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Sport des F

Für die Winterhilfe spielten

Stadtelf Fulda Vezirksklasse Fulda 5:0 (2:0).

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Wie im Vorjahre rief auch dieses Jahr am Bußtag wieder der Reichsführer des Deutschen Sportes die Fuß­baller aller Gaue auf, ihr Teil zur Winterhilfe beizu­tragen. Allenthalben fanden diese Zweckspiele statt. Der Hauptkampf des Sportkreises Fulda stieg auf dem Ger- manensportplatzWaldheim" zwischen der aus Borusien und Gernmnen gebildeten G a u l i g a e l f und der aus den Randvereinen Horas, Petersberg, Künzell und Vach­rain gebildeten Bezirksklassenelf. Um es vor­weg zu betonen: es war ein sehenswerter Kampf, den sich die beiden bestmöglichst zusammengestellten Mannschaften lieferten. Er war mehr als sehenswert, sein Zweck allein hätte einen besseren Besuch als dieses halbe Tausend ver­dient. Weil auf dem Lande ja ähnliche Spiele ausge­tragen wurden, wäre es besonders Aufgabe der Fuldaer Sportplatzbesucher gewesen, zu kommen und zu opfern. So sagen wir in erster Linie den 22 ritterlich kämpfenden Spielern Dank dafür, daß sie den Sinn dieses Spieles wohl erfaßt hatten, dann weiter den Erschienenen.

Als Bundesschiedsrichter W i n g e n f e l d -Fulda an- pfiff, stellten sich folgende Spieler:

Stadt elf: Roßmar- Wallenburger, Schäfer; Seu­ring, Maintz, Vogler; Eünkel, Janda, Schmidt (Bor.), Karpf (Bor.) und Schmitt (Germ.).

L a n d e I f: Mathes (Petersberg); Müller (Vach­rain), Schäfer (Künzell); Röder (Bachrain), Schneider (Petersberg), Bauer (Horas); Hillenbrand (Petersberg), Schultheis (Bachrain), Eünkel (Horas), Schultheis (Kün­zell), Wagner (Horas).

Schneller als ihr Gegner haben sich die Leute aus Ful­das Nachbarschaft gefunden. Die Deckung steht stark, die Läuferreihe hat in E. Schneider einen guten Führer, und in dem durch seinen Einsatz und seine Schnelligkeit über­raschenden Angriff sind Hillenbrand und Eünkel die trei­benden Kräfte. Roßmar hat bald einige Ecken zu fangen, weiter zwei starke Schüße zu halten, dann erst, um die Mitte der ersten Hälfte, fällt ein Tor. Janda, mit Wal­lenburger zusammen, wohl der Beste der 22, gab gut an den Borussen Schmitt, eine gute Täuschung, 1 :0. Und wieder dauert es bei fast offenem Spiel mehr als zehn Minuten, bis der Borussen-Neuling Karpf, der nicht überzeugen konnte, einen von der Latte kommenden Janda-Schuß als Nachschuß zum 2 :0 verwertet. Noch zweimal muß sich Roßmar gewaltig strecken, als die linke Seite bei dem erst nachher in Form kommenden Vögler vorbeigekommen war.

Nach der Pause werden die Sieger allmählich zu einer Einheit, ' besonders im Angriff. Wallenburgers und Schäfers völlig sicheres Spiel nahmen dem Bezirksklassen­angriff den Mut mehr und mehr, Schmitt (Bor.) wurde oft gut eingesetzt, kam dadurch fein in Schwung und gab direkt weitergeleitete Bälle an die beiden Flügel in Menge. Janda lief zu bester Form auf, da mußten Tore fallen. Karpf erzielte denn auch in der 20. Minute, wenn auch abseits stehend, Tor Nr. 3. Der Germane Schmitt machte einige Schnitzer von vorher wieder gut, als er mit schönem Schrägschutz auf 4 :0 erhöhte. Sein Namens­vetter in der Sturmmitte erhöhte dann auf 5 :0, um letzt­lich einen Foul-Elfmeter Mathes in die Arme zu schießen. Bald kam dann Winaenfelds Schlußpfiff.

Kritik sei nicht weiter geübt. Die beiden Neuen, Karpf und der Germane Schmitt, brauchen noch Zeit, um besser beurteilt werden zu können. Ueberzeugen können sie noch nicht so recht.

Als Vertreter des Herrn Landrats und Gauleiter- Stellvertreter Dr. Burkhardt wohnte Herr Regierungs- Assesior Dr. von Klinkowström dem Kampf bei.

R.

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MM im Dienste des WSW.

Im ganzen Reiche sanden am Bußtag Fußball­spiele für das Winterhilfswerk statt. Der Opfer­tag der Fußballer wurde, wie nicht anders zu erwarten, zu einem großen sportlichen Erfolg und hat daöei auch dem großen Hilfswerk der deutschen Volksgemeinschaft wieder eine beträchtliche Summe eingebracht, deren Höhe allerdings erst später festgestellt werden kann.

Das H a u p t s p i e l des Tages führte in Berlin zwei deutsche Auswahlmannschaften mit den besten deutschen Fußballspielern und einigen guten Berliner Kräften im Poststadion in Berlin zusammen. Das riesige Oval des Stadions war bis zum letzten Platz gefüllt, und viele Tau­sende mußten umkehren, da sie keine Karten mehr bekommen konnten. Auch Reichsminister Dr. Goebbels war als Zu­schauer in der Ehrenloge erschienen, ebenso wie es sich der Reichssportführer von Tfchamme: und Osten nicht hatte nehmen lassen, dem Spiele beizuwohnen, das vielleicht schon für die Auswahl der Spieler gegen England Aufschlüsse gegeben hat.

Von Anfang an ging die Rot-Weitze Mannschaft, bei derJzakob (Regensburg) das Tor nicht in bester Form hütete, in Front. Die Berliner fügten sich hier gut ein, und so holten die Rot-Weitzen, von starkem Wind begünstigt, durch aus­gezeichnetes Zusammenspiel in der ersten Hälfte zwei Tore heraus, denen die Schwarz-Weitzen zunächst noch nichts ent­gegensetzen konnten. Besonders die Berliner Läufer Kauer und Bien sowie der Benrather Rasselnberg (der übri­gens für England so gut wie sicher ist) zeichneten sich hier aus. Rapelnberg war der glückliche Schütze beider Tore, die in der 17. und 32. Minute fielen.

Nach der Pause änderte sich das Bild grundlegend. Die Schwarz-Weitzen, bei denen in der Verteidigung Münzenberg «Aachen), in der Läuferreihe Gold- brunner (München) und im Sturm Hohmann (Benrath) gefielen, fehlen zum Gegenangriff an, der auch bald von Er­folg gekrönt war Zwei Tore, beide von Hohmann ge­schossen, musste Jakob durchgehen lassen, und damit war der Ausgleich hcrgestelll Die Roi-Weitzen legten allerdings eine Minute danach einen brttten Treffer vor Die Stim­mung hob sich beträchtlich, als dann der Ausgleich fiel. Die Rot-Weitzen liessen immer mehr nach, »umal Rasselnberg und Framke (Berlin) durch leichte Verletzungen behindert wurden. So nahm es nicht weiter wunder, als auch noch das Siegtor für die Schwarz-Weitzen fiel und so das Endergebnis 4 : 3 (0 : 2) hergestellt wurde.

Der Rekordsegen des Adler-Wagens.

Die Rekordsahrt des Adler-Sttomlinicnwagens auf der Berliner Avusbahn hat weiteren internationalen Rekorden das Lebenslicht ausgeblasen. Nachdem am Montagabend in Gegenwart des Korpssührcrs Hühnlein der 48-Stunden- Rekord bei einer Durchschnittsgeschwindigkett von 128,5 Stundenkilometer auf 6168 Kilometer gestellt worden war.

fielen auch noch weitere Höchstleistungen, brauchte der Wagen 50:03:34 Stunden durchschnitt von 128,59 Kilometer. Als morgen starker Nebel austral, ging die

Für die 4000 Meilen bei einem Slnnden- dann am Dienstag- Geschwindigkeit vor-

Ge-

übergebend etwas zurück. Immerhin lag der 5000-Meilen- Rekord in einer Zeit von 62 : 59 :35 Stunden bei 127,7

Stundenkilometer. Im Laufe des Dienstag konnte die schivindigkeit wieder beträchtlich aesteiaert werden.

Der AdlerRekordwagen, der neun neue Rekorde

gestellt hat, in einer Tankpause. Ein riesiger Schirm schützt die Fahrer vor dem strömenden Renen (Schirner M.)

auf»

Am Dienstagabend fiel dann auch der Rekord für 7 2 Stunden. In dieser Zeit hat der Adler-Wagen eine Strecke von 9245,6 Kilometer mit einem Durchschnitt von 128,4 Stundenkilometer znrnckgelegl und den alten französischen Weltrekord um 1900 Kilometer verbessert. Bald daraus wur­den die 10 0 0 0 Kilometer in der neuen Rekordzeit von 79 :08 :54 mit einem Durchschnitt von 126,34 Stundenkilometer durchfahren

Die Rekordsabrt wurde am Mittwochabend mit der Erreichung des gesteckten Zieles, die von dem französischen Peugeot-Wagen im September aufgestellten internationalen Klassenhöchstleistnngcn zu verbessern, abgeschlossen. Insgesamt wurde eine Strecke von fast 12 000 Kilometer zu- rückgelegt, wobei neun neue Bestleistungen aufgestellt worden sind. Als letzter fiel der Biertagerekord. Es wurden insgesamt 11 875,284 22 Kilometer mit einem Durch­schnitt von 123,700 Stundenkilometer zurückgelegt. Der bis­herige Rekord wurde also um genau 2000 Kilometer bzw. 21 Stundenkilometer geschlagen. Die Rekordsabrt des Adler- Stromkinienwagens ist damit zu einem vollen Erfolg für die deutsche Industrie, die deutschen Fahrer und die deutsche Bahn geworden.

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Der Arbeitsdank baut eine große S^rung^

Feldberg.

am

Der Arbeitsdank Bezirk Frankfurt a. M. baut Hang des Feldbergs im Taunus gegen Oberreifenbern ^d- große Ski-Sprungschanze. Der Arbettsdank ist bereits °>»e tember mit 50 Mann am Werk, um die alte unh n Sprungschanze so auszugestalten, daß sie mit der Sprungschanze in der Rhön bei Gersfeld in treten kann. Die Länge der neuen Anlage wird vom ^ Gerüst bis zum Ende des Auslaufs etwa 110 Meter Gegenüber einer Sprungweite der Gersfelder Gehn« ^11- etwa 35 m wird die neue O b e rr ei fenb erqei A vo» rund 43 m Sprungweite ermöglichen. Die neue Änlaae i zu den Weihnachtsfeiertagen gebrauchsfertig sein. gesamt etwa 3000 cbm Erde und Fels zu bewegen. nähme bot die Möglichkeit, 50 aus dem Arbeitsdienst schiedene junge Männer im ersten Arbeitsdank-Heim n^e- 25 unterzubringen. Das Heim, oberhalb Dberreifenbern 5 legen, diente einst dem freiwilligen, später dem Pflicht > dienst. Als erstes Arbeitsdank-Heim ist es zugleich nöthig

Letzte Serenade.

Spanische Zeitungsleute legen hohen Wert aus die N» breitung einer Meldung, derzufolge die spanische Ritterliche sich mit allen, aus feuriger Liebe und kavalierhaften kämpfen, Mondscheinserenaden und glutvollen Liebesgedich,? bestehenden Begleiterscheinungen sich bis in unsere, auch Lande der Torros wesentlich nüchterneren Zeit erhalten habe» Die beiden Caballeros, Patino und Rodriguez mit Namen traten diesen Beweis an, als sie sich in dieselbe Schöne verliebten ihr Blumen und Gedichte widmeten und eines Abends Serenadenstunde dann aneinandergerieten. Trotz ihrer sieb-ic Jahre, die jeder der ritterlichen Herren auf dem Rücken HM verabredeten sie einen Zweikampf und richteten die schon ein ein wenig altersschwachen Augen über das flimmernde Km gezogener Pistolenläuse einander auf die noch immer stürmend! Brust. Beide trugen schwere Verwundungen davon und liegen seitdem einträchtig nebeneinander im Krankenhaus von Barce. Iona. Einträchtig, wie gesagt, denn auch an der Kavalieren ge. ziemenden Versöhnung haben die letzten Caballeros es nicht fehlen lassen.

Letzte Nachrichten.

Zahlungseinstellung einer französischen Flugzeugfirma.

Paris, 21. Nov. (Funkmeldung.) Die französische Flugzeugfabrik Bleriot hat am Mittwochabend ihre Zah­lungen eingestellt. Die Firma hat ebenfalls die Entloh­nung ihrer Arbeiter ausgesetzt. Bei der Firma Bleriot handelt es sich um ein Unternehmen, das mehrere tausend Arbeiter beschäftigt, und aus der während des Weltkrieges etwa 10 000 Flugzeuge hervorgegangen sind.

Die Firma Bleriot hat erst im April d. I. bedeutende Aufträge von der französischen Regierung erhalten. Es scheint aber, als ob das französische LuftfahrtministeriM auf diese Aufträge bisher keine Anzahlung geleistet hat, so daß die Firma während der letzten acht Monate alle mit der Ausführung der Aufträge verbundenen Unkosten selbst verausgaben mußte.

Das Winterhilfswerk hat dem Hunger und der Kälte den Krieg erklärt. Deutscher, marschiere mit!

Neues Theater Lichtspiele Hindenburgstr.

Von Freitag bis einschlieblidi Montag: Luis Tronker in seinem bekannten Grob-Tonfilm

Berge in flammen

mit Llssi Arna und Claus Clausen. Dieser Film zeigt entscheidende Momente aus den Kämpfen in den Dolo* miten, die Sprengung desCol di Lana" und die von Luis Trenker mifgemachten Kämpfe amLagazoi". Ufa-Tonwoche. / Beiprogramm. / Für Jugendl. zugelassen.

Union-Theater, Friedrichstrabe

Ab Freitag:

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Marika Rökk der Star der Budapester Opereitenbühnen Fritz Kamper« Cilly Feindt Karl Hellmer Oscar Sima H. A. Schlettow Heinz v. Cleve

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Ein packender Film von Sehnsucht und Liebe, von Arbeitsglück und Enttäuschung vom Daseinskampf und Kameradschaftsgeist vom bunlen,wec

s e I v o I I e n Leben unter dem Z |i r k u s x e