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25 Reichssieger fliegen zur Reichskanzlei. Die Vorbereitungen für den Endspurt des Neichsberufs- wcttkampfcs im Saargebiet abgeschlossen.

Die Endausscheidungen im 2. Reichsberufswettkampj der deutschen Jugend sind nunmehr in ihrem Verlauf im Saargediet festgelegt worden. Der Leiter des Reichs- berufswettkampfes, Obergevietsführer Arthur A x m a n n, traf in Saarbrücken an Ort und Stelle die letzten Vor­bereitungen.

Die 500 Jungen und Mädel, die als Gausieger und Gausiegerinnen aus dem Neichsberufswettkampf hervor­gegangen sind, treffen am Abend des 25. April in Saar­brücken ein. A m 2 6. u n d 2 7. A pril finden dann in Saarbrücken und den umliegenden Ortschaften die Endkämpfe statt, und zwar werden am 26. die praktischen Aufgaben, am 27. die weltanschaulichen und theoretischen Aufgaben gelöst. Für den 27. ist eine Be­sichtigungsfahrt durch das Saargebiet vorgesehen. Außer­dem findet auf Einladung der Stadt Saarbrücken zu Ehren der besten schaffenden jungen Deutschen eine Fest­vorstellung im Saarbrücker Stadttheater statt.

Während dieses Ruhetages geht die Wettkampfleitung daran, die Lösungen zu sichten und die Reichssieger fest- zustellen. Diese Arbeit wird am 29. April, mittags, ab­geschlossen werden. Um 17 Uhr findet im Wartburgsaal von Saarbrücken die Siegerverkündung der 25 Reichs­besten statt. Während die Gaubesten noch am 29. April, abends, in ihre Heimatorte zurückfahren, starten die 25 Reichs sieger am 30. April im Flugzeug nach Berlin, wo sie am 1. Mai, dem Nationalfeier­tag, vom Führer und Reichskanzler in der Reichskanzlei empfangen werden.

Ein einziger deutscher Soldatenbund?

Eine Erklärung des Bundesführers des Kyffhäuser­bundes.

Zu der Frage, die kürzlich bei Kundgebungen in der bayerischen Ostmark aufgeworfen wurde, teilt der Bun­de s f ü b r e r des Kyffhäuserbundes, der mit 34 000 Vereinen bei weitem der größte aller Soldaten­bünde ist, folgendes mit:

Der Wunsch, daß einmal der Zusammenschluß aller deutscher Soldaten zur Wirklichkeit werden möge, ist bei allen beteiligten Stellen vorhanden. Wenn jetzt auf einigen Kundgebungen der Hoffnung auf baldige Verwirklichung dieses Wunsches auffällig Ausdruck gegeben ist, so liegt keinerlei Veranlassung für die Kameradschaften des Kvff- Häuserbundes vor, auf Grund dieser einseitigen Äuße­rungen irgendwelche Befürchtungen für ihren Bestand zu hegen. Die Interessenvertretung aller Kameradschaften des Kyffhäuserbundes bei diesen Einigungsbestrebungen liegt allein bei der BundesfühTung."

Das ist Frankreichs Bundesgenosse!

Für Weltrevolution und Rätediktatur! Sowjetrussische Sammlung für die in Zuchthäusern und Gefängnissen anderer Länder sitzenden Kommunisten.

Das Plenum der sowjetrussischen Organisation M o p r (russische Filiale der Internationalen Arbeiter­hilfe) hat die Bildung eines besonderen Fonds für die Unterstützung solcher Kommunisten beschlossen, die inEuropa und anderen Teilen der Erde in Zuchthäusern und Gefäng­nissen sitzen. Die Mopr hat im Jahre 1934 für der­artige Zwecke 4% Millionen Rubel zur Verfügung gestellt. Zum 1. Mai sollen neue Geldmittel in Höhe von 5 Mil­lionen Rubel durchfreiwillige Spenden" ausgebracht werden, indem jedes Gewerkschaftsmitglied zur Hergabe von 10 Kopeken (20 Pfennig) angehalten wird. In einer Entschließung spricht sich das Plenum für die Welt­revolution und die Errichtung der Rätediktatur aus.

Fahrpreisermäßigung

für Kriegsgräberfahrten.

Seit Jahren bemüht sich der Volksbund Deutsche Kriegs­gräberfürsorge, bei der Deutschen Reichsbahn eine Fahr­preisermäßigung für den Besuch der Kriegsgräber zu er­reichen. Der jetzt durch eine Mitteilung der Reichsbahn erzielte Erfolg ist zwar dankbar anzuerkennen, hoffentlich aber nur als Teillösung zu werten. Die Reichsbahn bewilligt eine allerdings erhebliche Fahrpreisermäßigung von 50 v. H. nur für den Besuch der Soldatengräber inner­halb Deutschlands einmal im Jahr. Erstrebt muß natür­lich werden, daß diese Vergünstigung ganz besonders für den Besuch der Auslandsgräber bis an die Grenzstation zu- gestanden wird. Vielleich hat die schwierige Devisenlage dieses Zugeständnis vorab untunlich erscheinen lassen. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird sich aber weiter darum bemühen. Auch die Erfordernisse, die zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung zu erfüllen sind, sind nicht gerade ermunternd. Es muß

1. der Antrag wenigstens 4 Wochen vor Antritt der Reise an die Vundesgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Berlin W. 15, oder an die Gau­geschäftsstelle in Gelsenkirchen, Hüttenstr. 43 eingereicht werden unter Angabe des Vor- und Zunamens des Ge­fallenen, seines Truppenteils und Dienstgrades sowie des Ortes, an dem er bestattet ist.

2. wird die Ermäßigung nur Eltern, Ehegatten und Kin­dern gefallener deutscher Kriegsteilnehmer, die innerhalb Deutschlands bestattet sind, gewährt. Zur Feststellung des Verwandtschaftsgrades genügt die Ehrenkreuzurkunde oder ein standesamtlicher Nachweis.

3. muß der Volksbund bescheinigen, daß die Fahrpreis­ermäßigung im laufenden Jahre noch nicht gewährt wurde.

4. Für die Rückreise ist eine Bescheinigung der Friedhofs- verwaltung oder der zuständigen Polizeibehörde vorzu­legen, daß der Besuch erfolgt ist.

Starker Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landes­arbeitsamtsbezirk Hessen.

Im März rund 29 000 Arbeitslose weniger.

Frankfurt a. M., 12. April. Die Pressestelle des Lan- desarbeitsamts Hessen teilt mit: Der März brachte einen über Erwarten starken Rückgang der Arbeitslosigkeit; zu Monatsende wurden 28 636 Arbeitslose weniger gezählt als Ende Februar dieses Jahres. Von der Eesamtabnahme entfallen 26 434 auf die männlichen, der Rest von 2202 auf die weiblichen Arbeitslosen. Ende März wurden noch 141 906 Arbeitslose gezählt, davon waren 17 331 oder 13,9 vom Hundert Frauen. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März war so stark, daß selbst der Tiefstand der Arbeits­losigkeit vom Sommer 1934 (Ende Juni v. I.: 143 241) um über 1300 unterschritten würbe. Der Stand von 141900 ist

Die Ostpreußenfahrt der Kraftfahrer begann. (Scherl-BildmaterndjM

Von Königsberg aus begann am Donnerstag die diesjährige Ostpreußenfahrt, die wiederum von der W gruppeOstland" ds NSKK. durchgeführt wird. Richt weniger als 500 Fahrer beteiligen sich an dieser 8 Prüfung, die große Anforderungen an Maschine und Fahrer stellt. Vor der ersten Etappe wurden Hofe der Kraftfahrerkaserne in Königsberg, von dem wir hier ein Uebersichtsbild geben, die teilnehmenden w und Motorräder abgenommen.

seit Oktober 1929 nicht mehr erreicht worden. Die Ent­lastung kam in der Hauptsache den Unterstützungseinrich­tungen zugute; im Monat März ging die Zahl der Haupt- unterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge um über 17 000, die der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen um über 5000 zurück. Die Besse­rung der Beschäftigungslage erklärt sich in der Hauptsache aus einer starken Arbeitsaufnahme in den Außenberufen und dem gleichzeitig verstärkten Einsatz von Notstandsarbei­tern, deren Zahl Ende März rund 31000 betrug. Die Ab­nahme im Baugewerbe beträgt allein über 10 000. Zu­gleich hat aber auch in allen konjunkturell beeinflußten Berufsgruppen eine starke Abnahme der Arbeitslosigkeit eingesetzt. In der Berufsgruppe Eisen- und Metallerzeu­gung und -Verarbeitung wurde ein Rückgang von rund 2000 Arbeitslosen erzielt, in der Gruppe Ledererzeugung und -Verarbeitung beträgt der Rückgang rund 900, im Holz- und Schnitzstoffgewerbe 1300 und im Bekleidungsgewerbe 809 Arbeitslose. Die Zahl der arbeitslosen Angestellten nahm um über 1200 ab.

Sprengstoffprozeß in Mainz.

Vor dem Volksgerichtshof stehen nun 23 Mainzer Kom­munisten, durch deren Hände große Mengen von Spreng­stoffen gegangen sind. Das Material stammte aus zwei Sprengstofftnebstählen in Steinbrüchen, und es wird wieder ein Streiflicht geworfen auf die hochverräterische Tätigkeit der kommunistischen Partei und ihrer Organisationen, vor­züglich des RFB. Die Angeklagten hatten u. a. 125 Kilo eines hochbrisanten Sprengstoffes entwendet, charakteristi­scher Weise zu der Zeit, als der Reichstag in Flammen auf­ging, und aus dem so beschafften Material Sprengkörper hergestellt. In den Wohnungen der zum Teil schon vor- bestraften Angeklagten fand sich noch weiteres Material, das auf einen gewaltsamen Umsturz hindeutete.

Der Hauptanklagekomplex des Sprengstoffverbrechens konnte im wesentlichen am Freitagvormittag erledigt wer­den. Es sind zu diesem Punkt nur noch zwei Angeklagte zu vernehmen. Die Verhandlung wird heute vormittag fortgesetzt.

Schwerer Autounfatt in Darmstadt.

Ein Mann getötet, vier Polizeibeamte verletzt.

Darmstadt, 12. April. Heute mittag ereignete sich in Darmstadt ein schwerer Autounfall. An der Ecke Frank­furter- und Kahlertstraße wollte der Eisenbahninspektor i. R. Philipp Ahlbach die Straße überqueren. Dabei wurde der auf beiden Augen am grauen Star leidende Mann von einem Personenkraftwagen aus Stuttgart angefahren und so schwer verletzt» daß er im Krankenhaus seinen Verletzun­gen alsbald erlag. Mitten auf der Straßenkreuzung Rhein­straßePeter-Gemeinder-Straße wurde, wie der Polizeibe­richt meldet, der nach der llnfallstelle entsandte Polizei-Not­rufwagen von einem Rettungswagen der Freiwilligen Sa­nitätskolonne, der ebenfalls zur Unfallstelle gerufen war, am linken Hinterrad angefahren. Dadurch geriet der Notruf­wagen ins Schleudern und überschlug sich. Die vier Jnv sassen des Polizeiwagens wurden dabei so erheblich ver­letzt, daß sie dem Krankenhaus zugeführt werden mußten.

Fernlaftzug durchbricht Straßenmauer und stürzt einen Abhang hinunter.

Hersfeld, 11. April. Gestern morgen ereignete sich an der Haunebrücke ein Verkehrsunglück, das leicht schwere Folgen hätte haben können. Ein Fernlastzug mit Anhänger, der aus der Richtung Hünfeld kam, rannte gegen die Stra­ßenmauern der Haunebrücke, riß diese um und stürzte den Abhang auf das tiefer liegende Wiesengelände hinab. Der Motorwagen legte sich ganz auf die Seite, der Anhänger blieb mit den Hinterrädern auf der Straße stehen und blieb so unbeschädigt. Glücklicherweise blieben die Fahrer unver­letzt, doch dürfte der Materialschaden recht erheblich sein. Neben dem Motorwagen ist auch die Wagenladung, die zum Teil aus Steingutwaren bestand, beschädigt worden. Die Ursache des Unfalls ist darin zu suchen, daß der Wagenlenker anscheinend die Kurve zu spät erkannt hat. Unter Mithilfe einer Abteilung des Arbeitsdienstes wurden die Wagen entladen und wieder auf die Fahrstraße zurückgebracht.

Nein, es gibt nur ein heiligstes Menschen­recht, und dieses Recht ist zugleich die heiligste Verpflichtung, nämlich dafür zu sorge», daß das Blut rein erhalten bleibt, um durch die Be­wahrung des besten Menschentums einer edleren Entwicklung dieser Wesen die Möglichkeit zu geben.

A d o l f H i 1 l e r.

Millionenschaden durch Mott«,

Wenn man ermißt, daß der jährlich in Motten angerichtete Schaden auf rd. 50 Milli«Z M schätzen ist, so ergibt sich hieraus die Wichtig Verfahrens für die volkswirtschaftliche Sachweich^

Auf der Leipziger Messe wird auf einem chemischen Industrie gezeigt, wie eine einzige Mm ihrer Nachkommenschaft von 500 000 Raupen bei M vier Generationen innerhalb eines Jahres imfto« einen Wollballen von 46 Kilogramm aufzufressen......

Hieraus ergibt sich die mirrschastliche Bedeutung Kampfes gegen die Kleidermotte. Dieser Kampf wirk art geführt, daß man diesen gefährlichen Räub-rn W tisch ihre Beute entzieht. Diese aber besteht in Pelzen, .Federn, Roßhaar also gerade dem, wärmn der Hauptsache aus dem Ausland kaufen müssen. Li Motte frißt also Devisen! Und das heute, - wir es uns hundertmal überlegen müssen, ehe wir em Einkauf im Ausland durchführen können und wo Hu aus diesem Grunde in vielen lebensnotwendigen AW beschränken müssen. Mehr denn je ist es also Pflicht ei« jeden Volksgenossen, zu seinem Teil dazu beizutragen,b

dieser jährliche Verlust von 50 Millionen Mark u Wirtschaft in möglichst großem Umfang erspart mro. « verständlich hat unsere Wissenschaft zu ihrem D in den letzten Jahren dazu beigetragen, den gegen diese Schädlinge mit Erfolg durchführen zu r Es gibt zwar kein Mittel, diese Tiere daran zu W y unsere Wohnungen und Lagerräume Hineinzutomn, ist es nicht mit Sicherheit möglich, die Schädling $ töten, ohne gleichzeitig zum mindesten eine um » Belästigung des Menschen herbeizuführen. Dam dazu übergegangen, die dein Mottenfraß ausgeiem so zu behandeln, daß sie für diese Schädlinge « nießbar werden. Das ist erst auf Grund soWamp ^ schung der Lebensweise dieser Tiere und einer scher Versuche gelungen. Denn dieser

lungsstoff mußte neben der Hauptaufgabe auch t Ms Anforderungen erfüllen, die Tiersaser in AMi '^ und Geruch für den Menschen nicht zu verändern ft Witterungseinflüssen, Wasch- rind Reinrgnngs b seine Wirkung gegenüber der Motte nicht zu v 1 , ^5 allen diesen Anforderungen gerecht werw^0.

Stoff hat man mit der als Warenzeichen e ü BezeichnungEulan" belegt. ... 6jii.

Die Eulanbehandlung setzt schon sehr.

Man hat die Eulanbehandlung bereits bei de ^F kation eingeschaltet. Beim Einkauf braucht ' darauf zu achten, daß man eine nach den neue ist » i ergebnissen, also mit Eulan behandelte Ware i M an dem geschützten Eulan-Etikett erfenntiw ^ bi' behandlung alter Sachen wird zweckmäßigen^ i ^m zuverlässige Färbereibetriebe, chemische WM» burcfv"'fvfirt, die über die nötige Sachkemni H forderlichen technischen Einrichtungen verfug ; - ^ B ft dieser neuartigen und das Uebel endlich Wurzel packenden Kampfmethode ist.für -kwitiiiS 4 allem der, daß auf diesem Wege die *

dem Fortschreiten der Eulanbehandlung u ständig werden wird.