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Fulvaer Anzeiger

Donnerstag, 21. März 1935

Stadt und Land

^ettcräUsßMcn für morgen:

Mtelbeiicht des Reichswetterdienstes, Ausgabeort: Frankfurt.

Molkigeres und meist unbeständiges Wetter, ausge- glichenere milde Temperaturen.

Fulda, den 21. März 1935.

Zentralmeldestelle Kassel. für Versorgungsanwärter.

-durch die Vereinheitlichbng der Justizverwaltung ist bitweise auch eine anderweitige Regelung des Meldever- für Versorgungsanwärter geboten. Der Reichs­minister der Justiz hat deshalb in Aussicht genommen, zum 1935 bei dem Lberlandesgericht in Kassel eine Zentralmeldestelle für alle Oberlandesgerichtsbezirke einzu-

^Abèr schon vom 1. April 1935 ab sind Bewerbungs- von Versorgungsanwärtern um Stellen in der UMverwaltung (bei Gerichten, Staatsanwaltschaften, it asvollzugsbehörden) nicht mehr an die bisherigen Lan- «eldestellen zu richten, sondern ohne weiteres an die Meldestelle bei dem Lberlandesgericht in Kassel, die bisher L, für die preußische Justizverwaltung eingerichtet war. Purdie Ueberqangszeit (1. April bis 30. Juni 1935) ist âsehen, daß Bewerbungsgesuche, die irrtümlicherweise M noch bei den bisherigen Meldestellen der außerpreußi- M Länder eingehen, ohne Nachteil für die Versorgungs- Mrter (insbesondere im Hinblick aus Paragraph 20 der Mungsgrundsätze) unverzüglich an die Meldestelle bei Lberlandesgericht in Kassel weiterzuleiten sind.

Rektor der dompfarrlichen Volksschule in Untersuchungshaft.

Am vergangenen Samstag wurde von der Kriminal- Mzèi der Rektor der hiesigen dompfarrlichen Volksschule vorläufig festgenommen wegen der Beschuldigung sittlicher Lersehlungen an ihm anvertrauten Kindern. Die polizei­lichen Ermittlungen ergaben zweifelsfrei, daß der Beschul­digte an einer ganzen Reihe von 13- bis 14jährigen Mäd­chen mehr oder weniger schwere unzüchtige Handlungen vorgenommen hatte.

Auf Grund der zahlreichen, durchaus glaubwürdigen Aussagen deer betroffenen Kinder wurde der Beschuldigte wegen dringenden Verdachtes des fortgesetzten Verbrechens aus § 174 RStGB. dem Amtsgericht in Fulda zugeführt. Dort wurde nach seiner richterlichen Vernehmung Haftbe­fehl erlassen und die Untersuchungshaft über ihn verhängt. Vernehmungen weiterer Kinder sind im Gange.

Der Fall hat zu verschiedenen unsinnigen Gerüchten in Fulda geführt, die zum Teil offensichtlich aus politischen Beweggründen ausgestreut sind. Vor Weiterverbreitung von Schwatzereien, die mit dem objektiven Tatbestand nicht in Einklang stehen, wird dringend gewarnt. Der Betref­fende hat in jedem sestgestellten Falle die Einleitung eines Strafverfahrens zu gewärtigen.

Monatsvcrsammiung vom Kriegeroereiu.

Ter Kriegerverein Fulda hielt am Mittwochabend eine Monatsversammlung in seinem Vereinslokal ab. Es war dem Vereinsführer, Kameraden Knips, eine große »rende, eine sehr große Anzahl Kameraden begrüßen zu tonnen. Der Bereinsführer gab bekannt, daß am Sonntag, M 3Jlärj, auf dem Schießstand des Schützenvereins

n Neuenberg ein Opferschießen zu Gunsten des stattfindet. Es wird um zahlreiche Beteiligung ge- deten. Die einzelnen Bedingungen des Schießens wurden miesen. Den besten Schützen stehen Ehrendiplome, Gedenk­münzen und Urkunden in Aussicht. Die Kosten für das mr schießbuch trägt der Kriegerverein. Rühmend gedachte m bereinsführer der wieder eingeführten Wehrpflicht, die L Kameraden schon lange'herbeisehnten. Nach Be- einiger internen Angelegenheiten wurde der ge-

S * .Teil geschlossen. Bei gemeinsamem Gesang alter teteint Blieben die Kameraden noch einige Zeit

' Betr. Musikunterricht.

Ton der Ortsinusikerschaft Fulda in der Reichsmusik-

I ^or wird uns folgendes mitgeteilt:

...Musikunterricht darf nur nach den amtlichen Bedin- Men der Reichsmusikkammer erteilt werden. Die aeirw Schüler werden gebeten, soweit es noch nicht ^' B'e von den betreffenden Privatmusiklehrern n amtlichen Unterrichtsbedingungen unter- MfyugebeV^ Stellen bis spätestens 31. März 1935 llnkrrâ gängig, Schüler außerhalb der in den n Düngungen angeführten Kündigungsbedingun- ^n ^«melden. Die Unterrichtsbedingungen sind im gan- "^gebend, und derjenige Musikerzieher macht ^^bu^der unter anderen Bedingungen unterrichtet.

Kraft durch Freude".

Die drei Dorfheiligen".

Tauernkomödie in 3 Akten.von Max Neal und

Max Ferner.

I Heimatspiele" sind eine Theatergesell-

I ^che Ku,??" .bodenständigen Volkstum wurzelt; nur durch Berlin c -nn man Stücke wiedie drei Dorfheiligen" in M^Ächöpfen. Diese drei Dorfheiligen sind näm- P , chkeit gar nicht so heilig, wie sie tun, sondern ' iichen non ^^jj^ und Blut, mit allen mensch- [ L' cn und Fehlern, die jeder von ihnen klingt gern verdecken möchte, was aber nicht immer

Bürgermeister Hilger moser, der Wag- $eWen und der Bäckermeister Söllbeck, ,an- ^In Schaibling in ihrer Jugendzeit einer Schwaben er Land aus den Leim gegangen Z > u "ad redlich, jeder von ihnen ohne daß »ne ^ "W weiß sechzehn Jahre lang an dieselbe für einenBuam", der in MU "httupt nicht existiert. Daß diese drei Dors- ^rein dem Vorstand des Schniblittger Sittlich- 1 ""gehören, erhöht den Reiz der Sache und die

Heute:Das Schützenfest von Garmrsch."

Heute abend geht der BauernschwankDas Schützenfest von Garmisch", der den Spielleiter der Münchner Heimat­spiele, Herrn Max Reitzammer, zum Autoren hat, über die Bühne des Stadtsâales. Alles im Leben und auf der Bühne dreht sich um Liebe und Heirat. Manches Hindernis ist da zu überwinden: der Widerstand der streitbaren Bäuerin des Eno"lb"ses, welche keine Einquartierung von Schützen auf ihrem Hof dulden will, aus Angst, ihre Tochter, ihre Enkelin und die Dienstboten könnten verdorben werden die Angst der sich verliebenden Schlltzenhauptleute vor der kratzbürstigen Schwiegermutter und was dergleichen Dinge mehr sind. Das köstlichste ist aber die Lösung all der Wirr­nisse. Lachen ist der Hauptzweck des Stückes, den zu er­reichen dem Autor glänzend gelungen ist. Daß man neben­bei noch schöne Trachten und original-oberbayerische Fi- guren-Schuhplattler-Tänze sehen kann, ist eine willkommene Zugabe. Außerdem hat man Gelegenheit, ein Original- Münchner Schrammel-Quartett zu hören. Alles in allem, es ist ein Abend, so recht, um über die Sorgen des Alltags hinwegzukommen, und mit gehobener Stimmung und frohem Gemüt geht man nach Hause.

Viehmarkt in Fulda.

Am 28. März des Jahres findet hier ein Viehmarkt statt. Der Auftrieb des Viehes am Vormarkttage von der Bieh- laderampe am hiesigen Bahnhof erfolgt über die Straßen­ecke KurfürstenstraßeZieherser Weg nach der Straße Hein- rich-von-Bibra-Platz und von da unmittelbar nach den ein­zelnen Stallungen in der Stadt. Der Auftrieb des Viehes zum Markt am Markttage selbst beginnt um 7 Uhr und muß um 9 Uhr beendet sein. Hierbei ist das nicht untersuchte Vieh durch die Schloßstraße, das voruntersuchte Vieh durch die Sturmiusstraße und Lindenstraße aufzutreiben. Der Abtrieb vom Markt beginnt um 9 Uhr. Im Interesse der ungehinderten Abwicklung des Marktverlehrs wird die Be­völkerung ersucht, auf die vorstehenden Verhältnisse Rücksicht zu nehmen.

- Landenhaufen, 21. März. (Z u s a m m e n sto ß z w i - schen Radfahrerin und Auto.) Gestern nachmittag gegen 6 Uhr ereignete sich nahe unseres Ortes auf der Land­straße zwischen Ängersbach und Landenhausen ein schwerer Verkehrsunfall. Vier Mädchen aus Großenlüder fuhren, anscheinend je zwei nebeneinder, von Angersbach kommend in Richtung Landenhausen, als hinter ihnen in gleicher Richtung ein Fuldaer Auto in schneller Fahrt herankam. Eine der Radfahrerinnen versuchte, im letzten Augenblick durch Ausbiegen nach der linken Straßenseite dem nahenden Auto Platz zu machen, wurde dabei jedoch von dem Kot­flügel des Autos erfaßt und etwa 4050 Meter weit mit­geschleift. Der Autofahrer konnte infolge der Geschwindig­keit auf der offenen Strecke auch durch Bremsen das Unglück nicht mehr verhüten; sein Auto geriet an den linken Stra­ßenrand, streifte einen Baum, knickte das nächste Bäumchen und kippte an dem links der Straße aufsteigenden Abhang unt. Dabei wurden Karosserie und Vorderachse des Wagens schwer beschädigt, während der Insasse Glück hatte und un­verletzt aus dem Fahrzeug klettern konnte. Schlimmer er­ging es dem angefahrenen Mädchen, das mit einem kompli­zierten Beinbruch und Kopfverletzungen liegen blieb und durch einen herbeigerufenen Arzt ins Lauterbacher Kran- lenhaus überführt werden mußte. Die Gendarmerie leitete alsbold die Untersuchung des Unglücksfalles ein. Ter Unfall hätte zweifellos auch für den Autofahrer schwere Folgen gehabt,, wenn sein Gefährt an einen starken Baum geprallt wäre.

Eisenach. (Tödlicher Absturz eines Segel­fliegers.) Bei einem Kun st f l u g auf der Insel Sylt stürzte der bekannte Segelfluglehrer Kurt Besser aus Eise­nach aus 200 Meter Höhe ab, wobei er seinen Tod fand. Besser war einer der bekanntesten Segelfluglehrer aus der Wasserkuppe. Zuletzt war er Segelfluglehrer in Hamburg. Seine Bestattung erfolgt auf dem Eisenacher Friedhof. Der Berunglückte war auch einige Jahre in Südamerika tätig.

Marburg, 19. März. (Großer Fehlbetrag in einer G e m e i n d e k a s s e.) Gelegentlich einer Revision der Eemeindekasse in Breidenbach bei Biedenkopf wurde festgestellt, daß die Kassenführung nicht in Ordnung war. Man ermittelte einen buchmäßigen Fehlbetrag von etwa 15 000 Mb, der jedoch nach Lage der Dinge auf 6 000 Mk. heruntergesetzt werden mußte. Der frühere Gemeinderech­ner Schmidt stand nunmehr vor dem Schöffengericht unter der Anklage der Amisunterschlagung in Tateinheit mit Untreue. "Die Verfehlungen erstreckten sich auf die Jahre 1929 bis Herbst 1933. Schmidt, der das Rechneramt etwa zehn Jahre geführt hat, gab an, daß er von dem Fehlbe­trag nichts für sich verwandte. Infolge eines im Weltkrieg erhaltenen Kopfschusses habe er viel mit Kopfschmerzen zu tun und sei sehr vergeßlich. In den letzten Jahren sei ihm das Rechneramt über den Kopf gewachsen. Es sei möglich, daß er Beträge verausgabt und aus Vergeßlichkeit nicht eingetragen habe. Der Angeklagte hat den Schaden bis auf IfOOO Mk. gedeckt, indem er sein Vermögen zur Ver­fügung stellte. Zeugen stellten dem Angeklagten einen guten Leumund aus. Der Bürgermeister bestätigte, daß der Angeklagte, dein niemand im Dorf eine Unterschlagung zutraut, in mehreren Fällen Rechnungen bezahlte und nicht verbuchte. Ein Büchersachverständiger hielt es für möglich, daß der Angeklagte gewisse Beträge, besonders bei den Holz­geldern, nicht vereinnghmt habe. Bei der Revision sei der Angeklagte sehr behilflich gewesen, die Fehlbeträge aufzu-

Schriftsteller Neal und Ferner schufen aus diesem Milieu heraus eine Komödie, die sich in drei Akten mit die­sem etwas derben Stoff beschäftigt.

Der Aufbau des Stückes selbst ist einfach und straff durchgeführt, erhält im zweiten Akt den, oder besser ge­sagt, die Höhepunkte, der Schlußakt bringt die Lösung, ent­wirrt die verwickelten Fäden und es kommt zur Klärung, die zwar nicht alle Teile restlos befriedigt, aber vom Zu­schauer und Hörer gewissermaßen als ausgleichend empfun­den wird. Jede von den Figuren des Stückes war ein Typ für sich und daß dies so ist, ist mit ein Verdienst der Spiel­leitung die Ludwig S t e g m a i c r sen. führt, der weiterhin die Rolle des Bürgermeisters prächtig durchführt, Sein Spiel ist urwüchsig, saft- und kraftvoll, derb, aber nicht anstößig.

Urschi Hilger in oser ist die tnpische Bauersfrau. die manches weiß, aber im Interesse des ehelichen Friedens von diesem Wissen fast keinen Gebrauch macht, sondern mit kurzen Andeutungen dafür sorgt, daß alles jo geht, wie sie es wünscht um letzten Endes doch einzusehen, daß auch sie, die glaubt die Schiebende zu sein, geschoben wird. Elsa Stein gibt dieser Rolle Gestalt und Leben. in jeder Form eine schöne, sympatische Leistung. Ludwig Ste g in ai e r j u n, alsJaköble" stellt sich den beiden erstgenannten würdig zur Seite: Fi na Stegmai er

klären. Das Gericht sprach den Angeklagten von der An­klage der Amtsunterschlagung frei und stellte das Verfah­ren aus Grund des Straffreiheitsgesetzes gegen ihn ein. Wegen der erwiesenen Untreue waren nur fünf Monate Gefängnis zu erwarten. Das Gericht war der Ansicht, daß dem Angeklagten die Rechnerarbeit über den Kopf ge­wachsen ist.

Wetzlar, 20. März. (Ein Toter, eine Schwer­verletzte.) Auf Ler Landstraße Lutzbach Wetzlar, dicht bei dem £rt Klein-Rechtenbach, stieg heute früh an einer Weggabelung im dichten Nebel Ler Motorradfahrer Ober- schweizer Fischer vom Hofgut Büblingshausen bei Wetzlar mit einem Mineralwasser-Lieferauto aus Vilbel zusammen. Der Zusammenstoß war so heftig, daß Fischer schwer verletzt wurde und noch auf Ler Unglücksstelle verstarb. Seine auf dem Soziussitz mitfahrende Frau mußte schwer verletzt nach dem Wetzlarer Krankenhaus gebracht werden. Das Liefer­auto wurde nur leicht beschädigt.

Dillenburg, 20. März. (Jetzt 14 Segelflugstütz- punkte im Dillbezirk.) Nachdem in Niedereisen­hausen und Driedorf zwei weitere Stützpunkte der Flieger­ortsgruppe Hirzenhain gebildet wurden, beträgt jetzt die Zahl der Stützpunkte innerhalb der Ortsgruppe 14. Die Zahl der aktiven Segelflieger beläuft sich auf rund 180. Einige neue Schulungsmaschinen sind im Bau, so daß für dieses Jahr mit einem lebhaften Flugbetrieb gerechnet wer­den kann.

Laasphe, 20. März. lWildernde Hunde reißen Rehwild.) Der Schaden, der durch wildernde Hunde in den Waldbeständen angerichtet wird, ist hier besonders groß. In den Laaspher Waldungen sind in den letzten Tagen nicht weniger als fünf Stück Rehwild geriyen worden. Es steht einwandfrei fest, daß es sich um umherstreifende Hunde, meist Jagdhunde, gehandelt hat. Die Förster find ange­wiesen worden, jeden streifenden Hund ohne weiteres zu erschießen.

Rennerod (Westerwald), 20. März. (Ter Führer als E h r e n p a t e.) Ter Führer und Reichskanzler hat die Ehrenpatenschaft bei dem neunten Kinde der Familie Vinzenz Rinker in Rennerod übernommen.

Frankfurt a. M., 20. März. (Professor Ruth nach Frankfurt berufen.) Professor Tr. Rudolf Ruth von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat einen Rus an die Universität Frankfurt angenommen. Pro­fessor Ruth ist gebürtiger Oberhesse. Er nahm als Offizier am Weltkriege teil und habilitierte sich 1921 in Frankfurt. Gleichzeitig war er im hessischen Justizdienst tätig. 1924 er­folgte seine Ernennung zum nichtplanmäßigen außerordent­lichen Professor, 1925 seine Berufung nach Halle. Tie Ar­beitsgebiete von Professor Ruth sind die Geschichte des Be­weisrechts, Mietrecht, Aktien- und Eenonenschaftsrecht. In Frankfurt übernimmt er einen Lehrstuhl für deutsches Recht und Verkehrsrecht.

SoHmsa ideelle 150 GlüMchen.

Die Prämienziehung der Reichswinterhilfslotterie.

Auf folgende Nummern fiel bei der Prämienziebuna der Reichswinterbilfslotterie ein Prämiengewinn von je 1009 Mark (Nummern ohne Gewährt:

Serie

1:

Nr.

448 534,

728 467,

901 291,

860 415,

665 875.

Serie

2:

Nr.

790 748,

424 346,

323 273,

986 471,

817 651.

Serie

3:

Nr.

2 565,

475 559,

86 023,

473 870,

392 451.

Serie

4:

Nr.

245 644,

406 022,

956 439,

14 290,

5" 282.

Serie

5:

Nr.

46 300,

467 646,

840 836,

736 009,

49 818.

Serie

6:

Nr.

820 330,

633 551,

876 558,

693 821,

170 578.

Serie

7:

Nr.

951 422,

831 273,

666 648,

666 435,

78 881.

Serie

8:

Nr.

798 743,

367 417,

333147,

967 136,

367 575.

Serie

9:

Nr.

448 040,

547 081,

487 239.

39101.

256 4'8.

Serie

10:

Nr.

203 212,

64 994.

500 715.

635 474,

4814^6.

Serie

11:

Nr.

267 465,

264 149,

517 782,

841 899,

80' 925.

Serie

12:

Nr.

646 799,

725 906,

125 275,

182 376,

40 gjg

Serie

13:

Nr.

975191,

673 003,

396 843,

572 293,

136 122

Serie

14:

Nr.

343 613,

666 235,

178 385,

702 729,

750 296

Serie

15:

Nr.

832 010,

608 586,

77 941,

910 033,

87 064.

Serie

16:

Nr.

751 845,

237 082,

579 628,

495 270,

32 084.

Serie

17:

Nr.

668 435,

405 146,

576 615,

732 074,

460 485.

Serie

18:

Nr.

512 902,

446 030,

516 054,

712 275,

204 262.

Serie

19:

Nr.

948 219,

244 933,

125 547,

684 308,

425 214.

Serie

20:

Nr.

496 321,

6 07 507,

329 959,

942 859,

370 050.

Serie

21:

Nr.

86 257,

248 862.

800 156,

688 920,

194^57.

Serie

22:

Nr.

790 652,

745 208,

294 923,

946 703,

164 817.

Serie

23:

Nr.

606 383,

388 282,

863 414,

976 125,

661 717.

Serie

24:

Nr.

194 674,

363 435,

818 628,

630 776,

382 985.

Serie

25:

Nr.

867 223,

545188,

663 551,

255 708.

745.

Serie

26:

Nr.

547 413,

447 023,

899 460,

115 638,

534 698.

Serie

27:

Nr.

796 799,

414 961,

115 231,

89 017,

148 059.

Serie

28:

Nr.

947 093,

798 542,

149 260,

118 963,

576 098

Serie

29:

Nr.

154 991,

598 570,

166 904,

638 505,

368 948.

Serie

30:

Nr.

270 859,

435 388,

854 391.

578 705,

298119.

WS

Mitteilungen der NS.-Dienststellen.

Nationalsozialistischer Lehrerbund.

Am Freitag, den 22. d. M., findet in Fulda im evangel. Gemeindehaus eine Ganztagung des RSLB. des gesamten Kreises statt. Beginn der Vormittagsragung 8.45 Uhr. Die Nachmittagstagung beginnt um 3 Uhr. Die der Schulauf­sicht der Schulräte Dr. Hamacher und Senner unter­stehenden Lehrpersonen sind am 22. d. M. für die Teilnahme an der Ganztagung des NSLB. beurlaubt. Soweit für ein­zelne Mitglieder Dienst in anderen NS.-Lrgarnfationen angesetzt ist, bitte ich. für diesen Tag Dicnstbefreiung zu be­antragen. Der Kreisamtsleiter.

und M i r z l S t c g IN a i e r , die Darstellerinnen der bei­den Bräute, die am Ende doch den richtigen Hochzeiter be­kommen, spielen ihre Rolle unbekümmert, forsch und mit schelmischen Frohsinn. Franzl Helininger und Seppi Frosch, die Verkörperet der beiden Handwerks­meister, wirkten in ihrer Unbeholfenheit und Verängstigung echt und lebenswahr. Daß Otto S t e g in a i c r als Leh­rer Furtner auf dem rechten Platze stand, bewies er durch sein recht einfaches Spiel, seiner Rolle das Gepräge der Natürlichkeit gebend. Und auch wie gesagt, die Nebenrollen waren gute Leistungen durchweg. Gu st 1 Weder, M i rzl Blank. Betty Ma n g und nicht zuletzt M a x Reitz a m in e r als Balthasar Schwälble, jeder und jeder von ihnen waren auf dem Platze.

Das Publikum ging vom Anfang bis zum Ende ver­ständnisinnig mit, Lachen, Lachen und immer wieder Lachen. Die Pausen wurden ausgesiillt durch Schuhplatt­ler- und Charaktertanze.

Die GesellschaftMünchener Heimatspiele" ist durch die NS.-GèmeinschastK rast durch F r e u d e", Gau Kur­hessen für den Monat März für den Gau verpflichtet wor­den. Hiervon entfallen drei Gastspiele auf Fulda. Wer die Alltagssorgen vergessen, befreit und herzhaft lachen will, der gehe Donnerstag und Freitag in den Stadtsaal, er kommt bestimmt auf ferne Kosten,*r.