Das Ausland bewundert die Saar.
„Mit Leichtigkeit
Ordnung gehalten."
Der A u f m a r s ch der S a a r d e u l s ch e n imponiert dem Ausland.
Die großen Kundgebungen für die Saar im Reich und im Saargebiei selbst haben in der ausländischen Presse starken Wiederhol! gefunden. Am ausführlichsten berichten die französischen und englischen Blätter, die vor allem von dem riesigen Aufmarsch der Saardeutschen bei Saarbrücken beeindruckt sind. In der Tat, einen Zustrom von insgesamt 350 000 Teilnehmern haben die auslän- dischen Berichterstatter kaum erwartet, obwohl ihnen ja die geschlossene Haltung der Deutschen Front hinreichend bekannt sein müßte. Übereinstimmend gilt die Bewunderung der Pariser und der Londoner Blätter neben der außerordentlich hohen Zahl der Teilnehmer vor allem der mustergültigen Disziplin der Massen beim Anmarsch und bei der Auflösung.
Es ist charakteristisch, was etwa die Londoner Times" schreiben: „Das Treffen der Deutschen Front begann erst um 10 Uhr vormittags. Aber schon als der graue Himmel um 6 Uhr früh zu dämmern begann, strömten die Anhänger der Deutschen Fron» aus den umliegenden Bezirken in Massen zur Stabt Es war
eine wohlgeordnete Menge, größtenteils Männer, die ohne formelle Rangstufen in loser, aber gleichförmiger Formation leicht dahinmarschierten. Eine Handvoll Landjäger, ein paar blaue Polizisten und gelegentlich Ordner aus den eigenen Reihen hielten mit Leichtigkeit Ordnung." Und nicht weniger kennzeichnend schreibt die „Daily Mail":
Achtung! Saarabstimmungsberechtigte!
Strengste Beachtung der Abstimmungsberordnung, sonst StimmveIustt
Saarbrücken, 8. Januar. Der erste Abstimmlmgstag für die Beamten des Saargebietes und ihre Angehörigen sowie für die Insassen der Krankenhäuser und Strafanstalten hat ergeben, daß die Abstimmungsordnung der Abstim- mungskommission auf das peinlichste eingehalten werden muß, soll nicht die Stimme als ungültig erklärt werden.
Jeder Ausdruck der politischen Meinung im Wahllokal führt unnachsichtlich zum Stimmverlust. Als Ausdruck der politischen Meinung wird es schon betrachtet, wenn die Hand zum Deutschen Gruße gehoben, mit dem Deutschen Gruße „Keil Hitler" gegrüßt, wenn auf einen solchen Gruß mit Erheben des Armes geantwortet oder durch Erheben des Armes auch ohne gesprochenen Gruß gegrüßt wird. Selbst jede Reflexbewegung auf einen solchen Gruß hat den Stimmverlust" zur Folge! Am besten ist es, wenn die Abstimmungsberechtigten, solange sie sich im Wahllokal befinde»!, überhaupt kein Wort sprechen, es fei denn, daß sie die Fragen des Vorsitzenden des Wahlbüros beant- Worten. Auch hierbei haben sie sich jeglicher politischen Meinungsäußerung zu enthalten! Den Anordnungen dieses Vorsitzenden ist unbedingt Folge zu leisten!
Es seien deshalb noch einmal die wichtigsten Bestim- mutigen wiederholt: Die Abstimmungsberechtigten, haben, solange sie noch nicht abgestimmt haben, Zugang zum Wahllokal und haben sich in dem für sie bestimmten Teil des Lokals aufzuhalten. Zum Zwecke der Stimm-- ab gäbe wird der Abstimmungsberechtigte in einer von dem Vorsitzenden des Wahlbüros zu bestimmenden Reihenfolge zu dem Teil des Wahllokals zugelassen, wo das Wahlbüro Sitzung hält. Er hat sich zum Vorsitzenden des Wahlbüros zu begeben und ihm seinen I d e n t i * tâtsausweis (Karte oder Reisepaß mit Lichtbild) und seinen Ab stimmunäsausweis abzugeben. Nachdem
Die zwölf Apostel
Roman von Wolfgang Marken.
39 (Nachdruck verboten.)
Abermals tanzt die Kugel.
Inge hat die Augen geschlossen. Das ist das Ende, denkt sie.
Da ... ein Aufschrei am Tisch!
„Dreizehn!" verkündet der Croupier mit leidenschafts^ loser Stimme.
Inge zittert und ist einer Ohnmacht nahe. Sie starrt auf den Gewinn, den ihr der Croupier zuschiebt.
Es sind über stebzigtausend Danziger Gulden!
Mit zitternden Hmrden faßt sie zu und nimmt baj Geld an sich. Steckt es in die Tasche. Will gehen.
Aber mit einem Male dreht sich alles um sie.
Ein älterer Herr in ihrer Nähe bemerkt ihren Schwächeanfall.
„Gnädigste, darf ich Ihnen behilflich sein?"
Mit blutleeren Hippen stammelt sie ein paar Dankes- Worte. Der Herr geleitete sie hinaus.
Als die milde Nachtluft sie umweht, atmet Inge tief aus und erholt sich wieder.
„Wünschen Sie einen Wagen, meine Gnädige?^
„Ja, bitte!"
Das Auto bringt Inge rasch in das Hotel zurück.
Dort angekommen, wird sie bereits vom Portier erwartet. „Madame, ein Herr Baron Czerny hat nach Ihnen gefragt."
Mühsam verbirgt Inge ihr Erschrecken.
„Ja . . . und . . . wo ist er?"
„Ich habe dem Herrn Baron gesagt, daß er Sie wahrscheinlich im Kasino treffen werde. Er wollte Sie dort anfsuchen."
„Danke!"
Inge geht nach ihrem Zimmer und sinkt dort erschöpft in einen Sessel.
Sann aber rafft sie sich auf. Jetzt gilt es den Augen- bltck zu nützen! Sie will fliehem
11 Uhr 28 geht der Schnellzug nach Stettin.
noch erreich" âweiundzwanzig Minuten! Sie muß ihn
Inge klingelt nach dem Zimmermädchen und sagt: ^Jch verreise für ein paar Tage. Mein Gepäck bleibt yrer. Veranlassen Sie, daß ich sofort die Rechnung bekomme. Aber ganz schnell!"
„Sehr wohl, Madame!"
Nach fünf Minuten ist alles aeordtlet. Inge nimmt
„Hunderttausende der Saar-Rationalsozialisten standen mit treuer deutscher Geduld an diesem Morgen stundenlang in aufgeweichtem Boden der kalten Höhe außerhalb Saarbrückens und hörten den feurigen Reden zu, die durch Lautsprecher verbreitet wurden."
Diese Schilderungen sind wieder einmal ein eindeutiger Beweis dafür, daß sowohl die entstellenden Behauptungen des noch amtierenden Saarprâsidenten Knox als auch die Tendenzberichte gewisser Teile der ausländischen Presse über die Notwendigkeit der Polizeitruppen für die Abstimmungszeit völlig unbegründet waren und sind.
*
Hetzsreiheii für Matz Braun
tm Straßburger Sender.
Der „Abstimmuugsschtager" der Kommunisten, Sozialisten und der wenigen katholischen Separatisten ist jetzt yerousqetommen. Die zuständigen französischen Stellen haben bem Soziali st ensührer Matz Brann den Straßburger Sender frei» gegebe n. Er hielt dort eine Rede. Der „Schlager" ist natürlich
eine faustdicke Lüge.
Der Saarbevollmächtigte Gauleiter Bürckel in Neustadt soll einen gewissen Dr. König beauftragt Haven, mit Matz Braun über eine Verständigung zwischen der Deutschen Front und den Anhängern des Status quo zu verhandeln. Die Lüge ist so dumm, daß ausländische Preffe- vertreter, die von Matz Braun über seine Behauptungen in Kenntnis gesetzt wurden, nur den Kopf geschüttelt haben.
Der Vorsitzende pd; von der Identität Äverzeugr yal, gwt er dem Abstimmungsberechtigten einen Stimmzettel und einen leeren Umschlag. Der Abstimmungsberechtigte zieht sich mit diesem Stimmzettel und Umschlag in eine unbesetzte Isolierzelle zurück. Es ist ihm strengstens untersagt, nach Erhalt des Stimmzettels mit irgend-- welchen Personen zu sprechen oder auf andere Weise in Verbindung zu treten. In der Isolierzelle schreibt der Abstimmungsberechtigte mit einem schwarzen, in der Isolierzelle befindlichen B l e i st i f t auf den Stimmzettel in das seiner Wahl entsprechende weiße Kreisfeld ein Kreuz (die Benutzung eines Rotstiftes, eines Kopierstif-- tes oder anderer Schreibutensilien hat Stimmverlust zur Folge).
Es darf nur ein schwarzer Bleistift benutzt werden.
Darauf ist in der Isolierzelle besonders zu achten, da i die dort befindlichen Stifte umgetauscht sein könnten! Danach muß er noch immer in der Isolierzelle bleiben, den Zettel ungefaltet in den Umschlag stecken und diesen schließen! Slug der Isolierzelle tretend, begibt sich der Abstimmungsberechtigte zum Vorsitzende»» und übergibt diesem den verschlossenen Umschlag. Nach erfolgter Stimmabgabe und nach Entgegennahme seines Identitätsausweises muß der Abstimmungsberechtigte sofort das Wahllokal verlassen.
Es ist dem Abstimmungsberechtigten bei schwerer-Strafe untersagt, im Abstimmungslokal auf irgendeine Weise die Wahl, die er treffen wird oder bereits getroffen hat, bekannt zu geben. Auch die Ausfüllung außerhalb der Isolierzelle führt zur Ungültigkeitserklärung! Jede Außerachtlassung dieser Anordnungen hat unnachsichtlich den Verlust der Stimme zur Folge!
Ane Erklärung des Heiligen Sèrrhls
Rom, 8. Januar. Der „Osservatore Romano" bringt folgende Erklärung: ..Trotz unserer wiederbolten Erklä- ^B8MMamAlllilWMH«HMMIIIMfl1Mg^
nur ihr nemes sconercgen mtt, tn das sie ein paar notwendige Kleinigkeiten gepackt hat. Vor allen Dingen ihre echten Papiere, lautend auf den Namen Inge von Keyser.
Jetzt ist sie fertig!
Das Herz schlägt ihr bis zum Halse hinauf, als sie baë Hotel verläßt.
Mit einer Taxe gelangt sie unangefochten bis zum Bahnhof und trifft knapp vor Abgang des Zuges ein.
Im Korridor eines Wagens stehend, wartet sie mit Bangen auf die Abfahrt.
Endlich — die Minute ist ihr eine Ewigkeit gewesen — setzt sich der Zug in Bewegung.
Da atmet Inge tief auf, und Tränen treten ihr in die Augen.
Jetzt ist sie steil
Inge hat einen Platz in einem Abteil 2. Klasse veregt, in dem sich ein Ehepaar befindet, das ebenfalls nach Deutschland fährt.
Aber es kommt zu keiner richtigen Unterhaltung, denn Inge ist so erschöpft, daß sie bald einschlummert.
Zollkontrolle!
Inge schreckt aus dem Halbschlafe auf. Der Beamte prüft ihren Paß, sie legt auch ihr Köfferchen geöffnet vor ihn hin.
Doch der Beainte verzichtet auf eine Revision, denn Inge ist vollkommen unbefangen. Sie hat ja auch nichts zu verzollen. Das Geld kann sie ohne weiteres nach Deutschland einführen.
Wieder umfängt sie der Schlaf, und als sie aufwachtz hält der Zug bereits in Stettin. Das Ehepaar steigt aus, ein anderer Passagier nimmt ihr gegenüber Platz.
Es ist ein älterer Herr, der einen angenehmen Eindruck macht.
Er steigt in Angermünde wieder aus.
Inge ist allein.
Plötzlich überfällt sie ein beklemmendes Angstgefühl.
Es wird ihr zu eng im Abteil. Sie läuft durch ben menschenleeren Korridor.
Als sie vorn an der Tür angelangt ist, schrickt sie zusammen. Dort steht ein Mann, den sie schon im Leben einmal gesehen hat.
Inge weicht zurück, aber in diesem Augenblick tauch! ein zweiter Mann hinter ihr auf. Sie will schreien, da fühlt sie plötzlich, daß sie starke Hände packen . . . und verliert die Besinnung.
Man hat sie a»»s dein fahrenden Zuge geworfen!
„So!" sagt der eine der Männer. „Die plaudert nichts aus. Der Chef hat schon recht, wenn er behauptet, daß sie kein ehrliches Spiel mit uns getrieben hat."
* * ♦
Just an diesem Tage ist der erste Einkochtag auf Schloß Loböschen abaeüalten worden.
rangen hört die Verbreitung von Gerüchten nicht auf, die die Neutralität uitb die Unparteilichkeit des Heiligen Stuhles in der Frage der Saarabstimmung in Zweifel ziehen. Deshalb legen wir Wert darauf, nochmals zu wiederholen, daiß derartige Gerüchte jeglicher Grundlage entbehren. Der Heilige Stuhl steht jedwede»» derartigen Kundgebungen in dem einen oder anderen Sinne vollkommen fern unb will nur, daß jeder Gläubige den Richtlinie»» seines katholischen Gewissens folgt."
Achtung! Abstimmungsberichtigte! _
Die Fahrkarten nach dem Saargebiet sind zum größte»» Teil schon an die Abstimmungsberechtigten verteilt. Wo sie noch nicht verteilt finb, sind sie aber bereits bestellt.
Falls Abstimmungsberechtigte noch keinen Antrag auf Ausstellung einer Fahrkarte gestellt haben, muß das umgehend durch den zuständigen Obmann geschehen. Wo der Obmann nicht bekannt ist, wende man sich an die Polizeibehörde oder an die Bürgermeisterei, die gerne Auskunft geben.
Die Transportleiter für die Sonderzüge in Frankfurt am Main sind: Kaufmann Johann Deutsch, Frankfurt am Main, Auskunftei Bürgel, Zeil 127 (Tel. 26157).
Oberingenieur Viktor Kolb, Frankfurt a. M., Fürsten- bergerstraße 1 (Tel. 51519).
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Arbeitsdienst zur Saarabstimmung.
20 000 junge Saardeutsche sind im Laufe der letzte»» 18 Monate im deutschen Arbeitsdienst gewesen unb haben dort aus eigner Anschauung das Dritte Reich Molf Hitlers so kennengelernt, wie es in Wahrheit ist. Sie haben das harte, aber für jeden jungen Menschen auch wertvolle Leben des deutschen Arbeitsdienstes kennengelernt, mit all feinem Guten, auch all seinem Schweren, allen Entbehrungen, aber auch allem Schönen und Großen. „Die Angehörigen des Saararbeitsdienstes merben durch ihr Auftreten immer beweisen, daß es für sie nur eins gibt, das Gelöbnis der restlosen Hingabe an ihr angestammtes Mutterland und die Treue zu ihren blutsverwandten Brüdern". So klingt das Gelöbnis aus, das der Leiter des Saararbeitsdienstes im neuesten Heft Nr. 1, 1935 der Zeitschrift „Deutscher Arbeitsdienst" (Verlag Deutscher Arbeitsdienst, Berlin SW. 11, Dessauerstraße 38), der Führerzeitung des Arbeitsdienstes, im Rahmen eines Sonderheftes zur Saarabstimmung veröffentlicht. Betrachtungen der Gauarbeitsführer, deren Arbeitsbezirke an das Saargebiet angrenzen und die durch den rein räumlichen Zusammenhang ein maßgebendes Urteil abzugeben in der Lage sind, Berichte von Saardeutschen, die im Arbeitsdienst waren und die ihre rückhaltlose Anerkennung und Bewunderung zum Ausdruck bringen, zeigen, wie wertvoll die Erziehungszeit im Arbeitsdienst auch für den jungen Volksgeiwssen an der Saar gewesen ist und wie sie dazu beigetragen hat, das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen dem Saarland und der deutschen Heimat zu stärken.
Schaufensterwerbung für Eintopfgerichte
Aus Kreisen des Lebensmitteleinzethandels werden die Hebensmitteltaufleute aufgeforbert, auch ihre Schaufenster in den Dienst des Winterhilfswerks zu stellen und besonders für den nächsten Einlopssonntag, den 13. 3 a n u a r . praktische Werbemaßnahmen zu treffen. Gerade der Lebensmittelkaufmann habe die Pflicht, hier besonders tatkräftig mitzuhelfen, weil sein Geschäft die Bezugsquelle für eine große Anzahl der Lebensmittel sei. die für das Eintopfgericht benötigt werden. Durch eine entsprechende Dekoration für die Eintopfgerichte könne er das soziale Werk bei Winterhilfe praktisch fördern.
Wirb für deine Heimat-Zeitung!
Der Sonderzug brachte über 500 Leute, die geschlossen nach Loböschen marschierten. Nur die Pakete wurden auf dem Lastwagen verladen.
Eine Anzahl Frauen, die schlecht zu Fuß waren, fanden in dem schmucken Omnibus Platz, den ein stellungsloser Chauffeur aus Loböschen steuerte.
Mit Hallo wurden sie auf Loböschen empfangen.
Die zwölf Apostel standen vorn am Tor und riefen ihnen ein herzliches „Willkommen!" zu.
Amanda Toelle hatte sie ganz in Weiß gekleidet.
Zu bem weißen Anzug, der allen ausgezeichnet paßte trugen sie eine flotte blaue Mütze unb darauf staub: »Einkochtag auf Loböschen."
Ein lautes „Ah!" ging durch die Reihen der Ankvm- menden, als sie das Schloß erblickten, das sich sv vorteilhaft in seinem neuen Gewände barbot.
Wie schmuck, wie vornehm cs aussah!
Die große Terrasse machte sich ausgezeichnet. Sie war mit Tischen und Stühlen dicht besetzt.
Mutter Toelle stand vor der Terrasse und rief ihren Gästen ein herzliches „Willkommen!" zn. Biele kannte sie und musste immer wieder Hände schütteln.
Wolf Keyser hatte glänzend vvrgesvrgt. Alles ging töte am Schnürchen.
Die Besucher wurden bequem unteryebracht. Einige mußten sich allerdings auf dem Rasen niederlassen. Aber der Tag war so wunderschön, daß es eine Lust war, in; Freien zu kampieren.
Frau Toelle verkauft die Obst- unb Gemüsesorten.
Sie hat sechzig Zentner verschiedenerlei Obst und zivanzig Zentner grüne Bohnen, Erbsen, jung« Karotte»» und noch anderes Gemüse vorrätig.
Zwei Stunden lang schwitzt sie mit ihren Hilfskräften beim Verkauf, und bann ... ist alles ratzekahl.
In den Steuerräumen sind 200 Hausfrauen damit beschäftigt, das Obst zu waschen, zu entstielen und in die Gläser zu füllen.
30 Gemüseschneidemaschinen stehen bereit unb sink dauernd besetzt. Ein junger Bursche aus bem Dorfe dreht hier und da, ivo es nötig ist, geht den öaugfraueu an die Hand, und die Arbeit vollzieht sich unter munterem Schwatze»» unb Lachen.
Jede Hausfrau hat die Etikette»» bereits beim Vorverkauf mit erhalte»: und darauf Narne und Adresse geschrieben.
Jedes Glas wird etikettiert, bann rollt der Wagen mit den Gläsern ein um das andere Mal zur Konservenfabrik, das geht wie das Brezelbacken.
Punkt ein Uhr sind die Kellerrüuine verlassen, und die Besucher versammeln sich zum Mittagessen.
(Fortsetzung folgt.)