich ihn auf handgreiflicher Weise zu erobern suchen, sind als intellektuelle Urheber Juden im Spiel Eine von der brasilianischen Polizei durchgeführte Aktion bat ein ganzes Rudel bewährter kommunistisch-führender Juden ans Tageslicht und hinter Schloß und Riegel befördert, die als Drahtzieher des Unternehmens anzusehen sind. Also auch die Brasilianer haben ihre Sorgen.
Es kann mancher braven Zeitung im Ausland, die sich über die Zurückdrängung der Juden im Dritten Reich erregt, ebenso nüe manchem demokratischen Philister passieren, daß hinter all ihrer demokratischen Moral und Menschenliebe die Juden und Bolschewiisten ihr Geschäft besorgen. D a nn kö n. n t e einmal die Stunde schlagen, in b e r Verblendete sehend nnd Unbelehrbare klug werden. Die Juden haben, nacbbcm die Internationale der freiheitlichen Demokraten keinen sicheren Boden für ihre uneingeschränkte Herrschaft mehr abgab, die intellektuelle Führung der roten Internationale übernommen. Sie gehen heute daran, die Ochsen zu zählen die sic vor ihren Wagen spannen müssdn, um ihr Ziel zu erreichen.
Der Reichsjugendsührer Baldur von Schirach saot über den Reichsberufswettkampf: „Die HI. flüchtet nicht aus der harten Gegenwart, sondern steht mitten in ihr. Sie dient der Zukunft, indem sie die Ausgaben löst, die ihr vom Leben der Gegenwart gestellt werden. Sie weis,, daß ihr Weg in^die Ewigkeit durch das Tor der Leistung geht. Das Symbol der Bünde war die Fahrt, das Symbol der HI. ist der Rei ch s - berufswettkampf. — Siameraben, ihr wißt, was von euch erwartet wird, das deutsche Volk sieht in den Tagen des Wettkampfes auf euch, die ihr einmal die Träger des politischen, geistigen, kulturellen und wirt- schaftlichen Lebens der Nation fein werdet.
Eure Parole lautet: N e i ch s b e r n f s - Wettkampf 1 9 36!"
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Aus der Be 3.
Zur Nachahmung empfohlen!
Eine geradezu vorbildliche Betriebsordnung hat ein Unternehmen in Herdege sNuhr- eingejühn. Wir entnehmen derselben einige der wesentlichsten Punkte: Beim Ableben eines Arbeitskameraden wird ein Sterbegeld bis zu 500 Mark bezahlt. Bei Hochzeiten von Werksangehörigen ersolgt die Überreichung von Geldgeschenken, ebenso wie die Auszahlung von Treuegeldern bei fünfundzwanzig- und mehrjähriger Zugehörigkeit zum Betrieb. Zur Stärkung und Erfrischung wird von der Werksküche jederzeit kostenfrei Kaffee verausgabt. Erholungsbedürftige Arbeitskameraden, die aus Krankheitsgründen verschickt werden, erhalten während der Erholungs- zeu das Gehalt weiter und dazu noch eine Krankenbeihilse. Außerdem stellt der Betrieb im Winter täglich drei Freivlätze im Theater mit freier Beförderung zum und vom Theater zur Verfügung.
HJ.-Arbeitsgemeinschaft für Schiffsmodellbau.
Um den Marine-Hitlerjungen, die später einmal eine schiffstechnische Laufbahn einschlagen wollen, die Möglichkeit zu geben, sich hierauf vorzubereiten, hat die pommersche Marine-Hitler-Jugend Arbeitsgemeinschaften für den Schiffs- tnodellbau eingerichtet. Die erste dieser Arbeitsgemeinschaften der HI. ist in Stettin zusammengestellt worden.
Schülervereine in Sachsen aufgelöst
In einer Verordnung hat der kommissarische Leiter des Sächsischen Ministeriums für Volksbildung die an einzelnen Schulen noch bestehenden sogenannten Schülervereine ausgehoben. Die Neubildung derartiger Vereine ist verboten. Es handelt sich um literarische Vereine, Sing-, Spiel- oder Lesevereinigungen und Kurzschriftvereine. In der Verordnung dès Ministers heißt es, daß das Bestehen solcher Vereine an den Schulen tut Geiste des Einheitswillens der deutschen Jugend keine Berechtigung mehr habe: es werde dadurch in unerwünschter Weise die Bildung von sich absondernden und abschließenden Gruppen unter dèr Schülerschaft erhalten und gefördert.
Lehrerschaft unterstützt HJ.-Führerfchulung.
Auf der Jahrestagung der Lehrerschaft des Schulbezirkes Dresden-Land wurde beschlossen, die HJ.-Fübrer- schulung tatkräftig zu unterstützen. Der Vorschlag, das Ausrücken in eine höhere Gehaltsstufe jeweils um einen Monai zu verschieben und das frciwerdendc Geld der HJ. zukommen zu lassen, wurde einstimmig angenommen. Bis jetzt sind für freiwillige Paten steklen mehr . als 1500 Mark aufgebracht worden.
Gruß einer Heimarbeiterin an das WHW.
Eine Heimarbeiterin aus Olbernhau im Erzgebirge, die bei der Herstellung der roten Reiterlein als Plaketten für die 3. Reichsstraßensammlung tätig war, legte in eine der Pappschachteln, die mit den Abzeichen gefüllt wurde, einen Zettel mit folgender Aufschrift hinein: „Mögen Ihnen unsere Obernhauer Reitcrlein viel Freude bereiten. Ich möchte jedoch mal wissen, wohin sie geritten sind. Frau Wally Neubert." - Tie Sendung mit diesem erzgebirgischen Gruß gelangte jetzt in den Kreis Teltow Ter K rd i s a m t s l e i t e r ließ es sich nicht nehmen, dieser Volksgenossin, Mutter von drei Kindern, zusammen mit der erbetenen Nachricht ein schönes Weihnachtspaket zu übersenden.
Die „Schule am Meer" wird Jugendherberge.
Wie vom Gau Unlerwcser-Ems des Reichsverbandes deutscher Jugendherbergen mitgeteilt wird, ist die Stiftung „Schule am Meer" auf Juist in den Besitz des Jugend Herbergsverbandes übergegangen Bis zum Jahr 1933 trug die Stiftung den Charakter einer höheren Privatschule, aus der die Schüler bis zu ihrer Reifeprüfung mit ihren Lehrern in einem Schülerheim untergebracht waren. Späterhin zog eine Ab teilung des Landjahrs der Regierung in Aurich in die „Schule am Meer" ein. Nach der Entlassung des diesjährigen Jahr gangs des Landjahres, durchweg Jungen aus Recklinghausen, geht nun diese Stiftung in den Besitz des deutschen Jugend- Herbergsverbandes über und wird somit in die stattliche Zahl der deutschen Jugendherbergen eingereiht werden.
Sozialismus wächst aus der Kameradschaft.
Um bedürftigen Kameraden zu Helsen, veranstaltete das Fähnlein Weddigen «Guben) eine Geldsammlung unter den Jungen, die 15 Mark erbrachte Von diesem Geld wurden Ans- rüstüngsgegenstände getauft und diese zusammen mit Süßigkeiten, die ein Kaufmann gespendet hatte, den Kameraden zu Weihnachten zugesandt
„Sulfur" des „ÖfterrercheriumS".
In der Propaganda der Vaterländischen Front Österreichs werden tmmet wieder große Worte von her „europäischen Sendung des Osterrcichcr- tums" gemacht. Diese Sendung soll darin liegen, daß das gegenwärtige Österreich die „wahre deutsche Kultur" gegen den „Barbarismus des Nationalsozialismus" verteidigt. Es ist notwendig, auf diesen geistigen Hochmut der innerösterreichischen Propaganda hinzuweisen, um dem gegenüber zu zeigen, wie diese Propagandisten in Wirklichkeit ans ihrem fanatischen Haß gegen alles Nationalsozialistische und alles Deutsche heraus zu Vorkämpfern der schlimmsten Kulturlosigkeit werden Die Hetze kennt dabei keine Grenze. Alles, was an historischer Größe in Deutschland geschaffen worden ist, wird in übelster Form in den Schmutz gezogen, sofern cs in den Nahmen dieser Propaganda paßt'
Selbst die unbestrittene gewaltige geschichtliche Leistung eines Friedrichs des Großen hindert die Propagandisten der Vaterländischen Front nickn daran, ihren fanatischen Haß gegen den Nationalsozialismus und gegen alles Deutsche auch ans Friedrich den Großen ans- zudehnen. Sein Bild wird der Jugend in völlig verzerrter Form vorgezeichnet. Er wird als ein Mann der „Falschheit und Verlogenheit" hingestellt Sogar in die Schttle greift diese Vergiftung über ES werden bereits Geschichtsbücher für die Schulen herausgegeben, in denen eine solche Verfälschung der Geschichte Platz gegriffen hat, unb der Grund für alle diese Maßnahmen ist. daß Friedrich der Große der „Abgott der Helden des Dritten Reiches" ist.
Sie sprechen vom Barbarismus der anderen und nehmen für sich die alleinige Wahrung der Kultur in Anspruch. Aber ein wesentliches Merkmal wirklicher Ku lt u r ist die innere Achtung vor der geschichtlichen Größe, die zu groß und heilig ist, als daß man ihre Herabsetzung 3um Mittel einer Hetzpropaganda machen könnte.