Heldenmut.
Eine mutige Krau.
Kinder und greiser Schwiegervater vor dem Flammentod gerettet.
In der Wohnung des Landarbeiters Baartjes in dein Dorf Ernenwoude (Provinz Friesland, Niederlande) druck nachts ein Feuer aus, das sich schnell auf das ganze Haus ausdehnte. Die Mutter, die mit ihren drei Kindern im Alter von eins und drei Jahren im obersten Stockwerk schlief, schleuderte, als bereits Teile der Wohnung in Flammen standen, einen Tisch und Matrayen auf den Hof. Dann
warf sic die drei Kinder hinterher, um sic vor dem Flammentod zu retten.
Das Einjährige erlitt einen schweren Sckädelbruck. Bon den Zwillingen trug eins eine Gchirncrsckütte-uny davon. Die tapfere Frau rettete dann unter Lebensgefahr ihren 7 2 Jahre alten Schwiegervater und sprang erst im letzten Augenblick aus dem Dachfenster aus den Hof hinunter. Wie durck ein Wunder blieb sie unverletzt. Das Hans brannte bis auf die Grundmauern nieder; das gesamte Mobiliar wurde vernichtet. Dae Feuer ist dadurch entstanden, daß zum Trocknen am Ofen aufgetzängte Wäsche in Brand geriet.
Tollkühnes Unternehmen einer Frau.
Als erste im Alleinflug den Pazifik bezwungen.
Die bekannte amerikanische Fliegerin Amelie Earbart, die zum Alleinflug über den Stillen Ozean von Honolulu nach Kalifornien ohne Zwischenlandung gestartet war, ist in O a k l a n d (Kaliforniens wohlbehalten angekommcn. Sie brauchte für die 3800 Kilometer lange Strecke etwas mehr als 15 Stunden. Die Strecke Honolulu— Oakland wurde bisher noch von keinem Flieger allein bezwungen. Neun Piloten kamen bisher bei dem Versuch ums Leben. Kurz vor dem Abflug batte das amerikanische Marineministerium noch vergebliche Versuche unternommen, das tollkühne Unternehmen zu verhindern. Besonders bervorgehoben wird in Fliegerkreisen die Tatsache, daß Miß Earhart bis kur; vor der kalifornischen Küste ihren Kurs ohne jede Radiopeilung ganz genau einbielr.
Staatssekretär a. 9. v. Zagow gestorben.
In der Reichshauptstadt ist der Staatssekretär a. D. Gottlieb von I a g o w rm 72. Lebensjahr gestorben. Aus dem preußischen Verwaltungsdienst hervorgegangen, wurde er am 1. April 1895 der Botschaft in Rom zugeteilt und im März 1896 als Attache übernommen und der Botschaft in Paris zugeleilt. Nach bestandener diplomatischer Prüfung wurde er im Oktober 1896 zum Lega- tionssekretär ernannt und an die Gesandschaft in München überwiesen. Danach war er bei den Gesandtschaften in Hamburg und im Haag und bei der Botschaft in Rom tätig. Am 11. Januar 1913 wurde er zum Staatssekretär im Auswärtigen Amt ernannt und erhielt am 22. November 1916 den erbetenen Abschied.
Staatssekretär von Jagow bat dem Reich auf allen Posten ausgezeichnete Dienste geleistet. Ein dauerndes ehrenvolles Gedenken ist ihm sicher.
•10500 Kahrgäste beförderte „Graf Zeppelin".
Nach einer sich erstmalig bis in die letzten Tage des JahreS hinein erstreckenden Fahrtenperiode hat das Luftschiff „Graf Zeppelin" jetzt das übliche Winter- quartier bezogen, um im Frühjahr für neue Flüge im siebenten BerriebSjahr gerüstet zu sein. Seit Beginn des Fährbetriebes mit dem „Graf Zeppelin" hat das Luftschiff bis Ende 1934 insgesamt 423 Fahrten durchgeführt. Auf diesen Fahrten wurden bei einer Fahrtdauer von 9845 Stunden genau 1000 651 Kilometer zurückgelegt. Befördert wurden 10 501 Fahrgäste, 25 868 Kilogramm Poft und 42 263 Kilogramm Fracht.
Die silberne Dose.
Skizze von Valeska Cusig.
Auf Schloß Merl war in der Franzojenzeit, 1807, der Silberschatz verschwunden. Ersetzlich blieben die Löffel, Teller und Schalen — unersetzlich eine Dose, der Talisman des Geschlechts. König Gustav Adolf hatte sie einem Merl zum Geschenk gemacht, und von diesem Tage an blühte das vorher vom Mißgeschick verfolgte Haus zu hohem Glanze empor. Ein Kunstwerk war diese Dose. Die gerundeten Wände bestanden aus künstlerisch gearbeiteten Lilien, in deren Blüten Diamanten wie Tautropfen leuchteten. Der Deckel aus schwerem Silber zeigte die Initialen des Königs in Edelstein. Und sie war geraubt! Die damalige Herrin des Hauses starb bald darauf an einer rätselhaften Krankheit. In der Folgezeit wurde die Dose zu einem prophetischen Hausgeist im Schloß, ungefähr wie die weiße Dame, in andern Schlössern. Nur erschien sie im Traum; und geschah dies einem Besucher, der zum ersten Male auf Merl weilte, so brach bestimmt ein Unglück über die Familie herein.
Der letzte, dem sie sich gezeigt, war ein junger Offizier, der, im Weltkrieg verwundet, auf Merl seinen Genesungsurlaub verbrachte. Es brannte darauf ein Teil des Schlosses nieder, eine Seuche vernichtete das wertvolle Gestüt. Es fielen siebzehn Grafen Merl, nur Roger, der Besitzer von Schloß und Majorat, blieb zurück. Er kam mit seiner Schwester überein, Fremden nie mehr die Geschichte der Dose zu erzählen. Er hoffte, dadurch ihre Kraft zu brechen, sie in Vergessenheit zu begraben, Träume auszuschalten. —
Drei Jahre nach Friedensschluß erwartete Roger seinen liebsten Kriegskameraden Götz. Dieser, ein Fliegeichauptmann, hatte auch jetzt das Fliegen nicht gelassen, den u^ean überquert und die Antarktis besucht. Er war ein Draufgänger, aber von liebenswürdigsten Formen. Frauen hatten bisher eine Nebenrolle in seinem Leben gespielt, aber als er in der Halle von Merl Jutta, der jungen Schwester des Freundes, gegenübertrat, wußte er, daß seine Stunde geschlagen. Und wenige Tage darauf konnte der Besieger der Lüfte ein fröhliches Verlobungsfest feiern.
Aber wie erschraken die Geschwister, als ihnen Götz am nächsten Morgen den Traum dieser Nacht erzäylte! Aus dem Grau eines leichten Nebels habe sich ein Kunstwerk erhoben, ein silberne Dose. In silbernen Lilien hätten Diamanten wie Tauperlen gefunkelt, auf dem Deckel irgendwelche Initialen, die er nicht entziffern konnte. Dann sei die herrliche Dose,
Bahnpostwagen während der Kahrt in Brand geraten.
Im Bahnvostwagen des Schnellzuges D 45, Frankfurt a. M.—Berlin, brach abends auf freier Strecke kurz von W c i ß e n f e l s ein B r a n d aus, durch den ein großer Teil der Postsendungen vernichtet wurde. Ein Beamter, der Postschaffner Paul Lauris ch aus Berlin-Lichterfelde, erlitt so schwere Rauchvergiftungen, daß er im Krankenhaus Weißenfels Aufnahme finden mußte. Nur dem Umstand, daß sich der Zug in langsamer Fahrt kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Weißenfels befand, und daher rechtzeitig Hilfe gebracht werden konnte, ist es zu danken, daß größeres Unheil verhütet wurde.
Tas Feuer hatte sich so schnell im Bahnpostwagen ausgcbrcitet, daß das Begleitpersonal nur noch die Notbremse ziehen konnte, um den Zug zum Halten zu bringen.
Der brennende Wagen wurde abgekoppclt, während der Zug seine Fahrt wieder fortsctzte. Zwei Lokomotiven fuhren dann an den Postwagen heran und löschten den Brand mit Dampfspritzen ab. Inzwischen war aber der größte Teil der Postsendungen verbrannt. Als Ent- stebungsUrsache des Brandes nimmt man an, daß sich umer den Pakten feuergefährliche Stoffe befunden haben, die sich infolge der in dem Wagen herrschenden Wärme entzündet haben.
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Tragischer Tod einer Künstlerin.
Die ehemalige königlich-sächsische Kammersängerin Luise Reuther wurde in Radebeul bei Dresden tot aufgefunden. Die Künstlerin, die im 83. Lebensjahr stand, hat anscheinend in ihrer Küche einen Schwindel^ anfall erlitten und im Fallen den Hahn der Gasleitung berührt. Das ausströmende Gas hat den Tod der einst sehr bekannten Sängerin herbeigeführt. Die Künstlerin war neben Therese Malten eine der besten Vertreterinnen Wagnerscher Frauengestalten.
Fortuna traf die rechte Wahl.
Der erste Hauptgewinn der Winterhilfs- lotterte gezogen.
In Berlin ist der erste H a u p t g e w i n n der Winterhilsslotterie 1934/1935 in Höhe von 5000 Mark gezogen worden. Der glückliche Gewinner ist ein Berliner Handwerker, der von der launischen Göttin bisher nicht gerade bevorzugt wurde.
Gemächlich schritt der Rohrleger August Brunkow, ein Handwerker und Vater schon verheirateter Kinder, über den Fahrdamm.
Da fiel sein Blick auf einen der „grauen Glücksmänner".
Ein Griff in die Westentasche, in der noch ein paar Mark von der letzten Lohnzahlung übriggeblieben waren, und schon hielt er den braunen Umschlag in der Hand. Eine Niete! Vater Brunkow aber hatte für dieses Pech sehr rasch eine Erklärung bereit, denn im gleichen Augenblick war eine „olle Frau" hinzugetreten, die auch fordernd am grauen Glücksmantel zupfte. „Aberglaube gilt nicht", sagte sich Vater Brunkow und zückte einen zweiten „Fünfziger".
Gelaffen zog er das Los heraus, und dann flirrte vor seinen staunenden Augen eine vierstellige Zahl:
der erste Berliner Haupttreffer war gezogen.
Allem Aberglauben zum Trotz hätte die „olle Frau" dem wackeren Rohrleger nun doch zu einem unerwarteten Glück verholfen. Die 5000 Mark kommen Vater Brunkow sehr gelegen. Seit einem halben Jahr erst ist er wieder in Arbeit und Brot, nachdem er vorher fast vier Jahre erwerbslos war. Fortuna hatte, wie schon oft in der Winterhilfslotterie, wieder einmal die rechte Wahl getroffen.
als er nach ihr gegriffen, entschwunden, verfunren in oem Nebel. aus dem sie gekommen.
So hatte das Schweigen den Spuk nicht gebannt, zuckte er in den Geschwistern. Mit vor Schreck weit geöffneten Augen hatte Jutta zugehört, Roger mit geröteter Stirn. „Wer erzählte Dir von dieser Dose?" fragte der Hausherr. „Niemand! Ist sie denn vorhanden?" So fragte Götz zurück.
„Sie war vorhanden", erwiderte der Graf. „Aber wie konntest Du von ihr träumen, da Du nichts von ihr wußtest?"
„Ja, das ist seltsam! Aber seltsam seid aucy Ihr! Was ist's mit der Dose?" rief Götz und umfaßte die weinende Braut. Er hörte die Geschichte. Götz versuchte zu lachen, über Aberglaube» zu scherzen, aber das vor Leid in seinen Armen zuckende Mädchen, der Ernst des Freundes lähmten seine Zuversicht.
Das Geheimnisvolle, das sich hier vor ihm auftat, reizte seine Kampfnatur. Er mußte den Dinge» auf den Grund gehen. So zog er sich, sobald es ging, in sein Zimmer zurück, das in einem Seitenflügel des Schlosses lag. Hier dachte er über den Fall nach. Gewiß, die Dose war verschwunden. Aber mußte sie geraubt, entwendet sein? Lebte sie vielleicht verborgen in dem alten Gemäuer, hatte sie der damalige Besitzer versteckt, um sie dem Feinde zu entziehen, strömte sie Kräfte aus — sie, die Jahrhunderte lang von Menschenhänden treu umsorgt und behütet worden war? Drängte sie zum Licht? Auch leblose Gegenstände konnten die Mächte der Liebe anziehen, wie man es an Uhren erlebt, die zu arbeiten aushören, wenn ihr Herr stirbt. Wurden diese Kräfte in der schweigsamen Nacht lebendig, wurden sie sichtbar in Träumen? Hatte er zwischen Himmel und Erde nicht genug des Wunderbaren erlebt? Gab es nicht Unerforschtes im Weltall, von dem sich Schulweisheit nichts träumen lieft?
Schnell entschlossen griff der Mann zu Hammer und Stemmeisen. Sorgfältig beklopfte er die Wände, horchte mit seinem weite Fernen durchdringenden Gehör. Und da — flartg es nicht hohl an einer Stelle? Er zerschnitt die Tapete, spaltete Mörtel, Steine flogen, und endlich tat sich eine schmale, aber tiefe Oeffnung auf. Götz griff hinein und faßte einen Ballen fest umwundener wollener Decken. Sie rochen nach Moder und Staub. Freudige Ahnung durchzuckte den Finder. Er durchschnitt die starken Fäden, Hülle auf Hülle fant — hell klang ein silberner Ton — Teller, Löffel fielen heraus, doch Götz suchte anderes. Und auch dieses kam. In Ribenen Decken liebevoll geborgen ruhte das Kunstwerk, die
„Triumph!" schrie Götz. Er stürzte hinüber z« dem Freunde und schloß die beseligte Braut in die Arme.
Zunahme -er Erwerbslosen in Frankreich.
Die Zahl der eingeschriebenen Erwerbslosen in Frankreich hat sich in der letzten Woche wieder um 17 500 vermehrt und damit die Zahl von 436 442 erreicht. Interessant ist dabei, daß fast die Hälfte der gesamten Arbeitslosen Frankreichs, nämlich 196000, in Paris und in seinem Bannkreis gezählt werden.
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Erwerbslose Kanalschiffer griffen auf uem Scarpe-Kanal bei Lille einen von einer elektrischen Lokomotive gezogenen Schleppzug an, koppelten die Kähne von dem Traktor ab, und hinderten so, daß der Schleppzug seinen Weg fortsetzte. Ein Schiffsführer bedrohte die Angreifer mit einem Jagdgewehr, wurde aber von zwei anwesenden Gendarmen, die im übrigen gegen die mehrer« hundert Leute zählenden Angreifer machtlos waren, am Schießen gehindert. Erst durch Einsatz starker Mobilgarde- Abteilungen, die alle Schleusen des Kanals besetzten, konnte den Kähnen die Weiterfahrt ermöglicht werden.
Nah unü $ern
O Hindenburg war sein Stubenältester. Der in Bad Warmbrunn in Schlesien lebende Generalleutnant a. D. Max von Hanstein-Goerziq, vollendete in diesen Tagen sein 85. Lebensjahr. Generalleutnant von Hanstein, der einer alten Soldatenfamilie entstammt, begann seine Laufbahn in der Kadettenanstatt in Wahlstatt, wo er der 2. Kompagnie angehörte und auf Stube 9 lag, deren Stubenältester kein Geringerer als der spätere Generalfeldmarschall von Hindenburg war.
O Ein ganzes Haus muß wegen eines Käfers gerIurch werden. In einem Hause in Staßfurt wurde der sogt nannte Messingkäfer festgestellt, ein kleines aus Asten ein-- geschlepptes Insekt, das alles zerstört. was aus Holz ist. Zwecks gründlicher Desinfektion des gesamten Gebäudes mußten die Bewohner das Haus verlassen und sind vorübergehend in Notwohnungen umergebrachl worden.
0 Österreichs kinderreichste Mutter gestorben. Im Alter von 80 Jahren ist in Graz die Bergmannswitwe Anna Magerl gestorben. Frau Magerl ist eine der kinderreichsten Mütter Österreichs Sie schenkte ihrem Gatten nicht weniger als 23 Kinder. Unter diesen waren nur zwei Knaben. Den größten Teil ihrer Kinder überlebte Frau Magerl allerdings um Jahrzehnte. Jnteressamerweise befand sich unter den Kindern kein einziges Zwillingsoder gar Drillingspaar.
O Riesenfcucr in Neapel. Ein riesieges Feuer, wie es Neapel feit langer Zeit nicht mehr erlebt bat, äscherte das Neue Theater völlig ein. Es wurde ein Millionenschaden angerichtet.
Ein Zeitgenosse Napoleons gestorben. In einer Moskauer Klinik verstarb ein Greis namens Iwan Mashupin, der an Hand seiner Geburtspapiere nachweisen konnte, daß er vor 123 Jahren das Lichi der Welt erblickt hatte. Er war also im Jahre 1812 geboren worden, zu der Zeit, wo Napoleon der Erste seinen unglücklichen Feldzug gegen Moskau unternommen hatte.
O Riesiger Llbrand in einem amerikanischen Hafen. Im Hafen von Newark (New JerseM
Erplosion an Bord des Tankdampfers „Berrin" der Continental Oil-Companv einen Brand, der auf den Pier und ein nahegelegenes Lagerhaus der Sunoil Com- panv Übergriff. Mehrere tausend Kannen Schmieröl im Lagerhaus erplodierten. Das Gebäude brannte in wenigen Minuten nieder. Die Flammen schlugen 60 bis 70 Meter hoch.
Was bringt der Rundfunk?
Reichssender Frankfurt.
Frankfurt: Dienstag, 15. Januar
6.00: Bauernfünk. — 6.15 und 6.30: Gymnastik. — 6.45t Zeit, Meldungen. — 6.50: Wetter. — 6.55: Morgensvruch. — Choral! Gelobt sei Gott in Ewigkeit. — 7.00: München! Frühkonzert. Das Münchener Sinfonieorchester. Ltg.: M. G. von Spaltart.
8.10: Wasserftand, Wetter. — 8.15: Stuttgart: Gymnastik. — 9.00: Freiburg: Werbekonzert. — 9.15: Nur Freiburg: 1. Zum 60. Geburtstag von Albert Schweitzer. — 2. Liederstunde: a) Volksweisen: b) Lieder von Hugo Wolf und Hans Wogritsch. — 10.00: Nachr. — 10.15: Freiburg: Schulfunk: Johann Peter Hebel. Hörfolge. — 10.45: Praktische Ratschläge für Küche Uiib Haus. — 11.00: Werbekonzert. — 11.30: Meldungen. — 11.45: Sozialdienst.
12.00: Köln: Mittagskonzert. Das kleine Funkorchester. Ltg.: Eysoldt. — 13.00: Stuttgart: Zeit, Saardienst, Nachr. — 13.15: Spanplatten: Heldische Musik. — 14.15: Zeit, Nachr. — 14.30: Wirtschastsbericht. — 14.45: Zeit, Wittschaftsmeldungen. 14.55: Wetter. — 15.00: Von Freiburg: Nachr. — 15.15: Für bte Frau: Der Zeitfunk fährt über Land. — Spiegel fraulichen Lebens.
16.00: Hamburg: Bunter Nachmittag, „Tänzerische Suite". — In der Pause: Kunstbericht der Woche. — 18.00: Italienischer Sprachunterricht. — 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. — 18.30: Dr. K. Klinghardt: Was sind wir uitierem Erenzlanddeutschtum schuldig? — 18.45: Meldungen.
18.50: Freiburg: Unterhaltungskonzert, Freiburger Konzertorchester. Ltg.: Karl Körner. — 19.45: Tagesspiegel. — 20.C9: Nachr Zen. — 20.10: Volkstümliche Gesänge von Haydn und Schumann. Als Einlage: Klaviermusik von Haydn und Schumann. 20.50: Unterhaltungskonzeft. — 22.00: Zett, Nachr. — 22.15: Nachr Wetter, Sport. — 22.30: Kassel: Volksmusik. — 23.00: Mu : b ie Jahresende. Ein Rückblick (Schallaufnahme). — '. 'i *iart: Nachtmusik.
Deutsch ismtzserrder.
utschiandsender: Dienstag. 15. Januar
6.00: Hamburg: Wetter. — 6.05: Nachr. — 6.15: Berlin: Gymnastik. — 6.30: Tagesspruch: anschl.: Choral. — 6.35: Guten Morgen, lieber Hörer! Frohes Schallplattenkonzert mit Jupp Sulsels. — In einer Pause gegen 7.00: Nachr. — 8.45: Leibesübung für bte Frau. — 9.00: Sperrzeit. — 10.00: Nachr. — 10.15: G. Waldmann: Jglau. bte altdeutsche Meisterslngerstadt tu Mähren. — 10.45: Fröhlicher Kindergarten. — 11.15: See- wetterbericht. — 11.30: Sendepause. — 11.40: A. Heh: Luzerne auch auf leichtem Boden. — Anschi.: Wetter. — 11.50: Glückwünsche
12.00: Köln: Musik am Mittag. Das kleine Funkorchester. Ltg.: Eysoldt. — 12.55: Zeitzeichen. — 13.00: Mit Siebenmeilen» stiefeln. (Spallpl.). — 13.45: Nachr. — 14.00: Allerlei — von Zwei bis Drei! — 14.55: Programm, Wetter, Börse. — 15.15: Für bte Frau: Wesen und Werte im deutschen Märchen. 15.40: Gerh. Gräfe ! Schüleraustausch und Schülerbriefwechsel mit dem Ausland.
16.00: Königsberg: Nachmittagskonzert. Kl. Funkorchester. Ltg.' Eugen Wilcken — In der Pause 17.00: Ritt durch den Nebel. Gedichte van Rupert Rupp. — 17.30: Jugendsportstunde: Schwimmer bei der Winterarbeir. — 17.50: Aus der Skihütte. Musil, Gesang und heitere Begegnungen mit Skihaserl» und Schneemännern. — 18.40: Hauptschriftleiter Fritzsche: Politische Zci- tungssckau.
19.00: Zwischenprogramm. — 19,20: Singende Jugend. Der M». litant (1908), Zupfgeigen Hansl (1926), Junge Gefolgschaft (1933). Ein Hitlerjugend-Chor. —• 20.00: Kernspruch: anlPL: Wetter u. Kurznachrichten. — 20,10: Leipzig: Im Zauber StraußWr Melodien. — 22.00: Wetter-, Tages- und Sportnachr. — 22.45: Seemetterbeript. — 23.00: Bremen: Unterhaltungsmusik. Bremer Stadtmusikanten. Ltg.: Reinh. Krug.