Höhepunkt und Abschluß in Goslar.
„Die Erzeugungsschlacht ist eine
Abwehrschlacht gegen den Bolschewismus.**
Rudolf Hetz ui Darrè sprachen vor den Vauernführern.
Nach den Arbeitstagungen derWochc hatte am Sonnabendabend eine besinnliche und fröhliche Feierstunde die 3000 Baucrnsührcr und Ehrengäste in der Stadthalle der alten Kaiserstadt Goslar vereint. Der Brauchtumsabend war ausgeklungcn in die Mahnung: „Deutscher, Bruder im Volke, bedenke, woher du gekommen!" Abschluß und Höhepunkt des Dritten Reichsbauer ntages aber brachte dann der Sonntag mit den grundsätzlichen Reden des Reichsbauernführers und des Stellvertreters des Führers.
Brausende Heil-Rufe empfingen den Stellvertreter des Führers, den Reichsbauernführer und die Ehrengäste, als sie am Sonntagvormittag gemeinsam die festlich geschmückte Halle betraten. Nach einem Musikstück der SS.- Kapelle begrüßte der Sprecher des Reichsbauernrates, Ministerpräsident a. D. Granzow, die Gäste. Er erteilte sodann als dem ersten Redner der Schlußtagung dem Reichsobmann im Reichsnährstand und Mitglied des Deutschen Bauernrates, Staatsrat Meinberg das Wort zu seiner Rede über die Gesetze völkischer Geschichtsbetrachtung.
Die Ansprache von Staatsrat Meinberg
Der Liberalismus, so führte er u. a. aus, leugnete den organisch bedingten Zusammenhang zwischen Blut und Geist, Blut und Idee und proklamierte die Selbstherrlichkeit eines angeblich absoluten Geistes. Reichsobmann Meinberg erhob gegen diese, für das deutsche Volk so schädliche Entwicklung die dringende Forderung, daß die Geschichtsbetrachtung in Deutschland wieder wirkende Kraft werde und daß es dazu selbstverständlich einer gründlichen Revision ihrer grundsätzlichen Fragestellung bedürfe. Diese Entwicklung sei heute möglich, denn
die Erlebnisse des nationalsozialistischen Aufbruches befähigten uns, in der Geschichte die große Stunde des Zusammenklanges blutsverbundener Einheit von Volk und echtem Führertum zu erkennen und die Verpflichtungen zu verstehen, die die Schöpfung dieser seltenen Einheit für uns bedeutet.
Dann gab der Reichsobmann ein Bild der deutschen Geschichte um Heinrich 1., den eigentlichen Gründer des Deutschen Reiches. Als der letzte Karolinger auf ostfränkischcm Thron stirbt, so führte Staatsrat Meinberg aus, droht das Reich sich in seine Bestandteile auf- zulösen. In dieser Stunde höchster Gefahr rettet Otto, der Herzog der Sachsen, die Einheit des Reiches. Er verzichtet auf die Wahl zum König und lenkt die Wahl auf Konrad, den Frankenherzog. Zeit seines Lebens bleibt er aber der getreue Ekkehard feines Königs. Als er stirbt, verfällt König Konrad den Einflüsterungen römisch-kirchlich gebundener Interessenten. Konrads Bruder Eberhard bahnt Heinrich L den Weg zum Königsthron und ist ihm zeitlebens ein treuer Freund und Mitkämpfer geblieben. So stehen am Eingang der Geschichte des Deutschen Reiches zwei Männer, die, obwohl der höchsten Ehre würdig, dennoch der Krone entsagten, um die Bahn für einen Besseren frei zu machen. Heinrich I. — mit Recht der Bauernkönig genannt, denn er gab dem Freibauerntum das Schwert zurück — wurde der eigentliche Gründer des Deutschen Reiches.
Heinrich I. führte die Idee der deutschen Nation zur Wirklichkeit.
^rotz der straffen Reichsgewalt macht sich bei Heinrich!, sowohl als auch bei seinem Sohn Otto I. nie die Neigung bemerkbar, die von ihm eingeleitete Reichsreform paragraphenmüßig zu festigen. Heinrich L und Otto I., so schloß Reichsobmann Meinberg seine Ausführungen. haben in jenen Jahrhunderten die Keime jenes Schicksals gelegt, das heute noch als Erbe und Verpflichtung in unserer Zeit sortwirkt. Die Sachsenkaiser haben den: deutschen Volke den Weg zur Weltgeltung gebahnt. Wir deutsche Bauern aber müssen den Blick weiten für die großen Zusammenhänge der deutschen Geschichte, mit vollem Bewußtsein aus der Erkenntnis dieser Zusammenhänge die Gesetzlichkeit des Blutes erkennen, um aus ihr die Kraft zu schöpfen, die wir nötig haben, um unsere Tagesarbeit leisten zu können.
Mit langanhaltenden Heil-Rufen und Beifallskundgebungen wurde sodann
Reichsminister R. Waliher Darrè von seinen Bauern begrüßt, als er die Rednertribüne bestieg.
Äls wir im vorigen Jahre hier in Goslar, begann der Reichsbauernführer, zur Erzeugungsfchlacht aufriefen, da erregte unsere Absicht das Kopfschütteln aller nicht in unseren Reihen stehenden Sachverständigen der Wirtschaft. Heute kann man mit Recht behaupten, daß der Agrarpolitik des Nationalsozialismus ein voller Erfolg beschieden gewesen ist.
Daß wir heute, fuhr Darr6 fort, noch an den Folgen der Wirtschaftspolitik der Vergangenheit leiden, sei selbstverständlich und zeige sich am ehesten auf dem Gebiete der Fettversorgung.
Man könne nicht erwarten, daß die Schäden einer seit 80 Jahren fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik in zwei kurzen Jahren nationalsozialistischer Agrarpolitik vollkommen zu beheben seien. Die heutige Verknappung in der Fettver- sorgung gehe zurück auf die geradezu sträfliche Vernachlässigung der Erzeugung von -Fett in den Jahrzehnten vor der Machtübernahme. Das Fettproblem sei heute in Deutschland ein Devisenproblem und könne nicht ohne Beziehung zum Rohstoffproblem, das ebenfalls ein Devisenproblem sei, beurteilt werden. Das deutsche Volk müsse sich heute immer wieder die Frage vorlegen, ob es lieber ausreichend Butter esse oder im Interesse seiner Arbeitsbeschaffung sich vorübergehend einschränke.
Wenn nun von vielen Seiten bargelegt werde, daß in Deutschland mehr Nahrungsmittel verbraucht würden als in den Elendsjahren seit 1918, ja selbst an hochwertigen Nahrungsmitteln mehr verzehrt werden als 1913, so könnten solche Hinweise nicht zu falschen Maßnahmen gegenüber dem Lebensmittelverbrauch der Bevölkerung verleiten.
Mit Befriedigung könne er seststellen, daß die Lebenshaltung des deutschen Menschen sich im nationalsozialistischen Staat erheblich gebessert habe.
In Übereinstimmung mit dem Führer könne er erklären,
daß weder der Führer noch er daran denke, zum Kartensystem überzugehen.
Der Reichsbauernführer ging dann auf die Kritik an der Marktordnung ^in. Man könne die Marktordnung nicht beurteilen, indem man auf die Organisationsformen hinstarre, sondern man müsse sie beurteilen auf Grund ihrer Leistung gegenüber der Nahrungsmittelversorgung des deutschen Volkes.
So habe, um nur ein Beispiel anzuführen, die Ord- nung des Milchmarktes in Württemberg ^n einer Steigerung der Milcherzeugung um fast 30 v. H. geführt.
Man habe aus der nationalsozialistischen Wirtschaftsauffassung heraus bei Übernahme der Verantwortung so gehandelt, wie es nach Lage der Dinge richtig und zweckmäßig erschien. Man habe einfach den gesunden Menschenverstand walten lassen.
Es sei kein Zufall, daß man diese Feststellung wirtschaftspolitischer Natur in dem gleichen Jahre treffen könne, das uns die Wehrfreiheit gebracht habe. Man könne kein freies Bauerntum haben, ohne gleichzeitig das Schwert zu schmieden, das die Freiheit des Bauern schützt. Es sei geradezu symbolhaft zu nennen, wenn in diesem Jahre der WehrfreiheftPd35 dem letzten Generalfeldmarschall des Weltkrieges,.v. Mackensen, durch Überreichung des Erbhofes Brüssow seitens der Reichsregierung der Ehrentitel „Bauer" verliehen wurde.
Der Reichsbauernführer behandelte dann die Grundlinie der Erzeugungsschlacht. Ich möchte an dieser Stelle betonen, so führte der Reichsbauernführer aus, daß es bei dieser Erzeugungsschlacht sehr viel weniger darauf ankommt, die an sich gut geleiteten Betriebe zu einer äußersten Kraftanstrengung und Spitzenleistung anzuregen, als vielmehr die unter dem normalen Durchschnitt liegenden Betriebe auf ein normales Maß der Erzeugung zu bringen.
Wir können allerdings die Erzeugungsschlacht nur gewinnen, wenn wir uns ganz rücksichtslos zur Leistung bekennen.
Ich kündige daher heute bereits an, daß wir zum Beispiel auf dem Gebiete der Tierzucht zukünftig nur noch der Leistung des Tieres eine Anerkennung zuteil werden lassen, und zwar Leistungszucht auf eigenwirtschaftlicher Futtergrundlage. Denn ich halte es bei der heutigen Lage unseres Volkes für einen groben Unfug, auf unseren landwirtschaftlichen Ausstellungen noch irgendeine Exterieurspielerei zuzulassen oder gar zu gestatten, daß Formenakrobatik mit unseren Tieren getrieben wird. Ich habe mich entschlossen, abgesehen von der Vollblutzucht bei dem Pferde, die aus besonderen Gründen ja ausgenommen werden muß, zukünftig keine Tiere mehr zu Prämiierungen zuzulassen, die auf ein ausländisches Tier als Vater oder Mutter zurückgehen, es sei denn, daß die Einfuhr des ausländischen Elterntieres von mir aus Gründen der Zucht ausdrücklich gebilligt und genehmigt worden ist. — Bei dieser Gelegenheit
muß ich gegen den immer wieder vorgebrachten Einwand Stellung nehmen, als wenn das Reichserbhof- gesetz die letzten wirtschaftlichen Möglichkeiten im Dienste der Erzeugungsschlacht verhindere.
Man begründet diesen Hinweis damit, daß der Erbhof es ja nicht gestatte, genügend Betriebsmittel aufzunehmen, um ihn mit höchstem Kräfteeinfatz zu bewirtschaften. Dies stimme fachlich nicht. Denn die Aufnahme einer dinglich gesicherten Schuld auf dem Erbhof ist ja mit Einwilligung des Anerbengerichts jederzeit möglich.
Vielfach ist mir auch nahegelegt worden, so führte Darrs aus, die Betonung der Blutsfragen im Bauerntum nicht fo sehr in den Vordergrund zu stellen, zum mindesten sie aber jetzt den wirtschaftlichen Fragen der Erzeugungsschlacht gegenüber zurücktreten zu lassen. So richtig es nun ist, heute alle unsere Kräfte auf die Erzeugungsschlacht zu vereinigen, so wenig ist damit bewiesen, deswegen die Behandlung der Blutsfragen im Reichsnährstand zurückzustellen.
Die Führung des Reichsnährstandes ist daher auch entschlossen, auf dem Gebiete der Blutsfragen die durch Reichsgesetz geforderte Aufgabe zu bewältigen.
Heute will ich sogar schon ankündigen, daß ich als ein Mittel zur Wiedererweckung des Blutgedankens, das heißt des Gedankens der bäuerlichen Sippe, alles das fördern werde, was wie z. B. das Wappen Ausdruck des Blutstolzes darstellt. Allerdings werden wir uns dabei von heraldischen Spielereien und feudalen Wichtigtuereien fernzuhalten wissen.
Es ist eine Beleidigung unseres Bauerntums und unseres gesamten Landvolkes, so fuhr der Reichsbauernführer fort, ihm die Religion absprechen zu wollen. Allerdings eines habe ich zu verhindern gewußt, daß nämlich der Streit um kirchliche Dogmen in das vom Nationalsozialismus nun glücklich geeinte Landvolk hineingetragen wird und von neuem Trennungslinien ausreißt.
Dem Führerlorps des deutschen Reichsnährstandes ist es daher verboten worden, sich in irgendwelche kirchliche Fragen einzumischen.
Die Führung des Reichsnährstandes hat, so schloß der Reichsbauernführer, aus solchen Erkenntnissen die klare Folgerung gezogen, daß dort, wo der deutsche Bauer leben und gedeihen will, der Jude und seine Wirtschaftsmethoden nicht herrschen dürfen. Wir sind daher entschlossen, als Nationalsozialisten und als verantwortungsbewußte Bauernführer unbeirrt unseren Weg zu gehen, damit am Ende nicht nur gesichert ist das deutsche Bauerntum, sondern infolge feiner Eigenschaft als Blutsquelle des deutschen Volkes auch das ganze deutsche Volk und damit das heilige, ewige Dritte Reich unseres Führers Adolf Hitler!
Die programmatischen Ausführungen des Reichsbauernführers riefen immer wieder die begeisterte Zustimmung der Bauernführer hervor. Der Sprecher des Reichsbauernrates, Granzow, verlas sodann eine von Vertretern des ausländischen Landvolks an den Reichsbauernführer gerichtete Adresse, in dem der Dank der ausländischen Bauernvertreter für die ihnen gewährte Gastfreundschaft beredt zum Ausdruck gebracht wird.
Dann gingen erneut stürmische Heilruse durch die Halle:
Bekenne Dich zur Volksgemeinschaft — opfere!
Der Stellvertreter des Führers Mols &« ergriff das Wort, um dem deutschen Bauern^« Grüße des Führers zu entbieten. Er betonte daß nirgends anschaulicher als hier zum Bewutztse^' bracht werde, daß im deutschen Bauerntum be»?^ unseres Volkes durch die Jahrtausende erhalten Jhr sei. Gerade denen, die Rasse und Eigenart bewakm müsse der jüdische Bolschewismus feind sein. ^e»,
Nachdem Adolf Hitler mit seiner Gegenoram, in zwölfter Stunde die bolschewistische Organist??"» Deutschland niederwarf, ihre Führer festfetzte und s ? den Drahtziehern der Weltrevolution die Rechnung kreuzte, setzte der im Judentum verkörperte Vol!^- mus seinen Kampf von außen her fort; benn - anderes sei die jüdische Boykotthetze gegen deutsche Man wollte Deutschlands Ausfuhr weiter abwüraen? mit die Einfuhr von Lebensmitteln weiter iurüdainni ■ der Folge, daß Hunger in Deutschland doch noch 2^ breche und das Hitler-Regiment endlich durch den Wismus abgelöst würde.
Wenn diese Rechnung fehlgeschlagen sei, so sei dies h erster Linie neben den zielsicheren Maßnahmen der na,' nalsozialistischen Regierung der wiedererwachten Kran / deutschen Bauerntums zu danken. 1
„Die Erzeugungsschlacht", so rief der Stellvertreter des Führers aus, „ist im wesentlichen eine Abivebr- schlacht gegen den Bolschewismus: Mit Stolz stellen wir fest, auch diese Schlacht in unserem Verteidigung krieg gegen die rote Flut war erfolgreich".
Nur den könne es wundern, daß im Verlauf dieser auch Schwierigkeiten aufgetreten seien, der eine Schlâ mit einem Parademarsch verwechselt. Auf den Ender f o l g komme es an, und der sei in der gelungenen % wehr des Hungers als des gefährlichsten Kampfmittels des Bolschewismus erreicht. Wenn wir auch in biefein Kampf genötigt gewesen seien, uns soweit wie möglich von der Welt unabhängig zu machen, so seien uns damit noch autarke Bestrebungen gegen unseren Willen aufgezwunqci worden. Es sei Deutschlands feste Überzeugung, daß mh schaftliche Beziehungen und Handelsaustausch mit anderen Völkern dem gegenseitigen Verständnis förderlich und damit der Erhaltung des Friedens dienlich sind, der den gequälten Völkern fo bitter nötig ist.
Zu des neuen Deutschlands größten Leistungen gehört, daß das deutsche Volk vor dem Hunger bewahrt blieb.
Was bedeuten demgegenüber zwischendurch austretende kleine Schwierigkeiten wie das Fehlen von zehn Prozent des Fettbedarfs oder des Schweinefleisches.
„Ich weiß sehr wohl einzuschätzen", sagte Rudolf Heß „was es für einen Schwerarbeiter bedeutet, wenn er nicht ganz das Quantum Fett erhält, das er benötigt. Aber ich weiß auch, daß nichtsdestoweniger der deutsche Arbeiter es ist, der sich am wenigsten durch einen vorübergehend auj- tretenden Verzicht erschüttern läßt i n s c i n er Treue;» einerJdeeund einer Führung, die für gut mi= zuerkennen er sich im schweren inneren Kampf durch- gerungen hat.
Um so weniger wird er sich erschüttern lassen, als er sieht, daß nicht böse Preistreibereien auf dem Buttermarll infolge der Verknappung etwa unter dem Einfluß ausländischer Spekulanten geduldet wird.
Der deutsche Arbeiter sieht vielmehr, daß die Butter- verknappung nicht aus seinem Rücken ausgetrpgcn wird, sondern daß das gesamte deutsche Volk in nationaler Disziplin einen vorübergehenden Mangel dadurch leichter erträgt, daß es ihn unterschiedslos auf sich nimmt."
Der deutsche Bauer habe, so führte Rudolf Heß zum Ab- fchluß der Tagung aus, neben der ehrenvollen Aufgabe, die materielle Lebensgrundlage unseres Volkes zu sichern, noch ein weiteres kostbares Gut zu betreuen; das beste deutsche Blut, was in so reichem Maße im deutsche» Bauerntum vorhanden ist.
Nie möge das Bauerntum vergessen, daß es auch seine Rettung zugleich mit der Rettung des ganzen deutschen Volkes — nächst dem Führer — den alten SA.- und SS.-Männern und politischen Streitern verdanke, die in langen Jahren eines schier hoffnungslosen
Kampfes treu zu Adolf Hitler standen.
Der Kampf geht weiter, wenn auch immer wieder mit anderen Mitteln. Hauptträger des Kampfes bleiben M braven, treuen Kämpfer an der Front draußen i» *
Mit einem Sieg Heil auf Adolf Hitler, dem Fuhre in diesem Kampf, schloß Rudolf Heß seine AnsprM- Mit erhobener Rechten sangen die 3000 deutschen Bauernführer das Horst-Wessel-Lied und das Deutschlands als heiliges Bekenntnis, ihre ganzen Kräfte einzusetzen j die Erzeugungsschlacht, für das deutsche Volk.
Der Sprecher des Reichsbauernrats, Gränze, - gab unter lebhaftem Beifall dem Dank des deuW Bauernvolkes an den Stellvertreter des Führers erdrück: Der Reichsnährstand und die neuen Bauernge ? sind aus dem Nationalsozialismus heraus gewachsen, dies könnte nicht schöner unterstrichen werden als die Tatsache, daß Sie, Stellvertreter des Führers, o Wort ergriffen haben. — Damit erklärte er den 3. bauerntag in Goslar für geschlossen.
In der Adresse des auslä ndi fchen Landvolk s an den Reichsbauernführer würd zumn gebracht, daß die Vertreter der in Goslar an ii
16 Nationen tief von der Übereinstimmung aller - ^ auf dieser Tagung beeindruckt seien. Sie a ß ine Hoffnung, daß die hier geschaffene Entwicklung Vollendung in unmittelbarstem Interesse a ^ finde, und zwar aller Völker, die ihre Zutuns Bauernstand aufbauen wollen. Es wird fern für die Gastfreundschaft ausgesprochen.
Das frühere preußische AbgeordUteii- Haus setzt „Saus der Ma^ Während in der Berliner Wilhelmstraße ^ ^ am Reichsluftfahrtministerium rüstig sonst ,, ba^ man, fast unbemerkt von der öfW slUM« frühere preußische Abgeordn e t / Mi einem „H a u s d e r F l i e g e r" umgebaut n ^ nur Arbeitsräume für die B t l d st ^[uftW Wetterdien st abteilung des ^..fenthatt^' Ministeriums geschaffen, sondern gleichzeitig Jraeri^ Speise- und Tagungsräume für die Flieg t würdig Auch der Aeroklub hat in diesem Ham? /»elteral Heim gefunden. Der Reichsluftfahrtmrmstcr, . ^ Flieger Göring, hat das „Haus der L^oklubs ^ einer internen Feier dem Präsidenten de^ übergA ' Deutschland, Wolfgang vonG*//gröffnuMl Gronau wies in seiner Rede bet A adschast' darauf hin, daß dieses Haus der Kan hrnngM- sich gegenseitig Kennenlernen und dem tausch dienen soll.