Lin Areiheitsroman aus den Bergen Tirols
Von Luis Trenker
Copyright 1933 by Neufeld & Henius Verlag, Berlin
(Nachdruck verboten.)
Dorfstraße herauf erklingt in kurzen Abständen ^rommelklanq der langsam näher kommt. Bald darauf Hori man die Stimme eines Ausrufers. Vier bayerische Grenadiere mit aufgepflanztem Bajonett begleiten den Trommler. Ihnen folgen einzelne Buben und wenige Bauern. Immer näher kommt die Gruppe zum Marktplatz dort nehmen sie Aufstellung und unter ständigem Trommelwirbel wird ver-
Herbergt oder ihm sonstwie 33or Leben und Eigentum dem Staat/
^"^Wer einen Fahnenflüchtigen oder einen durch Steckbrief Verfolgten unterstützt, beherbergt oder ihm sonstwie Vor- leistet verfällt mit Leben und Eigentum dem Staat.
â Wer Pulver, Gewehre und sonstige Waffen verborgen hält, "wird vor ein Standgericht gestellt/
So aebt es ort. Aber außer den paar Burschen und Kindern kümmert sich kein Mensch um den Trommler. Die Fenster der Häuser bleiben verschlossen. Die Bauern wollen "'^Drinnen ^^ber Amtsstube muß Amtmann Riederer schwere Vorwürfe von dem aufgebrachten Leroy über sich praehen lassen Dem Capitaine war mitgeteilt worden, was Anderlan und seine Leute in der Sillschlucht aufgeführt hatten und es ist wirklich kein Wunder, daß er nun nahe daran ist seine bisherige geduldige Haltung aufzugeben. Wieder muß er feststellen daß es der bayerischen Gendarmerie. wie schon oft am nötigen Einsatz und Ernst gefehlt hat, den entflohenen Aufwiegler zu fangen.
„Das ist es ja " sagt er aus eine Bemerkung Riederers hin der gerade behauptet nicht wissen zu können, wo Anderlan sich herumtreibt „das ist es ja daß Sie nichts wissen, Herr Amtmann. Sie wissen gar nichts! Und Sie wollen auch gar nichts wissen! Ich muß mich sehr über Sie wundern. Aber jedenfalls so konnte es nicht weitergehen! Wenn Wegelagerer die mir unterstellten Soldaten überfallen und ihnen die Stiesel und Kleider ausziehen dann ist dies Auflehnung gegen die Staatsgewalt. Sie werden mir dafür einstehen. Herr Amtmann, daß nun endlich schärfere Maßregeln zur Wahrung der Ruhe und Ordnung erlassen werden Auch ich muß jetzt Maßnahmen ergreifen, die ich lieber vermieden hätte. Die Bevölkerung aber und Ihr Verhallen Herr Amtmann, zwingen mich dazu!"
Riederer, der sich wirklich in einer unangenehmen Lage
befindet, wehrt sich energisch, als er hört daß man neuerdings die Bevölkerung durch Auferlegung von Kontributionen strafen will Er steht hinter seinem Schreibtisch auf und geht aus Leroy und seine beiden Adjutanten zu: „Aber, meine Herren, da muß ich schon bitten. Was zu viel ist ist zu viel. Man darf nicht immer die Unschuldigen für die Schuldigen strafen So machen wir Land und Leute nur immer unzufriedener. Die Tiroler sind ein gutes und tapferes Volk; aber auf diele Art werden wir mit den Leuten hier nie fertig werden - Was MU ich denn überhaupt tun? Die Menschen hier halten halt zusammen. Wenn mir in einem Ort die Versammlungen verbieten dann halten sie sie eben in einem anderen ab Die haben ihren Willen ihre Wege und Mittel"
Leroy fassungslos über diese ziemlich offenherzige Stellungnahme Riederers fällt ihm ins Wort: „Aber lieber Herr Amtmann. Sie haben doch schließlich dasselbe Interesse wie wir nicht wahr? Wir sind Verbündete und wollen das gleiche Man hat euch Bayern dieses Land gegeben, damit ihr es im Sinne des Kaisers verwaltet Wenn ihr nicht
fähig leib, das zu tun, so werdet ihr die Konsequenzen tragen müssen. Mit feigen Straßenräubern muß man doch schließlich einmal fertig werden Wenn ihr es aber nicht könnt, werden mir eben dafür sorgen!"
Riederer der weiß wie sehr seine Stellung aus dem Spiel steht unterdrückt mit Mühe eine heftige Antwort und sagt nur: „Wenn Sie erst einmal mit den Schützen und Kämpfern dieses Landes zusammentreffen werden Sie Ihr Urteil über die „Feigheit^ dieser „Räuber" wie Sie sie zu nennen belieben, bestimmt ändern Sie scheinen dieses Gebirgsvolk noch nicht lange zu kennen."
In diesem Moment geht die Tür auf, und ein alter, weißhaariger Bauer wird von zwei Soldaten in die Stube gezerrt
„Was ist los?" fährt Leroy sie ar
„Das Schwein hat ein Pferd gestohlen!" meldet einer der Grenadiere.
„Wieso, wem hat er es gestohlen?" will Riederer wissen.
„Unten im Lager unserer Eskadron!" lautet prompt die Antwort.
Inzwischen ist der weißhaarige, abgerackerte Mann m die Knie gesunken und hebt beide Hände bittend zum Amtmann auf: „Jscht net wahr, daß i g'stohlen hab. Die Soldaten haben gestohlen. Gestern sein sie in mein Hof kommen und haben mir die letzte Kuh und mei Roß aus dem Stall g'holt. Geben Habens mir nix dafür und wie i mi g'wehrt Han. Habens mt niederg'haui. Heut in aller Früh bin i losgegangen und hab mir mei Roß wiederg'holt. Dös ischt mei guts Recht. Hilf du mir. Herr Amtmann."
Solch ein Zwischenfall war nichts Besonderes. Wenn Riederer allein war. versuchte er, die Bauern schonend zu behandeln. Leroy aber war stets etwas mißtrauischer, vielleicht nicht ganz mit Unrecht, und nur, wenn er Erika in der Nähe wußte, wurde er zu den Leuten etwas entgegenkommender.
8.
Die Wiener hatten sich indessen bald genug von den Lasten und Unruhen der Franzosenzeit erholt Es gab Snde Feste, Walzermusik, schöne Frauen, Feuerwerk, Hnung und Umzüge Der Kaiser Franz wollte endlich Frieden und gutes Leben für sich und seine Leute, und deshalb hatte er zu Beginn des Jahres 1808 das steinige Gs- birgsland Tirol auf Napoleons Befehl dem Bayernkönig überlasten. Selbst der weitgehende Einfluß des Erzherzogs Johann konnte diesen unheilvollen Entschluß des Kaisers nicht verhindern. So war für die Wiener der Krieg zu Ende Und der Himmel war hoch und Tirol war weit
In Tirol jedoch stieg die Unruhe von Tag zu Tag. Allenthalben sammelte sich Zündstoff an und wartete auf die Explosion. Laufzettel und Briefe wandern durch das Land, geheime Zeichen werden besprochen und vereinbart, geheime Versammlungen werden überall im Lande abgehalten. Geheime Boten wandern von Ort zu Ort, von Hof zu Hof, von Stadt zu Stadt. Pulver und Blei wird gesammelt. Die Laufzettel im Dorf, im Wald bei den Holzarbeitern und den Geflüchteten gehen von Hand zu Hand, versteckt in Lebensmitteln, im Hutfutter oder im Rockkragen.
In Wien aber tanzt man bei Hofe und feiert prunkvolle Feste.
* 1
Hoch über dem Tal von Obernberg steht die alte kleine Kirche von St. Jakob, welche seit langen Jahren schon nicht mehr von der Geistlichkeil verwendet wird. Sie ist versiegelt und das Abhalten von Gottesdiensten darin verboten worden. Weitum ist kein Hof und kein Haus zu sehen, und wer das einsame Kirchlein da oben am Berg bemerkt, wundert sich, wie ein Pfarrer oder Baumeister hatte auf die Idee verfallen können, gerade dort die Kapelle des heiligen Jakob hinzubauen.
Am heutigen Tag jedoch, während unten im Dorf die ■ Ausrufer ihre neuen königlichen und kaiserlichen Verordnungen verlesen, da scheint es, als ob ein heimlicher Gottesdienst in der Bergkapelle stattfinden sollte
Aber ein seltsamer Gottesdienst muß es sein.
(Fortsetzung folgt.)
Vor 75 Jahren starb Ernst Moritz Arndt.
Ter größte Dichter und deutsche Publizist seiner Zeit, der Professor der Theologie und Geschichte, Ernst Moritz Arndt, starb am 29. Januar 1860. Gerade in diesen Tagen des Saarsieges seiner zu gedenken, liegt besonders nahe, trat er doch als einer der aktivsten Patrioten durch Reden, Schriften und Lieder für die Forderung ein: ,^Der Rhein, Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze". „Was ist des Teutschen Vaterland" und „Der Gott, der Eisen wachsen läßt" find die bekanntesten Lieder Arndts, der übrigens 1848 der Frankfurter Nationalversammlung angehörie. 91jährig starb er auf der Insel Rügen.
VDA.-Ecke
Deutsche Bauern im Innern Rußlands.
Von den Deutschen im Reiche nicht gekannt oder vergessen, lebten in Wolhynien vor dem Weltkriege etwa 150 000 Teutsche. Es waren wohlhabende Bauern, die in einfacher Frömmigkeit ein stilles und ruhiges Leben führten, den Gesetzen des Staates getreu. Eines Tages erschienen Kosaken in den Dörfern und überbrachten den Befehl: Die Deutschen hätten sich in 24 Stunden auf den nächsten Bahnhöfen einzufinden. Was Väter und Großväter erworben hatten,_ alle die blühenden Wirtschaften, mußten sie im Stich lagen. Die Fahrt ging ins Innere Rußlands. Ta sie als Feinde des Staates galten, obgleich ihre Söhne im russischen Heere dienten, spürten sie die ganze Rücksichtslosigkeit eines feindlichen Volkes. Viele starben unterwegs, viele in der Verbannung und viele starben, als sie auf Vermittlung der deutschen Regierung in ihre Heimat zurückkehren konnten. Die Hälfte sah nur ihre alten Wohnstätten wieder, viele nichts weiter als die Stätte, denn der Krieg hatte alles verwüstet. In den wenigen übriggebliebenen Wohnhäusern saßen Fremde, die schwer herausAl- bringen waren. Aber die Bauern verzagten nicht. Gott wird helfen! Ein frommes Lied, ein Kapitel aus der Bibel, ein Wort ihres Pfarrers stärkten sie. Sie wohnten in Erdhöhlen. In einer Scheune waren 35 Familien zusammen untergebracht. Und dann gingen sie an die Arbeit. Das Saatkorn holten sie auf dem Rücken 120 Kilometer weit, Männer und Frauen. Für die Aussaat hatten sie keine Zugtiere, also spannten sich Frauen und Kinder vor den Pflug. Diese Zähigkeit fand ihren Lohn. Sie arbeiteten sich in die Höhe. Heute haben sie wieder zahlreiche Familien und können leben. Sie haben Vertrauen erworben, denn, was sie versprechen, halten sie. Sie leben im Geiste ihrer Väter und unter Führung ihrer Pfarrer in einer einfachen und kindlichen Frömmigkeit, die sich durch nichts erschüttern läßt. Nur ihr Glaube hat sie und ihr Volkstum gerettet.
Die zwölf Apostel
Roman von Wolfgang Marken.
53 (Nachdruck verboten.)
Die Besetzung erfolgt ganz überraschend.
Professor Purgoff wird im Bett verhaftet. Die Unter- suchung der Billa dieses völlig unverdächtigen Mannes ergibt erne Menge wertvollsten Materials.
Der Polizeiinspektor strahlt!
Ein solcher Fang ist ihm in seiner jahrzehntelangen Praxis noch nicht geglückt. u
Purgoffs Villa wird als Menschenfalle eingerichtet wer ahnungslos kommt, wird verhaftet, und als Jn^ Eor Lttckuer gegen Mittag das ganze Material über- steht, stellt er mit Genugtuung fest, daß einer umfangreichen Spionagezentrale der Garaus gemacht worden
In nicht weniger als elf deutschen Städten wurden am gleichen Tage noch die Filialen der Spivnageorgani- inhon ausgehoben. u
Inspektor Luckner behandelte Heiner mit aller Hoch- achtung und nahm alles, was ihm dieser meldete, zu Protokoll.
„Herr Verg^ sagte er ein um das andere Mal, „wenn wir hier die Sache durchgearbeitet haben, dann komme G mit dem Polizeipräsidenten und Major Serbe selbst
Lobo scheu. Ihre Leistung ist nicht hoch genug ein- ^schätzen! Und das kann ich Ihnen schon heute sagen: Eine stattliche Belohnung wird für Sie alle abfallen und vielleicht auch eine sichere Position. Glückspilze sind
wir schon seit Jahren fassen wollen, worum stch Dutzende von Beamten bemühen, fällt Ihnen in den Schoß."
„Wir haben es aber im Schoß aufgehalten!"
„Freilich, Herr Berg! Nein, keiner wird Ihre und die Leistung Ihrer Kameraden kleiner machen wollen. Alle Sochachtung!"
, Heiner fuhr mit dem Motorrad wieder zurück nach oobvjchen.
Todmüde kam er an der Schule vorbei und rief durchs Enster ms Klassenzimmer: „Morjen, Kollege!"
Stößel, der sich gerade bemühte, seinen Kindern den luterschied zwischen Tal mib Ebene geometrisch zu er« lautern, schrak zusammen.
,,Uch, du bist'ö!" sagte er und steckte den Kopf zum "Bist du wieder heil gelandet? Hat's
Spionagezentrale veranlaßt,
Aas, da staunstel Ja wir zwölf Apostel, wir Unbui V in nM!._Mr stnd. nicht nur beaeMerte $te
cunoer der Nächstenliebe, sondern auch Kämpfer mit Feuer und Schwert, die wider das Böse streiten!"
„Donnerwetter! Donnerwetter!" Stößel sah seinen Freund bewundernd an. „Da wird man wohl bald mal was in der Zeitung darüber lesen?"
„Wirste, wirste! Aber vorläufig .. . tiefstes Schwei- zen!"
„Aber erzählen mußt du mir alles genau! Ich bin ja so gespannt, Heiner!"
„Augenblicklich bin ich müde! Besuch' mich heute nach- mittag, wenn ich ausgeschlafen habe."
„Gemacht! Ich komme zu dir!"
Als Heiner auf Loböschen ankam, wurde er von den Kameraden mit Jubel umringt.
Nur Wolf schien für alles äußere Geschehen wenig Interesse zu haben. Er begrüßte ihn zwar ebenfalls herzlich, stellte aber keine Frage.
Heiner ahnte, was in seiner Seele vorgegangen war.
Er hatte ben Glauben an die geliebte Schwester rviedergefunden. Das war ein Erlebnis, so groß und ge« wattig, gegen das alles andere weit zurücktrat.
Die Kameraden bedrängten Heiner.
„Was hast du in Berlin ausgerichtet?"
„Haste den Chef von die Bande jefatzt?"
^„Wer ist denn der Chef von dieser Spionagegesell- So schwirrten die Fragen um den armen Heiner.
„Ruhe, Kinder!" griff Wolf ein. „Heiner, komm, setz' dich zu mir! Und nun erzähle!"
Der nun folgende Bericht Heiners löste langanhal- tenden Jubel aus. Als guten Deutschen war es den Aposteln schon eine große Freude, die Schädlinge verrichtet zu haben. Sie freuten sich aber auch auf die zu erwartende Belohnung.
„Kinder!" meinte Wolf. „Vielleicht ändert dieses glück- lche Ereignis unser ganzes Leben. Die Regierung wird ich dankbar erweisen! Das Hauptveröienst gebührt ^äturlich unserem findigen Heiner!"
„Wie geht es Inge?" erkundigte sich dieser.
„^te schläft!" sagte Wolf freudig. „Ich glaube, wenn le. erwacht, bann wird sie so frisch und gesund sein wie wir! Jetzt fängt das neue Leben für sie an! Jungens, wenn ich bedeute ... was wir Menschen oft für Irrwege «eben müssen, bis wir schließlich das Glück gefunden uiben. Es ist alles Schicksal, es muß so sein! Jetzt Herreise ich den Sinn!"
9.
Weihnachten ist gekommen.
Jin Heiligen Abend bescheren die zwölf Apostel ein- mdcr wie Brüder, die sich in Liebe zugetan sind.
ist das Haus Mütterchen der Runde geblieben, mit viel Liebe und Freude erfüllt sie ihre Ausgabe. In toäeiSs® Mt ein sehnsuchtsvoller, glück-
Sie hat das Lachen rotebergelernt.
Mit Frau Toelle halten die Apostel keine Verbindung nehr aufrecht. Sie hat die Verpflegung des Komman- ws eingestellt, nachdem sie daraufgekommen ist, daß liefe nur den Schweinen zugute gekommen war.
Die Verlobung von Käthe und Eva soll am dritten Feiertag steigen, und Mutter Toelle ist ganz stolz, daß rch insgesamt sechzig Personen aus Berlin angemeldet laben, durchweg Verwandte und Freunde der beiden Zchwiegersöhne in spe.
Der Prokurist, der Käthe zugedacht ist, trägt den ttröiien Namen Josef Krampe, Evas Zukünftiger heißt Ldgar Walling.
Josef Krampe ist an die vierzig Jahre alt, sein Kopf sieicht einer Billardkugel.
Edgar Walling ist jünger, aber ein schlapper, verlebter Bursche mit schlechter Haltung.
Nèutter Toelle überlegt.
60 Personen? Da muß sie Bedienung haben. Und ver kann das am besten macken?
Natürlich die zwölf Apostel!
Sie schickt Käthe ins GesindehauS und läßt Keyser sagen, daß sich die Apostel für den dritten Feiertag zum Bedienen im Schloß bereithalten mögen.
Wolf weiß nicht, ob er den Auftrag ernst nehmen soll.
Küthe ahnt seine Gedanken: „Nicht wahr, Herr Wolf, Sie begreifen Mutter nicht?"
„Nein, ich verstehe sie überhaupt nicht mehr! WaS meinen Sie denn nun?"
„Sie müssen kommen, Herr Wolf! Vater sagt es auch! Er meint, es wäre sogar sehr gut, wenn Sie und Ihre Kameraden bei dem großen Ordnungmachen dabei wären."
„Was hat denn Ihr Vater eigentlich vor?"
„Das sagt er nickt!"
„Also schön, dann werden wir kommen! Teilen Sie das Ihrer Frau Mutter mit!"
Amanda Toelle atmet auf, als sie hört, daß Wolf zu- gesagt hat.
„Na, Jott sei Dank, die Jungens sin vanünfiiger wie ick jedttcht habe!"
Hochnobel wird alles für die Verlobung hergerichtet.
Frau Toelle schwillt das Herz vor Stolz, wenn sie daran denkt, was ihre Mädels für glänzende Partien machen.
Sie hat vorsichtshalber über die zukünftigen Schwiegersöhne Auskünfte eingeholt, und die lauten denkbar günstig.
Die Bertha wird sie schon auch noch unter die Haube bringen.
Die Apostel schalten und walten im Schloß. Sie helfen in der Küche mit, schmücken die Räume, spülen und.Geschirr.
(Fortsetzung folgt.)