würde. Es betrachtet den Tag der nationalen Solidarität als etwas Selbstverständliches um das man keine überflüssigen Worte verliert, weil es dem Nationalsozialisten d. ■ v besser geht, von jeher oberstes Gesetz ist, dem zu helfen, dem es'schlecht geht. Das war in den Jahren des
pfes so und ist heute genau so. Mag sich äußerlich uches geändert haben, was bei dem Wandel von Oppo- ;; n zum Träger der Staatsführung selbstverständlich ist: er Geist jener Zeiten gemeinsamen Erlebens ist der leiche geblieben. Er ist es, der die Bewegung trägt, er ist der Deutschland beherrscht.
Das Volk versteht den Tag der nationalen Solidarität. Und weil es ihn versteht, wird es beweisen, daß seine Solidarität eine andere ist als jene, von der einst mosko- witische Sendlinge geschwatzt haben. „Erst mein Volk, dann die anderen vielen . . ." Der ärmste Volksgenosse steht heute jedem Minister tausendfach näher als die Berufskollegen eines fremden Landes. Ein Volk, ein Führer, ein Reich! Das ist keine Phrase, kein Schlagwort mehr, sondern Führung und Volk sind eins und stellen diese Einheit unter Beweis. Weil das so ist, ist der Tag der nationalen Solidarität aus dem Winterhilfswerk nicht mehr hinwegzudenken. .
Wenn am Tage der nationalen Solidarität jeder Volksgenosse fein Scherflein in die klappernden Büchsen steckt, so bringt er keine „milde- Gabe, sondern er erfüllt eine sittliche Pflicht. Ein Volk ehrt sich selbst, wenn es denen aus seiner Mitte hilft, die unverschuldet in Not geraten sind. Und ein Führerkorps ehrt sich selbst, wenn es die Sammelbüchse in die Hand nimmt und im Volk auf der Straße sammelt.
Wann ist ein Haushalt jüdisch?
Der Reichs -und preußische Minister des Innern gibt bekannt: Bei dem Reichs- und preußischen Ministerium des Innern gehen, ebenso wie bei vielen anderen Behörden, zahlreiche Anträge ein, die Befreiungen von § 3 des Blutschutzgesetzes und § 12 der Ersten Ausführungsverordnung erstreben, wonach Juden keine weiblichen Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes unter 45 Jahren neu einstellen und unter 35 Jahren weiterbeschäftigen dürfen. Viele dieser Anträge beruhen auf irriger Auslegung der Vorschriften.
Ein Haushalt ist nur dann jüdisch im Sinne der Vorschriften, wenn ein jüdischer Mann Haushaltungsvorstand ist oder der Hausgemeinschaft angehört. Als Mann in diesem Sinne ist nur anzusehen, wer über 16 Jahre alt ist; ein Haushalt, in dem nur Frauen oder Kinder jüdisch sind, fällt also nicht unter das Gesetz. Weibliche Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes, die am 16. September 1935 in einem jüdischen Haushalt beschäftigt waren, können in diesem Haushalt bleiben, wenn sie bis zum Jahresschluß das 35. Lebensjahr vollendet haben werden; sie dürfen aber nicht in einem anderen jüdischen Haushalt angestellt werden.
Anträge auf Befreiung von diesen Vorschriften haben grundsätzlich keine Aussicht auf Erfolg und sind daher zwecklos, sofern nicht ganz außergewöhnliche Umstände vorliegen. Etwaige Anträge sind zu richten an die untere Verwaltungsbehörde, in deren Bezirk der jüdische Haushalt sich befindet.
Weltkongreß für Ireizeèègesiaiiung
in Hamburg vom 23. bis 30. Juli 1936.
Im Anschluß an die Olympischen Spiele in Los Angeles im Jahre 1932 hatten die Amerikaner den ersten Internationalen Kongreß für Freizeitgestaltung veranstaltet, um die seit etwa 1920 erörterten Probleme der Freizeitgestaltung einer weiteren Klärung zuzuführen. Als Ergebnis des Kongresses, an dem die Vertreter von 48 Nationen teilnahmen, bildete sich ein Internationaler Beratungsausschuß. Der Präsident dieses Ausschusses, der gleichzeitig Präsident der amerikanischen Freizeitorganisation ist, hat nun die deutsche Organi - ' a 1 ion „Kraftdurch Freude- beauftragt, in . rbi-ldunz mit den «achtjährigen Berliner Olympischen -. ielen den zweiten Weltkongreß für Frei- ; e i t g e ft a 1 1 u n g durchzuführen.
Während der Kongreß in Los Angeles hauptsächlich -iif die sportliche Freizeitgestaltung abgestellt war, soll oer zweite Weltkongreß im Zeichen von „Kraft durch Fr e u d e" stehen, deren Erfolge die Aufmerksamst der ganzen Welt erregt haben. Namentlich in Ame- rita bssteht der Wunsch, die Freizeitorganisation nach dem Muster der deutschen Organisation auszubauen. Als Kongreßort wurde Hamburg bestimmt. Der Kongreß wird vom 23. bis zum 30. Juli 1936 stattfinden und am folgenden Tage zum Beginn der Olympischen Spiele in Berlin ausklingen.
Mackensen Ehrenbürger Stettins.
Generalfeldmarschall von Mackensen, der au. Freitag seinen 86. Geburtstag feiert, wurde am Donnerstag in der Ratsherrensitzung in Stettin zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Generalfeldmarschall von Mackensen wohnt bekanntlich seit vielen Jahren in Falkest- walde bei Stettin.
General der Infanterie von Oven gestorben.
General a. D. v o n Oven ist im 75. Lebensjahr in Hirschhorn, wo er seinen Ruhesitz hatte, gestorben.
General a. D. von Oven trat im Jahre 1881 als Fahnenjunker in das Oldenburgische Infanterieregiment Nr. 91 ein. Bei Ausbruch des Weltkrieges rückte er mit dem Infanterieregiment Nr. 165 ins Feld. Nach 1914 wurde er zum Generalmajor, 1918 zum Generalleutnant ernannt und wurde im gleichen Jahre Direktor des Armeeverwaltungs-Departements des Kriegsministeriums. Nachdem er zuletzt in der vorläufigen Reichswehr Führer des Wehrkreiskommandos III (Berlin) war, war er Ende 1920 als General der Infanterie in den Ruhestand versetzt worden.
Ein engliWtansöMer Friedensvlan?
London, 6. Dezember.
Wie Preß Association erfährt, werde Laval und Hoare tn Paris der Entwurf eines Friedensplanes unterbreitet werden, den die Sachverständigen des englischen und des französischen Auswärtigen Amtes ausgearbeitet hätten. In britischen amtlichen Kreisen sei man der Ansicht, daß ein Abkommen, das einen gewissen Gebietsaus tausch zwischen Abessinien und Italien vorsehe, für beide Seiten annehmbar sein könnte. Falls die beiden Staatsmänner der Meinung seien, daß der Entwurf eine vernünftige Abkommensgrundlage biete, werde er Mussolini übermittelt werden,
„Arbeiten nur kann Vermögen bilden".
Bernhard Köhler über die nationalsozialistischen Wirtschaftsaufgaben
Auf einer Großkundgebung in der Reuen Aula der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin sprach am Donnerstagabend der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik in der NSDAP., Bernhard K ö h (er, vor Vertretern der Partei, des Staates, der Hochschulen und einem großen Kreis weiterer Zuhörer aller Wirtschafts- und Lebensgebiete. Der Redner führte u. a. aus:
Es ist kein Geheimnis, daß wir Nationalsozialisten mit dem gegenwärtigen Zustand der deutschen Wirtschaft nicht übermäßig zufrieden sind, denn vor uns liegt noch die Hauptarbeit. Es gibt kein Generalrezept für allgemeine Wirtschaftsprosperität, wie es manche kindischen Gemüter erhofft haben. Aber wir fangen wieder an, zu arbeiten. Versprochen haben wir die Wiedereinsetzung unserer Volksgenossen in ihr Recht auf Arbeit. Hingewiesen haben wir darauf, daß damit die Wirtschaft des Volkes wie der Betrieb des einzelnen wieder in Gang komme.
Das deutsche Volk ist entschlossen, die Spaltung zwischen Berechtigten und Entrechteten nicht mehr zu dulden.
Im übrigen ist die Beseitigung der Arbeitslosigkeit allein aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus schon eine unbedingte Notwendigkeit. Eine halbe Million Arbeitslose bedeuten eine Einkommensminderung des deutschen Volkes um eine Milliarde Mark. Eine halbe Million Volksgenossen aber arbeiten zu lassen, kostet I % Milliarde Mark.
Wenn manche Leute besorgt fragen, ob uns nicht vielleicht eines Tages das Geld zum Arbeiten ausginge, so sagen wir ihnen: „Arbeiten nur kann Vermögen bifoen, nicht arbeiten bedeutet Vermögensverzehr. -
Solange wir arbeiten, kann uns das Geld gar nicht ausgehen, denn cs läuft um.
Die Bedarfsdeckungswirtschaft will nur herstellen, was gerade notwendig ist, um den Bedarf zu decken, d. i. marxistisch! Eine sozialistische Volkswirtschaft aber will den grundsätzlichen Einsatz aller verfügbaren Arbeitskräfte für das große Ganze.
Wir müssen es grundsätzlich ablehnen, zuzulassen, daß nur ein einziger Volksgenosse Arbeit sucht und keine findet. Denn wer prinzipiell auch nur einen zuläßt, läßt auch eine halbe oder eine ganze Million zu. Bei dieser Auffassung scheiden sich Kapitalismus und Sozialismus. Dieser letzte, der nichts will, als von seiner Arbeit leben, ist eine Bedrohung aller anderen, denn er beginnt im Kampf gegen den Hunger seine Volksgenossen im Lohn zu unterbieten, und jetzt wird immer das niedere Lohnangebot ausschlag
Unsere Bolksernährung in jedem Fall gesichert.
Der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Staatsrat Meinberg, sprach über die deutsche Ernährungsgrundlage und entwickelte dabei unter anderem folgende Gedanken: Der Grundgedanke, daß die billigste Versorgung die beste Versorgung des Volkes sei, ohne Rücksicht darauf, daß diese Versorgung dan'' auf ausländischen Quellen beruhte, war so lange durchführbar, wie die Welt und die Weltwirtschaft eine festgefügte, in sich geschlossene Einheit darstellte. Im Weltkriege ist dies Gefüge auseinandergebrochen. Wir Nationalsozialisten haben stets auf die Notwendigkeit einer möglichst unabhängigen Selb st Versorgung Deutschlands hingewiesen. Gerade das Beispiel Italiens zeigt heute, wie notwendig es ist, daß ein Mindestmaß der Lebenshaltung eines Volkes, vor allem seiner Ernährung innerhalb seines politischen Machtbereichs, sichergestellt ist.
Die Aufrechterhaltung der Arbeitsbeschaffung hängt unlöslich damit zusammen, wieweit wir aus die Einfuhr ausländischer Lebens mittel verzichten können. Das ist der Sinn der Frage: „Fett oder Arbeit?" Das bedeutet nun etwa nicht, daß eines das andere ausschließt; denn auch bei der gegenwärtigen, nicht durch unsere Schuld vorhandenen Devise^ läge besteht
kein Anlaß zu irgendwelchen ernsten Besorgnissen bezüglich unserer Versorgung.
Es ist so viel da, daß kein Mensch in Deutschland zu hungern braucht. Selbst, wenn wir restlos vom Ausland abgeschlossen werden und keine ausländischen Lebensmittel mehr zu uns hereinbekämen, wäre die deutsche Landwirtschaft in der Lage, immerhin noch gerade ausreichende Mengen an Nahrungsmitteln zu liefern. Nach einem Hinweis auf die Verknappungserscheinungen bei allen Fettarten am Weltmarkt ging Staatsrat Meinberg zum Schluß noch ausführlich auf die gewaltige Verbrauchs st eigerung an Fleisch und Fett ein. Der Fleischverbrauch pro Kopf der Bevölkerung ist von 50 Kilogramm jährlich vor dem Kriege auf 54% Kilogramm im Jahre 1934 gestiegen und hat damit den höchsten bisher überhaupt festgestellten Verbrauch erreicht. Der Butterverbrauch ist von 6,8 Kilogramm vor dem Kriege auf 7,45 Kilogramm im letzten Jahr gestiegen. Meinberg schloß mit der Feststellung, daß unsere Volksernährung auch unter Berücksichtigung eines erhöhten Verbrauchs als gesichert angesehen werden kann.
Deutschland fordert seine Kolonien zurück.
General von Epp: „Wir haben einen klaren Rechtsanspruch aus sie."
Bei einer vom Reichskolonialbund veranstalteten Großkundgebung in Hamburg sprach der Führer des Deutschen Kolonialkriegerbundes und Stellv. Präsident des Reichskolonialbundes, Reichsstatthalter General Ritter von Epp. Der Redner geißelte das System der Nachkriegsjahre, das der Kolonialfrage teilnahmlos und zum Teil sogar ablehnend gegenübergestanden habe. Wir wissen, daß die Gegner deutscher Kolonialpolitik nach dem Kriege dieselben Kräfte waren, die schon zur Zeit Bismarcks diese Politik bekämpften und zu hintertreiben suchten. Es waren jene erbärmlichen marxistischen, pazifistischen und demokratischen Kreise, die eine machtvolle Ent- Wicklung Deutschlands überhaupt nicht wollten. (Stürmische Zustimmung.)
Alle unsere Nachbarvölker, so fuhr General von Epp fort, haben großen Kolonialbesitz. Sie legen hierauf den größten Wert und wissen genau, was dieser Besitz bedeutet und wie wertvoll er ist. Unter stärkstem Beifall erklärte General von Epp:
über die Notwendigkeit seiner kolonialpolitischen Forderungen ist das deutsche Volk sich einig.
gebend sein. Gibt es aber keinen letzten Arbeitsuchend mehr, werden vielmehr stets Arbeitskräfte gesucht (jetzt die Arbeitskraft aus dem Markt genommen!), bann n^s dieses zur Folge haben, daß nicht der billigere Lohn in? dern die bessere L e i st u n g entscheidet, wer den sten Arbeitsplatz erhält.
Die Ausgaben der WirWafislammek«.
Eine Rede Dr. Schachts.
Die Tagung des Beirates der Wirtschaftskammer für Berlin, Brandenburg und Grenzmark erhielt eine' be- sondere Note durch eine Rede des Reichsbankpräsidemcn und Beauftragten Reichswirtschaftsministers Dr. Schack« über die Aufgaben der Wirtschaftskammern.
Die Fachgruppen, so erklärte der Minister, haben die Aufgabe, die ihnen angeschlossenen Betriebe fachlich ch ihrem speziellen Gewerbe zu betreuen. Die Industrie- und Handelskammern aber und die Handwerkskammern sind dazu bestimmt, die Interessen der Gesamtwirtschaft ihrer Bezirke wahrzunehmen. In der Bezirkswirtschafskammer wird die fachliche und die regionale Arbeit zusammengefaßt. Es kommt somit die wirtschaftliche Gesamtvertretung des Bezirkes in ihr zum Ausdruck Hier vollzieht sich in freier Selbstverwaltung der erste
Ausgleich der verschiedenen Interessen des Wirtschaftslebens. x
Ihre Mitglieder sind die bezirklichen Gruppen und die öffentlich-rechtlichen Vertretungen der gewerblichen Wirtschaft. Organisatorisch ist damit ein Gebilde geschaffen worden, das ohne große Kosten nützliche Arbeit für die Gesamtwirtschaft des Bezirkes leisten kann.
Dr. Schacht wies darauf hin, daß die Wirtschaftskammer durch die Leipziger Vereinbarung mit der Deutschen Arbeitsfront zu einer der wichtigsten Plattformen für die Zusammenarbeit mit der großen Gemeinschaft der Deutschen Arbeitsfront geworden sei. Zusammen mit dem bezirklichen Führerkorps der Deutschen Arbeitsfront, das in der Arbeftskammer vertreten ist, solle die Wirtschaftskammer die gemeinsamen Wirtschafts- und Arbeitskammern bilden, deren Hauptaufgabe die Erörterung gemeinsamer wirtschaftlicher und sozialpolitischer Fragen, die Verbindung von Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie die Herstellung vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen sein solle.
Die Frage, worüber noch zu reden ist, ist nur das Wie und Wo. Wir können nicht einem anderen Land Kolonien fortnehmen. Vom Nordpol bis zum Südpol ist die ganze Welt mit Beschlag belegt. Aber aus unsere eigenen ehe- maligen Kolonien haben wir nach wie vor einen klaren und ausgesprochenen Rechtstitel Der Redner betonte, immer wieder von Beifall unterbrochen, daß die koloniale Schuldlüge heute auch im Ausland längst als ein Machwerk der Propaganda während des Weltkrieges er- kannt sei. Wir brauchen Arbeit und Brot für unsere Volksmassen, und einen großen Teil dieses Brotes und dieser Arbeit wollen wir uns in unseren Kolonien beschaffen.
Disziplinarverfahren gegen SsMosZäuler
Der Bischof Zänker in Breslau hat entgegen einer ausdrücklichen Anordnung des LÄndeskirchenausschusses der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union uns entgegen einem gleichlautenden Ersuchen des Reichs- und preußischen Ministers für die kirchlichen Angelegenheiten am 3. Dezember 1935 eine theologische Prüfung abgehalten.
Der Reichs- und preußische Minister für die kirchlichen Angelegenheiten hat, weil dieses Verhalten des Bischofs Zänker eine unverantwortlM Störung des kirchlichen Ordnungswerkes darstellt, icn Evangelischen Oberkirchenrat ersucht, im, Einverneyme , mit dem Landeskirchenausschuß das D i s z i p l! n a r - verfahren gegen den Bischof Zänker zu eronnc- Gleichzeitig hat der Minister die Einstellung der Zoom derjenigen Staatsmittel verfügt, die zur Besoldung o» Bischofs Zänker verwendet werden.
Der litauische Schulreferent Simaitis vom Memeldirektorium abgeM
Das Direktorium des Memelgebiete hat den Schulreferenten Simaitis seines Amtes hoben. Simaitis, der nach Absetzung des Dlrckton Böttcher zum Landespräsidenten ernannt worden wa, nach der Beseitigung des Direktoriums Schreibet dem widerrechtlich eingesetzten Direktorium RelSgys - Schulreferent für das Memelgebiet berufen worden hat vor allem zu dem Erlaß der Schulverordnu g getragen, durch die in 220 von 222 memellan Volksschulen die litauische Sprache al; u richtsfprache eingeführt wurde.
Ein deutsch-lettisches Warenabkommen
Am Mittwoch wurde das am 20. November b Riga paraphierte deutsch-lettische * M- men über den gegenseitigen Warenverkehr vw kreiern der beiden Negierungen unterzeichnet. -r^n
Das Abkommen ist eine Ergänzung oc- 3 Mebeiden Regierungen am 19. November he» schlossenen Meistbegünstigungsvertrages und » es gesamten Warenverkehr zwischen beiden r,an ulIter sieht zugleich eine Erhöhung der Wurenm I b ^ot- Berücksichtigung der beiderseitigen rotrtfa)aTi ' ^ Wendigkeiten vor. Die Zahlungen für Warenverkehr werden wie bisher aus dem ~ Wege abgewickelt.
------— Loburg Prinz von Wales besucht den Herzog v »g
Der Prinz von Wales stattete ^r in stin^ von Sachsen-Coburg und Goth Inglis Eigenschaft als Präsident der Deuts einen Gesellschaft zur Zeit in London wer such ab.