Eines Bauern Wille
Skizze von Kurt H e r w a r t h Ball.
- haftet heran; mit ihm schreitet in lang aus- Dcr der Tod. Indem der Sturm die Erde senden heiligen Leben Freiheit gibt, hält der Tod Stundenglas gegen das Leben, dessen Zeit ver- ?tnfe uno der Jahre, daß es nun stürze, Raum gebe Jwd Arast sei kommendem Sein. Und es neuem hje Jubelstimme des Sturmes im Schmer- ^jirzen v^rt'önenb, uralte Baumriesen nieder, und still Weit MMb ' öcr Sturm, mit gewaltiger Hand reißt er HttnnRauern den Atem aus dem Munde und zerbricht je® alten ^Z Astwerk der Eiche, daran der Mensch is folitternb und krachend zu seinen Füßen nicder- M "aP ■ Splitter ritzt das Antlitz des Bauern. Langsam Ätz ^and zur Wange, fühlt zwischen den Wetterrunen Tropfen Blutes.
^ Kneuem springt der Sturm heran, johlt im Wipfel, ? Stamm ächzt und knarrt, und Aechzen und Knarren Btt Menschenleib, der gegen den rissigen Stamm "filier löst der Bauer sich vom Baun,, tritt gegen den â her reißt ihm das Haupt empor, daß die Augen die St*11®' 9ipsfer schauen und die wehenden Saaten. Und wie saunen . er beglückt den schweren feuchten Ruch des § Ä ein 'den das Sturmgeläut geöffnet und der nun zum unzähligen Male bereit ist, die Saat in sich zu bergen, ' zu tragen und nach eines Sommers hoher Site Reise in die starken arbeitsreichen Hände der Bauern i1ft Mit der Bauer groß und stark, seine Augen leuchtet: . ■ Mite, als wollten sie das Kommen des Sturmes
Ur ergründen. Der Bauer denkt: Es ist die Zeit, “gjen und Sterben sich trennen.
Bauer geht auf den Hof. Seine Schritte sind schwer, ©innen taucht hinab in die Tiefen der Vergangenheit â Zukunft. Er wandert durch die Zeit, durch hundert «dimer wieder hundert Jahre, bis sein inneres Schauen u An Bauern erkennt, der diesen Hof errichtet nach den . â« Wirren des großen Krieges. Der Letzte sieht den ; -â mühsam runden die Gedanken Glied um Glied der 1 Mm Kette; sie schließt sich nicht in seinen Händen, A offen. Eine offene Pflugfurche bleibt, in der niemand wird — niemand. Der Bauer hebt den Blick aus der Mgenheit zurück und erkennt das Mädchen vor sich, die Magd des Hofes, und erkennt ihre mütterliche Last, reine Augen weiten sich zu einem Fragen, zu einem Wissen, üii) unter dem Blick des Alten senkt das Mädchen den Kopf, feine Hände legen sich langsam auf den Leib. Des Bauern find aber rührt die Schulter des Mädchens, seine Stimme ist dunkel: „Geh, ruf mir den Hannes in mein Zimmer!"
„Jetzt — mitten aus der Arbeit?" Ungläubig schaut ihr das Mädchen an. — „Manche Dinge müssen gleich getan werden, Grete." Da geht sie, seltsam befangen von Blick und Wort des alten Bauern, und trägt ein großes Fragen mit sich durch den Sturm zu den Pflügenden hin. Aber jeder Schritt, |o eigenartig es ist, befreit sie von einer Last der Scham, die sie seit dem Erkennen in sich getragen und die Tag um Tag schwerer geworden, auch von Hannes Worte nicht leichter wurde, so stark und sicher er war.
Der Bauer aber steht in dem halbdunklen Raum seines Hauses; er hat die Brille sorgsam mit dem Ledertüchlein ab- yrieben, nun liegen seine Hände aus einem alten, der Zchreiblade entnommenen Buch, seine Sinne aber lauschen nach der harten Sprache des Sturmes, nach dem Rauschen der Eichwipfel. Er steht und wartet, daß Hannes kommen Ä uyv geht indes im Geiste immer wieder über die Felda des Hofes, spürt das Aufbrechen der Erde, das wunder- M Keimen im Boden, das Jahrzehnt um Jahrzehnt an
Augen vorübergegangen, ohne daß er es empfunden rote §eute. Oder doch — damals, als sein Weib den Jungen N dessen Leben ihr Tod war und daran er jetzt wieder «MU muß, das Mädchen vor sich sehend. Seine Blicke gehen M akniter, Hannes kommt den Weg heran und hat seinen ™ ätzend und soraend um den Leib des Mädchens ae-
Die Mauer im Osten
Ostmark-Roman von H. Wernberg.
(Nachdruck verboten.)
vmuß sich setzen. Es hat ihm einen Stich durch U r'*P ^geben. Er weist auf zwei Stühle. „Ja ... leider. W verkaufen. Aber nur unter der Bedingung, daß ein bezahlt wird, der dem Wert des Objektes entspricht.' âs ist selbstverständlich, Herr Wedogge. Mein Name tDnkant Bloch — birgt Ihnen dafür."
Mund zuckt es. „Ich kann Sie leider selbst
g^âb ist nicht nötig. Die Gründe kenne ich bereits, die tau$‘ Ach das Gebäude kommt es mir nicht an
war ich gestern." Philipp senkt den Blick.
ßnnJ en Dulden auf dem Besitz, Herr Wedogge. Sie die nm°Slid) mehr hochkommen. Sie werden gut tun, O'Mm • umhrzunehmen, die sich Ihnen bietet. Es und Snh -re*ne ^umasse von Objekten zu kaufen. Grund Sk«orjèn°" l t 9ar n’$ts wert. Man bekommt ihn nach-
Soo^^ pr^t Philipp heraus.
Sie. Ret ... es ist mehr, als es wert ist Verzeihen enttäyui .^°°8ge, ich sehe es Ihrem Gesicht an ... wie Sie ein Doim2v Aber was haben Sie denn erwartet ... füi , âg verwirtschaftetes Gut?"
dein und ^ud • • - wiederholt Philipp, „mit leben* nein s ^n Inventar ... und ihren hundert Morgen ..
i ? kann ich nicht."
leit ich JL ^k BGch, „Sie müssen das selbst wissen. So- Philim? „o^^kiert habe, stehen Sie vor der Pfändung." „Es könn? k ?einen Oberkörper auf.
„Und , 0 Mark gepfändet werden, mehr nicht." Sinjen Bon „ ^^schaftssteuer, Herr Wedogge? Und die
. ^^chchaftssteuer, die in den Jahren die ^Weiter h^en wie die Summe selbst? Und bü Obigen fßötr^ tn drei Wochen fällig ist? Und die rück- ^r bezâ. °??^gelder? Und die seit vorigem Jahr nicht
Umlagen...?"
glaube sagt Philipp bitter.
daß ich 65 'st wirklich ein besonderer Glücksfall für und hier gegenübersitze, ich, der Fabrikant ^ der Hä? bn ein ernstes Angebot mache. Wissen Sie, sich die auch baulich nichts mehr wert ist? Haben ' "'cht von un8 ungesehen? Wahrscheinlich nicht. Es
° ^ an dem äu verlangen. Es ist seit Jahren nichts us geschehen. Was wollen Sie? Wenn Sie
legt. Da nickt der Bauer nur und nimmt seine Brille vom Tisch, setzt sie umständlich auf.
Der Großknechl steht nun vor dem Bauern, seine Stiefel tragen eine Kruste feuchtschweren Bodens, den er hinter dem Pflug durchschritten.
„Sie haben mich rufen lassen, Bauer —"
„Ja, Hannes, es muß etwas bereinigt werden. Der Sturm draußen bricht nicht nur die Bäume — die große Eiche sollten wir noch umlegen, ehe sie das Haus zerbricht — der Sturm reißt die Erde auf, daß sie Saat bergen kann. Und ein sterbender Mensch ist auch immer Saat."
„Aber Bauer —"
„Nichts da! Jedweder weiß, wann seine Stunde gekommen. Ich habe mein Lebtag keine Furcht vorm Tode gehabt. Nun will alles nur geregelt sein."
Der Knecht Hannes beugt das Kinn zur Brust nieder. „Es sind^'chwerc Zeiten heute, Bauer, da —ich habe so manchen Tag an die Möglichkeit gedacht, nun überhaupt, wo ich der Grete eine Statt geben muß. Aber ob der Vater soviel Geld hat, daß er —"
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Der Bauer ruht.
Nun ist das Dengelläuten auch verhallt.
Ein Schummern fällt auf Dorf und Wald.
Der Bauer klopft die Pfeife aus, Lehnt an die Wand den Dengelbock, Hängt Kumpf und Sense an den Pflock Und tritt >ns Haus.
Das Haar verschwitzt, voll Erde Schuh und Kleid, Hockt er sich nieder schwer und breit Auf einen harten Stuhl am Herd.
Er hört dem Milchgang draußen zu, Dem hohlen Brüllen einer Kuh — — Ob's wiederkehrt? — —
Es klirrt Geschirr. Die Gabel klingt im Stall, Vorm Hause pantscht des Brunnens Fall. Der Bauer ruht. Er lauscht dem Traum, Der dumpf in seinen Gliedern mäht — Durchs Fenster füllt der Abend spät Mit Rast den Raum.
Kurt Max Grimm.
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„Ich weiß, Hannes, Ihr seid beide Bauernkinder, und Jbr leib beide stark genug, einen Hof in Rechten zu halten." Der Bauer kommt dicht an Hannes heran, legt seine Hand aus des lunqcn Menschen Schulter, wie er sie vordem auf des Mädchens Schulter gelegt. „Ich habe mich gefreut, Hannes, daß Ihr beide zueinander gefunden."
„Man wird mit Worten nach uns werfen, und wir werden Knechte bleiben müssen."
„Ihr seid niemals Knechte gewesen. Jeder Bauer muß hinter dem Pflug gehen, Hannes. Du wirst es auch weiter tun müssen, Hannes. Wenn man Dich auch den Bauern nennt und der Hof — Euer ist."
Langsam wendet der Alte sich zur Schreiblade und erst, als er seine Hände auf das Buch dort legt, steht hinter ihm der Ruf des innaen Menschen: „Bauer!"
„Das bist Du hinfort, Hannes. Hier, komm her, lege Deine Hand auf das Buch meines Geschlechtes! Mein Sohn sollte es einmal tun — er liegt draußen — in Rußland. Schlage die letzte Seite auf und beginn zu schreiben, wenn Du mich unter die Erde getan."
„Bauer--Vater — Vater!" Unklar ist die Stimme des Mannes, es würgt ihm in der Kehle; er muß die Gewalt des Wandels erst in sich hineinzwinaen. erst als er in des
von der Summe, die ich Ihnen biete, alles abziehen, bleibt Ihnen noch so viel, daß Sie sich irgendwo einrichten können Sie müssen sich aber entschließen. Bitte ... wir machen den Kaufvertrag gleich hier."
„Nein. Ich muß mit meiner Schwester ..."
.,Jhre Schwester ist noch nicht volljährig. Ich sage Ihnen kurz und bündig ... wir machen den Abschluß jetzt oder nie. Bitte, Herr Notar! Dort sehe ich Tinte und Feder. Papier haben Sie bei sich. Schreiben Sie: .Zwischen dem Herrn Fabrikanten Max Bloch und ...'"
Da stürzt Christine weg von der Tür, an der sie gehorcht hat, und die Treppen hinauf. Nie war sie so schnell die Treppen oben.
„Marthache? Marthache! Er verkauft de Haidhof ... an zwei Jude, die gekomme sind. Marthache, des dürfe mer nicht zulasse!"
„Um Gottes willen! Was soll ich machen? Was soll ich machen?"
„Warte Se! Da, schlüpfe Se in de Mantel. So, da is die Kappe. Mer laufe zum Oberlehrer. Er soll Ihne sei Motorrad borge. Fahre Se zum Landrat. Der Landrat muß komme, gleich. Mer könne da nix selber mache. Aus uns hört er nicht. Komme Se nur!"
Und sie laufen. Eine Gänseherde fliegt schnatternd auseinander.
Ein paar Minuten später sitzt Martha auf der Maschine. „Gott sei mit Ihne, Marthache! Es ist höchste Eischebahn, sie setze scho de Vertrag auf. Könne Sie's denn noch? Daß Ihne nur nix g'schieht! Heiliger Gott..."
über eine Rille war das Motorrad schleudernd hinweggesprungen und ... fort.
Christine faltet die Hände. .Lieber Gott, eine Aufregung um die andere. Da macht mer sich was mit!'
Martha braucht gar nicht bis ganz nach Rodewitz. Der Landrat steht auf einem Acker. Es werden Kartoffeln gelegt.
„Hallo! Martha! Das ist sie doch? Teufel noch mal! Das Mädel ist wieder oben auf, Gott sei Dank!"
Da stoppt Martha. Sie läuft auf einer Grasnarbe, atemlos hetzend.
Da geht er ihr rasch entgegen. „Um Gottes willen, was gibt's?"
„Philipp ... verkauft den Haidhof, an die ... die Juden ,.. wenn Sie nicht kommen..."
,Vorwärts! Kann ich hinten aufsitzen?"
„Ja, ja."
Wenden und fahren, fahren wie der Teufel. „Ich will lieber ... alles tun ... ich will lieber alles tun..." spricht Martha in den Wind, der die leisen Worte in die Weite wirft, über den Haidhofer Grund hin. .Vielleicht unterschreibt er jetzt schm. ... vielleicht hat er fchyn.. /
Bauern Augen schaut und erkennt, daß deren Leuchten aus einer unbekannten Tiefe kommt, und erst, als er selbst diese Tiefe mühsam wissend erreicht, da versteht er und beugt sein Antlitz vor dem alten Mann nieder.
„Alles muß Schrift und Siegel haben. Worte allein gelten nicht", sagt der Bauer. „Wir werden am Nachmittag zum Gericht fahren. Es könnte morgen zu spät sein."
In dieser Nacht bricht der Sturm die alte Eiche nieder, es ist ein großer Ruf des Sterbens über die Erde geballt im sternenlosen Dunkel der Mitternacht. Am anderen Morgen steht auch der alte Bauer nicht mehr aus. Nach drei Taacu stirbt er. „Kinder - Enkel — ich bin doch - Ahn —" sind seine letzten Worte an die beiden jungen Menschen, die aus dem Blut ihrer Eltern Herren sind und Herren Acuaen werden.
Zeitgemätze Betrachtungen.
Nachdruck verboten.
Zn Dankbarkeit!
Ein Ehrenmal ragt in die Weite — von Osten her, das mahnend spricht: — Hier ruht, der einst das Land be- sreite, — vergeßt den treuen Toten nicht; — und unauslöschlich im Gedächtnis — bleib' jedem Deutschen sein Vermächtnis, — das in den Worten Ausdruck fand: — „Seid ' treu im Dienst am Vaterland!" — —
Schwer war die Not des großen Krieges, — da griff der greise Marschall ein, — nun soll die Stätte seines Sieges — auch seine Ruhestätte sein, — die man für ewig ihm bereite, — dort ruht er an der Gattin Seite, — fern allem Sturm und Kriegsgebraus, — von seiner treuen Arbeit aus.--
Der bis in seine letzten Stunden — des deutschen Volkes Schirmherr war, — ihm sind in Liebe treu verbunden — auch Volk und Führer immerdar; — und mag die Zeit auch weiter treiben, — er wird uns unvergessen bleiben, — wir denken sein zu jeder Zeit — in Ehrfurcht und in Dankbarkeit.--
Wenn wir in seinem Geiste streben, — dann wird es uns nicht schlecht ergeh'n, — die Einigkeit wird Kraft uns geben, — daß wir auch Stürmen widersteh'n, — und diese Einigkeit zu wahren, — woll'n wir uns um den Führer scharen, — der treu und fest um Stadt und Land — gewunden hat der Einheit Band.--
Auch heut' am Bückeberge wieder — entrollt sich ein erhab'nes Bild, — ein fröhlich Volk wogt auf und nieder — - zum Fest der Ernte, dankerfüllt. — Der Erntesegen, der. uns teuer, — ruht wohlgeborgen in der Scheuer, — und durch das Land mit Hellem Klang — tönt Erntedank- und Lobgesang! — —
Wir wollen dem Allmächt'gen danken, — daß er gesegnet unsre Au'n, — und wollen weichen nicht und wanken — und weiter bau'n mit Eottvertrau'n! — Wir stehen jetzt auf festen Füßen — und dürfen heut' die Wehrmacht grüßen, — sie ist und bleibt für Stadt und Land — des Friedens sicherster Garant.--
Nun möge unser Herrgott geben, — daß weiter wir in Frieden leben — und dankbar nun das Glück genießen, — das nur im Frieden kann ersprießen, — und daß kein böser Feind ihn mehr — zu stören wagt. Franz H e i s e l e r.
Alle Schwankungen sind am Ende zu ertragen, alle Schicksalsschläge zu überwinden, wenn ein gesundes
Bauerntum vorhanden ist.
Stoppen und Abspringen. Christine hält schon die Haus- türe offen. „Herr Landrat", schluchzt sie, „in seine Zimmer..."
„Also bitte, wir sind fertig. Wollen Sie so gut sein, zu unterschreiben?"
„Nein!" donnert es von der Tür her, und aus Philipps wachsbleicher, zitternder Hand fällt die Feder auf das Papier und rollt zu Boden.
„Hier soll wohl deutscher Boden an jüdische Hand verschachert werden? Philipp! Sieglauben, Sie drängt die Not? Nein! Nur der undeutsche Geist, diese volksfeindlichen Elemente haben in Stunden höchster Gefahr die Verzweiflung gesät und den Zwiespalt, um sie zu den Grundlagen der Ausbeutung zu machen. — Meine Herren! Noch sind wir dal Sie haben einem Menschen, dessen Nerven kaputt sind, mit allen Mitteln zugesetzt, wie ich sehe."
Die beiden sind aufgestanden. „Haben Sie ... ein Recht, sich hier in diese Angelegenheit zu mischen, die Sie doch überhaupt nichts angeht? Wer sind Sie eigentlich?" sagt Bloch höhnisch.
„Das will ich Ihnen gern beantworten. Ich bin der Landrat Eduard Satow. Mit welchem Recht ich hier ein* greife, fragen Sie?" Eduard tritt näher an die beiden heran, und seine blauen Augen blitzen wie Stahl. „Mit dem Recht des Deutschen gegen den Fremdling, der nichts zu suchen hat auf unserem Grund und Boden. Verstehen Sie mich? Treiben Sie Ihren Handel meinetwegen wo und wie Sie wollen. Grundeigentümer werden Sie nicht. Hier ... sind wir die Herren! Verstehen Sie? Und wenn auch viele in Verzweiflung geraten sind, wenn tausende Höfe unter den Hammer aekommen sind, wenn auck der Staat sich zum Büttel des Finanzkapitalismus gemacht und Bauernnot und Bauerntod mißachtet hat ... noch stehen tausende deutscher Männer und wehren sich gegen alle die die mit uns nichts gemeinhaben, die nicht gleichen Blutes mit uns sind. Und passen Sie auf! Das Blatt wird sich noch wenden. Bald wird es sich wenden! Verlassen Sie sich darauf! Du erlaubst mir, Philipp, daß ich jetzt von deinem Hausherrnrecht Gebrauch mache. Hier hat der Zimmermann das Loch gemacht!!"
„Sie haben eine Art, Herr Landrat ... ich muß sie Ihrer Erregung zugute schreiben."
(Fortsetzung folgt.)
»MM
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