Einzelbild herunterladen
 

Mitteilungen der NS.-Dienststeüen.

Kartoffelausgabe durch das WHW.

Diejenigen Hilfsbedürftigen der Stadt Fulda, die bis­her ihre Kartoffeln aus den Beständen des WHW. nicht ab­geholt haben, wollen diese gegen Vorlage des Zuweisungs­scheines bis morgen, Donnerstag abend 511 h r in der Reithalle (Irrgarten) a b h o l e n. Wer bis zu diesem Zeitpunkt die Kartoffeln nicht abgeholt hat, kann vorerst keine mehr bekommen.

Kreisführung Fulda.

Politische Leiter!

Antreten der Pol. Leitere und des Kreismusikzuges für die Klaggeskundgebung morgen, 19.15 Uhr vor der Kreis- geschäftsstelle. ' ' Der Kreisleiter.

Dsr GiefLerkalenöer für Dezember.

5. (keine Schottfrist): Zahlung der Lohnsteuer für die zweite Novemberhälfte bzw den Monat November in den Fällen, in welchen Die Lohnsteuer für die erste Hälfte des Monats November nicht mehr als 200 Mark betrug. Abführung der Bürgersteuer für Arbeit­nehmer für die Lohnzahlungen der zweiten November- Hälfte (bzw. des Monats November, wenn die ein­behaltene Bürgersteuer weniger als 200 Mark beträgt oder die Abführung an auswärtige Gemeinden zu er­folgen hat).

10. (keine Schonfrist): Entrichtung der Einkommen- und Körperschaftssteuervorauszahlungön, auch für die Land- und Forstwirtschaft. Zahlung der Kirchen­steuer von einem Teil der Steuerpflichtigen, je nach dem Inhalt des Bescheides (Preußen). Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung und Entrichtung der Um- satzsteuervorauszahlung für den Monat November von denjenigen Unternehmern, deren steuerpflichtiger Um­satz im Kalenderjahr 1934 20 000 Mark überschritten hat. Anmeldung und Zahlung der Bier- und Ge- tränkefteuer für die zweite Novemberhälfte bzw. den Monat November (Preußen).

14. (keine Schonfrist): Mitteilung und Zahlung der Werbeabgabe für Werbeeinnahmen des Monats No­vember.

16. (keine Schonfrist): Anmeldung und Zahlung der Börsenulnsatzsteuer für den Monat November. An­meldung und Zahlung der Lohnsummensteuer sowie des Berufsschulbeitrages nach dem Merkmal der Lohnsumme für den Monat November (Preußen). Zahlung der Grundvermögensteuer nebst Zuschlägen und Hauszinssteuer für den Monat Dezember (Preußen).

20. (keine Schottfrist): Zahlung der Lohnsteuer für die erste Dezemberhälfte, wenn sie für sämtliche Arbeit­nehmer der Betriebsstätte insgesamt mehr als 200 Mark beträgt. Abführung der in der ersten De­zemberhälfte einbehaltenen Bürgerfteucr, wenn die einbehaltene Bürgersteuer mehr als 200 Mark beträgt und die Abführung nicht an eine auswärtige Gemeinde zu erfolgen hat.

23. (keine SÄonfrist): Fälligkeit der Ausgleichsabgabe für Fette (mit Ausnahme der Margarine), die im Monat Oktober aus dem Herstellungsbeirieb entfernt oder im Herstellungsbetrieb verbraucht worden sind.

27. (keine Schonfrist): Anmeldung und Zahlung der Bier­steuer für die erste Dezemberhälftc. Fälligkeit der Ausgleichsabgabe für Margarine, die int Monat No­vember aus dem Herstellungsbetrieb entfernt oder im Herstellungsbetrieb verbraucht worden ist.

31. Ablauf der Frist für die Lieferung des Ersatzgegen- standes auf Grund des Gesetzes über Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen (2. Ergänzungsverordnung zum Gesetz über Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen vom 16. Januar 1935).

Buttermarkt.

Auf dem Buttermarkt kostete das Pfund Butter 1,35, 1,42 Mark. Eier das Stück 11 Pfennig. Gänse 70, 75, 80 Pfennig je Pfund.

Hersfeld, 26. November. (D i e 12 0 0- Jahrfeier H e r s f e l d s.) Nach Abschluß der vorbereitenden Bespre­chungen zwischen den maßgebenden Parteidienststellen und der Stadtverwaltung hat das Festprogramm für den feie--- lichen Beginn des Jubiläumsjahres 1936 seine endgültige Gestaltung gefunden. Tie Hersfelder werden um die Mit­ternachtsstunde eine kurze, aber in ihrem ganzen Aufbau gehaltvolle Feierstunide erleben. Die Stadt wird diese Stunde in festlichem Lichter- und Flaggenschmuck begehen. Mehrere Einzelveraustaltungen leiten den Silvesterabend ein. Von 12 bis 1 Uhr werden alle Glocken der Stadt das für Hersfeld so bedeutungsvolle Jahr einläuten. Gleich­zeitig werden alle Organisationen der Bewegung, wie auch alle Vereine und Verbände in geschlossenen Formationen, geleitet von Fackelträgern und Musikkapellen, zum Markt­platz marschieren und dort Aufstellung nehmen. Wenn der

Wovsn man spricht.

Ein Weihnachtsgeschenk für die Kinderreichen. Traum- gesicht. Ordnung im eigenen Land, ist das beste Friedenspfand.

Für ein Elternpaar kann es wohl kaum etwas Schwereres geben, als wenn es zu Weihnachten feinen .simbern keine Gaben unter den Weihnachtsbaum legen kann. Geben ist seliger denn Nehmen, und Schenken ist die größte Freude des Menschen, wann käme dies dem Menschen wohl eindrucksvoller zum Bewußtsein, als zu Weihnachten, dem Feste des Gebens und Schenkens! Was soll aber ein kinderreicher Familienvater tun, wenn ihm von allen Seiten die Wunschzettel entgegengestreckt werden? Nur zu gern erfüllte er jeden einzelnen Wunsch, aber woher das Geld nehmen, wo es doch schon so kaum zum Notigsten langt? Den Kinderreichen ist nun ein be­sonderes Weihnachtsgeschenk gemacht worden. Bis Weih­nachten werden 50 000 Familien eine Zuwendung von ;e 400 Mark erhalten. Auch sie werden Freude spenden und damit den schönsten Sinn des Festes erfüllen können. Schon vieles wird der Vater von den Wunschzetteln haben Pbstrerwen müssen, nun wird vielleicht hier und da ein Strich ausradierl werden können, und Vater und Mutter brauchen nicht traurige und enttäuschte Gesichter ihrer Kinder zu befürchten, wenn der Lichterbaum erstrahlt Mehr aber noch als die Zuwendung wiegt die Gesinnung, die in ihr zum Ausdruck kommt. Kinderreichtum ist Vater­landsliebe. Man ehrt in Deutschland wieder die Frau die im Kinde die Erfüllung ihrer höchsten Pflicht siebt und den Vater, der mutig all den Schwierigkeiten trotzt,

Bausfrau und Bandwerk.

Bedeutung des Handwerkes in der deutschen ^öH-vroirt^aft.

Unter obigem Motto veranstaltete das Deutsche Frauen- weri, Abteilung Volkswirtschaft/Hauswirtschaft, durch die hiesige NS. - F r a u e n s ch a f t gestern abend im großen Stadtsaal eine eindrucksvolle Kundgebung zur Werbung für das deutsche Handwerk. Es gab zugleich eine Werbeschau hiesiger Handwerksmeister, die in eindringlicher Weise dem Beschauer den Unterschied darlegte zwischen billigem Schund" und gediegener handwerklicher Arbeit.

Nach kurzer Begrüstung durch Frau Viertel, Leiterin der hiesigen Abteilung Boliswirtschafr-Hauswirtschaft sprach Pg. Ruth Ehring h aus, Gau-Sachbearbeiterin von Volkswirtschaft-Hauswirtschaft, Kassel, vor einer großen Zu­hörermenge und Vertretern der Partei, des Handwerkes und der Behörden in lehr- und aufschlußreichen Ausführun­gen über die engen Beziehungen, die von jeher zwischen Hausfrau und Handwerk bestanden, da die Hausfrau natur­gemäß der beste Kunde des Handwerkes ist. 80 Prozent des gesamten Volksvermögens gehen durch die Hand der deutschen Hausfrau; sie will deshalb für ihr gutes Geld auch wirklich gute Ware erhalten. Billiger, schnell verschlissener Schund ist teurer als zu Anfang höher be­zahlte Ware, die dreimal so lange halt als eben minder­wertige Erzeugnisse. Es war nun äußerst lehrreich, die Wünsche des Handwerks und jene der Hausfrau zu hören und kennen zu lernen.

Jede Hausfrau hat mit dem Handwerk zu tun: deshalb ist gerade für die jetzige Borweihnachtszeit die Bitte des Handwerkers -berechtigt: Bestellt rechtzeitig, denn dann werdet Ihr besser und billiger bedient! Nur die in Ruhe und mit eigener Kraft, ohne rasch zusammengeholte Hilfskräfte ausgeführte Arbeit kann gut und gediegen ausfallen.

Und wenn der Handwerker weiterhin -bittet:V e z a h l t pünktlich, damit auch wir unsere Arbeiter und Liefe­ranten pünktlich bezahlen können", so ist dieser Wunsch eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Die meisten Hand­werker haben keine Mittel, um dem Kunden monatelang sein sauer erarbeitetes Geld borgen zu können. Er ist ge­zwungen, Kredite zu teuren Bankzinsen aufzunehmen, was naturgemäß die Ware wiederum verteuern muß, was natürlich wieder auf den Kunden zurückfällt. Es ist also beiden Teilen in gleicher Weise gedient, wenn Jeder pünkt­lich bezahlt, was er bestellt! Pünktliche Zahlung s ch a f f t n e u e A r b e i t!

Der Handwerksmeister verpflichtet sich dafür, die Wünsche der Hausfrau nach preiswürdiger, solider und dauerhafter Handwerksarbeit restlos zu erfüllen. Es must der Stolz eines jeden Deutschen sein, an jeder Stelle sparsam zu wirt­schaften, um den Verbrauch an fremdem, knappem Mate­rial nicht unnötig zu steigern. Der Handwerksmeister kommt deshalb auch dem weiteren Wunsche der Hausfrau nach, in bezug auf Umänderung und Ausbesserung- vorhan-

eherne Mund der Glocken verstummt ist, künden Böllerschüsse den Beginn der Feierstunde auf dem Marktplatz an. Die etwa halbstündige Feier schließt mit einem prächtigen Feuerwerk ab.

Gießen, 26. November. (Eine verhängnisvolle Ohrfeige.) In der Schule von Deckenbach bei Homberg an der Ohm ereignete sich am Freitag ein tragischer Vor­fall, dessen Folgen noch nicht abzusehen sind. Der neun Jahre alte Schüler Wilhelm Dörr sollte von seinem Lehrer mit einer Ohrfeige bestraft werden. Der Junge hielt ab­wehrend die rechte Hand, in der er noch seinen Schreib­griffel hielt, vors Gesicht. Durch den Klaps drang dem Jungen das Eriffelende über dem rechten Auge durch die Augenhöhle in den Kopf. Es entstand eine schwere innere Entzündung, die derartige Formen annahm, daß der Junge heute bewußtlos in sehr bedenklichem Zustand in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.

Lich, 26. Nov. (Ein Todesopfer der Diph­therie-Epidemie in Lich.) Die Diphtherie-Epi­demie, die seit einiger Zeit in der Stadt Lich herrscht, hat jetzt ihr erstes Todesopfer gefordert. Am Montag starb der VA Jahre alte Horst Georg Erhardt an den Folgen der heimtückischen Krankheit.

Nassau (Lahn), 25. Nov. (Wassergeflügel an der Lahn.) Durch die Kanalisierung der Lahn hat sich mit den Jahren das Bild des Flusses erheblich geändert. Wo er früher schnell dahineilte, ist er heute zu einem ruhigen, tiefen Wasser geworden, das an den Ufern auf langen Strecken von hohem Schilf begleitet wird. Hier hat sich in von Jahr zu Jahr steigendem Maße Wassergeflügel, das man früher an der Lahn nicht kannte, angesiedelt. Zu­erst waren es einige Wildenten. Sie haben sich gut ver­mehrt und sind schon zu rechten Scharen geworden. Nun ist auch der Fischreiher heimisch geworden. Der Naturfreund hat seine Freude an dem Gesellen, der da hochbeinig im Schilf oder in den Aeckern an den Ufern steht. Auch zahl­reiche Moven sind in diesen Wochen aufgetaucht, von denen aber noch nicht feststeht, ob auch sie hieransässig" werden.

die mit der Ernährung und Erziehung einer zahlreichen Kinderfchar verbunden sind. In früheren Jahrzehnten hat man das Wort vomJahrhundert des Kindes" ge­prägt. Dies Wort war damals nur ein Schlagwort, denn gleichzeitig mit seiner Prägung ging die Geburtenzahl in erschreckendem Maße zurück. Erst jetzt kommt das «Bon zu seinem Rechte.

*

Es gibt Dinge, mit denen man immer wieder in Berührung kommt, Vorkommnisse, die man immer wieder erlebt, und die doch stets ein Geheimnis bleiben. Zu ihnen gehört der Txaum. Gelehrte und Wissenschaftler haben sich den Kopf zermartert, um hinter seine Eut- ftehungsursachen zu kommen und seine geheimnisvolle Bildersprache zu enthüllen. Doch je mehr man enträtselte, desto größer wurde das Geheimnis, und eine beantwor­tete Frage zog ein Dutzend unbeantworteter nach sich. Es gibt Leute, die jeden Traum nach festen Regeln deuten zu können glauben. Würde man ihnen folgen, so bliebe einem wohl nichts anderes übrig, als die Hände in den Schoß zu legen und sich dem Nichtstun hinzugeben, denn man würde sich dann von ständigen Warnungen, Ängsten, Drohungen und Gefahren umgeben sehen, aus denen mau weder ein noch aus wüßte. Wenn nun aber auch die Geheimsprache des Traumes nicht so leicht zu enträtseln ist, wie es sich diese leidenschaftlichen Traum­deuter denken, ja selbst wenn den Tralimgesichten über­haupt feine tiefere Bedeutung zukäme, so blieben noch genug merkwürdige Traumvorgänge übrig, die Anlaß zum Nachdenken geben. In dem italienischen Dorfe ^ntra sah eine junge Italienerin im Traume ihren Vater, der aus einer Stirnwunde blutete und in hilf­

den er, g e br a u ch t e r Gegenstände, die er mit genau b selben Liebe und Sorgfalt ausführen wird wie neue Gemeinnutz geht auch hier vor Eigennutz. "

Der Wunschzettel einer Frau ist immer lang, beim,> jetzt zur Weihnachtszeit.

Hier aber war die Frau bescheiden und hatte nur , den einen Wunsch an ihren lieben Handwerksmeister der p ü n k t l i ch e n L i e f e r u n g. Jed er Meiste/ ^r 2 sein Geschäft hält, wird ihn ganz von selbst erfüllen' liche Lieferung ist neben guter Ware Reklame für den Handwerksmeister und sein Die bevorstehende W e i h n a ch t s - W e r b e s ch a ,u der Fuldaer Bevölkerung zeigen, welch tüchtige Arbeit bodenständige Handwerk in geschmackvollster, rind preiswürdiger Ausführung zu liefern vermag 1

Der schlimmste Feind dec ehrsamen Handwerks hip Schwarzarbeit", muß endgültig aus gerottet werden' ü llchtfcheues Gesindel hat das .schaffende. Deutschland Ui keinen Platz mehr. '

Das deutsche Handwerk aber wird wieder die kulturell- Bedeutung erhalten wie in seiner einstigen, alten Blütezeit

An die mit reichem Beifall aufgenommenen Ausfistm-n gen von Pg. Ehringhaus schloß sich nach kurzer Pause- b dankenswerter Weise mit vortrefflichen Musikvorträoen der SA.-Kapelle ausgefüllt ein sehr interessanter Lickij- bilder-Vortrag an von Pg. Schmand, Abteilungsleiter der NS.-Hago, Kassel. Anhand zahlreicher, sehr guter Bilder wurde in sehr anschaulicher und eindringlicher Weise der krasse Unterschied zwischenRamsch" Schund" und gediegener Handwerksarbeit aufgcheckt art­eigenes Schaffen anstelle von am laufenden Bandera/ stellter Massenware.

Pg. Schmand verstand es meisterlich, die Bilder nicht nur dem Auge, sondern auch dem Herzen der Zuhörer nabr- zubringen durch die vortrefflichen, von innerer Vegeisterum getragenen Worte, mit denen er in unvergleichlicher Weise den äußeren und inneren Gehalt der Bilder miteinander w verbinden wußte.

Er zeigte uns die Wege, die wir gehen müssen, um unse­rer deutschen Jugend die Wege zu ebnen für eine bessere Zukunft. Hauswirtschaft ist Volkswirtschaft: Je mehr Ar­beitsstunden dem Handwerk gegeben werden, desto aus- nahmefähiger ist das deutsche Handwerk für neue Hilft- und Arbeitskräfte. Wir schaffen unseren eigenen Kindern damit Brot.

Möge die kommende vielseitige Weihnachts-Werbefchau des hiesigen bodenständigen Handwerks zeigen und beweisen, daß die Worte auf fruchtbaren Boden gefallen.

Ehrt unsere deutschen Meister: Unterstützt das deutsche Handwerk!

Bald wird sich also den Jägern an der Lahn ein bisher unbekanntes Weidwerk, die Jagd auf Wassergeflügel, er­schließen.

Frammersbach (Spessart), 25. Nov. (DerSpessart­doktor" 7 0 Iahre alt.) Am Dienstag begeht Gani' tätsrat August Bade in Frammersbach im Spessart sei« siebzigsten Eebürtstaa. Vor einem Menschenalter siedelte er sich von Pommern, seiner eigentlichen Heimat, kommend, in dem idyllischen Spessartort an. Seine Praxis dehnte sich bis in die Orber-Eegend aus und reichte südlich bis nach Lohr. Sie umfaßte aber auch die Ortschaften östlich und westlich der Höhenzüge und oft mußte derSpessartdoktor" bei Unbilden der Witterung schwierige Bergtouren unter­nehmen, um zu seinen Patienten zu gelangen. Vor zwei Jahren anlügtich seines vierzigjährigen Aufenthalts in Frammersbach wurde Sanitätsrat Bade von der Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt.

Groß-Gerau, 26. Nov. (Verkehrs Unfälle durch Wild.) An einem der letzten Abende sprang auf der Landstraße MainzDarmstadt ein Wildschwein einem Motor-Radfahrer ins Fahrzeug und brachte ihn zu Fall. Glücklicherweise kam der Motor-Radfahrer mit leisten Verletzungen davon. Unangenehmer dagegen war die M gögnung eines Königstädter Arbeiters im Domanialwald mit einem Reh. Das Tier sprang dem Arbeiter ins Rad. Dabei wurden die Speichen aus den Felgen gerissen, so N der Mann sein treues Stahlroß auf dem Rücken nach Hauje tragen mußte.

Rüsselsheim, 25. Nov. (Urnen fünde aus der Bronzezeit.) Bei Ausschachtungsarbeiten an der neuen Siedlung wurden die Scherben von zwei Urnen aus der Bronzezeit gefunden. Eine Urne wurde bereits zusam­mengesetzt. Sie hat eine Höhe von 33 cm, oben einen Durchmesser von 18 cm und einen Bauchdurchmesser von 35 cm. Die zweite kleinere Urne wird noch zusammen­gefügt. Beide Urnen sollen dem Heimatmuseum in Rüs­selsheim zugeführt werden. ____-

loser Lage über einem Abgrund hing, Sie wachte av und schickte ihre Brüder aus die Suche. Diese fanden m Vater an der Stelle, an der ihn die Schwester im ' gesehen hatte.Glatter Schwindel", werden manche mm Aber selbst vorausgesetzt, daß es sich um einen solc^ diesem Falle handeln sollte, so gibt es doch unpn ähnliche Fälle, bei denen ein Schwindel völlig " ' geschlossen ist. So mancher von uns hat meliern) sönlich einen solchen Fall erlebt. Das Leben m verwickelter und geheimnisvoller als man ahnt.

Es ist eine beschämende Tatsache für die Menschbâ aber sie läßt sich nicht wegleugnen: Der diesM . Friedensnobelpreis ist nicht verteilt worden. Es m . ,r Preise umgekehrt ergangen wie dem gmuptmn vorjährigen schwedischen Lotterie, der zwar gezogen &jc nicht abgeholt wurde. Der Friede scheint, wenn m Ereignisse in Abessinien und Ostasien betrachte' ^ Haupt an Kurswert erheblich eingebüßt zu liegt dies wohl mit daran, daß sich bre Staatsmänner immer sehr gerne mit den andere - ^ und Staatsmännern beschäftigen. Deutschland. her bon eine Ausnahme. Immer wieder haben tum Welt verkündet:Wir haben mit uns selbst gen ^ denn wir bauen auf, wir lassen andere m - rojr wünschen selbst in Ruhe gelassen |u werden. Voll­auf Eroberungen ausgehen, so nur in der erg «riebcn gemeinschaft." Wede/ Friedenspreise noch . Mkw um jeden Preis werden der Menschheit zu < '^r Er­

stand und Gerechtigkeit verhelfen, sondern kenntnis, daß jedes Volk, das bei sich ~ leiste schafft, damit den wertvollsten Friedensbel