Einzelbild herunterladen
 

Bad Dürkheim, 15. Nov. (Das Gewissen Iley i h m keine Ruhe. Aufklärung e i n e s Per­ke h r s u n f a l l e s.) Der BulldoMführer Georg Diehl überfuhr vor 14 Tagen den 15jährigen Schüler Albert Feibel aus Gönnheim tödlich. Diehl sowohl wie auch der Beifahrer sagten anfangs aus, der Schüler wäre an seinem Tode selbst schuld gewesen. Das Gewissen ließ aber dem Beifahrer keine Ruhe, und er sagte nun vor der Polizei aus, daß er seinerzeit von Diehl zu den falschen Aussagen genötigt worden sei. In Wirklichkeit verhielt sich die Sache so, daß der junge Feibel, Ler unterwegs mit der Erlaubnis der beiden Fahrer das Bulldoggfahrzeug bestiegen hatte, um mitzufahren, infolge plötzlichen Anfahrens der Ma­schine von seinem Platz hinter Lem Führersitz herunterfiel und dabei unter ein Rad kam, das ihm den Kopf zer­drückte. Die beiden Fahrer hatten dann die Leiche an den Straßenrand geschleppt und schoben die Schuld an dem Tode des Jungen auf ein unbekanntes Gefährt. Diehl wurde verbaftet.

Heppenheim, 15. November. (Zwei Todesopfer eines Verkehrsunfalls.) Ein Motorrad mit Bei­wagen fuhr am Dienstag früh, als es aus einer Neben­straße in die Hauptstraße einbiegen wollte, mit voller Wucht zwischen Wagen und Anhänger eines aus Mannheim kom­menden Lastzuges. Die beiden Motorradfahrer wurden auf der Stelle getötet. Ter Führer des Lastzuges, der zu­nächst feftgenonnnen worden war, wurde bald wieder ent­lassen, da ihn anscheinend keine «schuld trifft.

Lampertheim, 15. Nov. (Jahrestagung des Landesvereins für Innere Mission Nas­sau-Hessen.) Die diesjährige Jahrestagung des Lan­desvereins für Innere Mission Nassau-Hessen fand Sonn­tag und Montag in Lampertheim statt. Die Tagung war ausgefüllt mit den Berichten der verschiedenen Abteilungs­leiter über die derzeitige Lage der evangelischen Liebes­tätigkeit. Nach Abschluß der Tagung wurden die Sied­lungsbauten der Evangelischen Bruderschaft besichtigt.

Kurze politische Rachnchien.

Auf ein Begrüßungstelegramm von Der Ein- weihungsfeier des wiederaufgebauten Oeschelbronn bai der F ü h r e r und Reichskanzler in einem Schreiben an den Reichsstatthalter Wagner seinen herzlichen Dank ausgesprochen.

*

Ter Staatssekretär im Reichsministerium für Wisfen- ichaft, Erziehung und Volksbildung und im preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Dr. Stuckart, ist in den einstweiligen Rnhestand ver­setz! worden. Seine weitere Verwendung in einem gleich­wertigen Amt ist vorgesehen.

*

Das Berliner WochenblattDer Blitz", das völlig unwahre Behauptungen über den Kardinal Faul­haber verbreitet hatte, ist auf Veranlassung des Reichs­ministers für Volksaufklärung und Propaganda wegen Verunglimpfung des Kardinals Faulhaber Knd Störung des konfessionellen Friedens auf drei Monate ver­boten worden.

StahIhelmstaueubmid in das Deutsche Frauenwett emaegliedert.

Zwischen der Führerin der NS.-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes und dem Beauftragten des Bundes­amtes des AS.-Deutschen Frontkämpferbundes (Stahlhelm) wurden Vereinbarungen getroffen, in denen es heißt:

Der Slahlbeim-Frauenbund wird mit seinen Gliederungen in das Deutsche Frauenwerk rin­ge fügt. Als bestehende Gruppen werden die angesehen, die bereits vor dem 28. Juni 1934 aktiv gearbeitet haben. Neu­bildungen von Ortsgruppen des Stahlhelm-Frauenbundes und Neuaufnahmen in bestehende Ortsgruppen des Stahl­helm-Frauenbundes kommen künftig nicht mehr in Frage, auch nicht nach dem 1. Januar 1935. Den Frauen des Stahl­helm-Frauenbundes ist ein Übertritt in die NS.-Frauenschaft als Einzelmitglied möglich; ein Zwang darf hierbei keines­wegs ausgeübt werden.

*

Zwischen der Führerin der Deutschen Frauen und dem Präsidenten des Deutschen R o t e n K r e u z e s ist ein Abkommen getrofsen worden, wonach das Deutsche Rote Kreuz die Ausbildung der Mitglieder der NS.-Frauenschaft entsprechend den Bestimmungen des Deutschen Roten Kreuzes für die Aus- und Fortbildung der weiblichen Hilfskräfte übernimmt

SA. Hilst mit

Ein leuchtendes Beispiel von Tatsozialismus der

Standarte 135 in der Brigade 75.

TsSK. Der Appell des Führers fand in den Herzen aller S A. - L e u l e sein Echo. Allenthalben stellt sich die ^A. in den Dienst der Winterhilfe. Sie sammelt, sie stellt Wagen, sie entrümpelt, sie schleppt Gegenstände zu­sammen aus allen Vierteln und Ecken der Stadt, die für das WHW. noch Verwendung finden können.

Ein Wettstreit ist entbrannt; wer kann mehr, wer leistet mehr, wer schafft mehr für die hungern­den und frierenden Volksgenossen! Die täglichen Auf­gaben im WHW. schienen der Standarte 135 als zu wenig. Ohne jeden Zwang, ohne jedes Zureden, völlig freiwillig brachte die Standarte 135 838,98 Mark zusammen.

Dieses Beispiel von Opferfreude und wahrhaft echtem Nationalsozialismus steht einzig da. Es ist um so höher zu bewerten, als die Standarte 135dieärmsteStan- darre der Brigade 75 ist. Anstatt von dem Erlös der Sammlung Ausrüstungsgegenstände, Mäntel oder Stiefel für die eigene Truppe anzuschaffen, wurde der Erlös dem Winterhilfswerk zugeführi.

. Volksgenossen und Volksgenossinnen, vor allem gelten diese Worte denen, die keinen SA.-Dienst m a ch e n , die nicht tätig im Winterhilfswerk mitarbeiten, deren einzige Mitarbeit nur darin bestehen kann, zu opfern. LaßteuchdurchdiesesBeispielnicht beschämen ! Denkt an die vielen tausend armer SA.- Männer, die ihren letzten Groschen opferten im Dienste unseres Winterhilfswerkes!

Professor Harold C Llrey Träger des Nobel­preises für Chemie.

.,, schwedische Akademie der Wissenschaften hat be- schlosten, dem Professor Harold C. Urey von der o l u m b i a - U n i v e r s i t ä t in R e w Bork den Nobelpreis für Chemie für 1934 für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffs zuzuerkennen. Von dem von 1933 aufbewahrten Chemiepreis werden ein Drittel zum Haupt- fonds und zwei Drittel zum besonderen Fonds abgesetzt. Der Physikprers für 1934 wird für das nächste Jahr zu- ruckbc-âaltLN. 0

Japan über Mrd?

Flottenverhandlungen auf dem toten Punkt.

Washington, 17. November.

Der stellvertretende Außenminister Philipp teilte in einer Pressekonferenz am Freitag mit, daß die Flotten- besprechungen zwischen Amerika, England und Japan in London auf dem toten Punkt angelangt seien. Die bri­tische Regierung habe daher in Washington angefragt, ob nicht, falls Japan tatsächlich auf der völligen Rüftungs- gleichheit zur See weiterhin bestehe, eine

Verständigung zwischen den beiden englischsprechen- den Seemächten über die künftige Flottenpolitik angestrebt

werden solle. Außenminister Hull, der sich zurzeit mit dem Präsidenten Roosevelt auf einer Reise befindet, will die britische Anfrage mit Roosevelt eingehend besprechen und am Sonnabend oder Sonntag die amerikanische Ant­wort durch den Sonderbotschafter Davis in London über­reichen lassen. In Genf wird Amerika bei den Beratungen des Abrüstungsausschusses durch den Gesandten Wilson vertreten sein.

Musterlager für Arheiier der Mèchsauiobahn.

Da die Reichsaulobabuen vielfach aus lange Strecken durch schwach besiedelte Gebiete führen,. sind die Bau­stellen oft sehr weil von Der nächsten Ortschaft entfernt. Es ist daher unvermeidlich, daß ein Teil der Belegschaft in Lagern untergebrachl werden muß. Da diese Barackenlager oft in sehr kurzer Zeit ausgestellt werden mußten, so ergaben sich in einigen Fällen Mängel, die besonders nach Eintreten der schlechten und kalten Witterung die Arbeitsfreude der Reichsauto­bahnarbeiter beeinträchtigen mußten.

Der Führer hat nunmehr die Deutsche Arbeits­front veranlaßt, dafür Sorge zu tragen, daß die be­stehenden Lager, soweit sie nicht in jeder Hinsicht den Ansprüchen genügen, ausgebaut werden. Ferner sollen neue Lager errichtet werden, die als Muster­lager für alle in Zukunft noch zu errichtenden Lager gelten sollen. Die Baustellen, an denen neue Arbeits­lager errichtet werden sollen, sind in diesen Tagen von Beauftragten der Arbeitsfront, des Generalinspektors und der Gesellschaft Reichsantobahn festgestellt worden.

Laval über dèe Saarfrage.

In der französischen Außenpolitik nichts Neues.

Im französischen M i n i st e r r a t beschäftigte sich Nerval mit dem Saar Problem und unterrichtete das Kabinett über die Aussprachen, Die er kürzlich mit dem deutschen Botschafter und mit Dem französischen Bot­schafter in Berlin, Franyois-Poncet, gehabt hat. Er er­läuterte dann die Genfer Entschließungen von 1925 und 1926 in dem bekannten französischen Sinn dahin,

daß die Regicrungskommisston des Saargebiets unter der eigenen Verantwortung das Recht habe, zur Wiederherstellung der Ordnung im Falle von Un­ruhen Truppen von außerhalb in Anspruch zu nehmen

Im Außenpolitischen Ausschuß der Kammer erstattete Laval dann einen im gleichen Sinne gehaltenen eingehenden Bericht über die Außenpolitik und besonders die Saarfrage. Frankreich sei im friedlichen Geiste entschlossen, alle Verpflichtungen zu erfüllen, die ihm aus dem Teil Der Verträge erwüchsen. Auf eine An­frage des Berichterstatters für die Saarfrage, Fri - b o u r g, erklärte Laval, daß Frankreich nicht von sich aus Truppen in das Saargebiet entsenden könne, sondern nur auf Anforderung Der Regierungskommission.

Frankreich verfolge bezüglich der Saar keinerlei neue Pläne, sondern sehe auch auf diesem Gebietnur" die Politik Barthvus fort.

Bezüglich Italiens erklärte Der Außenminister, daß er die Barthoufchen Bestrebungen sortieren und ein volles Ein­vernehmen zwischen den beiden Regierungen erzielen wolle. Als ein Mitglied des Ausschusses eine Anspielung auf den O st p a k 1 machte, äußerte sich der Minister dahin, daß er die Freundschaft mit der Sowjet­union ausrechierhaltcn und die Politik der Bündnisse fortsetzen wolle

Vermischtes

= Mehr Vogelschutz. Eine Meisenfamilie verzehrt jährlich l^ Zentner Insekten! Eine der wichtigsten Auf­gaben für den Bauern, wie für den Gartenbesitzer ist die Schädlingsbekämpfung. Direkte Bekämpfung der Schädlinge ist schwer, sehr leicht aber ist die indirekte Bekämpfung durch Heranziehung von Helfern aus der Vogelwelt. Nur die wenigsten wißen den Nutzen des Vogelschutzes voll zu wür­digen. Ein kleines Beispiel mag zeigen, wie groß «der Nutzen der Meisen ist. Eine Kohlmeise wiegt im Durch­schnitt etwa 18 Gramm und ist in der Lage, vermöge ihres raschen Stoffwechsels ungefähr das gleiche Gewicht an Nah­rung aufzunehmen. Das macht im Jahre also 6570 Gramm. Rechnet man weiter, daß ein Kohlmeisenpaar bei nur ein­maliger Brut im Durchschnitt acht Junge aufzieht, so kommt man zu einem Nahrungsverbrauch bei nur einer Meisen­familie von etwa 1% Zentnern im Jahr. Wie ungeheuer groß aber eine Menge von 1 % Zentnern Insekten aller Entwicklungsstufen ist, wird erst verständlich, wenn man berücksichtigt, daß oft Tausende von Insekten und Jnsekten- eiern auf ein Gramm gehen. Ein bekannter Vorkämpfer des Vogelschutzes, Forstmeister Dr. h. c. Haenel, hat aus­gerechnet, daß auf ein Gramm etwa 1000 Eier der Nonne und etwa 4000 Eier des Frostspanners kommen, derjenigen Insekten also,. denen die Meisen mit Vorliebe nachstellen und die sie gerade zur Winterszeit, wenn andere Insekten fehlen, in großen Mengen vernichten. Aehnlich liegen die Dinge bei anderen Vogelarten. Zahlreiche Beobachtungen an Schwalben, Rotschwänzchen, Fliegenschnäppern, Eras- mücfen usw. vor allem bei der Fütterung der Jungen haben gezeigt, daß die Menge der vertilgten Insekten ungefähr auch die gleiche ist, Lie die Meisen benötigen. In England ist die Behauptung aufgestellt worden, daß sieben Jahre ohne Vögel das Ende der Menschheit bedeuten würden. Gewiß gibt es auch viele nützliche Insekten, doch überwiegen sicher die schädlichen, und so werben die Vögel vor allein auch mehr schädliche als nützliche Insekten vertilgen. Eine sehr interessante Beobachtung hat der bereits erwähnte Forstmeister bei einem Rotschwänzchcupaar gemacht, indem er feststellte, daß ungefähr vier Fünftel aller herbeigebrach­ten Insekten schädlich waren, während nur ein Fünftel zu den nützlichen oder harmlosen gehörten. Vogelschutz ist also eine voLsPirtschrMchL Notwendigkeit von größter Sebeutung.

Blick in den Sport.

Alles wartet auf Schnee.

Die Sorge der Wintersportler. Stävtekämpfe im Futzban Auch sonst wichtige Ereignisse.

Nun sind mir bereits mitten im November, und noch melden Die Berge nicht genug Schnee. Gewiß, und Dort sind Die vom Glück besonders begünstigten bereits mit Der Ausübung des so herrlichen Wintersports befdjäjt|a. aber die große Masse muß sich doch noch mit dem 3 u f cb a u in bei Eishockeyspielen aus Kunsteisbahnen und mit Der «eftiire Der Wintersporil'ieratur begnügen.

So muß sich Denn notgedrungen das Interesse unser» Sportler weiter aus den Rasensport beschränken, bei Dem selbst verständlich Der Fußball an allererster Stelle steh, üblichen Meisterschaftsspiele geben einen würdigen Rahmen für Die beiden Städtekämpse ab, Die in H a m bürgnd Dresden steigen In Der alten Hansestadi begegnen sich Berlin und H a m b u r g nun schon zum 40. Male und amt dies Treffen wird wieder wie alle oorangegangenen gunz im Zeichen hoher Sportlichkett stehen, Die ja Diese Begegnungen bisher alle auszeichneie. Berlins aufstrebende Elf ha, [ejn. unlösbare Ausgabe vor fid). In Dresden har die Dortig Auswahlmannschaft" Die Leipziger als Gegner. Bei der bekannten Rivalität Dieser beiden Stadie wird es auch dies­mal wieder hoch hergehen, wobei die Dresdener, die zudem Den Vorteil des eigenen Platzes und Publikums aus ihre, Seite haben, größere Gewinnaussichten haben.

Im Handball werden Die Tressen um den Pokal mit vier Spielen forigesetzt Brandenburg ha: in Berlin du besseren Aussichten gegen Ostpreußen, während Baden gegen Bauern in Mannheim, Westfalen gegen Schlesien in Minden und Niederrhein gegen Nordmark in Barmen durchweg offen anzusehen sind Ein ganz großes Ereignis steht unserer Hockey gemeinde bevor, ein Länderkamps mit den Pel- giern in Berlin

Auch im Rugby steh! eine internationale Prüfung auf Dem Programm, und zwar sind es Metz und Psorzheim, die mit deutsch-französischen Begegnungen aufwarten.

Die Ringer bestreiten in Ludwigshafen einen Länder­kampf gegen Die starken Ungarn.

Eine Sonderstellung im Sportprogramm nimmt das große internationale Eishockeviurnier im Berliner SveN- palast ein, das allergrößtes Interesse fordert.

Hans Schönrath in Brüssel geschlagen.

Der ehemalige deutsche Schwergewichtsmeister im Bozen, Hans Schönrath, ging in Brüssel an Den Start, wo man ihm als Gegner Den riesigen amerikanischen Neger George Godfrey gegeben hatte. Unser alter Haudegen haue gegen den viel schwereren und größeren Amerikaner nicht viel zu - bestellen und mußte nach Der Dritten Runde wegen einer Augenverletzung Den für ihn aussichtslosen Kampf aufgeben. Bis dahin hatte er Den tapfersten Widerstand geleistet, was auch von Den Zuschauern durch außerordentlich großen Bei­fall anerkannt wurde.

Man muß immer wieder Die Tapserketi und Den Mut unseres Exmeisters anerkennen. Der jeden Kamps annimmt, auch wenn es von vornherein eine verlorene Sache ist. Am 30. November kämpft er schon wieder gegen den Spanier Gastanaga, mit Dem er beim Schmeling-Neusel-Kampstag in Hamburg unentschieden auseinander ging. Der Spanier schlug bekanntlich seinerzeit unseren Meister Hower schwer ko.

Die dritte Eishockeymederlage Norddetrlschlands.

Südveutschland siegte wieder. -Die Jugend im Sportpalast.

Schon Die ersten beiden Niederlagen Der norDöeiti' s ch e n Eishockeyspieler gegen Die süddeutsche Mannschaft zeigten, daß augenblicklich Bayern eine größere Spielstark aufzuweisen hai als Berlin Das wurde bestätigt durch das Dritte Spiel Der beiden Mannschaften im Berliner Eisstadion im Friedrichshain Trotzdem Die Berliner in der Ver- teiDigung wieder Jaenicke zur Verfügung hatten, konnten sie Den Siegeszug Der Bayern nicht aufhatten, die unan­gefochten-zu einem klaren 3 : l-Sieg tamen

Im Berliner Sportpalast waren alle Ränge von sportfreudlger deutscher Jugend besetz!, Die im Rahmen Der Reichswirtterspottwerbewoche ein erstklassiges Programm zu sehen bekamen. Eine Ansprache des R e i ch s s p o r t) ü h r e r s leitete den Abend ein, Der mit Eishockeyspielen und Kunm laufen gefüllt war. Den allergrößten beifall erhielt natürlich wieder Die kleine Meisterin M ax > e Herber, Die unter dem ungeheueren Jubel ihrer Altersgenossen immer wieder aus das Eis mutzte Nicht weniger begeistert wurden Die käme des Kunstlaufmeisters Baier gewürdigt.

Heiteres.

Oberst:Bist Lu zufrieden mit dem Esten, mein Lohn! Rekrut:Zu Befehl, Herr Oberst!" Oberst: alles gerecht zu? Bekommt nicht mitunter der eine ein großes Stück Fleisch unL Ler andre ein kleines?" Rein». Nein, Herr Oberst, jeder bekommt ein kleines!"

Minna, Sie geben jede Woche sechs Blusen in du Wäsche und meine Tochter nur zwei".Ihre Tochter d auch nicht mit einem Schornsteinfeger verlobt, gnootsi Frau!"

Kirchliche Nachrichten

Evangelische Kirche Gersfeld.

28. Sonntag nach Trinitatis, den 18. November 9.30 Uhr Gottesdienst mit Liturgie und Predigt^ Langheinrich. 11 Uhr Kindergottesdienst im Dmkonm heim. 3 Uhr Mitgliederversammlung der FruuonhUü Diakonissenhsim. 6 Uhr Abendmahlsfeier. du Langheinrich. . .

Dienstag, 20. November, 8 Uhr Mütterverem im ~ nistenheim.' ,, Dienstag, 20. November, keine Konfirimrnzâftu Mittwoch, den 21. November: Buß- und BUtag- Uhr Gottesdienst mit Liturgie und Predigt. 41 ^ Langheinrich. 11 Uhr Hl. Abendmahl im DiakomP

6 Uhr Abendmahlsfeier in der Kirche. . . per Freitag, 25. Nov., 10 Uhr Abendmahlsfeier m Kirche. 3 Uhr Kinderbund im Diakonissenheim.

Gottesdienst in den Gemeinden Hettenhausen m ^-^j Sonntag, den 18. Noveinber 1934 (28. Sonntag n. Hettenhausen. 10 Uhr Gottesdienst mit Liturgie un,^^, digt, Vikar Käberich. 11 Uhr Kindergorn- Vikar Käberich. < predigt"

Dalherda. 10 Uhr Gottesdienst mit Liturgie un 1 Uhr KindergoUesdienst, Vikar Adolph- $.ettag- Mittwoch, den 21. November 1934. ' p Prc- Hettenhausen. 10 Uhr Gottesdienst mit Llturgi ^n^ digt. Vikar Käberich. 23. November 1 > mahlsfeier. (Pfarrer Langheinrich.)

Ev. Kirchengemeinden Tann, Neusivarts, H"^^' jrin.) Sonntag, den 18. November 1934 (28. Sounds ^ Tann. 10 Uhr Predigtgottesdienst. 2 Uhr 111 Abendmahl. . . Abends" ' Neuswarts. 11.30 Uhr Predigtgvttesdienit un Pfarrer Bäumler. n^rrer Habel. 12.30 Uhr Predigtgottesdicust. 4'1 von Geisa .

Mittwoch, den 21. 'November: Lutz- uns