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One Million Darlehen für HeLmstaSienbau Thüringen.

1000 Familien erhalten gesunde Wohnungen u aus eigenem Boden.

Kürzlich wurde in Weimar Richtfest für die ersten . Heimstätten, die auf Veranlassung von Minister- Marschier gebaut werden, gefeiert. Es ist der LÄakt für das Mars chler-Wohnungsbanpro- ' r r in m, durch daD bis zum Herbst 1936 wenigstens 610 0 Thüringer Familien in gesunden Wohn- räumen" auf eigenem Grund und Boden angesiedelt ^"^EineAktiengesellschaft des güten Willens" taufte Ministerpräsident Marschier das Unternehmen, das auf seine Veranlassung mit Hilfe der thüringischen Industrie entstand. Eine

Aktiengesellschaft ohne Aufsichtsrat, ohne Tantiemen und ohne Generalversammlung,

eine Aktiengesellschaft, die aus staatliche Anregung hin Rivales Kapital mobilisierte, um deutschen Menschen würdige Heimstätten zu schaffen.

Ministerpräsident Marschier warb in all den Städten, in denen noch Wohnungsnot herrscht, vor den Vertretern der Wirtschaft für seine Idee. Und die Industrie, die die großen Verdienste des Ministerpräsidenten um die thüringische Wirtschaft dankbar anerkennt, zeichnete aus freien Stücken insgesamt eine Million Mark, um 1000 Heimstätten entstehen zu lassen. Nicht etwa, wie es früher war, um nun Heimstätten gerade für ihre eigenen Angestellten zu errichten, sondern um den Bau von 1000 Heimstätten für irgendwelche Volksgenossen zu er- möglichen. Der Gemeinschaftsgedanke kann so besser gar nicht zum Ausdruck kommen.

Diese 1000 Häuser werden in Weimar, Gera, Gotha, «ena und Zella-Mehlis von der Gemeinnützigen Aktien- gesellschaft für Angestellten Heimstätten erbaut.

Der Wohnraum in jedem Hause für eine Familie betrügt 83 Quadratmeter,

iaiU kommen 300 bis 400 Quadratmeter Garten. Jedes haus Md 10 000 bis 11 000 Mark kosten, davon werden M Mark von der Reichsversicherungsanstalt als Hypothek gegeben, 1000 Mark ist der Geländepreis, den yfe Städte gegen hypothekarische Sicherheit stunden, lOOO Mark, die bei den 64 Weimarer Häusern noch der SM gab, gibt die Wirtschaft, und 1000 Mark muß der Siedler selbst aufbringen.

Drei Gesichtspunkte.waren für das große Wohnungs­bauprogramm maßgeblich:

1. Es sollten solide Bauten entstehen, damit die Häuser für Generationen ausreichen.

. 2. Sie sollten aus bevölkerungspolitischen Rücksichten ausreichend Wohnraum enthalten. So entstanden eine Wohnküche und vier Räume und Bad.

3. Die Bauten mußten preiswert ausgeführt werden, damit sie für alle Bevölkerungsschichten zu erwerben waren.

Schon bei den ersten 64 Häusern, die in Weimar bis November wohn- und bezugsfertig werden, läßt sich er­sehen, daß alle diese Bedingungen erfüllt werden. Man baut diese Häuser auch nicht in die Wüste, sondern direkt anschließend an die Stadt in der besten Wohnlage. Man

hat von der Kasernenstraße, um die sie sich gruppieren, einen herrlichen Blick auf die Stadt Weimar. Ein Grün­gürtel ist ringsherum, itnb in der Mitte liegt das Kastanienwäldchen. Neben diesem Block der 64 Häuser entsteht eine Gagfah-Mrlstersiedlung von vielleicht 25 Häusern, in der alle Tysten, die die Gagfah baut, ver­treten sind. Und gleich anschließend entsteht die Gagfah- Marschler-Stadt, die wenigstens 300 Häuser umfaßt. Nach diesem Muster werden die Siedlungen in den übrigen thüringischen Städten errichtet.

Praktisch wird hier zum erstenmal gezeigt, wie der Wohnungsbau vorwärtsgetrieben werden kann, auch wenn der Staat von sich aus keine Darlehen mehr dazn zur Verfügung stellt.

Deutsche Menschen, die in den Mietwohnungen heimatlos geworden waren, werden nun im Eigenheim wieder bodenständig. Man ermöglicht es ihnen, zu er­schwinglichem Preise gesund zu wohnen. Aus der Gemein- Ichaftsarbeit von Hand- und Kopfarbeitern entsteht ein Werk, das nationalsozialistischen Geist erkennen läßt

Aeichsweiikampf des RGKK.

Besondere Aufgaben.

^Der vom Führer für das NSKK. laut Befehl vom i 1935 angeordnete Reichswettkampf wird in gleicher ^vie bei der SA., jedoch unter H i n z u n a h m e S o n d e r p r ü f u n g e n, die dem Wesen und den wgaben des Korps entsprechen, durchgeführt werden.

Diese Sonderprüfungen beziehen sich vor allem auf ^sâtzübungen im Kolonnendienst, auf das Verhalten des asifahrers im Straßenverkehr und Hilfsdienst sowie feine handwerkliche Fertigkeit.

9. ®it der Vorbereitung und Durchführung der Gruppen MJ?ibesübungen, 3 : Querfeldeinlauf, 4 :10-Kilometer- 8: Kleinkaliberschießen wird laut Befehl des Vchsführers vom 26. Juli sofort begonnen.

lodoch die Männer des Korps in der Ausübung l, ^iraftfahrfpoMichen Aufgaben dieses Jahres nicht zu ^ ^ und die Abhaltung einzelner Sonderprüfun- unter verschiedensten Witterungsverhältnissen Andere Schnee zu ermöglichen, wird sich der jetzt tuende Reichswettkampf des NSKK. über den ganzen wr erstrecken und am 15. März 1936 beendet sein.

Mworbrigaden erhalten somit ein umfangreiches Winterprogramm, an dessen Bewältigung sie ^?hter Begeisterung wetteifern werden.

ein-v ^ zäheren Ausführungsbestimmungen werden in 1 ^njrift zusammengefaßt, die in Kürze erscheint.

Werner Beumelburg im HI.-Zeltlager. scinâ^s?uer Beu melburg, der sich gegenwärtig in si /-'olmatstadt Traben-Trarbach aufhalt, besuchte das den, Ler.des Bannes 245 Mittelmosel bei Vel- Frit, früher Morgenstunde traf er mit Bannführer '^enbach im Zeltlager ein.

ionn^Elburg sprach zu den Jungen von dem b c = Dich jc1 Wesen ihrer heimatlichen Landschaft, flstnfm«? < muß in eure Seele und eure Herzen etwas ^â l1rn!0U°ere§ hineinlegen, denn ihr seid die Vorposten °us s Deutschlands!" Dann las er den Jungen Stundp,/^ .KriegsbuchGruppe Bösemüller" vor. Die vollsten^lt Werner Beumelburg waren die eindrucks- und schönsten der ersten Lagerwoche.

Ohne - Mundstück * Raucher bevorzugen in immer steigendem Kurmark OHNE