... gl- 12. J-h-gang
Fuldaer Anzeiger
Samstag, 26. Oktober 1935
Stadt und Land
^^iAt des Reichswetterdienstes, Ausgabeort Frankfurt
«Sa* aufgeheitert, im ganzen trocken, nördliche Wirde, kalt, Nachtfrostgefahr.
,.. âf daß sie atte eins seien."
\ u m i 9. Sonntag nach Trinitatis.
J Joh. 17, 21.
einen Menschen beten sehen, das ist immer ein An- Mirf der Ehrfurcht gebietet. Hier betet Jesus, „auf daß «- alle eins seien". Er betet für seine Jünger und für â die je durch ihren Dienst Jünger werden. Sein für* hiitPHbc^ Herz weitet er aus über alle, die auf der Erde wohnen Gebet ist Glaube; Fürbitte ist Glaube und Liebe vereint Tas muß ja zum Herzen des himmlischen Vaters drinnen, zumal wenn der Sohn Gottes selber der Rclende ist. Und er betet am letzten Abend vor dem großen Leiden und Sterben; er sieht den schweren Weg in voller Klarheit vor sich. Er läßt sich ganz zurücktreten und denkt an seine Jünger. Er kennt sie in ihrer Schwach- bci! und sieht die Gefahren, denen sie ganz gewiß nicht ^wachsen sein werden, wenn er nicht bei ihnen ist. Er bedient sich in anderer Stunde des Bildes von der Herde, wenn der Wolf kommt; sie rennt auseinander, zerstreut M Das fürchtet er, und darum will er, daß sie alle eins seien; darum betet er. Er betet darum, daß sie eins seien in ihm. Daß sie von ihm sich geliebt wissen, und daß sie ihn wieder lieben, das allein bindet und verbindet sie. Christen bleiben verschieden, wie alle Menschen. Anders veranlagt war Petrus und anders Johannes. Ein jeder soll auch seine Eigenart behalten, die Gott ihm gab. Aber alle sollen gebunden sein an ihren Herrn. So entsteht immer wieder die eine heilige allgemeine christliche Kirche auf Erden. Und jede Zerrissenheit innerhalb der Kirche ist das Widerspiel ihres Wesens, wie es sein soll. Glaube und Liebe soll alle binden.
„Auf daß sie alle eins seien", das war des Heilands letzte Sorge auf Erden, und das ist das letzte, das Höchst- zjcl der christlichen Entwicklung. Dies Ziel, eben weil es Christi Ziel ist, wird erreicht werden; es wird eine Herde unter dem einen Hirten werden. Mag immerhin dies Ziel denen, die auf das Irdische und Gegenwärtige schauen, als Täuschung gelten, — unser Herr spricht: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben Es werden alle Reiche Gottes und seines Heilandes werden Gott will cs, und der Herr Christus har sein Leben dafür eingesetzt. Wir glauben an dies Hochziel; und daruni ringen wir danach auch im Alltag des Lebens. Wir bauen sein Reich. Wir beten, daß es komme, und daß wir also alle eins werden. Wir tun es freilich oft nicht. Aber wir wollen es tun und wollen darum kämpfen wider alle Feinde Christi in uns und um uns, wollen uns versenken in sein Evangelium und in seine Bibel, und daß wir aus ihm und nach ihm leben und so wenigstens ein jeder in seinem Kreise den letzten und höchsten Willen Christi erfülle, ihm zu Dank und Ehre, und den Menschen zum Heil. Dafür gab er sein heiliges Leben, „auf daß sie alle eins seien"! —
Weihe Rhönkuppen.
Während bei uns in Fulda der Regen unaufhörlich gegen die Scheiben klatscht, hat in der Rhön der Winter bereits seinen Einzug gehalten. Aus den Kuppen liegt teilweise der Schnee seit gestern mehr als 10 Zentimeter hoch. Die Landschaft im Tal ist ebenfalls weiß gepudert. Auf den noch belaubten Bäumen ruht schwere Schneelast. Auch die Felder, von denen teilweise die Frucht noch gar nicht geerntet ist, tragen eine blütenweiße Decke. Ein kleiner Tonntags-Spaziergang nicht weit über Lütter hinaus wird dem Fuldaer schon die ganz herrliche Winterlandschaft offenbaren, wenn nicht . . . morgen schon aus dem ersten Tchnee eine reißende Fulda geworden ist.
Das zweite Gastspiel der „Steiermärker"
sindet heute abend im Stadtsaal statt. Ueberall haben die Volksgenossen aus der schönen Steiermark beste Erfolge er-- Zielen können, überall hat die Darstellung völkischen Brauch- nims gut gefallen, und wer ein paar wirklich unterhaltende Stunden erleben und nebenbei auch eine soziale Tat aus- suhren will, für den heißt heute abend die Parole: „Hin zu Steiermärkern".
Deutsche Arbeitsfront
RVG. 17 (Handel)
Fachschaft: Gaststätten und Beherbergungsgewerbe.
Montag, den 28. Oktober, 14.30 Uhr, findet im Bereinshaus, gr. Saal, eine Pflichtversammlung statt.
Pflicht aller Betriebsführer sowie Gefolgschafts- gtteder, zu dieser Versammlung zu erscheinen.
□ lner^en anwesend sein lPg. K. Stolz sowie Pg. PH. Kassel COtt ^* Gaubetriebsgemeinschaft 17 (Handel)
Heil Hitler!
^^eisfachgruppenwalte^f. d. Fachschaft Eaststättengewerbe.
t r Apotheken-Nachtdienst
der Woche vom 26. Oktober bis 2. November die äiqet c^ Karlstraße, und die Hirsch-Apotheke Lerp-
$Mw4 ßwUiA' «Ni^n?
Unio Sonnabend, 26. Oktober:
Euro'vÄ^^.' 3$ liebe alle Frauen.
Tanzmusik.
Ttadtians. ten Straßen der Weltstadt.
"l: 8 Uhr: Lustiger Abend bei den Steiermärkern.
Union-Tk . Sonntag, 27. Oktober:
2ch liebe alle Frauen.
Neues KLl'prele- Tanzmusik.
Äadtinni "ler: Straßen der Weltstadt
: $ Uhr: Militärkonzert,
Am Wochenende:
Aus der Fuldaer Fuden-Chronik.
Parasiten unter den seßhaften Fuldaer Familien.
Auf der Kurhessenschau in Kassel war auch Fulda vertreten, aber nicht in dem Maße, wie die anderen kurhessi- Kreise. Unser Bezirk kann sich hinsichtlich des Boden- rerchtums, der bäuerlichen Wohlhabenheit und der dadurch bedingten reichen Ausgestaltung in Trachten, Hausratkultur usw. nicht mit anderen kleineren Kreisen messen. Aber immerhin gibt es auch bei uns eine bodenständige Bauernkultur, wenn sie auch nicht so reich und farbenprächtig ins Auge fällt. Die Landschaft formt den Menschen, herb sind die Linien unserer Rhönberge, die Wälder düster und voller Geheimnisse. Sie erschließen sich nur dem, der sie liebevoll aufsucht, dann allerdings offenbaren sie sich in ihrer ganzen Schönheit. Herb und verschlossen ist auch der bodenstämmige Mensch, seine Sprache ist rauh, seine Gebärden sind sparsam.
Ein Familienforscher aus Gersfeld hatte in wunderbarer Uebersicht die Geschichte einiger Bauernfamilien des Fuldaer Landes auf Tafeln dargestellt. Es zeigte sich, daß die alten Gemeinden in ihren Mitgliedern eine Bluts- g e m e i n s ch a f t darstellten, solange sie auf ihrem eigenen Grund und Boden saßen. Deutlich sind die Abknickungen dort nachgewiesen, wo ein Hof durch übermäßige Belastung in die Hände der Juden geriet. Das Gut wird zerschlagen, das Blut wird verschlechtert, art- und rassefremde Elemente zersetzen Körper und Geist. Statt eines bescheidenen Wohlstandes ziehen Armut und Krankheit in die einst gesunden Gemeinden ein. Die Kurhessenschau in ihrem biologischen Teil hat dies beweiskräftig und eindringlich nachgewiesen, und das ist das Kennzeichnende dieser Ausstellung gewesen: die Gesichtspunkte Blut und Boden, die bei allen früheren bäuerlichen Ausstellungen nur nebensächlich oder stiefmütterlich behandelt worden sind, werden heute bewußt und hauptsächlich jeder Aufbauarbeit zu Grunde gelegt. Was für das Dorf ausschlaggebend ist, kann auch für die Stadt nicht bedeutungslos sein!
Wie kommt es beispielsweise, daß in Fulda 80 Prozent der eingeborenen Fuldaer Familien, die noch vor 40 bis 50 Jahren als „wohlhabend" galten, heute verarmt sind? Es mag eine gewisse Indolenz des Fuldaers gegenüber dem rührigen, beweglicheren Fremden mitgespielt haben. Noch vor knapp hundert Jahren sperrten die Fuldaer allabendlich das Judenviertel mit eisernen Ketten. Es muß seine Gründe gehabt haben, daß dieser Brauch auch unter der Regierung der weisen Fürstäbte bestanden hatte und sozusagen amtlich sanktioniert war. Und die Nachkommen jener Fuldaer, die den Juden ihr Ghetto zugewiesen hatten, saßen wenige Jahrzehnte später in diesen Quartieren, die den Fremdrassigen nicht mehr gut genug waren. Dieses Heruntergleiten wurde gewiß nicht übersehen in den betroffenen Familien, aber niemand wagte öffentlich darauf hinzuweisen, es wurde eben als unabwendbares Geschick hingenommen. Auch in Städten, deren Bewohner leichtblütiger sind — am Rhein, am Main oder Neckar — ist ein ähnliches
eltlufthafen Rhein-Main im Frühjahr 1936 vollendet
Sammelplatz für den transozeanischen Luftschiffverkehr.
Nach zweijähriger Bauzeit reist jetzt der W e l t 1 u f t - yasen Rhein-Main, der aus einer Gesamtfläche von 275 Hektar am Frankfurter Stadtwald entsteht, seiner Vollendung entgegen. Bereits im Frühjahr 1 936 soll dieser Lusthafen, der den Sammelplatz für den transozeanischen Luftschissverlehr geben wird, seiner Bestimmung übergeben werden.
Neben dem weiten Flugfeld, auf dem die Verkehrsflugzeuge der Deutschen Lufthansa einrollen werden, wird auf fast 100 Hektar Bodenfläche das Zentrum des deutschen Luftschiffverkehrs liegen. Auf dem Gelände sind die Bauten für die große Zeppelin Halle, die den neuen Zeppelinriesen „LZ. 129" aufnehmen soll, soweit vorgeschritten, daß bereits die mächtigen Eisen- gerippe, die der Umwandung Halt geben sollen, massig emporragen.
Nicht weniger als 2300 Tonnen Stahl müssen hier eingebaut werden.
Gebt Freiquartiere!
Am 2. und 3. November 1935 findet in Fulda eine Kreistagung verbunden mit einem Appell der NSDAP. Kreis Fulda und ihrer sämtlichen Gliederungen statt. Bei dieser Kreistagung wird auch Gauleiter und Staatsrat Weinrich anwesend sein. Außerdem ist mit einer großen Zahl auswärtiger Gäste zu rechnen. Deswegen hat die NS.-Frauen- schast Fulda den Auftrag bekommen, Freiquartiere für diese Kreistagung zu besorgen. Ich bitte die Bevölkerung Fuldas, die immer ihren Opfersinn offenbart hat, wenn es galt, Gastfreundschaft zu erweisen, auch dieses Mal wieder die vorsprechenden Frauenschaftsmitglieder bereitwilligst durch Verfügungstellung von Freiquartieren zu unterstützen.
E h s e r, Krcisleiter.
Rentenzahlung.
Die Zahlung der Militär-Versorgungs-Gebührnisse für ben Monat November 1935 findet beim hiesigen Postamt am 29 Oktober, die der Invaliden- und Unfallrenten am 31 Oktober statt. Die Zahlstellen sind am 29. Oktober von 8 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, am 31. Oktober von 7.30 bis 12 unb 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Postamt legt Wert auf die restlose Abholung der Renten an den genannten Tagen.
Achtung! Noni-Abend!
Wie uns mitgeteilt wird, ist es gelungen, für den Roni- Abend am 3. November als besondere Ueberraschung b i e 1 echs frohen Sänger vom Reichssender Köln zu gewinnen. Im Rahmen des übrigen Programms werden diese sechs frohen Kölner Jungen mit ihren bestens bekannten Gesangsvorträgen eine besondere Attraktion darstellen. Ta mit einem ausverkauften Haus zu rechnen ist, empfiehlt es sich, Karten im Vorverkauf zu erwerben.
llmschichten in der sozialen Struktur festzustellen, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es speziell in Fulda zu oerzeich- nen ist. Die wenigen, beweiskräftigen Tafeln, die in echt völkischer Aufbauarbeit jener Gersfelder Lehrer in Kassel ausgestellt hat, haben jedem, der Augen hat zu sehen, schlaglichtartig die Ursachen wirtschaftlichen und geistigen Rückgangs gezeigt. Es ist zu wünschen, daß gerade dieser Teil der großen Kurhessenschau als Wanderausstellung von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf geschickt wird.
Wer nach dem Besuche der Kurhessenschau noch Zeit gefunden hat, sich in der Provinzialhauptstadt umzusehen, wird bemerkt haben, daß auch dort sich allerlei verändert hat in den letzten Monaten. Ein großer Straßendurchbruch ist nahezu vollendet. Man hat das gute Alte soweit wie möglich erhalten und dem Altstadtcharakter angepaßt. Es gibt auch Engpässe und alte Tore in Kassel, die nicht ohne weiteres dem Verkehr geopfert werden können. Das lenkt die Gedanken nach Fulda zurück, wo erst vor wenigen Tagen das historische Paulustor im Zeichen des Verkehrs eine schwere Verwundung davongetragen hat. Wir stimmen nicht den „Radikalisten" zu, die völlige Entfernung des „Verkehrshindernisses" verlangen, denn zu viel unersetzliche Werte sind unter der Parole „Freie Bahn dem Verkehr!" vernichtet worden. Aber eine Lösung muß gefunden werden, die dem Verkehr sein Recht läßt, ohne daß das Paulustor, das alle Fuldaer als ein Wahrzeichen der Stadt lieben, verschwindet. Dem Stadtbauamt sind im Laufe der Jahre schon allerhand Vorschläge zugegangen, es scheint nichts Brauchbares oder Ausführbares darunter zu sein. —
Die grüne Blätterpracht des Sommers ist, verwelkt und zusammengeschrumpft, im Schloßgarten und in den stöbt. Anlagen für 25 RM. an den Mann gebracht worden. Es „fährt mit Schnee", in der hohen Rhön schneit es sogar ganz lustig. Es sind ja auch nur noch gute acht Wochen bis zum Weihnachtsseste. Acht Wochen, in denen noch unendlich viel zu leisten ist, acht Wochen, in denen aber auch viel Glück und Freude verborgen liegt. Alle Tage ist kein Sonntag — und nicht jede Woche ist ein Winzerfest im Stadtsaal. Fulda hat übrigens seinen Mann gestanden und nicht unwesentlich dazu beigetragen, daß Raum für den „Neuen" geschaffen worden ist. Inzwischen sind auch die Vorbereitungen und Besprechungen für den „Fuldaer Abend" im großen Stadtsaal so weit gediehen, daß man verraten darf: Die Sache wird gut. Mitte November ist die Veranstaltung, es wird sich aber empfehlen, rechtzeitig für eine Karte zu sorgen, denn die Nachfrage hat schon eingesetzt.
Alles in allem: Ein unterhaltender Winter steht uns bevor, und eine neue Art kultureller Geselligkeit ist im Werden, die, ohne große finanzielle Ansprüche zu stellen, jedem, auch dem g e i st i g Anspruchsvollen, etwas zu bieten weiß. A. M.
und ein Kran von 60 Meter Höhe, die größte Konstruktion dieser Art in Deutschland, schwingt die schweren Lasten für den Hallenbau in schwindelnde Höhe. Die gigantische Anlage wird zunächst nur eine Einzel halle umfassen, doch hat man von vornherein darauf Bedacht genommen, daß bei einer weiteren Ausdehnung des Weltluftverkehrs ohne Schwierigkeiten noch eine zweite Luftschiffhalle aufgeführt werden kann. Die Luftschiffhalle erhält die modernsten technischen Einrichtungen, darunter eine Ausfahrbahn mit Ankermastanlage.
Die Nebengebäude, die zum Luftschiffhafen gehören nnd in der Umgebung der Halle erstehen, sind zum Teil fertiggestellt. Die Versorgung des Luftschiffs mit Wasserstoffgas erfolgt auf unterirdischen! Weg durch einen Rohrstrang, der von Höchst aus nach dem Zeppelinhafen geleitet wird.
Achtung! Spenden für WHW.
Geldspenden für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1935=36 im Gau Kurhessen sind einzuzahlen auf das Konto Nr. 1241 bei der Commerz- und Privatbank in Kassel. Um jedoch allen Volksgenossen die Zahlung der Spenden nach Möglichkeit zu erleichtern, hat die Gâuführung des WHW. mit sämtlichen Banken und Sparkassen ein Abkommen getroffen, daß die WHW.-Spenden auch bet allen anderen Banken und Sparkassen im Gaugebiet eingezahlt werden können.
Es wird gebeten, bei sämtlichen Spenden den Namen anzugeben, damit der Spender ordnungsgemäß in die Spenderkartei eingetragen werden kann.
Der tägliche Unfall.
Gestern mittag ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Straßenkreuzung Leipziger Straße—Wörth—Wittichstraßs. Ein Fußgänger überquerte den Fahrdamm der Leipziger Straße, ohne sich zu vergewissern, ob die Straße frei war. Ein von auswärts die Leipziger Straße abwärts kommender Perfonen-Kraftwagen erfaßte den Fußgänger, der zu Boden geschleudert und anscheinend schwer verletzt wurde, so daß er nach dem Landeskrankenhaus überführt werden mußte. Nach den bisherigen Feststellungen ist der Fußgänger schwerhörig und hat deshalb das Signal des Kraft- wagenführers nicht gehört. Schuld an dem Unfall trifft wohl beide Teile, da sie beide die erforderliche Vorsicht außer acht gelassen haben.
Mitteilungen der NS.-Dienststellen.
Achtung! Fuldaer Eltern, herhören! Achtung!
Wir trommeln zu unserer Eltern-Versammlung! Kommt alle heute abend 8 Uhr zur Eltern-Versammlung des Deutschen Jungvolks in die Aula des Gymnasiums. (Der Saal ist gut geheizt.) Es spricht zum letzten Mal vor seinem Abgang der Jungbannführer Fritz Neumann. Eltern, beweist das Vertrauensverhältnis, das Ihr zur Arbeit des Jungvolks habt, durch die Tat. Kommt alle!