Große Strafkammer Hanau in Fulda.
SittlichkeitsVergehen.
Die große Strafkammer Hanau trat gestern unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Dr. Fritz zu einer Tagung im Sitzungssaal des Amtsgerichts Fulda zusammen. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde zunächst gegen den 56- jährigen Gottlieb Koch in Kerzell, der sich seit dem 27. Juni im Untersuchungsgefängnis befindet, in dreistündiger Dauer verhandelt. Zu dieser Verhandlung waren 8 Mädchen unter 14 Jahren und 4 Erwachsene als Zeugen geladen. Die Verhandlung entrollte ein trübes Bild von Sen sittlichen Verfehlungen die sich der Angeklagte gegenüber schulpflichtigen Mädchen hatte zuschulden kommen lassen. Der Oberstaatsanwalt beantragte gegen K. eine Zuchthausstrafe von 5 Jahren und 10 Jahren Ehrverlust. Das Urteil lautete wegen 7 vollendeten und einem versuchten Sittlichkeitsverbrechen zu einer Eesamtgefängnisstrafe von 3 Jahren. Strafmildernd kam in Betracht, daß der Angeklagte bis jetzt noch unbestraft war. Die Untersuchungshaft wurde K. jedoch nicht angerechnet, weil er in dem Ermittlungsverfahren ständig geleugnet und erst in der Hauptverhandlung zögernd den Sachverhalt zugegeben hatte.
Revision verworfen.
In Abwesenheit der Angeklagten wurde wegen einer Revisionseinlegung, die sie gegen ein Urteil beantragt hatte, verhandelt. Die Frau St. in Eichenzell hatte an den Ortsbürgermeistr ein anonymes Schreiben beleidigenden Inhalts geschrieben und war deswegen zu einer Geldstrafe von 200 Mark sowie der Aushängung des Urteils in der Gemeinde während einer Woche lang verurteilt worden. Der Revision wurde nicht stattgegeben und die Strafe wurde dahin verschärft, daß das Urteil nun 6 Wochen lang in der Gemeinde aushängen sollte.
Nochmals: Vorsicht beim Drachensteigenlassen!
Wiederholt wurde von dieser Stelle aus davor gewarnt, Drachen in der Nähe spannungführender Leitungen steigen zu lasien. Auch bei vorsichtiger Hadnhabung können diese mit den Leitungen in Berührung kommen und so Schaden verursachen. So wurde am gestrigen Abend trotz der ergangenen Warnungen eine Stromunterbrechung in einem Teil des hiesigen Verieilungsnetzes hervorgerufen, weil ein Drachen in die Hochspannungsleitung in der Nähe der Kläranlage gekommen war. Durch einen besonders glücklichen Umstand sind die Kinder nicht zu Schaden gekommen. Dieser Vorfall sollte den Eltern und Erziehern erneut Veranlassung geben, bei jeder sich bietenden Gelegene heit immer wieder auf die Gefahren hinzuweisen.
Apotheken-Nachtdieyst
versieht vom 28. September bis 5. Oktober die Löwen- Apotheke, Adolf-Hitler-Platz, und die Hirsch-Apotheke, Leipziger Straße. —
Lebensmittelpreise.
Auf dem heutigen Markt kosteten: das Pfund Butter 1,30—1,35 Mk., Eier 10 und 11 Pf.
Schweinemarkt.
Aufgetrieben waren 198 Ferkel im Preis von 16, 20, 24 Mk., größere Tiere über Notiz. — Am nächsten Sonnabend, den 5. Oktober, beginnt der Auftrieb um 8 Uhr; er muß um 9 Uhr beendet sein.
Neustadt, Krs. Kirchhain. (Kind von einer Kuh zu Tode geschleift.) Als das achtjährige Töchterchen eines hiesigen Landwirts eine Kuh zur Weide brachte, scheute das Tier vor einem aufsteigenden Drachen und ging durch. Dabei wurde das Kind in das Leitseil gewickelt, mitgeschleift und so schwer verletzt, daß es nach wenigen Minuten verstarb. —
Baumholder, 27. Sept. (Eigenartiger Unfall.) Das 4jährige Söhnchen eines Arbeiters spielte auf dem Schulhof an den Turngeräten. Plötzlich rutschte es ab und fiel auf den Hinterkopf, wobei es sich die Zunge gänzlich durchbiß. Die Zunge mußte vernäht werden. Die Aerzte hoffen, die Sprache des Kindes noch erhalten zu können.
Diez (Lahn), 27. Sept. (Die Ursache des Dachstuhlbrandes des Diezer Kreishau ses.) Als Ursache des Brandes, der den Dachstuhl des Diezer Kreishauses einäscherte, wurde Kurzschluß festgestellt. Das Feuer entstand dadurch, daß sich die am Kreishaus vorbeiführende Leitung verwickelt hatte, und daß Starkstrom in die Lichtleitung gelangte.
Schotten, 27. Sept. Ein schwerer Autounfall ereignete sich am Donnerstag auf der Straße nach Götzen oberhalb des Steinbruchs. Ein mit 2 Personen besetzter, mit Steinen beladener Lastwagen kam von der Betondecke der Fahrbahn ab und geriet auf das aufgefüllte Bankett. Dem Fahrer war es nicht mehr möglich, den schweren Wagen wieder auf die Fahrbahn zu steuern, der Wagen stürzte die etwa 5 m hohe Böschung herab, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Der Beifahrer konnte herausspringen und erlitt nur geringfügige Verletzungen, der Fahrer wurde
Am Wochenende:
Michelstag einst und jetzt im Fuldaer Land. — Kleine Sorgen und Begebenheiten.
Der Michelstag (29. Sept.) galt im alten Fulda als Feiertag zweiter Ordnung, die vielen Fuldaer Namensträger feierten diesen Namenstag in ihren Familien, trafen sich dann in einer der gemütlichen Fuldaer Gastwirtschaften und ließen sich gegenseitig bei einem guten Trunke hochleben. Den „Prominenten", so diesen Namen trugen, bereitete man wohl auch eine sinnige Ovation — hatte der Gefeierte gerade seine Spendierhosen an, dann ging's den Gratulanten gut! Mancher kratzte sich allerdings auch am Kopfe, — wenn Michaelis in Sicht kam: es war ein wichtig! Termintag — Zinsen waren füllig, ein Wechselchen mußte eingelöst werden, oder eine sonstige unangenehme Sache war mit Michaelis verbunden. Der Michelstag brach manchem Bauern im Fuldaer Lande das Genick — ein schlechtes Erntejahr oder Unglück im Stall konnte ihn um Haus und Hof bringen, die Eüterschlächter und Halsabschneider kannten kein Erbarmen. Das Gesetz gab dem unerbittlichen Gläubiger recht: Bauerngeschlechter gingen dabei unter, niemand fragte danach. Heute noch erzählen alte Bauern in der Hünfelder Gegend, aus Silges oder Rimmels, mit Schrecken von diesen Zeiten mit ihrem gefährlichen Michaelis-Termin. In einem Dorfe in der Nähe Fuldas war es, als ein kleiner Bauer, der sich in den Krallen eines Halsabschneiders befand, kurz nach Michaelis seinen kleinen Hof räumen mußte. Einige Vettern aus seiner Sippe waren durch Bürgschaften mit in das Elend gerissen worden. Zum Abschied besuchte das Bäuerlein auch den Ortspfarrer und klagte dem Seelenhirten sein Leid, wegen lumpiger tausend Mark mußte der Schuldner dem Wucherer seine ganze Habe überlassen. Der Geistliche tröstete den Unglücklichen, so gut es ging, und schloß mit den Worten: „Der hartherzige Wucherer wird seinen Lohn schon in der anderen Welt bekommen. . ." Damit war der Bauer nicht recht zufrieden, er sann eine Minute nach und meinte treuherzig: „Ja, no dos könn m'r genähm, bee m'r will — mir eß do d'rmit net geholfe — on bann där Fitsch sich no uff sim Schtärwebätt bekährt?" Der Pastor blieb die Antwort darauf schuldig.
Der Bauernstand, der am völligen Versinken war, ist von dem Abgrund zurückgerissen worden und mit ihm unser ganzes Volk in seinen schaffenden Schichten. Man sollte sich dies immer wieder vor Augen halten, besonders dann, wenn Unverstand und Kleinmut Unkraut säen wollen in die Saat der Zukunft. Der Michaelistag eignet sich nicht übel für einen solchen Rückblick und Ausblick: Wie war es? Was ist geleistet worden? Und wie wird es in Zukunft sein?--
In Fulda wird inzwischen nach dem besten Gasthof Aussehen gehalten. Man munkelt, daß die Portionen in letzter Zeit noch größer geworden seien in den Lokalen, die
herausgeschleudert und blieb mit schweren inneren Verletzungen liegen. Er wurde sofort vom Schottener Sanitätsauto in das Städtische Krankenhaus verbracht.
Alsfeld, 27. Sept. (Die Erbhöfe im Anerben - g e r i ch t s b e z i r k A l s f e l d.) In die Anerbenrolle des Anerbengerichtsbezirks Alsfeld wurden bisher insgesamt 505 Gehöfte als Erbhöfe eingetragen. Gegenwärtig werden noch etwa 150 Anträge geprüft. Von 727 ins Gemeindeverzeichnis eingetragenen Bauernhöfen wurden 662 in das gerichtliche Verzeichnis übertragen.
Gießen, 27. Sept. (Ein Kind von einem Last - f e r n z u g tö d l i ch ü b e r f a h r e n.) In dem Vorort Klein-Linden lief das drei Jahre âlte Söhnchen des Heizers August Pfeifer beim Spielen in dem Augenblick über die Straße, als gerade ein Lastzug aus Neu-Isenburg vorüberkam. Dabei rannte der Kleine direkt in den Lastzug hinein, wurde überfahren und so schwer verletzt, daß er im Laufe der Nacht in der Gießener Chirurgischen Klinik verstarb.
Friedberg, 27. Sept. (Frankfurter bei Groß- Karben tot aufgesunden.) Im Walde bei Groß- Karben fand man die Leiche eines 59 Jahre alten Frankfurters. Es liegt Selbstmord vor.
Offenbach, 27. Sept. (Tödlicher Sturz vom Motorrad.) Gestern abend fiel in der Biebererstraße am Wilhelmsplatz ein 29jähriger Mann von seinem Motorrad. Bei dem Sturz zog er sich einen Schädelbruch zu, an dessen Folgen er gestorben ist.
Dr. Keim zur deutschen Gesandtschaft nach Brüssel berufen.
Gießen. Der Syndikus der Gießener Handelskammer, Dr. Keim, der vor zwei Jahren von Frankfurt a. M., wo er sieben Jahre lang als Syndikus tätig war, nach Gießen kam, ist vom Auswärtigen Amt an die deutsche Gesandtschaft nach Brüssel als Handelssachverständiger und Handelsattache berufen worden. Dr. Keim hatte bereits früher schon eine ähnliche Stellung im Ausland bekleidet.
durch ihre guten Speisen und Getränke bekannt sinh v Bedienung sei noch freundlicher als zuvor.
Wirkung läßt sich der East (und nicht zuletzt der als Gast) gerne gefallen. Kommt da dieser Tage au? Mann aus Reulbach in ein hiesiges bekannten bestellt sich ein saftig gebratenes Rippenstück (sprich leit), macht sich mit großem Appetit über die besannt? p zialität des betreffenden Hauses her — doch ■ empörter Schrei: „W i e kommt der Backens?" i n d a s K o t e l e t t ! ? . . ." Es gab ein großes ö einander, von der Räucherkammer bis zur Wurstküchem A nach dem Verlierer des goldplombierten Backenzaln? - sucht. Die etwas beleibte Wirtin bekam fast einen cA anfall, denn so etwas war dem gut renommierten noch nicht widerfahren. Der Gast „wendet sich mit Eraui? bezahlt und verläßt schimpfend und entrüstet das Loka ' sein Appetit ist ihm vergangen, — den anwesenden & auch. Aber 10 Minuten später kommt der Reulbache? „ knirscht wieder — der goldplombierte Backenzahn war nem eigenen Munde entfallen, ohne daß er es wwM hatte, oder daß man auf diese naheliegende Vermutuna™ kommen wäre. Preisfrage: Was wäree geschehen A der Mann seinen Irrtum nicht berichtigt hätte? Das A und dessen gute Küche hätten mindestens „en Noame" bekommen, das Gerücht würde aus dem goldulW bierten Backenzahn ein ganzes Gebiß, einen meniüM^ Kiefer und zuletzt einen kompletten Menschenschädel gemalt
Und schließlich wäre noch von dem Tomatensegen in her Karlstraße zu berichten. Tomaten und Trauben in buntem Durcheinander kugelten auf's Piaster, und die Menschen stauten sich, und es gab Krach, weil einige allzu eifrige hel- fer in den Verdacht kamen, aus „eigennützigen Motiven" so hilfsbereit zu sein; Autos knirschten durch die rote Tomatenflut, ein braver Klepper jedoch vermehrte die roten Paradiesäpfel auf seine Art — der Rest war nun nimmer zu gebrauchen und wanderte auf den MüllhauiA Und der „tägliche Verkehrsunfall" endete mit einigen li^ benswürdigen Verbalinjurien, die so üblich sind, wenn A Autos karambolieren.
Indessen zieht der graue Rauch der Kartoffelfeuer iik die leeren Felder, und während die letzten Gaben des Heck stets geborgen werden, keimt schon die neue Saat auf den friii) bestellten Feldern. — Und noch einmal glüht der Laubwald in den buntesten Farben, und noch einmal drängt sich alle Freude und Fröhlichkeit des Sommers zusammen unter dem Erntekranz, auf dem Erntefeste, zu dem allenthalben auch im Fuldaer Land gerüstet wird. Und auch nach dem Erntefest gibt es immer wieder einen Grund, sich der schönen Welt zu freuen! A. M
Die sprechende Ahr.
Selbsttätige Zeitansage durch den Fernsprecher - Ä technische Neuerung der Reichspost.
Die Deutsche R e i ch s p o st hat für das Fern- s p r e ch ° O r r s « e tz Berlin Versuche ausgenommen, die jetzt von den 'Auskunftstellen der VermilllmigÄmtel oder von der Kundendienststelle aus Anfrage ÜUevmiteiie Zeitansage durch eine selbsttätig arbeuenbe Einrichtung zu ersetzen, die Stunde und Minnie fortlausend und genau angibt. Angesagt wird jeweils die nngc- f a n g e n e Minute, deren Ablauf mit dem Ende einer in den letzten Sekunden eingeschalteten Summertons in sammenfällt.
Bei der versuchsweise eingeführten automatischen Zeitansage wird ein Tonsilmverfahren benutzt Während in einigen anderen europäischen Städten der besprochene Stahldraht dazu dient, die genaue Zeit auto matisch anzugeben, hat man in Berlin aus Grund der N Vorversuchen gesammelten Erfahrungen die p h o t o elel- trische Zelle in den Dienst des Fernsprechleilnehme« gestellt. Sobald die Nummer A o gewählt wird, erfolg' Verbindung mit einer Zentralstelle, die an die^Zetl ansagemaschine angeschlossen ist. über eine Tromm laufen Filmstreifen, die die Tonaufzeichnungen ent halten. Auf dem einen Streifen sind von der BeaiiA mehrmals die Stundenzahlen angesagt, aus W anderen die Minuten Diese Filmstreifen lausen M unterbrochen an den dazugehörigen P h o t o z e l > e n E bei und werden durch einen Motor angetrieben, der tu Synchronmot»! von einer Uhr in seinem Lauf gen" geregelt wird Die Photozellen erzeugen also ununterbrochen Sprech ströme, die der genau Uhrzeit entsprechen. Nach geeigneter Verstärkung wem diese Sprechströme in das F e r n s p r e ch l e i t u »a-- retz geschickt und gelangen so schließlich zur CoriOT des Teilnehmers, der sie als Zeitansage aufnimint.
Gemeinschaftssport erzieht die frohesten Arbeiter Kommt zum Untergausportfest am nächsten Sonntnü
gebend geborene
' 33.6®
auf tooo ëinmohnrr <® *192^/29 W - 1935 ü = 193^) M
Die „Hypothek A des Todes
Dieses Schaubild vermittelt einen aufschlußreichen Vergleich der Stellung des neuen Deutschlands in der Bevölkerungsbewegung der großen europäischen Nationen. Sie läßt deutlich erkennen, wie der energische Angriff auf die Arbeitslosigkeit und die Wisderherstellnng des Glaubens und des Vertrauens an die Zukunft durch den Nationalsozialismus sich bereits auf die Bevölkerungsbewegung in Deutschland ausgewirkt hat. Deutschland ist der einzige Großstaat, in dem die Geburtenhäufigkeit 1934 größer war als 1932 und 1933; auch in der Eesamtzahl des Geburtenüberschusses 1934 hält Deutschland die Spitze. Indessen darf dieser Fortschritt nicht überschätzt werden. Die Statistiker haben errech-
26.5
16,516 J
to. is,
2b.9
y^ 18
Italien
0
W 1 SM-000
B 42 ooo &ebur4cnüb€rfd)uß 103^
Geburtenzahl von 1934 würde das deutsche ^olt "^„^s- 1960 auf fast 70 Millionen wachsen, dann av ^jah- haltsam zurückgehen, wobei sich die Zahl der uo iiyeit bis zum Jahre 1980 sogar auf das ^opp â Nllè über dem jetzigen Stand erhöhen würde. Dieß 1 1 E ten dann von einer zahlenmäßig recht gen » ^en junger schaffender Menschen erhalten werden, Gefahren zu entgehen, müßten in jeder drei Kinder geboren werden. Bei dem sogenan ^^hl^- kindersystem ist ein Aussterben des Volkes un
net, daß die gegenwärtige Geburtenzahl, selbst wenn sie sich lediglich in gleicher Linie fortbewegt, noch nicht genügt, um den zahlenmäßigen Bestand des deutschen Volkes zu ër- ___,„... halten. Die älteren Jahrgänge mit größerer natürlicher rigen bis zum Sterblichkeit sind heute noch verhältnismäßig schwach be- "
seht. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wird daher die Zahl der Sterbefälle aus natürlichen Gründen stark steigen. Um diese dann fällige sogenannte „Hypothek des Todes , die in der stärkeren Besetzung der mittleren Jahrgange liegt, auszugleichen, müßte die Zahl der Geburten um 15 Prozent größer sein, damit der zu erwartende Rückgang der Volkszâhl verhindert wird. Bei Beibehaltung der
(Zeichnung Luschnat ^ Scherl Dilderdi^st