Auch an gefährlichsten Stellen hielt Blücher in unerschütterlicher Ruhe, unermüdlich seine Pfeife rauchend. War sie ausgeraucht, so streckte er sie hinter sich und rief: „Schmidt!" Das war seine Ordonnanz, ein einfacher Unteroffizier. Der reichte ihm dann eine frischgestopfte, und der alte Herr rauchte weiter.
Als in der Schlacht von Großgörschen General Blücher mit seinem Stabe eine Zeitlang nahe an einer russischen Batterie hielt, fiel eine Granate dicht vor ihm nieder. „Ew. Exellenz! Eine Granate!" rief alles. „I, so laßt doch den Deuwel!" sagt Blücher ganz ruhig, sah zu, bis sie krepierte, und ritt dann erst weiter.
*
Campbell sitzt im AvusrestauranL und saugt an einer Limonade.
„Welches war Ihr amüsantestes Abenteuer?"
„Amüsant war es", meint er, „aber Abenteuer ist zuviel gesagt", und belustigt in der Erinnerung fährt er fort:
„Nach meinem letzten Weltrekord fuhr ich langsam durch London — einen Laden suchend. Das Tempo ist bei uns vorgeschrieben und darf nicht zu schnell oder zu langsam seiy. Ich bummle so dahin — mit wenig Gas — in Gedanken versunken. Aus einmal winken mir zwei energische Bobbies zu. Ich winke zurück und fahre weiter.
Sie holen mich ein. Wütend faucht mich der eine an: „Können Sie nicht schneller fahren, Sir, das ist ja eine Schande!"
Und einfallend schimpft der zweite: „Anfänger gehören nicht auf die Straße. Bitte sofort Ihre Papiere!" Langsam reiche ich sie ihnen hin. Sekundenlang blicken die Bobbies starr. Dann lachen sie lustig
auf: „Entschuldigen Sie, Sir Campbell", meinte der eine, „aber zahlen werden Sie sicherlich doch!"
Und so mußte ich als Weltrekordinhaber der größten Schnelligkeit eine Buße von fünf Schillingen für — zu langsames — Fahren zahlen!
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Er: „Ich habe in der Zeitung von einem Mann gelesen, der von einem Strolch angeschossen wurde; aber die Kugel fing sich an einem Knopf, und dem Mann passierte gar nichts."
Sie: „So?"
Er: „Wenn einer auf mich schießen würde — ich wäre auf der Stelle tot. An meinen Sachen gibt es nämlich keinen einzigen Knopf, der hält."
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„Und nun noch eine letzte Frage, Herr Kandidat: Wie konnten Sie so unvorbereitet ins Examen gehen?"
„Das ist nicht der Fall, Herr Geheimrat. Ich war auf das Schlimmste vorbereitet."
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Ein Straßensänger singt vor dem Hause des Schotten Mac Patricks, und dieser hört interessiert zu. Am Schluß zieht der Sänger höflich den Hut, hält ihn nnters Fenster und ruft hinauf: „Würden Sie die Freundlichkeit haben und sich für den Gesang erkenntlich zeigen?"
„Aber gern", meint Mac, „was darf ich Ihnen Vorsingen?"
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Arzt: „Haben Sie beim Tanzen starkes Herzklopfen, Fräulein?"
Patientin: „Ach — Herr Doktor, manchmal schon; es kommt ganz darauf an, mit wem ich tanze!"
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„Erich!" ermahnt der Lehrer, „dein Mund steht ja dauernd offen!"
„Ja, ich weiß, Herr Lehrer, ich habe ihn selber aufgemacht!"
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Zeichnung: C. W. Kießlich (M)
Die Mutter bringt Peterle ins Bett und ermahnt ihn: »Sei hübsch artig, mein Junge, und schlafe schön 1 Mutti geht ins Konzert und ist in drei Stunden wieder hier!«
Peterle ist aber gar nicht einverstanden: »Ach Mutti, ich habe solche Angst 1 Kann denn nicht Marie bei mir im Zimmer bleiben ?«
»Das geht nicht, Peter, Marie muß in der Küche Kartoffeln schälen! Du brauchst aber nicht ängstlich zu sein — dein Schutzengel bewacht dich!«
»Mutti«, jammert der Kleine, »kann mich nicht lieber Marie bewachen und der Schutzengel die Kartoffeln schälen?«
Arzt zum Patienten: „Nun haben Sie doch wieder das Biertrinken angefanaen nachdem Sie durch Ihre Enthaltsamkeit von ihrer schlimmen Schwerhörigkeit U befreit worden waren?"
Patient: „Herr Doktor, alles, waz u seitdem gehört habe, war nicht so aut das Bier!"
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„Was schenkst du denn deinem Neffen zum Geburtstag?" fragt das Frau ei» vom Amt die Kollegin.
„Ich werde ihm die Märchen aus sehn nuul eins Nacht schenken."
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„Eine ganz tolle Sache war das in Sone, lulu. - Die Hälfte der Mannschaft «« erkrankt, als das Schiff anlegte und nun hieß es noch Kohlen einnehmen!"
„Helfen di« denn gegen Malaria?" ♦
Siemens war in einem angesehenen An. liner Hause zu Gaste. Bei Tische, so wird berichtet, wandte sich die Frau des Hauses an ihn und bat: „Ach, Herr von Siemens Sie sind doch der berühmte Elektriker; seien Sie doch mal so lieb und drücken St auf den Klingelknopf da!"
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„Mein Junge hat vorhin zwei Pfund Pflaumen bei Ihnen geholt, aber als sie nachwog, wogen sie nur anderthalb Pfund! Wie erklären Sie das?"
„Meine Waage stimmt! Haben Sie mal Ihren Jungen nachgewogen?"
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„Also die Brille, die ich Ihnen ver. schrieben habe, ist nicht die richtige. Sie sehen immer noch die schwarzen Flecke?"
„Ja, aber ich muß sagen, daß ich dst Flecke mit der Brille deutlicher sche!"
MliWNNMWHIWffllHIHWIMHIIHffllfflHIHIHIÄHIIffllfflllHW^
Silbenanschlutzrätsel
Aus den Silben:
a — a — a — ar — ar — as — berg — bes — bo — da — de — des — dot — e e — e — en — es — es — feu — geth gu — ja — ka — kan — kett — ko — lan le — lei — ma — ma — me — me — mos nas — n« — ne — ni — nit — no — nu o — o — pa — pe — ra — ra — ra — ral — ran — ri — ro — sa — sa — sas schlack — se — se — si — sig — star — su te — te — tem — tem — them — ti — tu
u — wurst — zo
sind 25 Wörter zu bilden, deren zweite Buchstabe von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben (tz — Hl ü = ue). Der Endbuchstabe des vorangehenden Wortes ist zugleich Anfangsbuchstabe des folgenden Wortes, der Endbuchstabe des letzten Wortes ist Anfangsbuchstabe des ersten Wortes. Die Bedeutung der Wörter ist:
1. berühmter Enfinder
1. Garten in Jerusalem
Kreuzworträtsel
Waagerecht: 1. Tischlerwerkzeug, 3. Molch, 5. großer Balkon, 6. gezierte Stellung, 8. Stacheltier, 10. Teil des Körpers, 11. Seidengewebe, 12. Flächenraum, 14. landwirtschaftlicher Betrieb, 15. Tisch- lerwer^eug.
Senkrecht: 2. Meerenge bei Dänemark, 3. Stadt an der Hunte, 4. Stadtverwaltung, 7. Gedichtart, 9. Zahl, 13. Nachtvogel.
Zahlenrätsel
1234567 = Sonnendach
75 = Nahrungsmittel
28 = Flächenmaß
76 = persönliches Fürwort
73 = persönliches Fürwort
231 = Körperteil
125 = Monatsname
425 — Ufermauer
537 = Inselbewohner
756 = Gefrorenes
267 = nordische Göttin
352 = weibl. Vorname
152 — weibl. Vorname
3. Hartgummi
4. letzter Ostgotenkönig
5. madjarisches Geschlecht
6. Kletterpflanze
7. Lanzenreiter
8. Zahlwort
9. spanischer Tanz
10. arabisches Volk
11. Strom in Südamerika
12. Insel an der Westküste Kleinasiens
13. Wurstart
14. englischer Fluß
15. Ramensschill»
16. Titelheldin bei Schiller
17. Wasserfarbe
18. Land in Afrika
19. römischer Kaiser
20. Strom in Südamerika
21. Stadt am Schwarzen Meer
22. Staat in Nordamerika
23. persischer weiblicher Vornam«
24. altsemitische Liebesgöttin
25. Küchengewüiq
Waagerecht und senkrecht gleichlautend.
Links oben: 1. Zeitmesser, 2. Raubfisch, 3. Gebirge in Nordafrika.
Rechts oben: 1. alkoholisches Getränk, 2. Nachtvogel, 3. Obstbrei.
Mitte: 1. Bauernanwesen in Nordamerika, 2. Stadt in Abessinien, 3. Nebenfluß des Rhein, 4. Planet.
Links unten: 1. Körperteil, 2. weiblicher Vorname. 3. Monatsname.
Rechts unten: 1. Gesottenes, 2. männlicher Vorname, 3. Gotteshaus.
Bisitenkartenrätsel
HANS ST IM I C
Wenn die Buchstaben richtig geordnet werden, ergibt sich der Beruf diestt Mannes.
Auflösungen aus voriger Nummer
Kreuzworträtsel
Waagerecht: 2. Olive, 4 Pate, 5
Isel, 6. Eibe, 7. Kalk, 9. Reuse.
Senkrecht: 1. Emil, 2. Oktober, 1 Ekstase, A NulL
Kammrätsel SAUM T A R N O F FARN E lila ? DER
Silbenrätsel
1. Brandenburg, 2. Essen, 1 Salta,
Sellerie, 5. Eidam, 6. Reiher, 7< Laura, 8. Oppeln, 9. Barbara, 10. Verona, 14- ^ 12. Rossini, 13. Duèll, 14 Infant, 15- nähme, 16. Nebel. - Das Sprichwort lau
Lob verdienen als Lob
tet: Besser halten.
Gitterrätsel
e e r o p a a s ien ® I r * ,
1 ei r d « u a -
Magisches Quadrat
K A R L ALOE rosa LEAR
Visitenkartenrätsel Peter Hoka ist Apotheker.
R^'ei^^ (Alm-m) + (Abo-o) + Aster (Marke—ke) + (Kissen—sen) Markise /Atoll—W + (Lakai-kai) + ^TTto-D - b-bor-tonu- (Rispe—spe) + (Ulm D Spa + (Tender—der) = $pa e Kabel + ja + u - ^elM' ^ * (Affe-fe) + (Rind-nd) + (^®
Afrika