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Deutschland. Gerade deshalb, weil wir das Leben lieben und um dieses Leben kämpfen und dieses Leben gestalten und formen, deshalb hat der Tod für uns keinen Stachel mehr. Wir wissen, Haß wir nicht umsonst leben. Richtet die Blicke aufwärts. Der Tod sei uns Mahnung, umso fester und umso unerschütterlicher weiter zu kämpfen.

Wir geloben euch, ihr Soldaten der Arbeit, wir werden in diesem Aufbau nie nachlassen. Wir beugen uns vor dem Schicksal nicht, sondern wir werden kämpfen, bis wir den Preis der Freiheit in unseren Händen haben.

Dann gibt Dr. Ley die Kommandos:Stillgestanden! Die Fahnen hoch! Senkt die Fahnen!" Während die Musik gedämpft das Lied vom guten Kameraden spielt und die Ehrenaboümungen die Kränze an den Särgen niederlegen, senkt sich der Fahnenwald auf der Schloßrampe. Dr. Ley schließt seine Rede mit dem Rufe:Deutschland m u ß leben, sel bst wenn mir ft erben müssen".

Dunn nimmt

Der tragische Tod der Königin von Belgien.

Die Untersuchung des Anfalls.

Am Donnerstagnachmittag sind die Gerichts­behörden von Schwyz und K ü ß n a ch t an der Unglücksstclle erschienen, um, soweit das möglich war, die Ursache des Unglücks festzustellen. Wenn auch keine dritte Person daran beteiligt ist unb d i e Schweiz s o m i t k e i n e r l e i P e r a n t w o r t u n g trägt, ist doch das Bedürfnis nach restloser Aufklärung allgemein. Wie die Untersuchung ergab, war die Straße Luzern Küßnacht vollständig trocken, so daß ein Schleu­dern des Wagens nicht in Frage kommt. Man nimmt an, daß bei dem Wagen entweder die Steuerung versagte oder daß der König, einen Augenblick von der L i"dschast abgelenkt, mit dem Wagen das am Straßenrand befind­liche Mäuerchen streifte. Die Nabe des rechten Vorder­rades rieb sich anscheinend an der Mauer, und das rechte Vorderrad scheint dann nach den vorhandenen Spuren direkt auf die Mauer geraten zu sein, von wo es nach der Seeseite zu abrutschte. Infolge des starken Tempos ver­mochte der König nicht mehr rechtzeitig zu bremsen, so daß der Wagen über die Mauer hinüber die Böschung hinunterfuhr.

Das Beileid des Führers.

Der Führer und Reichskanzler hat Ihren Majestäten dem König von Belgien und dem König von Schweden nachstehende Beileids­telegramme gesandt:

Seiner Majestät dem König in Brüsiel. Schmerz­lich ergriffen von der Nachricht des grausamen Schick­salschlages, den Eure Majestät und die Königliche Fa­milie durch das tragische Ableben Ihrer Majestät der Königin betroffen hat, bitte ich Euere Majestät meine und des deutschen Volkes tief empfundene Ant ei In ahme entgegenzunehmen. Ich darf hiermit meine aufrichtigsten Wünsche für Euerer Majestät baldige Wiederherstellung verbinden. Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Seiner Majestät dem König in Stockholm. Euere Majestät bitte ich anläßlich des tragischen Ablebens Ihrer Majestät der Königin der Belgier meine und des deutschen Volkes aufrichtigste Anteil­nahme entgegenzunehmen. Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

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Ferner hat im Auftrage des Führers und Reichs­kanzlers der Chef der Präsidialkanzlei Staatssekretär Dr. Meißner dem Belgischen Gesandten Grafen de Kerchove persönlich die aufrichtigste Anteilnahme des Führers an dem so tragischen Tode der Königin und seine besten Wünsche für die baldige Wiederherstellung des Königs zum Ausdruck gebracht. Sofort nach Bekannt­werden der Meldung von dem Ableben Ihrer Majestät der Königin von Belgien setzten die Präsidialkanzlei, die Reichskanzlei, das Auswärtige Amt und der Reichstag die Flaggen auf Halbmast. Der Reichs- minister des Auswärtigen übermittelte dem Königlich belgischen Außenminister telegraphisch die auf­richtige Anteilnahme der Reichsregierung.

Trauerknudgebung des belgischen Mini-errats

Der belgische Ministerrat, der Donnerstag­nachmittag zusammentrat, erließ ein Manifest an die Bevölkerung, in dem es heißt, noch unter dem Ein­druck des tragischen Todes König Alberts betrauert Belgien eine Königin, deren Jugend, Anmut und Güte ihr das Volk erobert hatten. Das Land ist tief bestürzt. Es teilt den Schmerz des Königs und hält treu zu ihm. Es gedenkt in Rührung der königlichen Prinzen, die ihre Mutter verloren haben.

Endgültiges über die Beisetzung hat der Ministerrat noch nicht beschlossen. Als Tag ist Dienstag oder Mittwoch in Aussicht genommen. Der belgische Mi­ni st e r p r ä s i d e n t ist in Begleitung des Sekretärs des Königs nach Luzern gereist.

Heimkehr der toten Königin.

Brüssel, 30. August. Der Ministerrat hat eine Prokla­mation erlassen, in der die Bevölkerung aufgefordert wird, sich um den schwer vom Schicksal betroffenen König zu schü­ren, der erst vor kurzem auf ebenso tragische Weise seinen Vater verloren habe. Die Proklamation trägt die Unter­schriften sämtlicher Minister.

I Donnerstag abend ist ein Sonderzug nach Arton an der luxemburgischen Grenze abgegangen, um dort den Sarg mit den sterblichen Ueberresten der Königin in Empfang zu nehmen. König Leopold, Ministerpräsident van Zeeland .nnd das Gefolge des Königs treffen heute mit dem Sarg in Brüssel ein. Die Leiche wird bis zur Beisetzung im Brüsseler Schloß aufgebahrt.

Auf den öffentlichen Plätzen und an den Mauern der Stadt Brüssel ist eine in französischer und flämischer Sprache abgefaßte Trauerbotschaft des Brüsseler Ober­bürgermeisters angeschlagen worden, in der es heißt: Königin Astrid hatte eine hohe Auffassung von ihren Aufgaben als Herrscherin. Die Bevölkerung der Haupt­stadt hat sie angebetet. In tiefem Schmerz passen wir uns der Trauer des Königs an, und unsere Tränen vereinigen sich mit denen der kleinen Prinzen, die für immer der süßen Zärtlichkeiten ihrer geliebten Mutter beraubt wor­den sind."

Im Schloß ist ein Trauerregister aufgelegt worden. Der Andrang der Bevölkerung ist so stark, daß vor und in dem Schloß ein umfangreicher Ordnungsdienst eingerichtet werden mußte. Auf der Weltausstellung bleiben die Pa­villons und die ausländischen Hallen der fremden Länder bis zur Beisetzung der Königin geschlossen.

Reichsminister Dr. Goebbels

das Wort und führt aus: Es ist für ein Volk nicht schwer, im Glück zusammenzustehen. Schwer aber ist es, im Leid zusammenzustehen. Die schweren Schläge, die die deutsche Nation in den vergangenen Monaten getroffen haben, haben jeden einzelnen von uns getroffen. Wohl selten ist ein ganzes Volk mit seinem gespannten und leidgequälten Herzen dabei gewesen, wie bei der mühevollen und schwie­rigen Bergung der Toten, die nun in ihren Särgen vor uns liegen. Unglück und Schmerz gemeinsam zu ertragen, das haben wir Deutsche wieder gelernt. Und so mögen die Hinterbliebenen dieser Toten davon überzeugt sein: Die ganze Ration wird an ihrem Schmerz aufrichtig Anteil nehmen, und wird sie alle einschließen in ihrer verstehenden Liebe. Die Toten aber, die hier vor uns ruhen, mögen wissen: Ihre Namen werden unvergeßlich sein. Spaten und Schaufel, die ihren Händen entrissen wurden, werden von neuen Händen ausgenommen.

Der König auf der Heimreise.

Der Bundesrat in Bern hat am Sarge der Königin Astrid einen Kranz niederlegen lassen. Oberst Bardet, der Platzkommandant von Dübendorf, ein weiterer Offi­zier sowie der schweizerische Gesandte in Brüssel werden den belgischen König, der Luzern mit dem Gotthardt­expreß Donnerstag 22.15 Uhr verlassen hat, bis zur Grenze geleiten. Im gleichen Zuge wird sich auch der Sarg mit der sterblichen Hülle der Königin befinden. Der König hat nur leichte Verletzungen im Gesicht und an den Händen erlitten.

Der Anglückswagen nodi nicht gehoben.

Die Hebungsarbeiten an der Unglücksstelle in Küßnacht dauerten bis in den Abend hinein, wobei trotz eines Ge­witterregens eine große Menschenmenge anwesend war. Es gelang bisher nicht, den stark zertrümmerten Wagen zu bergen. Die Arbeit soll aber fortgesetzt werden, da man Wert darauf legt, festzustellen, ob etwa ein Steuerdefekt das Unglück verursacht habe.

Ernährung gesichert

Preise fest

Staatssekretär Backe über die deutsche Ernährungslage.

Im Neichsmlnlsterlum für Ernährung und Landwirtschaft fanden mit den obersten Landesbehörden, den Oberpräsidenten, Vertretern der Preisüberwachungsstellen und mit den Gauleitern bzw. den Gauwirtschaftsberatern der NSDAP, eingehende Besprechungen über die Preisgestaltung für Lebens­mittel statt. Auch Staatsrat Dr. Ley und Vertreter anderer Ministerien nahmen zeitweise an den Sitzungen teil. Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen grund­legende Ausführungen des Staatssekretärs im Reichs- ernährungsministerium, Herbert Backe, über die deutsche Ernährungslage.

Staatssekretär Backe stellte fest, daß die Markt­ordnung heute nicht, wie vielfach angenommen, ein Schutz des Bauern, sondern ein Schutz der Verbraucher sei. Ohne die Marktordnung des Reichsnährstandes hätten wir wahrscheinlich heute nicht Schweinepreise von 50 Mark, sondern solche von 75 Mark, und die Butter würde nach dem Urteil der Sachverständigen nicht wie feit langer Zeit unverändert 1,30 bis 1,60 Mark, sondern 2,00 oder 2.50 Mark je Pfund kosten.

Heute zwingt die Devifenlage dazu, die Lebensmittel­einfuhr auf ein eben noch tragbares Mindestmaß herabzudrücken.

Wir müssen uns darüber klar sein, daß jede Million, die wir für die Einfuhr von Lebensmitteln mehr ausgeben angesichts unserer Devisenknappheit eine Verminderung unserer Rohstoffeinfuhr und damit eine Schmälerung der Arbeitsbeschaffung und eine Erschwerung der Erringung der Wehrfreiheit bedeutet. Umgekehrt erleichtert jede bei der Lebensmitteleinfuhr ersparte Million die Rohstoffversorgung, die Arbeitsschlacht und den Aufbau unserer Wehrmacht.

Der Staatssekretär erläuterte dann die engen

Zusammenhänge zwischen Versorgung und Preis, und erklärte, wenn die Preise autoritär festgesetzt und durch die Versorqungslage nicht gestützt würden, nütze die Preisfestsetzung für die Lebensmittel auf die Dauer nichts. Alle Schwierigkeiten, die jetzt auf einigen Preisgebieten für Lebensmittel vorhanden sind, hatten ihre Ursache in einer Versorgungslage, die es uns nicht gestattet, alle Sonderwünsche des Verbrauchers restlos zu befriedigen. Im ganzen gesehen, ist die Versorgungslage mit Lebens­mitteln aber auch heute noch so, daß jeder Deutsche ausreichend ernährt werden kann. Zur

Lage auf den einzelnen Gebieten

erklärte der Staatssekretär etwa folgendes. Die Stabilität der Brotpreise ist nach wie vor gesichert. Wir hätten sicher Schwierigkeiten beim Brotpreis, wenn das Reich nicht rechtzeitig die knappe Ernte des Vorjahres durch Einfuhren ergänzt und erhebliche Mengen selbst in die Hand ge­nommen hätte.

Die Versorgung mit Speisekartoffeln ist eben­falls vollkommen gesichert. Eine schlechte Ernte würde sich in einem Mangel an Futterkartoffeln für die Schweine­mast auswirken, aber die Versorgung mit Eßkartoffeln nicht gefährden. Es ist demnach

möglich, mit Rücksicht auf die Verbraucher den Kartoffelpreis in diesem Jahr ab 1. September d. I.

je nach Sorte und Herkunft um bis zu 50 Pfg. je

Zentner niedriger festzusetzen, als im Vorjahr.

Die Zuckerversorgung ist gesichert, der Zucker­preis wird stabil bleiben. Aus den Einnahmen der Zucker­industrie werden bedeutende Mittel abgezweigt werden, um im stärkeren Umfange als im Vorjahr. soweit es die Obsternte gestattet, verbilligte Marmelade her­zustellen. Bei der Frischmilch sind Versorgungs­schwierigkeiten nicht vorhanden. Die Marktordnung wird die Milchpreise auch weiterhin auf dem bisherigen Stand halten. Die Beschaffung der nicht im Inland erzeugten und zur vollständigen Bedarfsdeckung fehlenden Bulter­mengen bereitet keine Schwierigkeiten.

Die Butterpreise werden stabil gehalten.

Schwieriger ist es bei der Margarine Versorgung, va hrer die Rohstoffe zum geringsten Teil aus Deutschland stammen. Eine akute Gefahr für die Verfolgung besteht jedoch auch hier nicht, die Margarinepreife werden auch weiterhin stabil bleiben. Beim Schmalz find die Preife im wesentlichen stabil geblieben und werden nach der

Kurze Nachrichten

Berlin. Am 31. August 1935 tritt in Berlin erstenmal die R e i ch s a r b e i t s k a m m e r, die Leitung Dr. Leys steht, zusammen. Ihre setzen sich aus Dienststellenleitern der Deutschen Arb front, den Leitern der Reichsbetriebsgemeinschafte,^ Einzelpersonen zusammen. 1,1,1

Leipzig. Hier fand eine Tagungder Gewerbe rungsstcllenleiter des Hand Werks statt. Die beschäftigte sich mit den Erfahrungen und Anregniia die sich für das Handwerk aus der Leipziger ^etbfw ergaben. Der Leiter der Ausfuhrförderungsstelle^ Handwerk, Lindner, berichtete über die 17 Ausstellung einzeln« Handwerkszweige auf der Herbstmesse

Bled. In dem jugoslawischen Kurort findet zur eine Konferenz der Außenminister 1 Staaten der Kleinen Entente statt. Man behandelt die Frage des Donaupaktes und der Anerkenn»« Sowjetrußlands durch Jugoslawien und berät die W tung der Kleinen Entente gegenüber Italien.

Gutes Ergebnis der Leipziger Serbskq,

Qualitätsgedanke setzt sich durch.

Der Präsident des Leipziger Messeamtes, Dr. Shb mund Köhler, machte Mitteilungen über den Perlas der am letzten Messetage abgehaltenen Sitzung des waltungsrats der Leipziger Messe, in der herkömmliche- Weise das Ergebnis der beendeten Messe besprochen wmde In dieser Sitzung haben die Vertreter der einzeln Hauptgeschäftszweige dem Verwaltungsrat ihre Erklhru»- gen abgegeben, die der Vorsitzende des Verwaltungs«^ dahin zusammengefaßt hat, daß das Ergebnis der ich ziger Herbstmesse 1935 besfergewesen sei, alsesW den bisherigen Meldungen den Anschein gehabt habe, den Einzelberichten kam allgemein zum Ausdruck, baj^ der Qualität sgedanke immer mehr durchsetze.

Die Leipziger Herbstmesse ist von rund 9 0 000 g^ käuserN besucht worden; darunter waren 5000 ßn> Täufer aus dem Auslande.

neuen 'Anordnung des Reichsernäbrungsministers auch weiterhin aus dem Stand vom 31. März 1935 gehalten, bzw. wieder auf diesen Stand zurückgeführt.

Der Staatssekretär ging dann auf diejenigen Gebiete ein, bei denen sich in letzter Zeit gewiße Spannungen hin­sichtlich der Preise bemerkbar gemacht haben. Hinsicht­lich der

Fleischpreise

erklärte er, daß beim Rindfleisch in den Frühsommer­monaten bis Ende Juli saisonmäßig immer eine Ver­knappung aus deutscher Erzeugung eintritt. Diese Ver­knappung wurde in früheren Jahren bei genügender Devisenlage mit Einfuhren aus dem Auslande geglichen. In diesem Jahr war dies nicht möglich. Trotz­dem brauchte sich kein Verbraucher beim Verzehr von Rind­fleisch Einschränkungen aufzuerlegen. Heute sind durch Eingreifen des Reichs die erwähnten Spannungen be­seitigt. Schwieriger liegen die Verhältnisse zur Zeit noch am Schweinemarkt, aber auch hier sind die Spannmzer vorübergehender Natur und werden in absehbarer Zeitbi­hoben sein. Die Schweinebestände sind bereits wieder i m Wachsen. Hinzukommt, daß wir a»i Grund handelspolitischer Abreden in nächster Zeiterheb- licheSchweinemengen ausdemAusland ein­führen werden. Schließlich stehen der Bevölkerung i« großem Umfange die erstklassigen und preiswerten Fleischkonserven zur Verfügung, die im ver­gangenen Jahr, als die knappe Futtermittelernte zu einem übermäßigen Verkauf von Schlachtvieh führte, hergeW wurden. Lediglich frisches Schweinefleisch wm vielleicht in nächsterZeit hier und da vorübergehend etwas knapp sein. In solchen Fällen muß He völkerung zum Rindfleisch oder zu den Fleischkonsum ausweichen.

Am schwierigsten liegen die Dinge bei

Obst und Gemüse.

Eine Preissteigerung ist hier zweifellos vorhanden. Lage ist aber dadurch bedingt, daß ungünstige W rungsverhältnisse (kaltes Frühjahr, Nachtfröste) die - Nb und Gemüseernte außerordentlich beeinträchtigt, sogar vernichtet haben. Eine Ergänzung durch Einfuhr waren angesichts unserer Devifenlage nur in beschrank- Umfange möglich.

Zur Lage am

Eiermarkt .

wurde darauf Hingelviesen, daß die Eierschwemme > diesem Jahr auf Grund der Witterungsverhältmße Wochen früher einsetzte als in normalen Söhren, v folgedessen hörten die Hühner aber auch sechs W$ früher auf Eier zu legen. Dieser Lage mußte der nährstand Rechnung tragen. Er hat infolgedessen, um Eiererzeugung anzuregen und den Verbrauch am Lande zu drosseln, die Preise im Durchsch»'" 1 Wochen früher als im vorigen Jahr heraufgeseht. v jedoch nicht beabsichtigt, die Eierpreise in diesem . schaftsjahr im gewogenen Durchschnitt über oen - schnitt des Vorjahres steigen zu lassen.

««Pferde, 2v«Schase undKiihe berbrannt

In der Nacht brannte durch Blitzschlag auf 2 Gut in der NähevonGraudenz ein 80 Meterlang Stall nieder. In kurzer Zeit stand das große in Hellen Flammen. Das schlafende Gesinde konnte » rechtzeitig zu Hilfe eilen, so daß in den Fla»"»^ ' größte Teil des lebenden Inventars umkam. ' 40 Pferde und 200 Schafe und Kühe leve' dig verbrannt.

Tunneleinlturz in Kalifornien s l.

New «York, 30. August. Wie aus Oakland i»^- sornien gemeldet wird, stürzte beim Bau «' r,»i-M Nels unter den Berkeley-Hügeln die Aolzverp i ^ sich zusammen. Elf Arbeiter wurden bersch» '^hci-«f fieberhaften Rettungsversuchen gelang es, ^ mehr oder weniger schwer verletzt zu bergen- der anderen ist noch ungewiß.