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Mitteilungen der NS.-Dienststellen.

NS.-Frauenschaft, Stadtkreis Fulda.

Abtlg. Volkswirtschaft-Hauswirtschaft.

Morgen Abend findet im Stadtsaal, abends 8 Uhr die Werbe-Veranstaltung für das deutsche Handwerk statt. Wegen der Wichtigkeit dieses Abends bitte ich alle Frauen- schaftsmitglieder, daran teilzunehmen. Der Unkostenbei­trag von 10 Pfg. ist so niedrig gehalten, daß jede den Be­such ermöglichen kann.

Die Kreisfrauenschaftsleiter'n.

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BDM.-Gruppe 1/167.

Die Scharen von Waltraut Schacht, Luise Passiv und Inge Luckau treten am Mittwoch um halb 9 Uhr in der Schulstraße an, von wo sie geschlossen zur Großkundgebung der NSDAP. (mit Ministerpräsident Pg. Klagges als Red­ner) in die Stadtsäle gehen. Die Ringführerin.

Das Zuchthäusler-Obdach im Bergwerksstollen.

Verwegene Flucht dreier Schwerverbrecher ans d m Gefä"glâ

Zungmädel-Gruppe 2/167.

Am Mittwoch treffen wir uns alle pünktlich um halb 5 Uhr am Hirtsrain. Turnen fällt an dem Tage aus.

D i e I u n g m ü d e l - G r u p p e n f ü h r e r i n.

Die Entscheidung der Vaterschaft.

Zuchthaus wegen Verleitung zum Meineid.

Hanau (Main), 25. Nov. Nach zweitägiger Verhand­lung verurteilte die Große Strafkammer Hanau den 44 Jahre alten Wilhelm Henrich aus Brombach im Taunus wegen Verleitung zum Meineid zu einem Jahr und drei Monaten Zuchthaus.

Als vor dem Amtsgericht Gelnhausen gegen einen jungen Mann ein Unterhaltsprozeß schwebte, hatte der Angeklagte ein junges Mädchen aus Oberreifenberg im Taunus, das ein uneheliches Kind geboren hatte, überredet, nichts davon zu sagen, daß es auch mit ihm Verkehr gehabt hatte. Das Mädchen sagte auch in diesem Sinne aus, gab aber später unter Eid zu, auch mit Henrich in der Empfäng- niszeit verkehrt,zu haben, bezichtigte sich später vor dem Landgericht Frankfurt selbst des Meineids und blieb bei dieser Selbstbezichtigung auch vor dem Schwurgericht Hanau, vor dem es sich wegen Meineides zu verantworten hatte. Das Schwurgericht nahm jedoch an, daß das Mäd­chen in diesem wesentlichen Punkt die Wahrheit gesagt hatte.

In dem jetzigen Verfahren gegen Henrich gab die Kindesmutter auf eindringliche Vorhaltungen des Staats­anwalts schließlich zu, mit dem Angeklagten Henrich in der Empfängniszeit ebenfalls Verkehr gepflogen zu haben. Ausschlaggebend war jedoch auch noch vor allem das sach­verständige Gutachten des Leiters des Erbbiologischen In­stituts Frankfurt, Prof. Freiherr v. Verschuer, wonach H. mit großer Wahrscheinlichkeit als der Vater des Kindes be­zeichnet werden kann.

So kam das Gericht zu dem obenangeführten Urteil. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte gegen Henrich zwei Jahre Zuchthaus beantragt.

Altenkirchen, 25. Nov. Drei noch in jugendlichem Alter stehende mehrfach vorbestrafte Untersuchungsgefangene des Gerichtsgefängnifses in Siegen, die sich in einer Gemein- schaftszelle befanden, vermochten unlängst zur Nachtzeit auszubrechen. Dem bereits 18mal vorbestraften Linden aus Betzdorf war die Sicherheits-Verwahrung in Aussicht gesicht, die gegen seinen Mitgefangenen Stadtkowitz aus Buer-Erle, der schon 19mal vorbestraft ist, bereits verhängt worden war. Beide wollten unter allen Umständen der Durchführung der Sicherheitsverwahrung aus dem Wege gehen und weihten in ihren Fluchtplan auch den dritten Zelleninsassen, den achtmal vorbestraften Scholz aus Oedin- gen, ein. Nachdem man auf eigenartige Weise eine Säge angefertigt hatte, wurde mit dieser in mühevoller und unbe­merkter Arbeit ein Stück von einem eisernen Bettpfosten abgeschnitten. Mit dem so gewonnenen Werkzeug bohrte man nun in die Deckenwand eines Nabenraumes ein Loch. Durch dieses gelangten die drei Häftlinge auf den Boden des Hauses und ließen sich mittels eines Seiles, aus ver­schnittenen Schlafdecken hergestellt, zunächst in den Hof hinab. Dann gelangten sie nach dem Erklettern einer sehr hohen Mauer ins Freie. Nur dürftig bekleidet, wurde nun­mehr gegen2 Uhr nachts die Flucht ergriffen. Als man durch die Straßen der Stadt eilte, wurde eine auf dem Heimweg befindliche Person gesichtet, die aber aus

Furcht vor den nächtlichen Spukgestalten

sich eilig aus dem Staube machte. Wie gehetzte Tiere ver­ließen die drei fluchtartig das Stadtgebiet, und als der Morgen anbrach, war in der Nähe des Ortes Mudersbach im Kreise Altenkirchen in einem dichten Waldstück die erste Rast möglich. Den Tag über verweilte man in dieser siche­ren Deckung und ruhte sich aus für die erneut bevorstehende nächtliche Wanderung, die zunächst nach Betzdorf führte. Unterwegs stieß man auf eine Verkaufsbude, in die ein-

gebrochen werden sollte, um sich fixens mittel zu öet[n- .. denn der Hunger hatte sich bereits sehr bemerkbar Aber die drei unheimlichen Gesellen wurden bei beit gestört und mußten eiligst die Flucht ergreife . , Stadtkowitz das Pech hatte, einen seiner Schuln lieren, so daß er ' »0=

barfuß durch die Wälder

wandern mußte. Ties war auch der Grund, wesku' sich von seinen beiden Gefährten trennte. Um g für seine Schuhe zu. verschaffen, hielt er in her WesterwaldorLes Wallmenroth einen Fuhrmann an - diesen vom Wagensitz und schlug ihn nieder, ^er " mann widersetzte sich aber heftig, so daß dem Räuber Plan, dem Fuhrmann die Schuhe abzuuehmen, nicht Inzwischen waren die beiden anderen Ausbrecher durck^ Haubergwaldungen in Richtung Herdorf (Krem kirchen) geflüchtet, eine kleine Unachtsamkeit wurde jedoch zum Verhängnis. Vor dem Scheunentor e « bäuerlichen An wesens im Dorfe Dasberg fanb man artige Strohspuren. Die Polizei wurde benachrichtigt' 2 gemeinsam ging man den Spuren nach, die zu einem Betrieb befindlichen Bergwerksstollen führten.

Vier Beamte drangen nun mit Pistolen in den 400 Meter tiefen Gang ein.

In etwa 50 Meter Tiefe stießen sie aus das Lager der Flüchtlinge, die völlig überrascht wurden, denn in au-o- hungertem Zustand waren sie in einen erschöpften CM versunken. Auch der Dritte im Bunde der Ausbrecher war mittlerweile aufgespürt worden, und nun standen sie w- summen wegen Meuterei vor der Großen Strafkammer in Siegen. Stadtkowitz erhielt drei Jahre Zuchthaus, Linden zwei Jahre und sechs Monate Zuchthaus, Scholz kam mb zwei Jahren Gefängnis davon.

Wirtschafts-Konzessionen dürfen nicht übertragen werden.

Wegen Vergehens gegen Paragraph 1 des Eaststätten- gesetzes verurteilte die Kleine Strafkammer einen ein­schlägig schon dreimal vorbestraften Angeklagten zu 200 Mk. Geldstrafe. Der Angeklagte, der in erster Instanz freige­sprochen worden war, war Konzessionär einer Gaststätte, die er von einer Frau führen ließ. Diese wurde von ihm gewissermaßen als Aushängeschild benutzt, sie war aber nicht selbständige Wirtin, sondern Angestellte und bezog ein Wochengehalt. Ihre Unselbständigkeit ergab sich schon dar­aus, daß sie nicht einmal nach ihren Wünschen die nötigen Einkäufe machen konnte. Das Gesetz schreibt vor, daß eine Wirtschaft nur geführt werden darf von demjenigen, der die Konzession hat.

Glückwunschtelegramm zur erfolgreichen Rekordfahrt des Adlerwagens auf der Avus.

Frankfurt a. M., 25. Nov. Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Dr. Todt, hat den Adlerwerken in Frankfurt a. M. folgendes Glückwunschtelegramm über­sandt :

Nach erfolgreich beendeter Rekordfahrt auf der Avus mit 1,0-Liter-Adler-Trumpf-Stromlinienwagen spreche ich der Leitung der Adlerwerke, ihren Fahrern und ihrer Ge­folgschaft, insbesondere Obermeister Heckel, meine volle Anerkennung aus. Die erzielten Leistungen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 124 kmstd. bei einem Kraft­stoffverbrauch von nur 8.75 Liter für 100 Kilometer zeigen, daß es durchaus möglich ist, auch mit kleineren Motoren wirtschaftliche Autobahngeschwindigkeiten zu erreichen.

Mit meinem Glückwunsch verbinde ich den Ansporn zu weiteren Versuchen. Heil Hitler!

Dr. Todt,

General-Inspektor für das deutsche Straßenwesen."

Biedenkopf, 25. Nov. (Frösche in der Wasser­le i t u n g.) Eine schöne Ueberraschung erlebten dieser Tage einige Hausfrauen in dem Kreisort Ernsthausen. Als sie die Wasserleitung aufdrehten, kamen plötzlich kleine Frösche zum Vorschein. Vermutlich hatte sich in dem Wasser­behälter eine Froschbrut festgesetzt, so daß jetzt die jungen Frösche durch den Wasserdruck auf diesem nicht gerade all­täglichen Wege wieder die Freiheit erlangten.

Als Hausfeuerwehr tätig zu fein, ist für Deutschlands Frauen und Mädchen eine Ehre!

Bürstadt, 25. Nov. (Zwei Sch w e r v e r letz te bei einem Motorradunfall.) Auf der Lampertheimer Straße ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein von Lampertheim kommender Motorradfahrer fuhr auf einen beladenen Handkarren auf. Bei dem Sturz erlitten der Fahrer und der Beifahrer so schwere Verletzungen, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Die Begleiter des vorschriftsmäßig beleuchteten Handwagens erlitten leichtere Verletzungen.

Bingen, 25. Nov. (K i n d aus dem fahrenden Zug gestürzt.) In einem unbewachten Augenblick stürzte ein vier Jahre altes Kind aus dem fahrenden Zuge BingenKoblenz. Das Kind war in das anliegende Ab­teil gelaufen, muß sich dort wohl an der Tür zu schaffen gemacht haben und hinausgestürzt sein. Als die Mutter schließlich nach dem Kinde sah, war es verschwunden. Man benachrichtigte sofort die Bahnbehörde, die das Kind mit schweren Verletzungen auf dem Bahndamm liegend fand.

Pirmasens, 24. November. (Razzia auf Butter- schwarzliefer anten.) Nachdem festgestellt werden mußte, daß eine Anzahl Personen ihrer Verpflichtung, ihre Milch an die Bezirkseinzugsstelle abzuliefern und keine Butter in die Stadt zu bringen, nicht erfüllten, wurde gestern morgen eine umfassende Razzia auf Butter- Schwarzlieferanten durchgeführt. Dabei wurden einige Zentner Butter beschlagnahmt, die auf Schleichwegen in Pirmasens abgesetzt werden sollten. Die betreffenden Personen wurden zur Anzeige gebracht.

R 18 10.40, R 19 10.50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstatm Soyaschrot m. M. 16.20, Palmkuchen m. M. 16.80, Erdmchkâ m. M. 18.30, Treber, Trockenschnitzel 8.80, Großhandelspreis ab Fabrikstation. Heu 8.008.50, Weizen- und RoamiNol drahtgepreßt 3.203.40, do. gebündelt 3.003.20. Kariös, feln: Industrie hies. Gegend 2.902.95, gelbfleischige M Gegend 2.802.85, weiß-, rot- und blauschalige 2.60 RM je 50 kg bei Waggonbezug, Frachtparität Frankfurt am Main Tendenz: ruhig.

Amtliche Berliner Notierungen vom 25. November.

(Sämtliche Notierungen ohne Gewähr.)

Berliner Wertpapierbörse. Die Börse verlief am Wochen- veginn ziemlich abwartend. Das Gesamtbild des Aktien­marktes war vorwiegend schwächer. Am Markt der festverzinslichen Werte machte die Aufwärts­bewegung der Dollarbonds keine weiteren Fortschritte, da sich die Umtauschgerüchte bisher nicht bestätigt haben. Am Geldmarkt war Blankotagesgeld bei sehr reichlichem An­gebot mit 2,87 bis 3,12 Prozent zu haben.

Berliner Devisenbörse. (Telegraphische Auszahlungen.) Dollar 2,482,49; engl. Pfund 12,2712,30: holl. Gulden 167,98 bis 168,32; Danz. 46,8046,90; franz. Franken 16,3616,40; schweiz. 80,3280,48; Belg. 42,0242,10; Italien 20,13-20,17; schwed. Krone 63,2563,37; bän. 54,8054,90: norweg. 61,61 bis 61,73; tschech. 10,2610,28; österr. Schilling 48,95-49,05; poln. Zloty 46,8046,90; Argentinien 0,670,68; Spanien 33,8733,93.

Berliner Preisnotierungcn für Eier. A. Inland- eier. 1. G 1 (Vollfrische Eier): Sonderklasse 65 Gramm und darüber, 11,50, Größe A 6065 Gramm 10,75, Größe B 5560 Gramm 10, Größe C 5055 Gramm 9, Größe D 4550 Gramm 8,50; II. G 2 (frische Eier): Sonderklasse 11,25, Größe A 10,50, Größe B 9,75, Größe C 8,75, Größe D 8,25; III. Aussortierte labfallende Ware): 8,50. B. Ausland­eier. Holländer, Dänen, Schweden, Finnländer, Belgier, Estländer u. Irländer: Sonderkl. 11,50, Größe A 10,75, Größe» 10, Größe C 9; Bulgaren, Ungarn und Jugoslawen: Sonder­klasse 11,25, Größe A 10,50, Größe B 9,75, Größe C 8,75. - C. Kühlhauseier und andere k 0 n s e r v i e r t è : Sonderklasse 10, Größe A 9,50, Größe B 8,75, Größe C 8,2a, Größe D 7,75.

Eine neue Jugendherberge im mittleren Lahntal.

Runkel, 25. Nov. An Stelle einer im Jahre 1929 von der LaienspielgruppeLahngold" aus eigenen Mitteln ge­schaffenen bescheidenen Jugendherberge in dem malerischen Lahnstädtchen Runkel, die wegen wirtschaftlicher Schwierig­keiten vorübergehend gei^lossen und anderen Zwecken dienst­bar gemacht werden mußte, haben jetzt Hitlerjugend und Jugendherbergsverband mit Unterstützung der Gemeinde Schadeck und der LaienspielgruppeLahngold" auf Schloß Schadeck eine neue Heimstätte für die wandernde Jugend geschaffen. Die Gemeinde Schadeck hat die Instandsetzung der erforderlichen Räume in mustergültiger Weise durch- gefübrt, während die ehemalige Runkeler Jugendherberge die Einrichtung zur Verfügung stellte.

Homberg (Oberhessen), 25. Nov. (Schwerer Ein­bruch in ein Uhrengeschäft.) In das Geschäft des Uhrmachers Wilhelm Ehrist drangen nachts Einbrecher ein und raubten wertvolle Uhren, Schmucksachen, Photoappa­rate usw., sowie einen kleineren Geldbetrag. Die Diebe konnten mit ihrer Beute im Wert von einigen Tausend Mark unerkannt entkommen.

Biedenkopf, 25. Nov. (Kind i m Bett verbrannt.) Als eine Ehefrau von Einkäufen zurückkehrte, stand das Bett, in dem ihr einziges ik-jähriges Kind schlief, in hellen Flammen. Mit schweren Verbrennungen wurde das Kind in die Marburger Klinik gebracht, ^ es kurz nach seiner Einlieferung starb.

Börse und Handel

Frankfurt a. M. (S ch l a ch t v i e h m a r k t vom 25. N 0 v.) Auftrieb: Rinder 922 (gegen 994 am letzten Montagsmarkt), darunter 130 Ochsen, 50 Bullen, 632 Kühe, 110 Färsen. Kälber 423 (315), Schafe 85 (106), Schweine 1849 (1940). Notiert wurden je ein Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochchsen: a) 42 (am 18. 11. 42), b) und c) 42 (42), d) 3941 (3941). Bullen: a), b), c) 42 (42), d) 4142 (4042). Kühe: a) 42 (42), b) 40 bis 42 (4042), c) 3139 (3339), d) 2330 (2532). Färsen: a), b), c) 42 (42), d) 4042 (3942). Kälber: a) 73 bis 76 (7376), b) 6772 (6772), c) 6066 (6166), d) 50 bis 59 (5460). Lämmer, Hämmel und Schafe: 62) 4748 (50), c) 4546 (4748), d) 4344 (4445). Schafe nicht notiert. Schweine: al), a2) 57 (57), 6) 55 (551, c) 53 (53), d), e) 51 (51), gl), g2) 57 (57). Martverlauf: Rinder sehr rege, in ge­ringsten Tieren Ueberstand. Kälber, Hämmel und Schafe mit­telmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt. Ueberstand: 69 Rinder, darunter 16 Ochsen, 1 Bulle, 52 Kühe. Großhandels­preise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 1219 Viertel Rindfleisch, 60 ganze Kälber, 43 ganze Hümmel, 840 halbe Schweine. Rotiert wurden je 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 7680, c) 6876. Bullenfleisch b) "7478. Kuhfleisch b) 68 74, c) 5868. Färsenfleisch 6) 7680, c) 6876. Kalbfleisch b) 8494, c) 7484. Hammelfleisch b) 9095. Schweinefleisch d) 74. Fettwaren nicht notiert. Marktverkauf: ruhig.

Frankfurt a. M. (E e t r e i d e g r 0 ß m a r k t vom 25. November.) Brotgetreide war ausreichend angeboten, für Weizen zeigten die Mühlen im Hinblick auf das bessere Mehl­geschäft, insbesondere für Auszugsmehle, etwas bessere Auf­nahmeneigung. Gerste und Hafer waren nicht angeboten, für Braugerste hat sich der Preis auf 220225 (200210) erhöht. Am Futtermittelmarkt erfolgen weiterhin Zuteilungen in öl­haltigen Artikeln und in Trockenschnitzeln. Kleie war nicht an­geboten. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Krogramm) in RM.: Weizen W 13 203, W 16 206, W 19 210, W 20 212, Roggen R 12 166, R 15 169, R 18 173, R 19 175, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. FuttergersteSommergerste für Brauzwecke 220225, Hafer. Weizenmehl W 13 27.95, W 16 28.20, W 19 28.20, W 20 28.55, Roggenmehl R 12 22.45, R 15 22.80, R 18 23.30, R 19 23.50 äs 0.50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenvachmehl 17.1017.25, Werzenfuttermehl 13.50. Weizenkleie W 13 10.65, W 16 10.80, W 19 11.00, W 20 11.10, Roggsnkleie R 12 9.95, R 15 10.15,

Berliner Gctreidcgroßmarkt vom 25. November.

Mehl, 100 kg in Mk., fr. Berl,:') Weizen, Type 790: Preisgâi II 26,85, III 26,85, V 26,85 VI 27.30, VIP) 27,30, VII) 27,45, VIII 27,70, IX 27,70, X 27,70, XII 28,10, XIV 28,40, Roggen, Type 997: Preisgebiet 1 21,10, II 21,20, V 21,45, V 21,55, VI 21,6c>, VII 21, VIII 21,90, XI 22,25, XIl M XIII 22,45 «Type 815 + 50

Kleie, lOO kg in Mark:-, Weizen-: II H,15. >

V 11,30, VI 11,3a, vm ix 11,55, X 11,60, XII XIV 11,85;

Roggen-: I 10,10, II 0, °, 10 30 V 9,95, VI 10, ° V I 10 45 VIII 10,10, XI XII 10,40, XIII 10,45

Llsaaten, 1000 kg in Mark.

Raps - VemM T

Futtermittel, \ .

2^00-21,50 LZZ 12,50-13,50 2 £ 17,75-18,75

Für 1000 kg in Mark:

Weiz., mark,, fr. Berl.') 204,00 (Durchschnittsqualität)

Futter-, märkischer 202-203

Futter-, eosinierl Sommer-, märkischer Gesetzt. Erzeugerpreis für d. Preisgeb.-i W. VI 192,00, W.VII 193,00, W.VlII 194,00, W. IX 195,00, W. X 196,00, W.XI1198.00. W. XIV 200.00.

Rogg., märt., fr. Berl.ft 167,00 (Durchschnittsqualität)

Gesetzt. Erzeugerpreis für d. Preisgeb?) R. V 155,00, R. VI 154,00, R. VH 157,00, R. VIII 158,00, R. XI 161,00, R. XII 162,00. R. XIII 163,00.

Gerste fr. Bert. ab Stal.

Brau-, fste. 220-227

Brau-, gute 213-219 Sommer-,

211-218

204-210

mittel -

Winter- (zu Ju- dustriezwecken)

Pikt.-Erbscu

zweizeilig vierzeilig Judustrie- (Sommer-

202-210

190-195

193-201

181-186

gerste) ____ _______

Futter-, gesetzlicher Erzeuger­preis für die Preisgebiete G. V 160,00, G. VI 161,00, @. VII 163,00, G. VIII 166,00, G. IX 168,00.

208-213

199-204

Kl. Erbsen Futtererbsen Peluschken Weriwlmen Wicken, dtsch.

Ostsee Russische

Futter-

Lupine, blaue Lupine, gelbe Seradella Leintuch 37%

13,75-14,25 £2* 1325-13,70-2 5 13,25-13,75 8t»K 9,50-10,50 ^ 8,50-9.00 s^

Hafer

fr. Berl, ab Stal.

märkischer

Gesetz!. Erzeugerpreis für die Preisgeb. H. IV 148,00, H. VII 152,00, H. X 155,00, H. XI 157,00, H. XIII 160,00, H. XIV 162,00.

Erdnußk. 50% Erdnutzk.-Mebl Trockenschnitzel Sojaschrot

45% Hambg.

do. Stettin Kartoffelfl.*)

do.fr.Blu.**)

8,65

8,45 9,05

7,75

7,95

8,45

9,05

8 §5

.2 M

- - Q30rj find

*) An Auswuchs, Besatz, Bruch, SchmachtkorN' ^ zulässig: bei Weizen 3 Prozent, bei Roggen 2 ch t

ft Gesetzlicher Mühleneinkaufspreis + 4- .M von ft Zuzüglich 0,50 Mark Frachtausgleich be, -l»1 mindestens 10 Tonnen frei Empfangsstation.

ft Kreise Soldin und Arnswalbe.

s) Kreise Luckau und Calau. , x 100

* Zuzüglich 0,30 Mark Ausgleichsbetrag I« ^ gramm. Bei Weizenvollkleie kann ein AusM'^ Mark, bei Rogaenvollkleie ein solcher von 100 Kilogramm beredetet werden.

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