Das Jahr der Freiheit
Ein innel polnischer Rückbl ck ans das Fahr 1935.
Wenn wir unserem innenpolitischem Rückblick auf das Jahr 1935 eine Überschrift geben wollen, so kann sie nur heißen: „Das Jahr der Freiheit". Denn bei all den Fortschritten im Aufbau des staatlichen Lebens wird alles Geschehen überstrahlt von dem einen Ereignis am 16. März: der W i e d e r r i n g u n g d e r W e h r f r e l h e i 1. Diese Tat des Führers findet ihre richtige Beurteilung erst dann, wenn man zurückdenkt an die furchtbaren Jahre der Nachkriegszeit, in denen Deutschland, ein-wehrloses Volk zum Spielball europäischer Politiker geworden war. Wehrlos ist ehrlos. Seitdem wir die deutsche Wehrhoheit wiedererhalten haben, ist auch die Ehre in vollem Maße wiederhergestellt. Deutschland ist wieder eine Macht in Europa, ein Staat, der ein Gewicht in die Waagschale der europäischen Politik zu werfen hat. Und dann wollen wir nicht vergessen, daß mit der Wehrfreiheit die große Schule der Nation wieder neugeschaffen worden ist, durch die alle jungen deutschen Menschen gehen werden, wie es Adolf Hitler auf dem Parteitag der Freiheit in Nürnberg verkündet hat. Unsere jungen Soldaten tragen das Erbe und das Vermächtnis der zwei Millionen mit sich, die im Kampfe für ihr Vaterland im Weltkrieg das Leben ließen.
Am 1. November des Jahres rückte der erste regelmäßige Jahrgang, der I a h r g a n g 1 9 1 4 , in das Heer ein. Das war die Verwirklichung des Gesetzesparagraphen vom 16. März und die Vollendung des am 21. Mai im Reichstag verkündeten Gesetzes. Wenige Tage darauf, am 7. November, legten die jungen Soldaten den Eid der Treue zu dem Führer ab. Gleichzeitig ging die neue Kriegsflagge des Heeres, der Marine und der Luftwaffe über allen deutschen Standorten hoch.
Gehen wir nun zeitlich das Jahr durch, dann steht, am Anfang die Befreiung der deutschen S a a Der 13. Januar 1935 ist im Buche der deutschen Geschichte mit goldenen Lettern verzeichnet. Neun Zehntel des Saarvolkes bekannten sich für Deutschland und gaben der Welt ein Beispiel echter deutscher Treue. Und als am 1. März der Führer in Saarbrücken einfuhr, da jubelten ihm die Massen zu und begrüßten ihn als den Mann, der alles, was deutsch ist, wieder zusammenführt. Das Saarland wurde deutsch und als Teil des großen Gaues Pfalz-Saar dem Mutterlande eingegliedert.
Der Reichsparteitag des Jahres 1935 hieß schon mit Recht „Parteitag der Freiheit". Hier in Nürnberg wurde die durch das Wehrgesetz wiedergewonnene Freiheit offenbar. Zum erstenmal marschierte die Wehrmacht in großen Verbänden vor dem Führer auf und zeigte in mustergültigen Übungen ihr großes Können. Zum erstenmal auch feit Erlaß der Reichsarbeitsdienstpflicht am 26. Juni zogen die braunen Kolonnen der Arbeitsmänner an dem Führer vorbei. Sie ergänzten das erhebende Bild, das die Wehrmacht bot, und führten den Hunderttausenden, die als Vertreter der ganzen Nation in Nürnberg weilten, die Geschlossenheit der jungen Mannschaft vor, die im Arbeitsdienst und in der Wehrmacht die Schule ihres Lebens erhält, über das äußere Bild hinaus gewann dieser Parteitag 1935 seine besondere Bedeutung durch das Zusammentreten des Reichstages in Nürnberg. Anknüpfend an die deutsche Tradition, fand nach DO Jahren zum erstenmal wieder ein Deutscher Reichstag in Nürnberg statt. Die Gesetze, die am 15. September 1935 verkündet wurden, zeigen die Richtung und Zielsetzung des neuen Staates an. Dadurch, daß die H a kenkreuzfa hne zur alleinigen Rerchsflagge erklärt wurde, wurde der Schandfleck ausgelöscht, der auf der alten ruhmreichen schwarzweißroten Fahne lag, die einst die roten Umstürzler von 1918 durch den Kot gezogen hatten. Gleichzeitig wurde mit diesem Flaggengesetz her sichtbare Dank an die nationalsozialistische Bewegung ab- gestattet, denn nun wurde die Fahne, unter " der die Sturmkolonnen die Freiheit erfochten, zur Fahne des unter dem Nationalsozialismus geeinten Volkes. — Und
Hermann Göring bescherte 500 Kinder.
Fröhliche Weihnachtsfeier im Berliner „Clou".
Eine der schönsten Weihnachtsfeiern veranstalteten Ministerpräsident Göring und seine Gattin am Nachmittag vor dem Heiligen Abend im „Clou" in Berlin. In dem Rund des Riesensaales waren auf langen Tischen die Geschenke für 500 Kinder aufgebaut: warme Kleidungsstücke, Spielsachen, Lebensmittel für die ganze Familie und allerlei Leckereien. Und zu beiden Seiten saßen an weiß gedeckten und festlich geschmückten Tafeln die Kinder mit heißen Wangen und leuchtenden Augen neben ihren Eltern, die auch eingeladen waren.
Das Musikorps des Regiments „General Göring" spielte Weihnachtslieder, das Kinderballett der Staatsoper erfreute durch Tanzdarbietungen, ein Kinderchor sang Weihnachts- und Volkslieder, und ein Spiel vom Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen war der Höhepunkt der Darbietungen. Plötzlich erhob sich ein Jubelgeschrei, das sich vom Eingang des Saales immer weiter fortpflanzte. Hunderte von Kinderstimmchen schrien: „Onkel Göring, Onkel Hermann, Heil!" Der Ministerpräsident war erschienen und mit ihm seine Gattin, mehrere Verwandte sowie Staatskommissar Dr. Lippert und Stadtrat Engel.
Nachdem General Göring einen Rundgang gemacht hatte hielt er, tief bewegt von dem Jubel der Kinder, eine kurze Ansprache, in der er die Kleinen herzlich begrüßte. „Nehmt von diesem Weihnachtsfest", so forderte der Ministerpräsident die Kinder aus, „eine schöne Erinnerung für euer ganzes Leben mit nach Hause. Denkt daran, daß wir in einem neuen Deutschland leben, wo wir alle zusammen eine große Familie sein wollen, wo alle, denen es besser geht, den notleidenden Mitmenschen helfen wollen! Denkt daran, daß Ihr aufwachst in einem Volke, au dessen Spitze unser wunderbarer Führer steht! Denkt daran, daß ihr auch tüchtige Frauen und Männer werden sollt! Begegnet einander mit Liebe und Hilfsbereitschaft, damit Ihr das Fest der heiligen Weihenachi richtig feiern könnt! Ich habe mit dem Weihnachtsmann gesprochen, und er hat euch allen das beschert. was ihr euck gewünscht habt. Freut euch daran und dankt unserem Führer, durch den das alles erst möglich geworden ist, dankt aber auch Gott, der uns das Weihnachtsfest geschenkt hat. m _
Nachdem man gemeinsam das schone alte Werhnachtv- lied „Stille Nacht, heilige Nacht" gesungen hatte, ging es im Sturm an die Gabentische. Der Jubel der Kinder, tue hier ihre Lieblingswünsche erfüllt sahen, war unbeschrelb- tich. Die Feier fand mit dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Q du fröhliche, 0 du selige" i^ren schonen Abschluß.
dann die Gesetze von einschneidender Bedeutuna: dar Reichsbürgergesetz und das Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre. Mit beiden Gesetzen ist die I u d e n f r a g e in Deutschland geklärt worden, im Interesse des deutschen Volkes und im Interesse der Juden, die das Gastrecht im neuen Deutschland genießen.
So wie sich in allen Gesetzen und Maßnahmen des Staates die neue Zeit durchsetzt, so findet sie ihren Ausdruck in den g r 0 tz e n m 0 n u m e n t a l e n G e b ä u d e n, die überall im Reiche entstehen. In seinen Bauwerken drückt sich stets die Kraft aus, die einem Staate innewohnt. Kraftvoll und wuchtig, wie die Bewegung des Nationalsozialismus, sind seine Bauten. In den Parteibauten in München offenbart sich der künstlerische Gestaltungswille des Führers. Sie geben Kunde von einer neuen Blüte deutschen Kunstschaffens. Mit ihnen erstand eine Wallfahrtsstätte des neuen Deutschland, die Ehrentempel für die Toten, die ihr Leben Hingaben für die Idee. Der 9. November 1935 war die Erfüllung der letzten Dankesschuld der Bewegung an die 16 Blutzeugen.
Nicht allein auf München bleibt das künstlerische Schaffen beschränkt, auch andere deutsche Städte wissen davon, zu künden. Das Tannenbergdenkmal im deutschen Osten, wo einst heiße Kämpfe um die Verteidigung von Herd und Heimat tobten, erhielt eine grundlegende Umgestaltung und wurde am 2. Oktober, dem Geburtstage des verewigten Generalfeldmarschalls v. Hindenburg, zum Neichsehrenmal erklärt. Das Haus der deutschen Kun st wächst empor und zeigt bereits die edlen Formen seines wuchtigen Baues, und in Berlin entstehen das R e i ch s l u f t f a h r t m i n i st e r i u m , das vor kurzem das Richtfest feierte, und die Olympia- bauten als ewige Zeugen deutschen Gestaltungswillens.
Kunst und Kultur finden im neuen Staate in gleicher Weife ihre Betreuung. Heute können wir sagen, daß wir wieder eine deutsche Kultur haben, denn sie ist rein von allen artfremden Einflüssen. Das neue deutsche Kulturschaffen fand im Jahre 1935 seine Krönung durch den R e i ch s k u l t u r s e n a 1, der als höchste kulturelle Einrichtung des neuen Deutschland zu gelten hat, und in denr alle die Männer deutschen Kunst- und Kulturschaffens ver-
Weihnachtsfeier des Führers in München
Festliche Stunden im Kreise der alten Kämpfer.
Es war eine große Familie, die sich am Dienstag- mittag im Hotel Wagner in M ü n ch e n zu weihnachtlicher Feier vereinigte: 1200 Männer im Braunhemd, die ältesten Kämpfer der SA. und SS., sämtlich Träger des goldenen Ehrenzeichens, sehr viele auch des Blutordens. Und der sie zu Gast geladen und ihnen den Weihnachtstisch bereitet hatte, war kein anderer als der Führer selbst. Wie in all den vergangenen Jahren, wollte er auch heuer einige Stunden vor dem Heiligen Abend kameradschaftlich i m K r eife seiner alten M t t st r e iter verweilen und gemeinsam mit ihnen das Mittagessen einnehmen.
Obergruppenführer Brückner war um 12 Uhr eingetroffen, worauf sich den Gästen die Türen zum Saal und zu den Galerien öffneten. Oberführer Höflich, Adjutant des Gauleiters, und Kreisamtsleiterin Frau Römmelt hatten mit Mitgliedern der NS.-Frauenschaft die Feierstunde aufs beste vorbereitet. Der große Saal war ganz in frisches Tannengrün gehüllt, die langen Tischreihen liebevoll mit Blumen und roten Kerzen geziert, und jeder Gast fand an seinem Platz die festlich verpackten Gaben, die ihm der Führer gewidmet hatte.
Der Dank an Adolf Hitler, daß er so seiner Getreuen gedacht, daß er vor allem gekommen war, sie persönlich zu beschenken, fand seinen Ausdruck schon in den Grüßen der Begeisterung, mit denen gegen 13 Uhr der Führer von den 1200 empfangen wurde. Der Führer, der begleitet war von Brigadeführer Schaub und SS.-Obersturmbannführer Berndt, wurde durch Gauleiter Staatsminister Wagner und Obergruppenführer B r ü ck n e r in den Saal geleitet. Adolf Wagner sprach im Namen aller, wenn er aus vollem Herzen dankte und dem Führer ganz besonders aus dem Traditionsgau
Das Handwerk für die Zukunft gesichert.
Weihnachtsaufruf des Reichshandwerksmeisters an das deutsche Handwerk.
Reichshandwerksmeister Schmidt hat in einem Weihnachtsaufruf an das deutsche Handwerk u. a. folgendes zum Ausdruck gebracht: Vieles hat uns das Jahr 1935 gebracht. Mit dem Großen Befähigungsnachweis und der Handwerkerkarte ist das Handwerk nach einem schlimmen Jahrhundert wieder für d i e Z u k u n f 1 gesichert worden. Es hat wieder den Boden unter den Füßen, den es braucht, um stark und gesund zu werden und den Platz auszufüllen, den ihm das Dritte Reich zugedacht hat. Wir haben 1935 alles getan, damit jetzt das Meisterprüfungswesen erneuert wird und damit überhaupt die rechten Menschen ins Handwerk kommen und bei uns die rechte Schulung und Ausbildung erhalten. Der Bau unserer Organisation im Reichsstand und in der Reichsbetriebsgemeinschaft ist vollendet worden. Jetzt kommt es darauf an, daraus eine lebendige und wirksame Organisation zu machen, deren Segen auch der letzte Handwerker im entferntesten Dors unseres Vaterlandes praktisch zu spüren bekommt.
Wir wollen ein modernes Handwerk sein. Das hindert aber nicht, daß wir aus früheren Jahrhunderten das Gute hegen und pflegen, das uns das große, alte Handwerk hinterlassen hat. Darum habe ich das Wandern der Handwerksgesellen wiedereingeführt mtb werde es Jahr für Jahr immer stärker ausbauen. Ein Handwerk, das die alte Betriebsgemeinschaft von Meister, Geselle und Lehrling, den Dreiklang des Handwerks, praktisch durchführt — ein Handwerk, das sich seiner kulturellen Verantwortung bewußt ist —, ein Handwerk, das unablässig seine Leistungen steigert und seine Kunden gut und pünktlich bedient —, ein solches Handwerk wird auch seinen Wirtschaftsraum erweitern und festigen. Und wenn noch nicht alle Gebiete des Reiches in die Arbeitsbeschaffung eingeschaltet werden konnten, so gilt diesen N^stgndsüebicten mrine blondere Sor-e.
eint sind, die der neuen Zeit den geistigen Stempel aufdrücken.
Wie die Bauten Adolf Hitlers, so sind die S t r a ß e n Adolf Hitlers ein weiteres Dokument für den unbeugsamen Aufbauwillen des deutschen Volkes. Am 19. Mai eröffnete der Führer die erste Autobahnteilstrecks Darmstadt—Frankfurt a. M., der am 23. September die Freigabe der ganzen Strecke Frankfurt—Heidelberg folgte. Die Reichsautobahnen sind ein Werk, das seinesgleichen in der Welt sucht. Sie sind die Adern, die ganz Deutschland durchziehen, und durch die in absehbarer Zeit das Leben des neuen Deutschland fluten wird.
Wenn wir an die Hundertjahrfeier der d e u t s ch e n E i s e n b a h n in Nürnberg am 7. Dezember zurückdenken, dann wird uns klar werden, daß, ob Autobahn, ob Schienenstrang, alle Verkehrsmittel im Dienste des deutschen Volkes und der deutschen Wirtschaft eingesetzt werden. Nürnberg gab einen kleinen Ausschnitt von dem, was deutsche Technik erschaffen hat. Es führte aber auch gleichzeitig, wie der Führer iu seiner Rede betont hat, das größte deutsche sozialistische Unternehmen aller Zeiten dem deutschen Volke vor Augen. Im Staate Adolf Hitlers hat die Politik das Vorrechi vor der Wirtschaft. Die Wirtschaft hat sich nach den politischen Richtlinien einzuordncn. Und sie tut es und ergänzt somit das politische Geschehen. Das vergangene Jahr stand ebenfalls im Zeichen der A r- beitsbeschafsung, wie alle bisherigen Jahre seit der Machtergreifung. Zum erstenmal wurde in der Mitte des Jahres die Zweimillionengrenze der Arbeitslosen unterschritten. Alle Zweige der Wirtschaft sind im Aufblühen, die Fabriken arbeiten, die Schornsteine rauchen, und in den Handwerksstätten ist wieder Leben. Und der deittsche Arbeiter dankt es der Staatsführung. Am 13. und 14. April 1935 hat er veidenVertrauensrats- wählen laut und deutlich sein Bekenntnis zum neuen Staate und seinem Führer erneuert. Arbeits-, Wirtschafts- und soziale Gesetze untermauern das neue Wirtschaftsgebäude. Das Jahr 1935 hat hier neue Stützen geschaffen, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Mit stolzer Zuversicht gehen wir in das vierte Jahr der Regierung Adolf Hitlers. Auch das neue Jahr steht im Zeichen des Auf- und Ausbaues. Es wird noch hart werden, denn es lassen sich nicht in ein paar Jahren alle die Schäden auswetzen, die Jahrzehnte geschlagen haben. Aber im Vertrauen auf die Führung werden wir hoffnungsfroh weiterschaffen in der Erkenntnis, daß wir mit jedem Tage dem großen Ziele näherkommen, das für uns heißt: „Ein freies und machtvolles deutsches Vaterland, würdig feiner Geschichte!".
vte tastbarste Weihnachtsgabe darbot: die Liebe, die T reue und das unendliche Vertrauen des ganzen deutschen Volkes.
Als dann der Führer selbst das Wort ergriff, wollten die Kundgebungen der Freude und der Zustimmung kaum mehr ein Ende nehmen. Adolf Hitler gab seinen alten Mitkämpfern einen Einblick in die bedeutendsten Geschehnisse des abgelaufenen Jahres und in große Aufgaben, die die Zukunft an die gesamte Nation und namentlich an die alten Parteigenossen stellen werde. Er fand gute und herzliche Worte für die Männer, die mit ibm die schwerste nationalsozialistische Kampsgeschichte verkörpern, Worte der Kameradschaft, die so, wie es nur Adolf Hitler auszudrücken vermag, alles anklingen ließen, was ganz persönlich von Mann zu Mann den Führer und seine alte Gefolgschaft verdürbet.
Als der Führer nach mehreren Stunden des Beisammenseins Abschied nahm, ließ er den Teilnehmern mit der Erinnerung an dieses Weihnachten das schönste Geschenk zurück, er aber nahm, wie es Gauleiter Wagner sagte, mit, was ihnr längst gehört: das gesunde und starke Herz seiner Münchener Haudegen.
Zu Weihnachten überbrachten dem Führer zwei Lehrlinge des Werkes Untertürkheim der Daimler-Benz- Werke ein naturgetreues Modell des Mercedes-Rennwagens, das sie mit vier anderen Lehrlingen der gleichen Werke in siebeneinhalb Monaten erbaut hat n. Das llodell, das im Verhäimrs 1 :7 ausgeführt ist, ist bis in die kleinsten Feinheiten hinein naturgetreu Hochgebildet und wirklich ein Meisterwerk deutscher Präzisionsarbeit. Mit einem herzlichen Dank des Führers und reich beschenkt, kehrten die Lehrlinge in Un Werk zurück.
Der Weg führt über die Leistung und über das stolze Bekenntnis zur Leistung zum Aufstieg, er führt über die treue, selbstlose Mitarbeit am Werke unseres Führers Adolf Hitler.
Außenmvngviel erklärt sich unabhängig
S 0 w j e t r u ß l a n d und I a p a n st r ei te n um die V 0 r m a ch t.
Nach chinesischen Berichten hat der mächtige M 0 n - g 0 l e n f ü r st Teh Wang die Unabhängigkeit eines großen Teils der Autzenm0 ng 0 le i aus- gerufen, die denr Namen nach noch immer unter chinesischer Oberhoheit steht, aber unter svwjctrussischen Einfluß geraten ist. Angeblich wird die mongolische Unab- hängigkcitsbewcgung von der japanischen K w a n t u n g a r m e e unterstützt. Eine spätere Bereinigung des von Teh Wang beherrschten Gebietes mit Mandschukuo sei ins Auge gefaßt.
Zunächst bezwecke die Ausrufung der Unabhängigkeit, den sowjetrussischen Einfluß aus diesem Gebiet aus zuschalten. Japanische Agenturmeldungen aus Hsinking, die besagen, daß Teh Wang alle Mongolen zur Unterstützung seiner Sache aufgerufen habe, scheinen die chinesischen Berichte zu bestätigen.
Gleichzeitig wird bekannt, daß sich zur Zeit mongolische Vertreter in Moskau befinden. Die japanische Presse widmet den Verhandlungen der Mongolenführer in Moskau große Beachtung. Sie drückt diè Meinung aus, daß sich im Fernen Osten zwei große Lager zu bilden beginnen, eine Koalition znr Astsschaltung des ^owjcteinflusscs, die unter japanischer Führung steht, und eine Gcgcnbewegung, die unter der Leitung Moskaus den Bolschewismus in Ostasien verbreiten teilt
w Dle Frontsoldaten der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung brachten dem Vaterland die größten Opfer! Was opferst Du. roex» sie -M 4. und 5. Saxw Ur das