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Kinder an die See

Lurch die RS.-Volkswohlfahrt Kurhessen.

Reben der großen Landverschickung von Kindern durch die Eauamtsleitung der NSV., Gau Kurhessen, steht wäh­rend der Sommermonate die Verschickung von besonders erholungsbedürftigen Kindern an die See in die Heime der NS.-Volkswohlfahrt. In den Monaten Juni, Juli und August wurden insgesamt 142 Kinder verschickt. Und zwar fanden im Monat Juni im Heimvan Hoegh" im Ostsee- bad Grael 20, in dem HeimNordmark" in Westerland- Sylt 20 und in der FerienkolonieWerlitz" bei Tarnowitz 21 Kinder Aufnahme. Ihnen folgten im Monat Juli im Heimvon Hoegh" 21 und im HeimNordmark" 20 Kinder.

Im August nahmen die Heimevan Hoegh" undWer- litz" je 20 Kinder auf.

Tag der evangelischen Reichskirche.

Hersfeld. Der Tag der evangelischen Reichskirche wurde mit einer Kirchenvorstehertagung eröffnet. Stellvertreten­der Landesbischof Pfarrer B e e r h o f berichtete in großen Zügen über die Arbeiten am Aufbau der Deutschen Evange­lischen Reichskirche und über die Arbeit in den Gemeinden. Pfarrer Grebe betonte insbesondere, daß die Kirche sich völlig in den nationalsozialistischen Staat hineinbauen müsse. Der Festgottesdienst in der Stadtkirche wurde von Vorträgen des Kirchenchors und Gemeindegesüngen um­rahmt. Stellvertretender Landesbischof Veerhof sprach im Anschluß an Markus 9, 2324, von der großen Eottessehn- sucht unseres Volkes, die ihre Erfüllung erst im Christen­glauben finde. Die großen Aufgaben unseres Volkes wer­den nur gemeistert werden können, wenn es erfüllt ist von einem lebendigen Glauben.

Zur Ausgestaltung der Feierstunde in der Stiftsruine hatten sich die hiesigen Männergesangvereine und ein Bläser-Doppelquartett zur Verfügung gestellt. Stellver­tretender Landesbischof Veerhof umriß hier die Ziele der Deutschen Christen, die nichts anderes wollen, als allen evangelischen Christen das Evangelium zu bringen. Natio­nalsozialismus und Kirche müssen bei der Erziehung des deutschen Menschen zusammenarbeiten. Pfarrer Grebe be­tonte, daß auch die Kirche sich in den Dienst des neuen Staates stellt. Sein Siegheil auf den Führer und die deutsche Nation wurde begeistert wiedergegeben. Mit dem Gesang der Lieder der Deutschen hatte der eindrucksvolle Tag sein Ende erreicht.

Dr. Lüer spricht im Rundfunk.

Wie entstand die Einheit der Rhein- Mainischen Wirtschaft?

Im Rahmen der Sendungen des Reichssenders Frank­furt a. M. zur großen AusstellungDie Rhein-Mainische Wirtschaft" spricht am Dienstag, dem 27. 8. 35, 18.45 Uhr, Professor Dr. Carl Lüer, der Präsident des Rhein-Maini- schen Industrie- und Handelstages, zu dem ThemaWie entstand die Einheit der Rhein-Mainischen Wirtschaft"?

Die Rhein-Mainische Wirtschaft"

am Mittwoch bis 22 Uhr geöffnet.

Frankfurt a. M., 26. August. Nach dem ausgezeichneten Erfolg, den die große AusstellungDie Rhein-Mainische Wirtschaft" auf dem Festhallengelände zu Frankfurt a. M. in den ersten Tagen hatte, wird die Ausstellung am Mitt­woch, dem 28. August, bis 22 Uhr geöffnet sein, um auch den Werkstätigen einen Besuch zu ermöglichen. Es ist zu wünschen, daß von dieser Gelegenheit ausgiebig Gebrauch gemacht wird, denn nach dem Urteil aller maßgebenden Persönlichkeiten der Partei, der Verwaltung und der Wirt­schaft wird hier eine Möglichkeit zur Unterrichtung geboten, wie man sie sonst selten findet.

Preisauszeichnungen.

Frankfurt a. M., 24. August. Nach Mitteilung der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau wurde es in letzter Zeit be­obachtet, daß in einigen Lebensmittelgeschäften im Gegen­satz zu der üblichen Pfundauszeichnung die Preisauszeich­nungen teilweise für ein halbes Pfund stattgefunden haben, was die Käufer irreführte. Die Landesbauernschaft Hessen- Nassau hat deshalb beim Landesverband des Kolonial­waren, Feinkost- und Lebensmittel-Einzelhandels (Rekofei) für das rhein-mainische Wirtschaftsgebiet beantragt, daß die Lebensmittelpreise ausschließlich je Pfund angegeben wer­den. Der Rekofei hat diesem Antrag entsprechend die ihm angeschlossenen Geschäfte aufgefordert, die Preisauszeich­nungen mir je Pfund vorzunehmen. Die Landesbauern­schaft erwartet, daß dies in Zukunft in allen Geschäften so gehandhabt wird.

Die öffentlichen Sparkassen von Hessen-Nassau im Dienste der Arbeitsbeschaffung.

Frankfurt a. M., 26. August. Im ersten Halbjahr 1935 erhöhten sich die Spareinlagenbestände der hessen-nassau­ischen öffentlichen Sparkassen von 498,41 Mill. RM. auf 538,93 Mill. RM., also um 40,52 Mill. RM. Diese Summe schließt 17,68 Mill. RM. Zinsgutschriften für das Jahr 1934 ein. Bei Nichtberllcksichtigung dieses Postens verbleibt für das erste Halbjahr ein reiner Spareinlagenzuwachs von 22,84 Mill. RM. Dieses Zwischenergebnis ist außerordent­lich günstig. Erbrachte doch das für die Spareinlagenent­wicklung als recht erfolgreich angesehene Jahr 1934 bis zum gleichen Zeitpunkt nur einen reinen Ueberschuß von 18,08 Mill. RM., der sich bis Jahresende 1934 auf 24,87 Mill. Reichsmark erhöhte.

Durch die günstige Entwicklung ihrer Einlagenbestände waren die hessen-nassauischen Sparkassen in der Lage, das Kreditbedürfnis der heimischen Wirtschaft in erhöhtem Maße zu befriedigen. Daß sich die Sparkassen hierbei in erster Linie von dem Bestreben leiten ließen, Kredite zu gewähren, deren Verwendungszweck sich in irgend einer Hinsicht günstig auf die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung auswirken mußte, geht aus der Tatsache hervor, daß von den im ersten Halbjahr 1935 insgesamt aus­geliehenen 25,43 Mill. RM. nicht weniger als 16.92 Mill. Reichsmark alsArbeitsbeschaffungskredite" zu gelten haben.

Die Mehrzahl der Kredite wurde in Form von Hypo- theken-Darlehen gewährt. Postenmäßig machen sie zwar nur zwei Fünftel der Eesamtkredite aus, betragsmäßig aber sieben Zehntel der Eesamtdarlehnssumme. An zweiter Stelle folgen die Kontokorrentkredite, an dritter Stelle die

he

Es geht um das Leben des Volkes!

(Fortsetzung von der ersten Seite)

Auch die Schwangerschaftsunterbrechung aus gesund- i t l i ch e n Gründen ist von der Begutachtung durch

eine Aerztekommission abhängig gemacht worden. Damit ist der nationalsozialistische Staat eindeutig von der s o z i a- len Indikation abgerückt. Wenn die Eltern nicht in der Lage sind, das Kind aufzuziehen, so muß die Volks­gemeinschaft helfend einspringen. Die NSV. hat neben dem Winterhilfswerk die Fürsorge für Mutter und Kind in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt.

Im Auslande sieht man noch vielfach das Sterilrsie- rungsgesetz als die einzige Waffe der Nationalsozialistischen Regierung im Kampfe gegen die Erbkrankheiten an. Das ist nicht richtig. Vielmehr betrachtet die Nationalsozialistische Regierung das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuch­ses nur als eine Art Notstandsmaßnahme, die zunächst ein­mal die akute Gefahr bannen soll. Die Grundlage der Erb- und Rassenfürsorge im deutschen Volke wird vielmehr in einer sorgfältigen Eheberatung gesucht werden müssen. Die Vorarbeiten auf diesem Gebiete sind soweit gediehen, daß von den neu erstandenen staatlichen Gesundheitsämtern die freiwillige Eheberatung bereits ausgeübt und eine ge­setzliche Regelung dieser Frage folgen wird.

Es ist uns der Vorwurf gemacht worden, wir über­trieben einen besonderen Rassekult und verletzten durch unsere eugenischen Maßnahmen die Gebote christlicher Nächstenliebe.

Förderung des Wohnungsbaues.

500 Millionen Mark kurbeln an Reichszuschüsse für Arbeiten an Gebäuden.

Auf Grund des ersten u. zweiten Gesetzes zur Verhinde­rung der Arbeitslosigkeit sind von der Reichsregierung mehr als 500 Millionen RM. zur Gewährung von Zuschüssen für Instandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten an Gebäuden, für die Teilung von Wohnungen und den Umbau sonstiger Räume zu Wohnungen bereitgestellt worden.

In den Landkreis Fulda sind auf Grund der vor­erwähnten Gesetze insgesamt 749 400 Rm. an baren Reichs­zuschüssen und ca. 330 000 Rm. an Zinsvergütungsscheinen für Gebäudeinstandsetzun gen und Umbauten geflossen und zwar an baren Zuschüssen:

396 003 Rm. für Instandsetzungen,

14 089 Rm. für Instandsetzungen und Umbauten land­wirtschaftlicher Gebäude,

339 308 Rm. für Umbauten.

Die tatsächlich entstandenen Eesamtkosten der ausgesühr- ten Instandsetzungs- bezw. Umbauarbeiten, für die Reichs­zuschüsse gewährt wurden, betragen 3 082 500 Rm. Es wurden an 4 261 Hauseigentümer Instandsetzungs- und an 467 Hauseigentümer Umbauzuschüsse gegeben. Durch die Gewährung von Umbauzuschüssen wurden, wie folgt, neue Wohnungen bezw. Einzelräume erstellt:

136 Wohnungen mit 3 Zimmern und Küche,

97 Wohnungen mit 2 Zimmern und Küche,

5 Wohnungen mit 1 Zimmer und Küche, und 409 Einzelwohnräume.

Der Endtermin für die Bewilligung von Reichszu­schüssen war von der Reichsregierung auf den 30. 6. 1935 festgesetzt worden. Auf Grund dieser Anordnung dürften für Instandsetzungs- und Umbauarbeiten, die nach dem ge-

Die feierliche Weihe des neuen Bischofs von Mainz.

Mainz (Rhein), 24. August, Am Samstag fand im Dom zu Mainz die feierliche Weihe des neuernannten Bischofs von Mainz, Dr. Albert Stöhr, statt. Der Bischof wurde von der Geistlichkeit unter Führung des Erz­bischofs von Freiburg und der Bischöfe von Rottenburg und Speyer vom Bischofsplatz feierlich eingeholt. Eine große Menschenmenge umsäumte die festlich geschmückten Straßen, durch die sich der Zug bewegte.

Im Dom vollzog sich dann der Weiheakt im Rahmen eines Pontifikalamtes. Der neugewählte Bischof legte hierin die Hände des Erzbischofs von Freiburg den kirchlichen Treueid ab. Den Schluß der Feier bildete das Tedeum, worauf Bischof Dr. Stöhr zum ersten Male den bischöflichen Segen erteilte und eine kurze Ansprache an die Versammel­ten richtete. Die Bischofsweihe ist eine rein katholische Weihe, durch welche der neu ernannte Bischof den Rang und die Würde eines Oberhirten durch Salbung und Verleihung

festen Darlehen, an 4. und letzter Stelle die als Wechsel­kontingente bewilligten Wechselkredite. Seit Anfang 1934 wurde der Anteil der Sparkassen an der Finanzierung des Arbeitsbeschaffungsprogrammes statistisch erfaßt. Von die­sem Zeitpunkt an bis Ende des 1. Halbjahres 1935 also im Laufe von 18 Monaten wurden durch die hessen­nassauischen Sparkassen 50,84 Mill. RM. in 32 716 Einzel­posten der heimischen Wirtschaft für Arbeitsbeschafsungs- zwecke zugeführt.

Vergleicht man diese Zahlen mit der in dem gleichen Zeitabschnitt erfolgten Spareinlagenzunahme (47,71 Mill. Reichsmark), dann zeigt sich, daß nicht nur der gesamte Spareinlagenzuwachs der Arbeitsbeschaffung zufloß, son­dern daß darüber hinaus die auf dem Weg über planmäßige oder außerplanmäßige Tilgungen erfolgten Rückflüsse teil­weise ebenfalls zur geldlichen Unterstützung der Arbeitsbe­schaffungsmaßnahmen herangezogen wurden.

Im ersten Halbjahr 1934 bewilligten die hessen-nassau­ischen Sparkassen 13,41 Mill. RM. für Arbeitsbeschaffungs­kredite. Inzwischen hat die Eebäudeinstandsetzungsaktion die in Hessen-Nassau fast 50 v. H. aller Arbeitsbeschaf­fungskredite beansprucht hatte ihren Abschluß gefunden. Wenn das Ergebnis des ersten Halbjahres 1935 trotzdem mit 16,92 Mill. RM. um rund 30 v. H. über dem des Vor­jahres liegt, dann mögen diese Zahlen in erster Linie als Beweis für die Wirksamkeit der Arbeitsbeschaffungsmaß­nahmen der Reichsregierung dienen, in zweiter Linie aber auch vor Augen führen, wie sehr sich die heimischen Spar­kassen bemüht haben, auch ihren Teil zu dem Erfolg der Arbeitsschlacht beizutragen.

Wenn es jedoch nicht vermessen war, in die ur­sprüngliche Weltordnung derart einzugreifen, bah durch die Fortschritte der Wissenschaft vielen Kran­ken ein langes Leben ermöglicht war, das unter den ursprünglichen Verhältnissen ihnen nicht zufallen würde, kann es auch kein Unrecht sein, zu verhin­dern, daß aus dieser dem Kranken vermittelten Wohltat eine Plage für die Gesunden werde.

Vergessen wir nicht, daß die Gesunden und Besten Nationen in früher Jugend und ohne zur Fortpflanzuin gekommen zu sein ihr Leben auf den Schlachtfeldern Baben lassen müssen, so daß schon allein dadurch für die Krnnkèr und Schwachen ein erhöhtes Maß der Fortpflanzungsmöa- lichkeit gegeben ist. Gerade diese Erkenntnis macht den Nationalsozialisten zu einem Gegner des Krieges zMm seine Verluste an wertvollem Erbgut nicht durch Vorteile aus einem noch so günstigen Frieden ausgeglichen werden können. Wenn Sie weiter sich vor Augen halten, daß der Nationalsozialismus die Ein- und Angliederung Fremde- als eine Verwässerung der eigenen Volkskraft betrachtet h werden Sie erkennen, daß viel von dem, was man uns nachsagt, nicht stimmen kann.

Das deutsche Volk will nichts anderes als seinen Bestand im Nahmen der anderen Völker behaupten und seinen Teil zur Weiterentwicklung menschlicher Kultur und Gesittung leisten.

nannten Zeitpunkt ausgeführt worden sind, Reichszuschtz nicht mehr gewährt werden.

Die dem Landkreis Fulda zugeteilten Mittel sind reit los verbraucht. Anträge auf Bewilligung von Reichszu- schüssen können deshalb nicht mehr angenommen werden, insbesondere auch deshalb nicht, weil Reichszuschußmittei nicht mehr bereitgestellt werden.

Das große Werk der Reichsregierung zur Wiederher­stellung des Hausbesitzes und zur Arbeitsbeschaffung hat, wie sich aus den angeführten Zahlen ergibt, auch im Land­kreis Fulda erheblich zur Verminderung der Arbeitslosig­keit beigetragen.

Für die zukünftige Belebung auf dem Gebiete des Bau­wesens sind von der Reichsregierung folgende Förderungs­matznahmen eingeleitet:

a)

Die Uebernahme von Reichsb ürgschaften für Hypotheken bezw. Darlehen bis zu 75 % der im Einzelfall entstehenden Bau- und Bodenkosten für den K l e i n w o h n u n g s b a u und für Kleinsied­lungen,

b) die Gewährung von Reichsdarlehen in Höhe von 1000 bis 1400 Rm. für Kleinsiedlungen und

c) die Gewährung von Reichsdarlehen für den Bau von Volkswohnungen in Höhe von 1000 bis 1300 Reichsmark.

Anträge auf Uebernahme von Reichsbürgschaften und auf Gewährung von Reichsdarlehen liegen bereits in grö­ßerem Umfange vor. Es steht zu erwarten, daß dem Landkreis Fulda auch erhebliche Mittel für Kleinsiedlungen und Volkswohnungen bereitgestellt werden.

Auskünfte über alle Angelegenheiten des Wohnungs­baues werden auf Zimmer 6 des Landratsamtes erteilt.

der Insignien erhält. Die Intrhonisation ist eine Feierlich­keit für sich. Sie erfolgt erst später. Zwischen Weihe und Inthronisation liegt gemäß den Vorschriften des Reichs­konkordats die Leistung des Treueides in die Hände des Reichsstatthalters.

Hersfeld, 26. August. (Selb st m o r d e i n e s U n be­kannten auf dem Hersfelder Marktplatz) In einer der letzten Nächte machte ein unbekannter junger Mann in Horsfeld durch Erschießen feinem Leben ein Ende. Er hatte vorher aus dem Schaufenster einer WaffenbM lung, dessen Scheibe er einschlug, eine Mehrladepistole w die dazu gehörige Munition entwendet und ging dann B Marktplatz. Hier schoß er sich eine Kugel in den Kopf^ seinen sofortigen Tod zur Folge hatte.

Marburg, 24. August. (Di e V e r lob u ngsfahrt nach Marburg.) Bekanntlich hatte die MarLurgcl Stadtverwaltung anläßlich der Berliner Kraft-duE Freude-Fahrt Weihnachten 1934 in Aussicht gestellt, M sie jedem Paar, das sich auf dieser Reife verlobt, als W zeitsgeschenk eine Freifahrt BerlinMarburg mit an|d)w- Rentiem achttägigem Freiaufenthalt in einem Marburgs Hotel gewähre. Der Erfolg dieser ursprünglich einem wd entsprungenen Fremdenwerbung war gering, denn es w nur eine Verlobung zustande. Das betreffende Wm ö jetzt geheiratet und nimmt das Hochzeitsgeschenk durch eine achttägigen Aufenthalt im Kurhotel Ortenberg in MM«?-

Aus dem Ebsdorfer Grund, 24. August. (Betr unke- ner Kraftfahrer überfährt ein EheP «b Als sich die Eheleute Nau aus Beltershausen mit dern auf der Heimfahrt befanden, wurden sie in der ) / ihres Wohnortes von einem auf der linken Straßen fahrenden Autofahrer angefahren. Der Ehemann r neben Fleischwunden einen Oberschenkelbruch davon, w rend seine Frau leichter verletzt wurde. Sofortige W liche Feststellungen ergaben, daß es sich bei dem losen Autofahrer um den Kraftwagenführer W. vom ' Bürger Kornhaus handelte. Da er stark nach Alkohol , / vermutet man, daß er den Unfall fahrlässigerweise m geführt hat. Die Polizei entzog ihm den Führerschein.

Frankfurt a. M.-Höchst, 26. August. (Ein Unglück kommt s e l t e N a l l e i n.) In Okriftel ereignete R 1 eigenartiger UnglUcksfall. Eine EinwohnerinLj mit einem Messer die Hand verletzt und die Wuno Alkohol ausgewaschen. Als sie sich kurze Zeit IP11* Gasherd zu schaffen machte, kam sie mit der verletzten- der Gasflamme zu nahe und erlitt erhebliche Dranon so daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte.

Mannheim, 25. August. (B ruderstrei t.) j» Eellertstratze in Ludwigshafen gerieten zwei Uru Streit. Plötzlich zog einer von ihnen ein Messer und Ijn seinem Bruder einen schweren Stich in den linken bei. Als die Schwester der Brüder den Streu I / wollte, wurde sie ebenfalls durch einen Stich verte? Täter wurde festgenommen.