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Der Aeuaustau der deutschen Verwaltung

Staatssekretär Pfundtner vor der Verwaltungsakadcmie.

Einen weiten Aufriß über die Umgestaltung und Ver­einfachung der deutschen Verwaltung gab Staatssekretär Pfundt ne r vom Reichs- und preußischen Innen­ministerium vor Hörern der Verwaltungsakademie Berlin. Nur wer Ziel und Wesen des Nationalsozia­lismus kenne, begann Staatssekretär Pfundtner, könne Richtung und die Maßnahmen des neuen Verwaltungs­aufbaues verstehen. Oberster Grundsatz sei, daß es bei der Verwaltung nicht auf die Form, sondern nur auf den Inhalt ankommt. Die Verwaltung habe einfach und über­sichtlich zu sein und müsse mit geringsten Geldmitteln auskommen. Die Verbindung von Staat und Partei ver­leihe der Verwaltung wertvolle Schlagkraft.

Die Bürokratie im alten Sinne finde in der Verwal­tung jetzt keinen Raum mehr.

Obwohl man jetzt noch am Anfang des neuen Auf­baues der Verwaltung stünde, sei doch schon spürbar, wieviel der Vorgefundenen Mängel beseitigt seien. Das erste Gesetz, mit dem das neue Reich dem Gegensatz zwischen Reich und Ländern zu Leibe ging, sei das vor­läufige Gleichschaltungsgesetz vom 31. März 1933 ge­wesen, dem bald darauf das Neichsstaitbaltergesetz folgte. Die Länderregierungen hätten ihren eigenen politischen Willen verloren und dafür Bebördcncharakter erhalten. Der Reichsstatthalter könne vom Führer allein mit der Führung eines Landes beauftragt werden, ein Zustand, der bereits in Sachsen nnd Hessen verwirklicht sei. Die besonders wichtige Frage der Vereinheitlichung der Verwaltung sei im Gegensatz zu früher jetzt eine reine Frage der Zweckmäßigkeit. In diesem Jahre habe man beispielsweise die Verreichlichung der gesamten Justizverwaltung erlebt, und auch die Luftfahrt sei aus der Sonderverwaltung der Länder herausgenommen worden. Eine weitere^ Maßnahme sei die

Zusammcnfilgung der Reichs- und preußischen Ministerien.

^zn außerpreußischen Ländern könne dieses Beispiel nicht nachgeahmt werden, weil hier die Regierungen vor allem die Aufgabe einer Reichsmittelinstanz zu verfolgen hätten. Auf dem Gebiete der Gemeindeverwal­tung sei zunächst das preußische Gemeindeverfassungs­gesetz geschaffen worden, dem die später folgende Reichs- gemeindeordnung Hochgebildet worden sei. Einführung des Führerprinzips und enge Verbindung mit der Partei durch Beauftragte der NSDAP, seien wesentliche Kenn­zeichen der neuen Gemeindeverwaltung. In Berlin werde der neue Dualismus zwischen Staatskommissar und Oberbürgermeister beseitigt, werden.

Am Schluß seines Vortrages kündigte der Redner noch an, daß der Gemeindeordnung eine Reichskreis­ordnung folgen werde, die die Erneuerung dieser untersten Verwaltungsinstanz herbeiführen müsse.

Erfreulicher Jahresbericht des Deutschen Roten Kreuzes.

über 1,2 Millionen ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die Hauptverwaltung des Deutschen Roten Kreuzes hat den Arbeitsbericht für das Ver­waltungsjahr 1934/35 erstattet. Der nach dem national­sozialistischen Umbruch begonnene Neuaufbau des Deut­schen Roten Kreuzes unter nationalsozialistischer Führung wurde beendet. Der bedeutungsvollste Tag in diesem Zeitabschnitt war der 1. September 1934, an dem nach dem Tode des Reichspräsidenten v. Hindenburg der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler die Schirm­herrschaft über das Deutsche Rote Kreuz übernahm. In diesem Akt erblickt das Deutsche Rote Kreuz, wie der Jahresbericht betont, die Anerkennung seines Strebens um die

Erfüllung seiner großen Aufgaben im Dienste für

Volk und Vaterland

und es schöpft daraus das Bewußtsein neuer starker Ver­pflichtung, alle Kräfte für sein eigenes Werk und den Gesamtausbau der deutschen Volksgemeinschaft einzu­setzen.

Das zweite große Ereignis des vergangenen Jahres war wie für ganz Deutschland auch für das Rote Kreuz die Rückgliederung des Saarlandes. In der neuerrichte­ten Reichsstatthalterschaft Saarland wurde ein neuer Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes ins Leben gerufen. Bei der Durchführung der Volksabstimmung im Saarland hat das Rote Kreuz mit seinem Hilfsdienst außerordentliche Leistungen vollbracht. Die Arbeitsgemeinschaften der Männer- und Frauen­vereine vom Noten Kreuz bilden in -Zukunft das Rück­grat des Bereitschaftsdienstes, der Vorbereitung für den amtlichen Sanitätsdienst der Wehrmacht im Kriege und bei öffentlichen Notständen.

Eine bisher noch bestehende Lücke ist durch den Zu­sammenschluß aller Frauenvereine des Deutschen Noten Kreuzes im Reichsfrauenbund des Deutschen Roten Kreuzes unter Leitung der Reichsfrauen­führerin, Frau Gertrud Scholtz-Klink, ausgefüllt.

Der Umbau des Roten Kreuzes in den Ländern führte insbesondere in Preußen zu einer starken Ver­mehrung der Kreisvereine. Insgesamt sind nach dem Jahresbericht in Deutschland für das Rote Kreuz 1 227 043 Männer und Frauen in 7278 Vereinen ehrenamtlich tätig. Die Wiedererrichtung der Wehrhoheit bedeutete für baë Deutsche Rote Kreuz die Wieder­herstellung seiner ursprünglichen Aufgaben in vollem Um­fange. Ganz im Zeichen des Roten Kreuzes stand der R o t k r e u z 1 a g , der 22./23. Juni 1935. Stadt und Land beteiligten sich an den Straßen- und Haussammlun- gen, deren Ergebnis mit 2 070 900 Mark das Ergebnis des Vorjahres nicht unwesentlich übertraf.

Verweigerung des Hitler-Grußes Grund zur fristlosen Entlassung.

Ein Unternehmer hatte einen Arbeiter schon an dem auf die Einstellung folgenden Tage wieder entlasten, weil der Arbeiter seinen Hitler-Gruß nicht in derselben Weise erwidert hatte. Der Arbeiter, der meinte: da ernicht organisiert" sei, sei er auch zum Hitler-Gruß nicht ver­pflichtet verlangte vor dem Arbeitsgericht Weiterzah­lung des Lohnes für die tarifmäßige Kündigungsfrist. Das Arbeitsgericht Osnabrück erklärte die Klage aber für un­begründet. Nach den Entscheidungsbegründungen (vom 30. 7. 35, Ca. 220/35) verstößt die bewußte Verwei­gerung des Hitler-Grußes durch ein Eefolgschaftsmit- glied im Betrieb gegen die Pflicht zur Förderung der Be­triebsgemeinschaft. Dieses Verhalten stellt deshalb eine beharrliche Verweigerung der nach dem Arbeitsvertrag obliegenden Pflichten dar und berechtigt den Unternehmer zur fristlosen Entlassung.

Olympia-Briefmarken.

Die Deutsche Reichspost gibt anläßlich der Olympischen Winterspiele auch im Auslanosverkehr zugelassene S o n d e r w e r t z e t ch e n mit Zuschlägen heraus, und zwar: Freimarken zu 6 und 4 Pf. mit dem Bilde eines Eisschnelläufers, zu 12 und 6 Pf. mit dem Bilde eines Skispringers, zu 25 und 15 Pf mit dem Bilde von Bobfahrern. Die Farbe der Freimarken ist den gewöhn­lichen Freimarken gleicher Werte ähnlich. Die Post­karten zu 6 uud 4 Pf. (braun) und 15 und 10 Pf.

(rötlich) tragen aus der linken Hälfte der Vorderseite die Abbildung einer Hochgebirgslandschast, ihr Wertzeichen zeigt den Adler der Olympischen Glocke mit den fünf Ringen in den Fängen. Als Freigebühr gilt nur der Neunwerl der Wertzeichen. Die Zuschläge sind für die Deckung der Kosten der Olympischen Spiele bestimmt. Der Verkauf beginnt bei allen Postanstalten a m 2 5. November 1935.unb endet mit Ablauf des 31. März nächsten Jahres.

Die Notlage der Anwaltschaft.

Arbeitstagung im Reichsjustizministerium.

Auf Einladung des Reichsministers der Justiz, Dr. Gürtner, fand im Reichsjustizministerium eine ge­meinsame Arbeitstagung der Sachbearbeiter des Reichs- justizministeriums und der Standes- und Berufsvertre­tungen der Rechtsanwälte zur Erörterung der Maß­nahmen gegen die Notlage und die Überfüllung des A n w a l t s st a n d e s statt. Reichsminister der Justiz, Dr. Gürtner, begrüßte die Anwesenden und ging in grundlegenden. Ausführungen auf den Zweck der Arbeitstagung ein. Darauf gab Staatssekretär Dr. Freisler ein Bild von der derzeitigen Lage des An- waltsstaudes und ging dann auf die seit der Machtüber­nahme durch den Nationalsozialismus bereits durch­geführten Maßnahmen ein. Weiter nahm er zu allen zur Lösung des Problems vorgeschlagenen Möglichkeiten Stellung und erläuterte schließlich die kurz vor dem Ab- schlrzß stehenden Arbeiten. Im Anschluß hn den Vortrag fand eine eingehende Aussprache statt.

Baryèerde mit Mehl vermischt,

über 4000 Menschen an Brotvergiftung erkrankt.

Aus Mu rci a und Cartagena (Spanien) wird berichtet, daß seit einigen Tagen zahlreiche Fälle von Brolvergiftungen festgestellt worden sind. Bis jetzt sind über 4000 Personen erkrankt. Zwei von ihnen sind gestorben, und ein Arbeiter verlor infolge der durch die Vergiftung hervorgerufenen Schmerzen den Verstand und beging Selbstmord. Die Vergiftungserschei­nungen ähneln denen von Grubenarbeitern. Die unbemittelten Bevölkerungsschichten, in denen der Brotverbrauch besonders groß ist, sind am schlimmsten in Mitleidenschaft gezogen worden. In einzelnen Dörfern sind bis zu 100 Familien erkrankt. Das Gericht hat bereits umfangreiche Untersuchungen angestellt. Als ver­dächtig wurde ein Müller verhaftet, der angeblich drei Waggons mit 30 000 Kilo Baryterde, eine Art Mineral­erde, empfangen und diese mit dem für die Bäcker in der Provinz bestimmten Mehl vermengt haben soll.

Nah und Kern.

Auszeichnung für Rettungsarbeit beim Brand in der Berliner Funkausstellung. Im Reichs- und preußischen Ministerium des Innern in B e r l in überreichte Reichs­minister Dr. Frick die weiteren Urkunden und Medaillen, die der Führer und Reichskanzler den bei der Löschung des Brandes in der Funkansstellung am 19. August Be­teiligten verliehen hat. Der Minister ließ sich bei der Überreichung der Auszeichnungen von jedem einzelnen seinen Anteil an den Rettungsarbeiten schildern.

Die kleinste Stadt Preußens verschenkt Land. Kupferberg im Riesengebirge, mit knapp 600 Einwohnern die kleinste Stadt Preußens, gibt jetzt stadt- eigenes Land kostenlos ab, um den Bau von Eigenheimen und damit das Wirtschaftsleben der Gemeinde zu fördern. Früher wurde in Kupferberg reger Erzbergbau betrieben, der seit der Inflation aber stilliegt.

Furchtbare Familientragödie. In dem kleinen Schwarzatalort Oelze wollte ein' Rudolstädter Einwohner, den seine Frau mit ihrem Kind verlassen hatte, von ihren Eltern zurückholen. Es kam dabei zu einem erneuten schweren Streit, in dessen Verlauf der Mann seine in die Auseinandersetzung eingreifende Schwiegermutter durch einen Revolverschuß verletzte und seiner Frau durch mehrere Schüsse lebensgefährliche Ver­letzungen beibrachte. Nach der Tat schoß er sich selbst eine Kugel in den Kopf. Der Mann und die Frau mußten so­fort ins Rudolstädter Krankenhaus gebracht werden; der Zustand der beiden ist sehr ernst.

Ostpreußischer Wikingerfriedhof wird Naturschutz­park. Das 25 Morgen große Gelände derKaup" bei Wiskiau ten , unweit Königsberg, in dem das Königsberger Prussia-Museum unter Mitwirkung schwe­discher Vorgeschichtler seinerzeit eine umfangreiche Grab­anlage schwedischer Wikinger freilegen konnte, ist jetzt von der Regierung erworben worden. Man beabsichtigt, die für die Vorgeschichte Ostpreußens aufschlußreiche Anlage, die neben mehr als 500 Wikingergräbern aus der Zeit vor etwa tausend Jahren eine Reihe wesentlich älterer, zum Teil bis in die Steinzeit (2000 v. Chr.) zurückreichen­der Grabstätten enthält, zu einem Naturschutzpark aus­zugestalten.

Die älteste Bibelniederschrift entdeckt. In einer alten Papyrussammluna in der Rylandsbibliothek in MAN.-

ch e st e r ist angeblich ein Teil des griechische . Manuskripts des Johannesevangeliums entdeck» Das Johannesevangelinm ist 200 Jahre her s Sinaiticus, der von den Sinai-Mönchen W bisher ältesten Niederschrift des Neuen niedergeschrieben worden. Der jetzt skriptabschnitt wird als die älteste eüftiercti^6 Zu­schrift irgendeines Teils der Bibel bezeichnet ^et>

Fünf Fischer ertrunken. Bei Vigo Fischerboot, das trotz stürmischen Seegangs ein verlassen hatte. Fünf Mann der Besatzung ertrm» übrigen konnten von einem zweiten Fischest. ^ di« werden. 0018^

Börse und Handel

Schlachtviehmarkt in Fulda am 19. November

Ochsen: a) vollfleischige ausgemästete höchsten werts 42, b) sonstige vollfleischige 40. 1 W*

Bullen : a) jüngere vollfleischige höchsten Schlacktw», Kühe: a) jüngere vollfleischige höchsten b) sonstige vollfleischige oder gemästete 3537 c) bis 34, d) gering genährte 2528. J ^W 35

Färsen: a) vollfleischige ausgemästete höchsten ^, werts 42 b) vollfleischige 3740. n ®W

Kälber: Spitzentiere über Notiz; Sonderklasse- % , lender beste Mast 75, a) beste Mast- und Saugkü bn b) mittlere Mast- und Saugkälber 6064, c) aerinn»» kälber 55-59, d) 4554. J öligere ^

Lämmer, Hämmel und Schafe: b) best» Masthämmel (2. Weidemasthämmel) 4143, e) beste bis 41.

Schweine:

a) Schweine über 150 kg Lebendgewicht12 - fleischige Schweine) 56 b) vollfleischige Schweine von bis 150 kg Lebendgewicht 54, c) vollfleischige Schweine vm ^ 100-120 kg Lebendgewicht 52, d) vollfleischige Schwel etwa 80100 kg Lebendgewicht 50, g) Sauen (1 sauen) 54. 1 6 *

Austrieb: Rinder 33, darunter: Ochsen 5 , Kühe 17, Färsen 9; Schweine 77, Kälber 70, Schafe 10 Marktverlauf: Großvieh und Schweine Kälber und Schafe rege.

Die Preise verstehen sich für je 50 kg Lebendgewicht sind Markprerse für nüchtern gewogene Tiere und schließe« liche Spesen des Handels ab Stall für Fracht-, Markt- uni taufskotten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen EewichtMâst

Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt Dom 21.5100 nichtamtl. B 0 rbericht.) Kälber: a) 7376, b) 6772 c) 6166, d) 5260. Lämmer, Hämmel und Schafe: 62150 c) 4748, d) 4345, e) 4143, f) 3438, g) 23-32. SW al) 57, a2) 57, b) 55, c) 53, d) 51, e) 51, g1) 57, a2) 57 Auftrieb: Rinder 75, darunter: Ochsen 13, Kühe 60, Marien 2' Kälber 531, Schafe 239. Schweine 266. Marktverlauf: kälber Hämmel und Schafe lebhaft; Schweine wurden zugeteilt,

Butzbach. (S ch w e i n e m a r k t v 0 m 19. N o v.) Austrieb: 512 Ferkel. Bei flottem Handel Markt geräumt. Bis zu setz Wochen alte Tiere 1416 RM., 68 Wochen alte Derlei 16 bis 20 RM.

Amtliche Berliner Notierungen vom 19. November.

(Sämtliche Notierungen ohne Gewähr.)

Berliner Wertpapierbörse. Das gesamte BörsengeW blieb recht ruhig Abschwächungen von Bedeutung traten m Aktienmarkt jedoch nicht ein. Der R enten markt M recht widerstandsfähig.

Devisenbörse. (Telegr. Auszahlung.) Argentinien 0,67 bis 0,680; Belgien 41,9942,07; Dänemark 54,6054,70; Danzig 46,8046,90; England 12,22512,255;'Frankreichs bis 16,41; Holland 168,68-169,02; Italien 20,16-20,20; ta wegen 61,39- -61,51; Österreich 48,9549,05; Polen 46,80 bis 46,90; Schweden 63,0263,14; Schweiz 80,76-80,92; Spanien 33,93-33,99; Tschechoslowakei 10,2710,29; Ver. Staaten m Amerika 2,4862,490.

Für 1000 kg in Mark:

Weiz., märk., fr. Berl.') 204,00 t Durchschnittsqualität)

Futter-, märkischer 202-203

Futter-, eosinieri

Sommer-, märkischer

Gefetzt Erzeugerpreis für

die Preisgebiele^ W

Berliner Getreidegroßmarkt vom 19. November. Mehl, 100 kg in Ml., fr. 'M: Weizen, Tvpc 790: Preis«« II 26,85, III 26,85, V M VI 27.30, VIP) 27,30, VIII 27,45, V111 27,70, IX M X 27,70, XII 28,10, XIV 28 40: Roggen, Tvpe M: Preis«« 1 21,10, II 21,20, V A V 21,55, VI 21,65, VI Ä VIII 21,90, XI 22,25, XI BZ XIII 22,45 (2hpe 815 + 50 U Kleie, 100 kg in Mark:°> Weizen-: II 11,15.

V 11,30, VI 11,3a, VH 5 IX 11,55, X 11,60. XII ILA

VI

192,00, W VII 193,00, W. VIII 194,00, W IX 195,00, W. X 196,00, W. XII 198,00, W. XIV 200,00.

Nogg., märt., fr. Berl.') 167,00 (Durchschnittsqualität)

Gesetzt. Erzeugerpreis für d. Pretsgeb.-, R V 155,00, R. VI 156,00, R. VII 157,00, R. VIII 158,00, R. XI 161,00, R XII 162,00, R. XIII 16.3.00.

Gerste

fr. Berl

ab Stal. 211-218 204-210

193-201

181-186

Brau-, fste. 220-227

Brau-, gute 213-219 Sommer.

mittel

Winter- (zu Jn- dustriezwecken) zweizeilig 202-210 vierzeilig 190-195

Jndustrie- (Sommer- gerste) 208-213

XIV 11,85;n

Roggen-: I M0. ll >0,b.

10,30, V 9,95, VI lOK 10,45, VIII 10,10, XI XII 10,40, XIII 10,4n dlimten. 1000 kg.in^ qiavs - Leinsaat Futtermittel, ^ülfenfrudl sgift Schien 23,011.24 rO eg? Kl Erbsen 2000-21,5 |^ guttererbfen 12,5043.51 eg, Peluschken 17,7:)48.'5^

Acterbelmen

199-204

Futter-, gesetzlicher Erzeuger­preis für die Preisgebiete G. V 160,00, G. VI 161,00, G. VII 163,00, G. VIII 166,00, G. IX 168,00.

Hafer fr. Berl, ab Star, märkischer - -

Wicken, bisch 13,75- 423 ^ 13,25-14'3 13 25-13,75

Butter 9,50-10,50 ^f

Lupine, blaue 8,w

Ostsee Russische

Lupine, gelbe Seradella Leintuch. 37% Erdnußk. 50% Erdnutzk.-Mehl Trockenschnitzel

Soiaschroi 45% Hambg

8,65

8,45 9,05

öS

5*7

S-.-p

Gesetzt. Erzeugerpreis für Vie Preisgeb. H. IV 148,00, H. VII 152,00, H. X 155,00, H. XI 157,00, H. XIII 160,00. H. XIV 162,00

7,75

7,95

8,35

va. Stettin

Kartoffelfl.*)

do.fr.Dln**'

Bruch.^Schmachtkorn,^^

Mi 6

1 Rost sind ') An Auswuchs, Besatz, Bruch. Scyma^Hnt. zulässig: bei Weizen 3 Prozent, bei Roggen

2) Gesetzlicher Mühteneinkausspreis + § ' Abnahme vo" ) Zuzüglich 0,50 Mark Frackstausgletch mindestens 10 Tonnen frei Empfangsstation.

4) Kreise Soldin und Arnswalde.

°) Kreise Luckau und Calau. , für 1°°

I Zuzüglich 0,30 Mark Ausgleichsbetr^ von gramm. Bei Weizenvollkleie kann ein - ,lg Mail Mark, bei Roggenvollkleie ein solcher v

100 Kilogramm berechnet werden. , .^ Minoet Berliner Schlachtviehmarkt. Auf tri e . unb Fresst^ davon 222 Ochsen, 172 Bullen, 1306 Kühe, f :Wi 2333 Kälber, 3804 Schafe, 5030 Schweine. Ver ..^ Mi glatt, 43 Ochsen, 30 Bullen, 12 Färsen 3 ^^eine ' Schafe ruhig, bleibt überstand; Kalber Bullen: st . Preise: Ochsen: 1) 42, 2) 42,. 3) 42,4) 40-42,^. M- 2) 42, 3) 42; Kühe: 1) 42, 2) 42, 3) 35-4^'4) * 1) 42, 2) 42, 3) 42, 4) 40-42; Fresser: 3^7aL6o, 4) 90105; Kälber: 1) 72-78, 2 ) 62-70, 3) 50^^ 1H. Lämmer und Hammel: la) 5659, Ib) 0«40 7) 2^ 3) 47-57, 4) 30-46; Schafe: 5) 41-44 6) ^ 4) «

Schweine: la) 54,50, 1b) 54,50, 2) 52,a0, 5) 48,50; Sauen: 6) 52,50, 6a) 48,50.