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^MMtna^MgW der 'Dungër fa nicht, sondern nur va- E^dab wir mehr leisten.

^ Ns ist unser Stolz, daß es uns in so großem Um- - gelungen ist, durch dieses einzigartige Werk den Kren Sinn und den Wert unserer deutschen Volks- «èinschaft zu repräsentieren und auch vor der übrigen St mlfzuzeigen.

sollen sie uns nachmachen, die Lobredner ihrer

" Demokratien!

/stürmischer Beifall.) So richte ich am heutigen Tage der den Appell an das ganze deutsche Volk. An alle ^nabmslos. Und ich möchte hier auch anssprechen, daß ??p die die für diesen Appell kein Verständnis haben, in meinen'Augen nur traurige Nutznießer sind an unserem Volk.

Zum Abschluß möchte ich allen Deutschen zurufen:

Was ihr in diesem Winter gebt, das gebt ihr nicht der Negierung, das gebt ihr dem deutschen Volke: das heißt, ihr gebt es euch selbst!

Je größer die Opfer sind, die ihr dafür hingebt, um so mehr verteidigt ihr den Bestand dieser Gemeinschaft und daniit wieder eure eigene Eristenz!

. ?,^uu das müßt ihr wissen: Die Menschen kommen und Menschen sterben. Aber diese Gemeinschaft, aus der âdtt die Nation erneuert, sie soll ewig sein, und für diese ewige Gemeinschaft tretet ihr ein, indem ihr für ]ie sorgt. Ich eröffne damit das Winterhilfswert. «Langanhaltender, stürmischer Beifall.)

bindung mit der Pflege der Freundschaft zu Österreich und Polen.

Diejenigeir, die bei jeder Auslandsreise den Abschluß eines mlUtariichen Bündnisses erwarteten, müßten ein schlechtes Jc.oifien haben. Der Ministerpräsident erklärte, weder er noch der Außenminister hätten in Deutschland oder anderswo über militärische Freyen verhandelt, da er sie nicht für zeitgemäß halte, er habe lediglich über wirt- I! ch a i»l i ch e und kulturelle Fragen B e - 'p rechn n gen geführt. Die qanze Welt bedürfe svVrl'v, ^u^arn werde sich nur in den Dienst einer 4Oiiur itcUen, die einen allgemeinen Frieden garantiere, der auch zur Entwicklung Ungarns notwendig ist.

Vorboten der Sanktionen.

Kreditverweigerung und Warensperre gegen Italien bereits in verschiedenen Ländern.

Ohne erst den Beschluß des Völkerbundes abzü- warten, haben überall in der Welt bereits Sanktionen Hnnefeöt. So hat die amerikanische A u ß e n h delsbankin New York Kredite für Ausfuhr nach Italien oder Abessinien nicht mehr gewährt. Eine englische Firma hat einen Auftrag des italienischen Eolonialministeriums auf Maschinen im Werte von 11 000 malischen Pfund abgelehnt und Verhandlungen wegen eines Auftrages des italienischen Luftfahrtministeriums abgebrochen. - Rotterdamer Reeder haben sich ^weigert, Schiffsraum für Kohlenlieferungen nach dem Mittelmeer trotz der sehr hohen Frachtpreise zur Ver- jügung zu stellen. - Belgisch-italienische Zah­lungsverhandlungen in Rom sind kurzerhand abgebrochen worden. Die holländische Regie­rung ist ermächtigt worden, Ausfuhrverbote für be­stimmte Waren zu erlassen. So ist mit sofortiger Wir­kung die Ausfuhr von Benzin verboten worden. Die griechische Regierung hat die Ausfuhr von be­stimmten Lebensmitteln verboten, nachdem sie eine ver­stärkte Ausfuhr nach Italienisch-Afrika beobachtet hatte. Die südafrikanische Regierung hat sämtliche Verträge für italienische Heereslieferungen für ungültig erklärt. Es handelt sich dabei in erster Linie um Fleisch- lieferungen an die italienischen Afrikatruppen.

*

Sie Kampftage auf dem Kriegsschauplatz.

Die Meldungen vom abessinischen Kriegsschauplatz sind sehr spärlich und oft widersprechend. So ist immer noch nicht geklärt, in wessen Besitz Adua eigentlich ist. Nach englischen Meldungen haben an der N o r d f r o n t die italienischen Streitkräfte dieHeilige Stadt" A k s u m von zwei Seiten eingekeilt. Sie werden von Tanks und Panzerwagen unterstützt. Die Mönche von Aksum sind mit ihren Heiligtümern auf die benachbarten Hügel ge­flohen. An der S ü d f r o n t, in der Provinz O g a d e n, sind 50 000 Italiener bei Gorrahci zusammengezogen. Italienische Flugzeuge bereiten den Vormarsch der In­fanterie auf H a r r a r vor.

Von abessinischer Seite wird weiter behauptet, daß die Italiener von Gas und chemischen Kampfmitteln

Gebrauch machen.

Das Ziel, der Italiener scheint ein Vorstoß durch die Ame DjidjigaHarrar auf die wichtige Eisen- dahnstation D i r e d a u a , die ungefähr auf der Mitte Rüchen Dschibuti und Addis Abeba liegt, zu sein.

Englische Blätter berichten, daß 6000 italienische â?ns zu den Abessiniern übergelaufen seien. Dem Kager von Abessinien sollen u. a. von amerikanischen Privatleuten zwei moderne Bombenflu g - e geschenkt worden sein, die demnächst von !èw Aork nach Abessinien geschafft werden sollen.

Ä Mn geht der Hschzeitsmrslh

Roman von Bert Bertel.

Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa.

(Nachdruck verboten.)

: Wortlos staunte sie ihn an. Braun und gesund schim< seine Stirn. Um die schmale Nase waren ein pam âttfgelegte Falten. Ein hiibscher, lieber Kerl, abei Wenn de?da^Ite deutlich ihr Herz klopfen klisin-^N»^ Plötzlich spielten ihre Finger mit einen seicht/ Woher kam es? Ein paar Wort« Monarch!" '^ ^^^ und kühl ab:Für Maria uni

« Monario!

ffarb- sich für einen Augenblick zurück. Die froh> traurig ihrem Gesicht gewichen. Weit uni brein Ö b tct en mit einem Male diese Mädchenauger

Für Maria und Monario!

weich »v^âsuusir jubelte. Ein Walzer schmiegte ftd zu seino Lefter in den Abend. War es denn Zeit luftig von ihr? "^ ^b? Was wußte der liebe junge Fremd«

Nachbartisch tauchte für einen Angenbliö scharfen Nnäb^onder ältlicher Mann auf, schickte einer .Wein herüber und war jählings verschwunden dein sest lag die geballte Mädchenfaust neber Lodew n^^, Lerknittert wehte das Kärtchen auf der Waei^V^ ö^ Glas dem Glase des jungen Mannel im G'm^. r F etwas erstaunt die kleinen Wandlunger 'Trinkon ^lnes reizenden Gegenübers beobachtet hatte Es En wir Brüderschaft!" lächelte sie.

die Ar,^ V^ etwas Verlegenheit in der Art, wie fii lind dgnn ?i"uanderhenkelten und das Glas leerten and friiriiA ^ die Hände, erst leis zuckend, dann fef « ^einander.

"Dafta heißt du denn?"

^'^s? n^men hast du, den man küssen möcht'," stellt, nnen Wgjzor hf^E.dachten. Das Lachen flog gerade ii

~ie beim6 ^ih sichtlich einen Nilck.Und wie heißer

Äet.»®ie! sagst du, Marialein?" ^'erteit nisten mit einem kleinen Schein vor ^"b wie sle jetzt die Frage leiser wiederholte âl^x'ßt - du?" dotier Name." neckte sie.

Regierung hat ihren Gesandten in G s Vinci, telegraphisch ermächtigt, w ne Passe zu verlangen und seinen Posten zu verlassen. Gleichzeitig ist der italienischen Regierung vom abessini- Ichen Geichaftstrager in Rom die Mitteilung zugegangen leine Regierung wünsche, daß er sich die Pässe aushändi­gen la[|e und Italien verlasse. Diesem Wunsch wird ent- iprochen. ^amti sind die diplomatischen Beziehungen zwilchen den beiden Ländern seit Donnerstag als ab­gebrochen zu betrachten.

-r-

Aus Addis A b e b a wird gemeldet: In den letzten Tagen waren bekanntlich Gerüchte von einem abessinischen ^oritoß über tue Grenze nach Eritrea und in den Rücken der Italiener im Umlauf. Wie sich jetzt feststellen läßt, entbehren diese Gerüchte jeder Grund­lage.

*

Ungarns Haltung in der internationalen Politik.

In einer Versammlung des Landessenats der Partei der nationalen Einheit sprach der ungarische M i n i st e r- Präsident G ö m b ö s über innen- und außen- p o l l t l s ch e F r a g e n. Er betonte u. a.: In Genf habe Ungarn feine Stimme gegen d i e Anwendung von Sühnemaßnahmen abgegeben, da diese nicht dem Frieden dienen, sondern die Vorbereitung kriegc- riicher Verwicklungen bedeuten würden. Ungarn hoffe, daß der Völkerbund seine Autorität nicht zugunsten einzelner Mächtegruppen, sondern der ganzen Menschheit einzetzen werde. Es sei nur natürlich, daß Ungarn im Zeichen seiner Freundschaft nicht gegen Italien gestimmt habe.

Im Zusammenhang mit den anläßlich seiner Deutsch­landreise aufgetanchten Gerüchten erinnerte er daran, daß es eine realpolitische Notwendigkeit sei, daß Ungarn mit dem großen und starken Deutschen Reich Freundschaft pflege. Auf seiner Deutschlandreise habe er feststellen können, daß das Dritte Reich erstarkt sei und sich im Dienste des Friedens entwickele. In Mitteleuropa könne der Entschluß des 68 Millionen zählenden deutschen Volkes nicht irrelevant für die im Becken der Karpathen lebende ungarische Nation sein. Es sei

ein Gebot der Realpolitik, daß Ungarn eine italien- und deutschlandfreundsicln Politik betreibe in Lcr-

Man hat darum die Sache nicht, daß man davon reden kann und davon redet. Worte sind nur Worte, und wo sie gar so leicht und behende dahinfahren, da sei aus deiner Hut, denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsameren Schrittes."

Matthias Claudius.

Und nun sagten sie nichts mehr. Die Hände bliever beieinander. In einer Ecke des Gartens tropfte di. Melodie einer Zither, der glückende Klang einer Laute Die Lampions glühten rötlich über den Tischen. Dal zab der Stunde eine selige Entrücktheit.

Maria lauschte versonnen einem Wiener Liede nach ,Sie du bist nicht aus Wien?"

Wo die Berge tragen Reben . . ." summte Walter ,Am Rhein hat mich die Wiege geschaukelt. Ein kleinel Nest mit weißen Häusern und dicken Wirten ist mein. Heimat. Abends hört man von überall die Glocken, uni das ist dann wie bei mir jetzt."

Das Rheinland muß schön sein," sagte Maria nad feinem Munde schauend.

So schön," scherzte er,daß du, Maria, eigentlich dori zu Hause sein müßtest. Aber jetzt darfst du mir gleid verraten, wo man dein Köpfchen zum ersten Male ir die Lockenwickeln gelegt hat. Aus Wien bist du and nicht. Welcher Weg bringt dich an den Wiener Walds Was tust du hier? Oder wohin willst du?"

Um Himmels willen, lassen ... laß mir was zuu antworten übrig. Ich stamme aus Monario, den kleinen Staat drunten an der Adria, weißt du. Ich . .. ich bin noch nicht lange hier und . . . und jetzt bin id Bedienerin in Grinzing draußen . . ." Maria ver> itummte.

Walter starrte nachdenklich in fein Glas, prüfte dann feinem reizenden Gegenüber die vom Abend- uni Lampionlicht betupften Augen und wunderte sich.Abei daß du so weit herüber . . ."

Sie unterbrach ihn.Ein andermal. Das ist eine ver. wickelte Geschichte. Jetzt sitzen wir im Prater und . . / Und?" forschte er lächelnd.

Und es ist aauz schön so . . "

.In Wien geht der Hochzeitsmarsch, sagte mein Vater der drunten am Rhein Winzer ist," berichtete Walte: langsamen Tones.In Wien geht wieder einmal de: Hochzeitsmarsch! Der Gras Carozza heiratet die Gräfir Schönstedt. Aber darum schick ich dich nicht nach Wien sondern lut sollst dich mal bei den Winzern in Ze: Wachau umhin. Es lernt sich überall was, wenn ich and meinen Wein mit keinem vertauschen möcht! So bin id nach Wien gegangen und Hause fetzt in einer große, Kellerei . . .Wien ist ein weiches Pflaster!" hat mid mein Vater gewarnt. Vis hent' hab' ich mein Herz gu hinterm Visier gehalten . . ."

Bis heut' . . ." Maria sah den Wachaner im Glas, leuchten. Pangderang! Pangderang! paukte es auf ein mal von der Straße herüber. Pangderang! Pangderang An den Tischen flog alles auf. Drängte sich nad draußen. Der Garten lag still unter den bunten Licht Engeln.

Pangderang! näherte es sich schnell.In Wcan geh amal wieder der Hochzeitsmarsch," sana Walter' ii

Was bringt der Rundfunk?

Reichssender Frankfurt.

Frankfurt: Samstag. 12. Oktober

6.00: Eboralst Leib und Seele, Freud und Schmerzerr. Mor- genwruch: Gymnastik. 6.30: Breslau: Fröhlich klingt'S zur,Morgenstunde. In der Pause 7.00: Nachr. 8.00: Seit, Wetter. 8.10: Stuttgart: Gymnastik. 8.30: Lendevause. 9.00: Nur Frankfurt: Nachr. 9.15: Lendepauie. 10.15: Berlin: Schulfunk: Das junge Deutsch­land. 11.00: Werbekonzert. 11.35: Meldungen. 11.45: Bauernfunk.

12.00: Stuttgart: Buntes Wochenende,. Dazw.: 13.00: Seit. Nachr. 14.00: Zeit, Nachr., Wetter. 14.15: So­zial- und Wirtschaftsdienst in bunter Folge. 14 55: Zeit, Wirtschaftsmeldungen. 15.00: Stuttgart: Jugend­funk: 1. Eine bunte Stunde der Hitler-Jugend. 2. Wolf Justin Hartmann liest aus eigenen Werken: Der Schlan­genrina.

16.00: Köln: Der frohe Samstagnachmittag. 17-00: Mün­chen: Reuhssendung. Deutsche Meister. Ltg.: H. A- Winter, s«"»: Das glückhafte Schiff. 18-20: Stogreissendung. 18.30: Das Mckrophon unterwegs. 18-40: Aus der Wun- derwelt der Natur 18.55: Meldungen-

1Ü00: Stuttgart: Der König braucht Soldaten. Eine bunte Fcngc von älterer deutscher Marschmusik. Dazw.: Eine . L?,enen folge: Der König und die lange Jungfer Nack einer verbürgten Anekdote von Hans Feineis. 19.45: Wochenschau. 20.00: Zeit, Nachrichten- 20-10: Ruf der Jugend 20-15: Froher Feierabend- 22.00: Zeit, Nachr. 22.15: Nachr., Wetter, Sport- 22.20: Schall macht platt. Und nimmer kehrt er wieder. 23.00: Leipzig: Tanzmusik z. Wochenende. 24.00: Nachtkonzert. Je später der Abend, je schöner die Gäste.

Deutschlandsender.

Deutschl »dseuvcr: Sonnabend, 12. Oktober

6 00: Guten Morgen, - lieber Hörer! Glockenspiel, Tages, wruch Choral: Großer Gott, wir wâen dich. Wetter.

6 10: Berlin: Gymnastik. 6.30: Fröhliche Morgenmusik. -^âw. : ' 00: Nachr. 8.20: Morgenständchen für die HZus:rau. 9.00: Sperrzeit. 9.40: Kleine Turnstunde mr o:e Hausfrau, 10.00: Sendepause. 10.15: Berlin: Das junge Teutjchland: Idee und Gestalt. 10.45: Fröhl. Kindergarten. 11.15: Seewettercker.cht. 11.30: Die Wnienschaft meldet: Können Fische hören? 11.40: Wer- uer Lenz: Vom deutschen Acker und seinen Früchten. Anschl.: Wetter.

12.00: Saarbrücken: Musik zum Mttag. Ltg.: E. Schmer- 12-55: Zeitzeichen. 13.00: Glückwünsche.

1 Nachr 14.00: Allerlei von Zwei bis Drei'.

15.00: Wetter, Börse, Programm. 15.10: F. Winter- Nud.oi;: Erlebnisse mit Tieren. 15.30: .H. Ruban: Wirt- schaftswochenschau. 15.45: Von deutscher Arbeit-

1600: Köln: Der frohe Samstagnachmirtag- 17-00: München: Rc:chs,enpung: Kviizerustunde. Deutsche,Meister. Ltg-: Win­ter 18 00: Sportwochenschau- 18-20: Wer ist wer? Was st was? 18.30: Die steeple-chase. Zur Großen Pav- dub:tzer spricht Hauptschriftleiter Wienrich. 18 45: Musi­kalische Kurzweil.

19-00: Leipzig: Unterhaltungskonzert. Ltg-: Weber. 19-45: Was sagt Ihr dazu? Gespräche aus unserer Zeit. 20-00: Kernspruch. Anschl.: Wetter, Kurznachrichten- 20-15. Aus Frankfurt: Froher Feierabend. 22-00: Wetter, Nachr-, Sport Anschl-: Deutschlandecho- 22-30: Eine kleine Nacht­musik 22 45: Seewetterbericht. 23-00: Berlin: Wir bitten zum Tanz! Kapelle Willfried Krüger.

Martas (gestellt. Ihre Hände ließen sich nicht los.

Und jetzt kamen die Reiter, im wabernden Fackelscheft blitzten die Monturen. Pangderang! war das ein schnei diger Paukenist! Hei, wie die Rhythmen federten! Wi der Marsch zuckte, wie alles, was jung und alt am Weg stand, mittaktierte in Knien und Zehen.

Mittendrin zwischen Fackeln und blitzenden Uni formen, klirrenden Gehängen, der bräutliche Wagen Der Graf Carozza und die Gräfin Schönstedt. Golden Amoretten spielten an der Wagendecke. Die Bäurn sahen über den Fackelzungen ganz verwandelt aus.

Pangderang! aogen die Reiter weiter. Pangderang immer ferner. Noch ein letztes Lichterspiel in der Aller und der Hochzeitsmarsch verweht gegen die Donau.

Wieder saß alles im Garten und die Laute sang. Nn Maria und Walter standen noch in der Allee und hörtei den Hochzeitsmarsch mitten durch das Herz klingen.

Maria!" leuchtete Walter sie mit einem zärtliche, Blick an.Soll ich den ganzen schönen Zug zurttckholen! Dann heb ich dich in den Amorettenwagen, und wi: fahren miteinander dahin, wo der Regenbogen an di. Erde stößt. . ."

Ach du!" lächelte sie.

Plötzlich küßten sie sich. In weiter Ferne wehte eil verlorener Marschtakr.

Maria!"

Walter!"

Immer wieder begegneten sich die beiden geflüsterte: Namen. Wie fallende Sternschnuppen im Himmelsraum Beide waren atemlos glücklich.

Da schrak Maria zusammen. War der Baum gegen über lebendig? Löste sich fein Schatten von ihm! Walter sah nichts. Walter küßte ihr Haar.

Jetzt strich der Schatten nahe vorüber. Sie schauert« zusammen. Worte, heiß ins Dunkel gestochen, hauchte: herüber:Für Maria und Monario!"

So raunen sich Soldaten auf Wache die geheime Paroli zu. So läuft im Dunkel der glimmende Faden eine: Laute.

Walter!" Schluchzte sie?

Jetzt stand der Baum ohne seinen geheimnisvolle, Schatten da. Leer die Allee. Im Garten sangen di« Leute. Ein schäkerndes Paar ging nahe vorüber uni lachte.

Ich muß naclL.Saufe!" flüsterte Maria. Er brachte st, bis in die Innenstadt.Sehe ich dich wieder?" fragte e: drängend. Sie holte tief Atem und zögerte.Maria!' bettelte er herzlich.

In drei Tagen!" beschied sie ihn mit einem sähen Kuß Bei der Gschandtnerin im Grinzing. Da bin ich Be dienerin. Und komm um den Abend. Du sollst den Seit rigen aus meiner Hand haben . . ." Lächelte sie nich ementumüd)?

(Foftlekung folgt)