dasVW ^^ teilt mit:
Weitr Kartoffelausgabe durch das WHW. der Stadt
Fulda.
Die Ausgabe Ler Kartoffeln für Lie Ortsgruppen Fulda-Ost unL Fulda-Nord ist soweit durchgeführt. An Ler Bahnrampe Künzeller Strasse werden ab heute, Mittwoch und Morgen, Donnerstag um 8 Uhr vormittags die Kartoffeln für die Hilfsbedürftigen der Stadt Fulda ausgegeben, Lie seiner Zeit die Anträge auf Lem Büro Les Gaswerks gestellt haben. Die Gutscheine und Säcke sind mitzubringen und die Ausgabezeiten unbedingt einzuhalten. Der weitere Teil der Ortsgruppen Fulda-Süd und Fulda-West wird in den nächsten Tagen beliefert.
Kreisführer des WHW.
Mitteilungen der NS.-Dienststellen.
Zungmädelring 1/167.
Iungmädel! Der Dienst muß heute ausfallen, da uns geeignete Räume fehlen. Wir müssen hier eine Aenderung treffen. Ihr bekommt dieselbe am Staatssugendtag mitgeteilt.
Der Dienst an den Staatsjugendtagen beginnt am Sonnabend, den 9. November, um %9 Uhr vormittags. Die Treffpunkte Ler einzelnen Gruppen bleiben.
Iungmädel-Führerinnen! Unsere Führerin- nen-Besprechung ist heute wie immer von 19—21 Uhr im Hort. Euren Eltern zur Kenntnis, Last wir pünktlich beginnen und pünktlich schließen.
Die JungmäLel-Ringfühierin.
Deutsche Arbeitsfront
An alle Mitglieder der DAF.
Neben Len beruflichen Lehrgängen für die Reichs- betriebsgemeinschaften Bau, Holz, Metall und Druck, beginnen in Len nächsten Tagen für alleArbeiter aus Ler Indu strie und dem Handwerk
Lehrgänge in Deutsch und Rechnen.
Jeder Arbeiter muß seine Muttersprache beherrschen. Benutzt Lie Wintermonate und meldet Euch sofort bei Ler DAF,, Lindenstratze 20, an.
. II II IHMII........IMO II —
NSKK. Nachwuchs aus der HJ.
Mit der Ueberweisung der 18jährigen Iunggenossen aus der Hitlerjugend in die Gliederungen der Partei wird am 9. November eine Großzahl von Hitlerjungen den Eintritt in das Nat.-Soz. Kraftfahrkorps vollziehen.
Nach einer Vereinbarung zwischen dem Korpsführer des NSKK. und dem Reichsjugendführer deckt Las NSKK. seinen Iugendnachwuchs ausschließlich aus den Reihen der Hitlerjugend. In der Erkenntnis, daß diese enge Zusammenarbeit mit der HI. eine für die Weiterentwicklung der Motorisierung Deutschlands bedeutungsvolle Vorarbeit dar- stellt, übernimmt das NSKK. auch bereits die Vorschulung der bestehenden Motorsportscharen der Hitlerjugend.
In den Motorsportscharen werden von der HI. alle für den Motorsport begeisterten Jungen vom 16. Lebensjahre an zusammengefatzt.
Am 9. November 1935 werden nicht nur Jungen aus den Motorsportscharen der HI. in das NSKK. überwiesen, es können auch alle für den Motorsport geeignete und begeisterte Hitlerjungen in die Reihen des NSKK. eintreten. Der Besitz eines Kraftfahrzeuges, sowie Führerscheins ist nicht unbedingte Pflicht.
Nachdem das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps von sich aus seinen gesamten Nachwuchs aus der HI. zu nehmen bereit ist, ist es eine notwendige und erwartete Verpflichtung für die Iunggenosten, sich zur Ueberweisung in das NSKK. zu melden. Die Einheitsführer Les NSKK. und die Motorsachbearbeiter für die Motorscharen der HI. treffen jetzt bereits die notwendigen Vorbereitungen für die würdige Ueberführung der Iunggenossen in ihre zukünftige NSKK.-Einheiten.
Bauerregeln für den Monat November.
Wenn im November Donner rollt, wird dem Getreide Lob gezollt. Wie der November, so der folgende Mai. Novemberschnee tut der Saat nicht weh. Trüb sind des Novembers Tage, Kälte wird uns schon zur Plage; ist es jedoch umgekehrt, bleibt der Herbst noch ungestört. Morgenrot mit Regen droht. Viel und langer Schnee, gibt viel Frucht und Klee. — Sitzt November fest im Lauf, wird der Winter hart, Las glaub'. — Wenn im November die Wasser steigen, werden sie sich oft im Winter zeigen. —^ Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer. — Steckt Allerheiligen in einer Pudelmütze, so ist Lem heiligen Martini der Pelz nichts nütze. — Wenn's Laub nicht vor Martini von den Bäumen fällt, hat man einen kalten Winter zu erwarten. — Wolken am Martinitag, der Winter unbeständig werden mag. — Um St. Martinus dunkel, um Weihnacht Sternegefunkel. — St. Martin tut das Feuer in den Kamin. — Am Martini Sonnenschein, tritt kalter Winter ein. — St. Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.
Motorradunfall in Gersfeld.
- Gersfeld, 5. Nov. Am Montag nachmittag getreu halb 5 Uhr ereignete sich an der Brücke in der Schloßstraße ein Motorradunfall. Zwei Fahrer fuhren gegeneinander, so daß der eine von seinem Motorrad geschleudert wurde. Die beiden Fahrer sind aus Poppenhausen. Der eine Fahrer wurde ernstlich verletzt, die beiden Motorräder schwer beschädigt. Die Schuldfrage wurde sofort von der hiesigen Polizei ausgenommen.
Kassel, 5. Novbr. (Fünf Arbeiter durch ausspritze nde Säure schwer verletzt.) Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich in einem Kasseler Betrieb, in dem fünf Arbeiter mit der Einrichtung einer Anlage beschäftigt waren. Plötzlich spritzte aus einem mit Säure gefüllten Behälter die scharf ätzende Flüssigkeit nach allen Seiten und verletzte Lie Arbeiter, die hauptsächlich im Gesicht erhebliche Verbrennungen erlitten. Bei zweien von ihnen besteht die Gefahr, daß sie das Augenlicht verlieren.
Kassel, 5. Nov. (Wohlhabender Mann bezog Krise nunter stützung.) Der 1881 in Kassel geborene Erwin Kahlor bezog zunächst Arbeitslosen- und dann Krisenunterstützung, die bekanntlich nur bei Bedürftigkeit gewährt wird. Kahlor verschwieg jedoch, daß er verhält
nismäßig hohe Bankguthaben und Darlehensforderungen besaß. Der Hausbesitzerin, bei der er wohnte, hatte er allein ein Darlehen von 11 000 Mark gegeben, außerdem fand man bei einer Haussuchung recht erhebliche Päckchen von Hundertmarkscheinen. Das Schöffengericht verurteilte Len Angeklagten wegen fortgesetzten Betrugs zu 2400 RM. Geldstrafe oder 240 Tagen Gefängnis.
Kassel. (Vom D - Zug erfaßt und getötet.) Am 3. 11. 1935 um 16.13 Uhr wurde der sehr schwerhörige 77 Jahre alte Schneidermeister Sch. aus Witzenhausen beim Ueberschreiten eines mit Drehkreuzen gesicherten Fußgängerweges über Lie Bahn zwischen Witzenhausen und Eer- tenbach vom D-Zug D 27 erfaßt und getötet. Das Bahn- personal trifft kein Verschulden.
Marburg, 5/ Nov. (Kind vom Auto ü b e r s a h - r e n.) Ein dreijähriger Junge lief auf der Straße Moischt—Hahnerheide in ein vorüberkommendes Auto. Er erlitt schwere Verletzungen am Kopfe.
NovembersUmmung.
Wuchtig ragen die kahlen Aeste der herbstlichen Bäume in den Himmel und veranschaulichen so recht Lie düstere Novemberstimmung. (Scherl-Bilderdienst — M.)
Marburg, 5. Nov. (Geheimrat Stengel ge - storben.) Im hohen Alter von fast 91 Jahren verstarb in Marburg Ler Nestor der deutschen romanischen Philologen Geh. Reg.-Rat Dr. Edmund Max Stengel.
Dillenburg, 5. Nov. (Opfer der Arbeit.) Ein 24jähriger Bergmann aus Nanzenbach, der vor einigen Wochen in der Grube „Amalie" durch herabfallendes Gestein verschüttet wurde, ist jetzt im Dillenburger Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
Gießen, 5. Nov. (Von der Gießener Univer - s i t ä t.) Wie die Pressestelle der Universität Gießen berichtet, ist dem Rektor amtlich von der Regierung mitgeteilt worden, daß weder an den Abbau der Universität, noch an den einzelner Fakultäten gedacht ist.
Gießen. (Gefängnis unt> Entmannung.) Die hiesige Große Strafkammer verhandelte unter Ausschluß der Öffentlichkeit gegen den schon einschlägig vorbestraften Angeklagten Peter Meier aus Hochwaldhausen im Vogelsberg wegen Verbrechens gegen Paragraph 176 StrEB. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu acht Monaten Gefängnis und ordnete die Entmannung an.
Darmstadt, 5. Nov. (Selbstauslösung der Akademischen Turn Verbindung Alemannia.) Die Akademische Turnverbindung im ATB. Alemannia hat sich mit dem heutigen Tage aufgelöst „in der Erkenntnis, daß ihre seit 42 Jahren verfolgten Ziele von den in Frage kommenden Stellen der Partei und des Staates übernommen wurden und verfolgt werden". Am Tage Ler Auflösung, so heißt es in der Abschisdskundgebung, gedenkt die Akademische TurnverbinLung Alemannia stolz ihrer Tradition und in Ehrfurcht ihrer im Weltkrieg gefallenen Ver- bindungsbrüder. Mit Freude wird begrüßt, daß die Ziele des Iahnschen Turnens Allgemeingut aller Deutschen werden sollen.
Groß-Gerau. (E i n w e i h u n g.) Im Rahmen einer Feier fand in Groß-Gerau die Einweihung von 16 Siedlerhäusern statt, Lie östlich der Provinzialstraße Mannheims-Frankfurt im Rahmen Les deutschen Siedlungswerkes errichtet worden sind und den ersten Bauabschnitt eines Siedlungsplanes darstellen, der hier 86 Siedlerstellen mit einer eigenen Schule und einem freien Platz vorsieht.
Aus der NG.-Beèvegung.
Besichtigungen des Neichsleitcrs Bouhler in der Bücherstadt Leipzig.
Der Vorsitzende der Parteiamtlichen Prüfungskommission zum Schutze des nationalsozialistischen Schrifttums und Chef der Kanzlei des Führers, Neichsleiter Philipp Bouhler, besichtigte die D e u t s ch e Bücherei in Leipzig und unterrichtete sich von den Einrichtungen und Arbeitsmethoden. Es schloß sich daran eine eingehende Aussprache mit dem Direktor der Deutschen Bücherei an, die insbesondere die Sammeltätigkeit der Deutschen Bücherei auf dem Gebiet des nationalsozialistischen Schrifttums zum Gegenstand hatte und die Möglichkeit einer Auswertung der Sammlung erörterte. Der Umfang der Arbeiten der Parteiamtlichen Prüfungskommission macht eine Vergrößerung der Abteilung Leipzig derselben in der Deutschen Bücherei notwendig, worüber die nötigen Vereinbarungen getrofsen wurden. Im Anschluß an die Besprechung in der Deutschen Bücherei besichtigte Neichsleiter Bouhler noch die V e r l a g s u n t e r n e b m e n von I. Weber und des Bibliographischen Instituts. Bei beiden Unternehmen konnte er sich von den Leistungen im Sinne des heutigen Staates überzeugen.
Pflichtbezug des „Völkischen Beobachters" bei allen Behörden.
Der Reichs- und preußische Minister des Innern, Doktor F r a, hat unter Hinweis aus seinen Erlaß vom 30. Oktober allen Behörden, die überhaupt im dienstlichen Interesse Zeitungen halten, den Bezug des „Völkischen Beobachters" erneut zur Pflicht gemacht Die Durchführung dieses Erlasses >âu die vorgesetzten Dienststellen überwachen. Die .Lmupt- verwaltung der Deutschen Reichsbahngesellschafi und das Reichsbankdirektorium und um entsprechende Anordnung für ihren Dienstbereich ersucht worden.
Letzte Nachrichten.
Auch neue Reichsdienstflagge ab Donnerstag
Berlin, 6. Nov. Der Führer und Reichskanzlei h zugleich mit der Reichskriegsflagge die Form der n W Reichsdienstflagge bestimmt, die vom 7. November ab gleichzeitig mit der Reichskriegsflagge eingeführt wird
Devisenkurier abgefaßt.
Berlin, 6. Nov. Wie Lie Justiz-Pressestelle Berlin teilt, hat Lie Zollfahndungsstelle für Berlin und Brand bürg wieLerum einen holländischen Staatsangehörigen h Kaufmann de Vries, der große Beträge von Deutickln ü nach Holland verschieben wollte, festgenommen" und > Richter vorgeführt. De Vries legte das Geständnis derartige Devisenschiebungen schon häufig vorgenomm-n haben. Mit seiner Aburteilung im Schnellverfahren E bereits in den nächsten Tagen zu rechnen.
Kampf gegen englische Filme in Italien. — Modell- kleider mit abessinischen Orts- und Flußnamen.
Nom, 6. Nov. (Funkmeldung.) Aus verschiedenen Städten Italiens wird gemeldet, daß alle englischen Mm und Theaterstücke vom Spielplan abgesetzt wurden" Rom hat man einstweilen noch nicht zu dieser Maßnahme gegriffen. Es kam jedoch bereits zu Kundgebungen qeaen den in einem großen hiesigen Lichtspielhaus laufenden Mm „David Copperfield", deuâ Anschlagplakate verschießt, sich abgerissen oder überklebt wurden.
Ein hiesiges großes Modehaus, das seine Modellkleider bisher mit französischen Namen zu benennen pflegte sich der Zeit angepaßt und nennt jetzt seine Kleider Asmara Lakasse, Harar und Echebeli, alles erdkundliche Beorim die aus den täglichen Frontberichten von Ostafrika nur a begründet sind. Einiges Erstaunen erregt es jedoch dai, das wärmste pelzverbrämte Wollkleid ausgerechnet nach bet abessinischen Wüsten land schast Eodjam benannt wurde.
Italienische Patrouillen in Makalle.
Asmara, 6. Nov. (Funkspruch des KriegsbeM- erstatters des DRB.) Italienische Eingeborenen-PatroA len sind am Dienstag abend in Makalle eingedrungen. Sie fanden die Stadt von abessinischen Truppen geräumt.
Luftschutz- und Wochenendschulung des BDM.
Der Obergau Niedersachsen führte vom 21. bis 28. Oktober in seiner Führerinnenschule Bornial bei Einbch ein Schulungslager für sämtliche Sportwartinnen Lurch. Während des Lehrganges wurden die neuen Richtlinien, die im Sportschulungsheft des Obergaues zusammengeslellt sind, praktisch durchgesührt. Da mit dem Beginn des Winters die BDM.-Sportwartinnen in Niedersachsen auch die Luft- s ch u tz s ch u l u n g in den Einheiten übernehmen, wurde im Nahmen des Lehrplanes eine eintägige praktische Übung mit einer Luftschutztruppe der Beztrksgruppen-Luftschutzschule Göllingen durchgeführt. In einer bis zum 2 November in der Paul-von-Hmdenburg-Ingendherbcrge in Hannover lausenden Schulungstagung für alle Mädel- und Iungmädelumergau- sührerinnen sprach der Landesbauernsührer, die Gausrauen- schastsleitcrin, der Gebietsführer und die Reichsreferentin des BDM. In Verbindung mit dieser Arbeitstagung wurde eine W o ch e n e n d s ch u l u n g für die Ringschulungslcüerinnen durchgeführt, wie sie in diesem Winter planmäßig in Nieder sachseü stattsinden sollen.
Die Unterbringung der Ehrengäste am 8. und 9. November.
Die Retchspressestelle der NSDAP, gibt bekannt: Die Organisationsleitung für die Feiern am 8 und 9. November weist daraus hin, daß alle größeren Hotels in München bereits seit Wochen vom Quartierami für den 9. November belegt sind, um die Ehrengäste und dienstlich nach München befohlenen Führer der Partei unlerzubringen Die Einteilung erfolgt durch das Quartieramt. Es wird deshalb, um eine glatte Unterbringung zu ermöglichen, gebeten, von direkten Bestellungen unter alten Umständen abzusehen. Hingegen wird gebeten, eventuelle Wünsche sofort an das Quar- tieramt „9. November" München. Prannerstraße 16. mitzu- teilen, Rufnunimer 11 138.
1800 HJ.-Angehörige am 9. November in München.
An den großen Veranstaltungen des 9. November in München nehmen 12 0 0 Hillerlungen teil, die das 18 Lebensjahr vollende! haben und in die Partei ausgenommen werden sollen. Außerdem werden 600 BDMZ Mädel, die jetzt 21 Jahre sind, ebenfalls in die NSDstH übergeführl Aus ledem HJ -Gebiet fahren 48 Hitlerjungen und aus jedem BDM.-Obergau 24 Mädel nach München^uni beteiligen sich als Gäste bei den Feierlichkeiten. Da diese-rem nähme eine besondere Auszeichnung darstellt, werden ieioi- verständlich nur die bewährtesten und tüchtigsten Jungen » Mädel aus den einzelnen Einheiten ansgefüch^. werden könn
Sämtliche Schulen in Schneidemühl über 95 v. H- von der HJ. erfaßt.
Die H e r b st a k i i o n der H > l l e r - I u g en d hat'« der Hauptstadt der Provinz Grenzmark Posen-Westpre b_ schon einen großen Erfolg erzielt, bevor der Tag der Garde durchgeführt wurde. In Schneid emu yl der größten kurMärkischen Städte — sind > a m i Schulen, Volksschulen und höhere Schulen, zu 95 Prozent von der Hitler-Jugend bereits erfaßt. Z Schulen beträgt die Mitgliedschaft bei der H^- vere - Prozent. Auf den übrigen Schulen sind es nur noch Jungen, die noch abseits stehen.