Ludwig Thoma unterhielt sich einmal Mit einigen Freunden über den Spruch „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang .. " Ein Zeichner, der früher einmal Opernsänger werden wollte, meinte, auf Wein und Liebe könnte er verzichten, nur nicht auf Gesang. Ein anderer Künstler, der nur im dionysischen Rausch schaffen konnte und daher Verehrer eines guten Trunkes war, stellte den Wein über alles.
„Und Sie, Herr Doktor?" fragten mehrere Stimmen Ludwig Thoma.
„Auf Gesang könnte ich allenfalls verzichten — zugunsten der beiden anderen", antwortete Thoma.
„Und wenn Sie jetzt die Wahl hätten zwischen den beiden", fragte jemand den Humoristen, „was würden Sie wählen?"
Lächelnd meinte Thoma:
„Es kommt auf den Jahrgang an..."
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Wilhelm Busch redete sehr ungern. Bei einem Festmahl, das ihm zu Ehren gegeben wurde, feierten ihn die Gäste in vielen Ansprachen. Busch freute sich sehr darüber, aber er antwortete nicht mit einer Gegenrede. Schließlich meinte der Vorstand der künstlerischen Vereinigung, die das Festmahl gab, leise zu Busch:
„Verehrter Meister! Dürften wir nach so viel Reden auch ein paar Worte von Ihnen erwarten?"
Busch nickte ergeben. Dann schlug er an sein Glas. Als alle Augen gespannt zu ihm aufsahen, lächelte er etwas verlegen und rief endlich laut und deutlich:
„Ober, noch ein Helles!"
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In Baden-Baden kommt ein Herr mit schmerzverzerrtem Gesicht zum Zahnarzt.
„Klingenberg aus Königsberg!" stellt er sich vor. „Ich habe zwei Zahngeschwüre und eine Zahnwurzelentzündung."
„Sie find wohl auf der Durchreise?" fragt der Arzt.
„Nein, ich bin drei Tage zum Vergnügen hier!"
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Beim Kaffeeklatsch unterhielt man sich natürlich über die Ehemänner. „Lassen
Sie Ihrem Mann seinen Hausschlüssel?" erkundigte sich die Neuverheiratete.
„Aber natürlich", erwiderte eine Erfahrene, „er kann doch seinen Freunden damit zeigen, wieviel Freiheit er besitzt. Aber", fuhr sie mit Nachdruck fort, „der Schlüssel patzt natürlich nicht!"
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Die kleine Ursula ist krank.
Man geht mit ihr zum Doktor, der sie mit dem Hörrohr untersucht.
Zu Hause fragt Ursula der Vater, wie es war.
„Sehr nett, Papi, der Onkel Doktor hat immer mit meinem Bauch telephoniert!"
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„Kinder, was macht ihr denn mit den Obstbäumen? Weshalb schüttelt ihr denn so an den Zweigen?"
„Der Bauer, dem sie gehören, hat gesagt, alles was auf der Erde liegt, können wir ruhig essen."
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„Mensch, pump mir mal zwanzig Mark! Das Wasser geht mir bis zum Hals!"
„Da bist du gerade zum Richtigen gekommen, ich sitze völlig auf dem Trockenen!"
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Arzt: „Ich rate Ihnen, bei der Arbeit zu rauchen, das beruhigt die Nerven."
Patient: „Geht leider nicht, ich bin Taucher."
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Der Arzt bemüht sich um den kleinen Paul und fordert ihn auf, die Zunge recht weit herauszustrecken. Paulchen tut es, aber der Arzt sagt: „Nein, noch mehr mutzt du die Zunge herausstrecken."
„Es geht aber nicht," gibt Paulchen zur Antwort, „sie ist hinten angewachsen..."
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„Hat sichrem Vetter Paul in den zehn Jahren seines Aufenthalts in Amerika sehr verändert?"
„Durchaus nicht, aber er bildet es sich ein."
„Wieso?"
„Nun, er sagt immerzu, was er früher für ein Esel gewesen wäre."
„Mein Freund tut mir leid. Sein gan- „Ich frage Sie nun zum letzenmal t zes bisheriges Leben hat er damit zuge« komme ich die hundert Mark, die ich bracht, sieben Sprachen zu lernen, und nun geliehen habe, zurück^ oder nicht?'' hat er eine Frau geheiratet, die ihn nicht „Gott sei Dank, daß die ewige Mahn-,1 mal in einer zu Worte kommen läßt." endlich aufhört!" ' y
Zeichnung: CW. Kießlich (M)
»Ja um Gotteswillen, was hast du denn mit der Suppe gemacht, Herta, die schmeckt ja grauenhaft!«
»Der Essig war alle, Schatzi, da habe ich einen
sauren Hering rangetan !<
Ein Patient klagt in der Sprechstunde über heftige Rückenschmerzen. Nach beendigter Untersuchung sage ich zu ihm: „Ja, lieber Mann, das ist ein Hexenschutz." Darauf er: „Herr Doktor, ja, glauben Sie auch noch an solche Sachen?," ..,,, . , , .
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«Ich traf gestern Ihren Gatten, aber er hat mich nicht gesehen." — „Ich weiß es. Er hat es mir erzählt."
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Paul und Fritz, beibt Stifte, gehen [panier«, Ein eleganter Herr,2 rn einer Limousin- » über. Paul grüßt he ' lassend: „Ein Kollege!' mir.
„So, was macht hm der bet euch?"
„Ach — der Untertitel nur die Briefe, die ich i Post bringe." ’ R
Aufmerksam nahm bis Brautpaar den Branton, terricht des Pfarrers tot der Trauung entgegen. Als aber dre Stelle tarn' „.. .und folge ihm überall wo er hingehe!« stammelte dre lunge Frau fassungslos: „Mutz ich bas denn wirklich — er ist ü Rauchfangkehrer."
„Dieses Fleckentfernmit tel ist unübertrefflich! 6 gibt nichts, was Sie M damit entfernen tonnen! Wünschen Sie vielleicht eine Probe?"
„Ach ja! Entfernen 61t sich doch mal selber!"
Ein Schotte hatte einen Freund in London besucht und verstand es, seinen Besuch immer mehr in die Länge zu ziehen. Der Gastgeber dachte, datz ein kleiner Winken- gebracht sei.
„Glaubst du nicht", sagte er eines Tages, „datz keine Frau und deine Kinder sich nach dir sehnen werden?"
„Eduard", rief der Schotte aus, „hu hast recht! Ich werde schreiben, daß sie nachkommen sollen!"
WMMWmWIHHIIIHIIIWmHIIHIWIIMIfflllltWffllHWIIIHIMHIIIIHIIMtlMM^^
Kreuzworträtsel
Waagerecht: 2. Erdteil, 6. Teil des Baumes, 7. Soldatenbezahlung, 8. Stahl-
Silbenrätsel
Aus den Silben:
bam — be — berg — beth — bo — bo — dom — dreh — e — el — gel — gen — gi — lau — len — li — mütz — na — na nik — ol — or — re — re — sa — se — se — sul — ta — tar — tat — te — teil
— u — ur — wei — weis — zen
find vierzehn Wörter zu bilden, deren erste und dritte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. Die Bedeutung der Wörter ist:
1. Pflanzenkunde
11. Musikinstrument
2. Teil des Armes
12. Musikinstrument
3. Getreideart
13. Stadt an der March
4. Ostseeinsel
14. Stadt in Bayern
stift, 9. Haustier, 10. Teil der Woche, 12. Nibelungenfigur, 14. Knecht, 16. Schreibart, 17. wohlduftende Blume, 18. Schlan
genart, 20. Erkennungszeichen, 22. griechischer Buchstabe, 23. Nagetier, 24. Zahl, 25. Blutbahn, 26. Musikzeichen, 27. Arbeitsgebiet.
Senkrecht: 1. Theaterplatz, 2. nicht alltägliches Erlebnis, 3. Eisenver- bindung, 4. Gehilfe, 5. altes Längenmatz, 11. Stadt in Finnland, 12. Stadt an der Donau, 13. Märchenwesen, 15. Elend, 19. Ee- betschlutz, 21. Küchengewürz, 22. Wasservogel.
5. Teil des Rades
6. Leierkasten
7. weiblicher Vorname
8. Ergebnis
9. gerichtlicher Beschluß
10. soviel wie vorlaut
Magisches Quadrat
Kästchenrätsel
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Die Kästchen sind derart zu ordnen, daß sie nacheinander gelesen ein Wort von Adolf Hitler ergeben.
Rätselgleichungen
(A—i) + (B—r) + (C—r) = x
A = Raubfisch
B = Wurfspieß
C = Nahrungsmittel x = Frucht der Heckenrose
(A—i) + B = x
A = Ufermauer
B ss Tonstufe x = Kriegswaffe
(A—z) + (B—d) + (C—m) + (D—r) = x
A = Körperorgan
B = Teil des Auges
C = Teil des Körpers
D = Artikel
x = Zahl
Waagerecht und senkrecht gleichlautend 1. Schriftzeichen, 2. Lanzenreiter, 3. Roman von Zola, 4. Riesengeschlecht.
Pyramidenrätsel
1. Selbstlaut, 2. persönliches Fürwort 3 nordische Münze, 4. römischer Kaifè-, 5. Fischlaich, 6. Getreideart.
Auflösungen
aus voriger Nummer Kreuzworträtsel .
Waagerecht: 2. Arber, 4. blau, Ural, 8. Ate, 9. Abo, 10. Ebro, 12. Eton, " Regal. , 1
Senkrecht: 1. Elbe, 2. Autor, 3. '
5. Aar, 7. Rot, 11. Egon.
Silbenrätsel
1. Dohle, 2. Epoche, 3. Miene, 4. Mm«® > 5. Urteil, 6. Tadel, 7. Idiot, 8. Giebel, win, 10. Niere, 11. Galle, 12. Ente. — Sprichwort lautet: Dem Mutigen gehoer Welt
Magisches Quadt at
1. Mars, 2. Ahoi, 3. Robe, 4. Sieg.
Rätselgleichungen
(Rest—st) + (Paß—ß) + (Rast-st) t (Turm—m) — Reparatur
(Tau—u) + (Peter—r) = Tapete
(Stil—1) + (Pendel—del) + (Dm-nJ
(Ulm—1) = Stipendium ,. ^
(Lid—d) + (Ney—y) + (Alm-m) -
Kästchenrätsel . nicy Das Sprichwort lautiet: Was wie umbringt, das macht mich nur star
Visitenkartenrätsel
Organist.