Einzelbild herunterladen
 

Die Genfer Taktiker am Werk.

Wo man die Gegner des Pariser Friedensplans mattznsetzen hofft.

In Genf, wo nunmehr der Rat des Völkerbundes sich mit demFriedensplan" befaßt, sucht man nach altbewähr- der Methode wieder den Ausweg aus der Klemme. Man scheint ihn in Form des oft erprobtenAusschusses" ge­funden zu haben. Dieser Ausschuß würde dann etwa heißen:Ausschuß für die Friedensverhandlungen" oder so ähnlich. Im übrigen sind die gewiegten Taktiker schon an sich am Werk, um alle gefährlichen Klippen, an denen der Friedensplan scheitern könnte, zu umschiffen.

Man denkt sich in Genf den Gang der Dinge etwa so: Wenn dann Mussolini im Senat seine Ansicht gesagt hat und Italien, wie man hofft, die Vorschläge als Verhand­lungsgrundlage angenommen hat, will man möglichst schnell am Donnerstag eine Entscheidung des Rats über die Einsetzung desAusschusses für die Friedensverhand­lungen" zustande bringen, ohne daß man zu den Pariser Vorschlägen irgendwie endgültig Stellung nimmt.

Die großen Optimisten in Genf glauben sogar, man konnte durch den notwendigen Druck auf die Mitglieder des Völkerbundsrates eine Annahme der Pariser Vor­schläge als alleinige Grundlage für die Verhandlungen des vom Rat einzusetzenden Ausschusses durchsetzen. Man wird eine solche Entscheidung aber wohl deshalb ver­meiden, weil jeder Beschluß des Rates für oder gegen die Vorschläge schon einem einzigen Staat die Möglichkeit gäbe, die Vollversammlung des Völkerbundes als höchste Instanz anzurufen. Man will den Rat sozusagen nur ver­tagen, um

eine Einberufung der Vollversammlung unmöglich zu machen.

Der Rat könnte dann zu seiner ordentlichen Sitzung am 20. Januar wieder zusammentreten und in der Zwischen­zeit den Frieden mit Italien und den. Frieden zwischen Italien und Abessinien endgültig zustande bringen. Man hofft anf diese Weise selbst über die Frage des Waffen­stillstandes, der Unterbrechung der Sanktionen und alle anderen Formalitäten deshalb hinwegzukommen, weil praktisch die Staaten der Opposition keine Möglichkeit haben würden, gegen England und Frankreich ernsthaft aufzutreten. Sowjetrußland, das aufs schärfste gegen den Plan Stellung genommen hat, würde in seiner Aktions­freiheit dadurch behindert, daß Frankreich einfach die Rati­fizierung des französisch-sowjetrussischen Vertrages ab­lehnen würde, wenn Rußland in Genf Schwierigkeiten mache. Sowjetrußland verhandelt außerdem über eine An­leihe und ist weiter mit Rücksicht auf Ostasien an die wohl­wollende Haltung Englands zur Zeit gebunden. Die Kleine Entente ist durch die Krisis in Der Tschechoslowakei lahmgelegt, und Rumänien allein ist ungefährlich. Die übrigen kleineren Staaten werden sich trotz inneren Wider­standes mit der von England und Frankreich vorgeschlage- nen Lösung schließlich abfinden müssen. So wären also nach beliebter Genfer Taktik alle Klippen umschifft.

Die pariser Vorschläge vor dem Völkerbund.

Der Präsident des Völkerbundsrats hat, wie aus Gens Dienstag abend gemeldet wurde, die ver­schiedenen Sitzungen des Rats endgültig einberufen. Die Sitzung des Rats über den italienisch-abessinischen Krieg beginnt am Mittwochnachmitlag um 5 Uhr. Die Verhand­lungen werden mit vertraulichen Beratungen eingeleitet, worauf etwa um 5.30 Uhr eine öffentliche Ver­handlung des Rats über die Pariser Vorschläge stattfinden wird. Ursprünglich lauteten die Mitteilungen des Präsidenten nur dahin, daß die Mitglieder des Rats von Verhandlungen im abessinisch-italienischen Streit Kenntnis nehmen sollten. Die Tagesordnung lautet jetzt aber amtlich:DerStreit zwischenJtalienund Abessinien", womit die Möglichkeit zu einer umfang­reichen Aussprache gegeben ist.

Zu der Tagung des Völkerbundsrates hat I t a l i e n, wie von zuständiger Seite aus Rom verlautet, vorerst keinen Delegierten nach Genf entsandt.

Eine amtliche italienische Erklärung.

Die Botschafter Englands und Frankreichs bei Suvich.

Ter italienische Staatssekretär Suvich vom italie­nischen Außenamt hat in Rom am Dienstag den englischen Botschafter Sir Eric Drummond, den Tag vorher den französischen Botschafter C h a m b r u n empfangen.

Von amtlicher italienischer Seite wird zu diesen beiden Besuchen wie auch zu dem am Montag in

aeamaHHMHManuEaMranKHMBaHasHMK»

Scharfe Warnung an alle VolkssHädlmge Der bayerische Innenminister veranlaßt polizeiliche Über­wachung des Butter-, Fett- und Lebensmittelmarktes.

Der bayerische Staatsminister des Innern, Adolf Wagner, hat, wie aus München gemeldet wird, eine Bekanntmachung über die polizeiliche Überwachung des Butter-, Fett- und übrigen Lebensmittelmarktes erlassen, die eine scharfe letztmalige Warnung an alle Volksschädlinge enthält.

_ In der Bekanntmachung, die der Polizei befiehlt, dissen Dingen besondere Aufmerksamkeit zu widmen, heißt es u. a.;

Gewissenlose Volksschädlinge versuchen, ihre dunklen Geschäfte dadurch machen zu können, daß sie es vermeiden, die erzeugte oder vom Erzeuger aufgekaufte Ware auf dem ordentlichen Handels- und Marktwege weiterzugeben. Erzeuger halten die Ware zur Er­zielung von Wucherpreisen zurück. Händler versuchen, auf Dem Schleichhandelswege unter Zahlung von über» preisen an die Erzeuger vermehrte Qualitäten an sich zu raffen und diese zu Wucherpreisen an die Großstädte zu verschieben. Diesen Verbrechern an Volk und Staat muß das Handwerk von Grund auf gelegt werden, um so mehr, da hauptsächlich durch dieses Treiben die Knappheit entstanden ist.

xzch gebe deshalb Befehl, daß neben den Strafmög- lichkeiien der Anordnung des Staatsministeriums für Wirtschaft über Butterpreise in jedem Einzelfalle von den Polizeibehörden zu prüfen ist, ob nicht härtere Poli­zei l i ch^eM i t t e l anzuwenden sind. Das wird nahezu m allen Fällen notwendig sein, da fast imitier verwerflicher Egoismus die Triebfeder für dieses asoziale Handeln bildet Der Innenminister weist dann darauf hin, daß in diesem Falle die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat die Handhabe gibt, alle Schäd­linge aus längere Zeit durch Einweisung in das Konzenlrationslager Dach au von allen an­ständigen Volksgenossen abzusondern.

London und Paris ausgeführten italienischen Schritt er­klärt, daß diese Unterredungen in keiner Weise als Eröffnung einer neuen Verhandlungsphase ausgelegt wer­de» können, wenngleich nicht ausgeschlossen wird, daß in London und Paris tatsächlich A u f k l ä r u n g über einige Punkte verlangt wurde. Sachlich bleibe die seit Über­reichung der englisch-französischen Verhandlungsvorschläge entstandene Lage auch nach den letzten Unterredungen un­verändert.

BötterbundsraWtzMW am MMmÄ

Genf, 18. Dezember.

Der Völkerb undsrat wird Mittwoch nachmittag 17.30 Uhr zusammentreten, um zunächst in nichtöffentlicher Sitzung sein Verfahren für die weitere Behandlung des italienisch-abessinischen Konfliktes festzulegen. Anschließend soll eine öffentliche Sitzung stattfinden, in der der portugiesische Vertreter de Vasconcellos in seiner Eigen­schaft als Vorsitzender der Sanktionskonferenz die Rats­mitglieder über die jüngste Entwicklung offiziell unter­richten wird. Sodann werden zunächst Laval und Eden das Wort ergreifen.

Es besteht der Plan, möglichst bald den Dreizehner- Ausschuß, das heißt, die Ratsmitglieder ohne Italien, mit der Prüfung der Vorschläge zu beauftragen. Damit wäre offiziell die Rückkehr zu Artikel 15 der Satzung ein­geleitet.

Abessinischer Angriff im Norden.

Der Negus reist au die Nordfront.

An der N o r d f r o n t sind nach den Meldungen vom abessinischen Kriegsschauplatz abessinische Truppen zum Angriff übergegangen. Aus dem italienischen Heeres­bericht des Marschalls Badoglio geht hervor, daß be­trächtliche abessinische Streitkräfte die am T a k a z z e f l u ß auseinandergezogenen vorgeschobenen italienischen Beobachtungsposten bei Gue Mai Timichet angegriffen haben. Die Italiener hätten sich nach er­bittertem Widerstand zum Dembeguinapaß zurückgezogen. Gleichzeitig habe eine andere Gruppe abessinischer Bewaff­neter bei Gue den Onavalfluß überschritten, um im Scire- gebiet, dessen Bevölkerung den Unterwerfungsakt voll­zogen batte, mit Umgehungsmanövern zu operieren. Dieses feindliche Manöver gab Anlaß zu einem Kampf, an dem die Luftwaffe und die Panzer­abteilungen sich beteiligten.

Nach den Berichten der italienischen Flieger befinden sich die Truppen des Ras Desto immer noch in langsamem Vormarsch. Auch aus italienischer Seite hätten die Unternehmungen der Landtruppen wieder be­gonnen, nachdem die von Graziani erwartete Ersatzdivision bei der Somaliarmee eingetroffen sei.

Der Kaiser von Abessinien, der den eng­lisch-französischen Plan zur Beilegung des italienisch­abessinischen Streitfalls als außerhalb jeder Erörterung stehend ablehnt, trifft jetzt die letzten Vorbereitungen für die Abreise an die N o r d f r o n t, da seiner Ansicht nach alle Aussichten auf einen baldigen Frieden in weite Ferne gerückt sind. Die Ausrüstung des abessinischen wcereS wird durch das tägliche Eintreffen großer

Erbeutete Tanks.

Abessinische Krieger bewachen italienische Tanks, die bei den Kämpfen an der Südfront erbeutet wurden.

(Scherl Bilderdienst.)

Volksverbundene Kirche.

Vereidigung des altkatholischen Bischofs Kreuzer durch Reichsminister Kerrl.

Berlin, 18. Dezember.

Der Reichs- und preußische Minister für die kirchlichen Angelegenheiten, Kerrl, empfing am Dienstag den Bischof der Altkatholiken des Deutschen Reiches, Erwin Kreuzer, zur Entgegennahme seines Eides. Dieser Vereidigung kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, als es zum ersten Male seit 60 Jahren der Fall ist, daß der Bischof der Altkatholiken Deutschlands von einem Reichsminister ver­eidigt wird.

Vor Ler Eidesleistung hielt Bischof Erwin Kreuzer eine Ansprache, die in einem eindrucksvollen Bekenntnis zum Führer gipfelte und in der er u. a. folgendes aus­führte: Seit der Gründung unseres deutschen Bistums hat der Gedanke unsere kirchliche Gestaltung mitbestimmt, die Volksverbundenheit in allen Aeußerungen unseres Kirchen- und religiösen Lebens, in der Sprache der Litur­gie,^ in der Gestaltung des Brauchtumes, in der kirchlichen Gesetzgebung und in der im Gewissen verpflichtenden Treue zu Volkstum und Staat zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Ausgabe ist, bei voller Wahrung unserer katho" lischen Wesensart, der bolklichen Verbundenheit uns rück" haltlos zu überlassen! Es ist verständlich, daß wir uns durch den völkischen Durchbruch in der deutschen Erhebung nun nicht nur als Volksgenossen, sondern auch als Kirche von einem lastenden Druck befreit fühlen.

Unsere Kirche ^wurzelt im Evangelium Christi und im Erbgut des alten Katholizismus, sie fühlt sich aber zugleich verwachsen mit dem, was durch das Dritte Reich in un­serem deutschen Volke werden und erstarken soll, der Volks- Lemeinschaft, die alle Glieder und Bekenntnisse uyIeres

Sendungen von Waffen und ergänzt. Auch Sanitätsabteilungen und Feldlma^? werden eiligst burd) Karawanen nach allen Cebiet^te Front entsandt.

Ausräumungsarbeit im Memeigebin.

Aufhebung der Einbürgerungsverordnung von Bruwelaitis.

Das Direktorium des Memelgebiets hat die von dem Direktorium Bruwelaitis am 28. März 1935 erlassene Ver­ordnung über den Erwerb der Eigenschaft als Bürger des Memelgebietes aufgehoben und damit die früheren Be' stimmnngen vom Jahre 1929 mit den Abänderungen von 1931 wieder in vollem Umfange in Kraft gesetzt.

Die Verordnung von Bruwelaitis, die im Zusammen­hang mit der Wahl des Memelländischen Landtages er­lassen wurde, sah für die Einbürgerung außerordentliche Erleichterungen vor, so das der willkürlichen Einbürge­rung Tür und Tor geöffnet, war.

Der Memelländische Landtag ist für den 2 0. Dezember, 17 Uhr, zu einer Sitzung einberusen worden. Der Landtag wird dann die auf der letzten Sitzung in erster und zweiter Lesung beratenen fünf Wirtschaftsgesetze weiterberaten.

Nsue Maßnahmen gegen die Heirnai- ireuen vvn EupemMalmehy.

Nach den erfolgten Ausweisungen der vier im Lütticher Ausbürgerungsprozeß verurteitten Heimat­treuen Malmedyer ist am Dienstag in M a l m e d y ein neuer Schlag gegen die betroffenen erfolgt

Am Vormittag erschien im Gebäude des ,^and- boten", des Organs der Heimattreuen Bewegung in Malmedy, dessen Besitzer Joseph Dehottay ist, ein Gerichtsvollzieher in Begleitung von vier Gen­darmen und beschlagnahmte das gesamte Mobiliar und Inventar einschließlich der Setzmaschinen. Gleichzeitig wurden auch in den Wohnungen der vier Ausgewiesenen Pfändungen vorgenommen. Die Maßnahme er­folgte unter der Angabe, Steuerbeträge sicherzustellen. Die Benutzung der Maschinen wurde zunächst verboten, umeine Verringerung ihres Nutzwertes" zu verhindern. Später wurde diese Maßnahme wieder aufgehoben. Die Pfändungen sind jedoch aufrechterhalten worden.

Kurze Nachrichten.

Berlin. Der Führer und Reichskanzler hat den Chef­präsidenten des Hanseatischen Oberlandesgerichts, Senator Dr. Rothenberger, Hamburg, zum Vorsitzen­den des Reichsoberseeamtes ernannt.

Berlin. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat mit Wirkung vom 1. Dezember 1935 den Befehlshaber im Luftkreis II Berlin, Generalleutnant Kaustisch, zum General der Flieger und den Komman­deur der Fliegerschule, Oberst Christiansen, zum Generalmajor befördert. Ferner ist dem Kommandeur der Luftkreisschule II Berlin, Generalmajor Wilberg, der Charakter als Generalleutnant verliehen worden.

Berlin. Der Wettbewerb um den G r o ß e n St aats- preis der Akademie der Künste für Maler ist jeff entschieden worden. Der Große Staatspreis wurde Carl Schneiders, Berlin, verliehen.

Wesel. Die Reichsarbeitsführung hat angeordnet, ich elf Arbeitsdie n st lager in Westdeutschland die Namen der elf SchilIschen Offiziere tragen sollen, die in Wesel aus Befehl Napoleons erschossen wur­den. Diese Lager befinden sich zum größten Teil auf der linken Niederrheinseite. Zwei liegen rechtsrheinisch in der Umgebung Wesels und eins im Emsland.

Wien. Der Sicherheitsdirektor für Steiermark hat, wie dieReichspost" meldet, die Jugendorts­gruppen des Deutschen SchulvereinsL-ud- m a r kÖsterreichischer Wandervogel",Freischar ^uMr Nation" undNeuland" sowie die Schulortsgruppe Aka­demisches Gymnasium des Deutschen Schulvereins suc- mark a u f g e l ö st.

2,5 Millionen Mark Sonderbechilfen an Kleinrentner.

Der R e i ch s a r b e i t s m i n i st e r hat gemeinsam mir dem Reichsminister des Innern und dem minister der Finanzen wie in den Vorjahren den Zander zur Verteilung an die Kleinrentner-,8 ' lionen Mark zur Verfügung gestellt. Die Auszahlung I möglichst bald erfolgen.

Volkes umfassen soll. So darf ich als Bischof Einer Kirche dieses Dritte Reich in herzlichster Hingabe begrub^

Was an mir liegt, wird es mein ernstestes Streben ieu, die Verpflichtung der Volksverbundenheit und Die * zum Staate und seinem Führer m allen w Gliedern wachzuhalten, zu hegen und zu pflegen, denke ich in dankbarer Verehrung in dieser bede vollen Stunde, in der ich ihm ohne Rückhalt den Treue ablege, des Mannes, der dieses Dritte M aufführte: Ich grüße den Führer!

Der Minister gab u. a. zur Antwort: Wit M, 9 darf ich als der Reichs- und preußische MiNyre ^ kirchlichen Angelegenheiten heute feststellen, da!; .^ tung der altkatholischen Volksgenossen m ihre m k a [ t» Leitung zu Staat und Partei bisher stets eine ( nerfei los bejahende war, daß dieses Verhältnis n ^ Trübung aufweist und wohl auch in / Ihrer weisen wird, da sich die altkatholische Kirche , neUen Versicherung, Herr Bischof, dem Volkstum "" ^denhest Staat besonders verbunden fühlt. 2n dreier gedeih" erblicke ich die beste Bürgschaft für ein y ^ liches Zusammenarbeiten der N ^^gung, kirchlichen Gewalten. Die Nationalsozialist!; ) ^sonderem die, wie ich in dieser feierlichen Stunde m Christen- Nachdruck betone, auf dem Boden des post innere tums steht, hat für den Altkatholizismus eine 8 ° ^^ Bedeutung. Derjenigen Kirche, die innery .^en IE^ salen Christentumes die völkischen undstneilw Inkuns^ essen am besten zu verbinden weiß, 9eP° h feierlich Mit der Entgegennahme des Eides M

Handlung ihren Abschluß. ,