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gegen jüdische Kommunistenhetze.

- «t m erika gemeldet wird, hat dort die Zweier New-Yorker Kommu- iifMr,hi9e Wüste von Neu-Mexiko großes ßcn Der Anführer der New-Yorker Kommu- ssehcn »jüdische Journalist RobertMinor und w ber , » lt pes Internationalen Arbeiterverteèdi- Philadelphia, DavidLevinson, hielten n, im Staate Neu-Mexiko auf, wo sie mehrere ikaufruhr angeklagte Marxisten verteidigten. rfbW des Prozesses wurden sie v o n polt- ^ Agnern ausgegrrffen und in die ^^Eto?^in denen Mitglieder einer Organisation nichtarischen Rassen in den Südweststaaten w Rieften die Wagen Levinsons und Minors an. 2ert" Männer zwangen unter Vorhalten ge- . Revolver, die beiden Kommunisten mitzu- fahren.

Levinson und Minor mit Schlagringen und mniknüvpeln bewußtlos geschlagen worden waren, sie an Wänden und Füßen gefesselt. Nach stunden- ^ahrt in strömendem Regen wurden sie in den !stensand geworfen und dort ihrem Schicksal passen.

ndianer fanden die beiden jüdischen Kommunisten

in schwerverletztem Zustande auf.

L verteidigten Marxisten standen unter der Anklage, Ulauf eines Streikaufstandes einenSheriff er­det zu haben. Die Bewohner der dortigen Gegend , sofort erklärt, sie würden auf keinen Fall Einmischung der kommunistischen Ostjuden in den $ zulassen.

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Ausstand auf den Philippinen zusammengebrochen.

Die Rebellen wollten Japans Unterstützung.

Ler Sakdalistenaufstand auf den Philippinen endgültig niedergeschlagen worden. Die Massen- Gmgen dauern noch an. Bisher sind 253 Festnahmen gt. Sämtliche Häftlinge werden sich wegen Hoch- ais zu verantworten haben. Gemischte Gerichtshöfe, hend aus Filipinos und Amerikanern, werden über ichsprechen. Einige Todesurteile, die nach Mnischer Methode auf dem elektrischen Stuhl voll- werden, sind zu erwarten.

In Führer der philippinischen Sakdalisten, Ramos, den blutig zusammengebrochenen Aufstand auf den leinen entfesselte, befindet sich, wie die japanische lieimig zu ihrer peinlichen Überraschung festgestellt hat, Un Japan. Er hat sich schon 6 et mehreren Regie- gsstellen vergeblich bemüht, diese für seine U nab - ngigkeit sbestrebungen zu interessieren. Wie Ost versichert, ist er schon Anfang des Jahres nach M gekommen, und zwar aus Gründen der politischen iAganda, nicht aber mit dem Zweck, Waffen für einen Md zu beschaffen.

Jüdische Falscherbande in poèen ausgehoben.

Selbstmord vor der Verhaftung.

Die polnische Kriminalpolizei hat eine intcr - natioualeFälschungsassäre allergrößten Stiles ausgedeckt, indem sie eine Baude von etwa 20 Personen verhaftete, die in Warschau falsche rumänische Staats- papèere im Werte von 125 Millionen Lei (3 125 000 Mark) hergestellt hat. Ein Mitglied der Bande hat sich vor der Verhaftung das Leben genommen. Fast alle Beteiligten sind Juden.

Die Polizei kam der Angelegenheit dadurch auf die Spur, daß sie vor einigen Monaten Nachrichten über eine verstärkte Bewegung innerhalb der Fälscherkreise Warschaus erhielt. Darauf wurden die der Polizei bekannten Fälscher sehr scharf beobachtet, besonders der schon mehrfach vorbestrafteFinanzmann" Moses I g l i ck i. Die Beobachtungstätigkeit ergab ein ziemlich genaues Bild der Tätigkeit und der Zusammensetzung der Bande. Sehr bald hatte die Polizei heraus, daß die Finanzierung der ganzenArbeit" vom Auslande erfolgte, nämlich aus Rumänien selbst. Nachdem das Netz eng genug gezogen war, schlug die Polizei zu, verhaftete die Beteiligten und nahm an 47 Stellen Haussuchungen vor, die das Beweismaterial zutage förderten. Die zum Ver­sand bereits fertigen

Wertpapiere in Höhe von 125 Millionen Lei, vie in Stücken zu 5000 und 10 000 Lei angefertigt waren, wurden beschlagnahmt, ferner größere Mengen derselben Papiersorte, die zur Herstellung rumänischer Bank­noten verwandt wird, zahlreiche Zeichnungen und eine allermodernste Numeriermaschine. Zu den Verhafteten gehören die drei Besitzer einer Druckerei, Landau, Chaim Luzer unb Szaffran, ferner einer der geschicktesten und begabtesten Zeichner auf dem Gebiete der Wertpapier- und Banknotenfälschung, Stephan Czarnecki, der in Ver­brecherkreisen den SpitznamenDer Mann mit den hundert Handschriften" hatte, weil er die kompli­ziertesten Unterschriften in ihren Feinheiten nachzuahmen verstand. In feinem Besitz fand man zahlreiche Vorlagen von Unterschriften ausländischer Minister und Finanz­leute. Außer Moses Jglicki wurden auch seine Frau, seine beiden Söhne und seine Tochter verhaftet, ferner eine Reihe weiterer Juden.

Die Leute, die die Fabrikation vom Auslande her finanzierten und gleichzeitig die Abnehmer der Fälschun­gen waren, sind ebenfalls verhaftet worden. Es sind dies zwei rumänische Juden, Viktor Calif, der bereits mehrfach wegen ähnlicher Verbrechen verurteilt wurde, u. a. in Paris zu fünf Jahren Gefängnis, und Mirza Gabrielescu.

Venizelos zum Tode verurteilt.

Das Athener Kriegsgericht hat die geflüch­teten Rebellensührer, den früheren Staatspräsidenten unb Begründer der griechischen Republik, Venizelos, und die Generale Plastiras, Condouros und Tzanakakis, zum Tode verurteilt

Gin Ehrendenkmal für die Toten von Buggingen.

Am 7. Mai jährt sich die furchtbare Grubenkatastrophe von Buggingen, wo 86 Bergleute den Erstickungs­tod fanden. Erst nach drei Wochen konnte die Grube wieder geöffnet und unter größter Vorsicht die Bergung der Toten begonnen werden, die vom 1. bis 7. Juni dauerte. Unter Teilnahme der Reichs- und Landes­regierung fand am 11. Juni auf dem Kalibergwerk ein großer Trauerakt statt. Die ganzen traurigen Begeben­heiten wurden wieder wach, als am Sonntag auf dem Friedhof zu Buggingen ein Ehrendenkmal zur Erinnerung an das Unglück enthüllt wurde. Auf einem Sockel von künstlichem Granit steht in natürlicher Lebens­größe aus Bronze die Gestalt eines Bergmanns mit wachen, ausdrucksvollen Zügen, in der Linken die Gruben­lampe, in der Rechten die Haue, auf dem Kopf den helm­artigen Bergmannshut.Dem Gedächtnis der beim Grubenbrand am 7 Mai 1934 verunglückten 86 Arbeits­kameraden, errichtet von der Gewerkschaft Baden", lautet die Inschrift. Zu Füßen dieser Gestalt ruhen die toten Bergleute, deren Namen auf drei großen Tafeln rund um den Sockel angebracht sind. Nach dem Entwurf der Gewerkschaft hat die Kunstgießerei Gleiwitz von dem Bildhauer Peter Lipp das Denkmal errichten lassen. Der badische Innenminister P f l a u m e r gab den Befehl, die Hülle zu entfernen:So steht der Bergmann vor uns, als das Sinnbild der in treuer Pflichterfüllung ihr Leben gelassenen Arbeitskameraden, die niemals vergessen werden sollen. In diesem Sinne lege ich im Namen des Reichsstatthalters und der badischen Regierung den ersten Kranz am Ehrenmal nieder." Im Auftrage des Leiters der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, legte der Betriebs­gruppenleiter der Gruppe Bergbau innerhalb der DAF., Pg. Stein (Bochum), einen Kranz nieder.

Der Führer ehrt von Reznicek.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Komponisten Emil N. Freiherrn von R e z n i c e k in Berlin-Charlottenburg anläßlich seines 75. Geburtstages in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Oper und des sinfonischen Schaffens die Goethe- Medaille für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Kurze Nachrichten.

Wien. Das MittagsblattDie Stunde" wurde wegen Veröffentlichung einer Karikatur des Führers mit 200 Schilling Polizeistrafe belegt. Im Wiederholungs­fälle wurde Beschlagnahme angedroht.

Budapest. Das ungarische Telegraphen-Korrespondenz- büro meldet amtlich: Generalfeldmarschall von Mackensen wird seinen schon vor längerer Zeit ge­faßten Plan verwirklichen und im Laufe des Monats Mai in Budapest eintreffen, um seinen Sohn Hans Georg von Mackensen, der als Gesandter Deutschland in Budapest vertritt, zu besuchen.

New York. Der kommunistische Auf st and in der Umgebung Manilas wird als unterdrückt angesehen, nachdem mehrere Führer der Eingeborenen­partei der Sakdaliftas verhaftet werden konnten, während andere geflüchtet sind.

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