dungszahl beigefügt. Der seitherige Kriegerverein zeichnet also zukünftig:
K r i e g e r k a in e r a d s ch af t Fulda, gegründet 18 73 (eh e m. K r i eg e r v e r ei n).
Der Kameradschaftsführer Knips warb sodann zur regen Teilnahme an dem Reichskriegertag vom 6.-8. Juli 1935 in Kassel. Für die Fahrt nach Kassel sind für die Teilnehmer am Reichskriegertag 75 v. H. Fahrpreisermäßigung eingeräumt. Es wurde sofort eine Reisesparkaffe eingerichtet/zu deren Rechnungsführer Kamerad Oppermann ernannt wurde. Die weiteren Vorbereitungen wurden dem Propagandawart Kamerad Heinrich Pappert übertragen. Meldungen zur Teilnahme sind an den Kameradschaftsführer zu richten. Das Programm verspricht einen glanzvollen Verlauf des Reichskriegertages.
Von der Landesbibliothek.
Der Kneipabend, der auf Freitag, den 26. d. M., festgesetzt war, muß wegen Erkrankung des Dichters verschoben werden. — Das Konzert des Freiburger Kammertrios für alte Musik findet am 2. Mai statt.
Unfälle am laufenden Band.
Schwerer Autounfall bei Gersfeld.
Gersfeld. Auf der Fahrt von Briickenau nach Gersfeld kam durch einen Reifenschaden -bei Oberweißenbrunn ein Personenwagen ins Schleudern und fuhr gegen einen Baum. Der Wagenbesitzer kam mit einem Armbruch und Fleischverletzungen davon, eine Frau wurde aus dem Wagen geschleudert und trug schwere Verletzungen davon. Sie wurde ins Fuldaer Krankenhaus eingeliefert. Der Wagen wurde zertrümmert.
Kind angefahren.
Wildungen. Hier ereignete sich in der Nähe des Postamtes ein Autounfall. Der Sohn eines Einwohners wurde von einem Personenkraftwagen angefahren und zu Boden geschleudert, dabei erlitt er schwere Schädelbrüche.
Gersfeld. (Z w e ck v e r b a n d von R h ö n d ö r f e r n.) 80 Rhöngemeinden aus den Kreisen Fulda, Hünfeld und Schlüchtern haben sich zu einem Zweckverband „Arbeitsdienstlager der Preußischen Rhön" zusammengeschloffen, um die Arbeitsdienstlager zu unterhalten, deren Insassen an der Durchführung der Rhönkultivierung beteiligt sind.
Siegen, 23. April. (Trauriges Geschick.) Der erst seit einigen Tagen in der kaufmännischen Lehre stehende Werner Stein hatte in der Güterabfertigungsstelle des Bahnhofs in Siegen zu tun. Plötzlich riß ihm, ein Windstoß die Frachtbriefe aus der Hand und wehte sie ihm auf die Gleise. Bei dem Versuch, diese wieder einzusammeln, wurde der junge Mann von einem Rangierzug erfaßt, überfahren und auf der Stelle getötet. Der Verunglückte war der einzige Sohn seiner Eltern.
Gießen, 20. April. (2 5 Jahre Hochschuldozent.) Der als Bahnbrecher und Vorkämpfer der Gießener Studentenhilfe, aber auch als Rechtsgelehrter weithin bekannte Gießener Universitätsprofessor Dr. jur. Otto Eger konnte dieser Tage das Jubiläum seiner 25jährigen Hochschuldozen- ten-Tätigkeit begehen. Aus diesem Anlaß wurden dem überaus beliebten Hochschullehrer, der sich um die Heranwachsende akademische Jugend schon seit langen Jahren große Verdienste erworben hat, von den berufenen Vertretern der Studentenschaft herzliche Ehrungen bereitet.
Bad Nauheim, 23. April. (Die Schwester des Führers in Bad Nauheim.) Bis zum Karfreitag weilte die Schwester des Führers in Bad Nauheim zur Kur. Bei ihrer Abreise ließ das Staatsbad eine Jubiläumsschrift und eine hessische Trachtenpuppe überreichen.
Butzbach, 23. April. (Vom eigenen Fuhrwerk über fahren und getötet.) Bei der Einfahrt vom Felde verunglückte in dem Nachbarort Bodenrod der Bauer Heinrich Hissig tödlich, als er versuchte, auf der abschüssigen Straße die scheuenden Pferde zum Stehen zu bringen. Er war zu Fall gekommen und dre Räder des schwer beladenen Fuhrwerks gingen über seinen Körper hinweg Er versuchte, sich noch heimzuschleppen, brach aber nach wenigen
Wovon man spricht.
Das Osterei des April — Ein Staat, der vom Klingklang lebte — Vergeßliche und vergessene Kinder.
Wir alle werden dem April gern Abbitte leisten. denn was er auch sonst auf dem Kerbholz haben mag, er har alle seine Sünden reichlich wettgemacht. Es geht dem April wie so manchen Menschen, die ein für allemal ihren schlechten Ruf weghaben und sozusagen abgestempelt sind. Plötzlich beschämen sie uns durch irgendeine Gefälligkeit oder Liebenswürdigkeit, und wir sehen ein, daß wir ihnen bitter Unrecht getan haben. Mag sein, daß es dem April recht viel Selbstüberwindung gekostet hat, uns dieses schöne Osterwetter zu bescheren, aber jedenfalls konnten wir uns kein schöneres wünschen.
Ostern ist ja der große Feiertag, da alles um uns jubiliert, von den munteren gefiederten Sängerscharen im Walde bis zu den erhabenen Orgelklängen in den ehrwürdigen Gotteshäusern, da aber all dieser Jubel gleichzeitig jene innere Stimme im Menschen weckt, die dem ganzen Fest seine eigentliche Weihe und Bestimmung gibt. Ostern ist auch das Fest, da der äußere Glanz, in den alles getaucht ist, uns nicht blendet, sondern innerlich sehend macht, da uns gewissermaßen ein inneres Augenlicht geschenkt wird und wir plötzlich um uns und in uns Herrlichkeit gewahr werden, die wir sonst nicht beachteten. Welch ein herrlicher Besitz die Freiheit ist, welche Fröhlichkeit einem frommen und gläubigen Gemüt zuteil wird, das sich in der Hand des Schöpfers geborgen weiß, die gerade jetzt die Natur mit ihren schönsten Reizen schmückt, — wann käme das dem Menschen wohl so tief und stark zum Bewußtsein, wenn nicht zu Ostern! Das schöne Wetter war mehr als bloß ein äußerliches Geschenk, es war die richtige Vorbedingung, um die Menschen den ganzen Sinn des Osterfestes empfinden zu lassen.
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Wir werden es demnächst vielleicht erleben, daß ein Staat verschwindet, weil eine Spielbank Pleite macht. In MonteCarlo sind, wie wir lasen, die Dividenden ausgeblieben. Die großen Spieler sind seltener geworden. Außerdem gestatten es die Devisenbestimmungen der verschiedenen Staaten nicht, eine beliebige Summe auszu- führen, und drittens — das ist das Merkwürdige — macht öas Spiel den Menschen keinen rechten Spaß mehr, seitdem die Goldfüchse nicht mehr klappern. Da das Gold in der ^aèett von der Bildfläche verschwunden ist, benutz: man in krönte Carlo seit geraumer Zeit zum Einsatz Spielmarken.
Warnung zum Schutze -es Volkes!
Vorsicht bei Verträgen. Rechtsberatungen stehen zur Verfügung.
Der Justizpressedezernent in Hanau bringt folgende Warnung zur Kenntnis: Aus Veranlassung des Reichs- justizminifters wird zur Aufklärung und zum Schutze des Volkes bekanntgegeben:
Wie die Praxis der Gerichte zeigt, kommt es vielfach nur deshalb immer wieder zu Prozessen, weil Verträge nicht mit genügender Sorgfalt, übereilt und flüchtig ohne schriftliche Form abgeschlossen werden. Wenn auch das Bürgerliche Gesetzbuch, abgesehen von einigen Ausnahmen, bei Rechtsgeschäften von besonderer Wichtigkeit im Interesse der Leichtigkeit des Verkehrs sich mit mündlichen Vertragsabschlüssen zufrieden gibt, so kann dennoch jedem Volksgenossen in feinem eigensten Interesse zur Vermeidung von Streitigkeiten nur empfohlen werden,
wichtige Verträge schriftlich abzuschließen.
Insbesondere ist folgendes zu beachten: Der Inhalt eines Vertrages muß bestimmt und klar sein. Auch etwaige Nebenreden, z. B. die Zusicherung gewisser Eigenschaften der verkauften Ware müssen in den Vertrag aufgenommen werden.
Bei vorgedruckten Verträgen,
wie z. B. Mietverträgen und bei der Ausstellung von Bestellzetteln, achte man vor allem darauf, daß etwaige besondere Abmachungen, die nicht vorgedruckt sind, hineingeschrieben werden, und daß alles das, was aus dem vor- godruckten Text nicht gelten soll, gestrichen wird. In vor - gedruckten Geschäftsbedingungen ist häufig die Rode davon, datz mündliche Abreden ungültig seien, oder datz das Eigentum vorbehalten werde, oder datz als
Gerichtsstand und Erfüllungsort
der Sitz der Lieferfirma vereinbart sei. Hierzu sei bemerkt, datz solche vorgedruckte Verträge mit besonderer Sorgfalt durchgelesen werden müssen, wenn sich die Vertragsschließen- den vor Schaden bewahren wollen. Vom Vordruck abweichende Zusicherungen seitens der Vertreter einer Firma müssen stets in den Bestellschein ausgenommen oder von der Lieserfirma bestätigt werden, um Gültigkeit zu erlangen. Wenn ein Eigentumsvorbehrlt gemacht ist, darf der Käufer vor vollständiger Bezahlung nicht über die Sache verfügen. Auch wird hier der geschäftlich nicht gewandte Käufer sich Aufklärung über die Eigentumsverhältnisse an den gekauften Sachen beschaffen müssen. Die Bestimmung des Sitzes der Lieferfirma als Gerichtsstand und Erfüllungsort hat zur Folge, datz ein etwaiger Prozeß mit dieser Firma beim Gericht der Niederlassung dieser girma zu führen ist. Dies erschwert den Käufern, ihr Vorbringen geltend zu machen, und hat beim Fernbleiben des Käufers, wenn erdicht durch einen Prozeßbevollmächtigten vertreten ist, zur Folge, datz ein Versäumnisurteil gegen ihn erlassen wird, das sofort vollstreckt werden kann. Es kann nicht genug vor dem Unterschreiben unverstandener oder ungelesener Geschäftsbedingungen gewarnt werden. Ist die
Schritten zu sammen. Kurz nach seiner Einlieferung in seine Wohnung ist er seinen schweren Verletzungen erlegen.
Frankfurt a. M., 20. April. (Frankfurt, das Ziel ausländischer Besucher.) Wie selten in einem Jahr zuvor ist in diesem Sommer Frankfurt a. M. das Ziel ausländischer Reisegesellschaften. — Nachdem in den letzten Tagen schon verschiedene kleinere Gruppen Ausländer zu einem mehr oder weniger langen Besuch hier angekommen waren, trafen heute vormittag 170 englische Lehrer und Lehrerinnen hier ein, die von einem neuntägigen Urlaub in Deutschland fünf Tage in Frankfurt a. M. verweilen.
Frankfurt a. M., 23. April. (D i e Ausstellung des Deutschen S t e n o g r a f e n t a g e s 19 35.) Besondere Beachtung in den internationalen Kreisen, namentlich auch bei den zum Internationalen Stenographenkon- gretz nach Frankfurt kommenden Ausländern, findet die „Ausstellung für Kurzschrift, Maschinenschreiben und Bürotechnik", die in Verbindung mit bem Deutschen Stenographentag 1935 vom 3. bis 5. August in Frankfurt a. M. veranstaltet wird. Zum ersten Mal werden hier alle die Kurz-
Alan kann zwar auch auf diese Millionenvermögen tn Papiergeld verlieren, aber die Spielmarken klappern und klimpern nun einmal nicht so „bezaubernd aufregend" wie die Goldfüchse, die man früher schwungvoll hinwarf oder zitternd auf ben Spieltisch legte. So komisch sind die Menschen, — sie wollen nicht bloß gewinnen oder verlieren, es muß dabei auch noch einen schönen Klingklang geben. Ohne diesen Klingklang können sie sich nicht genügend aufregen, und ohne Aufregung ist für sie das Vergnügen des Spiels nur ein halbes Vergnügen. Daß sich die Menschen in Monte Carlo um Kopf und Kragen spielten, das mag noch hingehen, denn schließlich waren sie keine kleinen Kinder, sondern mußten für sich selbst verantworten. Das Unsittliche lag mit darin, daß die Spielbank eigentlich — der Staat war. Die Spielbank bezahlte für die Monegassen die Steuern und die etwa 20 Mann starke „Armee". Kurzum, es war ein Staat, dessen Leben und Dasein davon abhing, daß sich möglichst viel Menschen in seinen Grenzen ruinierten.
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Auf den englischen Eisenbahnen wurden, wie wir kürzlich lesen konnten, in den letzten Wochen zehn K l n d e r v e r g e s s en . Die Vergeßlichkeit ist aber nicht etwa eine englische Nationaluntugend. In jedem beliebigen deutschen Fundbüro wirb man zum Beispiel noch ganz andere Dinge als nur Regenschirme und Stöcke finden. Vergeßlichkeit ist tatsächlich eine Untugend, beileibe keine natürliche Veranlagung, gegen die der Mensch beim besten Willen nichts tun könne, wie dies wobt so mancher Vergeßliche geneigt ist anzunehmen. Es ist vor allem Sache der Erziehung, hier nach bent Rechten zu sehen. Ebenso wie die Unaufmertfamfeit und Zerstreutheit muß auch die Vergeßlichkeit schon beim Kinde bekämpft werden. Strenge Selbst- erzlehung führt gleichfalls zum Erfolg. Allerdings wird man sich hierbei hüten müssen, in die Fußstapfen des großen Philofopheu st ant zu treten und seine Methode nachzuahmen. Kant hatte sich nämlich einmal über seinen Diener Lampe geärgert unb ihn entlassen. Er hatte sich aber an ihn in all den Jahren schon so sehr gewöhnt, daß Lampe ihm bei den verschiedensten Verrichtungen und Vor- kommmssen des Alltags sehr fehlte. Kurz entschlossen
. Archer auf die Kalenderblätter auf seinem Schrerbtitch den Selbstbefehl an sich: „Lampe muß vergessen werden. Die Methode des Philosophen war falsch, aber der Wille war richtig; auf d e n kommt nämlich alles an' ■ Atenich nach Selbstvervollkommnung strebt und hierbei unter anderem auch das Vergessen ein für allemal vergessen mochte.
genaue Durchsicht der Geschäftsbedingungen in j^, eine Notwendigkeit, so um so mehr in gewissen denen nicht faire Geschäftsmethoden sich der „Eè^'l dingungen" als eines Hilfsmittels bedienen. ” ™5k
Bei Abschluß von Mietverträgen
sorge man als Mieter dafür, datz der durch Vereins der großen Spitzenoerbände der Vermieter und ter Mitwirkung des Reichsjustizministers züstand«^ mene „Deutsche E i n h e i t smi et v er tra gründe gelegt wird. In diesem sind manche, dem ungünstige Klauseln ausgemerzt worden. *1«
Vorsicht ist auch geboten bei Geschäftskäuscr.
Nicht selten werden dabei vertragliche Zusicherung i die Umsätze gegeben, die nur allzu oft nicht stimmen ? empfiehlt es sich Steuerbelege, Kassenstreifen ^J9 gleichen sich vom Verkäufer vorlegen zu lassen ü» ^ Uebersicht über die Umsatzverhältnisse ermöglichen S selten sind gerade in letzter Zeit durch gewissenlose ler Geschäfte neu errichtet und an Leute verkauft die über das Gesetz zum Schutze des Einzelhandels 2 12. Mai 1933 nicht im Bilde waren. Dem Käufer » dann, wenn er das Geschäft eröffnen wollte, auf Artikels 1 Paragraph 2 des Gesetzes die Eenehmimm Eröffnung versagt oder die bereits eröffneten Seife wurden von der Polizei wieder geschlossen. M ft nehmenden Gründung von Erdölunternehmungen Hubert den vergangenen Monaten unlautere Elemente die M gläubigfeit und Hoffnung mancher Volksgenossen auf losen Gewinn ausgenutzt, zumal solchen Volksgenâ / in Geldgeschäften wenig Erfahrung besitzen. Zweifels Vermittlern ist es gelungen, Anteilscheine von VchrW ben zu verkaufen, die kaum ein Drittel des ßauwJ wert waren. Zu beachten ist auch, daß
Urkunden über geschlossene Verträge z. B. bei Sch 1 rungsUbereignungen und Mietverträgen uj$ I grundsätzlich stempelsteuerpflichtig
sind. Ist sich jedoch ein Vertragsschließender über bi» tigkeit und Tragweite seines Verhaltens nicht im Ü oder ist der Fall schwieriger gelagert, so wird sich stets ed fehlen, die Hi lfe fachmännischer RechtsKu t un g r e ch t ze i t i g i n Anspruch zu nehmeiJ heißt zu einem Rechtsanwalt oder Notar zu gehen. samkeit wäre hier schlecht am Platze und mancher taz schwer bereut, wenn er später an Prozeßkosten ein W faches von dem hat zahlen müssen, was die vorherige & ratung durch einen Rechtsanwalt gekostet haben M Für minderbemittelte Volksgenossen stehen die NS-RÄ beratungsstellen und die von den Rechtsanwälten les L tionalsozialistischen Deutschen Juristenbundes eingeriW kostenlosen Sprechstunden der NS.-RechtsberaiuiigzP zur Verfügung.
schrift unb Maschinenschreiben berührenden Tinge in in großen Zusammenhängen erschöpfend dargestellt. Tic ti seinen Abteilungen: Die Geschichte Iber Kurzschrift A Altertum bis zur Neuzeit; dis Geschichte der Sibi Maschine ; die gegenwärtige Verbreitung der Kurzschrift In- und Ausland; die Arbeit der Deutschen StewWch schaft (Unterrichtstätigkeit, Leistungsschrekben usw): i Berufsbild des Pressestenographen; das Berufsbild l praktischen Stenographen und Maschinenschreibers; 1 Parlamentsstenographie in Deutschland; die BerwenÄ von Kurzschrift und Schreibmaschine bei den BeM werden dem Besucher eine lückenlose Uebersicht über d neuesten Stand der Kurzschrift geben.
Mainz, 23. April. (Hinterlistiger Ueberst nach einer Bauernhochzeit.) In der Nacht
27. Januar wurde in Eckelsheim ein Dienstknecht aus« Nachhausewege von dem 30jährigen Walter Storsberg h dem 24jährigen Georg Bechtluft aus Eckelsheim überfallen. Der Ueberfallene wurde mit einer erschlltterung und einer fünf Zentimeter langen Stirnwunde bewußtlos ins Krankenhaus eingehetert f Täter kamen von einer Bauernhochzeit, wo sie dem L reichlich zugesprochen hatten. Mit dem Mißhandelten ? einer der beiden Täter einige Zeit vorher einen etM . sie nun mit erhitzten Köpfen austrugen. Das Bezirk fengericht verurteilte den einschlägig vorbestrasten. « - borg wegen schwerer Körperverletzung zu sechs ‘ und den bisher unbestraften Bechtluft zu vier .tco Gefängnis.
Letzte Nachrichten.
Lawinenunglück bei Obersdorf.
Z w e i T o t e.
Obersdorf, 24. April. (Funkmeldung.) ^
tag ereignete sich in der Nähe der - Obersdorf ein schweres Lawinenunglück. Auf oe ^ vom Heuholen begaben sich vier Arbeiter, ra > ^^ hatten, in einen am Wege liegenden Tobel, ^ schöpfen hörten sie das Donnern einer Lamme ^ K wurden von den Schneemassen verschüttet, beiter konnte sich selbst befreien und holte . । • ^ X>stündiger Arbeit konte noch ein Arbeiter K ^^B den. Inzwischen hatten sich auch eine Rettung-' ^ I und Sanitäter an der Unglücksstelle eingefm ’ ^ in Suche aufnahmen. Aber erst am Abend 9\ ,n gdjib- beiden Verschütteten vier Meter tief unter „.^n eb massen aufzufinden. Der Tod war durch getreten.
Bergsturz in Tirol.
Innsbruck, 24. April. (Funkmeldung.) Föhnwetter der letzten Tage hervorgerufeno! schmelze hat in verschiedenen Teilen ,$!M ? ».^1 Murbrüchen geführt. Vom Sonnwendioch 6 }
tiger Bergsturz nieder, durch den im Münster ein Bauernhaus, ein Sag6 zwei Mühlen verschüttet würben. ^ » bände schon vorher geräumt worden war , s,B Menschenopfer zu beklagen. Außerorde nm ) ■ jni durch den Bergsturz angerichteten ^^ meindegebiet von Mäuders sind ebenfalls stürze vorgekommen, durch die mehrere 6 wurden.