Einzelbild herunterladen
 
  

Brot aus eigener Scholle.

Es war immer die wichtigste Aufgabe einer guten Staatsführung, dafür Sorge zu tragen, daß die Er­nährung des ganzen Volkes aus den Erträ­gen der heimischen Landwirtschaft ficher- gestellt war. Die Geschichte hat auch zu allen Zeiten den Beweis erbracht, daß nur dann ein Volk zu Stärke und Macht gelangte und seine Zukunft zielbewußt ge­stalten konnte, wenn ein gesundes Bauerntum vorhanden war und dieses Bauerntum die wirtschaftliche und blut- liche Grundlage der gesamten Nation darstellte. Erst die liberalistische Wirtschaftsauffassung brachte Gedanken­gänge mit, die bewußt darauf abzielten, die heimische Landwirtschaft zu vernichten, sie höchstens als notwen­diges übel zu betrachten, das überhaupt dankbar sein konnte, wenn man es wenigstens noch etwas vegetieren ließ. Man versuchte dem Volk klarzumachen, daß es doch vollkommen falsch sei, wenn jedes Land, ohne Rücksicht auf seine besonderen klimatischen Bodenverhältnisse, alle notwendigen Lebensmittel selbst hervorzubringen sich be­mühe. Der bessere Weg wäre doch, daß jedes Land nur die Erzeugnisse anbaue, die kraft seiner besonderen Ver­hältnisse auch besonders gut gedeihen würden. Der Handel würde dann die einzelnen Erzeugnisse der ver­schiedenen Länder gegenseitig austauschen. So würde es möglich sein, billige Lebensrnittel hervorzubringen.

Wie mancher Volksgenosse, vor allem in den Städten, ist dieser scheinbar bestrickenden Logik verfallen. In Wirklichkeit war es jenen Kreisen, die diese beglückenden Gedanken vertraten, in keiner Weise darum zu tun, für einen billigen Brotpreis zu sorgen. Zunächst wollten die Vertreter des internationalen, d. h. jüdischen Großkapitals durch den Handel Geschäfte machen. Darüber hinaus wäre es ihnen gelungen, die wirtschaftlichen Fäden sämt­licher Nationen in die Hände zu bekommen. Damit hätte dieSelbständigkeitallerVölkerendgültig der Vergangenheit an gehört. Wer aber wirtschaftlich ein Volk beherrscht, der verfügt in Wirklichkeit auch über die politische Macht. Wenn unter diesen Voraussetzungen ein Volk sich in irgend­einer Beziehung gegen seine Bedrücker aufzulehnen ver­sucht hätte, dann wäre die Antwort die Sperrung der Lebensmittelzufuhr gewesen. Mit dem Augenblick aber, wo Kinder und Greise zum Hungern verurteilt sind, wäre auch die Regierung zum Nachgeben gezwungen worden. Auf dieser Grundlage wäre das internationale Weltjuden­tum zur angestrebten Weltherrschaft und Weltunter­drückung gekommen.

Es wurde nun in Deutschland gern auf das Beispiel Englands verwiesen, dessen heimische Landwirtschaft nur rund ein Zwölftel des Bedarfes zu decken in der Lage wäre. Man hatte dabei nicht in Betracht gezogen, daß England über ein Kolonialreich verfügt, das nicht nur den Bedarf Englands sicherstellen, sondern darüber hinaus wesentliche Erzeugnismengen exportieren kann. Deutschland selbst wäre in kürzester Zeit äbgeschnitten von jeglicher Zufuhr. Dann aber würden, sofern die Staats­führung jenen Ratschlägen ganz gefolgt wäre, Not, Elend und politische Ohnmacht beginnen.

Der Nationalsozialismus ging bewußt andere Wege und sand zu der natürlichen Grundlage zurück. Es war in der Geschichte immer so und wird auch in aller Zukunft so sein, daß die Nahrungsmittelfreiheit die Vor­aussetzung der politischen Freiheit und Unabhängigkeit einer Nation ist. Schon aus dieser Einstellung heraus mußte der Nationalsozialismus die Richtung der ge­samten Agrarpolitik zuerst ordnen. Zugleich wurde eine Belebung der gesamten Wirtschaft von der Seite des Bauern her angestrebt und auch tatsächlich erreicht. Das Bauerntum als ewiger Blutsquell der Nation durfte nicht zum Versiegen kommen, sofern Deutschland mit einer langen Zukunft zu rechnen gewillt war. Das Bauern­tum als Ernährer des Volkes, als Erhalter der Nation und als Lebensmotor der Wirtschaft war die Aus­gangsgrundlage zum Wiederaufstieg Deutschlands.

Vor allem galt es, die B r o t v e r s o r g u n g sicher­zustellen. Noch vor ganz wenigen Jahren hielt man die Erreichung dieses Zieles für unmöglich. Heute schon ist es dem deutschen Bauerntum gelungen, die Brotversor­gung unseres gesamten Volkes aus den Erträgen der eigenen Scholle, ohne jegliche Einfuhr, sicherzu­stellen. Was dies bedeutet, muß man sich noch daran klarmachen, daß das Brot in der Stadt keine Verteuerung erfahren hat. Es wäre ein leichtes gewesen, dies durch preispolitische Maßnahmen zu erreichen. Der National­sozialismus gelangte aber durch die Ausschaltung der Börsen ohne Preiserhöhungen dorthin, wo er wollte.

Die Getreideernte des Jahres 1935 mit rund 21,9 Millionen Tonnen liegt gegenüber dem Vorjahr um rund eine Million Tonnen höher. Ausdrücklich mutz betont werden, daß es sich hier um keine Rekordernte, sondern um eine normale D urch s chn it t s ernt e handelt. Mancher könnte nun annehmen, daß dieses Ziel nur dadurch zu erreichen war, daß die Getreideanbau­fläche stark ausgedehnt wurde und dann diese Flächen auf der anderen Seite zum Anbau anderer Erzeugnisse fehlen würden. In Wirklichkeit ist diese Steigerung der Erzeu­gung gelungen, ohne die Fläche auszudehnen. Für die Zukunft wird erstrebt: Verringerung der Anbau­fläche, aber Steigerung der Erträge je Flächeneinheit, so daß das Endergebnis dasselbe ist. Tatsächlich ist der durchschnittliche Hektarertrag im Mittel der Jahre 1930/34 gegenüber dem vorhergehenden Jahrfünft bei Roggen um 7 v. H., bei Weizen um 9 v. H., bei Gerste um 4 v. H., bei Hafer um 1 v. H., bei Kartoffeln um 18 v. H. und bei den verschiedenen Rübenarten um 11 bis 17 v. H. gestiegen.

Diese Zahlen lassen die neue Richtung deutlich er­kennen. Durch bessere Bodenbearbeitungsmaßnahmen, durch richtige Saatgutauswahl und -wechsel, durch gute Saatenpflege und fachmännische Düngung wird es mög­lich sein, die Durchschnittserträge im ganzen Reich noch weiter zu steigern, haben wir doch immer noch einen Teil der gesamten Betriebe, deren Leistung noch nicht dem ent­spricht, was unter den heutigen Verhältnissen als unterste Leistung verlangt werden muß. Im Rahmen der land­wirtschaftlichen Erzeugungsschlacht wird es gelingen, auch die weniger guten Betriebe auf eine normale Leistungs­höhe zu bringen.

Die Erreichung des Zieles der Nahrungsfreiheit unseres Volkes ist eine der wichtigsten und wesentlichen Etappen im Kampf um Deutschlands Freiheit und Unab­hängigkeit. Das deutsche Bauerntum wird durch An­strengung seiner ganzen Kraft dieses Ziel erreichen. Das ganze Volk wird seine volle Kraft einsetzen, dem vom Führer gesteckten Ziele Tag für Tag*ier zu kommen.

Dr. Schff.

Bestellungen auf diese Zeitung

werden jederzeit entgegengenommem

Juden werden nicht bedient!"

Die Geduld ist zu Ende Die Folgen des unverschämten Austretens der Zud^

Zsidifthe Messerstecher in Sstoberfchlesien.

Protestaktion der Bevölkerung von Sosnowitz und Kattowitz.

In Sosnowitz (Dombrowaer Revier) kam es zu Kundgebungen gegen jüdische Provoka­tionen. Die Ursache hierzu war das provozierende Auftreten zweier junger Juden, die während einer Schlägerei aus Anlaß eines Fußballspiels einen ari­schen Sportphotographen durch Messerstiche erheblich verletzt hatten. Zahlreiche Gruppen junger Leute nahmen gegen die jüdischen Messerstecher Stellung. Sie bildeten Sprechchöre, die sich gegen das unverschämte Auftreten der Juden, die im Dombrowaer Revier besonders zahlreich sind, wandten. Im Verlaufe der Kundgebungen, die auch in den Stra­ßen der Stadt fortgesetzt wurden, kam es zu schwe- ren Schlägereien zwischen den Kundgebern und Juden. Die Polizei mußte überall eingreifen, um die Ruhe wiederherzustellen. Die beiden jüdischen Messer­stecher wurden verhaftet.

In Kattowitz kam es gleichfalls erneut zu juden­feindlichen Kundgebungen. Auf den Straßen und in den Wohnungen wurden Taufende von Flugblät- ternverteilt,in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, nicht mehr in jüdischen Geschäften zu kaufen. Der Inhalt der Flugblätter richtet sich gegen das betrü - g erische und unmoralische Geschäftsgeba­ren des Judentums, gegen das sich die Bürger schützen müßten.

Keine Unterkunft und Verpflegung mehr.

Die Gaststättenbesitzer und Pensionsinhaber der Stadt Rheinsberg (Mark) beschlossen nach einer Ansprache des Kreisleiters Kerner einstimmig, künftig feinem Juden mehr Unterkunft und Ver­pflegung in Rheinsberg zu gewähren. An sämtlicher.- Hotels und sonstigen Gaststätten werden Tafeln angebracht mit der Aufschrift:Hier werden Juden nicht bedient".

Gegen Indenveryerrlichung in der Berliner Stadtmission.

Eine Erklärung des stellvertretenden Bischofs von Berlin.

Der stellvertretende Bischof von Berlin, Propst Eckert, erklärt, wie das Deutsche Nachrichtenbüro berichtet, folgendes:

Die Äußerungen eines Vorstandsmitgliedes der Berliner Stadtmission, in denen dem Judentum die Fähigkeit zu großen weltgeschichtlichen Taten zugesprochen wird, bedeuten ein unentschuldbares Abirren von dem Wege, den der Gründer der Stadtmisston,

Gegen die Dunkelmänner.

Die Stadt Braunschweig erlebte eine von unübersehbaren Menschenmengen besuchte Großkundgebung auf dem Eiermarkt unter dem Motto:Wir stoßen vor". Als Redner ergriff Prinz Schaumburg-Lippe vom Reichspropagandaministerium das Wort, der die Bevölkerung Braunschweigs gegen das Judentum und die Dunkelmänner der neuen Zeit aufrief und einen Appell an alle Volksgenossen richtete, mitzustreiten im Kampf für ein einiges Volk von siebzig Millionen deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust. Ähnliche Großkundgebungen fanden in allen größeren Städten des Gaues Südhannover- Braunschweig statt, auf denen namhafte Führer der Be­wegung und des Staates das Wort ergriffen

KaLhoüfche Geistlichkeit

zu den Koching-Zwischenfätten.

Im Zusammenhang mit der neuerlichen verbreche­rischen Wühlarbeit des politischen Katholizismus in Werne an der Lippe veröffentlicht die Essener National-Zeitung" ein Schreiben des Kaplans Graf Droste zu Vischering,der von einer Er­klärung der Werner Geistlichkeit Kenntnis gibt, die am Sonntag von der Kanzel verlesen worden ist. In dieser Erklärung heißt es:

In der Nacht zum Donnerstag sind hier in der Stadt Spottgedichte auf den Bischof und die Ordens­schwestern verteilt worden. Die polizeiliche Untersuchung hat einwandfrei festgestellt, daß die Täter Mitglieder der

Die Kommunistenkrawalle auf der Brüsseler sn-» ausstellung. " âu

Unser Bild zeigt die Menschenmenge vor dem HnHontM»» w°»r-nd d-- >«««4'äK ?ÄÄ c^scyen-Bilderdienst Äl.)

AdolfStöcker, seinen Nachfolgern gewiesen hm Geist Christi und im Sinne Luthers hat Stöcker W ganze Kraft eingesetzt, um das deutsche Volk von den zersetzenden Einflüssen der jüdisch-, R a s s e z u b e f r e i e n. Wer im Zeitalter des Station sozialismus noch dazu von der Berliner Stadtmiskinn her Judenverherrlichung treibt, schliß sich aus den Reihen derer aus, die unte Adolf Hitler in geistiger Übereinstimmung mit Stöcker jüdischen Ungeist aus Deutschland entfernen wollen

Zuchthaus für jüdische

Gewohnheitsverbrecher,

Der Sitz der Bande war in Frankfurt a. R

Darmstadt, 7. August. Vor der Großen Strafkaiilmei hatten sich zehn Angeklagte aus Frankfurt und Darmstaj» darunter acht jüdische Beschuldigte, wegen Diebstahls ® Rückfalle bzw. wegen Hehlerei zu verantworten. Leider war es nicht gelungen, alle Mitglieder der Verbrecherbande in ermitteln.

Als im Januar dieses Jahres in Darmstadt in ein geschäft eingebrochen wurde, konnte die Polizei nach einiger Zeit feststellen, daß die gestohlene Beute zum Teil an eine Person abgesetzt worden war. Die Ermittlungen fügten nun bald zur Feststellung einer ganzen Einbrecherbande die ihren Sitz in Frankfurt a. M. hatte. Zu zweien unb einzeln unternahmen diese jüdischen Gewohnheitsverbichr Raubzüge z u ihren Elaubensg enossen in ganz Süddeutschland, wobei sie angeblich mit RitualMd ständen handelten. Was sie erwischen konnten, wurde m genommen und zum Teil in einer Darmstädter Herberge»! jüdische Neisende an Hehler weiter verschachert.

Das Gericht kam nach der Zeugenvernehmung und ange Mts der Tatsache, daß es sich um ausgesprochen asoziale m vorbestrafte Gewohnheitsverbrecher handele, zu folgech» Urteil:

Der 28jährige Erich Leppel aus Frankfurt erhält regen fünf Bandendiebstählen, zwei einfachen Diebstählen unb Hehlerei vier Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, der 23jährige Moritz Klein, ohne festen Wohnsitz, wegen fünf Bandendiebstählen zwei Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, der 27jährige vorbestrafte Isidor Erstue- baum aus Frankfurt wegen Diebstahls im Rückfälle zwei Jahre und sechs Monate Zuchthaus und drei Jahre Ehr­verlust und der als Hehler vorbestrafte Paul Hitze ans Frankfurt ein Jahr und sechs Monate Gefängnis sowie drei Jahre Ehrverlust. Fünf Monate Untersuchungshaft werden jeweils angerechnet. Anstelle einer verwirkten Gefäng­nisstrafe erhielt die 60jährige Herbergsmutter wegen Heh­lerei 400 Mark Geldstrafe, ihre 29jährige Tochter wegen des gleichen Vergehens 100 Mark Geldstrafe. Vier weitere An­geklagte wurden freigesprochen.

deutschen Kolpingfamilie sind. Wer die Verfasser Der Gedichte sind, ist bisher noch nicht ermittelt worden. Die Werner Pfarrgeistlichkeit verurteilt die Tat aus das schärf st e, und das um so mehr, als der Ver­dacht der Täterschaft auf andere Unschuldige geleitn worden ist."

Weiter wird in der Erklärung gesagt, daß keiner der Werner Geistlichkeit von dem Plan unterrichtet gewesen sei und daß auch kein verantwortlicher Laienführer der Kolpingfamilie um die Sache gewußt habe. Die w Frage kommenden Gesellen seien bereits von der Reichs- führung der deutschen Kolpingfamilie in Köln aus­gestoßen worden.

*

Zu dieser Erklärung schreibt dieNational- Zeitung" u. a,:Es kann nicht damit getan sein, daß die Schuldigen aus ihrer der Kirche nahe­stehenden Organisation ausgeschlossen werden. Weseni- l i ch e r ist, daß der staats- und volksfeindliche Geist auz- getrieben wird, der unzweifelhaft in einigen dieser Orga­nisationen zu Hause ist.

Zwei katholische Sturmscharführer in Schutzhast

Die beiden katholischen Sturmscharführer W o l f un- Bos in Opladen wurden in polizeiliche SchuMl genommen, da sie im Verdacht stehen, daß sie staats se i n d l i ch e I n s ch r i f t e n angebracht haben. Bem» in der vorigen Woche machte sich infolge konfesstonc Hetze in Opladen die Schließung des Katholischen Vereins Hauses notwendig.

39 Kommunisten abgeurteili.

Großer Hochverratsprozeß in Mecklenburg.

Der in G ü st r o w (Mecklenburg) tagende StrafM des hanseatischen Oberlandesgerichts führte jetzt die » Handlung gegen 41 wegen Hochverrats angeklagten in u n ist e n zu Ende, nachdem er bereits im vo 8 gerbst, im Frühjahr und Sommer diefes Jahres in schredenen anderen Städten getagt und zahlreiche - gehörige der weit über Mecklenburg verzweigten botenen kommunistischen Zellen verurteilt hatte. u geklagte wurden freigesprochen, fünf wegen Vorder«. $ Zum Hochverrat zu zwei bis drei Jahren S^ ltp und 34 zu sechs Monaten bis 2V- Jahren Gefangm- urterlt. Insgesamt wurden 12V2 Jahre Zsiâafen strafen und 49 Jahre acht Monate Gefangnem verhängt.

Wie sie lügen!

Das Korfanty-BlattPolo n a " Wl- wltz, das seine schwindende Bedeutung duE i^n- lose Lügen und Hetzmeldungen über ^^ine & hintanzuhalten sucht, hat vor einigen Dagen ^g verbreitet, indem es behauptet, in Oppeln sei steril- polnische Kinder wegen geistiger Mirrderwc 8 M fiert worden. Die Perfidie dieser Meldung e« sofor das Deutsche Nachrichtenbüro mitteilt, veranlaß ^j g bei der Regierung in Oppeln und gt^ zuständigen Kreisarzt Rückfrage zu halten. ^eldM haben mit Entrüstung erklärt, daß auch di' derPolonia" von Ä bis Z erlogen 0