Der StreitM Italien -AWâ
Von Oberst a. D. B l e i b t r e u.
Die Anfang Januar zwischen Laval und Mugolini in Rom getroffenen Vereinbarungen sind von großer politischer Bedeutung, weil die französisch-italienische Spannuitg, die währcird der Friedensverhandlungen zum Aufdruck kam und die italienische Politik der Nachkriegszeit in eine anti- versailler und revisionistische Richtung trieb, durch teilweise Befriedigung der kolonialen Ansprüche Italiens in Afrika verringert und der Boden für eine weitere Annäherung zwischen den beiden Mächten geebnet wurde.
Frankreich trat an Italien einen schmalen Streifen iÄM qkm) von Französiich-Somaliland und einen größeren Streifen (140 000 gkm) in Mittelafrika nördlich Tibesti ab. Die abgetretenen Gebiete haben aber nur geringen Wert und bedeuten weder einen grinst für Frankreich noch einen Gewinn für Italien.
Sie bleiben erheblich hinter den Forderungen zurück, die Italien auf Grund des Londoner Vertrags vom 26. April 1915, der seinem Eintritt in den Weltkrieg voranging, stellen kann.
In diesem Vertrage heißt es: „Für den Fall, daß Frankreich und England ihre Kolonialgebiete auf Kosten Deutschlands vergrößern, anerkennen diese Mächte prinzipiell Italiens Anspruch auf eine angemessene Entschädigung, besonders auch eine vorteilhafte Regelung der Fragen hinsichtlich der Grenzen zwischen den italienischen Kolonien Erythrea. Somalilllttd und Libyen einerseits und den benachbarten zu Frankreich und England gehörigen Kolonien anderer- fette.“
Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, daß die italienische Außenpolitik sich voll und Mtnz dem afrikanischen Problem zuwenden will. Die führenden drei Männer sind in die afrikanische Kolonialpolitik eingesetzt, nämlich Mussolini als Kolonialminisrer, Balbo als Gouverneur von Tripolitanien und der bisherige Kolonialminister de Bono als Gouverneur von Erythrea und Somaliland.
Während infolge der schweren Finanz- und Deoisenkrise in allen Etats große Einschränkungen oorgenonimen wurden, sinh Luft-, Marine- und Kolonialem! erhöht. Der dauernd wachsende BevölkerunMdruck ist ein weiterer Grund für Italiens koloniale Bestrebungen.
Die Azione Coloniale meinte: „Der Kaiser von Abessinien müsse doch zu der Ueberzeugung kommen, daß ohne ständige Mithilfe der Großmächte eine Zivilisation seines Landes nicht denkbar ist.“
Zivilisation bedeutet aber nichts anderes als die Unterwerfung unter den Machtwillen einer Großmacht, in diesem Fall Italiens.
Der italienisch-abessinische Erenzzwischenfall schuf einen erwünschten Vorwand für das Vorgehen gegen das letzte unabhängige Reich in Afrika.
Obwohl Abessinien Mitglied des Völkerbundes ist, hat dieser auf Drängen Italiens es abgelehnt, die Streitfrage von sich aus zu erledigen und es den beiden Staaten überlasten, sich durch direkte Verhandlungen zu einigen. Der Notenwechsel hat zu dem Ergebnis geführt, daß Italien zwei Divisionen in Stärke von 30 000 Mann mobilisiert unb nach Afrika eingefchifft hat.
Italien begründet seine Mobilisierung mit der Ansammlung abessinischer Truppen im Gebiet von Walwal. Der Streit um die Zugehörigkeit des Ortes Walwal, der nach abessinischen Versicherungen in Abessinien liegt, während die Italiener ihn für ihre Kolonie Somaliland in Anspruch nehmen, bildet für Italien den äußeren Anlaß, gegen Abessinien vorzustoßen und seine Interestensphäre in dem an Naturschätzen reichen Lande zu erweitern.
Führer des Expeditionskorps ist General Graziani, der in den Jahren 1928—31 ganz Libyen für Italien erobert hat und als der beste Kolonialgeneral gilt.
Die Verwicklungen Abessiniens mit Italien begannen 1885, als die Italiener infolge der Ermordung des italienischen Reisenden Bianchi Mastana besetzten.
In den früheren Kämpfen gegen die Abessinier haben die Italiener schwere Niederlagen erlitten. So 1887 bei Mayana, wo von 3000 Mann nur 82 verwundete Italiener entkamen, 1896 bei Adua, wo sie mit neuem Verlust von 5500 Toten und 2500 Gefangenen vernichtend geschlagen wurden. Infolge dieser Niederlage mußten die Italiener auf die Schutzherrschaft über Abessinien feierlich verzichten und sich auf den schmalen Küstenstreifen ihrer Kolonie Erythrea zurückziehen. Diese schmerzlichen Erinnerungen zeigen zur Genüge, daß die Abessinier nicht zu unterschätzende Gegner sind, auch wenn die Italiener über gut ausgebildete Truppen und modernste Kampfmittel verfügen. Bei Beurteilung der abessinischen Kampfkraft darf man nicht den Maßstab anlegen, mit dem man den Kampfwert europäischer Heere bestimmt.
Es ist zunächst hervorzuheben, daß die Abessinier in physischer Hinsicht den Italienern weit überlegen sind. Sie sind ein kräftiges, hartes, durch Kämpfe und Entbehrungen gestähltes Naturvolk, dem zu feinem Vorteil die verweichlichenden Errungenschaften der europäischen Kultur noch nicht zu Teil geworden find.
Der Abessinier ist von Natur aus mehr Krieger als Soldat. Seine Ausdauer unb Genügsamkeit find bewundernswert.
Er kann mühelos und schnell starke Märsche bei glühender Sonnenhitze im schwierigsten, wegearmen Berggelände zurücklegen, schläft hungrig auf dem harten Erdboden, um am anderen Tage ähnliche Leistungen mit leerem Magen zu vollbringen. Den Kriegern folgt ein Troß von Frauen und Sklaven, die das Gepäck tragen, für die Verpflegung sorgen und hierdurch die Beweglichkeit der einzelnen Abteilungen erhöhen. Sein leidenschaftliches Nationalgefühl, sein Äolz auf eine Reihe von Siegen über weiße Feinde, verleihen ihm einen zähen Kampfwillen. Bei einer Einwohnerzahl von 10—12 Millionen könnte Abessinien zwei Millionen wehrfähige Männer aufbringen.
Es gibt aber keine reguläre Armee im europäischen Sinne, sondern nur bewaffnete Stämme unter der Führung von Häuptlingen. 500 000 Krieger sollen Gewehre haben. Nur die Kaiserliche Garde ist als Truppe anzuipre- chen, von belgischen und ichwedischen Instrukteuren ausgebildet. An modernen Waffen sollen Maschinengewehre, Geschütze, Kampfwagen und Flugzeuge vorhanden sein. Es kann damit gerechnet werden, daß Abessinien über Aegypten genügend Waffen und Munition erhält, um seine zahlenmäßig erdrückend überlegenen Kräfte zur Geltung bringen zu können.
Seine Hauptstärke liegt in der geographischen Gestaltung des Landes. In den Hochebenen erheben sich unzählige Felsmassive verschiedenster Form mit kahlen, senkrechten Wänden, natürliche Festungen und Zufluchtsorte. Das zentrale Plateau, auf dem die Hauptstadt Addis Abeba liegt, um- gibt eine sumpfige, ungesunde, mit dichten, Urwald bedeckte.
' ikeihe Zane. genannt Qiwlki, die C—7 Tagereisen breit ist. Die Ueberwindung dieser Zone ist für den Angreifer ungemein schwierig, schwieriger noch das VorwärtskommLtt ia dem von tiefen Schluchten zerrissenen, weglosen, terrasscu- artigen Bergland.
Wenn Italien dem Osegner seinen Willen aufzwingen will, kann es mir durch Vernichtung seiner Streitmacht geschehen.
Von dieser werden die Abessinier aber schwerlich nach europäisch«« Muster Gebrauch machen, vielmehr in Anlehnung an ihr schwer zugängliches Gebirgsland. das zum großen Teil uneinnehmbar«, fastunysartige Stellungen auf* weist, in vereinzelten Gruppen kämpfen, um die Kräfte der Italiener zu zersplittern und sie zu einer Ausdehnung zu zwingen, die in keinem Verhältnis zu ihrer Stärke steht
Die Taktik des Kleinkrieges, ülrerraschende Angriffe aus dem Hintertmlt, UeberfaUc auf Flanke und Rücken des Gegners, ist dem Abessinier in Fleisch und Blut übergegangen.
Ein derartig geführter Kleinkrieg wird non langer Dauer sein und den Italienern, wie den Spaniern und Franzosen in Marokko, gewaltige Opfer kosten.
Wenn die Italiener eine ernsthafte Operation beabsichtigen, kommen zwei Angriffsrichtungen, entweder gleichzeitig oder einzeln in Frage, nämlich aus Erythrea und italienisch Somaliland gegen Addis Abeba. Die Entfernungen bis Addis Abeba betragen: von Mastana am Roten Meer 700 km, von Mogadischu am Golf von Aden 1200 km. Zur Sicherung der rückwärtigen Verbindungen sind auf beiden Operationslinien 150—200 000, auf der einen Operationslinie Mogadischu—Addis Abeba mindestens 100 000 Mann erforderlich. Auf letzterer kann die 400 km lange Eise nbahnst recke Mogadischu—Lugh benutzt werden.
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Senkung der Kirchensteuer.
Der Reicks- und preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, R u st. hat zusammen mit dem preußischen Finanzminister einen Erlaß herausgegeben, wonack für das Rechnungsjahr 1935 eine allgemeine Senkung der Kirchensteuer vorzu- nehmen ist.
In dem Erlaß heisst cs, das allgemeine Steueraufkommen, insbesondere das der Einkommensteuer, sei seit oem Jahre 1933 ständig gestiegen, auch habe sich die Ge- samtwirtsckafislagc erheblich gebessert. Hiermit müsse auch eine erhebliche Besserung des Kirchensteueraufkommens verbunden sein, da die Kirchensteuer als Zuschlagssteuer erhoben wird. Die Regierungspräsidenten und Oberprä- sidenten sind daher angewiesen, bei Genehmigung der Steuerbeschlüste dafür Sorge zu tragen, daß der Kirchensteuersatz um ein Fünftel niedriger gehalten wird, als er im Vorjahr war. Ausnahmen sind nur in Fällen ganz dringender Notstände zugelassen und für den Fall, daß es sich um nicht aufschiebbare Bauvorhaben handelt, die der Förderung der Arbeitsbeschaffung dienen.
Eine Weltstadt verdunkelt sich.
Am 19. März findet für das (Gebiet Groß-Berlin eine vom Reichsluftfahrtminister angeordnete Verdunkelungsübung mit dem Fall eines Fliegerangriffes statt. Nach den Vorbereitungen der Behörden uitd Verkehrsorgane wird jetzt auch die Bevölkerung auf die Durchführung der vollständigen Abdunkelung aller Großstadtlichter vorbereitet; denn jeder Hauseingang, jede Ladentür und jedes Fenster- licht muß nach den aufgestellten Bestimmungen abgedichtet werden. — Unser Bild zeigt einen wirksamen Hinweis auf eine der vielen Beratungsstellen, die der Reichs- luftfchutzbund zur Unterrichtung der Berliner jetzt eröffnet hat.
Ihm ist alles Mögliche zuzutrauen.
Als Wilderer im Bogelsberg bekannt.
k. Birstein, 12. März. Mit zahlreichen von oberhessischen und Hanauer Gerichten erkannten Strafen vorbelastet, stand am Dienstag der früher in Lber-Seemen, zuletzt in Lichen- roth bei Birstein wohnhaft gewesene 34 Jahre alte Karl Kipper vor dem Hanauer Schöffengericht, angeklagt des schweren Diebstahls, verübt in Lichenroth. Am 24. April vorigen Jahres hatte man entdeckt, daß der etwas abseits vom Dorfe gelegenen Wohnung der seit einigen Wochen abwesenden hochbetagten Witwe Marianne Weinberg in Lickenroth allerlei Sachen, vor allem Leib- und Bettwäsche gestohlen waren. Durch Zufall entdeckte man beim Heu- holkn aus einer dicht an dem Weinbergschen Hause liegenden, seit Monaten nicht benutzten Scheune unter Heu versteckt die in mehreren Säcken untergebrachte Diebesbeute, auf der auch ein C/ewehr lag, das schon am 2. August 1932 in Hartmannshain einem Förster aus dem dort haltenden Auto entwendet worden war. Der Tierdacht der Täterschaft lenkte sich auf den in der Nähe des Tatortes wohnenden Karl Kipper, der aber rechtzeitig gewarnt, Wohnung und Frau in Lichenroth verließ und in oem damals unruhigen Oesterreich landete, seinen Aufenthalt mehrmals wechselte und eines Tages beim Ueberschreiten der Grenze in Passau wegen eines Paßoergehens festgenommen, dort auch avge- urteilt wurde. Wieder in der Heimat angekommen, wurde er zuerst oom Amtsgericht Ortenherg wegen Entwendung
Aus dieser kurzen strategischen Betrachtung . Schluß gezogen werden, daß die bisher eingesetzten schen Strafte in keiner Weise genügen, den Gegner „ zuwerfen, falls dieser, wie zu erwarten, energische» stand leistet.
Man ist daher zu der Annahme berechtigt, daß bin liener lediglich beabsichtigen, ihre Autorität auf â ruhigen Grenzstämme auszuübcn, weil die abessinische Sierung hierzu unfähig ist, oder durch eine Militärs Demonstration Konzessionen erzwingen wollen, deren S tigste die Ueberlassung der Landbrücke zwischen den Kolonien Erythrea und Somali sein dürfte, um biete T biete zu einem geschlossenen Ganzen zu machen.
Die Ziele Italiens sind durch die Abhängigkeit von Haltung Englands und Frankreichs begrenzt.
Eine Erweiterung der italienischen Einflußsphäre - Hinterland von Somaliland ist daher nur ohne Beeintâ tigung der englischen und französischen Interessen
Für England ist das abessinisâ)e Quellgebiet des blau», Nils von größter politischer und wirtschaftlicher Bedeutung
Denn im Besitz der Quell wasser des Nils beherrscht K den ganzen Strom und behält Aegypten wegen seiner N hängigkeit von der Bewässerung des Nilgebiets in >P;Z Gewalt. ' net
Frankreichs Interessensphäre liegt an der Dschibuti—Addis Abeba, durch deren Besitz es den geturnt n Handel Abessiniens überwacht.
So wenig beide Staaten es dulden können, daß aus bem italienisch-abessinischen Konflikt eine europafeindliche gjn. stelln ng aller abessinischen Stämme entsteht, so wenig den sie Italien in den Arm fallen, solange die Vereinbar^, gen über die Forderungen von Abessinien eingehalten werden.
des Jagdgewehrs in Hartmannshain abgeurteilt unb mit sechs Monaten Gefängnis bedacht. Nun folgte seine B urteilung in Hanau wegen des ihm zur Last gelegten fön» ren Diebstahls in der Weinbergschen Wohnung in Sifa roth. Obwohl er leugnete, wurde er doch auf Grund d-i gegen ihn vorliegenden Beweise schuldig befunben. & wurden ihm trotz seiner vielen Vorstrafen noch einmals dernde Umstände zugebilligt und auf zehn Monare EG nis erkannt. Mit der in Ortenberg erkannten Straft» sechs Monaten wurde eine Gesamtstrafe von einem 3 drei Monaten Gefängnis gebildet und Haftbefehl erl«, da er als fluchtverdächtig erachtet wurde. Im Verlauset« Beweisaufnahme wurde mitgeteilt, daß der Angeklagte« gesamten Gebiete des Vogelsgebirges als Wilderer bekamt sei, sozusagen als zu allem fähig erachtet würde. Ter als Zeuge vernommene Eendarmeriebeamte erhärtete diese Belastung noch erheblich.
Nah und Fern
Engel gegen Heiligen Geist und Teufel. Am schwarzen Brett eines Frankfurter Gerichts ist folgender Anschlag für einen Zivilprozeß vermerkt: „Engel gegen Heiligen Geist und Teufel". — Die Sache hat ihre Richtigkeit: ein Mann namens Engel klagt gegen das Heilig-Geist-HosM und einen Krankentvärrer namens Teufel.
In 20 Stunden sieben Gebäude eingeâschert. Das Gebiet von Ostwestfalen wllrde von einer Brandserie heimgesucht. In 20 Stunden wurden durch drei in der nächsten Nähe Bielefelds wütende Großfeuer sieben Gebäude eingeäschert. Der größte Teil des Viehbestandes kam in den Flammen um.
Sie kamen aus dem Lachen nicht heraus. In fand dieser Tage ein Wettbewerb statt, bei dem feftgefteE' werden sollte, wer am schönsten lachen könnte. Es wam zwei Abende für den Wettkampf bestimmt, einer für Männer und einer für Frauen. Die Jury hatte Rute leichte Aufgabe: Hunderte von Männern und Frauen lachten ihr etwas vor, so daß die Preisrichter schließlich selbst ohne Unterbrechung mitlachen mußten. Endlich entschlossen/ sich dazu, die ersten Preise — 2000 Francs und eine vierzehntägige Badereise — an einen Schornsteinfeger und eine Blumenverkäuferin zu vergeben.
Das Krvncnstück im Ei. Auf dem Jahrmarkt in Rosenberg lTschechoslowakci) gab ein tvanderuder Zauberkünstler seine Taschenspielerstückchen zum besten, meisten wurde seine Geschicklichkeit bestaunt, als er aus dem Korb einer slowakischen Bäuerin ein Ei entnahm, es zerschlug und ein blankes silbernes Kronenstück Hervonoa. Dieses Verfahren imponierte der Bäuerin, die das gestiftet hatte, außerordentlich. Sie war davon überzeug, daß der Zauberkünstler alle ihre Eier verzaubert Ha G i daß in jedem einzelnen ein Kronenstück wäre. Sie lev es daher ab, die Eier zum normalen Preis zu. ver-aui Als sie die anderen Bäuerinnen wegen ihrer Leichtglm keit verlachten, zerschlug sie ein Ei nach dem anderen, u 300 Stück, und suchte vergebens die Silberstücke.
Hoefelds legen Berufung ein.
Die Justizpressestclle Frankfurt a. M. teilt mit, dak ore Eheleute Wilhelm und Minna Hoefeld gegen Urteil des Schwurgerichts Frankfurt a. M. vom 2. dieses Jahres, wonach sie wegen Veranlassung : achter zum Selbstmord zu 15 Jahren Zuchthnn* urteilt wurden, Revision einaeleat haben.
Eine Katze setzt ein ganzes Dorf in Aufregung
Ueber eine luftige Begebenheit wird aus de»i walbdorf Niederhofen berichtet. Dort hatte ein mann nachts merkwürdige Geräusche in einem ^ seinem Schlafzimmer vernommen, in dem ein T schlachtetes Schwein nebst Würstchen hingen. Der : ^ wann schlich sich leise die Treppe hinauf und verne» Raum von außen. Am frühen Morgen schi«e ° â Jungen zum Gendarm, um ihn von bem Borsau z sem bißen. Wie ein Lauffeuer hatte sich die Nachricht ^ festgesetzten „Einbrecher" im Dorf herumgesprocye', . ^„t wartete im Akorgengrauen fast das ganze Dori n draußen auf der Straße auf den Ablauf der Dinge, kommen sollten. Mit Knüppeln bewaffnete Mann ,^, mutig die Treppe hinauf, die Tür würd» im und mit hocherhobenen Keulen stürmten die mhM grimmig in den Raum, um dem Dieb das Fell zu Hieb
Aber wer beschreibt die Enttäuschung — es war ,^ vorhanden. Dafür suchte eine Miezekatze mit ein WS zwischen den Beinen der Männer hindurch das penn flink ging die Flucht allerdings nicht mehr von!» V ejn< mit vier großen Würsten im Balg kann eben Achter Katze nicht mehr so flink laufen. Ein schalle»-Ml erhob sich im Kreis der Männer. Auch der Ge van einer Anzeigeerstattung entbunden.