Nr. 298 — 12. Jahrgang
Fuldaer Anzeiger
Samstag, 21. Dezember 1935
Stadt und Land
Wetferausfichfen für morgen:
Wetterbericht des Reichswetterdienstes, Ausgabeort Frankfurt am Main.
Weiterhin kaltes Wetter, doch meist niederschlagsfrei.
Amtlicher Wintersport-Wetterbericht vom 20. Dezember.
Rhön. Wasserkuppe: minus 7 Grad, Schneehöhe 40 cm (davon 4 cm Neuschnee), Pulverschnee: Schi und Rodel lehr gut. Dammersfeld: minus 7 Grad Schneehöhe 45 cm (davon 4 cm Neuschnee), Pulverschnee' Schi und Rodel sehr gut. Kreuzberg: minus 7 Erach Schneehöhe 40 cm (davon 4 cm Neuschnee), Pulverschnee- Schi und Rodel sehr gut. Gersfeld: minus 5 Grad', Schneehöhe 18 cm (davon 3 cm Neuschnee), Pulverschnee- Schi und Rodel sehr gut. EisenacherHausam Ellenbogen: minus 6 Grad, Schneehöhe 30 (davon 4 cm Neuschnee), Pulverschnee: Schi und Rodel sehr gut. So phien- Höhe: minus 7 Grad, Schneehöhe 50 cm (davon 4 cm Neuschnee), Pulverschnee: Schi und Rodel sehr gut.
Rückblick und Ausblick.
Phil. 4, 5 : „Der Herr ist nahe!"
Nun ist Weihnachten wieder ganz nahe, und der einzigartige Zauber dieser letzten Adventstage webt in uns allen. Bei den Kindern ist es ganz Erwartung, bei uns Großen ist Erinnerung das Grundgewebe. Längst verblichene Bilder tauchen wieder auf. Liebe Gesichter grüßen uns von einst, halbvergessene und doch unvergeßliche Stunden werden lebendig: Das winterlich verschneite Dorf, die warme Abendstube mit der traulichen Lampe, Mutter und Vater am Ofen, und wir Kinder um sie, und dann die Weihnachtslieder und die Geschichten und das selig-unruhige Erwarten. Alle Kinderseligkeit wird so wach. Es ist ein weiter Weg, den wir gewandert sind von damals bis heute. Die Kinderseligkeit ist auf ihm vergangen. Viel Schönes in uns ist auf ihm zerbrochen, viel Liebes um uns ist auf ihm geschieden. Des Lebens Not, Irren unb Zweifeln mit all der harten Nüchternheit hat uns zugesetzt. Auch die Erinnerung hieran wird so wach-lebendig. Und aus beiden, dem Erinnern an das Kinderparadies und dem Erinnern daran, wie wir es verlassen und verloren haben, wächst etwas anderes auf: die Sehnsucht.
Die Sehnsucht: wonach? Nach dem Kinderparadies? „Was vergangen, kehrt nicht wieder", das ist gewiß. Dem Verlorenen so nachzutrauern, hat keinen Sinn, bringt es auch nicht zurück. Und doch ist die Sehnsucht nach dem „Paradies" unser Recht. Nur, daß wir es nicht hinter uns suchen dürfen. „Gott gab uns die Augen vorn im Gesicht und nicht auf dem Rücken zu tragen." Das Dichterwort: „Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da", ist, recht verstanden, ein wahres Adventswort. Worauf geht denn unser tiefes Sehnen immer und immer? Dahin: daß wir Frieden haben für unsere Seelen. Nicht den müden Frieden der Entsagenden, sondern den starken, frohen Frieden der Kämpfenden mitten in allem Kampf. Von diesem Frieden spricht Weihnachten. Und in dem, der Weihnachten geboren ist, in ihm ist dieser Friede erschienen. In all seiner Armut, in aller Ruhelosigkeit seines Schicksals, in allen Kämpfen seines tapferen, baßumbrandeten Lebens, mitten in seinem Leiden und Sterben hatte er ihn, den Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft. Er hatte das Paradies mitten in dèr Hölle seiner Qualen. Er hatte, was wir ersehnen; er war, was wir sein möchten.
Die Erinnerung an ihn läßt uns bei allen schmerzlichen Erinnerungen an unsere schweren und schwersten Stunden die Hand des Vaters erkennen, und lehrt uns trotz allem sagen: „Ehre sei Gott in der Höhe!" Die Erinnerung an ihn gibt unserer Sehnsucht Ziel und Erfüllung. In ihm ist „das Glück", das wirklich diesen Namen verdient, da. So grüßt uns die Epistel des vierten Advents, die schönste von allen (Philipper 4, 4—7), mit dem Wort- „D e r H e r r i st n a h e !" Er ist unser Friede. Er erfüllt unser Sehnen.
Die Tage werden wieher länger.
Tag der W i N t e r s o N N e u w e n d e. Der kürzeste Tag des Jahres, an dem die Sonne ihren tiefsten Stand erreicht. So haben wir es alle einmal in der Schule gelerni, aber heute machen wir uns über diesen einschneidenden Tag im Jahresumlauf nicht mehr viel Gedanken. Wir denken an Weihnachten. Wir haben den Kopf voll mit letzten Festvorbereitungen, so daß uns gar nicht auffälli, wenn mit dem Wintersonnentag die Tage wieder länger werden. Wir können es eigentlich auch nicht merken, daß die Sonne von nun an länger am Himmel steht. Genau Bescheid darüber, daß die Sonne von jetzt an länger ihre Herrschaft behauptet, weiß eigentlich nur der Kalender, der uns verrät daß das Himmelslicht eine Minute länger leuchten wird, ehe die Nacht aus das weihnachtliche Land sinken wird Das wird sich, wie der Jahresbegleiter an der Wand weiter stumm mitteilt, in den kommenden Wochen steigern. Wir aber nehmen diese kleine Minute als ein Versprechen für die Zukunft, als einen Vorschuß dafür, daß das Dunkle und Sterbende schon überwunden rst, wenn es auch äußerlich noch sein strenges winterliches Regiment führt. ., , ...
Die kleine Zeitspanne einer lächerlichen Minute gibt uns die Hoffnung, daß einmal wieder die Sonne in ihrer ganzen Kraft leuchten wird, daß Blumen wieder blühen werden, daß die Schar der buntgefiederten Sanger wiederkehren wird. Das Licht wird wieder siegen über die Finsternis, das Leben wieder über den Tod — das ist bis Predigt der Wintersonnenwende, wo die Sonne wieder zu steigen beginnt. Und wir Menschen halten vielleicht doch einen Augenblick inne in unserer Hast und denken an diesen Grenzstrich zwischen den Zetten nach über das Geheimnis der Natur und des Lebens.
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Sonnabend, 21. Dezember:
Union-Theater: Im weißen Rößl. Europa-Lichtspiele: Lachende Augen. Neues Theater: Artisten.
Kiinstlerheim: Kunst-Ausstellung.
Sonntag, 22. Dezember:
Union-Theater: Im weißen Rößl. Europa-Lichtspiele: Lachende Augen.
Neues Theater: Artisten.
Künstlerheim: Kunst-Ausstellung.
Am Wochenende:
Vorfreude ist die schönste Freude.
48 Stunden vor dem Fest.
Nun brennen schon die vier Lichter im Adventskranz, der Weihnachtsfriede ist eingekehrt in Stadt und Land. Schnee liegt in den Bergen, und wir werden auch in der Stadt „weiße Weihnachten" feiern können. Der Weihnachtsmann hat infolgedessen noch in letzter Stunde sich umstellen müssen auf Rodelschlitten und sonstige Wintersportgeräte. Und es ist den jungen Fuldaern gewiß nicht übelzunehmen, wenn sie an den Feiertagen mit Ski oder Rodel in der Rhön auf ihre Art Weihnachten feiern. Einst gehörte es ja unbedingt „zum guten Ton", daß wohlerzogene junge Leute an den Festtagen in der Familienklause blieben, und manche ältere Tante (die Onkels sind meist auf Seiten der Jugend) will Wintersport über die Festtage nicht gelten lassen. Sie reden dann von „ihrer Zeit", ja damals! Als sogar das Schlittschuhlaufen für eine junge Dame unschicklich war, und als man in Fulda darüber sprach, wenn ein Primaner mit einer Töchterschülerin im Schloßgarten spazieren ging! Es mag „damals" manches anders gewesen sein, aber Hand aufs Herz: die heutige Jugend schneidet im Vergleich mit der damaligen Jugend nicht schlecht ab. Und deshalb sei auch jedem Jungen oder Mädel das bißchen Wintersport über die Feiertage von Herzen gegönnt. Die Schneedecke muß ausgenützt werden, wer weiß, wie es im Januar damit bestellt sein wird. Glücklicherweise hat sich die Mehrzahl der älteren Fuldaer auf die Seite der Jugend gestellt und hat volles Verständnis für den Drang ins Freie. Ein Weihnachtsfest in den Rhönbergen kann auch zu einem ganz besonderen Erlebnis gestaltet werden. Und schließlich bliebt noch genug Weihnachtsstimmung für Heim und Familie, wenn die Jungen und Mädel mit roten Backen und glänzenden Augen zurllckkommen und tausend Wunder erlebt haben in den Bergen.
Für die kleinen und kleinsten Fuldaer war in der vorigen Woche „Der gestiefelte Kater" im Kino ein großes Ereignis. Leider war der Besuch dieses wunderschönen Märchenspiels verhältnismäßig schwach. Für die Erwachsenen war die Begeisterung und Freude der Kleinen ein doppeltes Vergnügen. Es zeigte sich auch, daß Kinder unerbittliche Kritiker sein können. „Der König trägt ja keine Krone", rief so ein kleines Mädelchen ganz enttäuscht — und in der Tat hätte ein König in Hermelin und mit der Krone auf dem Haupte die Wirkung dieses Märchenspiels noch bedeutend gehoben. Der Regisseur war zu sehr „Erwachsener", es war manches allzu logisch in dem Märchen. Man muß bei solchen Gelegenheiten Kind mit dem Kinde sein können: die Gebrüder Grimm in ihren unvergleichlichen Kinder- und Hausmärchen haben uns dieses Einfühlungsvermögen gezeigt, und mancher moderne Jugendbildner, der auf die Kinder wirken will, sollte bei den Alten in die Schule gehen.
Vielleicht liegt auf dem einen oder anderen Weihnachtstisch auch das köstliche Buch, das die Briefe der Frau Aja, Goethes Mutter, enthält. Wie empört war die deutsche Frau, als sie von dem neu aufgekommenen Spielzeug der Revolutionszeit hört. Auch in Deutschland hatten die kleinen Guillotinen Eingang gefunden auf dem Weihnachtsmarkt. Frau Rat schreibt darob an ihren großen Sohn'
„. . . alles, was ich Dir zu gefallen tun kann, geschieht
Warnung in letzter Minute!
Vor einigen Tagen erschien an dieser Stelle ein Hinweis, daß jeder Hausbesitzer verpflichtet ist, nach dem Schneefall den Schnee vom Bürgersteig vor seinem Hause zu entfernen und bei eintretender Glätte durch Schnee und Eis den Bürgersteig in seiner ganzen Breite mit abstumpfenden Mitteln sofort und so ausreichend zu bestreuen, als es für die Sicherheit des Verkehrs erforderlich ist.
Die Polizei gibt bekannt, daß eine ganze Anzahl Hausbesitzer trotz dieses Hinweises ihrer Pflicht zur Beseitigung des Schnees und zum Bestreuen der Bürgersteige nicht nachkommen. Es mußten daher bis jetzt 73 Personen zur Anzeige gebracht werden, die einer empfindlichen Bestrafung entgegensetzen. Bei dieser Gelegenheit wird noch darauf hingewiesen, daß auch die Straßenrinnen vom Schnee freigemacht werden müssen, damit das bei Tauwetter sich ansammelnde Schneewasser abfließen kann.
Postdienst während der Weihnachtsfeiertage.
Sonntag, den 22. 12. Paketannahme 8—12 und 15—17 Uhr. Gleichzeitig Markenverkauf und Annahme von Einschreibbriefen. Eine Paketzustellung.
Dienstag, den 24. 12. werden die Schalter um 16 Uhr geschloffen. Nur der Schalter 4 für Telegramme und Ee- 'sprächsannatzme bleibt bis 19 Uhr geöffnet.
Am 25. (1. Feiertag) findet eine Brief-, eine Geld- und eine Paketzustellung statt. Die Paketausgabe ist von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
Am 26. (2. Feiertag) ruhen alle Zustellungen. Sonst Sonntagsdienst.
Lichtspieltheater und Wehrmacht.
In der Presse und auch im Fuldaer Anzeiger wurde vor einigen Tagen eine Meldung zum Ausdruck gebracht, nach der Angehörige der Wehrmacht bis zum Feldwebel in den Lichtspiel-Theatern eine Ermäßigung erhalten. Wie wir heute von zuständiger Stelle hören, gilt diese Vergünoigung nur für Angehörige der Wehrmacht in Uniform bis zum Obergefreiten oder .er entsprechenden Charge einschließlich auf allen Plätzen.
Ein Schellenbaum für den Kreismusikzug.
Viele Fuldaer Volksgenossen werden in den letzten Tagen den in den Ausstellungshallen vom Elektrizitätswerk bei der Firma Gebr. Richter ausgestellten Schellenbaum schon bewundert haben. Es wird der erste Schellenbaum sein, der in den Besitz der Fuldaer NSDAP, eingeht. Gestiftet wurde der Schellenbaum vom Reichsbund der Beamten des Kreises Fulda für den Musikzug der Kreisleitung. Ein Loeihnachtsgeschenk, an dem sicher jeder politische Leiter in Fulda Stadt und Land seine Helle Freude haben wird.
gern und macht mir selbst Freude — aber eine solche infame Mordmaschine zu kaufen — das tue ich um keinen preiß — wäre ich Obrigkeit, die Verfertiger hätten an Halseißen gemußt — und die Maschine hätte ich durch den Schinder öffentlich verbrennen lassen — was! Die Jugend mit so etwas abscheuliches spielen zu lassen — ihnen Mord und Blutvergießen als einen Zeitvertreib in die Hände zu geben — nein, da wird nichts draus . . . Ich bin Deine treue deutsche Mutter Goethe!" — Sie schickte statt der gewünschten Guillotine — eine Arche Noah und gestand, daß sie selbst mit all den wunderschönen Tierchen gespielt habe. In d e m Punkt sind sich viele Eltern heute noch gleich geblieben — sie probieren all die netten Sächelchen, die vorläufig noch in der Weihnachtsstube stehen, selber aus: es muß doch alles funktionieren! Und wenn die Sachen nicht aus dem erstbesten Ramschladen sind, dann funktionieren sie auch und gehen nicht bei der ersten Probe schon entzwei. Zum Kaputtmachen oder „Umtausch" ist auch nach den Feiertagen noch Zeit.
Der Umtausch ist sozusagen ein Stück von der „Nachfreude" ; nach den Feiertagen kann man sich dann noch einmal auf etwas Bresonderes freuen, freilich darf das Umtauschenwollen nicht zu einer fixen Idee werden. Es gibt Menschen, die unter allen Umständen etwas Geschenktes umtauschen müssen. Vor diesem Schrecken mögen die Ladeninhaber und die in diesen Tagen außerordentlich angestrengten Hilfskräfte bewahrt bleiben. In Marburg (!) wollte gar ein Käufer einen „kaum getragenen Anzug" nach sage und schreibe acht Jahren umgetauscht haben. Da er nicht begreifen wollte, daß dies nicht angängig sei, soll ein Psychiater der Marburger Klinik zur Behandlung des sonderbaren Kauzes beordert worden sein.---
Für eine Reihe von Tagen geben wir uns nun der Weihnachtsstimmung hin; sie nimmt den Menschen gefangen, und selbst die kleinen und verknöcherten Herzen werden weich und können sich dem Zauber der deutschen Weihnacht nicht entziehen. Unsere Weihnacht hat sich von der Geschäftigkeit, die ihr innerstes Wesen zu ersticken drohte, freigemacht. Das Wort: „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" hat wieder seine klare Bedeutung erhalten.
Der Weihnachtswunsch und die Frohbotschaft gehen auch nicht mehr vorüber an dem Stellungs- und Arbeitslosen. Das deutsche Winterhilfswerk hat unzählige Tränen getrocknet, die gerade zur Weihnachtszeit bitter rannen, und deutsche Männer ruhen und rasten nicht, bis daß der letzte Arbeitslose untergebracht ist. Der Weg ist gewiß nicht leicht und erfordert immer noch Kampf und Einsatz, aber das Ziel ist schon nähergerückt. Kein Deutscher braucht mehr zu hungern und zu frieren, und kein Deutscher soll in absehbarer Zeit ohne selbstverdienten Lebensunterhalt sein. Zur Weihnachtszeit sollte man sich dessen erinnern; es erhöht die Freude zu wiffen, daß Millionen deutscher Volksgenossen heute ihren Glauben an Volk und Vaterland wiedergewonnen haben. In diesem Gedanken
ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!
A. M.
Mitteilungen der NS.-Dienststellen.
Antreten der politischen Leiter.
Zur Weihnachtsbescherung des Winterhilfswerks am Sonntag, den 22. Dezember um 17 Uhr im Stadtsaal treten alle politischen Leiter der Stadt Fulda und der Kreismusikzug um 16.30 Uhr im vorderen Schloßhof an.
Der Kreisleiter.
*
Dienstregelung anläßlich der Weihnachtstage bei Ben Dienststellen der DAF.
Da in diesem Jahre die Weihnachtstage in die Mitte der Woche fallen, bleiben die Dienststellen der Deutschen Arbeitsfront für die Zeit von einschließlich Montag, den 23. Dezember, bis einschließlich Sonnabend, den 28. Dezember, geschlossen.
Diese Anordnung gilt für das ganze Deutsche Reich und wird hiermit den Mitgliedern der DAF. zur Kenntnis
gebracht.
Der Kreiswalter der DAF.
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HI. herhören!
Am Sonntag, den 22. Dezember treten folgende Einheiten um 11 Uhr im inneren Schloßhof an: Gefolgschaft 19/167, Gefolgschaft 20/167, Flugschar 167.
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BDM. herhören!
Am Sonntaa den 22. Dezember treten Mädel des Ringes, die am Sonntag nicht zu sammeln haben, um 1-11 Uhr in der Schulstraße an.
Vom 23. 12. bis 6. 1. 1936 sind Ferien für den BDM.
Die R i n g f ü h r e r i n.
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Stamm Groenhoff.
Sonntag 11 Uhr antreten am Heinrich-von-Bibra-Platz. Abschluß der Sammelaktion der HJ. und letzter Dienst in diesem Jahr. Alles nähere erfahrt Khr im Dienst.
Der Stammführer.
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■ Alleinverkauf:
Gebr. Froh na pf el
Marktstraße 6