Nr. 287 — 12. Jahrgang
Fuldaer Anzeiger
Montag, 9. Dezember 1935
SicMdil und Land
Wetfei&usßcMen für morgen;
^roctenes und ziemlich kaltes Wetter wahrscheinlich.
Ein erfreuliches Ergebnis
Ein Zentner Hartgeld
Kühzeitig, gut und haltbar packen!
Eine kleine Mahnung und Bitte der Reichspost für die Adventswochen.
Weihnachten steht vor der Tür, und wieder ailt es WeihnaHtspakete zu verschicken; wird es doch nur wenige Haushalte geben, in denen alle Angehörigen bi Zeichen der Liebe und des Gedenkens persönlich übe bringen können. Wohl in jeder Familie werden ferne Verwandte, Freunde und Bekannte mit einer Weihnachtsgabe bedacht, und hoffentlich wird auch so manchem arbeitslosen oder bedürftigen Volksgenossen eine Weih- nachtssreude bereitet werden. Selbstverständlich sollen die Geschenke den Weihnachtstisch schmücken; sie müssen also rechtzeitig dem Empfänger zugehen. Hierfür hat die Deutsche Reichspost wieder in weitestem Umfange Vorsorge getroffen; ihre Verkehrsmittel und ihr Personal sind jedem Paketansturm gewachsen. Außergewöhnliche Postverbindungen auf der Bahn und auf Landwegen sind eingerichtet und die Wagen und Zustellkräste vermehrt worden. Bei aller Vorfreude sollten die Absender von Paketen, Postgütern und Päckchen aber auch bedenken, daß Witterungsverhältnisse (plötzliche Schneefälle, Eisbildung usw.) den Verkehr namentlich auf der Landstraße erheblich behindern und dadurch Verspätungen auftreten können. Darum sollte man feine Weihnachtspackereien nicht erst in allerletzter Stunde einliefern.
Die Sendungen sollen aber nicht nur rechtzeitig zur Weihnachtsfeier eintreffen, sie sollen auch unversehrt und richtig in die Hände des Empfängers gelangen, um die Festfreude nicht zu beeinträchtigen. Dazu ist natürlich gute Verpackung und Verschnürung nötig; nicht mehr widerstandsfähige Pappschachteln oder gar nur schwache Papierumhüllungen sind zwar immer, erst recht aber im Weihnachtsverkehr eine völlig ungeeignete Verpackung. In den Bahnpost- und Kraftwagen müssen die Sendungen übereinandergestapelt, an Unlerwegsorten oft in verkürzter Haltezeit ein-, aus- oder umgeladen werden, sie müssen also einem gewissen Druck gewachsen sein. Die Aufschrift muß recht haltbar angebracht werden, die Anschrift des Empfängers vollständig und deutlich sein, auch die Anschrift des Absenders darf auf keiner Sendung fehlen. Obenauf in jede Sendung ist außerdem ein Doppel der Aufschrift zu legen, damit die Sendung auch dann ihr Ziel erreicht, wenn die äußere Aufschrift verlorengehen sollte. Wenn die Postkunden in dieser Weise verständnisvoll mitarbeiten, wird sich der Weihnachtsverkehr zu ihrer Zufriedenheit und zur Genugtuung der Postbeamtenschaft glatt und reibungslos abwickeln.
Kupferner Sonntag
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. Trotz verschiedener Kältegrade herrschte gestern in den Verkehrsstraßen Fuldas sehr reger Betrieb. Der „Kupferne" als Auftakt zum Schenken und erster Verkaufssonntag vor Weihnachten hatte nicht nur die Fuldaer sehr zahlreich auf die Beine gebracht, sondern auch aus dem Landkreis waren die Bauern in die Stadt gekommen, um ihrer Kauflust entsprechend ihrem mehr oder weniger großen Geldbeutel nachzukommen. Noch ist die Auswahl in den Geschäften groß, urib die Schlauen warten nicht auf den „Silbernen" oder gar auf den „Goldenen", denn wer in Muße aussucht, findet immer das Richtige. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit wogte es in Fulda ganz erheblich, und die Geschäftsleute werden hoffentlich mit dem Ergebnis dieses Sonntags zufrieden gewesen sein. Wenn auch die „Sehl ust" besonders groß'war, so sah man doch in den Abendstunden manche Mutti und manchen Vati mit Paketen beladen in die heimatlichen Gefilde ziehen.
Ein Kapitel für sich waren natürlich die Kinder. In Hellen Scharen belagerten sie die Spielwarenausstellungen und mancher Dreikäsehoch stand trotz der Kälte stundenlang vor dem Spielwarenparadies und sah immer, noch einmal die vielen schönen, bunten Sachen. Am Adolf-Hitler- Platz erschien sogar der Weihnachtsmann, von den Kindern je nach dem Alter mit mehr oder weniger großem Respekt begrüßt. Mancher Weihnachtswunsch wird da gestern in den Herzen der Kinder entstanden sein. Wir wollen nur mit ihnen hoffen, daß er in vierzehn Tagen in Erfüllung gehen wird. Vati und Mutti haben ja noch zwei Wochen Zeit, um mit dem Weihnachtsmann zu verhandeln . . . . also recht artig sein!
An der Sicherungsverwahrung vorbei
3 Jahre Zuchthaus für Einbruchsdiebstahl in Stork bei Fulda.
k. Hanau, 7. Dez. Schnelle Aufklärung hatte ein am 25. Juli d. J. in dem kleinen Orte Stork bei Fulda verübter frecher Einbruchsdiebstahl gefunden. Dem auf dem Felde weilenden Bauern Richard Krah hatte ein Unbekannter einen ungebetenen Besuch abgestattet, ein Sparkassenbuch, das eine nennenswerte Einlage aufzuweisen hatte, ferner ein Paar Schuhe, zwei Ringe und eine Geldbörse mit einem Barbetrag entweichet. Der Diebstach wurde bald entdeckt. Am folgenden Tage wurde ein junger Mann in Fulda von einem ihm unbekannten Mann gebeten, für ihn bei der Kreissparkasse auf ein überreichtes Sparkassenbuch 400 RM. abzuheben, wobei ihm eine schrfft- liche Ermächtigung des Sparbuchinhabers mitgegeben wurde. Der junge Mann nahm die Erledigung des Au;- krages entgegen, kam nach geraumer Zeit zurück, doch hatte
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Montag, 9. Dezember: llnion-Theater: Einer zuviel an Bord. Europa-Lichtspiele: Friesennot.
Aeues Theater: Der junge Graf. Kunstlerheim : Kunst-Ausstellung.
Dienstag, 10. Dezember:
Union-Theater: Die Pompadour. Europa-Lichtspiele: Friesennot.
Petzes Theater: Der junge Graf. Kunstlerheim: Kunst-Ausstellung.
am Tag der nationalen Solidarität
Es mag verschiedene Leute gegeben haben, die sich am Sonnabend bei der Straßensammlung gedrückt haben. Nehmen wir zu ihren Gunsten an, daß sie immer noch nicht begriffen haben, was dieses eine Wort „Sozialismus" bedeutet. Es hat aber noch mehr andere Volksgenossen ge= geben, die für diese anderen mit und fünf und sechsmal gegeben haben. Und es waren nicht immer gerade die Begütertsten, hie freudig und gerne immer noch einmal in die Geldbörse langten, weil sie gerne möglichst jedem der sammelnden Männer ihren Teil abgeben' wollten. Diesen und Jedem, der zu seinem Teil geholfen hat, die vielen Sammelbüchsen zu füllen, fei hier Dank gesagt, denn ihnen ist es zu verdanken, wenn am Sonnabend abend fast ein Zentner Hartgeld auszuzählen war. Wie bei allen Sammlungen für das Winterhilfswerk kam es auch diesmal nicht darauf an, ob ein Silberstück oder ein Zehner in die Büchse gesteckt wurde, sondern auf den Willen jedes Einzelnen zur Hilfe und Mitarbeit am großen Werk. Und es waren auch in Fulda viele, die mitgeholfen haben, den Armen
und Aermsten unserer Stadt eine Freude und eine Beihilfe verschaffen.
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In der Stadt Fulda wurden am Sonnabend insgesamt 1 634,20 Mark gesammelt.
Das ist eine hübsche Summe, wenn man dabei berücksichtigt, daß sich der weitaus größte Teil des gesammelten Geldes aus kleineren Münzen zusammensetzte. So wurden alleine für ca. 1 000 Mark Zehnpfennigstücke gesammelt. Wenn man das Sammelergebnis weiter von diesem Gesichtspunkt betrachtet, wenn man die ausgezählten Säckchen und Rollen auf ihren Inhalt hin prüft, dann erst kann man sich vorstellerg wieviel mal es geklirrt haben mag, bis diese Summe von mehr als 1600 Mark in Hartgeld zu- ammen gekommen ist. Für 30 Mark gab es Kupfergeld, ür ca. 120 Mark Fünfpfennigstücke, für ca. 170 Mark Fünf- (igpfennigftüde. Aber auch das Silbergeld bildete einen ehr ansehnlichen Haufen von über 250 Mark. Und als Gabe eines besonders Begüteren lag da sogar ein 20 Mark- Schein unter dem vielen Kleingeld.
Glaubensgebundenheit u. Glaubensgemeinschaft
Ein Aufruf des evangelischen Landeskirchenausschusses.
Auf Grund des Gesetzes zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche vom 24. September 1935 und der Vierten Durchführungsverordnung vom 29. November 1935 hat der Herr Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten einen Landeskirchenausschuß der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck gebildet und uns in diesen Landeskirchenausschuß berufen. Damit ist durch staatlichen Auftrag uns als Männern der Kirche die Leitung und Vertretung unserer Landeskirche übertragen.
Die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, getreu dem Erbe der Väter, steht auf dem in der Heiligen Schrift gegebenen, in den Bekenntnissen der Reformation bezeugten Evangelium von Jesus Ehristus, unserm Herrn. Dieses Evangelium ist für die Arbeit und Gemeinschaft der Kirche unantastbare Grundlage Das ist d i e Grundlage, auf der auch wir einmütig stehen und von der aus wir die uns übertragene Arbeit in Glaubensgebundenheit und Glaubensgemeinschaft leisten wollen und erfolgreich nur leisten können.
Unserem Volk ist durch den nationalsozialistischen Umbruch eine weltgeschichtliche Wende zuteil geworden. Aus Niedergang und Schmach ist es zum Wiederaufstieg in nationaler Ehre und Würde und zu opferbereiter Volksgemeinschaft geführt worden. Das erfüllt uns, die wir mit Leib und Seele unserem Volk gehören, mit Dank. Die Bindung an das Evangelium verpflichtet die evangelischen Gemeinden und alle ihre Glieder mit uns zu letzter Hingabe an unser Volk und seine Aufgaben, zu Fürbitte, Treue und Gehorsam gegenüber Reich und Führer.
Der Kirchenstreit der letzten Jahre hat, wie die gesamte Deutsche Evangelische Kirche, so auch unsere Landeskirche gehindert, mit gesammelter Kraft diesen Aufgaben nachzukommen. Der Kirchenstreit hat aber auch aufgerüttelt, zur Besinnung geführt, neue Verantwortung geweckt und neue Erkenntnisse geschenkt; wir werden uns bemühen, sie in der Aufbauarbeit unserer Kirche mit zum Einsatz zu bringen. Spannungen sind dabei unausbleiblich. Wir sind
er einen Kriminalbeamten als Begleiter, der den auf die Ueberbringung des Geldes wartenden Mann festnahm.
Der Festgenommene war der im Jahre 1903 in Bamberg geborene Michael Beck. Jetzt stand er vor der Großen Strafkammer Hanau unter schwerer Anklage mit dem Endziele der Sicherungsverwahrung. Seit 1924 hatte er vornehmlich im Süden vierzehn Vorstrafen erhalten, war im vorigen Jahr sogar in Tübingen mit Sicherungsverwahrung bedacht, jedoch durch Urteil einer weiteren Instanz davon befreit worden, da man von ihm Besserung erwartet hatte. Nun hatte er sich durch seine Straftat in Stork neuerdings wieder schuldig gemacht. Um einer Bestrafung zu entgehen, tischte er mit wenig Glück die Geschichte über das Zusammentreffen mit einem großen Unbekannten auf der Landstraße auf, der ihm auch das Sparbuch überlassen habe. Von einem kleinen Mädchen, das in Stork zu Besuch geweilt und den jetzigen Angeklagten dort am 26. Juli gesehen hatte, ist er bestimmt wiedererkannt worden. Auch ließen die weiteren Tatsachen keinen Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten, der von der Großen Strafkammer des schweren Diebstahls im Rückfall, der Fälschung einer Privaturkunde und des Mitführens von Diebeswerkzeugen schuldig befunden und zu insgesamt drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Der Antrag auf Sicherungsverwahrung wurde noch einmal abgelehnt. Das Gericht hofft, daß der Angeklagte sich doch noch bessert und berücksichtigt, daß derselbe einen verhältnismäßig schweren Lebensweg hinter sich hat, feine Vorstrafen zahlreich, aber doch nicht besonders schwerer Art gewesen sind. Allerdings, so wurde noch betont, ist es jetzt zum letzten Mal gewesen, daß man von einer Sicherungsverwahrung abgesehen hat.
Natürlich war es nicht immer leicht für die Sammler, ihre Büchse nach und nach schwer und voller werden zu lassen, und es wird wohl nicht einen unter ihnen gegeben haben, der nicht selbst ein bißchen nachgeholfen hat und sei es auch nur ein eiserner Bestand, der erstmal in die Büchse wanderte, damit es wenigstens verlockend klirrte. Am Abend gab es allerhand glückliche Eeldzähler, denn es war da manche Büchse auszuzählen von stattlichem Gewicht und mehr als 50 Mark Inhalt. Die schwerste Büchse zählte fast 75 Mark und viele Bitten und eine gehörige Portion guter Wille mögen die vielen Groschen auf dem Wege in die Büchse begleitet haben.
Auch im Kreis Fulda haben Sammler und Spender ihre Pflicht getan.
Wenn man berücksichtigt, daß die Rhön auch heute noch Notstandsgebiet ist und daß es den Bauern selber oft an dem Nötigsten fehlt, dann darf das Ergebnis aus dem Kreis als besonders gut angesehen werden. Es wurden insgesamt 2 448,16 Mark gesammelt, wozu die eine oder andere Mark noch hinzu kommen dürfte. Diese erhebliche Summe setzt sich aus folgenden Teilbeträgen zusammen: Petersberg 128,84, Dalherda 138,17, Hilders 114,45, Salzschlirf 90,12, Gersfeld 230,00, Neuhof 185,00, Tann 127,95, Pilgerzell 113,76, Neuenberg 108,82, Großenlüder 196,70, Oberbimbach 102,76, Hainzell 46,30, Hosenfeld 42,00, Marbach 28,37, Langenbieber 104,05, Dipperz 42,59, Vovpen- hausen 94,61, Weyhers 25,02, Flieden 151,16, Eckweisbach 46,80, Wüstensachsen 15,69, Horas 85,38, Wendershausen 87,65, Magdlos 18,05, Eichenzell 87,92, Dietershausen 36,00 Mark.
So hat bei diesem äußeren Sammeln Stadt und Land auch die nationale innere Sammlung bewiesen. Wir Deutsche sind verschieden in unserem Wollen und Wirken, aber wir sind gleich in einem: in der Liebe zu unserem Volk und Vaterland. Das fügt uns zusammen in nationaler Solidarität.
aber aufrichtig gewillt, sie ehrlich und wahrhaftig, im Geist der Kraft, der Liebe und der Zucht dem Gebiet des Streites zu entnehmen und ihre zerstörenden Kräfte zu überwinden. Darum bitten wir alle Gemeinden, Kirchenvorstände und Pmrrer, mit uns in gleichem Geiste zu wirken und uns und unsere Aufgabe auf fürbittendem Herzen zu tragen. Dann kann es Gott in Gaden schenken, daß wir, die wir nur Treuhänder für eine Uebergangszeit sind, die Leitung unserer Landeskirche in nicht allzuferner Zeit in die Hände derer legen, die eine in sich geordnete und geeinte Kirche beruft.
gez. D. Happich, Dr. Fricke, Blendin, Haupt, Laabs, Rebermann.
Hinein in den Reichs-Luftschutz-Bund!
In der Bevölkerung bestehen vielfach irrige Auffassungen über die Pflichten der Mitglieder des Reichs-Luftschutz- Bundes. Viele glauben nämlich, daß sie durch die Mitgliedschaft irgendwelche Verpflichtungen zum Besuch von Versammlungen und Kursen übernehmen müssen. Dies ist nicht der Fall. Die inaktiven Mitglieder des Reichs-Luft- schutz-Bundes zahlen im ganzen Jahr nur 1 RM., und es bestehen für sie außerdem keinerlei Verpflichtungen. Die Einteilung der Hauswarte, der Hausfeuerwehren und der Luftschutz-Helferinnen erfolgt unabhängig von der Mitgliedschaft im Einvernehmen mit der Ortspolizei-Behörde. Es kann daher jeder, und wenn er noch so beschäftigt ist, Mitglied des Reichs-Luftschutz-Bundes werden, ohne befürchten zu müssen, daß er auch noch Zeit für den Reichs-Luft- schutz-Bund aufwenden muß. Jetzt ist eine günstige Gelegenheit, die Mitgliedschaft zu erwerben. Die Blockwarte sind berechtigt, den Beitrag gegen vorläufige Quittung und Eintragung in die Familienlisten zu erheben. Der jetzt gezahlte Beitrag gilt bis Dezember 1936.
Vereinigung ehemaliger Kavalleristen Fulda u. Umgegend.
Die am Sonntag nachmittag im Dereinslokal abgehal- tene. Versammlung, die vom Kaineradschaftsführer Möller eröffnet und geleitet wurde, erfreute sich eines guten Be- suches Zur Verlesung gelangte ein Rundschreiben des Waffenringes, aus dem hervorging, daß die in mehreren Kavallerie-Vereinigungen aufgetauchten Gerüchte von der Auflösung des Waffenringes unzutreffend find. Das diesjährige Weihnachtsfest wird am 5. Januar im Kath. Gesellenhaus gefeiert. Es gelangt auch ein kleines Theaterstück zur Aufführung. Geschenke zur Verlosung find bis zum Freitag vor der Veranstaltung dort abzugeben. Das 10jährige Stiftungsfest findet am 10. Mai 1936 im Stadt- saal statt. Die Januar-Versammlung fällt aus.
Aus Gersfeld.
Versammlung des Wintersport-Vereins.
Die Jahreshaupt-Versammlung des Wintersport-Ver- erns Gersfeld wurde am Freitagabend im Gasthof zur Sonne abgehalten. Vereinsleiter H. Schüßler eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Schi-Kameraden, insbesondere den Senior Hauptlehrer Kirchner i. R und die jugendlichen Schi-Kameraden. Die sportlichen Veranstaltungen im Winter 1935=36 sind wie folgt festgesetzt:
Vom 26. Dezember 1935 bis 5. Januar' 1936 Jugendskikurs. Vom 4. bis 6. Januar 1936 Kreis-Wettläufe.
Sim 19. Januar 1936 Freiherr v. Dörnberg-Eedüchtnislauf.
Am 26. Januar 1936 Abnahme des Leistungs-Abzeichens.
Mitteilungen der NS.-Dienststellen.
NS.-Frauenschaft Stadtkreis Fulda.
Dienstag, den 10. d. M., 20.30 Uhr, Hauptprobe für den Sprechchor im Stadtsaal.
Die Kreis-Frauenschaftsleiterin.