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Ludendorff-Süste im Lichthof

des ReichSttiegsmimsiermms.

Jm Lichthof des R e i ch s k r i e g s m i n i st e r i u m s in Berlin wurde die Büste des Generals Luden­dorff ausgestellt. Der Reichskriegsminister und Ober­befehlshaber der Wehrmacht, Generaloberst v o n B l o m - borg, übergab mit einer Ansprache, in der er die Per­sönlichkeit und die geschichtliche Leistung des Generals Ludendorff würdigte, die Büste dem Oberbefehlshaber des Heeres, General der Artillerie Freiherr v. Fritsch, in seine Obhut. Bei der Feier waren der Chef des Gcnc- ralstabes und sämtliche Abteilungsleiter des General­stabes anwesend.

Das Signal für den ReLchsderussWettramp; 1936

Berlin, 3. Dezember.

Zum Auftakt der Teilnehmerwerbung für den Reichs- derufswettkampf 1936 sprach am Montag der Leiter des Sozialamtes der RSF und des Jugendamtes der DAF, Obergebietsführer Axmann, der Schöpfer und Organi­sator der Reichsberufswettkämpfe 1934 und 1935, über die grundsätzliche Bedeutung und die praktische Durchführung des Wettkampfes. ,

Der Reichsberufswettkampf wird 1936 vom 1. Februar bis 1. Mai entsprechend den verschiedenen Lehrjahren in vier Leistungsklassen durchgeführt, bei den ungelernten Jungarbeitern in zwei Leistungsklassen. Die Aufga­ben gliedern sich in einen berufspraktischen, beruss- theoretischen und weltanschaulichen Teil. Die Sieger in den Ortsentscheiden haben dann in den Gauausscheidungs­kämpfen auch noch an sportlichen Wettbewerben teilzu­nehmen, damit nicht durch Zufall etwa ein bloßer Schwäch­ling- und Strebertyp Reichssieger wird. Der Reichs­sieger, der am 1. Mai vor den Führer tritt, muß in Nch sportliche, berufliche und weltanschauliche Tüchtigkeit vereinen.

Als bedeutsame Neuerung im dritten Rerchsberuss- Wettkampf führte der Oberaebietsführer die erstmalige Teilnahme der S-tudenten an. In einer Zeit, in der an den Hochschulen die Korporationen aufgelöst werden, sei cs am Platze, ein neues Ideal herauszustellen, und man könne sich kein besseres Ideal vorstellen als das Ideal der Leistung. Deshalb sei es für die Vor­kämpfer des Wettkampfes unter den Jungarbeitern eine große Freude, daß nun endlich die jungen Arbeiter der Faust und der Stirn sich gemeinsam die Tradition der Leistung schaffen.

5. RMMWUNg der Deutschen Arbeitsfront

Leipzig, 3. Dezember.

Die 5. Reichstagung der Deutschen Arbeits- f r o u t, an der über 4000 DAF-Walter aus dem ganzen Reiche teilnehmen, begann am Montagabend durch Grup­penappelle in den einzelnen Gruppenlokalen. Reichsleiter Dr. Le Y, in dessen Begleitung sich Hauptamtsleiter Selzner befand, besichtigte jede einzelne Gruppe und richtete kame­radschaftliche Worte an die angetretenen Formationen. Am Dienstagvormittag wird Dr. Ley in der Messehalle

20 eine große politische Rede halten.

Kurze Nachrichten.

Berlin. Die Deutsche Reichsbahn, die den Tag des hundertjährigen Bestehens der deutschen Eisen­bahnen mit einem großen Festakt in Nürnberg am 7. und 8. Dezember feiert, hat kurz vor diesem bedeutungsvollen Tage eine I u b i l ä u m s s ch r i f tHundert Jahre deutsche Eisenbahnen" herausgegeben, ein Riesenwerk, das aus mehr als 500 Seiten einen umfassenden Einblick in das Entstehen und in die Entwicklung des deutschen Eisenbahnwesens bis in die jüngste Gegenwart gibt.

Jena. Die Universitätsstadt Jena verlieh in diesem Jahre erstmals ihren im Jahre 1934 gestifteten Kunst- und Literaturpreis. Er wurde am 20. November 1935 Dr. Erich Gottschling für sein BuchZwei Jahre hinter Klostermauern" zuerkannt.

Bremen. Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat der nordischen Kunsthochschule zu Bremen einen Lehrstuhl für Richard Wagners Kunstwerk angegliedert und den Musikschriftsteller Dr. Curt Zimmer­mann auf diesen Lehrstuhl berufen.

Wilhelmshaven. Tas LinienschiffSchle­sien" hat die dritte Reise nach Spanien und den Kanarischen Inseln angetreten.

Großsender Saarbrücken.

Am 4. Dezember Eröffnung des Reichssenders Saarbrücken

Der Reichsminister für Volksausklärung und Propa­ganda, Dr. G o e b b e l s , und der Reichskommissar Gau­leiter Bürckel werden am 4. Dezember im historischen Saal der Wartburg zu S a a r b r ü ck e n den Sendebetrieb des Westmarksenders auf dem Wackenberg festlich eröffnen. An diesem Tage werden alleReichssenderein G e - m e i n s ch a f t s p r o g r a m m senden, in dessen Mittel­punkt zwischen 17.00 bis voraussichtlich 18.30 Uhr die Übertragung der Kundgebung in der Wartburg mit einer Ansprachevon Reichs mini st er Dr. Goebbels stehen wird. Zu Beginn der Kundgebung ruft Reichs­fendeleiter H a d a m o v s k y von Saarbrücken aus die ge­samten deutschen Sender zum Appell aus.

Mit dieser offiziellen Inbetriebnahme des Reichs­senders Saarbrücken tritt zu den bereits bestehenden deut­schen Reichsfendern ein weiterer Großsender, dessen Ausgabe es sein wird, die Kultur des deutschen Westens zu pflegen und sie in fruchtbare Beziehung zu der neuen, starken und jugendlichen Entwicklung unseres Volkstums zu bringen. Ter Gau Pfalz-Saar, in langen Jahrhunderten viel umstritten und umkämpft, soll an ihm eine Stütze seines Deutschseins haben. Seinen kulturellen, geistigen und künstlerischen Kräften sollen die Tore des Reiches geöffnet werden. Das Funkhaus in Saarbrücken soll aber auch ein Brückenpfeiler der Verstän­digung sein, seine Stimme soll im internationalen Senderkonzert den rechten Ton angeben und zu einer weiteren engeren Zusammenarbeit zwischen den Sendern der Welt, ganz besonders aber zwischen den Sendern Deutschlands und Frankreichs, beitragen.

Kein Verein

im üblichen Sinne ist der Reichs-Lustschutz-Bund, sondern ein Teil der Landesverteidigung. Diese Tatsache wird jeden deutschen Mann und jede deutsche Frau veran­lassen, unverzüglich die Mitgliedschaft zu beantragen.

Der Jahresbeitrag von einer Mark kann kein Hinde-

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Sturmwirbel über Westeuropa.

Schneefälle in Oberbayern. Regengüsse in Westdeutschland. Furchtbares Unwetter in Frankreich und der Schweiz.

Die Wetterlage soll sagen die Wcttersachverständi- geii eine Änderung erfahren. Man spricht von Frost und Schnee, also vom Winter. Hoffen mir das Beste. Wir würden den Winter begrüßen und gern die naßkalte Witterung verabschieden. Leider lauten die bisherigen Meldungen wenig zuversichtlich.

Die bayerischen Berge haben Neuschnee be­kommen. Der Schneefall setzte in der Nacht vom Montag zum Dienstag ein. Der Olympiaort Garmisch- Partenkirchen, auf den, was Schnee anbelangt, sich unser Hauptinteresse in diesem Winter richtet, hat das Winterkleid angelegt.

Auf der Zugspitze und am Krcuzcck ist der Skisport schon in vollem Gange.

Auch andere Orte in den bayerischen Bergen melden Schnee bis zu 30 Zentimeter. München sah am Montag noch den Schnee zu Matsch werden.

Im übrigen Deutschland zeigte sich das Wetter von der schlechtesten Seite. Ein S t u r m w i r b e l, sagen die Wetterkundigen, der von Island kam, hatte sich zu einem Hauptsturmtief ausgebildet.

Das Barometer erreichte in Berlin den Rekordtief- stand von 725 Millimeter,

30 Millimeter unter Normalstand. Regen begleitete den Sturm. Namentlich Westdeutschland wurde in Mitleidenschaft gezogen, die Gegenden an Rhein, Mosel und Saar.

Schwere Verheerungen in Frankreich.

Geradezu katastrophal war der Sturm in Frank­reich. Besonders an den Küsten wurden schwere Schäden durch Springflut anaerichtet. Bei La

Amtsniederlegung des litauischen

Oberbürgermeisters von Memel.

Der kommissarische Oberbürgermeister der Stadt Memel, V i k t o r G a i l i u s. hat dem Landesdirektorium schriftlich mitgeteilt, daß er aus persönlichen Gründen sein Amt als kommissarischer Oberbürgermeister niederlege.

Gailius war der zweite der von dem statutwidrigen Direktorium Bruvelaitis eingesetzteu kommissarischen Oberbürgermeister. Sein Vorgänger S i m o n a i t i s , der den widerrechtlich seines Amtes enthobenen bis­herigen Memeler Oberbürgermeister Brindlinger abgelöst hatte, mußte seinerzeit zurücktreten, weil sein Verhalten sogar den Unwillen seiner eigenen litauischen Parteigänger erregte.

Nach der Ernennung eines deutschen Memeldirek­toriums war es eine selbstverständliche Notwendigkeit, daß der litauische kommissarische Oberbürgermeister von Memel, Gailius, die Folgen aus der neuen Loge im Memelgebiet und aus den Wahlen zog, die ein volles Bekenntnis der Memelländer znm Deutschtum gebracht hatten. Nach den dringlichen Vorstellungen bei Signatar- mächte scheint übrigens die Ko w n o e r Regierung im Memelgebiet einen freundlicheren Kurs gegenüber dem Deutschtum einzuschlagen, nachdem die Litauer vor allem wohl erkannt haben, daß sie ihre bisherige Terror­politik nicht mit Erfolg fortsetzen können. Trotzdem bleibt es abzuwarten, ob die Litauer nun die erforder­liche Einsicht gewonnen haben, daß sie nicht dauernd Europa durch die Mißachtung aller Verträge heraus­fordern können. Man darf erwarten, daß nicht nur in das Oberbürgermeisteramt der Stadt Memel, sondern in die ganze Verwaltung des Memellandes wieder Deut s ch e einziehen werden.

Im Kamps gegen die Sanktionen.

Altmetall ist ein wichtiger Posten in der italienischen Abwehr der Sühnemaßnahmen, weil Metall von der Rüstungsindustrie gebraucht wird. Selbst Gartenzäune und Gittertore müssen daran glauben. (Scherl Bilderdiensts

Mische Devisenschieber festgenommen.

Wegen schwerer Deviseuvergehen und Ver­brechens gegen das Volksverratsgesetz wurden der jüdische Kaufmann Bernhard Wagner und seine Ehe­frau ans Siegburg von der Zollfahndungsstelle Köln überführt und festgenommen. Wagner hat nach seinem eigenen Geständnis 5000 holländische Gulden nach dem Ausland verschoben, doch hat die Zollsahndungsstelle fest- gestellt, daß es sich um bedeutend höhere Be­träge handelt. Wagner stand im Begriff, sein Herren- konfektionsgeschäft in Siegburg gegen Barzahlung zu ver­kaufen. Wahrscheinlich hätte auch dieser Beirag nach dem Ausland verschoben werden sollen. Das Geschäft wurde geschlossen und alle greifbaren Vermögenswerte sicher-

Rochelle hat das Meer an verschiedenen Stellen Deich? cf1. gerissen und der Hafen mußte gesperrt werden Schiffsverkehr mit der Insel mußte eingestellt werden Im Mittelmeer scheiterte der FrachtdampserLa Corse" der zwischen Korsika und den südfranzösischen Häsen hör' kehrt. Ein Motorschiff aus dem Hafen Locquemean verln» seinen Mast. Das Schiff stieß gegen Felsen und sank Zwei Matrosen, die in einem Rettungsboot der Besatzuni zu Hilfe eilen wollten, ertranken, während die sechs Mann der Besatzung gerettet werden konnten. Auch im oberen M a r n e t a l sind die Schäden bedeutend.

Die Straßen von Paris waren übersät von abae- brochenen Baumästen,

und in den großen Parks wurden mehrere Bäume ent­wurzelt. Auch Schornsteine und Windrichtungsanzeiaer wurden von der Gewalt des Sturmes heruntergerissen und Bauzäune sowie Baugerüste stürzten zusammen. '

Auch die Schweiz meldet schwere Sturmverwüstun­gen. In Zürich wurde ein 200 Quadratmeter großes Blechdach des Obdachlosenheims auf die Oberleitung der Straßenbahn geschleudert. Ein Straßenbahnwagen wurde durch eine einstürzende Reklametafel beschädigt. Die Scheiben zersplitterten und mehrere Personen wurden ver­letzt. Auch an anderen Stellen erlitten einzelne Personen Verletzungen.

Auch das Genfer Seegebiet wurde von dem Unwetter heimgesucht. Der Morgesfluß trat über die Ufer und überschwemmte mehrere Bezirke der Stadt Morges. Die Feuerwehr mußte eingreifen. Ebenso sind in Antenstätten am Genfer See Überschwemmungen vor­gekommen. Der See tobte wie ein wildes Meer. Ein furchtbarer Föhn raste 30 Stunden lang über das See­gebiet.

Wilde Verbrecherjagd in den Straßen drombergs.

Eine aufsehen erregende Verbrecher- j a g d spielte sich nachts in Bromberg ab. Die Bromberger Polizei hatte erfahren, daß sich international gesuchte Per- brecher in Bromberg verborgenhielten. Als sechs Beamte in das mutmaßliche Versteck der Verbrecher einbringen wollten, sprangen plötzlich zwei Männer, nm mit dem Hemd bekleidet, durch das Fenster auf die Straße. Es handelte sich um die gesuchten Verbrecher, die mit Re­volvern bewaffnet waren. Es begann nun eine nächtliche Jagd durch die Straßen der Stadt, wobei die Flüchtlinge versuchten, ihre Verfolger durch Revolverschüsse abzu­schütteln. Einem der Verbrecher gelang es schließlich, in einer städtischen Parkanlage zu verschwinden, während der zweite gefaßt werden konnte.

Nah und Fern.

Dr Schacht sammelte 48 VOVMark für das WHW.

Die Sammlung, die Reichsbankpräsidcnt Dr. Schacht in Düsseldorf für das Winterhilfswerk vornahm hatte ein Ergebnis, das die kühnsten Erwartungen über traf. Es ergab sich bei der Zählung, daß durch die Sammlung Dr. Schachts insgesamt 48 200 Mark eingekommen waren. Unter anderem fand sich auch eine große Zahl von Schecks vor, denn Dr. Schacht hatte nicht nur auf der Straße, sondern auch bei den Männern der Industrie, die aus Anlaß des Eisenhüttentages in Düsseldorf waren, gesammelt.

Schnellzug gegen Lastzug. Auf der Strecke zwischen Nordstemmen und Alfeld (Leine) ist in der Nacht ein v-Zug mit einem Lastzug zufammengestoßen. Der An­hänger des Lastzuges wurde vollständig zertrümmert. Die Lokomotive erlitt derartige Beschädigungen, daß m nicht weiterfahren konnte. Abgesehen vom Lokomotw- sührer, der durch Glassplitter erheblich verletzt wonei ist, sind keine Menschen zu Schaden gekommen.

Raubmord an einem Gendarmeriewachtmcistcr uM seiner Frau. In Rostken im Kreise L y ck (©ftpreub fand man den Gendarmeriewachtmeister Rode und 1 Ehefrau im Schlafzimmer ihrer Wohnung in einer groß Blutlache liegend, tot auf. Nach dem bisherigen amt t j Feststellungen handelt es sich um amen Raubmord.

Wiederherstellung des großen Hüncnbettes. In Kleinenkneten bei Wildeshausen (Oldenburg) M die Grabungsarbeiten an den Hünengräbern wüve» ausgenommen worden. Das größere, 52 Meter laug Hünenbett wird jetzt unter Leitung von Museumsdnen Michaelsen-Oldenburg wieder in den Zustand gebrmi, der nach den Grabungsergebnissen als der Ursprung Zustand des Grabes angesehen werden darf. . Deutsche Fliegerin stellte einen Kunstslugrekord Die deutsche Kunstfliegerin Elisabeth Gladys ha Buenos Aires einen neuen südamerikan) ) Frauenrekord aufgestellt. Sie führte in einer Stunde 23 Minuten 153 senkrechte Loopings aus.

Auf der Krankenbahre zum Standesamt- C L y n b e (Schweden) fand eine eigenartige Trauung Der Gärtner Anderssen war auf dem Wege zum - meisteramt, wo die Trauung stattfinden sollte, verletzt worden, als sein Auto gegen einen -van ' Vom Krankenhaus ließ er sich jedoch auf ein ng zum Standesamt fahren, wo die verzögerte^ ^ stattfand. Hierauf wurde er ins Krankenhaus s gebracht. . araliliani-

50karätiger Edelstein gefunden. Auf der scheu Diamantenmine Boavista wurde e . ^^ Edelstein von 50 Karat gefunden, der fronst ~ èein den man seit 30 Jahren in Brasilien entdem Wert wird auf 100 000 Mark geschätzt. In

Kopfjäger überfallen ein Eingeborenen ^mm Niederländisch -H- u gutne a kanl - flopp blutigen Rachefeldzug eines wilden dergst ^^ Per­jäger überfielen ein Eingeborenendorf, toie _ ^i fönen und legten Feuer an zwei Wohnstätten - ^erichl Brande kamen zwölf Personen um. "mal eingebore- desTelegraaf" haben die Unruhen umkt in letzter nen Bevölkerung von Niederländisch-Reug Zeit wieder erheblich zugenommen.

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W Dein Weihnachtspaket, Volksgenog »^ g^hrnsmut^^