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Im Andenken an unsere Toien!" Reichsminister Dr. Goebbels bei der nächtlichen Maikowski Feier.

Bei der mitternächllichen Gedenkstunde für den am 30. Januar 1938 in Charlottenburg von Koinulunistcn cr- mordeien Zinrmführer Hans Eberhard Maikvwski führte der Berliner Gauleiter, Reichsminister Dr. G o e b b e l s , u. a. aus:

Die großen Opfer der Toten sind mein umsonst gc bracht worden. Gewiß war das hinter uns liegende Jahr nickn ein Fabr rauschender Ziege und atcmranbcnder Vormärsche. Wir mußten uns in den Z ck ü tzen graben der All i agsarbeir verschanzen, wir hatten manchen schweren Angriff der Gegner zurückzu schlagen. Aber niemals ließen wir den Mut sinken, und niemand fühlte sich verlassen. So haben wir im Andenken an unsere Toten

das stolze Gefühl erfüllter Pflicht, einer Pflicht, die allerdings bart und entsagungsvoll war und den Einsatz aller Kräfte erforderte.

Wir könnten cs vor der Geschickte nicht verantworten, daß wir einen Schritt znrüâicken vor dem Ziel, daß wir einmal Opfer forderten für eine Zache, für die wir nicht selbst bereit wären, uns selbst biuzugebcu. Rock sieben mißgünstige Gegner uns gegenüber, noch ist trotz härtester Anstrengungen nickt alle Not gebannt, noch liegen im Lande die Probleme zuhauf, die Darauf warten, daß wir sie lösen. Wir haben keinen Grund zu feiern, aber Grund zu arbeiten!

Das Ganze des Landes haben wir in unsere Hand genommen, uud wir geloben es feierlich: Wir werden cs nicht lassen, bis diese Hand kraftlos im Tode geworden ist. Mutig und aufrecht beginnen wir den Marsch in das dritte Jahr unseres Aufbaues und unseres renn Iuliu wären Umbruches, eingedenk des verpflichtenden Wortes: über die Gräber vorwärts!

Simon aniworieie im Llnierbnus

auf Anfragen, die Memel und Österreich betrafen.

Auf sie Anfragen über die Zustände im Memelgebiel im englischen Unterhaus führte Zir John Limon unter anderem folgendes aus:Die britische Regierung hat keine Anstrengungen unterlassen, sen für die augen­blickliche Lage Verantwortlichen vor Augen zu halten, daß cs wünschenswert ist, irgendeine Vereinbarung zu erzielen, durch die im Memelgebiet normale Regie­rungsverhältnisse wiederdcrgeftellt werden. Die Memelkonvention vom Jahre 1921, die Großbritannien als eine der alliierten und assoziierten Mackie unterzeich­net bat, enthält die Bedingung, unter der das Memel­gebiet unter die Oberhoheit Litauens gestellt wurde. Die Konvention sieht vor, daß jedes Mitglied des Pölkcr- bundsrates berechtigt ist,

die Aufmerksamkeit des Rates auf jede Verletzung der Bestimmungen der Konvention zu lenken.

Im Salle irgendeiner Meinungsverschiedenheit über Fragen des Gesetzes oder auf die Bestimmungen der Kon­vention bezügliche Fragen zwischen der litauischen Regie­rung und irgendeiner der hauptsächlichen alliierten Mächte, die Mitglieder des Rates sind, haben die letzteren das Recht, den Ztreit an den Internationalen Gerichtshof zu verweisen.

»Keine neuen Garantien für Österreich/

Die englische Regierung erwägt keinerlei wei­tere Lchritte, um Österreich finanziell oder in an­derer Weise zu garantieren." Diese Erklärung gab der englische Außenminister Zir John Simon im Unterhaus im Verlause einer Antwort auf die Anfrage des Arbeiter- parteilers Wedgewood ab. Die Anfrage lautete:Will die englische Regierung angesichts der Verhaftung meh­rerer hundert Sozialisten in Wien die Ergrei­fung neuer Stritte zur finanziellen oder anderweitigen Garantierung Österreichs abiebnen, solange derartige Maßnahmen ohne Rücksprache mit dem englischen Ge­sandten in W>cn ergriffen werden?" Zimon erwiderte noch u. a.: Diese Zache ist eine innerpolitische Angelegenheit der österreichischen Reaieruna.

Was bringt Ser Rundsunk?

Fryntsurr: Somstag, 2. Februar

6.00: Bauernfmu. 6.15 n. 6.30: Gymnastik. - 6 50: Zeit. Wetter. 6.55: Morgen pruch. Lgoral: 35 autü, woran ich glaube. 7.00: Stuttgart: Frühlouzert Sdjallpi. 8.10: Was'entand, Wetter. 8.15: Stuttgart: Gymnastik. 9.00: Nur 3ran:furt: Nachrichten. 9.15: Nur für Frankfurt: Konzert. 10.00: Nachrichten. 11.00: Werbekonzen. 11.30: Meldungen. 11.45: SojiaBienit.

12.00: Orchester Frankfurter Beru'-mustker. Ltg.: Will: Wild«.

13.00: Stuttgart: Zeit, Laardienst, Nachrichten. 13.15: Schall und Platt" packen aus! 14.15: Zeit, Nachrichten. 14.30: Quer durch die Mirt'chaft 'Berichte und Ge'präche.:. 14.50: Zeit, W irt tchastsme ld ungen. 14.55: Wetter. 15.00: Nur Trier: Nachr. 15.15: Jugendfunk: Rudergig II. KreuzerHertha"! Hörspiel vom Leben und Vergehen eines Bootes.

16.00: Berlin: Zur Grünen Woche. Nachmittagrlon«r1 des kl. Funkorchesters. Lt^.: Willy Sterner. Von 17.00: Als Einlage: Das 6. Internationale Reitturnier Berlin. Funkbericht vom Er Preis der Nationen. 18.00: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifiendung. 18.35: Wir schalten ein! Das Mikrofon unterwegs. 18.45: Meldungen.

18.50: Köln: Kammermunk. 19.45: Der Zeitfunk bringt: Tages­spiegel. 20.00: Zeit, Nachr. 20.10: Frühlingslust. Ope­rette in 3 Akten von Ernst Rerterer. 22.00: Zeit. Nachr. 22.15: Nachr.. Wetter, Sport. 22.20: München! Winter-port- echo aus Garmisch-Partenkirchen. 22.35: Tanzmusik. Kapelle Franz Hauck. 24.00: Baden-Baden: Nachtkonzert des Sinfo­nieorchesters Baden-Baden. Ltg.! Herbert Albert.

Deut chlandse«'«:: Sonnabend, 2. Februar

6.00: Hamburg: Wetter. 6.05: Nachr 6.15: Berlin: Gym- r.. 6.30: Tage; vruch: a r il.: Thoral: Lobe den Herrn.

6.35: Enten Morgen, lieber Hörer! Frohes Sialiplattenfoniert mit Heinz Goedecke - 8.45: Leibesübung für die Frau 9.00: Sverrzeit. - 9 40: Die-nerliche Erziehung in der tänze­rischen Gymnastik. 10.09: N r chr. 10.15: jttnbetfunfpitk: Das kalte Herr. Nach dem Märchen von Wilh. Hau-'. 1015: Fröhlicher Kindergarten. 11.15: S:èw;tterbèr!cht. 11.30: Die Wissenschaft meldet: Neue Wens für die Ermittlung der Ubrzeit. 11.40: T. Berndt: Ter Arbeitsplan Oir den Winterabend. Anlch!.: WsLsr.

12.00: FranNutt: Mittansksnze.1. Orchester Frankiuttei Beru mu'i-er. Ltg.: W. Wild' - 12.55: Zeitzeichen. 13.00: Glückwünsche. 13.10: Leipzig: Msttaa-'onzer! Ms Leivpaer Si mnieorchesters. Ltg.: H. Weber. 13.45: Nachr. 14 00: Allerlei von Zwe: bis Drei. 14.55: Programm, 'lvetker, Bör.e. 15.15: Mâdelbaftelstunde: Wir richten unser Heim ein. Heute fangen w:r an zu bauen! 15.45: R E Weist! WiEchast-wochenschau. ~

16.00: Königsberg: Nachmittagskonrert. Orchester des Kbg. Opern- hau-es Ltg.: R. Kästner. In der Pan e: 17.00: Der Dsutusi- land 'end er erinnert... 18.00: Sportwochen lchau. 18.20: Wer ist wer? Was ist was? Der Zeitfunk berichtet. 18.30: Barnabas von Eeczy spielt (Shallpl.).

19.10: nhas sagt Ihr dazu? Gebräche aus unserer Zeit. 19.25: Errmbrunq zur folgenden Sendung. 19.39: Aus dem Deut­schen Over 'mus. Berlin: Der Postillon von Lonjumeau. Komi'che Over von Adolf Adam. In de: Pause: 20.27: 6. Internat. Reit- und Fahrturmer 1935. Kurchörbericht vom Preis der Nationen In der Paust: 21.57: Nachrichten. 22.50: See- wett erbricht. 23 05: Wintertporj-Echo aus Darmi'ck, -Parten- ktrchen. (Aufn.). 23.20: Frankfurt: Tanzmusik. Kapelle Hauck.

kür den Rüdekauf der Saargruben

Goldspenden unnötig.

Aus Anlaß des überwältigenden Ergebnisses der eaarabfiimmmui unb beseelt von dem Willen der Reichs regierung die sich aus der Rückgliederung des Saar gebiete# ergebenden wirtschaftlichen Lasten tragen zu helfen, bat sich eine große Anzahl von Volksgenossen er­boten, goldene SchmucksacheN zur Verfügung zu stellen. Diese Opferbereiisckaft zeugt von einem vorbildlichen Patriotismus.

Die Ablieferung von Goldschmuck, wie sie im Jahre 1813 und zuletzt in der schlimmsten Notzeit des Wclt- kricgco ftahgefunben hat, ist heute jedoch nicht erforder­lich. Das neue Reich ist stark genug, um auf Notspcndcn im vorliegenden Falle verzichten zu Iühuch; cs möchte den Opfcrstnn der Bevölkerung allein Vorbehalten für die Milderung von Not und Armut im Lande. Im übrigen sind bereits Vereinbarungen getroffen worden, die sichcr- stcUcu, daß die Bezahlung der Saargrubeu ohne Jn- auspruchnahmc der Gold und Devisenbestände der Reichs- bank erfolgen kann Aber auch Die Währungspolitik bedarf ganz allgemein der Ablieferung von Schmucksache« nicht, sondern bedient sich der belaunten wirksamen Wirtschafts- mafmabmen, um ben Zahlungsverkehr mit dem Auslande zu regeln.

Es wird daher gebeten, von derartigen Goldschmuck- fpcndcn abzusehen; Goldmünzen können selbst- verständlick nach wie vor bei der Reichsbank umgetauscht iverben.

Kyffhäuserbund spendet erneut zum Winterhilfswerk.

Nachdem der Kyffhäuserbund gegen Ende des vorigen Jahres bereits 10 000 Mark für das Winterhilfswerk ge­spendet hat, wurde diesem heute erneut der Betrag von 10 000 Mark überwiesen.

Aus aller Welt

Ranberlehen dreier Schuljungen.

3 a b l r e i ch e Einbrüche verübt.

Der Kriminalpolizei in Saalfeld gelang es, dic sich in leister Zeit häufenden Einbrüche in Gartenhäusern, Sicbh rbubett usw. aufzuklären. Als Täter wurden drei Schuljungen im Alter von 13 und 14 Jahren ermittelt, die ein regelrechtes Râuberkeben geführt haben

In der Nähe einer Fabrikanlage errichteten sie eine schwer zugängliche uns mit Gestrüpp maskierte Höhle als Schluvfwinlel und Lagerstätte für die gestohlenen Sachen. Außer dieser Höhle hatten sie n o ck d r c i B e r - stecke angelegt. Bis jetzt konnten den Burschen an zwanzig Einbrüche nachgewiescn werden. Mehr­mals wurden sie überrascht, doch gelang es nie, ihrer hab­haft zu werden

Bei den Raubzügen t . gc cs yauo^achnch auf

S(f)uümr:"":n und Munition abgesehen.

Das aber wurde ihnen zum Verhängnis, da sie regel­rechte Schießübungen veranstalteten und dadurch die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich lenkten Außer Waffen und Munition stahlen sie vorzugslvetse Feld­stecher und Lebensmittel. In dem Versteck wurden noch drei gestohlene Tauben vorgefunden. Tie Eltern der Vagabunden hatten von deren Treiben keine Ahnung. Dagegen wußten die Schulkameraden von dem schon monatelang währenden Räuberleben der drei, ohne etwas zu verraten.

*

Gemeiner Mord.

Bad Doberan. Ter aus der Domäne Vorder-Dollbagen vet Bad Doberan beschäftigte Müller, der aus der Lübecker Gegend stammt und sich in gekündigter Stellung befanb, be­ging an der sechsjährigen Tochter des von bcschäitiglkn Vor- schnilters einen bestialischen Mord. Nach Der Tal flüchtete ver Mörder und warf sich in Der Nähe der Teheraner Renndalm vor einen Kleinbabnma. ü1 iitter wurde jedoch von Dem Auf­räumer der Lokome we w Leite gefchleuven und erlitt Ann- und Rippenbrüche " i Anlegung eines Nowerband" wurde Der Mörder bei Rcitoc er Klinik angeführt.

Eifersuchtsdrama in einer Konditorei.

Zwei Personen erschossen, eine schwer verletzt.

In Warschau spielte sich in einer kleinen Kondi­torei mitten in der Stadt ein blutiges Eifer­suchtsdrama ab. Eine 22jährige Frau hatte ein Verhältnis mit einem jungen Studenten, der zu der ehe­lichen Wohnung Zutritt hatte. Nachdem ihm von dem Ehemann die Freundschaft gekündigl worden war, trafen sich die beiden stets in jener Konditorei. Der Ehemann hatte davon Wind bekommen und überraschte jetzt die beiden im trauten Beisammensein. Kurz entschlossen zog er einen Revolver, verletzte feine Frau schwer, erschoß den Stubenien und dann sich selbst.

Zahlreiche Menschen

in Spanien erfroren.

Der Winter wird immer härter im Süden.

Der Frost dauert in Spanien mit verschärfter Strenge an und hat bereits zahlreicheTodesopser gefordert. In der Nähe von Ferrol sind zwei alte Leute im Schneesturm auf der Landstraße erfroren. Dasselbe Schicksal ereilte Vater und Sohn in der Nähe von Logrono sowie einen Briefträger aus der Umgebung von San­tander, der von einer abstürzenden Schneehalde begraben mürbe. Auch in Madrid und anderen Orten ist bisher eine Jteibe obdachloser Bettler erfroren aufgefunden worden.

Da sich die Kältewelle auch auf die Levanteküste aus- dehnt, besteht die Gefahr der Vernichtung der Apfetsinen- ernte. In der Provinz Huesca sind Temperaturen bis zu

Grad unter Null gemessen worden. In Saragossa bildeten sich Schneehalden, die eine Höhe bis zu 15 Nieter erreichten.

Auf einigen Eisenbahn st recken ist der Verkehr eingestellt worden, da man nicht mehr imstande ist, die Gleize srerzuhalten. Auf diese Weise sind auch größere -jrt)cyaften von der Außenwelt abgeschnitten. Slellenweisc fahren bte Züge zwischen fünf Meter hohen Schneemauern. *

Vier Autobusse in Marokko eingeschnett.

Nach Meldungen aus M a r a k e s ch (Marokko) sind vier *ml besetzte A u 1 o b u s s e in ben Schluchten

Tisi Lischka seit zwei Tagen eingeschnett. Von hundert Fahrgästen sollen sieben ober acht der Kälte oder dem Hunger zum Opfer gefallen sein. Hilfe ist angeblich unterwegs.

Wovon lebt Mah Braun?^ j

Erbitterung bei ben verführten 81atu8-quo Anhängern,

Unter den verführten Anhängern der einstigen 8 t a t u 8 - g ii o - B e w e g n n g ist die E r b i 1 t e r u n« gegen die einstigen separatistischen Führer und ihr jetzig^ Verhalten ständig im Wachsen begriffen. So veröffentlich, dieForbacher BürgetzeitUng" ein Eingesandt von Mit- giiebern der saarländischen Einheitsfront, in dem es n n beißt:

Herr Matz Braun, welcher in so vielen Versamni- D hingen seine revolutionäre Tapferkeit gepriesen und feinen I Sieg oder Tod proklamiert hat, läßtsichnirgendtvo mehr sehen. Wo steckt er? Im nahen Forbach n^ kümmert sich den Dreck um uns.

Das ist kein Verhalte« für ci«cn noch jungen Mann, | der sich in der Rolle des großen Volkskribunen ; gefallen hat unb sich hat feiern lassen.

Dann aber wirft man auch überall die Frage auf. I welche Kontrolle über die mitgenommenen Geb der besteht, denn es ist doch wohl klar, daß das Leben | welches nach allen zu uns gekommenen Berichten Hen | Matz Braun in Forbach führt, nicht mit seiner Er,^ werbslosenrente zu bestreiten ist.

Allein seine Wohnungsmiete wird so groß sein, und j noch größer als das Monatseinkommen eines Berg- arbeitet#.

Also wovon leben die Herren unb ; Matz Braun? Wir erinnern uns noch sehr t. .i, daß derselbe in großen D Versammlungen spottete, daß er nicht fliehe und auch sein B Bankkonto iri Uanb haben würde. Und nun? DiesiD Frage st e l l e n w i r."

Kry^euer vernichtek zwei Wettffällen.

1

Gcfährlicher Brand in Emden.

Zn Emden brach abends ein gefährlicher Brand m Block alter, zum Teil aus Holz gebauter Häuser, Von dem Feuer wurde eine P o l st e r e i und eine 'reparatur werkst alte heimgesucku. Beide

'- cve brannten völlig aus. In der Garage der Repo 'werkstätte fielen den Flammen zwei Kraftwagen und ine Motorräder zum Opfer. Auch erplodierte b der Löscharbeileu ein Benzintank mit ge- a er Stichflamme. Ein benachbartes Wohnhaus, von mehreren Familien bewohnt wurde mußte ge* Verben, da der Brand auch dorthin übergegrifsen . ^en Bemühungen der Feuerwehren, die mit vier bn Rohren den Brand bekämpften, gelang es, das Wohn^ haus vor der völligen Zerstörung zu schützen.

Siebzigjähriger beim Wohnungsbrand erstickt.

In Grimmen (Pommerni entstand auf dem Grundstück des Müllermeisters Ventzien ein Brand rm W o h n h g ii s. Die Rauchentwicklung war so stark, daß die im oberen Stochverf wohnende Familie nur mit großer Mühe ihr Leben retten konnte. Der etwa 70 Jahre alte Arbeiter S ch ü t 1, der im oberen Stockwerk wohnte, wurde bewußtlos aus dem Haus getragen und starb bald darauf. Das Haus brannte bis auf die Grundmauer» nieder

Amollâusrr an Lord eines Dampfers-

Schwere Bluttat eines arabischen Matrosen.

Auf einem englischen Dampfer wurde plötzlich ein arabisches Mitglied der Besatzung vom Amok- wahnsinn befallen. Er tötete einen anderen arabi- ieben Matrosen sowie einen Japaner und verletzte den Ersten Ingenieur, einen Engländer, durch mehrere Messer-

sticke schwer.

chiffsjunge, der dem Rasenden

in ben Weg lief, konnte sich nur durch einen schnellen Sprung über die Reeling retten und wurde nach einer Viertelstunde völlig erstarrt aus dem Wasser ge­borgen. Der Amokläufer konnte erst mit Mühe durch den K a p i t ä n überwältigt werden. Als die Besatzung ihn fesselte, schrie er:Es ist meine Religion, andere Leute zn töten."

Dynamiipairone ins Feuer geworfen.

Furchtbares Explosionsunglück durch spielende Kinder.

Drei Todesopfer.

Ein f u r ck t b a r c è Unglück ereignete sich in dem Hause eines Bergarbeiters in der Gemeinde Dersida bei Klausenburg in Rumänien. Die drei Kinder des Bergarbeiters, die allein im Hause zurückgeblieben waren, fanden beim Spiel in einer Rocktasche ihres Vaters eine Dynaniilpatrone und warfen sie, nachdem fit damit gespielt hatten, in das Herdfeuer.

Die Folgen waren furchtbar. Das Haus flog buch­stäblich in die Luft. Die Körper der drei Kinder wurden in tausend Fetzen zerrissen.

Atit Mühe gelang es den Dorfbewohnern, das Feuer aus seinen Herd zu beschränken. Als die Eltern zurückkamen, fanden sie nur noch die rauchenden Trümmer ihres Hanfes und einige verkohlte Kleiderfetzen von ihre» Kindern vor. Die Mutter erlitt einen Wahnsinns» a n f a 11 und mußte ins Irrenhaus gebracht werden.

peiroleumzüge zusammengestoßen.

Geistesgegenwart eines Lokomotivführers.

In der Nähe von Konstanza (Rumänien) cV eignete sich ein Zusammenstoß zwischen zwei Petro­leumzügen, offenbar infolge falscher Weichenstellung Der Zusammenstoß war so heftig, daß mehrere Waggons mit Erdöl aus den Gleisen gehoben wurden und um- stürzien.

Das Öl fing sofort Feuer und ergoß sich in flamme"' den Ströme« lueit über die Strecke unb das 9 ', so ^ ein wahres Flammenmeer entstand. Der Eisenbahnverkehr mußte unterbrochen wer'

Militär versuch'.' .. ^afe der Bevölkerung der um­liegenden Dörfer durch Schauzgrbciten die Flainnleu am zudämmen und ein Weitergreifen der Katastrophe zu ver­hindern. Der Geistesgegenwart des eine» Lokomotivführers gelang es, die nicht beschädigten Sa'm wagen abzu koppeln unb mit größter GeschwindiM aus dem Feuerbereich zu fahren, so daß ein noch größere Umsaug der Katastrophe vermieden werden konnte.