Winzerfest im Stadtsaal.
Die Wein-Werbe-Woche ist eröffnet.
Warum Werbewoche für den Wein? könnte man da und dort fragen. Wer es noch nicht wissen sollte, dem sei es nochmals gesagt: Der deutsche Weinbauer leidet Not, in seinem Keller birgt er den edlen deutschen Wein, die Früchte seiner Jahresarbeit. Und im weiten deutschen Baterlande ist das Verständnis für den Stand der Winzer noch nicht genügend gewachsen, so daß ihm geholfen werden muß. Der nationalsozialistische Staat aber kennt diese Not, er weiß auch da wie überall durch die Tat Abhilfe zu schaffen. Wenn Wirksames geschehen soll, dann muß das ganze Deutschland an dieser Hilfsaktion beteiligt werden. Und deshalb setzt der Staat die NS.-Eemeinschast „Kraft durch Freude", die große Organisation der Deutschen Arbeitsfront, ein und macht sie zur Hauptträgerin dieser Gemeinschaftshilfe des Volkes.
Auftakt der Propaganda-Woche für den edlen Rebensaft war auch in Fulda am Samstag das „Fest der deutschen Traube und des Weines". Bald nach Feierabend füllten sich die Stadtsäle bis zum Bersten. Und als dann die bestens bekannte Kreiskapelle der NSDAP., aufgeteilt in ein Blasorchester, das auf der Stadtsaalbühne wirkte, und in den Streichorchesterteil im Weißen Saal, zum Tanze aufzufpielen begann, da war das den vielen weinfrohen Fuldaern nur mit Beschränkung noch möglich. Aber man kam sich so zwangsweise näher, fang, von dem Männerchor der „Win- sridia" durch seine beiden Vorträge angefeuert, in einen einzigen Massenchor die bekannte lustige und so schöne „Seefahrt" und bald hinterher den „Rolandsbogen", daß es eine Art hatte.
So ging es bei Sang, Tanz und natürlich Wein, viel Wein sogar, bis spät in die Nachtstunden. Die aus „Weinwerbewochengründen" verlängerte Polizeistunde nutzte man so weidlich aus und war schließlich am Ende, als ja doch einmal Schluß gemacht werden mußte, gewiß darüber, daß die Woche des Weines gut begonnen hatte. Und weil er geschmeckt hat, wird man ihn auch noch weiterhin beachten, in der kommenden Woche aber ganz besonders:
den deutschen Wein!
Gelnhausen, 19. Okt. (Vier Monate Gefängnis wegen F a l l e n st e l l e n s.) Am 15. September war in den Spessartwaldungen hinter Bad Orb der verheiratete Franz Pfahls ausMernes im Kreise Gelnhausen von Forstbeamten dabei gestellt worden, wie er in einem Dickicht Schlingen nachsah, die von seiner Hand zum Zwecke des Wilderns gestellt waren, und in der sich ein verendeter Hirsch befand. Pfahfs, unter dem dringenden Verdacht, die Fallen gestellt zu haben, verhaftet, hatte sich nunmehr vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Bad Orb zu verantworten. Er wurde in eine Gefängnisstrafe vyn vier Monaten genommen.
Frankfurt a. M., 19. Okt. (Erfolgreicher Abschluß des ersten Lehrgangs für Eeländesportwarte.) Auf der Gebietsführerschule „Christian Crößmann" in Niederwalluf endete heute der erste Lehrgang für Geländesportwarte. Unter Leitung von Unter- bannführer Scheffauer erwarben sämtliche Teilnehmer das HJ.-Leistungsabzeichen und die Bestätigung als Geländesportwarte durch die Reichsjugendführung. Diesem ersten Lehrgang werden weitere folgen. Im Frühjahr wird so eine stattliche Anzahl von Sportwarten die Arbeit in den Einheiten aufnehmen können.
Mainz, 19. Okt. (Wieder ein Vrandgrab im Mainzer H a u p t b a h n h o f gefunden.) Bei den Umbäuarbeiten am Mainzer Hauptbahnhof wurde abermals ein Brandgrab aus der Zeit der römischen Besatzung des linksrheinischen Germaniens freigelegt. Das Grab war sehr reich mit Gefäßen ausgestattet. Eine große mit dem Schachbrettmuster gezierte Urne enthielt die Asche des Verstorbenen. An die Rundung des Gefäßes angelehnt standen drei kleine, einhenkelige Krügelchen aus Ton, sowie ein sehr schöner schwarzgefirnißter Becher. Dieser Firnis ist eine Art von Glasur, die metallähnlich schimmert und die wir heute leider nicht mehr nachzuahmen vermögen. Die gesamte Grabausstattung konnte dank der rechtzeitigen Meldung der Reichsbahndirektion mit aller Sorgfalt geborgen werden.
Gießen. (Geheimrat Dr. Eüngerich-Eießen gestorben.) Am Freitag verstarb in Gießen, wo er im Ruhestand lebte, im 82. Lebensjahr der langjährige Präsident des Oberhessischen Landgerichts in Gießen, Geheimrat Dr. Güngerich.
„England erwartet, daß jedermann seine Pfitcht tut."
Nelsons Sieg und Tod bei Trafalgar.
Der 21. Oktober 1805 ist nicht nur für die englische Geschichte ein bedeutungsvoller Tag, weil damals Lord N elfen den entscheidenden Sieg über die vereinigte französisch-spanische Flotte bei Trafalgar errang. Diefer Tag, dessen 130. Wiederkehr wir gerade jetzt erleben, hat auch der Weltgeschichte ein anderes Gesicht gegeben. Denn dieser Sieg bedeutete das endgültige Ende der maritimen Großmachtsträume Frankreichs und legte den Grundstein für die englische Weltgeltung zur See. Darum verlohnt es sich gerade in diesen Tagen, wo England sich rüstet, seine Lebensader, den Seeweg nach Indien, im östlichen Mittelmeer zu sichern und zu verteidigen, der Seeschlacht von Trafalgar zu gedenken, die gleichzeitig das Leben von Englands größtem Seehelden beendete.
Horatio Nelson, am 29. September 1758 als Sohn eines Geistlichen in der Grafschaft Norfolk geboren, ging bereits im jugendlichen Alter von zwölf Jahren zur See, der er bis zum Tode unwandelbare Treue hielt. Bereits rm Alter von 21 Jahren war er Kapitän zur See und Kommandant einer Fregatte. Auch wenn man bald auf seine überragenden Fähigkeiten aufmerksam wurde, so batte Nelson doch in hohen Regierungskreisen keine Freunde; man suchte ihn möglichst kaltzustellen, da er wegen seiner Unerschrockenheit, die kein Unrecht gutheißen wollte, ein unbequemer Untergebener war. Seine Tüchtigkeit ließ ihn aber bald aus dem Schatten heraustreten. So spielte er in der Seeschlacht bei St. Vincent (1797), in der die Spanier eine schwere Niederlage erlitten, eine entscheidende Rolle. Wie sehr er sich selbst bei allen Kämpfen - bisher hatte er an 120 Gefechten teilgenommen — ein« setzte, geht daraus hervor, daß er ein Auge und den rechten Arm eingebützt hatte, ohne allerdings deswegen feine Dienstfähigkeit zu verlieren.
Napoleons Plan, nach Ägypten zu segeln und von dort aus die englische Herrschaft in Indien zu brechen, stellte auch Nelson vor neue Aufgaben. Nach mancherlei Irrfahrten glückte es ihm, die französische Flotte bei Abukir 11798) östlich von Alexandrien zu vernichten -
Letzte Nachrichten.
Schweres Strahenbahnunglück bei Neunkirchen.
3 Tote, 3 Schwerverletzte und 6 Leichtverletzte.
Saarbrücken, 21. Okt. (Funkmeldung.) In der vergangenen Nacht hat sich in Spiesen ein folgenschweres Straßenbahnunglück ereignet, das auch drei Todesopfer forderte. Ein gegen M Uhr von Saarbrücken kommender Straßenbahnwagen geriet auf der abschüssigen Straße zwischen Elversberg und Spiesen ins Rutschen.
Der Führer muß dabei völlig die Herrschaft über den Wagen, der mit etwa 15 bis 20 Fahrgästen besetzt war, verloren haben.
In rasender Geschwindigkeit überfuhr der Wagen die Haltestelle und prallte mit voller Wucht gegen die Mauern der Wirtschaft Lauer.
Unter der Wucht des Anpralls brachen die Träger und das Mauerwerk zusammen. Der Vorderteil des Wagens, der etwa % Meter in das Mauerwerk eindrang, wurde zertrümmert. Der Führer des Wagens, Christian Kraus aus Spiesen, war sofort tot. Unmittelbar nach dem Unfall eilten Feuerwehr, Sanitäter, SA., SS., Polizei und Technische Nothilfe zur Unfallstelle, die in weitem Umkreis ab- gesperrt wurde. Unter den Trümmern konnten zwei weitere Personen nur noch als Leichen geborgen werden. Es sind dies der Straßenbahnführer Friedrich Meyer aus Spiesen, der sich auf der Heimfahrt befand, sowie der 15jährige Emil Blaskowitz aus Spiesen. Außerdem wurden noch drei Personen mit schweren iunb sechs weitere Personen mit leichteren Verletzungen in die Krankenhäuser von St. Ingbert und Neunkirchen eingeliefert.
Da der verantwortliche Straßenbahnführer tot ist, konnten bisher noch keine näheren Feststellungen über die Ursache des Unglücks getroffen werden. Die Untersuchung ist bereits in vollem Gange.
Marschbefehl an die kaiserliche Garde.
Addis Abeba, 21. Okt. (Funkmeldung.) Am Montagmorgen wurde an zwei Drittel der kaiserlichen Garde der Befehl ausgegeben, zu dem vorläufigen Hauptquartier in Dessie abzumarschieren. Voraussichtlich wird auch die Kaiserin in den nächsten Tagen die Reise dorthin antreten.
An der Südfront herrscht im allgemeinen Ruhe. Die nach Addis Abeba durchgegebenen Meldungen sprechen nur von Fliegertätigkeit. An der Nordfront beschränken sich die Gegner darauf, Erkundungsunternehmungen durchzuführen.
Der Gouverneur von Franz.-Somaliland hat angeordnet, daß an der Nordwestgrenze des Landes Befestigungsanlagen und Schützengräben mit Drahtverhau angelegt werden. Auch die Eisenbahn wird militärisch befestigt werden.
Vermischte Nachrichten
Das Ergebnis der deutsch-dänischen Verhandlungen.
Aus Grund der neuen deutsch-dänischen Wirtschaftsverhandlungen kann die dänische Landwirtschaft gewisse Erzeugnisse (z. B. Butter, Eier, Schweine) bis zum Ende dieses Jahres in erweitertem Umfange nach Deutschland ausführen. Auf der anderen Seite hat die dänische Regierung Möglichkeiten für eine erweiterte Einfuhr deutscher Waren in Dänemark zugesagt.
Niederlage der jugoslawischen Regierung.
Die jugoslawische Regierung Stojadino witsch erlitt am Sonntag in der Skuptschina eine Niederlage. Sie blieb bei der Wahl des Skuptschinapräsidenten mit 136 : 171 Stimmen in der Minderheit. Die Opposition, die sich um den ehemaligen Ministerpräsidenten I e f t i t s ch geschart hatte, stellte als ihren Kandidaten für die Wahl den bisherigen Präsidenten der Skuptschina Tschiritsch auf, gegen den in der letzten Zeit von der Regierungspartei ein heftiger Kampf geführt worden war. Ka-ndidat der Regierungspartei war der Minister Komnennowisch. Als der Alterspräsident das Wahlergebnis verkündete, brach der größere Teil der Abgeordneten in lärmenden Beifall aus.
vcapoleon mußte seinen Zug nach Indien aufgeben, und Nelson, zum Lord of the Nile ernannt, stand auf dem Gipfelpunkt seines Ruhms. Aber Napoleon bekannte sich nicht geschlagen, war der Zug nach Ägypten auch mißglückt, so plante er jetzt England, die fast unangreifbare Insel, mit 2000 flachgehenden Fahrzeugen, auf denen ein Heer von 120 000 Mann den Kanal überqueren sollte, anzugreifen. Um aber die Truppen unangefochten hinüberbringen zu können, mußte die französische Kriegsflotte den Kanal beherrschen. Dies konnte nur durch Überraschung gelingen; die französisch-spanische Flotte wurde also in verschiedenen Häfen ausgerüstet, um sie dann rechtzeitig in den Nordhäfen zu vereinigen.
Auch England rüstete stark. Nelson setzte seine Flagge auf dem Dreidecker „Victory", einem der damaligen großen Linienschiffe, und suchte an der Spitze seines Geschwaders die feindlichen Schiffe im Mittelmeer zu treffen. Fast 1 % Jahre kreuzte er vor den französischen Häfen, konnte aber das Auslaufen der feindlichen Flotte nicht verhindern, die er bis nach Westindien und wieder zurück in die europäischen Gewässer verfolgte. Er erreichte lediglich das eine, daß Napoleon die Landung in England aufgeben mußte, da er seine Flotte nicht vereinigen konnte.
Erst am 21. Oktober 1805 gelang es Nelson, den Feind bei Trafalgar, einem Vorgebirge zwischen Gibraltar und Kadiz, zu stellen. 2100 englische Geschütze standen 2600 der Franzosen und Spanier gegenüber. Gleich zu Beginn der blutigen Schlacht hißte Nelson sein berühmtgewordenes Signal: „England erwartet, daß jedermann seine Pflicht mt." Aber schon eine Stunde nach Beginn der Schlacht fiel Nelson auf dem Kommandodeck der „Victory". Seine letzten Worte waren: „Gott sei Dank, ich habe meine Pflicht getan." Aber sein Geist lebte in der Flotte fort und erfocht den blutigen Sieg. 17 feindliche Schiffe wurden gekapert, eins verbrannt. Die Franzosen verloren fast 7000 Mann. Frankreichs Seegeltung war endgültig gebrochen und Napoleons Macht auf das Festland beschränkt.
Nelsons Name erfuhr große Ehrungen. Seine Leiche wurde in der Westminsterabtei beigesetzt, und noch heute kündet in London der Trafalgar-Square mit der Nelson- säule von der Dankbarkeit eines ganzen Voltes. Männer machen die Geschichte. — Nelson ist der Schöpfer von Englands Weltgeltung geworden. Das war Trafalgar.
Schwerer Sturm über der Nordsee
Schiffsunfälle in der Deutschen Bucht. '
Die N o r d s e e und das deutsche K ji» gebiet wurden das Wochenende über von : schweren Südwest st u r m heimgesucht, der ! zeitweise Orkanstärke besaß. Die sonst zum Wocb^^ lebhafte Küstenschiffahrt ruhte völlig, und viele ' mußten Nothäfen anlaufen.
Besonders heftig tobte das Unwetter bei Helgg^
Das Fischereifahrzeug „Willy" aus Cuxhaven der Nähe der Insel auf Grund und konnte nur mit aM? Mühe von Helgoländer Fahrzeugen abgebracht und dem Jnselhafen in Sicherheit geschleppt werden. N Meldung von einer S ch i f f s k a t a st r o p h e in Nähe der Insel Trischen liefen zwei Beraum» fahrzeuge von Cuxhaven aus, fanden jedoch nichts » kehrten nach ergebnisloser Suche und heftigem Kampf ? der gewaltig hohen See nach Cuxhaven zurück. Die.hin rufe sollen von einem holländischen S e g e l s ch ;; ■ ausgegangen sein. ’ 11
Wahrscheinlich war das Fahrzeug mit der gesamte Besatzung bereits gesunken.
Die Großschiffahrt hat, soweit bisher bekannt geworden nur Verzögerungen erlitten. Auch im Gebiet der westlichen Ostsee wurden schwere Südweststürme a«. meldet. Meldungen von Schiffsunfällen lagen von den bisher nicht vor.
Der Sport vom Sonntag.
Deutschland schlug Bulgarien 4:2.
Der Fußball-Landerkampf zwischen Seutfdiknn und Bulgarien, der in Leipzig ausgetragen wurde, bt* einen neuen deutschen Sieg. Die Bulgaren wurden vor m 40 000 Zuschauern mit 4 : 2 (2 :0) Toren besiegt. Die dcâ Mannschaft erwies sich als technisch und taktisch reifer allerdings gegen den Kampfgeist ihrer Gegner, die vor ml Monaten eine deutsche Nachwuchself in Sofia mit 2:0 bcfieo hatten, einen ziemlich schweren Stand, so daß ein kampfreiches und bewegtes Spiel zustande kam.
Das Spiel, das bei kaltem, regendrohenden Wetter duck geführt wurde, zeigte schnell, daß die Bulgaren über eint starke, schlagkräftige Abwehr verfügten. Der Kamps bette zunächst recht ausgeglichen. Der Bann wurde erst nach $ lauf von zwei Dritteln der ersten Spielzeit gebrochen als Simmetsreiter das erste Tor für Deutschland Heraß holte. Dieses Tor war der Erfolg einer feinen Kombinat, zwischen Lehner, dem neuen deutschen Mittelstürmer Porig« Szepan und dem Torschützen. Gleich daraus fiel auch nti das zweite deutsche Tor, das ebenfalls das Resultat einet ausgezeichneten Zusammenspiels der deutschen Stürmer im Diesmal war Lehner der glückliche Schütze. Jetzt war die deutsche Überlegenheit bis zur Pause sehr drückend. Am einmal konnten die Bulgaren durchbrechen, ohne aber zu einem Erfolg zu kommen.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Bulgaren den Wind mit sich und drückten nun sehr aus das Tempo Schon mih sieben Minuten konnte Stoitschkoss seinem Landsmann Patchediefs das Leder gut vorlegen. Buchloh war machi- los gegen den Nahschuß. Zehn Minuten hatten die Bulgaren sogar den Ausgleich geschafft. Peche ff beförderte den Ball an Bochloh vorbei ins Tor. Nun drehte Deutschland aber wieder auf. Simmetsreiter schoß ein technisch seines Tor, indem er eine Weitvorlage von Lehner aus der Cust annahm und an dem verblüfften bulgarischen Tormann vorbei ins Netz setzte. Drei Minuten spätr konnte Pörtgen dann ben Schlußstand 4 :2 herstellen, der in dieser Höhe für Deutschlands Elf verdient war.
Leipzig gewann den Tuknerkampf.
Der in Hamburg durchgeführte Turner-Dreist ädtekamps zwischen Hamburg, Leipzig und Berlin, der zum dreitzigstenmal durchgeführt wurde, endete mit einem sehr glücklichen Siege der Leipziger, die auf IM Punkte kamen, vor Hamburg (1861) und Berlin (1855). Bester Einzelturner war Haustein-Leipzig mit 225 Punkten vor Thölkc-Berlin mit 223 PunkterjAN'M dein Kampf fand eine Ehrung der beiden Berliner a. iS Bockenauer statt, die -■ - • - - ' .jchshauptstadt an dem
zuni sünfnndzwanzigstenmal ->/ ^vie»
Dreistädtekampf teilgenommess .
Der Kampf begann mit bcm Ml n g e turnen, bau Hamburg die Führung mit 316 Punkten Erachte. Es wurden die Übungen an den schwingeirden WM«n bevorzugt, an dem der Berliner Bockenauer das größte Können zeigte. Hamburg führte auch nach dem zweiten Gerät am quer geMM Pser b. Beim Barren turnen ging Berlin m tfitprw vor Leipzig und Hamburg und das Punkteverhâltms beim 906 : 905 : 903. Dann kamen die Sprünge über das lang g e st e l l t e Pferd. Diesmal versagten die Hambam, während Berlin seinen Vorsprung weiter vergrößerte..-^ besten PWrdfprung zeigte der Berliner Thölkc. Berlln l>>>- weiter mit 2 Punkten vor Leipzig bis zur Mitte der v Übungen. Dann kamen die Leipziger mit 2 Punkten - so daß die Mannschaften mit 1545 :1542 :1541 Punkten 3 Endkamvs am Reck antraten. Gleich der erste Turne Reichshauptstadl, Mattick, stürzte bei der Riesenkehre u o hielt nur eine 40. Damit war der Kampf verloren. K w auch bei Hamburg ein Turner nur 46 Punkte erhalte, vermochte Leipzig mühelos den Endkamvs zu gewinne.
Peter Kiefer schwamm in Berlin Weltrekord.Me M amerikanischen Schwimmer Peter KEfer, ^W'Lrt Brydenthal starteten bei einem internationalen ®W in Berlin. Kiefer hatte hier über 400 Meter Nu« , Weltrekordversuch angemeldet, der aber wegen der i t Bahn nicht gelang. Trotzdem reichte seine Zeit vo ^ Minuten noch zu einem neuen amerikanischen iniv ■ 100 Meter Brust gab es einen schönen Kampf, den . ^ schläger vor Paul Schwarz, Brydenthal und Wi « Am zweiten Tage konnte dann Peter Kiefer- ] ^f Abstammung ist, über 100 M e t e r Rucken M Minuten einen neuen Weltrekord aufstellen. , Meter Brust konnten die vier Deutschen Ohltgiw ^^, Paul Schwarz, Minnich imb Wittenberg vorbr n . in kommen. H i g h land siegte über 100 Meter
59 Sekunden vor Heibel (Bremen).
Börse und Handel
. r n ßtitinieb
Devisenbörse. (Telegraphische Auszahlungen.» - 0,677—0,681; Belgien 41,82—41,90; Dänemark »^ 16,^ Danzig 46,83—46,93; England 12,205-12,235; Ä ,8; M- bis 16,42; Holland 168,68-169,02; Italien wegen 61,28-61,40; Österreich 48,95-49,Oo; Polen^.^ 33,99 Schweden 62,92—63,04; Schweiz 80,92—81,08; ®^ ZtaM bis 34,05; Tschechoslowakei 10,275—10,29o; Sereinifl von Amerika 2,487—2,491. 9) pft;
Frankfurt a. M. (S ch l a ch t v i e. h m a r k t vom - ^M nicht« mtl. B 0 rberich t.) Ochsen: a) 42, M & b) 38—40. Bullen: a) 42, b) 42, c) 42, b) 40—42. ^, b) 40—42, c) 33—39, d) 23—32. Färsen: a) 42, - ^. b) 37—39. Kälber: a) 70—73, b) 64—69, c) 58 Lämmer, Hämmel und Schafe: b2) 46, c) 44 ^u^eb. e) 43. Schweine: a2) 57, b) 55, c) 53, b) 51, | Rinder 993 (darunter Ochsen 222, Bullen 101, %
195); direkt auf getrieben: 1 Bulle; halber ° ' HM^' Schweine 788. Marktverlauf: Rinder flott,*3 und Schafe lebhaft; Schweine wurden zugeteil.