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Aus eigener Kraft.

Ein Jahr der Bcrstândigunq im Cjten. Organische Zinssenkung. Die Landwirtschaft marschiert.

Der Faschismus ist kein Exportartikel- bat einmal sein Begründer gesagt, und der deutsche Nationalsozra- lismus ist es auch nicht. Im Ausland hat man Jabre hindurch dem Faschismus in dieser Beziehung keinen Glauben geschenkt, bis man durch die Erfahrung eines Besseren belehrt »var. Auch dem Nationalsozialismus will man nicht glauben, daß er gar nicht daran denkt, in das Eigenleben anderer Nationen störend hinein;» greifen. Er will das eigene Volk neu gestalten, neu formen, d a s ist sein Wollen und seine Ausgabe. Deut­lich genug tvar des Führers oft gesprochenes und un­mittelbar nach dem Ergebnis der Saarabstimmung wieder- Holtes Wort, daß mit der loyalen Erledigung des Kampfes um die Saar die letzte territoriale Streitfrage zwischen Deutschland und Frankreich weggeräumt worden sei. Wenn nun dieseBereinigung-, diese Entspannung im Westen erst noch erfolgen und sich dann allgemein politisch auswirken soll,. im O st e n ist das jetzt seit Jahresfrist unbedingt erreicht worden! Denn gerade vor einem Jadre, am 26. Januar 1934, wurde zu größter Verblüffung der Welt das deutsch-polnische Abkommen ab­geschlossen, das durch altgewohnte politische Kalkulationen der Nachkriegszeit einen ebenso überraschenden wie dicken Strich machte. Denn das schwelendeFeuer an der Weichsel- war zu einem festen Posten in der Politik europäischer Staatslenker geworden und gewesen, für die es dann verborgen geblieben war, daß mit dem deutschen Nationalsozialismus nicht eine Wunsch-, sondern eine aus seinem Wesen stammende, sehr bewußte Staatspolitik das Staatssteuer ergriffen hatte. Und daß mb Adolf Hitler eben ein Mann an dieses Steuerrad gekommen war, der auch bei den von ihm gewählten außenpolitischen Kurs sich unbedingt auf das Vertrauen des ganzen deutschen Volkes stützen konnte. Und das hinter uns liegende erste Jahr des Bestehens dieses deutsch-polnischen Ab­kommens, das eben auf beiden Seiten nur von wirklich rcalpolitisch denkenden und handelnden Führern ihrer Völker abzuschließen war, hat nun deutlich gezeigt, daß ausdemBuchstaben dps Vertrages auch der Geist einer nicht bloß wechselseitigen, äußeren Refpekiierung er­wuchs, sondern darüber hinaus die Erkenntnis, daß beiden Staaten eine Zusammenarbeit im Sinne einer Ver­ständigung und eines gegenseitigen Verständnisses nur außerordentlich nützt.

Aus eigener Kraft hat der Nationalsozialismus nun auch eine wirtschaftliche Aufgabe endlich zu bewältigen unternommen, an der frühere, kraftlose Regierungen fast zwangsläufig scheitern mußten, weil sie das Vertrauen nicht besaßen, das zur Lösung dieser Aufgabe unbeding­teste Voraussetzung ist Es ist die allgemeine Senkung der Kapitalzinsen, die durch die Herabsetzung des Zinsfußes für Pfandbriefe von 6 auf 4,5 Prozent an- gebahnt wird. Wohlgemerft: Im Gegensatz zu der Zwangsherabsetzung des Zinsfußes im Jahre 1931 und ähnlichen Plänen, die im Frühjahr 1933 verfolgt wurden, hat man jetzt am Grundsatz der freiwilligen Zu­stimmung des Inhabers solcher Pfand­briefe festgebalten. Dieselbe freiwillige Zustimmung für die Zinsherabsetzung galt ja auch für die erste große Konversion- der nationalsozialistischen Wirtfchaftsfüh- rung, als im Juni dieses Jahres die Reichsanleihe von 1929 in ein neue Anleihe umgetauscht und dabei die Zinsen von annähernd 8 auf 5 Prozent herabgesetzt wurden. Wen es interessiert, den belehrt ein Blick in den Kurszettel der Börse, daß die Bewertung dieser neuen fünfprozentigen Anleihe, also ihr Börsenkurs, nicht etwa geringer ist als die der früheren Anleihe, sondern daß der Kurs der Reichsanleihe von 1933 beträchtlich höher ist und dicht bei Pari steht. Sie ist eben, auf Grund des jetzigen Vertrauens zum Führer und Reich, um vieles sicherer als jeneHilferding-Anleihe- vom Jahre 1929, die auf sehr wackligen Füßen zu geben versuchte, damals aber sehr stark dabei mitwirkte, daß das allgemeine Niveau der Kapitalzinsen hoch blieb. Tenn dieS i ch e r h e i i war oft schon wieder vergessen worden und ist für die Höhe des Kapitalzinses von sehr großer Bedeutung. Wir brauchen nur einmal zurückzu­denken etwa an die Zeit nach der großen Banken- katastrophe von 1931; damals hat sich das Kapital geradezu versteckt und konnie nur durch die Gewährung sehr hoher Zinsen herausgelockt werden. Haben wir den damaligen ^turm z. B. auf die Sparkassen vergessen, deren Gelder ja ganz besonders der langfristigen Kapitals- anlage dienen? Man hatte eben kein Vertrauen mehr zur Zukunft in der Wirtschaft, - und vielleicht nichts kenn­zeichne- den Unterschied zwischen dem Damals und vem Heute gerade bezüglich des Vertrauens zur Staats- und Wirtschaftsführung besser als die Tatsache, daß die deutschen Sparkassen ohne weiteres eine 500- Mtllio nenanleihe des Reiches übern om- m e n haben deren Zinsfuß sogar nur 4,5 v. H. beträgt. Das sind auch nur 4 b. H. der gesamten Sparkassen; aber ie« jenen dunklen Tagen des Herbstes 1931 sahen die ^Darfaffen i^re einlagegelber wieder um 20 d. 6 an- maxien! Setl_ fitfj eben seit 1933 wieder das Vertrauen auf die Zukunft umstellte, das V e r l r a u e n darauf, daß

"us Egener Kraft und auf eigenen Bemen zum Ziel kommen.

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Ar deutschen Wirtschaft vermag ja jetzt Rechenichaft darüber abzulegen, was er erst mit Hilfe des Ltaates und des ganzen Volkes, dann aber aus eigener nun wiedergewonnener Kraft erreicht hat. Das ist die deuftche Landwirtschaft, besser gesagt: der deutsche Bauer ist die Berliner r " n e W o ch e-. Sie zeigt dem Städter aber nicht bloß die Leitung des deutschen Bauern in der Geaen- ^«^^ " ,0$ tn der Vergangenheit. Sie verhehlt nicht die Schwierigkeiten, die auf diesem Wege in die Zukunft hinein vorhanden sind, aber sie offenbart auch die Energie und den klaren Blick, mit dem man diesen Schâr ia- keften gegenubertreten wird. Beides, die Leistung und âem das zielstrebende Wollen aber konnte erst dann erstehen, als der deutsche Bauer wieder eins gelernt hatte: ^as Vertäuen baraut daß seine Leistung und sein meV enttäuscht werden. Erst dann besann .r sich wieder auch auf die eigene Kraft. Dr. Vr

// lokale Bedeutung."

Das japanische Auswärtige Amt zum Konflikt mit China.

Das japanische Auswärtige Amt hat an die Ver­tretungen im Ausland Mitteilungen über die Vorgänge an der mongolischen Grenze gesandt. Darin heißt es, die Vorfälle halten lokale Bedeutung und würden nach dem Truppen erledigt. Der Minister- Kaiser und dem Kabinett in diesem Linne berichtet.

Schiffsuntergang im Schneesturm.

Paftagierdampfer nach Zusammenstoß gesunken.

In der Nähe der U n g l ü ck s st e l l e derM o r r o - E a st l e".

An der amerikanischen Atlantikküstc von Rett'Jersey ereignete sich nachts ein schweres SchtffSunglück. Der amerikanische DampferMohawk", der nnt .>3 Imfim gieren und 107 Mann Besatzung von New York nach Havanna unterwegs war, wurde von dem norwegischen DampferT a l i s m a n" gerammt. DieMohawr erlitt ein riesiges Leck. Das Schiff sank, nachdem der Kapitän vergeblich versucht hatte, es aus Strand zu setzen. Da ,,ch die Katastrophe in Gewässern ereignete, bte auch zur Nachtzeit viel befahren werden, gelang cs den zu Hilfe geeilten Schiffe,t, den größten Teil der Insassen der »Mohawk- sofort zu retten. Zwei Rettungsboote mit 15 Passagieren und 42 Besatzungsmitgliedern werden je­doch noch vermißt. Der norwegische DampferTalisman erlitt schwere Beschädigungen am Bug.

Der 5896 Tonnen große PassagierdampferMohawk befand sich unter Volldampf etwa vier Seemeilen von der Küste entfernt, als sich der Zusammenstoß ereignete. I n schneidender Kälte und tobendem schnee- sturm mußten die Passagiere so schnell wie möglich in die Rettungsboote gehen. Die Schiffsbesatzung tat ihr Bestes, um die Fahrgäste in dem undurchdringlichen Schneegestöber sicher in die Boote zu bekommen. Die Mobawk- hatte durch den fürchterlichen Rammstoß ein derart großes Leck erhalten, daß das Schiff schon binnen kurzer Zeit mit starker Schlagseite fuhr. Mit äußerster Maschinenkraft versuchte der Kapitän bte c.abe Küste zu erreichen, um den Dampfer aus S t ra n d zu setzen. Jedoch drang das Wasser so schnell in das Schiffs­innere ein, daß sein Vorhaben vereitelt wurde.

Ganz in der Nähe des Schauplatzes derMorro- Caftle"-Tragödic sank der Dampfer schnell, und alles stürzte zu den Rettungsbooten.

Glücklicherweise flaute der Sturm im Verlaufe der Nacht ab, so daß das Meer ruhiger wurde. Die Bergung der in den Rettungsbooten befindlichen Personen durch schnell zur Unglücksstätte Herbeigeeille Schiffe ging daher ohne größere Schwierigkeiten ab. Nur unter dem strengen Frost hatten die Insassen der Boote außer­ordentlich zu leiden. Ein Rettungsboot wird jedoch noch vermißll Trotz stundenlanger nächtlicher Suche mit Schein­werfern konnte man es nicht finden. Man hofft, daß es an einer einsamen Stelle der Küste an Land gegangen ist.

Parole: Freiheit und Brot.

Zum 30. Januar.

Aufruf Dr. Goebbels!

Reichsminister Dr. Goebbels erläßt folgende Be­kanntmachung:

Auch in diesem Jahre werden, wie im vergangenen, am 30. Januar, dem zweiten Jahrestage des Durchbruchs der nationalsozialistischen Revolution, keine rauschenden Feste gefeiert werden. Das deutsche Volk begeht diesen Tag, der in die schwerste Zeit des Winters fällt, vielmehr da­durch, daß es ihn wieder zu einer besonderen Hilfsaktion für seine notleidenden und zum Teil noch nicht in Arbeit befindlichen Volksgenossen gestaltet.

Entsprechend der heute noch vorhandenen Zahl von bedürftigen und durch das Winterhilfswerk betreuten Volksgenossen gelangen am 30. Januar dieses Jahres im ganzen Spenden im Werte von 23 Millionen Mark z u - sätzlich zur normalen Leistung des Winterhilfswerks, zur Verteilung. Sie werden aufgewandt für 1. 14 Mil­lionen Lebensmittclgutscheine im Werte von je 1 Mark und 2. 6 Millionen Kohlengutscheine über einen Zentner Kohle im Werte von je 1,50 Mark. Das Wintcrhilsswcrk wird bte Ausführungsbestimmungen zu dieser Hilfsaktion bekanntgeben.

Indem so dem 30. Januar eine einzigartige soziale Wurde verliehen wird, ehrt der neue Staat sein natio­nales Aufbauwerk und damit sich selbst und jeden ein- .zelnen Deutschen. Im Gedanken an unsere noch notleiden­den Volksgenossen aber bekräftigen wir in uns allen für lebe Zukunft den Entschluß, nicht eher zu ruhen und zu rasten, bis die große Parole des nationalsozialistischen Kampfes für jeden Deutschen Wirklichkeit geworden ist:

Freiheit und Brot-

., ®$. handelt sich bei der zusätzlichen Spende um r . Thonen Lebensmittel gutscheine im Werte von je 1 Mark und sechs Millionen Kohlen gutscheine im Werw von je 1,50 Mark. Die Lebensmittclgutscheine wer­den in der Zeit vom 30. Januar bis 15. Februar 1935 tn allen Lebensmittelgeschäften in Zahlung genommen.

Erstatlung des Gegenwertes an die Lebensmittel­geschäfte oder Großhandlungen erfolgt nach Abgabe der Gutscheine unter Abzug von 5 Prozent für das WHW. spätestens 28. Februar 1935 bei allen Zahlstellen der : I Reichsgruppe 4 zusammengeschlossenen Kredit- tnftitute. Die Gutscheine, die nach dem 15. Februar 1.135 von den Bedürftigen in Lebensmittelgeschäften vor- oder Scheine, die den Ausgabestempel des WvW. nicht tragen, dürfen n i ch t in Zahlung genommen

Tie als Sonderausgabe zu verteilenden Kohlen- gutscherne _ werden gemeinsam mit den gewöhnlichen Kohlengutscheinen Serie D verausgabt und sind genau so zu behandeln. Ihre Geltungsdauer erstreckt sich auf den Monat Februar 1935.

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Geburtstagsfeierin einzigartiger sozialer Würde".

Als Reichsminister Dr. G o e b b e l s am 24. Januar seinen Aufruf für die vorjährige Sonderaktion des Wlnterhilfswerkes veröffentlichte, durch die die Ausgabe von 15 Millionen Lebensmittelgutscheinen sowie 6,5 Mil- Kohlengutscheinen als zusätzliche Hilfe für die vedurfftgen Volksgenossen angekündigt wurde, konnte er slu '"gen:Zwei Millionen ehemals arbeitsloser Menschen sind in die Fabriken und Kontore zurückgekehrt, der Bauernstand ist in seinen Lebensgrundlagen gesichert, kulturelle Leben wurde von den schlimmsten Verfalls- erj cgeinungen gereinigt, das Reich ist gefestigt im Innern im Zähen Kampf um seine Ehre und Gleich­berechtigung nach außen." Was in dem vergangenen Jahre

Das Schisssiinglück erregte in New York und an der Küste von New Jersey großes Aussehen. Trotz bitteren Kälte fuhren Tausende und aber Tausende j» Autos nach dem Strande zu dem Ort Seagir^ um die Bergung der Schiffbrüchigen mitanzusehen. -J Wie noch nachträglich bekannt ivrc.de, hüben zwei Ak a t r o s e n derM o h a w k" d e n T o d g e f u n d e n, indem sie bei dem Zuse, - ' zerschmettert wurden.

Von hartnäckig... - verfolgt.

Bemerkenswert ist, daß der DampferMohawk" der W a r d - L i n i e angehört, also derselben Schiffahrts­gesellschaft, für die auch der einer Brandkatastrophe zun, Opfer gefallene OzeandampferMorro Castle" fuhr.

Die Ward-Linie, die bedeutendste amerikanische Schifs- fahrtsgesellschaft für den Verkehr zwischen New Yorl, Westindien und Mexiko, hat in den letzten fünf Monaten den Verlust drei ihrer Schiffe zu beklagen. DaS größte Unglück war der Brand auf derM o r r o - C a st l e". Durch das undisziplinierte Verhalten der Besatzung wurden damals die Rettungsarbeiten so lange verzögert, daß alle Hilfe zu spät kam und die meisten Passagiere um das Leben kamen. Nur kurze Zeit war über die Unfall- katastrophe derMorro-Castle" dahingegangen, als vor etwa 14 Tagen das Schwesterschiff, dieH a v a n n a, eine schwere Havarie hatte. Das Schiff lief auf ein Riff und trug ein schweres Leck davon. Die Mannschaft benahm sich bei diesem Zwischenfall äußerst tapfer, so daß die zu Hilfe herbeigeeilten Dampfer Besatzung und Passagiere retten konnten. Jetzt nun ereignete sich die Katastrophe derMohawk".

Mit Mann und Maus gesunken.

Der englische FischdampferJeri a" ist in den isländischen Gewässern mit Mann und Maus untergegangen. Die Besatzung, bestehend aus 16 Köpfen, hatte kurz vor dem Untergang durch Funkspruch ihren An­gehörigen in England bie letzen Grüße übermittelt.

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Von dem DampferA l g o n q u i n" ist eine Nachricht eingetroffen, wonach dieser 37 Passagiere und 58 Besatzungsmitglieder derMohawk" ge­borgen hat. Die Suche nach den 44 Vermißten, an bet sich Zwei Flugzeuge beteiligen, dauert fort. Die Ursache des Unglücks ist immer noch in geheimnisvolles Dunkel gehüllt. Sie wird um so unerklärlicher durch die Tatsache, daß die Nacht durchaus klar war, und daß der DampferTalisman", mit dem sich der Zusammenstoß ereignete, eine Stunde nach derMohawk" von New York abgefahren und ihr an Geschwindigkeit unterlegen war.

dann an innerer Aufbauarbeit geleistet wurde, geht schon allein aus einer einzigen Zahl hervor: wir haben heute nicht mehr » ier, sondern nur noch 2,6 Millionen Erwerbslose.

Wir haben uns in manchen Dingen allzusehr an Millionenzahlen gewöhnt. Es ist schnell ausgesprochen: Nur noch 2,6 Millionen Erwerbslose." Aber wenn man sich diese Zahl recht klarmacht und dabei bedenft, daß

2,6 Millionen Arbeitsloser ja noch mehrere MMionc' Menschen als Angehörige haben, die zu versorgen finb, dann ergibt sich die Notwendigkeit des großen sozialen Winterhilfswerkes im allgemeinen und dieser Sonder­aktion im besonderen ohne weiteres.

Der neue Staat kann denGeburtstag seines nationalpolitischen Bestandes", wie es Reichsminister Dr. Goebbels vor einem Jahre nannte, nicht besser begehen als durch diese neue soziale Tai großen Formates im Sinne unseres Führers. Damit sind zugleich grundlegende Unterschiede des nationalsozialistischen Staates gegenüber dem Systemstaat früherer Ari gekenn­zeichnet. Ohne irgendeinen Druck aus der Masse kann Dit Regierung Adolf Hitler die. großen Summen für die Sonderleistung des Wimerhilfswerkes zur Verfügung stelle« wo sind die Zeiten, da sich die tiefe Verbitterung und Hoffnungslosigkeit von mehr als sechs Millionen Arbeitsloser in Streiks, Unruhen und Straßenkämpfen unter kommunistischer Führung Luft machte?! HeM wissen diejenigen Volksgenossen, denen noch keine Arbeit beschafft werden konnte, daß der Staar Adolf Hitlers siâ gerade ihrer in erster Linie annimmt, unter An­spannung aller Mittel für sie sorgt und auch in diesem Jahre wieder eine große Zahl zu Brot bringen wird.

Kurze politische Nachrichten.

In Übereinstimmung mit der Flüssigkeit des Marktes zeigt die Entwicklung der R e i ch s b a n k auch in der dritten Januarwoche eine sehr starke Entlastung. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf am Stichtage belief ft* auf 5278 Millionen Mark gegenüber 5704 Millionen Mark zur gleichen Zeit des Vormonats und 5094 Millionen Mark zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Deckungs- bestände zeigen wenig Veränderung, sie erhöhten sich um rund 0,1 Millionen Mark auf 83,8 Millionen Mark.

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Das Unterhaus der englischen Kirchenver­tretung beschloß den Zusammenschluß der Kirche von England mit den englischen freien Kirchen zu einer Einheitskirche. Die Verfassung der anglika­nischen Kirche soll so abgeändert werden, daß sie von den freien Kirchen übernommen werden könne.

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Das amerikanische Repräsentantenhaus hat die Rot­hilfevorlage, in der 4880 Millionen Dollar zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorgesehen werden, mit 328 gegen 78 Stimmen angenommen.

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Jap a n wird amtlichen Mitteilnngen ans Tokio zufolge auf Grund eines besonderen Übereinkommens auch weiterhin an den Arbeiten des Völker­bundes teilnehmen, soweit sie nicht politisch sondern sich auf soziale, wirtschaftliche oder verkehrs- technische Fragen beschränken.

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Der Danziger Polizeipräsident hat die sozial,' demokratischeDanziger V o l k S st t m M - für einen Monat verboten. Das Verbot er folgte wegen eines am 19. Januar veröffentlichten AM satzesGenfer Mahnung",- der sich mit den in Gens Er­handelten Zentrumspetitionen an den Völkerbund besam-