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Reichsminister Dr. Goebbels

über das deutsche Theater.

Hamburg, 18. Juni. Auf der bedeutsamen Kundgebung der Reichstheaterkammer anläßlich der zweiten Reichs- Theaterfestwoche am Montagnachmittag in der Musikhalle beschäftigte sich Reichsminister Dr. Goebbels in einer Rede mit der Frage des Theaters: Die Kunst ist eine Leiden­schaft, die den ganzen Menschen erfordert und ausfülli. Es gibt kein größeres Glück unter den Menschen, als ihr dienen zu dürfen. Wenn die Künstler ihre persönliche Eigenart besitzen, so haben sie ein Recht dazu. Dieses Ausleben der eigenen Individualität aber findet da eine Grenze, wo es sich mit den Interessen der Oeffentlichkeit stößt, denn niemand hat das Recht, sich nur als Indivi­dualität zu fühlen. Er hat darüber hinaus die Pflicht, dem Volke zu dienen und sein Leben und seine Arbeit in den Schaffenskreis des Volkes einzuspannen. In Wirklich­keit ist die Kunst nichts als der plastische Ausdruck eines Volkstumes, denn der Künstler ist das lebendigste Kind seines Volkes. Je tiefer er seine Wurzeln in das Schollen­reich seines Volkstums hineinversenkt, um so höher wird er sich entfalten können. Das ist auch die einzige Mög­lichkeit, über die Grenzen eines Landes hinaus in die Welt zu wirken. Es gibt keine internationale Kunst, die nicht ihren internationalen Wert aus nationalen Ursprün­gen geschöpft hätte. Shakespeare wurde deshalb ein Welt- künstler, weil er der beste Engländer, Corneille deshalb, weil er der beste Franzose und Goethe deshalb, weil er der beste Deutsche gewesen war. Es gibt keine Kunst, die an sich international wäre. Die Kunst ist internatio­nal gültig, die in ihrer nationalen Wirksamkeit so voll­endet ist, daß sie die Grenzen ihres eigenen Landes sprengt und den ganzen Weltkulturkreis auszufüllen in der Lage ist.

Wir müssen protestieren gegen eine Bühnen- und Film­kunst, die versucht, uns Menschen vorzustellen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Wir fordern Menschen, die aus dem Leben herausgenommen sind, Menschen von Fleisch und Blut, die die Sorgen, Qualen und Freuden unserer Zeit auch in der eigenen Brust beherbergen. Es ist besser, zeitweilig das gute und anerkannte Alte zu pflegen, als sich dem schlechten Neuen zu widmen, nur weil das Neue ist neu, was jedoch andererseits nicht von der Pflicht entbindet, mutig jederzeit nach dem guten Neuen Ausschau zu halten und es zu fördern. Darüber hinaus aber haben wir alle Kräfte, die auf den deutschen Bühnen tätig waren, in einer großen Organisation zusammenge- faßt. Wir haben die widerstrebenden Elemente unter ein Kommando zu bringen versucht, nicht, um ihnen in ihr künstlerisches Schaffen hineinzureden, sondern, um ihnen jene organisatorische Grundlage zu geben, von der aus sie sich in möglichst konzentrierter Form der Oeffentlichkeit zur Schau stellen konnten. Wir mußten handeln; große Bühnen standen vor dem Ruin. Die künstlerischen Existenzen gin­gen zugrunde, die Ensembles liefen auseinander. Der Spielplan war verwüstet. Wir durften nicht nur theore­tisch nach dem Besten ausschauen, das als Taube auf dem Dache saß, sondern wir mußten das Gute nehmen, das uns als Sperling in die Hand flog. Das haben wir getan. Mit Theoremen allein kann man in solchen Notzeiten einem Volke nicht helfen. Man muß ihm praktische Mög­lichkeiten geben, ein neues Leben anzufangen. Das haben wir getan. Wieviel uns noch zu tun übrig bleibt, das wissen wir am besten, die wir Tag für Tag an der Lösung dieser Aufgaben arbeiten.

Um den neuen Spielplan.

Es ist bei dieser Jahresversammlung der Reichstheater­kammer meine Pflicht, auf einige Schäden aufmerksam zu machen, die sich im vergangenen Spieljahr innerhalb des deutschen Theaterwesens gezeigt haben. Ans alle be­wegt die Sorge um den Spielplan. Ich weiß, wie schwer es ist für einen Theaterleiter, einen Spielplan zu- sammenzustellen, der den modernen Erfordernissen genügt. Ich muß aber betonen, daß der Spielplan der vergange­nen Saison zu ausdruckslos gewesen ist. So wenig es ge­nügen konnte, daß im ersten Jahre unserer Revolution nun jeder deutsche Theaterleiter nur in Nationalsozialis­mus machte, so wenig kann es andererseits gebilligt wer­den, daß heute Theaterleiter vielfach den Versuch unter­nehmen, vom Nationalsozialismus überhaupt nicht zu reden. Es ist nicht an dem, daß die Ideale unserer Zeit künstlerisch nicht gestaltungsfähig wären. Sie verlangen / nur künstlerische Kräfte, die groß genug sind, sie zu ge­stalten. Wenn eine Idee die Kraft besitzt, ein 60-Miliio- nen-Volk auf das Tiefste aufzuwühlen, dann ist sie an sich voll gestalterischer Vitalität. Sie muß dann aber auch Gestalter finden, die die Kraft haben, diese Vitalität zu formen. Es genügt deshalb nicht, daß der Spielplan sich vom Negativen fernhält, um aber auch ebenso peinlich das

Erst Kommmristensührer

dann Schmuggler.

Beim Versuch zu flüchten erschaffen.

An der Brücke des Lippe-Seitenkanals in der Bauernschaft Oelde bei Recklinghausen stieß ein Schutzpolizeibeamter auf den ihm bekannten Berufs­schmuggler und früheren Kommunistenführer Fried­rich Kück aus Marl, der 30 Pfund geschmuggelten Tabak bei sich führte. Kück blieb auf die wiederholten Rufe des Polizeibeamten nicht stehen, warf die Ware weg und rannte fort. Der Beamte gab einen Schuß ab, der Kück in den Kopf traf und ihn auf der Stelle tötete. Kück war früher Kommunistenführer und trat bei jeder Demonstration gegen die Polizei hervor. Zuletzt war er wegen Schmuggels zu 33 000 Mark Geld­strafe verurteilt worden, die er, da er sie nicht bezahlen konnte, absitzen mußte. Er war erst im vorigen Monat aus der Haft entlassen worden und hatte sofort eine Schnmgglerbande gebildet.

Kurze Nachrichten.

Köln. Das am Tage der Rückgliederung verkündete Straffreiheitsgesetz für das Saarland hat nach dem Ergebnis der bisherigen Zählung in 1 3 2 8 0 Fällen Anwendung gefunden. In rund 7000 Fällen sind rechtskräftige Strafen oder andere Urteils­folgen erlassen, in den übrigen Sachen sind anhängige Verfahren eingestellt worden.

Neustadt (Schwarzwald). Am Sonntag wurde hier das Ehrenmal für die im Weltkriege gefallenen 15 0 0 0 Feldeisenbahner enthüllt. Die Weiherede hielt der Bundesführer ehemaliger Feldeisenbahner, Hermsdorf-Dresden.

Positive zu melden. Es genügt nicht, ein ausdrucksloses Repertoire auszustellen, das aus der Vergangenheit jene alten Schwarten hervorsucht, die zwar nicht direkt gegen den Nationalsozialismus geschrieben wurden, die aber auf der anderen Seite auch nichts von dem Geiste unserer Zeit in sich tragen. Es reicht auch nicht aus, wenn man diesen alten Schwarten von anno dazumal ein paar natio­nalsozialistische Injektionen gibt. Nur Klassiker und auf der anderen Seite nur naive Harmlosigkeiten, das ist für unsere Zeit zu wenig. Etwas muß schon hinzukommen. Es ist auch nicht rechtens, in der Not um das zu spielende Stück sich nun in zu starkem Umfang auf das Ausland zu werfen. Gewiß, wir schätzen jede künstlerische Kraft, wir haben Achtung vor der Leistung, ob sie dem französischen oder dem englischen oder dem italienischen Volk entspringt. Manchmal aber hat es bei der Uebersicht über manche Spielpläne den Anschein, als gebe es in Deutschland über­haupt keine Dichter und als hätte es bei uns überhaupt keine Dichter gegeben, als müßten beispielsweise Gesell­schaftsstücke nur von Franzosen oder Engländern geschrie­ben werden. Diese Kalamität hat sich vor allem im Spiel- plan der Reichshauptstadt bemerkbar gemacht. Die Pro­vinz hat die Stücke gefunden, und es wäre doch allzu jämmerlich, der Reichshauptstadt das Zeugnis ausstellen zu müssen, daß sie von der Provinz belehrt werden müsse, wo Stücke zu finden seien. Man muß dann auch einmal den Mut zum Experiment haben. Ein Bühnenleiter muß etwas wagen! Es ist zu wenig für die künstlerische Kraft eines Bühnenleiters, für eine Saison ein Serienstück zu finden und dieses Serien stück dann lediglich 300 oder 400 Mal aufzuführen. Es wird ein Schauspieler am Ende dabei verblöden, wenn er 300 Mal einunddieselbe Rolle spielen muß. Das Serienstück läßt keine Vergleichsmög­lichkeiten zu. Es ist kein Risiko mehr da. Man beurteilt das Bühnenleben nur nach dem Gesichtspunkt der Kasse. Die Kasse wird voll, und die Herzen werden leer. Die Bühne aber wird am Ende dann nur noch beherrscht von ein paar Bühnendiktatoren, die die Virtuosität besitzen, ein Serienstück zu schreiben.

Star oder Ensemble?

Das gleiche Problem ist die FrageStar oder En­semble". Dieser Starunfug ist nicht etwa beseitigt, sondern er grassiert heute noch. Ich halte den Bühnenleiter nicht für einen echten Künstler, der am Anfang der Spielzeit nur Ausschau hält nach einem Serienstück und nach einem Star. Ein Ensemble zu erziehen, erfordert Zeit, Ge­duld und Liebe zur Sache, aber am Ende wird auch der große Künstler sich im Ensemble am wohlsten fühlen, denn auch er vergibt sich nichts, wenn er als dienendes Glied in einem künstlerischen Kollektiv mitspielt, im Gegenteil, auch er kann noch etwas dabei lernen. Und ist er wirklich ein großer Künstler, dann wird er die Kraft besitzen, sich sehr bald unter den Gleichen zum Ersten emporzuarbeiten. Nationalsozialismus und Kunst.

Ich komme nun zur Grundfrage des künstlerischen Le­bens in Deutschland überhaupt. Wie steht der National­sozialismus zur Kunst und wie steht die Kunst zum Nationalsozialismus? Der Nationalsozialismus ist nicht nur eine politische Lehre, Er ist eine umfassende Ge­samtschau aller öffentlichen Dinge. Er muß deshalb die selbstverständliche Grundlage unseres gesamten Lebens werden. Würde man die Wirtschaft zur Sache des Wirt­schaftlers machen, die Kunst zur Sache des Künstlers und das Handwetk zur Sache der Handwerker, so würde man am Ende das ganze Staatsleben auflösen. Wir besitzen nicht den Ehrgeiz, den Dirigenten vorzuschreiben, wie er eine Partitur zu dirigieren hat, aber was dem Geist unserer Zeit entspricht, darüber behalten wir uns das souveräne Vorrecht vor, zu bestimmen. Die Politik macht nicht die Technik der Dinge, aber sie gibt den Dingen ihren Kurs, sie kontrolliert ihren Einsatz und überwacht die Durchführung dieses Einsatzes.

Was der Nationalsozialismus beseitigt und was er fördert, das ist seine Sache. Da er aber heute eine so ungeheure Machtfülle besitzt, deshalb ist er sich immerdar der ungeheuren Verantwortung bewußt, die er dabei trägt. Die Kontrolle, die über uns ausgeübt wird, ruht im eigenen Gewissen. Deshalb treten wir mit einer ehrfürch­tigen Scheu an die großen Dinge des Lebens heran, die nen wir dem künstlerischen Dasein unseres Volkes nicht von Amts wegen, mit muffiger und verstaubter Büro­kratie, sondern deshalb, weil es uns heilige, leidenschaft­liche und ernste Herzensangelegenheit ist. Denn es gibt auf der Erde nichts Erhabeneres als zu sehen, wie unter den Sterblichen die unsterbliche Gottheit in der Kunst Gestalt gewinnt.

Rom. Das italienische Reichsgesetzblatt veröffentlicht einen Erlaß, durch den der italienische Finanzminister zur Einziehung des gegenwärtig in Umlauf befindlichen Silbergeldes und zur Ausgabe von entsprechendem Papiergeld ermächtigt wird. Die in der nächsten Zeit einzuziehenden Silbermünzen sollen eine weitere Metglldeckung für das italienische Papiergeld bilden.

Die Geigenbauerstadt feiert Zubilâum.

250. Geburtstag des deutschen Geigenbaus.

Mittenwald, die Heimat des deutschen Geigen­baus feierte in diesen Tagen den 250. Geburtstag des deutschen Geigenbaus. Die Stadt prangte im Festschmuck. Böllerschüsse und Bergfeuer vom Karwendel kündeten den Beginn des Festes. Eine Gedenkstunde galt Mathias Klotz, dem Manne, der vor 250 Jahren die Kunst des Geigenbaues aus der Fremde in die Heimat brachte. Bürgermeister Sailer gab einen Überblick über die Ent­wicklung des Ortes und das Schicksal seines berühmten Sohnes. Er wies auf die Gefahr hin, daß der deutsche Geigenbau zum Erliegen komme, und betonte die Not­wendigkeit, auch dieses Kulturgut zu för­dern, und im Sinne des Führers den ringenden Arbei­tern aus der Not zu helfen. Syndikus Haas überbrachte die Grüße des deutschen Handwerkertages, sowie des Neichshandwerksmeisters, während der Äus- landspressechef der NSDAP., Dr. Hanfstängel, über die Bedeutung Mittenwalds für Deutschlands Beziehun­gen zum Ausland sprach und der seelischen Beziehungen, die durch die Pflege der Musik von Volk zu Volk ge­schaffen werden. Kreistagspräsident Weber, der Ehren­bürger von Mittenwald, eröffnete in Anwesenheit des Gauleiters Staatsministers Wagner eine Ausstellung wertvoller Instrumente im Geigenbaumuseum.

Sowjetrussische Bemühungen um Südslawien.

Nach der Abreise des tschechoslowakischen An!- Ministers Benesch aus der Sowjetunion bemüht n* v sowjetrussische Diplomatie, wie aus M o ä k a u berichtet wird, um die Herstellung diplomatischer Ziehungen mit Südslawien. Nach Moskauer Mitteilung soll der Außennlinister Benesch auf der kommens Tagung der Kleinen Entente der südslawischen Regierung Vorschlägen, die Beziehungen zilr Sowjetunion zu reae « Die Sowjetpresse vertritt die Meinung, daß nach der folgreich beendeten Mission Beneschs in Moskau es ein leichtes sein werde, einen politischen Block zwischen de. Kleinen Entente und der Sowjetunion herzustellen, zu de^ besonders auch Südslawien herangezogen werden soll. In dieser Richtung sei, wie die Sowjetpresse weite, mitteilt, die Unterstützung Frankreichs und Rumäniens mit Sicherheit zu erwarten.

Ritterliche Freundschafi

wie im Mittelalter."

Deutsche bei der 300-Fahr-Feier der Franzöfisünn Akademie.

Auf Einladung des Rektors des französischen Universitätswesens sind zur Teilnahme an der 300-Jahr-Feier der Französischen Aka­demie und der Gedächtnisfeier zum 50. Todestag Victor Hugos als Vertreter Deutschlands der Erste Vor­sitzende der Deutschen Akademie der Dichtung, Hanns Johst, der Präsident der Reichsschrifttumskammer Hans Friedrich Blunck, und Professor Curtius- Bonn in Paris eingetroffen.

Beim Empfang der deutschen Abordnung in der Französischen Akademie überreichte Präsident Hans Friedrich Blunck eine Adresse, die mit den Worten schließt: Möge ans der Nachbarlichkeit einst eine ritterliche Freundschaft werden, gleich wie sie im Mittelalter zwischen unseren Völkern bestand.

Schutzmaßnahmen für die Fremden in Abessinien.

Zurückziehung der italienischen Siedler bis zum 15. Juli.

Die italienische Regierung hat der Lon­doner ZeitungTime s" zufolge Schritte unter­nommen, um die Zahl der italienischen Siedler in Abessinien zu verringern. Als letzter Termin der v ö l l i g e n R ä u m u n g soll der 15. Juli festgesetzt worden sein. Meldungen des englischen Nachrichtenbüros Reuter besagen, daß in Dschibuti dauernd Italiener ans Addis Abeba eintreffen und ihre Reise nach Massaua (Eritrea) fortsetzen.

Der diplomatische Korrespondent desDaily Tele­graph" will erfahren haben, daß bereits vorbereitende Maßnahmen getroffen würden, um im Falle eines Aus­bruchs von Feindseligkeiten zwischen Italien und Abessinien die in Abessinien weilenden N e u 1 raten zu schützen. Die amerikanische Gesandtschaft in Addis Abeba werde wahrscheinlich schon in der nächsten Woche zurückgezogen werden, da sie keine wichtigen Geschäfte zu erledigen habe. Die zahlreichen, im ganzen Lande M streuten Missionare und deren Familien wurden aufgefordert, sich nach der Hauptstadt Addis Abâ zu begeben, wo ihnen jeder erforderliche Schutz gctvM werde. Wenn die einzige Eifenbahnlinie des Landes, du Bahnlinie von Dschibuti nach Addis Abeba, unterbrochen würde, dann werde es außerordentlich schwierig werden, die in Addis Abeba befindlichen Ausländer abzutrans- portieren. Man hoffe aber immer noch auf eine Um­legung der zwischen Italien und Abessinien schwebenden Streitigkeiten auf diplomatischem Wege.

Rah und Kern.

Raubmörder hingerichlet.

In Frankenthal wurde der 28jährige Wilhelm Baumann hingerichtet, der wegen Raubmordes an der Frau und der Tochter des Bauern Eduard Amberger aus Maudach zum Tode verurteilt worden war. -ue Führer und Reichskanzler hat von seinem Begnadigungs­recht keinen Gebrauch gemacht, weil für die aus rem Geldgier begangene skrupellos und roh durchgefuy Tat allein die Todesstrafe die gerechte Sühne bedem Dagegen hat er die gegen den Mitverurteilten Scheuermann erkannte Todesstrafe im Gnadenwege lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt.

Baumann war mit Scheuermann in das Anw i des Landwirts Amberger eingestiegen und hatte die # und die Tochter ermordet. Den beiden Katern damals ein Geldbetrag von 30 Reichsmark in die H gefallen. _______

Todessturz beim Motorradunfall. Der Massenverkehr am Sonntag beim Eifelrennen hat ein Todesopfer ^ dert. Bei B r ü ck a n d e r A h r stürzten Zwei Motorra fahrer so schwer, daß der Beifahrer sofort getötet

Die Frau mit der Dienstwaffe niedergeschosten. einem ehelichen Streit richtete der Polizeiwach m^^ Peuschke in K ä n d l e r bei Limbach ln seiner E 8 ^ seine Dienstwaffe gegen seine Frau, streckte sie v w ' Schuß zu Boden. Die Frau wurde rn b-den l^ stand in das Rabensteiner Krankenhaus uv 9 ^ Peuschke brachte sich anschließend selbst einen

Schuß bei. tkâât.

Wenn man Butter in der Badewanne aus Um Butter und Fleisch bei der. großen Warme u halten, hatten Mieter des zweiten Stockes .^^en Weststraße 18 in C h e m n i tz Butter und JWW Der Topf getan und diesen in die Badewanne ^sser Spund der Wanne war herausgezogen uno iigenb aufgedrebt worden. Das Wasser lief "ber n ) wurde ab, die Wanne lief über und die ganze Wo in die überschwemmt. Durch die Decke drang das ^ger, wo erste Etage, in das Erdgeschoß und dann , Haus­es große Mengen wertvoller Arzneien , und ein befindlichen Apotheke vernichtete. Feuerwehr ^ ^n Pionierzug mußten zu Hilfe gerufen we Deckeneinsturz zu verhüten. Polizei.

Doppelmörder und Brandstifter Arischen In dem an der deutschen Grenze siegend-.. Liebes­chen Gemmenich ereignete sich eme ^ Zeit bei tragödie. Ein Ziegeleiarberter, der schor sucht, sich einem Bergmann wohnte, hatte erfolglo^ i^^ zu er- Gunst der 21 Jahre alten Tochter des B g gegangen werben. Als Mutter und Tochter f ) '^tiete beid waren, schlich er sich in das SchlafziMiui , ^at fuhr ° und zündete dann die Betten an. ^6) .. &et Poller- mit dem Fahrrad nach Verviers und stellte R